1. Damen: Das Viertefinale ist zum Greifen nahe

5 Punkte Vorsprung auf Platz 3 bei noch 2 ausstehenden Spielen – bereits am Samstag (um 12:00 Uhr in der Uhlenhorst-Halle!) können unsere Damen gegen RW Köln das Viertelfinale perfekt machen!

WAZ, Rulof Albert

Das Viertelfinale ist für den HTCU zum Greifen nah

Die Hockey-Spielerinnen des HTC Uhlenhorst sind am Wochenende ihrem Saisonziel einen großen Schritt näher gekommen. Nach den Siegen beim Bonner THV (8:3) und gegen Verfolger Club Raffelberg (6:4) genügt ihnen im nächsten Heimspiel gegen Rot-Weiss Köln am kommenden Samstag (12 Uhr) bereits ein Unentschieden, um den Einzug in das Viertelfinale perfekt zu machen.

Dinah Grote erzielte 4 Treffer bei den beiden Siegen am Wochenende Foto: Martin Möller

Das neue Jahr begann für die Mülheimerinnen mit einer Hiobsbotschaft: Nach dem Ausfall von Stammtorhüterin Femke Jovy kehrte Lena Grabowski zurück zwischen die Pfosten. Die 35-Jährige, die sich berufsbedingt aus dem Hockey-Sport zurückgezogen hatte, bewies in beiden Partien, dass sie ihr Hand- und Fußwerk nicht verlernt hat. „Sie hat es gut gemacht“, lobte HTCU-Trainer Benjamin Hinte.

Erster Treffer fällt bereits nach wenige Sekunden

Gegen Raffelberg legten die Mülheimerinnen furios los. Toni Meister nutzte die erste Ecke nach wenigen Sekunden zum 1:0. Dinah Grote (4.) und Lynn Neuheuser (9.) sorgten zunächst für klare Verhältnisse an der Lehnerstraße. „Wir haben schnell die Tore gemacht und sind das Spiel sehr kontrolliert angegangen“, sagte Hinte. „Raffelberg war nur nach unseren Fehlern gefährlich.“ So wie beim Anschlusstreffer der Gäste zum 1:3. Uhlenhorsts Spielführerin Maike Schaunig leistete sich im Aufbauspiel einen fatalen Fehlpass. Das Geschenk nahm Lucie Hiepen dankend an. Die Raffelbergerin setzte sich noch gegen die letzte Mülheimer Verteidigerin durch und ließ auch Grabowski keine Abwehrchance.

Die Uhlenhorsterinnen stellten durch Katharina Windfeder den Drei-Tore-Vorsprung wieder her, doch Raffelbergs U21-Nationalspielerin Pia Maertens verkürzte vor der Pause auf 2:4.

Nach dem Wechsel sorgten Meister und Neuheuser für eine scheinbar komfortable 6:2-Führung. Doch als Maertens zum 3:6 traf (53.) und Carla Mink Sekunden später gar das 4:6 für Raffelberg erzielte (54.), wurde es sechseinhalb Minuten vor Schluss noch einmal spannend. „Wir haben es dann aber kontrolliert zu Ende gespielt. Das war ein Riesenschritt in Richtung Viertelfinale“, freute sich Benjamin Hinte.

0:1-Rückstand beim Bonner THV

Mit dem ersten Spiel nach der Weihnachtspause am Samstag beim Vorletzten in Bonn war Benjamin Hinte durchaus zufrieden. Vor allem auch deshalb, weil sich seine Mannschaft von dem frühen Rückstand (4.) gegen Bonn unbeeindruckt zeigte. „Wir hatten nie das Gefühl, dass wir unter Druck stehen. Die Partie haben wir souverän runtergespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen“, sagte Hinte. Die Uhlenhorsterinnen waren spielerisch überlegen und überzeugten mit einigen guten Passfolgen. Die Folge waren gut herausgespielte Tore. „Und wir hätten noch mehr machen können“, befand Hinte.

Nun reicht den Mülheimerinnen am kommenden Wochenende im besten Falle ein Zähler, um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Sollte dieser eine Punkt gegen Rot-Weiss Köln nicht herausspringen, hat der HTCU am Sonntag bei Schlusslicht Blau-Weiß Köln die zweite Chance, den Matchball zu nutzen.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.