1. Damen: Traum vom Viertelfinale rückt näher

Trotz der Niederlage gegen RW Köln am Samstag rückt der Traum vom Viertelfinale für unsere Damen nach dem deutlichen Sieg am Sonntag gegen BW Köln näher – bei einem Sieg im letzten Spiel am nächsten Sonntag um 12 Uhr beim Crefelder HTC ist aufgrund des aktuell besseren Torverhältnisses gegenüber RW Köln (die bereits am Dienstag ihr letztes Spiel gegen DHC spielen) die Play-Off-Teilnahme möglich!

Mit 3 Eckentreffern am Sonntag erfolgreich: Katharina Windfeder Foto: Herbert Höltgen

Spielberichte hockeyliga:

RW Köln hält Playoff-Rennen offen
Die Damen von Rot-Weiss Köln halten den Kampf um die Playoff-Plätze in der Westgruppe der hockeyliga weiter offen. Am Samstag siegte das Team von Markus Lonnes zuhause gegen Mitkonkurrent Uhlenhorst Mülheim 3:1 (1:1). Beide Mannschaften haben nun jeweils 15 Punkte auf dem Konto, die „Uhlen“ stehen dank des besseren Torverhältnisses weiter auf dem zweiten Platz. Bei noch zwei verbleibenden Spielen hat Mülheim mit Blau-Weiß Köln und Krefeld zudem das vermeintlich leichter Restprogramm, Köln trifft ebenfalls noch auf Krefeld, genauso aber auf Ligaprimus Düsseldorf

Vor rund 100 Zuschauern begegneten sich die beiden Teams in einer insgesamt ausgeglichenen Partie über weite Strecken auf Augenhöhe. Dabei hatten beide Mannschaften Möglichkeiten, auch mal deutlicher in Führung zu gehen. Vor allem Mülheim haderte hier aber mit seinen Chancen, Mülheim-Trainer Mark Spieker zeigte sich darüber verständlicherweise wenig erfreut: „Wir waren heute in der Chancenverwertung einfach zu schwach. Der Sieg ist verdient, weil Köln seine Chancen einfach besser genutzt hat.“ Dabei ging nach einer langen Zeit des Abtastens sogar Mülheim ab, Köln konnte kurz vor dem Pausenpfiff ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel nutzte Rot-Weiss eine Unaufmerksamkeitsphase der Gäste und legte der Führung schnell das 3:1 nach – was zugleich auch der Endstand war. Dies war auch aus Sicht von Rot-Weiss-Coach Markus Lonnes die spielentscheidende Szene: „Beide Teams haben sehr gut verteidigt, da gab es nur wenig Torchancen auf beiden Seiten. Als Mülheim in der Konzentration etwas nachgelassen hat, haben wir das genutzt und durch einen Doppelschlag das 3:1 gemacht. Als Mülheim zum Schluss den Torwart rausgenommen hat, hätten wir aber auch noch zwei Tore mehr machen müssen.“

Rot-Weiss Köln – Uhlenhorst Mülheim 3:1 (1:1)
Tore:
0:1 Lara Birkner (26.)
1:1 Liv Maria Arndt (29.)
2:1 Sarah Sprink (48., KE)
3:1 Emma Boermans (49.)

Mülheim bekräftigt Play-off-Ambitionen
Die Damen von Uhlenhorst Mülheim haben ihr Gastspiel bei Blau-Weiß Köln deutlich mit 10:3 (5:2) gewonnen. Der Tabellenzweite der Staffel West zeigte während des gesamten Spiels seine Klasse und untermauerte im Rennen um die Endrundenplätze seine Ambitionen, die er im Auswärtsspiel in Krefeld nächsten Samstag Realität werden lassen kann.

Schon früh gingen die Favoritinnen von der Ruhr in Führung. Katharina Windfeder mit einer verwandelten Ecke und Mirja Zöller sorgten in der 9. Spielminute für einen Doppelschlag für die Gäste. „Natürlich war das heute für uns ein Pflichtsieg. Wie haben uns aber auch in Hinblick auf das Torverhältnis unter Druck gesetzt und wollten ein gutes Spiel zeigen“, sagte Mark Spieker, Trainer der Mülheimerinnen. Diese blieben auch im weiteren Spielverlauf tonangebend und sorgten mit einer guten Eckenausbeute für weitere Tore. Am Ende standen vier Eckentoren aus sieben Möglichkeiten. „Man hat gemerkt, dass Mülheim heute gewinnen musste. Sie waren konsequenter im Angriff. Zudem haben wir einige Tore hergeschenkt“, sagte BWK-Trainer Jens Lüninghöner. Dennoch war der Heimtrainer nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams. „Gegen solche Top-Mannschaften wollen wir das Spiel annehmen und das ist uns heute teilweise gelungen“, so Lüninghöner. So setzten auch seine Athletinnen Akzente im Spiel nach vorne. Katrin Bremer und Jil Werker sorgten mit einer verwandelten Ecke und einem schön herausgespielten Angriff für die Tore auf Seiten der Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit.

Nach der Pause blieben die Mülheimerinnen das bestimmende Team. Wieder waren es Zöller und Windfeder, die mit einem Doppelschlag kurz nach dem Anpfiff für klare Verhältnisse sorgten. Die Spielerinnen von der Ruhr brachten zwei Kurze Ecken binnen 120 Sekunden im Tor der Kölnerinnen unter. „Leider haben wir uns in der zweiten Hälfte etwas von der Hektik der Kölnerinnen anstecken lassen und konnten die Angriffe nicht konsequent genug zu Ende spielen“, sagte Spieker. Dessen Team zwar einige gute Torchancen hatte, aber 20 Minuten lang vergeblich versuchte, den Ball im Tor der Kölnerinnen unter zu bringen. Für BWK-Trainer Lüninghöner war daran auch die Leistung seiner Torfrau Swantje Adams Schuld: „Swantje hat heute im Eins-gegen-Eins hervorragend agiert. Hinzu kam der starke Auftritt von Charlotte Schröder in der Abwehr. Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen dieser Spielerinnen.“ Zum Schluss fanden die Mülheimerinnen wieder zu ihrer Zielstrebigkeit zurück. Katharina Kiefer, Laura Apeltrath und Alice Kristin Wahl sorgten mit drei Toren in den letzten fünf Minuten für den verdienten 3:10-Endstand.

Blau-Weiss Köln – Uhlenhorst Mülheim 3:10 (2:5)
Tore:
0:1 Katharina Windfeder (9., KE)
0:2 Mirja Zöller (9.)
1:2 Katrin Bremer (14., KE)
1:3 Maren Kiefer (16.)
1:4 Katharina Windfeder (19., KE)
2:4 Jil Werker (22.)
2:5 Maren Kiefer (24.)
2:6 Mirja Zöller (34., KE)
2:7 Katharina Windfeder (35., KE)
3:7 Katharina Pillok (47.)
3:8 Katharina Kiefer (55.)
3:9 Laura Apeltrath (57.)
3:10 Alica Kristin Wahl (60.)

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