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Uhlen-Adventsmarkt am 1. Dezember

Am 1. Dezember lädt der HTC Uhlenhorst zum 3. Uhlen-Adventsmarkt am Club!
Ab 16 Uhr heißt es wieder: von Canapés bis Waffeln, von Glühwein bis Prosecco, von Bastelarbeiten bis Versteigerung – alle Teams haben sich angestrengt, waren fleißig und bieten Leckereien und schöne Weihnachts-Mitbringsel an!
Und das Beste ist: alles für den guten Zweck – in diesem Jahr gehen die Erlöse an die Mülheimer Einrichtungen Raphaelhaus und Rolli Rockers Sprösslinge e.V.!
Also bringt Omas und Opas mit, Freunde und Bekannte, Tanten und Onkel – und lasst uns alle zusammen beim 3. Uhlen-Adventsmarkt feiern!

Am 1. Dezember ab 16 Uhr lädt der Club zum Uhlen-Adventsmarkt

World-League: Danas mit Maike Schaunig verpassen das Halbfinale unglücklich im Penalty-Shootout

Bericht hockey.de:
Danas verpassen das Halbfinale im Penaltyschießen
World-League-Finalturnier, Viertelfinale: Deutschland – Korea 4:6 n.P. (3:3, 1:1)

22.11.2017 – Die deutschen Damen haben den Halbfinaleinzug beim World-League-Finalturnier in Auckland knapp verpasst. Im Penaltyschießen verlor das Team von Neu-Bundestrainer Xavier Reckinger das Viertelfinale, das man eigentlich über weite Phasen beherrscht hatte. 15 Strafecken und viele Chancen aus dem Spiel heraus führten zu drei Toren. Doch durch einige leichte Fehler und Unkonzentriertheiten brachte man die Asiatinnen immer wieder zurück ins Spiel. Im Penaltyschießen hatten die koreanischen Schützinnen dann die deutlich besseren Nerven als die deutschen.

Das deutsche Team mit Maike Schaunig verpasst das Halbfinale knapp - Foto: Media.FIH.CH

Bundestrainer Xavier Reckinger: „Es ist schwer, direkt nach diesem emotionalen Spiel ein Fazit zu ziehen. Eigentlich bin ich happy mit unserer Performance – insbesondere im Vergleich zum Argentinien-Spiel gestern. Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten – waren vielleicht defensiv in einigen Situationen nicht fokussiert genug und haben da unnötige Chancen zugelassen. Das Match bringt uns aber im Learning extrem weiter. Es ist gut, dass wir jetzt mal einen Ruhetag vor dem ersten Platzierungsspiel haben, nachdem wir heute ganz sicher benachteiligt waren, weil Korea einen Ruhetag hatte vor dem Spiel und wir nicht.“
Lisa Altenburg: „Eigentlich müssen wir es über das Spiel gewinnen. Wir hatten Chancen genug, um es innerhalb der 60 Minuten für uns zu entscheiden. Wir haben die langen Bälle, über die sie – wie wir wussten – immer kommen, ab und ab zu naiv verteidigt. Die Enttäuschung ist schon sehr groß, weil wir uns nach der starken Gruppenphase deutlich mehr versprochen hatten.“
Nike Lorenz: „Es ist mega enttäuschend – lassen wir dabei das Penaltyschiepen mal außen vor, weil da auch Glück eine Rolle spielt und Korea das auch wirklich gut gemacht hat. Aber das Match müssen wir über das Spiel einfach gewinnen. Die schießen starke Ecken und haben uns da gut ausgeguckt. Aber wir müssen uns einfach nur für ein gutes Spiel belohnen, hatten mehr als genug Gelegenheiten dazu – und tun es nicht. Jetzt geht der Fokus voll auf Platz fünf. Mit etwas anderem möchte ich nicht nach Hause fahren!“

Die Deutschen Damen ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie dieses Viertelfinale unbedingt gewinnen wollten. Sehr dominant bauten sie auf und erarbeiteten sich gute Kreisszenen. Die erste gute Chance hatte Camille Nobis in der 8. Minute, deren Block noch knapp neben das Tor ging. Eine Minute später erarbeitete Elisa Gräve exzellent die erste Ecke, der sich zwei Folgeecken anschlossen. Und die verwertete Nike Lorenz mit einem harten Schlenzer ins obere linke Toreck zur verdienten Führung (9.).
Im Konter hatten die Koreanerinnen danach ihre erste Chance, doch Ciupka hatte keine Mühe mit dem flachen Schlag. Danach weiter das sehr dominante deutsche Spiel. Die DANAS erarbeiteten sich Chance auf Chance, waren in jedem Belang überleben. In der 15. Minute sah Jungeun Seo eine Grüne Karte wegen Fouls an Charlotte Stapenhorst. Das DHB-Team daher zu Beginn des zweiten Viertels in Überzahl. Und dann setzte Lisa Altenburg Marie Mävers exzellent ein, deren Stecher nur Zentimeter am oberen linken Torwinkel vorbeiging.
Als Hyoju An gegen Anne Schröder beim Freischlag den Abstand nicht einhielt, gab es erneut eine Zwei-Minuten-Strafe (21.) und Überzahl für die Deutschen. In dieser Phase allerdings die Aktionen nicht klar genug, um diesen Vorteil nutzen zu können. Bei Gleichzahl kam Korea zum zweiten gefährlichen Konter, den Park mit einem zu hohen Schuss über das Tor abschloss (24.). Korea in dieser Phase jetzt besser im Spiel. Hong hatte eine Stecherchance, setzte diesen aber auch über das Tor (27.).
Selin Oruz sah dann wegen Ball Wegspielens eine Grüne Karte. Und der direkt anschließende Konter über die rechte Seite brachte den eigentlich unnötigen Ausgleich, als nach Flanke von rechts Hyejin Cho frei am linken Pfosten in den Ball reinrutschte und mit der Rückhand einblockte (28.). Sehr ärgerlich dieses Halbzeitergebnis aus deutscher Sicht, hatte man Korea durch leichte Fehler und unnötiger Hektik doch selbst stark gemacht und zwei Überzahlphasen in diesem Viertel sehr ineffektiv gespielt.

Zu Beginn des dritten Viertels kassierte Korea schon in den ersten Sekunden die erste Gelbe Karte wegen Ball Wegspielens. Das Überzahlspiel blieb etwas zu hektisch. Stapenhorst hatte eine kleine Chance, bei der der Ball aber hoch über das Tor geblockt wurde. Eine katastrophale Fehlentscheidung von Schiedsrichterin Lin Miao, die ein klares Fuß einer Koreanerin übersah, begünstigte die erste Eckenentscheidung für Korea in der Folgeszene. Und der abgefälschte Schlenzer von Heesun Jang ging dann unglücklich durch Ciupkas Schoner zum 1:2 ins Tor (35.).
Die Deutschen holten sich sofort im nächsten Angriff die vierte Ecke, der die fünfte und sechste folgten. Und diese klappte als Stechervariante auf den rechten Pfosten, wo Marie Mävers das Anspiel von Janne Müller-Wieland zum 2:2 stark im Tor unterbrachte (36.).
Die DANAS blieben dran. Ein Sensationspass von Nike Lorenz brachte die nächste Ecke, gegen die die Koreanerinnen den Videobeweis nahmen und dadurch verloren, weil sie kein Recht bekamen. Diese führte zur achten Ecke im Anschluss. Bei der traf Rausgeberin Altenburg aus kurzer Distanz die Latte (37.). Kurz darauf hatte Amelie Worthmann nach schönem Solo die Riesenchance, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Keeperin Soo Ji Jang. Egal, die Deutschen holten wenig später Ecke Nummer neun, waren nun wieder klar überlegen.
Es gab in Folge Ecke Nummer zehn. Dieses Mal parierte Jang aber den hohen Schlenzer von Nike Lorenz stark. Doch es ging so weiter. Als Kim wieder einen Ball wegspielte, gab es Ecke Nummer elf, die erneut verstoppt wurde und zum Konter wurde, den Camille Nobis entschärfen konnte. Pieper holte kurz darauf die zwölfte Ecke heraus. Und die wurde als Variante auf das rechte Pärchen gespielt, wo Nike Lorenz mit einem harten Schlenzer halbhoch auf den rechten Pfosten das 3:2 (42.) brachte. Doch Unachtsamkeiten in der Rückwärtsbewegung kosteten im Anschluss die zweite Ecke für Korea und den erneuten Ausgleich, weil Korea nach einer von Ciupka gehaltenen 270-Grad-Variante schneller schaltete und Seunga Park am linken Pfosten eingesetzt wurde, die frei zum 3:3 einblocken konnte.
Zehn Sekunden vor der letzten Viertelpause kassierte Korea durch Undiszipliniertheit eine weitere Ecke und erneut Gelb gegen Torschützin Hyoju An. Die Stechervariante auf rechts wurde auf Kosten einer weiteren Ecke gehalten, die gut abgelaufen wurde. Die Deutschen dadurch mit fünf Minuten Überzahl zu Beginn des Schlussviertels. Es gab danach Gelb für Hannah Granitzki, weil sie einen Einschlag für sich ausführte. Sie wurde dabei von einer falschen Anzeige von Schiedsrichterin Lin Miao irritiert, die ihren eigenen Lapsus nicht einsah und stattdessen die Deutsche auf die Strafbank schickte.
Es gab in Folge Ecke für Korea, die aber gut verteidigt wurde. In der 54. Minute gab es die nächste Ecke fürs DHB-Team wegen nicht eingehaltenen Abstands. Die Variante auf Rausgeberin Altenburg klappte nicht. Im Konter nutzte Nr. 11 eine Eins-gegen-Eins-Chance gegen Ciupka zum Glück nicht, sondern traf das Außennetz von links. Pieper hatte nach guter Seitenverlagerung von Anne Schröder die nächste deutsche Chance, traf aber den Schuss zu mittig, so dass Jang keine Mühe hatte (51.).
Ciupka und Lorenz wehrten eine Großchance Koreas ab, als die Deutschen gerade wieder komplett waren. Danach die DANAS wieder im Vorwärtsgang, aber ohne daraus Kapital schlagen zu können. Pelegrina verletzte sich bei einem Flankenlauf in den Kreis, konnte aber weiterspielen (56.). Altenburg stahl einen Ball stark im Aufbau, aber Marie Mävers konnte den Ball am Kreisrand nicht kontrollieren. Altenburg hatte die nächste Großchance mit einem guten Stecher den Jang stark parierte (57.).
Es lief nun die Zeit weg, beide Teams konnten keine Torchancen mehr erarbeiten. So musste das Penaltyschießen über den Halbfinal-Einzug entscheiden.

Tore:
1:0 Nike Lorenz (KE, 9.)
1:1 Hyejin Cho (28.)
1:2 Heesun Jang (KE, 35.)
2:2 Marie Mävers (KE, 36.)
3:2 Nike Lorenz (KE, 42.)
3:3 Seunga Park (KE, 43.)

Penaltyschießen:
Lisa Altenburg scheiterte an Jang und setzte dann einen Lupfer auf das Tor
Mi Hyun Park machte es sehr souverän und traf zum 3:4.
Marie Mävers scheiterte ebenfalls an der gut reagierenden Jang.
Seunga Park setzte einen Rückhandschuss halbhoch links zum 3:5 ins Tor.
Nike Lorenz hatte Glück, traf die Kugel nicht voll, die dadurch aber zum 4:5 ins Tor trudelte.
Und Julia Ciupka hielt dann gegen Yuri Lee und nährte damit die Hoffnungen.
Stapenhorst schoss aber Jang mit der Rückhand an, die dadurch leicht parieren konnte.
Und Eunji Cho traf an Ciupkas Schienen vorbei zum 4:6 und sicherte Korea damit den Halbfinaleinzug

Ecken: GER 15 (3 Tor) / KOR 3 (2 Tore)

Schiedsrichter: Lin Miao (CHN) / Melissa Trivic (AUS)

Timm’s Intensiv-Programm mit Fusion 5

„Du läufst aber schon wieder sehr rund“. Diesen Satz hört Timm Herzbruch in den letzten Wochen (zum Glück) immer öfter. Der ganze Club war damals sehr erschrocken, als Timm sich bei seinem Einsatz während der World League in der Nationalmannschaft so schwer am Knie verletzt hatte. Allen war klar: das wird ein langer Weg. Umso wichtiger war und ist eine optimale Betreuung. Der erste Schritt dabei war ein Top-Spezialist für die notwendige Operation, die nach Ärzten und Eltern sehr gut verlaufen ist. Anschließend ging es dann sofort an den langen und harten Weg der Regeneration. Zum Glück haben wir mit Fusion5 Performance hierfür einen optimalen Partner, der Timm seit Wochen schon in allen Bereichen betreut.

„Bei Fusion5 Performance bin ich bestens aufgehoben,“ so Timm über die intensive Zusammenarbeit, „von Krafttraining, Erhöhung der Beweglichkeit bis hin zum Physio bekomme ich eine optimale Betreuung. Ich gehe fest davon aus, dadurch wieder 100% fit zu werden.“ Mit einem speziell auf seine Verletzung zugeschnittenen Programm arbeiten die Essener Sportprofis systematisch mit Timm. Dabei geht es Geschäftsführer Sven Kampmann auch bei dieser Aufgabe wieder um einen ganzheitlichen Ansatz: „Der wichtigste Parameter für das Programm ist ein ausgewogenes Verhältnis von Belastung, Entlastung und Pflege. Uns geht es eben nicht nur darum, Timm möglichst schnell wieder aufs Feld zu bekommen. Genauso wichtig ist uns die nachhaltige und langfristige Wirkung unserer Arbeit. Ein solch riesiges Talent soll ja auch noch in Jahren für den Uhlenhorst und Deutschland Tore schießen.“ Alles tun, ohne zu übertreiben oder wieder zu früh zu beginnen, ist da sicher der richtige Tenor. In diesem Sinne wünschen wir uns alle eine weiter optimale Genesung für Timm.

Jetzt noch für den Hockey-Regelabend am 21. November anmelden!

Der erste D-Lizenz-Abend mit Andreas Knechten ist gestern Abend erfolgreich gelaufen – für den zweiten Abend am 21. November von 18:30 – 20:30 Uhr mit abschließender D-Lizenz-Prüfung könnt ihr euch jetzt noch anmelden bei silvia.becker@uhlenhorst-muelheim.com.
Nutzt die Möglichkeit als Spieler, Trainer, Betreuer oder Eltern – einen Einblick in die aktuelle Regellage hilft allen Teilnehmern auf und nebem dem Platz!

Jung-Uhlen-Pokal der B-Mädchen – eine Bilanz

Am vergangenen Wochenende fand zum 2. Mal der Jung-Uhlen-Pokal der B-Mädchen bei uns im Uhlen-Dome statt – hier eine Bilanz des tollen Wochenendes:
480 Minuten B-Mädchen-Hallenhockey, 300 geschossene Fotos, 230 Müsliriegel, 120 Brezeln, 58 Spielerinnen, 24 Kuchen, 13 Gastfamilien, 6 Mannschaften, 4 Feld-Landesmeister aus allen Ecken Deutschlands zu Gast mit den Teams vom Mannheimer HC, Klipper Hamburg, Bremer HC und Münchner SC, ein starker 3. Platz für unser B2-Team (Super, Mädels, gegen eine solch starke Konkurrenz!), 2 Mann 2 Tage non-stop an der Turnierleitung (Danke, Roland und Volker!) und nach einem spannenden Finale der Turniersieg für unser B1-Team nach Penalty-Shootout gegen Klipper Hamburg!

Strahlende Gesichter nach Turnierende

Der entscheidende Penalty ist gehalten!

Große Freude bei der B2 über den 3. Platz

Die Versorgung hat funktioniert!

Knaben C beim Harvey von Hude Cup in Hamburg erfolgreich

Die Vorfreude der Knaben C und der Eltern auf den vom HTHC ausgetragenen Harvey von Hude Cup in Hamburg war groß. Selbst die weniger hockeyerfahrenen Eltern hatten mitbekommen, dass es sich bei diesem Turnier, welches jährlich den Einstieg in die Hallensaison markiert, um ein Highlight handelt. Wir wurden nicht enttäuscht.

Mit ganzen 14 Kindern waren wir angereist, wobei von allen Kindern mindestens ein Elternteil mit dabei war. Alle Kinder wurden von Gastfamilien aufgenommen, was bei der Anzahl und einem zweitägigen Turnier sicherlich alles andere als selbstverständlich ist. Von den Kindern kamen aus den Familien viele positive Rückmeldungen, von einigen der Eltern noch untermalt mit zahlreichen Bildern und Videos. Der Sohn des Autors berichtete beispielsweise über einen Fernsehabend mit Beamer und 3D-Film. Darüber hinaus lernte er am zweiten Abend wie man Fischstäbchen selber macht. Super! Wir Eltern waren gemeinsam in einem Hotel in der Nähe des Hockeyclubs untergebracht und hatten auch ohne unsere Kinder, die wir gut untergebracht wussten, unseren Spaß.

Sportlich begann das Turnier aufregender als mancher sich das gewünscht oder gedacht hatte. Der Gegner hieß ‚Zehlendorfer Wespen’ (aus Berlin) und auch wenn der Name witzig klingt, war das was sich da die ersten Minuten abspielte für unsere Jungs ungewohnt unlustig. Wie häufig bei Turnieren waren die Jungs ganz zu Beginn noch nicht 100% bei der Sache und dann stand es nach zehn von insgesamt 15 Minuten auf einmal 0:2. Und – die richtigen Gegner in der Gruppe – sollten ja erst noch kommen. Kurze Zeit später viel ein Anschlusstreffer und in der letzten Sekunde bekam unsere Mannschaft dann noch einen Penalty zugesprochen. Dieser konnte zur allgemeinen Erleichterung verwandelt werden. Das Spiel war offensichtlich ein Weckruf für die Jungs, denn die folgenden drei Spiele konnten an dem Tag souverän gewonnen werden. Die Gruppenphase wurde somit mit Platz 1 beendet, das Halbfinale war sicher.

Dort erwartete die Jungs am Sonntag ein altbekannter Gegner, SC Frankfurt, gegen die man beim letzten großen Turnier der Feldsaison in Mannheim in der Vorrunde erst verloren und im Finale dann gewonnen hatte. Die Jungs wollten unbedingt ins Finale, das merkte man ihnen an und sie gewannen letztlich auch deutlich mit 4:1. Insbesondere wollten sie deswegen unbedingt ins Finale, weil dort jeder einzelne Spieler mit Namen aufs Feld gerufen wird – und der Hallensprecher hat eine echt große Show daraus gemacht. Eine wirklich tolle Kulisse und eine tolle Stimmung! Die Eltern, die nicht dabei sein konnten, fieberten per Whatsapp liveticker mit. Im Finale erwartete die Jungs die erste Mannschaft des Gastgebers, die sich ihrerseits gegen die Zehlendorfer Wespen hatte durchsetzen können. Nachdem zuvor bereits die HTCU Mädchen ihr Finale gewinnen konnten, schafften es auch unsere Jungs in einem spannenden Match, den HTHC zu bezwingen.

Auf dem Bild die glücklichen Sieger von links nach rechts: Maxika Steinbrich, Elias Godschalk, Piet Nürnberger, Max Brummer, Tim Fischbach, Moritz Jägers, Linus Frankhof, Carl Möltgen, Ben Loske, Nick Nürnberger, Malte Mertens, Ben Möltgen, Arne Skreba und unser Torwart Philipp Flesch.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich beim HTHC für das herausragende Turnier und bei den Gasteltern für die freundliche und liebenswerte Aufnahme unserer Kinder bedanken!

C-Mädchen gewinnen den Harvey von Hude-Cup beim HTHC

Am Samstag mussten wir, die C-Mädchen, alle ganz früh morgens aufstehen um rechtzeitig in Hamburg anzukommen. Wir haben dort beim Harvey von Hude Cup mitgespielt. Treffpunkt war schon um 10:20 h im Clubhaus. Dort trafen wir uns mit unserer super netten Trainerin Anna.
Nun war es soweit: Wir hatten unser erstes Spiel in gegen den HTHC 2 und gewannen mega glücklich 6:0. Unsere nächsten Gegner waren die Mädchen aus Bremen. Auch das Spiel gewannen wir. Dann war auch schon Mittagspause im Clubhaus. Es gab leckeres Essen und es hat uns sehr viel Kraft gegeben. Wir hatten dann noch zwei Spiele am Samstag: Das Erste spielten wir unentschieden und das zweite entscheidende Spiel gewannen wir. Nun waren wir im Halbfinale. Glücklich und auch etwas erschöpft fuhren wir mit unseren Eltern und unserer Trainerin ins Hotel. Wir – oder einige von uns – haben schnell geduscht und dort einen sehr lustigen Abend verbracht.
Am nächsten Morgen trafen wir im Halbfinale auf Raffelberg. Sehr schnell gerieten wir in einen 0:1 Rückstand, konnten dann aber noch gewinnen und waren im Finale! Dort trafen wir auf den HTHC1 und es wurde richtig schwer. Erst das Penalty-Schießen sollte den Sieger finden. Alle Zuschauer waren sehr aufgeregt (ganz besonders unsere Eltern). Helene, Leni und Carla haben die Penaltys geschossen. Zwei landeten sicher im Tor und auch unser Torwart, Sophie, hielt zwei Penaltys der Gegner. So gewannen wir das Turnier.
Wir hatten ein ganz tolles Wochenende in Hamburg, Hockey spielen hat super viel Spaß gemacht. Danken möchten wir Anna, die uns gecoacht hat, und unseren Eltern, die uns nach Hamburg begleitet haben.

Stolze Siegerinnen: die Mädchen C beim Harvey von Hude-Cup

Kibaz im Bildungsdreieck

Der HTC Uhlenhorst hat zum Ende der Feldsaison 193 Kindern die Kibaz-Urkunde überreichen dürfen.

Ob zu Besuch in der Kita Mondschaukel oder am Clubgelände mit den 1.Klässlern der Grundschule Klostermarkt und auch mit unseren jüngsten Mitgliedern samt Freunden und Familie –  alle wurden in Bewegung gebracht. Diesmal mit dem Kinderbewegungsabzeichen “Hockey“, des Westdeutschen Hockeyverbandes. In dieser von der Sportjugend NRW unterstützten Aktion standen die Kinder aus der Kita und die Grundschüler der ersten Klasse im Mittelpunkt.

Das Kibaz ermöglicht Kindern unterschiedlicher Institutionen sich durch Bewegung, Spiel und Sport kennenzulernen und sich in der neuen Umgebung zu orientieren. Die Kibaz-Variationen der Fachverbände haben für die „Entlass-Kinder“ der Kitas und für die Kinder der Eingangsklassen der Grundschulen eine hohe Attraktivität und bieten sich daher besonders für diese Kibaz-Aktion an. Damit ist das Kibaz ein wertvolles Element, Kindern den Übergang von der Kita in die Schule zu erleichtern. Dabei stehen den Kindern engagierte Übungsleitungen und Trainer aus den Sportvereinen in der neuen Situation verlässlich zur Seite.

Für die Sportvereine in NRW ist das Kibaz eine attraktive Gelegenheit, sich als Bildungsakteur im lokalen Umfeld zu präsentieren und ihr Vereinsprofil zu schärfen. Durch das Kibaz kooperieren sie als Bildungspartner mit Kitas und Schulen in einer lokalen Bildungslandschaft.

Der HTCU hat an insgesamt drei Terminen möglichst vielen Kindern die Chance gegeben das Abzeichen abzulegen und so die eigenen Bewegungsmöglichkeiten, die Sportart Hockey und den Verein kennenzulernen.

Das Kibaz besteht aus zehn verschiedenen Bewegungsstationen die die 3- bis 6-jährigen Kinder in Form eines Parcours ohne Zeitbegrenzung durchlaufen. Eine Besonderheit ist hierbei, dass die Bewegungsaufgaben des Kibaz auf die Hauptbereiche der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung abgestimmt sind: Motorische Entwicklung, Wahrnehmungsentwicklung, Soziale Entwicklung, Psychisch-emotionale Entwicklung, Kognitive Entwicklung.

Großer Dank gilt allen Beteiligten der Kita Mondschaukel und der Grundschule Klostermarkt, sowie den fleißigen Helfern am Club für diese schönen Erfahrungen und den erfolgreichen Ablauf der Aktion.

A2-Mädchen – Organisationstalente auf dem Weg nach Hamburg

Am 04. November klingelte für die A2-Mmädchen der Wecker zwischen 4:45 h und 05:00 h, um pünktlich um 06:10 h den ICE nach Hamburg zu erwischen.

Dort hatte uns die TG Heimfeld zu einem Hallenvorbreitungsturnier geladen und nun ging die Reise los.9 Mädels und meine Wenigkeit, nahmen ihre reservierten Plätze in Beschlag. Im Zug herrschte eine von Müdigkeit und Morgendämmerung, getränkte Stimmung.
Nach kurzem Erfassen der Situation, machte sich die Betreuerin, die das Gefühl hatte, bei der Anzahl von Pubertieren und „fast“ erwachsenen Menschen, zumindest optisch, überflüssig zu sein, sehr unbeliebt. Doch eine kurze Erklärung, dass es nicht sinnvoll sei, um 06:30 h in einem Großraumabteil die Bluetoothbox aufzudrehen, wurde dann doch verstanden. Hinter den Rückenlehnen wurden sicher einige Augen verdreht und gerollt und ich schmunzelte in mich hinein und dachte… „wenn du jetzt mit deinen Hockeymädels hier sitzen würdest, hätten wir die Mitreisenden schon zu einer Polonaise durch den Zug animiert“. Ein schmaler Gard zwischencooler Mutter und Möchtegernautoritätsperson… Ich entschied mich vorerst fürs „Möchtegern“. Den Sekt, den ich in der Tasche hatte, sollte vorerst zu bleiben, schließlich war es erst 06:30 h!
Ein Zwischenstop und Umstieg in Hannover erweckte ungeahntes Organisationstalent bei meinen Mitreisenden. Hin und wieder viel der Name Starbucks. Irgendwann begriff selbst ich, welchen Plan die Damen hatten. Ich wurde gefragt, ob wir in Hannover zu Starbucks gehen könnten. Leichte Überforderung machte sich meinerseits breit und ich erklärte, dass es mir wichtiger sei einen Anschlusszug nach Hamburg zu erreichen, als bei Starbucks einen veganen Chailatte mit Chichi zuergattern – man muß Prioritäten setzten. Punkt.
Wieder unbeliebt gemacht. Aber Not macht erfinderisch und so konnte ich mithören, wie aus dem Zug bei Starbucks in Hannover angerufen wurde und gefragt wurde, ob es Möglich ist eine Bestellung aufzugeben und diese dann direkt ans Gleis liefern zu lassen! Großartig, weltklasse! dachte ich und hätte den Mädels diesen Erfolg gegönnt. Leider hinkt Starbucks mit einem Lieferservice noch hinterher…
Nach erfolgreichem Umstieg, kamen wir also in Hamburg an, dort wurde noch kurz in die S-Bahn nach Harburg gestiegen und nach kurzer Besprechung ging es dann auch schon um 12:00 h los.
Das erste Spiel gegen Gladbach ging verloren, ein Unentschieden gegen RW Köln und wieder eine Niederlage gegen Bemerode folgten. Spielerisch war an dem Tag nicht viel zu erwarten, da die Mädels bis dahin nur zweimal oder gar nicht in der Halle trainiert hatte. Die Anreise und das frühe Aufstehen verziehen das ebenfalls.
Im Laufe des Spieltages kamen die Gasteltern auf uns zu, um ihre Schützlinge kennenzulernen und zu wissen, welches Gesicht später „eingesammelt“ werden musste. Nach kurzer Fahrt ins Clubhaus und bei deftiger Kartoffelsuppe, konnte man sich besser kennenlernen. Gegen 21 h sollte aber für alle der Weg in die Familien angetreten werden. Müdigkeit machte sich breit.
Am Sonntag ging es dann, Gott sei Dank, nicht so früh, wie am Morgen davor, aus den Familien in die Hockeyhalle. Zwei Spiel standen an, gegen Klipper und den Gastgeber TG Heimfeld. Nachdem sich die Mädels eingeschworen hatten, hier den zweiten Tag besser abzuliefern, konntedann auch ein positives Résumé gezogen werden. Beide Spiele wurden gewonnen. Das Endspiel bestreiteten Gladbach und Bemerode, gegen die wir beide Niederlagen kassiert hatten.
Eine schöne Überraschung gab es noch kurz vor der Abfahrt, die Mädels belegten den dritten Platz und durften einen Pokal und ein gerahmtes Mannschaftsfoto mit auf die Heimreise nehmen.
Hier gilt ein großer Dank an unsere Gastgeber und Gastfamilien – soweit ich es von den Kids mitbekommen habe, sind alle herzlich aufgenommen worden. Ich selbst habe bei einer Gastfamilie übernachten dürfen und habe mich sehr wohl gefühlt.
Ein toll organisiertes Turnier – vielen Dank TGH!

Nun hieß es Rückfahrt, also alles rückwärts. S-Bahn zum Hauptbahnhof und Umstieg in Hannover. Schnell wurde gegoogled, wo am Bahnhof der Starbucks ist und ach ja, Mc Donald’s natürlich. Alles, aber auch wirklich alles wurde „abgearbeitet“, so dass alle Mädels „hipsterlike“ mit einer Happymealtüte in der einen Hand und einem Plastikbecher von Starbucks in der anderen, Hockeytasche auf dem Rücken, mir durch die Menschenmengen folgten. Ein Bild für die Götter – und alle zufrieden!

Nachdem wir nun im IC von Hannover nach Duisburg saßen und dieses die längste Etappe ohne Umstieg und Lieferservicebestellungen aus dem Zug war, kehrte kurzfristig etwas Ruhe ein. Kurzfristig. Denn plötzlich wurde ich ungewollt Zuhörer von „Verkupplungstelefonaten“, die über Telefonlautsprecher mit den Jungs von RW Köln, geführt wurden, welche im Finale standen und von unseren Eulen angefeuert wurden. Will man das hören, ach egal, ich habe da doch noch den Sekt in der Tasche – Prost! Ich überlegte kurz und entschloss mich dann, mich damit zu belohnen und warf meine Vorbildfunktion, kurzfristig über Bord, nochmal Prost, hatte ich mir wirklich verdient und auf die Mädels und auf den drittenPlatz! Prost! Gegen 22:00 h werden wir alle, wohlbehalten und müde, wie zu Beginn, in Duisburg in Empfang genommen.
Ich möchte mich an dieser Stelle für das Vertrauen, welches mir ihr Eltern geschenkt habt, mich allein mit euren Kindern auf die Reise zu schicken, bedanken. Es hat mir wirklich Spaß gemacht und mir gezeigt, wie groß, selbstständig und ideenreich unsere Kinder sind.
Es war mir eine Freude!
Kathrin Uferkamp

Anmeldung für Schiedsrichter-Lehrgänge mit Andreas Knechten am Club

Wer einfach mal wieder auf den neuesten Stand der Hockeyregeln sein möchte, wer seine Lizenz erneuern oder überhaupt die D-Lizenz machen möchte, wer das Hockeyspiel besser verstehen will und zum besseren Miteinander auf und neben dem Platz beitragen möchte, ist hier richtig:
Am 15. und 21. November bietet unser Bundesliga-Schiedsrichter Andreas Knechten jeweils von 18:30 – 20:30 Uhr zwei Regelabende mit abschließender D-Lizenzprüfung am Club an!
Die Anmeldung erfolgt für die jeweiligen Abende erfolgt an: silvia.becker@uhlenhorst-muelheim.de – Spielerinnen und Spieler, Eltern, Trainer und Betreuer sind herzlich eingeladen.

Andreas Knechten leitet die Regelabende

Spielplan für die EHL steht fest – Ticketverkauf startet heute

Der Spielplan für das KO16-Turnier der EHL an Ostern 2018 in Rotterdam ist festgelegt:
Unsere Herren spielen das Achtelfinale am Samstag, 31. März um 13:45 Uhr gegen Royal Club de France!
Das mögliche Viertelfinale ist am Ostermontag, 2. April um 16 Uhr.
Der Ticketverkauf für das KO16-Turnier startet heute, 2. November, um 12 Uhr auf ehlhockey.tv.
Weitere Infos zum Turnier gibt es hier: HC Rotterdam.

1. Herren: Luki is back – 6 Eckentore, 6 Punkte!

Toller Abschluss für unsere Herren zum Abschluss der Hinrunde: Nach einem 6-Punkte-Wochenende überwintern sie als Tabellen-Dritter auf den Final-Four-Plätzen!
Ganz wesentlichen Anteil an den Erfolgen über Krefeld und Düsseldorf hatte Luki Windfeder! Nach seiner Verletzung ist er in alter Form zurück und erzielte Samstag und Sonntag je 3 Eckentreffer – mit 6 Toren aus 10 Ecken keine schlechte Quote….

Bähm - 6 Eckentreffer durch Luki!

Spielberichte www.hockey.de:

Mülheim hält Druck stand und siegt mal wieder

Mit einem klaren Sieg haben sich die Herren von Uhlenhorst Mülheim eine verbesserte Ausgangslage im Kampf um die Playoff-Plätze der Liga verschafft und nutzten dabei die gegnerischen Fehler besonders in der zweiten Hälfte aus. So stand schließlich ein deutlicher 5:1-Heimsieg für die Uhlen.

Die erste Spielhälfte begann zunächst aber erst einmal verhalten, da sich keine Mannschaft einen Fehler im Spielaufbau erlauben wollte und beide Teams nicht gefährlich wurden. Erst mit zunehmender Spieldauer kam es dann im zweiten Viertel zu ersten Chancen, die meist die Gastgeber verbuchen konnten. Bis zum Halbzeitpfiff blieb es aber beim 0:0-Unentschieden.

Dieser Zwischenstand hatte allerdings nicht lange Bestand, denn unmittelbar nach der Pause traf Malte Hellwig zur Führung für Uhlenhorst (32.). Die Krefelder versuchten daraufhin ihrerseits einen Treffer zu erzielen, scheiterten dabei jedoch an Mühlheims gut sortierter Defensive. Aus dieser heraus gewannen die Hausherren dann an Sicherheit und konnten mit zwei verwandelten Ecken von Lukas Windfeder die Führung ausbauen (48./56.). In den letzten zehn Minuten überschlugen sich dann die Ereignisse in einer zuvor eher unauffälligeren Partie. Keegan Pereira (58.) und erneut Lukas Windfeder per Ecke (59.) schraubten das Ergebnis in die Höhe, ehe Felix Klein für den CHTC noch den Ehrentreffer in der letzten Spielminute erzielen konnte.

Nach dem Spiel zeigte sich Uhlenhorsts Trainer Omar Schlingemann besonders erfreut über den Sieg: „Ja wir haben endlich mal wieder gewonnen. Der Druck lag dazu heute ganz klar bei uns. In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen, weil keine Mannschaft einen Fehler machen wollte, aber in der zweiten Halbzeit wurden wir dann deutlich besser und haben verdient gewonnen.“
Von Krefelder Seite war direkt nach Spielende keine Stimme zu bekommen.

Uhlenhorst Mülheim – Crefelder HTC 5:1 (0:0)
Tore:
1:0 Malte Hellwig (32.)
2:0 Lukas Windfeder (48., KE)
3:0 Lukas Windfeder (56., KE)
4:0 Keegan Pereira (58.)
5:0 Lukas Windfeder (59., KE)
5:1 Felix Klein (60.)
Ecken: 5 (3 Tore) / 0 (0 Tore)
Zuschauer: 400
Schiedsrichter: S. Wiarda / C. Großmann-Brandis

Mülheim überwintert auf Playoff-Platz

Dank dreier direkt verwandelter Strafecken von Lukas Windfeder setzte sich Uhlenhorst Mülheim im Heimspiel mit 3:1 (1:0) gegen den Düsseldorfer HC durch, der erst in den letzten 10 Spielminuten besser ins Spiel kam und dann noch zum durchaus verdienten Ehrentreffer durch Max Silanoglu kam. Uhlenhorst Mülheim bleibt durch den Sieg im Rennen um die Playoff-Plätze, während der DHC weiterhin auf einem Abstiegsrang liegt.

Uhlenhorst Mülheim dominierte das Spiel in der ersten Hälfte und ließ nur wenige Düsseldorfer Aktionen zu. Dennoch mussten die rund 300 Zuschauer bis zur 22. Spielminute auf den ersten Treffer warten. Lukas Windfeder verwandelte die erste seiner drei Ecken direkt, so dass es mit einer verdienten 1:0-Führung in die Halbzeitpause ging.

Auch in der zweiten Hälfte bestimmte Mülheim zunächst das Geschehen und konnte sich zwei weitere Ecken herausspielen, die Lukas Windfeder erneut souverän verwandelte (34. und 42.). Gegen Ende der Partie aber schaltete Mülheim einen Gang zurück, so dass der DHC immer besser ins Spiel kam. Max Silanoglu verkürzte in der 53. Minute nicht unverdient, doch die Partie war zu diesem Zeitpunkt praktisch bereits entschieden. Mühlheim verteidigte geschickt und sicherte sich so drei Punkte.

Mühlheims Trainer Omar Schlingemann nach dem Spiel: „Insgesamt war das ein wichtiger, positiver Abschluss der Hinrunde für uns. Wir hätten vielleicht früher die Tore erzielen können, aber wir hatten das Spiel jederzeit unter Kontrolle und haben am Ende verdient gewonnen. Unsere Eckenquote liegt jetzt bei 32% offensiv und 92% defensiv – das kann sich durchaus sehen lassen.“

DHC-Trainer Mirko Stenzel war trotz des Ergebnisses mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden: „Das war ein relativ gutes Spiel von uns heute. Wir haben kein Tor aus dem Spiel heraus zugelassen. Man hat aber gemerkt, dass das Spiel gegen Köln gestern einiges an Kraft gekostet hat, die uns dann in der einen oder anderen Szene gefehlt hat, und wir somit nicht ganz die Leistung von gestern anknüpfen konnten.“

Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 3:1 (1:0)
Tore:
1:0 Lukas Windfeder (22., KE)
2:0 Lukas Windfeder (34., KE)
3:0 Lukas Windfeder (42., KE)
3:1 Max Silanoglu (53.)
Ecken: 5 (3 Tore) / 2 (0 Tore)
Zuschauer: 300
Grüne Karten:
Uhlenh. Mülheim , UM
Düsseldorfer HC , DHC
Düsseldorfer HC , DHC
Schiedsrichter: C. Großmann-Brandis / S. Wiarda

1. Damen: 2 Punkte zum Abschluss

Mit einem zwiespältigen Fazit gehen unsere Damen aus dem Wochenende: ein unglückliches Unentschieden gegen Raffelberg und ein gewonnener Punkt gegen den Düsseldorfer HC bedeuten Platz 9 für unsere Bundesliga-Damen in dieser schwierigen Bundesliga-Hinrunde, bevor es jetzt in die Halle geht.

Lara Birkner im Zweikampf gegen gleich zwei Raffelbergerinnen - Foto: Herbert Höltgen

Spielberichte von hockey.de:

Samstag: Mülheim zu harmlos für einen Heimsieg

Mit ihrem 1:1-Remis (1:0) gegen den Club Raffelberg haben die Damen vom HTC Uhlenhorst Mülheim am Samstag die Chance verpasst, ein bisschen Abstand zum Tabellenkeller zu gewinnen. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Katharina Windfeder die Gastgeberinnen in Führung gebracht – doch die Duisburger Gäste glichen aus und bleiben so in der Tabelle weiter dicht hinter den Mülheimerinnen auf Platz elf.

„Ich finde, wir haben echt ein gutes Spiel gemacht“, zog Raffelbergs Trainer Susanne Wollschläger Bilanz. „Wir waren die ganze Zeit griffig und aggressiv, haben wenig zugelassen und eine gute Eckenabwehr gezeigt.“ So dauerte es auch bis Minute 29, ehe Katharina Windfeder eine der insgesamt sechs Mülheimer Ecken erfolgreich verwandelte und so den 1:0-Pausenstand markierte. „Die ersten beiden Viertel gehen definitiv an Raffelberg, die haben uns das Leben da ganz schön schwergemacht und wir sind gar nicht richtig ins Spiel gekommen“, zog HTCU-Trainer Mark Spieker den Hut vor der gegnerischen Mannschaft. „Letztendlich waren wir heute zu harmlos und nicht konsequent genug. Mit der Eckenverwertung können wir nicht zufrieden sein, da arbeiten wir massiv dran, das zu verbessern.“

Fünf Minuten nach der Halbzeit gelang dann den Gästen aus Duisburg der Ausgleich: Svea Schifferings brachte einen Konter erfolgreich auf Berit Liebenehm, die den Ball dann über die gegnerische Torfrau lupfte und damit bereits frühzeitig den 1:1-Endstand markierte. Denn die große Siebenmeter-Chance anderthalb Minuten vor dem Schlusspfiff vergab Mülheims Tina Grote, sodass es bei dem Unentschieden blieb. „Im Großen und Ganzen ist das schon ärgerlich, weil wir auf die gesamten 60 Minuten gesehen schon mehr Chancen hatten, das Spiel für uns zu entscheiden. An der einen oder anderen Stelle fehlte da noch ein Quäntchen Glück, aber insgesamt war es kein großes Tennis heute“, sagte Uhlenhorsts Trainer Mark Spieker. Gegen die favorisierten Düsseldorferinnen müsse man sich am morgigen Sonntag deutlich steigern.

Raffelbergs Trainer Susanne Wollschläger zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis – und freut sich jetzt auf das letzte Spiel morgen gegen Rot-Weiss Köln. „Ich bin froh, dass die bald Hinrunde vorbei – mir wird draußen langsam kalt“, sagt sie lachend.

Uhlenhorst Mülheim – Club Raffelberg 1:1 (1:0)
Tore:
1:0 Katharina Windfeder (29., KE)
1:1 Berit Liebenehm (35.)
Ecken: 6 (1 Tor) / 1 (0 Tore)
Zuschauer: 200
Grüne Karten:
Darja Möllenberg, CR
Judith Bock, CR
Schiedsrichter: S. Johnson / B. Ströhle

Sonntag: Mülheim erkämpft leistungsgerechtes Unentschieden

Die Damen von Uhlenhorst Mülheim haben auch am Sonntag des letzten Spielwochenendes vor der Winterpause gepunktet. Etwas überraschend gelang den Ruhr-Städterinnen gegen Endrunden-Kandidat Düsseldorfer HC ein 1:1 (1:0). Mülheim hält im Tabellenkeller die Konkurrenz weiter auf Distanz. Düsseldorf hingegen rutschte bis zum Frühjahr aus den Playoff-Plätzen, musste den Harvestehuder THC passieren lassen.

„Das Spiel war heute passables Bundesliga-Niveau. Zum Abschluss hätte ich mir das auch anders gewünscht“, gab Düsseldorfs Trainer Nico Sussenburger zu. „Wir haben heute wieder zu wenig Ausbeute für den hohen Aufwand und die Zahl an Kreisszenen generiert. Das zieht sich aber schon durch die gesamte Hinrunde. Auch heute waren genug Chancen für mehr da. Das ist ganz klar ein Punkt, den wir für die Rückrunde noch bearbeiten müssen.“

Mülheims Trainer Mark Spieker: „Es war wichtig, dass wir heute deutlich griffiger ins Spiel gekommen sind als gestern, auch wenn wir uns schwer getan haben, gegen die starke DHC-Abwehr Chancen zu kreieren. Insgesamt war das 1:1 aus meiner Sicht heute aber in Ordnung.“

Mülheim startete vor rund 100 Zuschauern gut in die Partie, kam gut und aggressiv in die Zweikämpfe und war im Spielaufbau auch zwingend, selbst wenn die Angriffe oft in der guten DHC-Defensive stecken blieben. Dennoch war die Führung in der 24. Minute, als Maren Kiefer den Ball nach einer Kombination über die linke Seite nur noch ins leere Tor schieben musste, durchaus verdient. Düsseldorf zeigte zwar insgesamt die reifere Spielanlage, doch belohnte sich dafür in der ersten Spielhälfte noch nicht.

Dafür nutzte man einen defensiven Fehler der Mülheimerinnen in der 32. Minute aus, um eine Ecke zu ziehen, die in Form einer Stecher-Variante durch Greta Gerke vollendet wurde. Düsseldorf spielte jetzt mehr Pressing, gewann so auch spielerisch die Oberhand, brachte sich aber durch einige Zeitstrafen immer wieder selbst aus dem Tritt. Es gab so Chancen auf beiden Seiten – für Mülheim vor allem in den Überzahl-Situationen, um die Partie zu entscheiden. Doch weitere Treffer fielen nicht.

Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 1:1 (1:0)
Tore:
1:0 Maren Kiefer (24.)
1:1 Greta Gerke (32., KE)
Ecken: 4 (0 Tore) / 4 (1 Tor)
Zuschauer: 100
Grüne Karten:
Maren Kiefer, UM
Annika Sprink, DHC
Gelbe Karten:
Luisa Steindor, DHC
Elisa Gräve, DHC
Schiedsrichter: S. Johnson / B. Ströhle

Doppel-Heimspieltag in der Bundesliga zum Abschluss der Hinrunde

Vier ganz wichtige Spiele stehen für unsere Bundesliga-Teams an diesem Wochenende auf dem Programm – im Waldstadion werden damit zum Abschluss der Feld-Hinrunde die Weichen für den Rest der Saison gestellt!
Die Damen wollen Abstand zur Abstiegszone schaffen, die Herren wollen den Anschluss an die Final-Four-Plätze wiedergewinnen und die Unterstützung aller Uhlen und Freunde ist dabei gefragt – hier der Spielplan für das Wochenende:

Samstag:

  • 13:30 Uhr: Damen im Lokalderby gegen Raffelberg
  • 16:00 Uhr: Herren gegen Crefelder HTC

Sonntag:

  • 12:00 Uhr: Damen gegen Düsseldorfer HC
  • 14:30 Uhr: Herren gegen Düsseldorfer HC

Hinkommen und Anfeuern!

Top-Spiele im Waldstadion am Club

Nach einer ganz starken Saison fehlte unseren A-Mädchen bei der Endrunde das Quäntchen Glück

In der Zwischenrunde setzten sich unsere A-Mädchen souverän gegen die TG Frankenthal und den HC Ludwigsburg durch. Der Einzug in die Deutsche Endrunde war ein super Erfolg. Die Spannung stieg in der Woche vor der Endrunde und alle spürten, dass da noch mehr geht. Es wurde fleißig trainiert, Plakate gemalt und die letzten Vorbereitungen wurden getroffen.

Am Freitag machten die Mädels sich dann auf den Weg nach Neunkirchen und trafen dort am Samstag auf den Berliner HC. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gingen die Uhlen durch eine schöne Eckenvariante mit 1:0 in Führung. Das Tor erzielte Julia Hemmerle. Als Jette Leyendecker in der 47. Minute auf 2:0 für die Uhlen erhöhen konnte, war das Finale zum Greifen nah. Leider kassierten unsere Mädchen in der letzten Spielminute den Ausgleich. Im Shoot-Out unterlagen sie dann den BHC Mädels. Die Enttäuschung war danach natürlich zunächst riesengroß. Am Sonntag trafen sie im kleinen Finale auf den UHC. Auch dieses Spiel wurde erst im Shoot-Out zugunsten des UHC entschieden, nachdem Svenja Almstedt einen 0:1 Rückstand in der 20 Minute ausgleichen konnte.

Die Saison mit euch hat viel Spaß gemacht.  Ihr könnt stolz sein auf euren 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Wir greifen wieder an – one team, one dream!!!

Herzlichen Dank an unser Trainerteam Phil, Mela, Tommy und Tom. Ihr habt tolle Arbeit geleistet, da gibt es nichts hinzuzufügen. Lieben Dank natürlich auch an unsere Betreuerinnen Dörthe und Kirsten für die Orga!