Unser neuer Koch stellt sich vor!
Ab dem 1. Februar wird der gelernte Koch Marius Radtke die Küche im Clubhaus übernehmen. Und direkt zu Beginn bietet er allen Uhlenhorstern ein tolles Kennenlern-Angebot an:
Im ganzen Februar gibt es zwei Essen für den Preis von einem!
Marius Radtke freut sich darauf, für alle Uhlen zu kochen – Sie sind herzlich eingeladen, seine Kochkünste zu probieren!
Liebe Grüße,
Marjan Voh und sein Team
Wochenendspielplan Hockey 28./29. Januar 2012
Hier ist der aktuelle Hockeyspielplan für den 28./29. Januar.
Allen Teams wünschen wir viel Erfolg!
SPIELPLAN 012829
Die Eule ruft!
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Viel Spaß beim Lesen
Hockeyspielplan 21./22. Januar
Hier ist der aktuelle Hockeyspielplan für den 21./22. Januar!
Jetzt heißt es Daumen drücken und anfeuern in Berlin!
Tickets für die Hallen-DM in Berlin
Der eine oder andere hat sich vermutlich schon gewundert – seit dem vergangenen Sonntag war es nicht mehr möglich, Tickets für die Hallen-DM in Berlin online zu bestellen.
Aber keine Sorge: die Veranstaltung ist nicht ausgebucht und es sind noch ausreichend Tickets vorhanden, die direkt vor Ort gekauft werden können!
Also: die Grüne Wand steht auch in Berlin!
Arbeitsreiches Wochenende
U16 mit erfolgreichen Turnieren
Ein arbeitsreiches und erfolgreiches Wochenende hat die männliche Jugend B des HTC Uhlenhorst hinter sich gebracht. Zunächst standen am Samstag beim eintägigen Freundschaftsspiel vier Testmatches auf dem Programm, bevor Sonntag die Pflicht wartete. Die U16 siegte beim Regionalliga-Turnier in Datteln dreimal souverän. Trotz müder Beine wurde die Konkurrenz aus Leverkusen (13:0), Bergisch-Gladbach (11:1) und Neuss (8:3) deutlich in die Schranken gewiesen.
Das eigentliche Highlight des Wochenendes war das Testturnier gegen die nationale Konkurrenz in der Harbecke Halle. Insbesondere in den ersten beiden Duellen zeigten die Uhlen-Youngster starkes Hockey. In der „Rückrunde“ kamen die Gäste den Uhlen etwas näher, doch alle vier Matches wurden gewonnen: Gegen den Club zur Vahr Bremen mit 12:2 und 10:5, gegen den TSV Mannheim mit 14:1 und 6:4.
Einen Tag später ging es in Datteln um Regionalliga-Zähler. Auch hier war dieselbe Tendenz zu erkennen. Der Start war stark, am Ende des Tages war die Konzentration weg, die Müdigkeit spürbar. „Dennoch können wir von einem erfolgreichen Wochenende sprechen. Zwar kamen die Gegner nicht an unser Leistungsniveau heran, so dass es schwierig ist, einzuordnen wo wir stehen, aber die Entwicklung insbesondere im Offensivbereich war gut“, meinte Trainer André Henning.
So ließen die Mülheimer im Match gegen Leverkusen noch eine ganze Reihe bester Chancen aus. „Da fehlt einfach noch die Körperspannung und der letzte Wille jeden Ball reinmachen zu wollen“, monierte der Coach, obwohl es über ein Dutzend Treffer gegen den RTHC gab, für die Lukas Windfeder (3), Sami Othman (3), Julius Meyer (2) sowie Christian Schmiedel, Phil Neuheuser, Joel Correia, Max Sweering und Moritz Trompertz verantwortlich waren.
Ähnlich sah es gegen Rot-Weiß Bergisch Gladbach aus. Die Uhlen versprühten viel Spielfreude und übten Druck auf den Gegner aus. Auch hier reichten die 30 Spielminuten für ein zweistelliges Ergebnis. Die Tore erzielten Christian Schmiedel (4), Max Sweering (4) und Lukas Windfeder (3).
Am späten Sonntagabend erledigten die Mülheimer Talente dann ihre Pflicht souverän und standesgemäß ohne zu glänzen. Lukas Windfeder (3), Julius Meyer (2), Max Sweering (2) und Christian Schmiedel schossen eine 8:1-Führung heraus, bevor die Neusser mit zwei Ecken für Ergebniskosmetik sorgen konnten.
Das nächste Vorrundenturnier findet am 29. Januar in der heimischen Uhlenhorsthalle statt. Es folgt das Abschlussturnier in Krefeld. Dann beginnt die heiße Phase mit der Westdeutschen Meisterschaft.
HTCU: Constantin Deichmann, Jonas Weißner, Julius Meyer (4), Henning Hüttermann, Nils Schiffer, Phil Neuheuser (1), Sami Othman (3), Lukas Windfeder (9), Christian Schmiedel (6), Joel Correia (1), Max Sweering (7), Moritz Trompertz sowie nur am Samstag Marc Buse und Julius Klein.
Vorzeitig in der Endrunde
U18 gewinnt dreimal in Düsseldorf
Dank einer insgesamt guten Leistung konnte sich die männliche Jugend A des HTC Uhlenhorst vorzeitig für die Endrunde der Westdeutschen Meisterschaft qualifizieren. Nach drei souveränen Siegen gegen Gastgeber Düsseldorfer HC (4:0 und 7:2) sowie SW Bonn (9:2) ist den Uhlen der Einzug ins Final Four nicht mehr zu nehmen.
Dabei musste das Team auf die beiden Bundesliga-Spieler Christopher Rühr und Jan Nitschke verzichten, die für die Deutsche Meisterschaft der Herren geschont wurden. Zudem fiel Feld-Final-Goldschütze Jan Ochsenschläger kurzfristig krank aus, Constantin Falter meldete sich im Laufe des Tages aufgrund eines Pferdekusses ab. Vielleicht war auch deshalb der Start in die ersten Matches so holprig. Das Auftaktduell gegen Gastgeber Düsseldorfer HC brachte zwar ein überlegen geführtes Match, aber keine Tore bis zur Pause. Erst nach dem Seitenwechsel machte Constantin Falter mit einem Dreierpack sowie einem von Tom Brinkmann verwandelten Siebenmeter den Sieg perfekt.
Im zweiten Duell des Tages hatten sich gegen Schlusslicht Schwarz-Weiss Bonn alle auf ein Schützenfest eingestellt. Doch zur Pause stand es nach 15 Minuten noch 1:1; den einzigen Treffer hatte Constantin Falter erzielt. Eine donnernde Pausenansprache von Coach Ole Keusgen weckte das Team aber auf, die Jung-Uhlen kamen wie verwandelt aus der Kabine und schossen Tore wie am Fließband. Till Brock legte mit einem Hattrick los, Tom Brinkmann (2), Dennis Kruft, Hendrik Paar und Ivo Breitenbruch trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein.
In der letzten Begegnung des Tages ging es noch einmal gegen den Düsseldorfer HC, der noch um Rang zwei und damit die Qualifikation zur Endrunde kämpft. Doch den Mülheimern konnten sie kaum Paroli bieten. Zwar glich der DHC die Führung durch Lukas Figura per Konter aus, doch die Mülheimer spielten sich insbesondere in der Unterzahl (nach Gelb an Julian Stempher) vor der Halbzeit in einen kleinen Rausch. Tom Brinkmann (2) und Lukas Figura sorgten bereits zur Pause mit dem 4:1 für die Vorentscheidung. Hendrik Paar (2) und Felix Brinkmann legten nach dem Seitenwechsel einen drauf. Das Trainergespann Jan Fleckhaus, Ole Keusgen und André Henning freute sich über eine Leistungssteigerung innerhalb des Turniertages. „Insbesondere im Bereich Körperspannung und der Ausstrahlung auf dem Platz und auf der Bank werden wir weiter arbeiten“, so Keusgen.
Das dritte und letzte Vorrundenturnier findet am 4. Februar in der Halle Lehnerstraße statt. Für die Uhlen wird es nur darum gehen sich für die Endrunde einzuspielen. Spannend dürfte das Rennen um Platz zwei werden, der zur Teilnahme an der Westdeutschen berechtigt. Sowohl Favorit Gladbach, aber auch der Kahlenberger HTC und Düsseldorf melden Ansprüche an.
HTCU: Fabian Breisig, Ivo Breitenbruch (1), Julian Stempher, Dennis Kruft (1), Tom Brinkmann (5), Hendrik Paar (3), Felix Brinkmann (1), Constantin Falter (4), Lukas Figura (2), Till Brock (3).
Der Titelsammler
Thilo Stralkowski ist Hallen-Europameister
Die Kollektion ist komplett. Nach dem Gewinn der Hallenweltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Posen genoss Thilo Stralkowski vom Hockey-Bundesligisten HTC Uhlenhorst am Sonntagnachmittag in der ausverkauften Arena Leipzig den nächsten Ritterschlag auf internationalem Parkett.
Mit dem 4:0-Finalsieg gegen Tschechien holte die deutsche Nationalmannschaft zum 13. Mal den Titel des Europameisters. Mit dem Treffer zum 3:0 (EM-Tor Nummer fünf) hatte der 24-jährige Mülheimer die DHB-Auswahl von Bundestrainer Markus Weise endgültig auf die sichere Seite gebracht. Auch die Zahlen verweisen auf einen verdienten Turniersieger. Die Deutschen gewannen alle fünf Spiele und machten das Treffen auch mit dem Torverhältnis von 32:7 zur Chefsache.
Wie sich doch die Bilder beim Showdown in Leipzig unterschieden. Die Favoritenbürde sorgte bei den Gastgebern vor dem Anpfiff schon für eine gewisse Anspannung. Die machte auch vor Thilo Stralkowski nicht halt, der beim Abspielen der Nationalhymne tief durchatmen musste. Ganz anders die Befindlichkeit nach der Vollzugsmeldung. An der Hand von Torhüter Nicolas Jabobi vom UHC Hamburg, der seine souveräne Leistung hoffentlich nicht am kommenden Samstag in Berlin im DM-Halbfinale gegen die Uhlen wiederholen wird, und Florian Woesch vom Mannheimer HC bedankte sich das Urgewächs des HTC mit einem breiten Lächeln beim tollen Publikum. Und bei der folgenden Siegerehrung bekam der Pokal ein Küsschen, als er beim Stürmer angekommen war. Doch nicht genug der Küsschen. Auch Freundin Franziska Hauke bekam aus gegebenem Anlass eines. Die Spielerin von Rot-Weiss Köln war zuvor mit der DHB-Auswahl gegen Weißrussland ebenfalls Europameisterin geworden. Anschließend machten sich die beiden Champions mit dem Auto auf die lange Rückreise, am Montagmorgen um 9 Uhr muss Stralkowski wieder bei der Flugschule antreten. Im Hockeysport liegen große Erfolge und die Berufsausbildung nur um Nuancen auseinander.
Für Stralkowski war es ein verdienter Finalsieg mit einem gewissen Anlauf. „Gegen die tief in der Abwehr stehenden Tschechen war das die erwartet schwere Aufgabe. Wir wussten, dass wir Geduld brauchen, in der zweiten Halbzeit hat sich das ausgezahlt. Wie schon bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Polen hat das großen Spaß gemacht. Das ist eine Supertruppe mit einem ausgeprägten Teamgeist.Wir haben verdient gewonnen, weil wir uns spielerisch gut entwickelt haben. In Leipzig herrschte eine super Stimmung und eine tolle Atmosphäre. Es ist schon ein bisschen schade, dass wir nicht viel feiern konnten und so schell nach Hause fahren mussten. Andererseits haben einige von uns mit der DM-Endrunde am Wochenende in Berlin die nächste schöne Aufgabe vor sich.“
derwesten.de – Gerd Böttner
Hockeyspielplan, 14./15. Januar 2012
Hier ist der aktuelle Hockeyspielplan zum Wochenende -
allen Teams viel Erfolg!
SPIELPLAN 011415
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
Nach einem wahren Krimi haben unsere Jungs es geschafft – sie stehen im Halbfinale der Deutschen Hallenhockeymeisterschaft und dürfen abermals die Reise nach Berlin antreten!
Natürlich freuen sich unsere Herren über grün-weiße Unterstützung am 21./22. Januar in Berlin! Einige Uhlen haben ihre Anreise und Unterbringung bereits organisiert.
Für alle, die gerne auch nach Berlin fahren möchten, Fahrgemeinschaften suchen, vielleicht noch einen Platz im Auto frei haben, oder noch Mitreisende für ein Gruppenticket bei der Bahn suchen, hier das Angebot vom Vorstand: Schickt eine Mail mit Eurem Angebot bzw. Nachfrage an eule1920@gmx.de und wir versuchen, Angebot und Nachfrage von Euch zusammen zu bringen! So kommen hoffentlich möglichst viele Uhlen nach Berlin, um vor Ort mit unseren Jungs zu zaubern!
Also meldet Euch bitte!
Der Vorstand
HTC Uhlenhorst e.V.
A-Knaben gewinnen den 25. Bayer-Pokal
Am 07. + 08.01.2012 fand beim RTHC Leverkusen der 25. Bayer-Pokal statt. Die 8 teilnehmenden A-Knaben-Teams kamen aus Hamburg (3 Teams), München, Frankfurt, Essen, Mülheim und Leverkusen. Gespielt wurde nach dem Modus der Deutschen Hallenmeisterschaft.
Dies bedeutet für die Mülheimer Jungs 3 Vorrundenspiele am Samstag gegen UHC Hamburg, ETuF Essen und Großflottbeker THGC. Im ersten Spiel zeigten die Mülheimer Jungs direkt ihr temporeiches Spiel, konnten in der Anfangsphase jedoch noch keine Treffer verbuchen, so dass es zunächst zu einem Gegentreffer kam. Dieser blieb aber der einzige Gegentreffer in diesem Spiel und am Ende kam es zum verdienten 8:1. Im zweiten Spiel ging es gegen ETuf Essen, die man bereits aus der Liga kennt. Das Spiel verlief einseitig und endete 12:0 für die Mülheimer A-Knaben. Im letzten Spiel am ersten Tag ging es gegen den Großflottbeker THGC, der ebenfalls die ersten 2 Spiele für sich entschieden hatte. Doch das temporeiche und präzise Spiel der Mülheimer Knaben-A ließ den Norddeutschen keine Chance und es kam zu einem 13:1 Kantersieg.
Als Gruppenerster spielten die Mülheimer im Halbfinale gegen HLC RW München, die Gruppenzweiter in der parallelen Gruppe wurden. Auch gegen die Süddeutschen brannte nichts an und mit einem 7:1 war das Finale erreicht. Im zweiten Halbfinale setzte sich der Club an der Alster gegen Großflottbek durch. Konnten die Alsteraner im temporeichen Finale noch den ersten Treffer der Mülheimer ausgleichen, so mussten auch sie sich letztendlich deutlich mit 6:1 geschlagen geben und der Bayer-Pokal ging somit zum HTC Uhlenhorst Mülheim. Neben dem Turniersieg stellten die Mülheimer mit Timm Herzbruch und Max Werner gleich zwei Spieler im von den Trainern gewählten All-Star-Team.
Spielergebnisse:
HTC Uhlenhorst Mülheim – UHC Hamburg 8:1 (Vorrunde)
HTC Uhlenhorst Mülheim – ETuF Essen 12:0 (Vorrunde)
HTC Uhlenhorst Mülheim – Großflottbeker THGC 13:1 (Vorrunde)
HTC Uhlenhorst Mülheim – HLC RW München 7:1 (Halbfinale)
HTC Uhlenhorst Mülheim – Der Club an der Alster 6:1 (Finale)
Die A-Knaben des HTC Uhlenhorst Mülheim:
Niklas Bosserhoff, Cornelius Heidmann, Malte Hellwig, Timm Herzbruch, Lukas Keffel, Fabian Kupetz, Jan Schiffer, Tobias Terber, Max Werner, Benjamin Zink
Trainer: Arndt Herzbruch, Robby Imdahl, Johannes Schmitz, Thilo Stralkowski
Betreuer: Sabine Herzbruch, Dirk Hellwig
Herren in der Endrunde!
Sieg im Viertelfinale nach Siebenmeterschießen

Kam, sah und traf: Ole Keusgen brachte sein Team per Last-Minute-Tor in die Verlängerung und verwandelte den entscheidenden Siebenmeter.
Und sie fahren schon wieder nach Berlin! Mit dem 9:7-Erfolg nach Siebenmeterschießen beim Berliner HC hat sich Hallenhockey-Bundesligist HTC Uhlenhorst in einem mitreißenden und spannungsgeladenen Match das Ticket für die ebenfalls in der Hauptstadt stattfindende DM-Endrunde verdient. Am Samstag, 21. Januar, treffen die Mülheimer im Halbfinale im Horst-Korber-Sportzentrum in Charlottenburg auf den UHC Hamburg, der sich am Samstag mit 8:7 nach Siebenmeterschießen gegen den SC Frankfurt 1880 durchgesetzt hatte. Das zweite Halbfinale bestreiten Rot-Weiss Köln (12:2 gegen den TuS Lichterfelde) und der Mannheimer HC (11:7 gegen den Harvestehuder THC).
„Wir haben gezeigt, dass wir in der Breite richtig gut besetzt sind. Das war ein ganz wertvoller Start in das neue Jahr“, frohlockte HTCU-Trainer André Henning nach dem Coup in der Sporthalle Schöneberg, wo die Gastgeber Trauer trugen, schließlich richten sie die DM-Endrunde aus und sind nun mit ihren Herren nicht dabei.
Dabei hatten die Berliner in der Anfangsphase der Partie Flagge gezeigt und nachdrücklich unterstrichen, dass sie sich von den Uhlen nicht den End- rundenspaß verderben lassen wollten. Der HTCU kam schwer in Bedrängnis, geriet folgerichtig in Rückstand und durfte sich bei Ecken-Killer Felix Reuß bedanken, dass er im Spiel blieb. Dann nahmen aber die Gäste Fahrt auf, der Ausgleich von Johannes Schmitz war das Signal zum Aufbruch, die folgenden Treffer von Thilo Stralkowski und durch den jungen und frech aufspielenden Jan Nitschke untermauerten die Dominanz der Westdeutschen auf dem Berliner Parkett. Pech für die Uhlen, dass dann der reguläre Treffer von Kapitän Jan Philipp Rabente keine Anerkennung fand, der irreguläre BHC-Treffer im Gegenzug aber sehr wohl. Rabente sorgte in der Schlussminute der ersten Halbzeit aber doch für eine einigermaßen beruhigende Führung.
Halbzeit zwei gehörte den Gastgebern, die Tor um Tor herankamen, zudem durch Bastian Timm beim Stand von 3:4 einen Siebenmeter vergaben (Reuß war zwischen den Pfosten auf dem Posten) und in der 55. Minute in Führung gingen. Der HTCU hatte offensiv nur ganz wenig anzubieten. Dafür dies von ganz hoher Bedeutung: In Überzahl erzielte der in dieser Phase zum Stürmer umfunktionierte Ole Keusgen nach 29-minütiger Torflaute der Uhlenhorster kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich. Und noch einmal verrichteten die Mülheimer in Schöneberg Maßarbeit. Mit der einzigen verwandelten Ecke an diesem Tag stellte Nationalspieler Thilo Stralkowski in der Verlängerung in der 74. Minute die Weichen auf Siebenmeterschießen. In dem hatten die Mülheimer die besseren Nerven. Und den besseren Torhüter!
HTCU: Reuß, Breisig – Keusgen, Matania, Rabente, Fürk, Otto, Fleckhaus, Stralkowski, Rühr, Schmitz, Nitschke
Tore: 1:0 (9.) Timm, 1:1 (20.) Schmitz, 1:2 (26.) Stralkowski, 1:3 (27.) Nitschke, 2:3, 2:4 (30.) Rabente, 3:4 (40., KE) Arnold, 4:4 (52., KE) Häner, 5:4 (55.) Timm, 5:5 (59.) Keusgen
Verlängerung: 6:5 (63., KE) Häner, 6:6 (74., KE) Stralkowski
Siebenmeterschießen: 0:1 Rabente, 1:1 Zwicker, 1:2 Stralkowski, Arnold scheitert an Reuß, Matania scheitert an Knobloch, Gomoll scheitert am Pfosten, 1:3 Keusgen, Häner scheitert an Reuß
Ecken: 7 (3 Tore)/6 (1 Tor)
derwesten.de – Gerd Böttner
Über Berlin nach Berlin
Sonntag DM-Viertelfinale in der Hauptstadt

Rudelbildung in der Hauptstadt: Die Uhlen sind am Sonntag vor erwarteten 1.000 Zuschauern auf sich allein gestellt.
Wenn es zur regen Reisetätigkeit und damit zum munteren Pendelverkehr zwischen Mülheim und Berlin kommt, hat damit nicht einer im Lager des Hockey-Bundesligisten HTC Uhlenhorst ein Problem. Über Berlin nach Berlin, so lautet die kollektive Zielsetzung. Mit einem Sieg am Sonntag (16 Uhr) auf dem ultraschnellen Parkettboden der Sporthalle Schöneberg im DM-Viertelfinale gegen Gastgeber Berliner HC wollen sich die Mülheimer für die DM-Endrunde am 21. und 22. Januar in eben der Metropole qualifizieren.
Die Ruhepause hat den geschlauchten Uhlen gut getan. Mal die Füße hochlegen, vorzugsweise die Seele baumeln lassen. So die speziell auf die Nationalspieler zugeschnittene Ausrichtung. Als in der Staffel West die letzten Tore fielen, hatten Jan Philipp Rabente, Benedikt Fürk, Thilo Stralkowski und Tobias Matania noch die Champions Trophy in Neuseeland in den Knochen.
Die schmerzen nun nicht mehr, der Kopf ist frei und der Blick geht zielgerichtet nach Berlin, wo mit dem Lösen des Finaltickets der große Coup gelingen soll. Ohne Frage, die Uhlen sind heiß. Heiß auf das Finale an der Spree und heiß darauf, die letztjährige Hallenrunde vergessen zu machen, als sie mit der Niederlage in Krefeld die Viertelfinal-Teilnahme verspielt hatten.
An den Voraussetzungen soll es nicht liegen, wenn es am Samstag um 13.30 Uhr mit dem ICE in Richtung Hauptstadt geht. Tobias Matania laboriert zwar weiterhin an leichten Patellasehnen-Beschwerden, doch sein Einsatz ist nicht gefährdet. Allein Abwehrspieler Jan Gehlen fehlt, der Routinier muss immer noch seinem vor Wochen erlittenen Kieferbruch Tribut zollen. Als gute Wegzehrung dienen die Eindrücke beim Testspiel am Dienstag gegen Rot-Weiss Köln (Viertelfinalgegner der Domstädter, die vor dem HTCU Platz eins belegt hatten, ist der TuS Lichterfelde), das die bärenstarken Uhlenhorster auf dem schnellen Boden der Halle Lehnerstraße souverän mit 13:7 gewonnen haben. Auf dem Parkett in Schöneberg geht es freilich noch schneller zu. Und noch heißer! Wobei das ganze Programm greifen kann mit regulärer Spielzeit, Verlängerung und Siebenmeterschießen. Einer muss die Halle als Sieger verlassen. Und einer als trauriger Verlierer.
„Das wird eine ganz enge Kiste, das ist ja immer so,wenn du beim Gruppen-Ersten antreten musst“, blickt HTCU-Manager Horst Stralkowski auf einen Gang der höchst anspruchsvollen Art. „Aber wir wollen die Chance beim Schopfe packen. Wenn bei uns der ganze Kader gegen die kompakt stehenden Berliner mit ihren Leistungsträgern Pilt Arnold, Martin Häner und Martin Zwicker funktioniert und wir die Breite aufs Parkett kriegen, dann haben wir eine reelle Chance.“
Für HTCU-Trainer André Henning ist das Viertelfinale der Einstieg in ein Jahr, dem er mit großen Hoffnungen und Erwartungen begegnet. „Wir alle erhoffen uns eine gute Titelausbeute. In der Halle, auf dem Feld und in der EHL liegen drei bereit. In allen drei Wettbewerben sind wir nicht chancenlos. Was die Halle betrifft, war ich immer am zurückhaltendsten. Aber das hat sich geändert. Wir sind guten Mutes, gut vorbereitet und haben ein gutes Gefühl, wiewohl die Hürde extrem hoch ist.“ Für den jungen Coach werden „in einem engen Match“ Kleinigkeiten den Ausschlag geben. „Entscheidend wird sein, wer den Tick cleverer ist und wer den Funken mehr Siegeswillen hat.“
Dass der BHC, der die Tabelle auf dem Feld anführt und dort ab Ende März als heißer Rivale der Mülheimer gilt, seinerseits seine Chance nutzen will, liegt auf der Hand. Zum einen gilt der Status als Gastgeber und Hausherr, zum anderen geht es aus Sicht der Berliner darum, eine große Blamage abzuwenden, schließlich ist der BHC Ausrichter der DM-Endrunde. „Für die wäre es doch ganz bitter, die Karten abzureißen und selbst nicht am Start zu sein. Die werden heiß ohne Ende sein“, so Horst Stralkowski.
Viel Glück beim Unternehmen zweimal Berlin hin und zurück!
derwesten.de – Gerd Böttner
Olympia 2012: Christian Blasch ist dabei
Deutschlands Top-Schiri fährt im Sommer nach London

Einer der besten Schiedsrichter der Welt: Der Uhlenhorster Christian Blasch nimmt an den Olympischen Spielen teil.
Nachträgliche Bescherung für den Uhlenhorster Schiedsrichter Christian Blasch. Der lang gewachsene Mülheimer wurde für die Olympischen Spiele 2012 in London nominiert. “Blaschko” gehört zu den besten Unparteiischen der Welt und hat bereits bei allen wichtigen Hockey-Events mit seiner lockeren, kommunikativen Art zu pfeifen alle Top-Stars für sich gewonnen. Damit steht der erste Uhlenhorster Olympiateilnehmer fest. Herzlichen Glückwunsch!



