Gemischte Wochenend-Bilanz der 1. Herren – letztes Spiel am Freitag in Krefeld

Gemischte Gefühle bei unseren Herren nach dem Wochenende: nach der enttäuschenden und klaren Niederlage gegen RW Köln folgte ein deutlicher Kantersieg im Derby gegen Kahlenberg.
Beim letzten Spiel vor der Weihnachtspause am Freitag, 22. Dezember um 20 Uhr beim Crefelder HTC (in der Sporthalle Glockenspitz) sind 3 Punkte Pflicht, um auf einem Play-Off-Platz ins neue Jahr zu gehen!

Berichte Hockeyliga:

Köln siegt klar beim West-Rivalen
Relativ souverän haben die Herren von Rot-Weiss Köln das Auswärtsspiel beim Erzrivalen Uhlenhorst Mülheim am Samstag gewonnen und damit den ersten Auswärtssieg der Domstädter beim Ruhr-Club seit fünf Jahren gefeiert. Köln verteidigte vor allem das gesamte Spiel über sehr effektiv und so erlebten die Fans zwischen der 1:0-Führung von Stralkowski und dem zwischenzeitlichen 2:5 durch Matania fast 50 torlose Minuten der Hausherren – ungewöhnlich für die starke Offensivabteilung der UHTCer.

5 Eckentore für Tobi Mantania am Wochenende

„Beide Keeper hatten heute allerdings auch einen sehr starken Tag“, lobte Rot-Weiss-Coach Andre Henning nach der Partie. „Aber meine Jungs haben das defensiv heute schon sehr gut gemacht. Dass Mülheim mit der Qualität im Sturm die erste Ecke in der 56. Minute holt, sagt ja schon ganz viel aus.“
Sein Gegenüber Omar Schlingemann: „Heute muss man Köln einfach gratulieren. Das war ein verdienter Sieg. Immer, wenn wir mal ein Tor aufgeholt ahben, machte Köln gleich einen Treffer hinterher. Zudem war Köln heute körperlich präsenter!“
Stralkowskis Führung hatte nur vier Minuten Bestand, dann drehten Aichinger und Miltkau, der mit drei Toren zum besten Torschützen der partie avancierte, die Begegnung zu Gunsten der Gäste, die zur Pause gar mit 3:1 führten. Nach dem 1:4 von Miltkau in der 33. Minute wurde die Partie hektischer und wilder. Es ging hin und her. Erst scheiterte Stralkowski an Schlich mit einem Siebenmeter, dann auf der anderen Seite Delarber an Weißner.
Moritz Trompertz traf schließlich für die Kölner, als diese sich auf ihr schnelles Kombinationsspiel besannen. Das Eckentor von Tobi Matania zum 2:5 kam etwas zu spät, zumal Miltkau postwendend antwortete. So war Matanias zweiter Eckentreffer in der Schlussminute nur noch Ergebniskosmetik.

Uhlenhorst Mülheim – Rot-Weiss Köln 3:6 (1:3)
Tore:
1:0 Thilo Stralkowski (7.)
1:1 Kai Aichinger (11.)
1:2 Marco Miltkau (15.)
1:3 Joshua Delarber (28.)
1:4 Marco Miltkau (33.)
1:5 Moritz Trompertz (49.)
2:5 Tobias Matania (56., KE)
2:6 Marco Miltkau (56.)
3:6 Tobias Matania (59., KE)

Verdienter Sieger im Derby
Die „Uhlen“ entschieden am Sonntag das Mülheim-Derby in der hockeyliga deutlich für sich. Die von Omar Schlingemann trainierten Herren siegten gegen den Kahlenberger HTC am Ende klar mit 14:4 (8:2). Schon zur Pause war die Entscheidung gefallen. Die Hausherren konnten nach dem Seitenwechsel einen Gang herunterschalten und dominierten die Partie trotzdem weiter. Mit dem Kantersieg rehabilitierte sich Uhlenhorst Mülheim ein wenig für die gestrige Niederlage im Spitzenspiel gegen Rot-Weiss Köln, während Kahlenberg auch nach vier Spielen weiter auf seinen ersten Punkt warten muss und so Tabellenschlusslicht in der Gruppe West ist.

„Wie auch der Endstand zeigt, waren wir besser“, ließ Uhlen-Coach Omar Schlingemann keinen Zweifel daran aufkommen, dass heute die richtige Mannschaft gewonnen hatte. Auch die kurze Phase der Unkonzentriertheit in der ersten Halbzeit, als Kahlenberg nach 0:4-Rückstand auf 2:5 herankommen konnte, war in den Augen von Schlingemann nur ein Strohfeuer des Gegners. „Wir wollten nach gestern etwas zeigen, und heute waren wir griffiger. Die Jungs haben gut gespielt, und wir haben jetzt eine gute Ausgangslage. So können wir konzentriert auf Freitag schauen.“ Mit 8:2 gingen seine Herren dann vor rund 700 Zuschauern in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Wieder bauten die „Uhlen“ ihre Führung aus, wieder nutze der KHTC eine schwächere Phase der Hausherren für zwei Treffer zum zwischenzeitlichen 4:9. Kahlenbergs Teammanager Manfred Haase hatte trotzdem auch zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich an eine Chance seiner Mannschaft geglaubt und gratulierte dann auch dem Gegner zum Sieg: „Glückwunsch an Uhlenhorst, sie waren besser als wir und haben verdient gewonnen. Vielleicht ist der Sieg ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber auch wir haben zwei, drei Chancen liegen lassen. Heute war einfach nichts für uns drin.“

Uhlenhorst Mülheim – Kahlenberger HTC 14:4 (8:2)
Tore:
1:0 Lukas Windfeder (3.)
2:0 Niklas Bosserhoff (6.)
3:0 Benedikt Fürk (14.)
4:0 Lukas Windfeder (15.)
4:1 Philip Hüsgen (17., KE)
5:1 Malte Hellwig (18.)
5:2 Philip Hüsgen (23., KE)
6:2 Thilo Stralkowski (26.)
7:2 Tobias Matania (30., KE)
8:2 Tobias Matania (30., KE)
9:2 Thilo Stralkowski (33., KE)
9:3 Thorben Pegel (35., KE)
9:4 Philipp Rohrbach (36.)
10:4 Lukas Windfeder (39.)
11:4 Tobias Matania (42., KE)
12:4 Johannes Gans (48.)
13:4 Thilo Stralkowski (53., KE)
14:4 Malte Hellwig (60.)

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