1. Damen: Gute Chancen auf das Viertelfinale nach Sieg über Raffelberg

HTCU-Damen hängen Raffelberg ab

5:3-Erfolg über die Duisburgerinnen. Nun bleibt im Kampf um das Viertelfinalticket nur noch Rot-Weiss Köln übrig.

Die Teilnahme am Viertelfinale um die deutsche Hallenmeisterschaft ist für die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst seit Sonntag zum Greifen nah. Im Verfolgerduell bezwang der Tabellenzweite den bislang auf Rang drei notierten Club Raffelberg mit 5:3 (1:1) in die Knie.

Kathi Kiefer erzielte die 2:1-Führung nach schöner Vorarbeit von Alica Wahl Foto: Herbert Höltgen

Damit liegt der HTCU drei Spieltage vor Schluss fünf Punkte vor den Duisburgerinnen. Im Kampf um das Viertelfinalticket müssen die Mülheimerinnen nun nur noch Rot-Weiss Köln abschütteln. Verlieren sie das direkte Duell am kommenden Samstag nicht, können sie in den Duellen gegen Blau-Weiß Köln und den Crefelder HTC aus eigener Kraft alles klar machen. Bei einer Niederlage gegen Köln hat der HTCU in Sachen Torverhältnis vorgesorgt. Plus 20 beträgt die Differenz bei den Mülheimerinnen, lediglich plus 12 bei Rot-Weiss Köln.

Im Spiel gegen Raffelberg dauerte es bis zur 20. Minute, ehe Katharina Windfeder, die Uhlenhorst per Ecke in Führung brachte. Die Duisburgerinnen schlugen aber noch vor der Pause zurück. Pia Maertens erzielte das 1:1.

Auch in Hälfte zwei waren die Gäste zunächst besser, nutzten aber ihre Konterchancen nicht. Die Mülheimerinnen hingegen bestachen durch ihre Effizienz und sorgten durch die Tore zum 4:1 für die Vorentscheidung. Gelaufen war die Begegnung damit aber noch lange nicht, denn Raffelberg kam fünf Minuten vor Schluss auf 4:3 heran.

Mit einer erfolgreich verwandelten Ecke in der 58. Minute setzte dann allerdings Lara Birkner den Schlusspunkt der Partie und beendete damit wohl endgültig die Play-off-Hoffnungen des Clubs Raffelberg, während die der HTCU-Damen immer größer werden.

Trainer Mark Spieker zog nach der Partie ein positives Fazit. Er meinte: „Das war heute für uns das erwartet schwerer Spiel. Raffelberg hat einen guten Job gemacht, und da war es für uns wichtig, nicht wie im Hinspiel in Hektik zu verfallen. Das haben wir gut gemacht, vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir ruhig gespielt und dann auch verdient gewonnen.“

HTC Uhlenhorst -
Club Raffelberg 5:3 (1:1)

Tore: 1:0 Windfeder (20., kurze Ecke), 1:1 P. Maertens (26.), 2:1 K. Kiefer (38.), 3:1 Wahl (41., kurze Ecke), 4:1 M. Kiefer (43., Siebenmeter), 4:2 Möllenberg (48., kurze Ecke), 4:3 Maertens (56.), 5:3 Birkner (58., kurze Ecke) HTCU: Jovy – Schaunig, K. Windfeder, Terber, Wahl, Birkner, Schmiedel, K. Kiefer, M. Kiefer, Apeltrath, Zöllner Raffelberg: Von dem Borne – Küskes, Thiel, A. Maertens, Lobe, Bock, Möllenberg, Helmrich, Frach, P. Maertens Ecken: 4 (3 Tore) / 3 (1 Tor) Schiedsrichter: I. Breitenbruch / G. Schmitz Zuschauer: 200

Marcel, Dronia, www.derwesten.de


DHC gewinnt das Spitzenspiel

Die Damen des Düsseldorfer HC haben in der Hockeyliga West ihre Spitzenposition gefestigt. Gegen die punktgleichen Damen von Uhlenhorst Mülheim gewann der DHC 3:1 und holte damit den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel.

Die knapp 300 Zuschauer in Düsseldorf sahen über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel zwischen den beiden punktgleichen Spitzenteams. Nach der ersten Offensivaktion der Mülheimerinnen ging Düsseldorf im Gegenzug mit der ersten Ecke gleich in Führung. Teresa Martin Pelegrina verwandelte per Ableger zum 1:0 für den Tabellenführer. Dabei sollte es lange bleiben. Düsseldorf ließ bis zur Pause zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten, die Führung auszubauen, aus. Mülheim erarbeitete sich auch einige vielversprechende Kreisszenen, konnte daraus aber ebenfalls zu wenig machen. Femke Jovy auf Mülheimer und Nathalie Kubalski auf Düsseldorfer Seite parierten zudem einige Male stark.

Direkt nach dem Seitenwechsel nahm die Partie gleich wieder Fahrt auf. Nachdem Mülheim mit einer Ecke noch den Ausgleich verpasst hatte, vollendete Alisa Vivot im Gegenzug einen Angriff zum 2:0 für den DHC. Nur zwei Minuten später stellte Mirja Zöller den Anschluss für Uhlenhorst wieder her, so dass die Partie nie an Spannung einbüßte. Der DHC hatte mit einer Eckenserie die Chance, wieder zu erhöhen, ließ diese Möglichkeiten aber ebenso ungenutzt wie einen Siebenmeter, den Alisa Vivot an die Latte setzte. In den Schlussminuten nahm Uhlenhorst die Torhüterin aus dem Spiel und musste dann die Entscheidung durch Vivots Treffer zum 3:1 hinnehmen.

„Diesem Tor ist aus meiner Sicht eine unglückliche Schiedsrichter-Entscheidung vorangegangen“, sagte Mülheims Trainer Mark Spieker, der den Sieg der Gastgeberinnen aber anerkannte. „Es ging hin und her und war lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe. Wir haben aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht, um etwas Zählbares mitzunehmen. Düsseldorf war die effektivere Mannschaft, hat in den entscheidenden Momenten die Tore erzielt und somit am Ende auch verdient gewonnen. Auch DHC-Trainer Nico Sussenburger sah ein „bis zum Ende komplett offenes Spiel. Wir haben es insbesondere in der ersten Halbzeit verpasst, frühzeitig für klarere Verhältnisse zu sorgen, als wir zum Teil hochkarätige Chancen ausgelassen haben. Defensiv haben wir sehr gut gearbeitet und Mülheim kaum große Torchancen ermöglicht. Offensiv hätten wir das Spiel früher entscheiden müssen.“

Düsseldorfer HC – Uhlenhorst Mülheim 3:1 (1:0)
Tore:
1:0 Teresa Martin Pelegrina (3., KE)
2:0 Alisa Vivot (32.)
2:1 Mirja Zöller (34.)
3:1 Alisa Vivot (59.)

Ecken: 7 (1 Tor) / 3 (0 Tore)
Zuschauer: 300
Grüne Karten: Katharina Windfeder, UM (15., Foulspiel)
Schiedsrichter: F. Lippke / G. Schmitz

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