WUT-Cup 2015 – jetzt noch anmelden!

Liebe Uhlen-Ladies,
ihr seid gefragt!
Bis zum 4. September könnt ihr euch noch für den 10. Women-Uhlen-Tennis-Cup am 11. September anmelden.
Alle Infos zum Turnier findet ihr auf dem Turnier-Plakat:

Deutsche Herren kassieren historische EM-Niederlage im Finale von London

Die deutschen Herren haben im siebten EM-Finale der Geschichte gegen die Niederlande erstmals verloren. Das 1:6 (0:5) war gleichzeitig die höchste Niederlage einer deutschen Herrenmannschaft bei einer Europameisterschaft. Während die Niederländer nicht nur an ihre großartige Form dieses Turniers – sie waren ohne Gegentreffer ins Finale eingezogen – anschließen konnten, gelang es dem DHB-Team in diesem Match nicht, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Zur Pause war die Partie bei 0:5 bereits entschieden – Christopher Rührs Ehrentreffer zum 1:6 war nur noch leichte Ergebniskosmetik. Immerhin wurde Florian Fuchs bei den Individual-Ehrungen als bester Spieler der EM ausgezeichnet.

Bundestrainer Markus Weise: „Das war heute so etwas wie ein Referenzspiel dafür, wie eine Aufbau-Mannschaft gegen eine Kontermannschaft verlieren kann. Man hat den Niederländern einfach deutlich mehr angemerkt, dass sie dieses Spiel und die EM unbedingt gewinnen wollten. Das habe ich bei meinen Jungs nicht im gleichen Maße gesehen. Wir können sicher viel aus diesem Match ziehen Richtung Rio – sicher mehr aus so manch anderem Spiel, das man 4:0 gewinnt! Unser Fokus lag 2015 auf dem Erreichen der Qualifikation für Olympia – vielleicht war die EM danach auch ein bisschen zu nah dran für die Mannschaft!“

Keine Chance für die Honamas mit Fürki und Luki im Finale

Die erste Chance der Partie nach drei Minuten hatte Robbert Kempermann mit einem freien Schuss von halbrechts, der links am Tor vorbei ging. Dann im Anschluss konnte Thierry Brinkman aus zwei Metern nur den Außenpfosten treffen. Dann gab es die erste Ecke für das Oranje-Team als Deecke bei einem Klärungsversuch die falsche Stockseite an den Ball bekam. Die Ecke lief Häner exzellent ab, aber Billy Bakker traf dann im Nachschuss mit einem knallharten Rückhandschuss ins kurze Eck zum 1:0 (6.). Zwicker hätte dann das 1:1 machen müssen, als er im Nachschuss an einen tollen Deecke-Schuss, den Stockmann brillant hielt, volley nur das Außenbrett traf (7.).
Holland aber nach wie vor mit mehr Spielanteilen. Jacobi klärte einen Schuss von halbrechts zur Langen Ecke (9.). Fuchs hatte dann eine gute Schusschance in der 12. Minute, wurde aber noch abgeblockt. Einen starken Konter der Niederländer unterband Jacobi mit zwei Weltklasse-Paraden, trotzdem gab es die zweite Ecke für Oranje (14.). Und die saß! Spezialist Mink van der Weerden schlenzte hart halbhoch rechts ins Netz. Die Deutschen kamen dann nochmal vor der Viertelpause, aber nicht mehr gefährlich vors Tor der Niederländer.
Wesley dann mit der Großchance nach der Pause, aber wieder kam ein Holländer noch mit dem Schläger dazwischen, fälschte den Ball über das Tor. Die Deutschen schienen am Drücker, aber dann setzte Oranje einen weiteren starken Konter – ausgehend von einem Ballverlust von Grambusch – bei dem Jeroen Hertzberger Häner und Jacobi mit einem Rückhandschuss zum 3:0 (20.) schlecht aussehen ließ. Deutschland sehr anfällig für Konter. Daraus resultierte die nächste Ecke für Oranje (22.). Und die versenke van der Weerden zum 4:0 (22.).
Fürste war auf der Linie zwar noch dran, aber konnte den Ball nur ins eigene Tor abfälschen. Das DHB-Team ließ sich trotzdem nicht hängen. Ein Schuss von Fuchs wurde haarscharf über das Tor gefälscht (23.). Dann schien das 1:4 schon gefallen, als Wellen – riesig vorbereitet von Fuchs – aus der Drehung schoss und Hidde Turkstra den Ball irgendwie noch um den Pfosten drehte (26.). Der Alptraum setzte sich fort – das DHB-Team verlor den Ball an der Viertellinie, der Konter ging ab und Rogier Hofman war es dieses Mal, der in Häners Rücken davon lief und per hartem Rückhandschuss Jacobi zum 0:5 (28.) überwand.
So war die Partie zur Pause bereits entschieden. Das DHB-Team brauchte acht Minuten in der zweiten Hälfte, um durch Wellen erstmals wieder auf Tor zu schießen. Der Rückhandball ging aber am oberen linken Torwinkel knapp vorbei. Die Niederlande natürlich weiter gefährlich über Konter, da Räume vorhanden waren. Jonker traf in der 42. Minute nur das Außenbrett. Die Niederländer bekamen in der 43. Minute eine umstrittene Ecke, war Fürk doch zuvor mit einem Stockfoul behindert worden. Häner lief auf Kosten der nächsten Ecke ab. Und auch bei der nächsten war der Berliner zur Stelle und bekam einen Freischlag wegen gefährlichen Spiels.
Deutschland rannte an und fing sich dadurch Konter. Hertzberger schoss über das Tor (44.). So blieb es beim 0:5 vor dem letzten Viertel. Und da setzten die Niederländer gleich nach 80 Sekunden einen weiteren tödlichen Konter. Nach Ballverlust Butt kam der lange Schlenzer auf Mirco Pruijser, der an Jacobi vorbei lief und per Rückhand zum 6:0 traf. Ein schönes Solo von Christopher Rühr brachte dann ein bisschen Balsam auf die wunde deutsche Hockeyseele.
Er zog von links quer durch den Kreis und traf mit einem Rückhandvolley zum 6:1 ins linke untere Eck (50.). Das blieb dann die letzte große Aktion des Spiels, zwar versuchte das DHB-Team immer wieder, weitere Ergebnisverbesserung zu erreichen, aber die Defensive der Niederländer war an diesem Tag ähnlich effektiv und auf der Hut wie ihre Konterstürmer.

EM in London: Fürki und Luki mit den Honamas im Finale nach Wahnsinns-Krimi gegen England

Deutsche Herren erreichen nach Penalty-Drama das EM-Finale

Die deutschen Herren haben bei der Europameisterschaft in London in einem Halbfinal-Krimi das Endspiel erreicht. Im Penaltyschießen war Torhüter Nicolas Jacobi der Held, der zwei Penaltys hielt und einen setzten die Engländer an den Pfosten, während die DHB-Spieler drei Mal trafen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Martin Zwicker glich die englische Führung kurz vor der Pause aus und Lukas Windfeder brachte das DHB-Team zwischenzeitlich 2:1 in Führung. Am Samstag sind die Niederlande Gegner der Deutschen um 17.30 Uhr (dt. Zeit) im Finale.

Bundestrainer Markus Weise: „Wir haben heute sicherlich nicht alles richtig gemacht, aber die Jungs haben die Intensität des Spiels toll angenommen hier vor der tollen Kulisse. Ich fand es eigentlich ganz gut, dass es mal zum Penaltyschießen gekommen ist, denn das hatten wir noch nicht. Es zeichnet ein Talent wie Lukas Windfeder absolut aus, dass er die Verantwortung übernimmt und die Ecke zum 2:1 trifft. Das erarbeitet er sich über viele, viele Trainingseinheiten mit Werner Wiedersich. Es dauert nicht mehr lange, dann ist er unangefochten unser erster Eckenschütze.“

Finale - am Samstag um 17:30 Uhr gegen Holland, live auf Sport1!!!! Und Luki trägt mit seinem Tor zum 2:1 wesentlich dazu bei

Moritz Fürste lobte Nicolas Jacobi: „Ich kenne ihn ja schon lange und besser als viele. Er ist bei uns jetzt in einer ganz wichtigen Rolle angekommen, in der er Spiele für uns gewinnt und ein unglaublich sicherer Rückhalt ist.“ Zum Finale sagte der Co-Kapitän: „Wir lieben die Spiele gegen die Niederlande. Wir hatten in den letzten Jahren eine Reihe ganz wichtiger Spiele gegen sie, von denen wir viele gewinnen konnten. Schauen wir mal, wie es Samstag klappt!”

Die erste Chance der Partie hatten die Deutschen, als nach Rechtsangriff Florian Fuchs den Ball vor George Pinner nicht kontrollieren konnte. Auf der anderen Seite musste dann auch mal Nico Jacobi ran, als eine harte Flanke vor Tor kam. Deutschland weiter mit Druck, hatte eine gute Chance, aber Mats Grambuschs Ball vor Tor wurde als gefährlich abgepfiffen. Die Deutschen ließen die Gastgeber dann erst einmal nicht mehr in den Kreis kommen, konnten aber ihrerseits auch keine richtige Torchance erspielen. Jacobi vereitelte dann eine gute Gelegenheit gegen David Condon, der frei vor ihm auftauchte (11.).

Glück, als Christ Griffiths eine weitere Riesenchance ausließ, als er halblinks nach einem Abpraller völlig frei zum Schuss kam und links am Tor vorbei schoss (13.). Auf der anderen Seite eine ähnliche Hundertprozentige, mit der Marco Miltkau aus fünf Metern an George Pinner scheiterte (15.). So blieb es beim 0:0 zur ersten Viertelpause.

Im zweiten Viertel passierte erst einmal wenig, bis Coen van Bunge einen Siebenmeter nach vermeintlichem Foul an Ward gab, doch die Deutschen konnten die Entscheidung per Videoschiedsrichter-Anrufung widerrufen lassen. Kurz darauf aber ein Fehlpass von Zwicker am eigenen Kreis, England konnte daher über rechts kontern und Mark Gleghorne aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Gastgeber einstechen (20.). Kurz darauf erneut ein schlechter Pass aus der Abwehr, aber Condons Schuss ging deutlich über das Tor.

Grambusch in einer guten Phase der Deutschen mit einem Schuss aus der Drehung, der aber knapp links am Tor vorbei ging (23.). Dann musste Staib wegen Foulspiel für zwei Minuten auf die Strafbank (24.) – das DHB-Team also in Unterzahl. Rühr hatte in der Phase einen großartigen Antritt über links, schoss aber mit der Rückhand aus spitzem Winkel vorbei (25.). Ein toller Stecher des zurückgekehrten Staib wurde gerade noch über das Tor der Engländer gelenkt (27.).

Nach einem riesen Solo von Fuchs über links konnten die Engländer gerade noch zur langen Ecke klären – das 1:1 lag in der Luft. Und das fiel dann auch völlig verdient. Wellen legte von links auf und Zwicker machte seinen Fehler vom 0:1 wieder gut und blockte aus kurzer Distanz ins Tor (30.)! So ging es in die zweite Halbzeit. Dort ging es zwar hin und her, aber bei beiden Teams passte oft der letzte Pass am Kreis nicht perfekt. In der 38. Minute verursachte Staib dann die erste englische Ecke, doch Jacobi parierte glänzend gegen Jacksons Flachschlenzer.

Als Linus Butt sich bei einem Schlenzer der Engländer verschätzte, war es Barry Middleton, der zentral vor Tor an der Flanke vorbei rutschte (43.). Auf der anderen Seite pfiff van Bunge die Ecke nicht, als Fürk auf dem Weg in den Kreis zu Fall gebracht wurde. Trotzdem leichte Vorteile für die Gastgeber in diesem Viertel. Das DHB-Team musste eine Schippe drauflegen im Schluss-Abschnitt.

Jackson stoppte Deecke kurz nach Wiederanpfiff im eigenen Kreis. Die Deutschen nun mit mehr Spielanteilen. Fürste drehte sich am Kreisrand rein, verfehlte das Tor aber links (50.). Glück für England als Wellen rechts am Pfosten einen Ball nicht ganz unter Kontrolle bekam. England fand kaum noch einen Weg in den deutschen Kreis. Jacobi musste erstmals wieder in der 56. Minute nach Ballverlust von Martin Häner eingreifen. Dann holte Grambusch auf der anderen Seite clever die zweite Ecke heraus. Und die versenkte Youngster Lukas Windfeder cool halbhoch rechts zur 2:1-Führung (57.).

Aber auch England holte sich noch einmal eine Ecke, als Jacobi bärenstark gegen einen Stecher reagierte, aber mit der Parade einen deutschen Körper traf (58.). Geburtstagskind Martin Häner blockte stark über das Tor. Dann nahm England den Keeper für einen elften Feldspieler vom Platz. Als kurz darauf eine Flanke durchrauschte, nahm Ashley Jackson den Videobeweis, weil er sich gefoult fühlte. Und es gab auch Ecke für den Gastgeber.

Die hielt Jacobi stark, doch Marcin Grochal gab Siebenmeter für England. Dagegen nahmen die Deutschen den Videobeweis, weil sie zuvor ein gefährliches Spiel der Angreifer gesehen hatten. Weil der Videoschiedsrichter keine Entscheidung treffen konnte, blieb es beim Siebenmeter. Und Ashley Jackson verwandelte dann auch eiskalt links unten.

So kam es zum Penaltyschießen:
Florian Fuchs startete und machte es ganz sicher flach rechts unten zum 3:2.
Ashley Jackson drehte sich zwei Mal und traf dann zum 3:3.
Tobias Hauke scheiterte an Pinner.
Barry Middleton ließ sich Jacobi den Ball wegspitzeln.
Mo Fürste brachte das DHB-Team sicher 4:3 in Führung.
Nick Catlin traf den Pfosten.
Mathias Müller schoss aber rechts am Tor vorbei.
Harry Martin machte es stark und glich zum 4:4 aus.
Nun war es an Mats Grambusch sein Team im Spiel zu halten. Und er traf von rechts zum 5:4.
Als letzter Engländer kam Sam Ward. Und der scheiterte an Jacobi.
Die Deutschen stehen damit zum vierten Mal in Folge im EM-Finale!

Tore in der regulären Spielzeit:
0:1 Mark Gleghorne (20.)
1:1 Martin Zwicker (30.)
—————–
2:1 Lukas Windfeder (KE; 57.)
2:2 Ashley Jackson (7m, 59.)

Strafecken:
Deutschland 2 (1 Tor) / England 3 (kein Tor)

Zuschauer: 3.500

Schiedsrichter:
Marcin Grochal (POL) / Coen van Bunge (NED)

Jugend Tennis Clubmeisterschaften 2015

Wieder einmal fanden bei herrlichem Sonnenschein die diesjährigen Jugend Tennis Clubmeisterschaften als Tagesveranstaltung am Freitag 21. August mit der Rekordteilnehmerzahl von 80 teilnehmenden Kindern statt. Gespielt wurde in gemischten Kategorien der Altersklassen U5,U7,U9,U11,U12-U18 und es fanden zahlreiche spannende Spiele statt.

Tennis Jugend Clubmeisterschaft Sieger


Es gab Obst für die teilnehmenden Kinder, Crepes für alle und zum Abschluß bei der Siegerehrung für alle teilnehmenden Kinder bunte Süßigkeiten.

Tennis Impressionen


Geleitet wurde das Turnier wieder routiniert durch die Tennisschule Lemke, sowie auch Ihren unterstützenden Trainern Alex, Claudia und Hanne, die sich besonders um unsere Kleinen U5, U7 sowie U9 gekümmert haben und somit alle zusammen für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten.

Tennis Jugend Clubmeisterschaften Sieger


Ganz besonderen Dank auch hier noch einmal an Sabine Engelke und Heike Schmitz, die für den Crepes Teig gesorgt haben und unermüdlich Stunde um Stunde an den beiden heissen Platten die Kinder mit Crepes versorgt haben. Großen Dank genauso auch an Annemie Godschalk für Ihre tollen Bilder !

Tennis Jugend Clubmeisterschaften Impressionen


Das war wieder einmal eine tolle Veranstaltung mit einer besonderen familiären Atmosphäre und wir freuen uns über die zahlreiche Teilnahme so vieler tennisbegeisterter Kinder !

Drei Spiele, drei Siege: Deutsche Hockey-Herren als Gruppensieger im Halbfinale der EM in London

Die deutschen Hockey-Herren haben bei der Europameisterschaft im Queen Elizabeth Olympic Park von London (GBR) einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Im dritten und letzten Vorrundenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Markus Weise souverän mit 7:2 (3:0) gegen Außenseiter Frankreich durch und geht damit als Gruppensieger ins Halbfinale. Dort trifft Deutschland vermutlich auf Spanien oder Gastgeber England, die am Abend im direkten Duell um den Einzug in die Vorschlussrunde spielen.

„Das war die Erfüllung der Pflichtaufgabe, aber über diesen Status sind wir leider auch nicht hinausgekommen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir klarer und prinzipieller spielen. So bin ich nicht restlos begeistert von unserer Leistung, die ja aber gereicht hat, um Frankreich deutlich auf Distanz zu halten“, sagte Bundestrainer Markus Weise. „Für das Halbfinale wird das aber nicht reichen. Da muss mehr von dem kommen, was wir in der zweiten Hälfte nur ein paar Mal haben aufflackern lassen.“

Torschütze Niklas Wellen: „Es war zu merken, dass es für Frankreich nicht mehr um allzu viel ging. Die haben sicher nicht das gezeigt, was sie noch gegen Belgien und Irland zeigen konnten. Aber wir haben das auch gut gemacht, einfach und konzentriert gespielt. Aber es ist auch noch einige Luft nach oben, vor dem Tor müssen wir noch cleverer sein. Für mich selbst läuft es bislang gut, sicher waren auch die beiden Tore im ersten Spiel hilfreich. Jetzt freue ich mich auf die dicken Spiele, die jetzt kommen.“

Halbfinale live auf Sport 1 am Donnerstag um 20:30 Uhr - nicht verpassen!

Das deutsche Team übernahm von Beginn an die Initiative und ging auch früh in Führung. Der Treffer wurde von Benedikt Fürk über die rechte Seite vorbereitet. Seine Hereingabe konnten die Franzosen nicht stoppen, und so nahm Florian Fuchs den Ball sehenswert mit und chippte den Ball mit der Rückhand über den Torwart ins Netz (3.). Der Ball lief gut durch die deutschen Reihen, die Defensive agierte sehr unaufgeregt auf die wenigen Vorstöße des Gegners.

In der 7. Minute musste Nico Jacobi im deutschen Tor mal eingreifen, als sich Francois Goyet mit einem Schuss versuchte. Ein Sololauf von Charles Masson konnte nur auf Kosten einer Strafecke gestoppt werden, doch der Flachschlenzer von Victor Charlet touchierte nur den Außenpfosten, allerdings war Linienspieler Moritz Fürste auch zur Stelle (13.). Frankreich konterte jetzt gefährlicher und bekam gleich noch eine Ecke zugesprochen, doch der Videobeweis enttarnte ein Fußspiel eines Stürmers – Freischlag Deutschland (14.) und eine verdiente Führung nach dem ersten Viertel.

Christopher Rühr bereitete über die Hundekurve die nächste deutsche Chance vor, aber der Abschluss von Constantin Staib ging über das Tor (18.). Und auch ein harter Rückhandschuss vom Kreisrand Sekunden später von Fuchs fand den Weg ins Tor nicht. In dieser Phase hatte sich das deutsche Team am gegnerischen Kreis festgesetzt, die Entlastungsangriffe der Franzosen verliefen zumeist schnell im Sand. Das zweite Tor lag lange in der Luft – und fiel in der 24. Minute, als Christopher Wesley den Ball mit der Tor brachte, wo ihn Niklas Wellen am langen Pfosten nur über die Linie blocken musste.

Mats Grambusch hatte das 3:0 auf dem Schläger, sein Schuss aus acht Metern wurde aber noch geblockt (26.). Die Franzosen leisteten sich zahlreiche Ungenauigkeiten im Passspiel, was es der DHB-Abwehr leicht machte. Auf der anderen Seite wussten sie sich nicht anders zu helfen, als den Ball absichtlich ins Aus zu spielen und so eine Strafecke zu kassieren, die Moritz Fürste fast mit dem Halbzeitpfiff links oben verwandelte (30.). Es ging weiter in eine Richtung, nach einer schönen Staffette über Tobias Hauke und Moritz Fürste war plötzlich Christopher Rühr völlig frei vor Torwart Edgar Foulard, doch sein Schuss geht neben das Tor (32.).

In der Folge wird ein Schuss von Fürste neben das Tor abgefälscht und Rühr traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten (33.). Und plötzlich jubelte Frankreich. Nach einem Ballverlust an der eigenen Viertellinie kam der Ball zu Simon Martin Brisac, der nach schönem Sololauf den mittlerweile eingewechselten Andreas Späck im deutschen Tor überwand (36.). Das brachte die DHB-Auswahl aber nicht lange aus dem Tritt. Stattdessen spielte man ruhig weiter nach vorn und erarbeiteten sich Chance um Chance. Christopher Rührs Rückhandschuss bekam in der Mitte noch von Florian Fuchs den letzten Touch ins Tor (43.).

Der nächste Angriff brachte eine Ecke für Deutschland, diesmal wurde Fürstes Schlenzer allerdings schmerzhaft von Rausläufer Victor Charlet abgeblockt (44.). Es blieb auch im Schlussviertel eine eher einseitige Angelegenheit. Niklas Wellen zog in der 47. Minute die dritte deutsche Strafecke. Lukas Windfeders Schlenzer wurde gehalten. Marco Miltkau konnte im Kreis nur mit Stockfoul gestoppt werden. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Oskar Deecke sicher (48.). Auch die Franzosen durften mal wieder aufs Tor schießen. Bei der zweiten Ecke kam wieder Victor Charlet zum Schuss – diesmal als Ablage – aber der Ball ging vorbei (49.).

Stattdessen legten die Deutschen weiter nach. Christopher Rührs Schuss konnte Keeper Reynaud noch parieren, den Abstauber aber nutzte Mats Grambusch zum 6:1 (50.). In dieser Phase ließ die DHB-Auswahl sogar noch einige gute Gelegenheiten aus, aber nach Videobeweis bekam Moritz Fürste einen weiteren Siebenmeter zugesprochen, der er auch gleich selbst verwandelte (53.). Die Franzosen wirkten nun weitestgehend überfordert, ließen zum Teil klare Chancen zu, die aber auch fahrlässig ausgelassen wurden.

Kreisszenen für Frankreich gab es kaum noch, aber noch eine Strafecke fünf Minuten vor Schluss. Eigentlich misslungen prallte der Ball von Andreas Späck unglücklich vor die Füße von Simon Martin Brisac, der zum 2:7 abstaubte (55.). Umgehend ging es aber wieder in die andere Richtung, wo Christopher Rühr den gegnerischen Keeper in der linken oberen Ecke prüfte (56.). Strafecke Nummer vier für Deutschland: Windfeders Schlenzer aber nicht hart und platziert genug (59.). Am Ende ein hoch verdienter Sieg, der durchaus auch hätte höher ausfallen können.

Tore:
1:0 Florian Fuchs (3.)
2:0 Niklas Wellen (24.)
3:0 Moritz Fürste (KE, 30.)
—————–
3:1 Simon Martin Brisac (36.)
4:1 Florian Fuchs (43.)
5:1 Oskar Deecke (7m, 48.)
6:1 Mats Grambusch (50.)
7:1 Moritz Fürste (7m, 53.)
7:2 Simon Martin Brisac (KE, 55.)

Strafecken:
Deutschland 4 (1 Tor) / Frankreich 3 (1 Tor)

Zuschauer: 750

Grüne Karten:
Christopher Rühr (26., Unsportlichkeit), Mats Grambusch (39., fehlender Abstand) / —

Schiedsrichter:
Hamish Jamson (ENG) / Sebastien Duterme (BEL)

Baumfällung am 5. September bis 14 Uhr – KuRa 2 wird gesperrt

Liebe Uhlen,
Am Samstag, 5. September 2015 (wenn kein Regenwetter) sollen am Aufgang zu Kura 2 die 3 Eichen gefällt werden. Diese wurden amtlich begutachtet und eine entsprechende Baumkrankheit festgestellt. Eine amtliche Fällgenehmigung liegt vor.

Aus diesem Grunde ist der Zugang zum Kura 2 aus sicherheitstechnischen Gründen bis 14.00 Uhr gesperrt.

Die angesetzten Trainingstermine an diesem Samstagmorgen müssen leider auf Platz 2 ausfallen. Eventuell ergibt sich eine Beteiligung auf dem Kunstrasenplatz 1.

Die Tennisplätze 9 und 10 können über die Kleinfeldplätze betreten werden.

Wir bitten um Beachtung!
Euer Vorstand

Honamas schon im EM-Halbfinale – Luki macht das wichtige 1:0 gegen Irland

Titelverteidiger Deutschland hat auch bei der Europameisterschaft 2015 im Queen Elizabeth Olympic Park von London das Halbfinale erreicht. Nach einem 2:0 (0:0)-Vorrundensieg gegen Irland stehen die DHB-Herren um Bundestrainer Markus Weise vorzeitig in der Vorschlussrunde. Das letzte Spiel der Gruppenphase bestreiten die Hockey-Herren am Dienstag (25. August) um 12 Uhr deutscher Zeit gegen die noch sieglosen Franzosen.

„Das war heute Marke Arbeitssieg, aber das haben wir auch so erwartet“, konstatierte Bundestrainer Markus Weise. „Irland stand gut organisiert tief hinten drin, da haben wir ein wenig länger gebraucht, um die Lücken zu finden. Aber die Grundhaltung hat bei uns gestimmt, obwohl es lange 0:0 gestanden hat. Jetzt haben wir das Halbfinale erreicht, jetzt werden wir sehen, wie wir weiter durch das Turnier kommen. Mit Frankreich erwartet uns kein leichter Gegner im letzten Gruppenspiel. Die haben bisher zwei enge Spiele abgeliefert. Ich bin aber froh, dass wir vor dem Halbfinale kein Team spielen, das wir ohne Weiteres schlagen.“

Moritz Fürste: „Es war wirklich nicht leicht für uns, gegen ein so tief stehendes Team das Spiel aufzubauen, aber wir hatten wohl 85 Prozent Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte. Das beschreibt das Spiel eigentlich ganz gut. Die Iren hatten zwar einige Konter, aber wir haben gut verteidigt, nur Schüsse aus spitzen Winkeln und zwei Ecken zugelassen.“

Voller Einsatz: Luki macht das 1:0 per kurzer Ecke

Die Iren hielten von Beginn an mutig dagegen, hatten zunächst auch etwas mehr Spielanteile als die etwas verhaltener startenden Deutschen. Der Lohn war die erste Strafecke nach knapp vier Minuten. Shane O’Donoghue mit einem guten Schlenzer, aber die Parade von Nicolas Jacobi war noch ein bisschen besser. Das deutsche Team blieb aber völlig ruhig, spielte seinen „Stiefel“ geduldig weiter und bekam das Geschehen nach und nach immer besser in den Griff.

Wirkliche Torgefahr konnte allerdings bis kurz vor Ende des ersten Spielviertels nicht erzeugt werden. Erst in der 15. Spielminute holte Christopher Rühr geschickt die erste Strafecke für die DHB-Mannen. Moritz Fürste legte 90 Grad auf Lukas Windfeder ab, doch David Harte parierte stark. Im Nachschuss traf Fürste an die Oberkante der Latte. Schrecksekunde: Windfeder blieb liegen, wurde mit einer Handverletzung ausgewechselt, kam aber später zurück.

Die letzte Aktion hatte wieder Rühr, dessen Schuss von rechts nur das Außenbrett traf. Da wäre ein Pass in Richtung des langen Pfostens womöglich die bessere Lösung gewesen. Die Iren nahmen jetzt etwas Tempo raus, zogen sich zum Teil weit zurück und lauerten auf Konter. Das deutsche Team wusste den Platz aber auch zu nutzen und schnürte den Gegner phasenweise in dessen Viertel ein. Lediglich im Kreis fehlte noch die Durchschlagskraft. Florian Fuchs etwa kam von links mit der Rückhand zum Abschluss, doch der Ball wurde noch von einem Iren abgeblockt (24.).

Auf der anderen Seite gab es Strafecke für Irland: Der Ablauf passte zwar nicht, aber der Stopper brachte den Ball trotzdem noch aufs Tor, wo aber Jacobi keine Mühe hatte, abzuwehren (26.). Der nächste deutsche Angriff brachte die nächste deutsche Strafecke, Moritz Fürstes Schlenzer wurde jedoch sichere Beute für Keeper David Harte (27.). Die Iren verpassten noch einen Stecher (30.), und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Irland eröffnete die zweite Spielhälfte mit einem schnellen Rechtsangriff, doch Jonathan Bruton verpasste das deutsche Tor knapp links (31.).

Die nächste Strafecke der Deutschen sollte als Stechervariante gespielt werden, endete aber mit einem ungeahndeten Foul an Christopher Wesley (32.). Deutschland blieb am Drücker: Angriff über rechts, Martin Häner spielte Marco Miltkau von der Grundlinie aus an, aber der blockt aus kurzer Distanz über das Tor (36.). Irland lief gelegentlichen gute Kontern, die aber zumeist ebenso gut gestoppt wurden. Florian Fuchs versuchte es mit einer Rückhand von halbrechts, aber Keeper Harte hielt sicher (40.). Die Chancen häuften sich jetzt. Niklas Wellen brachte den Ball mit der Rückhand aufs Tor, Marco Miltkau hielt dem Schläger zum Stecher hin, aber der Ball landete am Außenbrett (45.).

Die Iren verteidigten weiter sehr engagiert, was es den Deutschen merklich schwer machte, aussichtsreich zum Abschluss zu kommen. Stattdessen lief ein starker Konter über Kyle Good, der den Ball sehenswert aus der Luft in den Kreis brachte, wo Martin Häner allerdings ebenso sehenswert volley klärte (51.). Die DHB-Herren erhöhten den Druck. Marco Miltkau verpasste vor dem Tor ein Zuspiel von Christopher Rühr knapp (52.).

Die nächste Chance kam wieder per Strafecke – und diesmal schlug der Ball ein. Lukas Windfeder traf mit seinem Flachschlenzer unten links zur verdienten Führung (54.). Die Iren antworteten mit ein, zwei wilden Angriffen, sodass Nicolas Jacobi zwei Mal gegen Jonathan Bruton stark parieren musste (55. und 56.). Die Vorentscheidung aber brachte Florian Fuchs. Der Stürmer holte sich den Ball links an der Mittellinie, ließ drei Verteidiger stehen, spielte den Keeper aus und schoss aus der Mitte locker zum 2:0 ein (56.). Marco Miltkau hätte auch noch gern einen Treffer erzielt, aber sein ebenso trockener wie harter Schuss von halbrechts traf nur Keeper David Harte (59.).

0:1 Lukas Windfeder (KE, 54.)

0:2 Florian Fuchs (56.)

Strafecken:

Irland 2 (kein Tor) / Deutschland 4 (1 Tor)

Zuschauer: 3.500

Grüne Karten:

Michael Darling (43., Unsportlichkeit), Ronan Gormley (57., Unsportlichkeit) / Martin Häner (5., Foulspiel), Lukas Windfeder (24., Ballwegschlagen), Florian Fuchs (57., Unsportlichkeit)

Schiedsrichter:

Coen van Bunge (NED) / Tim Benford (ENG

Bundesliga-Vorbereitung: Chance für den Nachwuchs

Ohne acht Stammkräfte bestreitet Feldhockey-Bundesligist HTC Uhlenhorst das Vorbereitungsturnier des Crefelder HTC um den Rondo-Cup. Sechs Top-Teams aus Deutschland und den Niederlanden gehen auf der Anlage an der Hüttenallee, aber auch im Uhlenhorster Waldstadion an den Start. Zum Reigen dieser Spitzenmannschaften zählen neben den Gastgebern und den Mülheimern die Mannschaften des Düsseldorfer HC, Club an der Alster Hamburg, des Harvestehuder THC und des HC Rotterdam.

Die Uhlenhorster müssen ihren großen Kader ausschöpfen, denn Trainerin Tina Bachmann kann auf acht Stammkräfte nicht zurückgreifen. Die Europameisterschaft hat Vorrang: Lukas Windfeder und Benedikt Fürk sind mit der deutschen Nationalmannschaft in London und kämpfen ab Samstag um den Europameistertitel. Auch der nationale U21-Kader befindet sich in Englands Hauptstadt. Dort bestreitet die Auswahl ein Länderspiel gegen die englische U21. Zum deutschen Aufgebot zählen die Uhlenhorster Nachwuchsspieler Timm Herzbruch, Ferdinand Weinke, Max Godau und Lennart Küppers – allesamt etablierte Herren-Bundesligaspieler des HTCU. Jan Nitschke wird wohl ebenfalls am Wochenende fehlen. Er laboriert an einer Knieverletzung. Die Nummer acht der Ausfall-Liste ist Tom Brinkmann, der sich nach einer anstrengenden Klausuren-Zeit an der Uni etwas Urlaub verdient hat.

Mit Knieproblemen: Jan Nitschke

„Die personelle Situation ist für uns natürlich unglücklich, aber wir müssen das Beste daraus machen. Die vielen jungen Spieler haben dadurch die Möglichkeit, sich durch gute Leistungen aufzudrängen“, sagt Horst Stralkowski. Der Teammanager fügt hinzu: „Obwohl so viele Spieler fehlen, kommt es für die Verbliebenen darauf an, die taktischen Neuausrichtungen aus dem Training umzusetzen und das Gefühl für Stock und Ball zu optimieren. Schließlich sind wir erst seit zwei Wochen im Training.“

Die Mülheimer beginnen am Freitagabend auf der Anlage des Crefelder HTC im Stadtwald mit der Partie gegen den Erstliga-Rivalen Harvestehuder THC Hamburg. Los geht es gegen den deutschen Meister von 2014 um 20.30 Uhr.
Kräftemessen mit dem HC Rotterdam

Die Uhlenhorster sind als eine Art Co-Gastgeber am Wochenende im Einsatz. Am Samstag spielen sie im heimischen Waldstadion gegen den Bundesligisten Club an der Alster Hamburg (13.30 Uhr) und das Zweitligateam des Düsseldorfer HC (16.30 Uhr). Zum Abschluss des Turniers um den Rondo-Cup fahren die Mülheimer ein weiteres Mal nach Krefeld. Dort ist am Sonntag ab 12 Uhr der HC Rotterdam aus den Niederlanden der Gegner. Der HCR ist der größte von fünf Hockeyklubs in Rotterdam und zugleich der erfolgreichste Verein dieser Stadt.

Marcus Lemke, www.derwesten.de

Mülheimer Tennis-Stadtmeisterschaften Jugend

Wir möchten Euch wieder einmal auf eine Veranstaltung hinweisen.

31. August bis 13. September Tennis-Stadtmeisterschaften der Jugend

Juniorinnen / Junioren U18 (Jahrgang 1997/1998)
Juniorinnen / Junioren U16 (Jahrgang 1999/2000)
Juniorinnen / Junioren U14 (Jahrgang 2001/2002)
Juniorinnen / Junioren U12 (Jahrgang 2003/2004)
Juniorinnen / Junioren U10 (Jahrgang 2005 und jünger)
Juniorinnen-Doppel / Junioren-Doppel U18 (Jahrgang 1997/1998)
Juniorinnen-Doppel / Junioren-Doppel U14 (Jahrgang 2001/2002)

Meldeschluss ist Freitag 21.8. um 24.00 Uhr !

Die Vorrundenspiele finden am KHTC und beim MTC RW Raffelberg statt. Die Halbfinale werden am MTV Kahlenberg und die Finalspiele beim TC Selbeck ausgetragen. Das Nenngeld zu diesem Turnier übernimmt der HTCU insofern das Kind nicht für einen anderen Verein gemeldet ist.

Eine Ausschreibung zu diesem Turnier findet Ihr im Anhang. Anmelden könnt Ihr Euch unter dem Link: http://www.tvpro-online.de/component/sobipro/11856-mulheimer-jugend-stadtmeisterschaft?Itemid=0.

Jugend Stadtmeisterschaften2015

Ihr könnt aber auch gerne Euren Trainern Bescheid sagen. Wir übernehmen dann die Anmeldung für Euch.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr Euch zu diesem Turnier anmelden würdet. Wir waren bereits im letzten Jahr einer der Vereine, mit den meisten Meldungen. Dieses Turnier ist eine gute und einfache Möglichkeit Matchpraxis zu sammeln und erste Erfahrungen mit dem Turniertennis zu machen. Solltet ihr Euch unsicher sein, könnt Ihr Eure Trainer heute, morgen oder am Freitag bei unseren Clubmeisterschaften gerne ansprechen und um Rat fragen, ob Ihr teilnehmen solltet.

Bei der Anmeldung könnt Ihr im Feld Bemerkungen zeitliche Einschränkungen angeben. Das sollten aber möglichst nur schulische Einschränkungen sein.

Wir freuen uns wieder auf viele Meldungen!

Viele Grüße, Carsten Lemke und der Vorstand

Zwei für Deutschland – Bene und Luki bei der EM in London

Die Herren machten beim Treffen auf der sonnig daherkommenden Uhlenhorster Platzanlage einen höchst entspannten Eindruck. Freilich stieg an bewusst hockeyfreien Tagen mit Blick auf das nahende kontinentale Event die Anspannung. Die Mülheimer Nationalspieler Benedikt Fürk (26 Jahre/85 Länderspiele) und Lukas Windfeder (20/27) fliegen am Dienstag von Frankfurt/Main nach London, dem Schauplatz der Europameisterschaft 2015 (18. bis 30. August), wo es im Kreis der Besten um Ruhm und Ehre, aber auch schon ein wenig um die Olympischen Spiele 2016 in Rio des Janeiro geht. Wer sich auf der Insel bewährt, macht den nächsten Schritt in Richtung Zuckerhut.

Wir drücken euch die Daumen für die EM!

In einem ereignisreichen Jahr wartet auf den Olympiasieger von London 2012 (damals war Fürk von Bundestrainer Markus Weise nicht berücksichtigt worden) nach den Highlights World-League-Halbfinale in Buenos Aires, einhergehend mit der erfolgreichen Olympia-Qualifikation 2016, und den ERGO Masters in Hamburg in der Metropole die nächste Herausforderung. Coach Weise hat genau hingesehen und sein 18-köpfiges Aufgebot nach den Masters benannt. In bester Tradition dürfen Uhlenhorster nicht fehlen. „Es ist super, zu diesem Kreis zu gehören, aber das musst du dir immer wieder erkämpfen“, sagt der BWL-Student Fürk. Was den Reiz einer EM ausmacht, weiß er gleich doppelt zu schätzen. Bei den Europameisterschaften 2011 in Mönchengladbach und 2013 in Boom/Belgien erfuhr der langjährige Bundesligaspieler den goldenen Ritterschlag.

Der Kollege Lukas Windfeder, Jurastudent und auf dem Kunstrasen gleichsam im defensiven Auftrag unterwegs, ist neben Constantin Staib vom Club an der Alster der Jüngste im Team, gehört aber schon zu den festen Größen. „Ich betrachte die EM-Nominierung als großes Geschenk, schließlich bin ich ja noch nicht so lange dabei“, so das Uhlen-Urgestein, das ebenfalls bereits erfolgreich nach Titeln gegriffen hat. 2013 wurde er in Neu Delhi Junioren-Weltmeister, ein Jahr später wiederum in Indien Champions-Trophy-Gewinner.

„Die Halbfinal-Teilnahme ist für uns Pflicht“, gibt Fürk die Richtung für den EM-Reigen vor. Neben den Deutschen haben die Belgier diesbezüglich die besten Karten. Gleich im ersten und wegweisenden Spiel kommt es am 22. August zum Duell der Nachbarn. „Da wird es auch auf die Tagesform ankommen“, meint Windfeder mit Blick auf diesen schweren Auftrag. Bange ist ihm freilich nicht: „Wir haben so viele erfahrene Spieler und Führungspersönlichkeiten in der Mannschaft, die wissen, worauf es ankommt.“ In der anderen Gruppe wird es auf die Niederlande und Gastgeber England hinauslaufen.

Als die Mülheimer Mitspieler am Wochenende beim Turnier des HC Rotterdam weilten, ließen die EM-Berufenen daheim die Seele baumeln, ohne dabei den vom Bundestrainer vorgegebenen Athletikplan aus den Augen zu verlieren. „Vor so einem Turnier ist es wichtig, den Kopf frei zu bekommen und nicht an Hockey zu denken“, weiß Fürk aus Erfahrung.

Eines kleines Problem haben die Londoner Zimmergenossen noch zu klären. In den nicht vor Komfort strotzenden Hotelzimmern stehen ein großes Bett und eine Art Beistellbett. Für „Bene“ Fürk ist der Fall klar: „Das regeln wir über das Alter“, heißt es verschmitzt. „Lucki“ Windfeder lässt sich mit seiner Reaktion einige Sekunden Zeit: „Das ist noch nicht durch.“

Gegen Belgien beginnt also am Samstag die Arbeit. Und irgendwie ist Rio mit im Spiel. Wer in London ein gutes Turnier spielt, den hat Markus Weise im Hinterkopf.

Gerd Böttner, www.derwesten.de

A1-Knaben holen Gruppensieg

In der Gruppe A der Regionalliga setzten sich die A1-Knaben gegen SW Köln, DSD Düsseldorf, ETUF Essen und THC Münster durch. Als Gruppenerster ziehen sie damit in die Zwischenrunde zur westdeutschen Meisterschaft ein. Dort treffen die Uhlen am kommenden Samstag im ersten Spiel auf RW Köln.

Intensivtraining für tennisbegeisterte Damen und Herren im HTCU

Die Sommerferien sind vorüber und wir möchten ab dem 22. August bis 5. September ein neues Angebot für alle aktiven, sportbegeisterten Uhlen offerieren. Der Tennis-Trainingstag am Samstag ist für alle tennisbegeisterten Erwachsene vorgesehen, die den Tennis Sport in einem intensiven Tageskurs erleben wollen.

Lernen Sie neue Spielpartner kennen, treffen Sie alte Freunde und Bekannte. Im Training werden in der Zeit von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr technische und taktische Fähigkeiten geschult. Ein gemeinsames Mittagessen ist ebenfalls in der Kursgebühr enthalten. Nach der Mittagspause wird von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr in zahlreichen Spiel-und Wettkampfformen das Gelernte angewendet.

Tennis Trainingstag - Das Intensiv-Training

Weitere Informationen finden Sie in der beiliegenden Information und auf der Homepage www.tennis-team.de unserer Tennisschule Lemke.

Viel Spaß und einen guten Start in die zweite Hälfte der Sommersaison !

A-Knaben in Rosenheim

Wie in den vergangenen zwei Jahren bereiteten sich die A-Knaben auch in diesem Jahr auf der Anlage des SB Rosenheim auf die heiße Phase der Feldsaison vor. 26 Spieler sowie 16 Väter und Mütter verbrachten vom 08.08.-11.08.2015 vier schöne Tage in Bayern.

Neben den intensiven Trainingseinheiten am Vormittag standen eine Rafting-Tour auf der Isar, eine Bergwanderung auf den Jägerkamp und – für die besonders Mutigen – Adrenalin-Aktionen wie Flying-Fox und Pamperpole auf dem Programm. Nach dem gemütlichen Grillen am letzten Abend fand wieder das obligatorische Fußballspiel der Knaben gegen den FC “Ibuprofen” Väter statt. Mit einem 1:0 Kantersieg konnten die Väter den Titel aus dem vorigen Jahr verteidigen.

Müde aber gut gerüstet für die anstehenden Aufgaben kehrten die Uhlen aus Rosenheim zurück. Ein besonderer Dank an den SB Rosenheim für die Bereitstellung seiner Hockeyanlage und an Robby für die Organisation von vier schönen und abwechslungsreichen Tagen.

Rafting auf der Isar

Auf dem Jägerkamp

Maccabi Games: Dinah mit deutschem Team im Finale

Nach zwei Siegen (jeweils 4:0 gegen Israel und Argentinien) und einer knappen 1:2-Niederlage gegen die Niederlande stand das deutsche Damen-Team mit Dinah bei den Maccabi Games heute im Halbfinale. Gegner war wieder Argentinien – ein knappes 1:0, erzielt von Dinah, bedeutete den Finaleinzug.

Wir drücken Dinah und dem deutschen Team die Daumen für das Finale am Sonntag – go for Gold!

Top-Scorer bei den Maccabi Games: Dinah Grote mit bislang 6 Treffern

Sommerfest am 15. August ab 17 Uhr