Archiv für die Kategorie „DAMEN“

Uhlen-Adventsmarkt am 1. Dezember

Am 1. Dezember lädt der HTC Uhlenhorst zum 3. Uhlen-Adventsmarkt am Club!
Ab 16 Uhr heißt es wieder: von Canapés bis Waffeln, von Glühwein bis Prosecco, von Bastelarbeiten bis Versteigerung – alle Teams haben sich angestrengt, waren fleißig und bieten Leckereien und schöne Weihnachts-Mitbringsel an!
Und das Beste ist: alles für den guten Zweck – in diesem Jahr gehen die Erlöse an die Mülheimer Einrichtungen Raphaelhaus und Rolli Rockers Sprösslinge e.V.!
Also bringt Omas und Opas mit, Freunde und Bekannte, Tanten und Onkel – und lasst uns alle zusammen beim 3. Uhlen-Adventsmarkt feiern!

Am 1. Dezember ab 16 Uhr lädt der Club zum Uhlen-Adventsmarkt

World-League: Danas mit Maike Schaunig verpassen das Halbfinale unglücklich im Penalty-Shootout

Bericht hockey.de:
Danas verpassen das Halbfinale im Penaltyschießen
World-League-Finalturnier, Viertelfinale: Deutschland – Korea 4:6 n.P. (3:3, 1:1)

22.11.2017 – Die deutschen Damen haben den Halbfinaleinzug beim World-League-Finalturnier in Auckland knapp verpasst. Im Penaltyschießen verlor das Team von Neu-Bundestrainer Xavier Reckinger das Viertelfinale, das man eigentlich über weite Phasen beherrscht hatte. 15 Strafecken und viele Chancen aus dem Spiel heraus führten zu drei Toren. Doch durch einige leichte Fehler und Unkonzentriertheiten brachte man die Asiatinnen immer wieder zurück ins Spiel. Im Penaltyschießen hatten die koreanischen Schützinnen dann die deutlich besseren Nerven als die deutschen.

Das deutsche Team mit Maike Schaunig verpasst das Halbfinale knapp - Foto: Media.FIH.CH

Bundestrainer Xavier Reckinger: „Es ist schwer, direkt nach diesem emotionalen Spiel ein Fazit zu ziehen. Eigentlich bin ich happy mit unserer Performance – insbesondere im Vergleich zum Argentinien-Spiel gestern. Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten – waren vielleicht defensiv in einigen Situationen nicht fokussiert genug und haben da unnötige Chancen zugelassen. Das Match bringt uns aber im Learning extrem weiter. Es ist gut, dass wir jetzt mal einen Ruhetag vor dem ersten Platzierungsspiel haben, nachdem wir heute ganz sicher benachteiligt waren, weil Korea einen Ruhetag hatte vor dem Spiel und wir nicht.“
Lisa Altenburg: „Eigentlich müssen wir es über das Spiel gewinnen. Wir hatten Chancen genug, um es innerhalb der 60 Minuten für uns zu entscheiden. Wir haben die langen Bälle, über die sie – wie wir wussten – immer kommen, ab und ab zu naiv verteidigt. Die Enttäuschung ist schon sehr groß, weil wir uns nach der starken Gruppenphase deutlich mehr versprochen hatten.“
Nike Lorenz: „Es ist mega enttäuschend – lassen wir dabei das Penaltyschiepen mal außen vor, weil da auch Glück eine Rolle spielt und Korea das auch wirklich gut gemacht hat. Aber das Match müssen wir über das Spiel einfach gewinnen. Die schießen starke Ecken und haben uns da gut ausgeguckt. Aber wir müssen uns einfach nur für ein gutes Spiel belohnen, hatten mehr als genug Gelegenheiten dazu – und tun es nicht. Jetzt geht der Fokus voll auf Platz fünf. Mit etwas anderem möchte ich nicht nach Hause fahren!“

Die Deutschen Damen ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie dieses Viertelfinale unbedingt gewinnen wollten. Sehr dominant bauten sie auf und erarbeiteten sich gute Kreisszenen. Die erste gute Chance hatte Camille Nobis in der 8. Minute, deren Block noch knapp neben das Tor ging. Eine Minute später erarbeitete Elisa Gräve exzellent die erste Ecke, der sich zwei Folgeecken anschlossen. Und die verwertete Nike Lorenz mit einem harten Schlenzer ins obere linke Toreck zur verdienten Führung (9.).
Im Konter hatten die Koreanerinnen danach ihre erste Chance, doch Ciupka hatte keine Mühe mit dem flachen Schlag. Danach weiter das sehr dominante deutsche Spiel. Die DANAS erarbeiteten sich Chance auf Chance, waren in jedem Belang überleben. In der 15. Minute sah Jungeun Seo eine Grüne Karte wegen Fouls an Charlotte Stapenhorst. Das DHB-Team daher zu Beginn des zweiten Viertels in Überzahl. Und dann setzte Lisa Altenburg Marie Mävers exzellent ein, deren Stecher nur Zentimeter am oberen linken Torwinkel vorbeiging.
Als Hyoju An gegen Anne Schröder beim Freischlag den Abstand nicht einhielt, gab es erneut eine Zwei-Minuten-Strafe (21.) und Überzahl für die Deutschen. In dieser Phase allerdings die Aktionen nicht klar genug, um diesen Vorteil nutzen zu können. Bei Gleichzahl kam Korea zum zweiten gefährlichen Konter, den Park mit einem zu hohen Schuss über das Tor abschloss (24.). Korea in dieser Phase jetzt besser im Spiel. Hong hatte eine Stecherchance, setzte diesen aber auch über das Tor (27.).
Selin Oruz sah dann wegen Ball Wegspielens eine Grüne Karte. Und der direkt anschließende Konter über die rechte Seite brachte den eigentlich unnötigen Ausgleich, als nach Flanke von rechts Hyejin Cho frei am linken Pfosten in den Ball reinrutschte und mit der Rückhand einblockte (28.). Sehr ärgerlich dieses Halbzeitergebnis aus deutscher Sicht, hatte man Korea durch leichte Fehler und unnötiger Hektik doch selbst stark gemacht und zwei Überzahlphasen in diesem Viertel sehr ineffektiv gespielt.

Zu Beginn des dritten Viertels kassierte Korea schon in den ersten Sekunden die erste Gelbe Karte wegen Ball Wegspielens. Das Überzahlspiel blieb etwas zu hektisch. Stapenhorst hatte eine kleine Chance, bei der der Ball aber hoch über das Tor geblockt wurde. Eine katastrophale Fehlentscheidung von Schiedsrichterin Lin Miao, die ein klares Fuß einer Koreanerin übersah, begünstigte die erste Eckenentscheidung für Korea in der Folgeszene. Und der abgefälschte Schlenzer von Heesun Jang ging dann unglücklich durch Ciupkas Schoner zum 1:2 ins Tor (35.).
Die Deutschen holten sich sofort im nächsten Angriff die vierte Ecke, der die fünfte und sechste folgten. Und diese klappte als Stechervariante auf den rechten Pfosten, wo Marie Mävers das Anspiel von Janne Müller-Wieland zum 2:2 stark im Tor unterbrachte (36.).
Die DANAS blieben dran. Ein Sensationspass von Nike Lorenz brachte die nächste Ecke, gegen die die Koreanerinnen den Videobeweis nahmen und dadurch verloren, weil sie kein Recht bekamen. Diese führte zur achten Ecke im Anschluss. Bei der traf Rausgeberin Altenburg aus kurzer Distanz die Latte (37.). Kurz darauf hatte Amelie Worthmann nach schönem Solo die Riesenchance, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Keeperin Soo Ji Jang. Egal, die Deutschen holten wenig später Ecke Nummer neun, waren nun wieder klar überlegen.
Es gab in Folge Ecke Nummer zehn. Dieses Mal parierte Jang aber den hohen Schlenzer von Nike Lorenz stark. Doch es ging so weiter. Als Kim wieder einen Ball wegspielte, gab es Ecke Nummer elf, die erneut verstoppt wurde und zum Konter wurde, den Camille Nobis entschärfen konnte. Pieper holte kurz darauf die zwölfte Ecke heraus. Und die wurde als Variante auf das rechte Pärchen gespielt, wo Nike Lorenz mit einem harten Schlenzer halbhoch auf den rechten Pfosten das 3:2 (42.) brachte. Doch Unachtsamkeiten in der Rückwärtsbewegung kosteten im Anschluss die zweite Ecke für Korea und den erneuten Ausgleich, weil Korea nach einer von Ciupka gehaltenen 270-Grad-Variante schneller schaltete und Seunga Park am linken Pfosten eingesetzt wurde, die frei zum 3:3 einblocken konnte.
Zehn Sekunden vor der letzten Viertelpause kassierte Korea durch Undiszipliniertheit eine weitere Ecke und erneut Gelb gegen Torschützin Hyoju An. Die Stechervariante auf rechts wurde auf Kosten einer weiteren Ecke gehalten, die gut abgelaufen wurde. Die Deutschen dadurch mit fünf Minuten Überzahl zu Beginn des Schlussviertels. Es gab danach Gelb für Hannah Granitzki, weil sie einen Einschlag für sich ausführte. Sie wurde dabei von einer falschen Anzeige von Schiedsrichterin Lin Miao irritiert, die ihren eigenen Lapsus nicht einsah und stattdessen die Deutsche auf die Strafbank schickte.
Es gab in Folge Ecke für Korea, die aber gut verteidigt wurde. In der 54. Minute gab es die nächste Ecke fürs DHB-Team wegen nicht eingehaltenen Abstands. Die Variante auf Rausgeberin Altenburg klappte nicht. Im Konter nutzte Nr. 11 eine Eins-gegen-Eins-Chance gegen Ciupka zum Glück nicht, sondern traf das Außennetz von links. Pieper hatte nach guter Seitenverlagerung von Anne Schröder die nächste deutsche Chance, traf aber den Schuss zu mittig, so dass Jang keine Mühe hatte (51.).
Ciupka und Lorenz wehrten eine Großchance Koreas ab, als die Deutschen gerade wieder komplett waren. Danach die DANAS wieder im Vorwärtsgang, aber ohne daraus Kapital schlagen zu können. Pelegrina verletzte sich bei einem Flankenlauf in den Kreis, konnte aber weiterspielen (56.). Altenburg stahl einen Ball stark im Aufbau, aber Marie Mävers konnte den Ball am Kreisrand nicht kontrollieren. Altenburg hatte die nächste Großchance mit einem guten Stecher den Jang stark parierte (57.).
Es lief nun die Zeit weg, beide Teams konnten keine Torchancen mehr erarbeiten. So musste das Penaltyschießen über den Halbfinal-Einzug entscheiden.

Tore:
1:0 Nike Lorenz (KE, 9.)
1:1 Hyejin Cho (28.)
1:2 Heesun Jang (KE, 35.)
2:2 Marie Mävers (KE, 36.)
3:2 Nike Lorenz (KE, 42.)
3:3 Seunga Park (KE, 43.)

Penaltyschießen:
Lisa Altenburg scheiterte an Jang und setzte dann einen Lupfer auf das Tor
Mi Hyun Park machte es sehr souverän und traf zum 3:4.
Marie Mävers scheiterte ebenfalls an der gut reagierenden Jang.
Seunga Park setzte einen Rückhandschuss halbhoch links zum 3:5 ins Tor.
Nike Lorenz hatte Glück, traf die Kugel nicht voll, die dadurch aber zum 4:5 ins Tor trudelte.
Und Julia Ciupka hielt dann gegen Yuri Lee und nährte damit die Hoffnungen.
Stapenhorst schoss aber Jang mit der Rückhand an, die dadurch leicht parieren konnte.
Und Eunji Cho traf an Ciupkas Schienen vorbei zum 4:6 und sicherte Korea damit den Halbfinaleinzug

Ecken: GER 15 (3 Tor) / KOR 3 (2 Tore)

Schiedsrichter: Lin Miao (CHN) / Melissa Trivic (AUS)

1. Damen: 2 Punkte zum Abschluss

Mit einem zwiespältigen Fazit gehen unsere Damen aus dem Wochenende: ein unglückliches Unentschieden gegen Raffelberg und ein gewonnener Punkt gegen den Düsseldorfer HC bedeuten Platz 9 für unsere Bundesliga-Damen in dieser schwierigen Bundesliga-Hinrunde, bevor es jetzt in die Halle geht.

Lara Birkner im Zweikampf gegen gleich zwei Raffelbergerinnen - Foto: Herbert Höltgen

Spielberichte von hockey.de:

Samstag: Mülheim zu harmlos für einen Heimsieg

Mit ihrem 1:1-Remis (1:0) gegen den Club Raffelberg haben die Damen vom HTC Uhlenhorst Mülheim am Samstag die Chance verpasst, ein bisschen Abstand zum Tabellenkeller zu gewinnen. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Katharina Windfeder die Gastgeberinnen in Führung gebracht – doch die Duisburger Gäste glichen aus und bleiben so in der Tabelle weiter dicht hinter den Mülheimerinnen auf Platz elf.

„Ich finde, wir haben echt ein gutes Spiel gemacht“, zog Raffelbergs Trainer Susanne Wollschläger Bilanz. „Wir waren die ganze Zeit griffig und aggressiv, haben wenig zugelassen und eine gute Eckenabwehr gezeigt.“ So dauerte es auch bis Minute 29, ehe Katharina Windfeder eine der insgesamt sechs Mülheimer Ecken erfolgreich verwandelte und so den 1:0-Pausenstand markierte. „Die ersten beiden Viertel gehen definitiv an Raffelberg, die haben uns das Leben da ganz schön schwergemacht und wir sind gar nicht richtig ins Spiel gekommen“, zog HTCU-Trainer Mark Spieker den Hut vor der gegnerischen Mannschaft. „Letztendlich waren wir heute zu harmlos und nicht konsequent genug. Mit der Eckenverwertung können wir nicht zufrieden sein, da arbeiten wir massiv dran, das zu verbessern.“

Fünf Minuten nach der Halbzeit gelang dann den Gästen aus Duisburg der Ausgleich: Svea Schifferings brachte einen Konter erfolgreich auf Berit Liebenehm, die den Ball dann über die gegnerische Torfrau lupfte und damit bereits frühzeitig den 1:1-Endstand markierte. Denn die große Siebenmeter-Chance anderthalb Minuten vor dem Schlusspfiff vergab Mülheims Tina Grote, sodass es bei dem Unentschieden blieb. „Im Großen und Ganzen ist das schon ärgerlich, weil wir auf die gesamten 60 Minuten gesehen schon mehr Chancen hatten, das Spiel für uns zu entscheiden. An der einen oder anderen Stelle fehlte da noch ein Quäntchen Glück, aber insgesamt war es kein großes Tennis heute“, sagte Uhlenhorsts Trainer Mark Spieker. Gegen die favorisierten Düsseldorferinnen müsse man sich am morgigen Sonntag deutlich steigern.

Raffelbergs Trainer Susanne Wollschläger zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis – und freut sich jetzt auf das letzte Spiel morgen gegen Rot-Weiss Köln. „Ich bin froh, dass die bald Hinrunde vorbei – mir wird draußen langsam kalt“, sagt sie lachend.

Uhlenhorst Mülheim – Club Raffelberg 1:1 (1:0)
Tore:
1:0 Katharina Windfeder (29., KE)
1:1 Berit Liebenehm (35.)
Ecken: 6 (1 Tor) / 1 (0 Tore)
Zuschauer: 200
Grüne Karten:
Darja Möllenberg, CR
Judith Bock, CR
Schiedsrichter: S. Johnson / B. Ströhle

Sonntag: Mülheim erkämpft leistungsgerechtes Unentschieden

Die Damen von Uhlenhorst Mülheim haben auch am Sonntag des letzten Spielwochenendes vor der Winterpause gepunktet. Etwas überraschend gelang den Ruhr-Städterinnen gegen Endrunden-Kandidat Düsseldorfer HC ein 1:1 (1:0). Mülheim hält im Tabellenkeller die Konkurrenz weiter auf Distanz. Düsseldorf hingegen rutschte bis zum Frühjahr aus den Playoff-Plätzen, musste den Harvestehuder THC passieren lassen.

„Das Spiel war heute passables Bundesliga-Niveau. Zum Abschluss hätte ich mir das auch anders gewünscht“, gab Düsseldorfs Trainer Nico Sussenburger zu. „Wir haben heute wieder zu wenig Ausbeute für den hohen Aufwand und die Zahl an Kreisszenen generiert. Das zieht sich aber schon durch die gesamte Hinrunde. Auch heute waren genug Chancen für mehr da. Das ist ganz klar ein Punkt, den wir für die Rückrunde noch bearbeiten müssen.“

Mülheims Trainer Mark Spieker: „Es war wichtig, dass wir heute deutlich griffiger ins Spiel gekommen sind als gestern, auch wenn wir uns schwer getan haben, gegen die starke DHC-Abwehr Chancen zu kreieren. Insgesamt war das 1:1 aus meiner Sicht heute aber in Ordnung.“

Mülheim startete vor rund 100 Zuschauern gut in die Partie, kam gut und aggressiv in die Zweikämpfe und war im Spielaufbau auch zwingend, selbst wenn die Angriffe oft in der guten DHC-Defensive stecken blieben. Dennoch war die Führung in der 24. Minute, als Maren Kiefer den Ball nach einer Kombination über die linke Seite nur noch ins leere Tor schieben musste, durchaus verdient. Düsseldorf zeigte zwar insgesamt die reifere Spielanlage, doch belohnte sich dafür in der ersten Spielhälfte noch nicht.

Dafür nutzte man einen defensiven Fehler der Mülheimerinnen in der 32. Minute aus, um eine Ecke zu ziehen, die in Form einer Stecher-Variante durch Greta Gerke vollendet wurde. Düsseldorf spielte jetzt mehr Pressing, gewann so auch spielerisch die Oberhand, brachte sich aber durch einige Zeitstrafen immer wieder selbst aus dem Tritt. Es gab so Chancen auf beiden Seiten – für Mülheim vor allem in den Überzahl-Situationen, um die Partie zu entscheiden. Doch weitere Treffer fielen nicht.

Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 1:1 (1:0)
Tore:
1:0 Maren Kiefer (24.)
1:1 Greta Gerke (32., KE)
Ecken: 4 (0 Tore) / 4 (1 Tor)
Zuschauer: 100
Grüne Karten:
Maren Kiefer, UM
Annika Sprink, DHC
Gelbe Karten:
Luisa Steindor, DHC
Elisa Gräve, DHC
Schiedsrichter: S. Johnson / B. Ströhle

Doppel-Heimspieltag in der Bundesliga zum Abschluss der Hinrunde

Vier ganz wichtige Spiele stehen für unsere Bundesliga-Teams an diesem Wochenende auf dem Programm – im Waldstadion werden damit zum Abschluss der Feld-Hinrunde die Weichen für den Rest der Saison gestellt!
Die Damen wollen Abstand zur Abstiegszone schaffen, die Herren wollen den Anschluss an die Final-Four-Plätze wiedergewinnen und die Unterstützung aller Uhlen und Freunde ist dabei gefragt – hier der Spielplan für das Wochenende:

Samstag:

  • 13:30 Uhr: Damen im Lokalderby gegen Raffelberg
  • 16:00 Uhr: Herren gegen Crefelder HTC

Sonntag:

  • 12:00 Uhr: Damen gegen Düsseldorfer HC
  • 14:30 Uhr: Herren gegen Düsseldorfer HC

Hinkommen und Anfeuern!

Top-Spiele im Waldstadion am Club

Live-Streamings von DM und Bundesliga

Leider haben wir am Wochenenden ja keine Endrunde zu den Deutschen Jugend-Hockeymeisterschaften daheim, aber zumindest die Spiele der Männlichen Jugend B und Männlichen Jugend A werden von den Ausrichtern per Live-Stream im Internet übertragen:

  • Männliche Jugend A: Samstag, 11 Uhr, Halbfinale gegen Mannheimer HC live auf DM Jugend A
  • Männliche Jugend B: Samstag, 13 Uhr, Halbfinale gegen Berliner HC live auf DM Jugend B

Die Halbfinalespiele der Mädchen A – Samstag, 13 Uhr gegen Berliner HC – und der Weiblichen Jugend A – Samstag, 12 Uhr gegen Bremer HC – kann man im Liveticker auf den Sonderseiten zur Jugend-DM verfolgen.

Auch das Bundesliga-Spiel unserer Herren beim Berliner HC am Sonntag um 15 Uhr wird vom BHC live übertragen: Bundesliga Live. Das Bundesliga-Spiel der Damen wurde nach Antrag unserers Clubs aufgrund der Jugend-DM verschoben.

Wir drücken allen Uhlen-Teams für das Wochenende die Daumen – ihr habt schon unglaublich viel erreicht mit den Final Four und wünschen euch, dass vielleicht noch ein bisschen mehr geht!

Damen siegen hochverdient mit 3:0 gegen RW Köln

Tolles Spiel – Top Ergebnis: unsere Damen belohnen sich mit einem 3:0-Sieg gegen RW Köln!

www.hockey.de:
Die Damen von Rot-Weiss Köln bleiben ein wenig in der Ergebnis-Krise. Das 0:3 (0:0) bei Uhlenhorst Mülheim am Sonntagnachmittag war bereits die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen. Waren es zuletzt jedoch eher Playoff-Kandidaten, gegen die es nicht zu holen gab, gehört Mülheim hingegen nicht zum Kreis der Topteams der Liga.

„Unter dem Strich ein völlig verdienter Sieg für Mülheim”, gestand Kölns Trainer Markus Lonnes dann auch ein. „Die haben 60 Minuten lang gebrannt, während wir eigentlich nur anwesend waren. Nach der Halbzeit6pause sind wir praktisch völlig eingebrochen.“

Auch Mülheims Trainer Mark Spieker sah einen „nie wirklich gefährdeten Sieg“ seines Teams: „Wir waren deutlich engagierter und aggressiver als zuletzt gegen München. Das war eine Steigerung um 100 Prozent. Das waren heute drei ganz wichtige Punkte, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten.“

3 ganz wichtige Punkte gegen RW Köln Foto: Oliver Müller

Die personell geschwächten Kölnerinnen konnten das Spiel in den ersten beiden Spielvierteln noch offen gestalten. Beide Teams spielten gefällig nach vorn, erarbeiteten sich auch Kreisszenen. Mülheim zeigte jedoch schon hier einen Tick mehr Engagement, kam allerdings nicht richtig gefährlich zum Abschluss, sodass es nach 30 Minuten noch ein torloses Spiel war.

Mülheim kam deutlich besser aus der Kabine, während Rot-Weiss den spielerischen Faden nicht wiederzufinden schien. Die Gastgeberinnen waren griffig, kamen besser in die Zweikämpfe und parierten die wenigen Konter der Kölnerinnen weitgehend mühelos. Und offensiv belohnte man sich nun auch für die Mühen. Dinah Grote bekam in einem Konter den Ball gut durchgesteckt und überwand im 1-gegen-1 die Kölner Schlussfrau (33.). Wenig später wurde Aina Kresken für das 2:0 sehenswert freigespielt (36.). Zwar hatte Köln auch die eine oder andere Chance, etwa als ein Eckennachschuss freistehend vor dem Tor das 1:2 hätte bedeuten müssen (40.), doch insgesamt waren die Domstädterinnen heute zu harmlos. Anders Mülheim, das in der 43. Minute noch mal nachlegte, als Maren Kiefer eine Flanke von Franziska Schmiedel per Stecher zum 3:0-Endstand verwertete.

Uhlenhorst Mülheim – Rot-Weiss Köln 3:0 (0:0)
Tore:
1:0 Dinah Grote (33.)
2:0 Aina Kresken (36.)
3:0 Maren Kiefer (43.)

Heute: Bundesliga am Club schauen und typisieren lassen!

Nicht vergessen: unsere Bundesliga-Teams spielen heute im Waldstadion im Doppelspieltag gegen die Damen (12:00 Uhr) und Herren (14:30 Uhr) vom Münchner SC!
Also vorbeikommen bei schönstem Herbstwetter, anfeuern und sich bei der Typisierungsaktion für Silja Paul als DKMS-Stammzellenspender typisieren lassen!!!

Und nur wer gar nicht kann: Uhlen.TV einschalten und live vor dem Bildschirm mitfiebern!

Stammzellenspender für Silja Paul gesucht – Typisierungsaktion am 1. Oktober bei den nächsten Bundesliga-Heimspielen im Waldstadion

Viele haben in den vergangenen Tagen vermutlich schon in den sozialen Medien darüber gelesen: Silja Paul, 19jährige Bundesligatorhüterin beim Großflottbeker THGC, war im vergangenen Jahr mitten während ihres Abiturs an Leukämie erkrankt. Trotz ihrer Erkrankung und Chemotherapie schaffte sie das Abitur und nach Monaten der Therapie kehrte sie in diesem Jahr ins Tor zurück. Doch vor einigen Tagen kam die schlimme Nachricht für Silja: der Blutkrebs ist zurück und nun benötigt sie dringend eine Stammzellen-Therapie…

Die Hockeyfamilie ist aktiv und auch wir Uhlen machen mit:

Im Rahmen der nächsten Bundesliga-Heimspiele unserer Damen und Herren am 1. Oktober um 12:00 Uhr und 14:30 Uhr gegen den Münchner SC werden wir am Club eine DKMS-Typisierungs- und Spendenaktion durchführen!

Typisieren lassen kann sich grundsätzlich jeder zwischen 17 und 55 Jahren. Die Typisierung selbst ist einfach und erfolgt durch einen Wangenabstrich mit Wattestäbchen im Mundraum. Genaue Informationen über die Stammzellenspende und Silja Paul findet ihr hier: http://www.siljapaul.de.

Also bitte kommt vorbei, bringt Familie, Freunde und Bekannte mit und unterstützt Silja mit eurer Typisierung und gerne auch mit einer Geldspende – wir werden vor Ort sammeln!

Typisierungsaktion am 1. Oktober während der Bundesliga-Heimspiele

6 Punkte für unsere Bundesliga-Teams am Wochenende

Nicht optimal verlief das Wochenende für unsere Bundesliga-Teams, aber mit je einem Sieg der Damen und Herren gegen TSV Mannheim insgesamt zufriedenstellend angesichts der Verletzten-Misere bei unseren Herren und dem Top-Gegner Mannheimer HC am Samstag für beide Mannschaften!

Berichte hockey.de vom Samstag gegen Mannheimer HC:

Mannheim orientiert sich Richtung Spitze
Die Damen des Mannheimer HC haben auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen und kratzen damit weiter an der Tabellenspitze. Das Auswärtsspiel gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim konnten die Deutschen Vizemeisterinnen mit 3:1 (1:1) für sich entscheiden – und blicken jetzt voller Selbstvertrauen auf das nächste Westspiel an diesem Wochenende morgen gegen Rot-Weiss Köln. Die Mülheimerinnen bleiben in dieser noch jungen Saison weiterhin punktlos.

„Das war auf jeden Fall ein verdienter Sieg“, fasste MHC-Trainer Philipp Stahr die Leistung seiner Mädels nach dem Spiel zusammen. „Mit einer etwas besseren Ecken-Verwertung hätte das hier sogar noch etwas höher für uns ausgehen können.“ Das erste Tor dieser Partie fiel dann auch erst nach 27 Minuten – und zwar aus dem Spiel heraus. Florencia Habif spielte den Ball am Kreisrand frei und Maria Tost verwandelte aus einer schnellen Drehung mit einem Schuss links unten ins Tor. Katharina Barth erzielte nur drei Minuten später den zwischenzeitlichen Ausgleich – ein erfolgreiches Konterspiel der Gastgeberinnen. „Beim Gegentor haben wir nicht sehr glücklich ausgesehen. Ansonsten haben wir gut verteidigt und auch selbst viele Chancen kreiert“, sagte Philipp Stahr.

Nike Lorenz brachte die Mannheimerinnen dann mit der einzigen verwandelten Ecke wieder in Führung. „Danach wurde es schwer für uns“, kommentierte Mülheims Trainer Marc Spieker. „Alica Wahl hatte den 2:2-Ausgleich auf dem Schläger, aber in letzter Sekunde verspringt der Ball. Wir haben unsere Konterchancen heute nicht zum Abschluss gebracht und der MHC hatte, wie erwartet, mehr Ballbesitz. Von daher geht der Sieg so in Ordnung. Aber im Großen und Ganzen können wir mit unserer Leistung zufrieden sein.“ Alicia Magaz markierte dann in der 44. Minute mit ihrem Tor den 3:1-Endstand.

Für die Damen des MHC ist es bereits der zweite Sieg im zweiten Spiel. Und das, obwohl sie quasi ohne Vorbereitung in die neue Saison gestartet waren, da viele Spielerinnen noch durch die EM abwesend waren. „Von der Struktur her läuft es noch nicht ganz so, wie wir das als Trainerstab erwarten. Für uns sind die ersten vier, fünf Spiele jetzt unsere Vorbereitung. Aber da gibt es noch einige andere Mannschaften, denen das dieses Jahr genauso geht.“

Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 1:3 (1:1)
Tore:
0:1 Maria Tost (27.)
1:1 Katharina Barth (30.)
1:2 Nike Lorenz (37., KE)
1:3 Alicia Magaz (44.)

Mannheim siegt über verletzungsgeschächte Uhlen
Die Herren des Mannheimer HC haben mit einem 5:2-Sieg über den HTC Uhlenhorst Mülheim einen erfolgreichen Auftakt ihres West-Wochenendes gefeiert. Nachdem es zur Halbzeit in der bis dahin recht ausgeglichenen Partie noch 1:1 stand, dominierten die Gäste aus dem Süden die zweite Spielhälfte und können mit diesen drei Punkten den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Währendessen rutschten die verletzungsgeschwächten Uhlen auf Platz fünf ab.

„Die erste Halbzeit war noch ziemlich ausgeglichen, da waren irgendwie alle Spieler noch nicht ganz so wach. Unser Glück, dass es den Mülheimern da genauso ging“, sagte MHC-Kapitän Jan-Philipp Fischer nach Abpfiff dieser Partie. „Für die Zuschauer war es am Anfang wohl eher etwas langweilig.“ Nach einem sehr taktisch geprägten und torlosen ersten Viertel gingen die Mannheimer in der 17. Minute in Führung: Luca Müller kämpfte sich über rechts bis kurz vors Tor, verlor den Ball zwar – doch Pat Harris stand genau richtig und zog zur 1:0-Führung ab. Doch nur eine Minute später schlenzte Mülheims Neuzugang Johannes Gans von links einarmig über MHC-Torwart Lukas Stumpf und sorgte so für den verdienten Ausgleich, mit dem es dann auch in die Halbzeitpause ging.

Schon angekommen im Team: Johannes Gans mit 2 tollen Treffern am Wochenende

„Ich glaube, dass die erste Hälfte absolut auf Augenhöhe war. Das war Schach, das wir da gespielt haben“, fasste Mülheims Trainer Omar Schlingemann die ersten 30 Minuten zusammen. „Doch dann haben wir in der zweiten Halbzeit zu viele Chancen vergeben, Mannheim war sehr effektiv.“ Und das zeigte sich auch in der Torbilanz: Durch einen Doppelschlag von Paul Zmyslony und einen Treffer von Guido Barreiros gingen die Gäste bis zehn Minuten vor Schluss mit 4:1 in Führung. Dann gaben die Uhlen noch mal richtig Gas, konnten aber zahlreiche Eckenchancen nicht in Tore ummünzen. Erst in der 56. Minute gelang Thilo Stralkowski per Ecke das 2:4 – doch für die Gastgeber reichte es nicht mehr. Nachdem sie den Torwart gegen einen zusätzlichen Feldspieler ausgewechselt hatten, hatte Rhett Halkett in der Schlussminute freie Bahn aufs leere Tor und erhöhte den Entstand noch auf 5:2.

„In der zweiten Halbzeit kamen wir auf der rechten Seite besser durch und haben dann auch verdient gewonnen. Für die Uhlen war es schon schwierig, ihre ganzen Verletzten zu kompensieren und dann mit unserem Tempo mitzugehen“, so Jan-Philipp Fischer. Die Herren des HTC Uhlenhorst müssen derzeit verletzungsbedingt auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Besonders bitter: Bei der heutigen Partie verletzte sich auch noch Nationalspieler Benedikt Fürk am Oberschenkel. „Mit den Spielern, die jetzt ausgefallen sind, könnten wir Hallenmeister werden, so wichtig sind sie. Aber wir werden weiter Vollgas geben. Wenn einer verletzt ist, steht ein anderer auf“, gab sich Omar Schlingemann kämpferisch.

Auf die MHC-Herren wartet morgen in Köln die Neuauflage des Finalspiels um die Deutsche Meisterschaft – und das soll, wenn möglich, aus Mannheimer Sicht genauso enden. „Wenn man 5:2 gegen Mülheim gewinnt, dann kann man gut gegen Köln auflaufen. Aber da darf uns so was wie heute in der ersten Halbzeit nicht passieren. Wir müssen da hochkonzentriert sein und von Anfang an alles geben“, sagte Jan-Philipp Fischer mit Blick auf die Partie gegen Rot-Weiss.

Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 2:5 (1:1)
Tore:
0:1 Patrick Harris (17.)
1:1 Johannes Gans (18.)
1:2 Paul Zmyslony (37.)
1:3 Paul Zmyslony (45.)
1:4 Guido Barreiros (51.)
2:4 Thilo Stralkowski (56., KE)
2:5 Rhett Halkett (60.)

Berichte hockey.de von Sonntag:

Erster “Dreier” für Mülheims Damen
Die Damen von Uhlenhorst Mülheim haben in der laufenden Bundesligasaison ihren ersten „Dreier” perfekt gemacht. Mit 4:1 (1:1) besiegte die Mannschaft von Trainer Mark Spieker am Sonntag vor 100 Zuschauern Aufsteiger TSV Mannheim, der im dritten Spiel die dritten Niederlage hinnehmen musste. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht”, fand Mülheims Trainer Spieker trotz des klaren Erfolges allerdings.

Dabei hatte seine Mannschaft einen schnellen Start vorgelegt. Ein Angriff über rechts führte zum 1:0 durch Maren Kiefer, die aus der Drehung heraus traf (3.). Die Gäste zeigten sich durch den frühen Rückstand allerdings nicht geschockt und kamen nach einem Konter schon in der 8. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1 durch Miriam Vogt. „Da haben wir dilettantisch verteidigt”, kritisierte Spieker später. Der TSV verspürte zu diesem Zeitpunkt leichten Aufwind. „Der Ausgleich hat uns Hoffnung auf mehr gemacht”, räumte Gäste-Trainer Carsten-Felix Müller ein. Richtig gefährlich aber sollte der Aufsteiger bis zur Pause nicht mehr werden.

Nach langer Verletzung mit Tor zurück: Alica Wahl

Im dritten Viertel sorgte Mülheim dann für die Vorentscheidung. Binnen zehn Minuten fielen die Treffer zur 4:1-Führung. Vor allem die vielen gewonnenen Zweikämpfe gaben den Ausschlag zu Gunsten der Gastgeber, wobei Müller zugab: „Uns hat die Härte überrascht.” Zudem habe er viele Stockfouls gesehen, die nicht geahndet worden seien. „Aber der Sieg für Mülheim ist verdient gewesen”, ließ Müller keine Zweifel aufkommen.

In der Schlussphase verpasste Mülheim dann ein höheres Ergebnis. So vergab Dinah Grote, die per Siebenmeter zum 4:1 getroffen hatte, kurz vor dem Ende einen weiteren Siebenmeter zum 5:1. Der TSV seinerseits bemühte sich zwar, wenigstens ein zweites Tor zu erzielen, war aber letztlich nicht schlagkräftig genug, um Erfolg versprechend durch die Mülheimer Abwehr zu kommen.

Uhlenhorst Mülheim – TSV Mannheim 4:1 (1:1)
Tore:
1:0 Maren Kiefer (3.)
1:1 Miriam Vogt (8.)
2:1 Alica Wahl (31.)
3:1 Lara Birkner (39., KE)
4:1 Dinah Grote (41., 7m)

TSVM bleibt ohne Punkte
Nachdem sowohl die Gastgeber aus Mülheim, als auch die Herren des TSV Mannheim punktlos in dieses Spielwochenende gestartet waren, schenkten sich beide Mannschaften in dieser Sonntagspartie nichts. Am Ende konnten sich die verletzungsgeschwächten Hausherren aber mit 4:2 (2:2) gegen die Gäste aus dem Süden durchsetzen.

Mülheims Trainer Omar Schlingemann war nach dem Schlusspfiff ziemlich stolz auf seine Mannschaft: „Gestern haben wir zu schnell aufgegeben, das haben wir heute viel besser gemacht. Wir lagen zwei Mal zurück, aber die Jungs haben so sehr gekämpft. Das war schon gut.“ Dabei lagen die Hausherren bereits fünf Minuten nach Anpfiff hinten: Durch einen schön gespielten Konter von Philip Schlageter gingen die Gäste aus Mannheim früh in Führung. „Wir sind gut ins Spiel reingekommen und hatten mit dem schnellen Treffer eine gute Position, aber wir haben im Laufe dieser Halbzeit die Kontrolle über das Spiel an Mülheim abgegeben“, fasste TSV-Trainer Stephan Decher die ersten 30 Minuten zusammen. Den Uhlen gelang dann auch der Ausgleich durch eine Kurze Ecke von Spezialist Thilo Stralkowski. Doch Mannheim hatte nur wenige Minuten später die passende Antwort parat: Obwohl die Ecke verstoppte und Moritz Rothländer sie nicht wie geplant auf das Tor bringen konnte, spielte er den Ball noch ab, und Moritz Möker verwandelte erfolgreich. Nur 20 Sekunden vor Ende der ersten Hälfte glichen die Mülheimer erneut aus und es ging mit dem 2:2-Pausenstand in die Kabine.

„In der Pause haben wir uns gesagt: Das lassen wir uns jetzt nicht mehr nehmen“, berichtet Schlingenmann. „Das Spiel war nicht super, unsere Passgenauigkeit war heute nicht so gut von der Qualität her. Das war ein bisschen wie Ping Pong, Ballverlust auf Ballverlust, aber trotzdem haben wir nicht aufgegeben.“ Trotzdem dauerte es bis sieben Minuten vor Schluss, bis Uhlenhorst Mülheim dann das erste Mal in diesem Spiel in Führung ging. Neuzugang Johannes Gans traf, wie schon beim Spiel gegen den MHC am Vortag, und Stralkowski machte den Sack mit einer weiteren verwandelten Ecke zum 4:1 zu.

„In der zweiten Halbzeit hatte Mülheim zwar wenige Kreisszenen, aber sie haben das sehr geschickt gemacht. Wir waren dann nicht mehr so effizient. Beim 3:2 haben sie unsere Raumdeckung gut ausgespielt. Wir haben zwar noch mal alles nach vorne geworfen, aber das war dann auch ein bisschen kopflos. Natürlich sind wir enttäuscht, auch wenn es ein schweres Wochenende war, dass wir jetzt ganz ohne Punkte nach Hause fahren“, so TSV-Coach Stephan Decher abschließend.
Uhlenhorst Mülheim – TSV Mannheim 4:2 (2:2)
Tore:
0:1 Philip Schlageter (5.)
1:1 Thilo Stralkowski (13., KE)
1:2 Moritz Möker (18., KE)
2:2 Keegan Pereira (30.)
3:2 Johannes Gans (53.)
4:2 Thilo Stralkowski (57., KE)

Alle Spiele könnt ihr noch mal anschauen auf:

Bundesliga: Doppel-Heimspieltag im Waldstadion

Doppelte Premiere am Wochenende im Waldstadion: Auch unsere Bundesliga-Damen spielen jetzt auf Platz 1!
Hier kommen die Spieltermine unserer Bundesliga-Teams gegen das doppelte Doppelpack aus Mannheim:

Samstag, 16. September

  • 13:30 Uhr: Damen gegen Mannheimer HC
  • 16:00 Uhr: Herren gegen Mannheimer HC

Sonntag, 17. September

  • 12:00 Uhr: Damen gegen TSV Mannheim
  • 14:30 Uhr: Herren gegen TSV Mannheim

Das verspricht Spannung und Tore!!!
Wer nicht live im Stadion dabei sein kann: Uhlen.TV einschalten!

Doppel-Heimspieltag im Waldstadion

UHLEN.TV startet am 16. September 2017

Pünktlich zur neuen Bundesliga-Saison 2017/2018 startet der HTC Uhlenhorst mit seinem Projekt UHLEN.TV.
Eine Ehrenamtliche Gruppe von über 30 Clubmitgliedern werden alle Heimspiele der Damen und Herren Bundesligateams live auf dem Youtube-Kanal des Clubs streamen.

„Ein echter Gewinn für alle Hockeyfans und unsere Sponsoren. Wir freuen uns, nach den Tests in der vergangenen Saison, das jetzt auf professionellem Niveau als festen Bestandteil der Berichterstattung am Uhlenhorst anbieten zu können.“ meint der neue Präsident Hanns-Peter Windfeder. „Besonders stolz macht uns dabei, dies mit reinen ehrenamtlichen Kräften des Clubs leisten zu können. Das ist nicht selbstverständlich.“
Bis zu vier Kameras werden auf den neu gebauten Videotürmen im Uhlenhorster Waldstadion zum Einsatz kommen. Inklusive Livekommentar, Schnitt, Musik und Ansage werden pro Spiel 10 Clubmitglieder für eine bewegte Berichterstattung sorgen.

Video- und Regieturm zum Uhlen.TV

„Dies wird nicht nur unsere Gastteams freuen, damit die Fans von zu Hause live dabei sein können, sondern auch die Uhlen-Fans, die es vielleicht mal nicht rechtzeitig ins Stadion schaffen. Natürlich ist es aufregender selbst am Platz zu sein, aber manchmal passt es halt nicht. Besonders wenn die über 40 weiteren Uhlenhorster Mannschaften am Wochenende selbst im Einsatz sind.“ ist der Uhlenhorster Hockeyvorstand Dirk Bosserhoff sich sicher.
Silvia Becker, Vorstandsmitglied für Kommunikation: „Am Anfang wird es sicher hin und wieder mal holprig werden, aber wir haben uns in den letzten Monaten gut vorbereitet und viel über die Technik, Kameraperspektiven und Kommentatoren-Fettnäppchen gelernt. Auch die ersten Tests der vergangen drei Wochen, waren vielversprechend.“
Dem Start vom UHLEN.TV zum ersten Heimspiel der Damen am 16. September um 13:30 Uhr mit der Partie gegen den FinalFour-Kandidaten Mannheimer Hockeyclub steht also dann wohl nichts mehr im Wege.

Youtube-Kanal: Uhlen.TV

Zum Bundesliga-Start ein Sieg für die Herren und eine Niederlage für die Damen

Beim Club an der Alster konnten unsere Bundesliga-Teams 3 Punkte mitnehmen: den Herren gelang ein sehr überzeugender 6:3-Sieg, während unsere Damen nach langer Gegenwehr am Ende doch noch mit 0:3 unterlagen beim Halbfinalisten der letzten DM.

Spielbericht Herren – www.waz.de:

Feldhockey-Bundesligist HTC Uhlenhorst ist am Sonntagnachmittag mit dem 6:3-Erfolg beim Club an der Alster Hamburg in die neue Saiosn gestartet.

Mit dem kollektiven Elan, den ihn beim so unglücklich abgelaufenen Final-Four-Halbfinale im Mai in Mannheim ausgezeichnet hatte, stürmte Feldhockey-Bundesligist HTC Uhlenhorst am Sonntagnachmittag in die Saison 2017/2018.

Der 6:3-Erfolg beim Club an der Alster war über die Hälfte der Distanz ein Feuerwerk und ein dickes Ausrufezeichen zugleich. Nach dem unwiderstehlichen Blitzstart der Uhlen war die Sache bereits nach der Hälfte der unterhaltsamen Veranstaltung geklärt.

Tobi Mantania erzielt den ersten Treffer der neuen Saison Foto: mago Sportfotodienst

Das Verletzungspech nimmt seinen unseligen Lauf

Aber schon beim Start nahm das Verletzungspech seinen unseligen Lauf. Nationalspieler und Abwehrchef Lukas Windfeder musste im ersten Viertel aufgrund von Oberschenkelproblemen aus dem Spiel. Eine eingehende Untersuchung wird am Anfang der Woche folgen.

Die Mülheimer legten in den ersten beiden Vierteln eine selten zuvor gesehene Effektivität an den Tag. „Das war richtig gut. Wir sind beim Pressing der Hamburger ganz ruhig geblieben und haben eine extreme Passgenauigkeit gezeigt. Da sind die Bälle zentimetergenau beim Mitspieler ankommen“, so Trainer Omar Schlingemann. Der ganz frühe Treffer von Mittelfeldspieler Tobias Matania spielte den Gästen natürlich in die Karten, anschließend war an der Elbe jeder Schuss ein Treffer.

Der Club an der Alster kommt noch zu vielen Ecken

Mit dem, was folgte, war der Chefcoach nicht mehr zufrieden. „Die Jungs waren da etwas müde, nicht mehr so ruhig wie zuvor, und wir haben viele Ecken gegen uns bekommen. Probleme hatten wir aber nicht und haben vollkommen verdient gewonnen. Mit dem Einstand unserer Neuzugänge Johannes Gans, Roderick Musters und Gabriel Ho-Garcia bin ich sehr zufrieden“, sagte der Niederländer.

„Das war ein toller Auftakt. Was die drei Punkte betrifft ohnehin, die wünscht du dir immer im ersten Spiel, aber auch die Art und Weise, wie wir hier in der ersten Halbzeit aufgetreten sind. Das war extrem stark, wir haben die Hamburger komplett hergespielt“, sagte Thilo Stralkowski.

Ein zufriedener Uhlen-Kapitän Thilo Stralkowski

Der Kapitän weiter: „Später haben die Schiedsrichter in 50:50-Situationen zu Gunsten von Aletser entscheiden, natürlich hat und Lukas gefehlt. Wir sind aber nie ernsthaft gefordert worden und hatten immer die richtigen Antworten parat. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Jungs in der Woche gut gepflegt werden.“ Neben Lukas Windfeder sind auch Ferdinand Weinke, Niklas Bosserhoff und Tobias Matania nach dem goldenen Auftakt angeschlagen.

Beim Saisonstart im heimischen Waldstadion stehen die Zeichen gleich auf Revanche. Am Samstag, 16 Uhr, kommt es zum schnellen Wiedersehen mit dem Halbfinal-Gegner und deutschen Meister Mannheimer HC. Am Sonntag,14.30 Uhr, geht es gegen den TSV Mannheim – und gegen Julius Meyer.

Club an der Alster Hamburg -
HTC Uhlenhorst 3:6 (1:5)

Tore: 0:1 (2.) Matania, 0:2 (KE, 8.) Stralkowski, 0:3 (11.) Becker, 0:4 (KE, 14.) Hellwig, 1:4 (23.) Große, 1:5 (25.) Hellwig, 2:5 (33.) Alt, 2:6 (KE, 38.) Stralkowski, 3:6 (KE, 41.) Große


Spielbericht Damen – www.hockey.de:

Alster siegt dank später Treffer

Es ist ein Sieg mit einem langen Anlauf gewesen: Die Damen vom Club an der Alster haben am Sonntag ihr Auftaktspiel in der Feldhockey-Bundesliga gegen Uhlenhorst Mülheim mit 3:0 (0:0) gewonnen. Doch es dauerte fast eine Dreiviertelstunde bis zum ersten Treffer. “Der Sieg war verdient. Aber wir müssen uns am kommenden Wochenende steigern”, sagte Trainer Jens George nach der Partie.

Schon in den ersten Minuten hätten die Alster-Damen die Weichen schon auf Sieg stellen können – oder auch müssen. Doch unter anderem Neuzugang Lisa Altenburg vergab eine hervorragende Einschussmöglichkeit. “Danach haben wir wohl gedacht, es wird einfach werden, wenn man schon zu Beginn solche Möglichkeiten hat. Wir waren zu überheblich, aber Uhlenhorst hat auch gut verteidigt und gut verschoben”, räumte George ein.

Das wäre von Mülheim fast bestraft worden, das in der 20. Minute die erste Strafecke der Partie hatte, diese aber nicht zum Führungstreffer nutzen konnte. Es sollte die einzige Ecke für die Gäste bleiben, während Alster insgesamt sechs Versuche hatte, diese allerdings erst nach der Pause.

“Es war klar, dass Alster in diesem Spiel favorisiert ist”, betonte Mühlheims Trainer Mark Spieker nach der Niederlage. Man habe gut gespielt, im letzten Viertel habe sich die Dominanz von Alster dann aber bemerkbar gemacht.

Den dann doch noch klaren Sieg hatte Valerie Boeckel mit einer verwandelten Strafecke kurz vor Ende des dritten Viertels eingeleitet (43.). Kira Horn sorgte dann mit einem weiteren Eckentor (50.) für das beruhigende 2:0. “Je länger es zu Null steht, umso verrückter macht man sich natürlich”, gab George zu. Mieketine Hayn setzte in der 59. Minute nach einem Angriff über die rechte Seite den Schlusspunkt.

Club an der Alster – Uhlenhorst Mülheim 3:0 (0:0)
Tore: 1:0 Valerie Boeckel (43., KE), 2:0 Kira Horn (50., KE), 3:0 Mieketine Hayn (59.)

Fusion5 Performance powert die Eule

Mit einem ganzen Maßnahmenpaket startet der HTC Uhlenhorst eine neue Partnerschaft mit dem Leistungssportspezialisten „Fusion5 Performance“ aus Essen. Die Idee dahinter ist einfach: Die Spitzenspieler des Clubs sollen rund um ihre Athletik ganzheitlich aus einer Hand betreut werden. „Unsere Arbeit für den HTCU basiert auf einem innovativem Konzept aus Athletiktraining in Gruppen und individuell sowie Physiobetreuung und Regeneration“, erläutert Fusion5 Performance-GF Sven Kampmann, „gemeinsam verfolgen wir das Ziel, die Spielerinnen und Spieler des Clubs nachhaltig körperlich so zu entwickeln, dass sie Top-Leistungen bringen können und gleichzeitig präventiv vor Verletzung geschützt sind.“

Der Hauptteil des vereinbarten Paketes bezieht sich auf die 1. Herren und beinhaltet drei Säulen: Athletiktraining für die ganze Mannschaft am Club sowie in den neuen Räumlichkeiten von Fusion5 Performance für jeden Spieler Individualtraining in 3er-Gruppen und am Montag ein Regenerationstag. Die 1. Damen sind mit Athletiktraining am Club ebenfalls in das Gesamtkonzept eingebunden.

„Für uns sind bei dieser Partnerschaft zwei Aspekte besonders wichtig“, beschreibt 1. Herren-Trainer Omar Schlingemann die Wahl des Partners, „zum einen haben die Leute von Fusion5 Performance Know-how, Biss und Ehrgeiz Spitzensportler wirklich athletisch auf höchstes Niveau zu bringen und zum anderen ergänzt ihre Physiobetreuung perfekt die von uns angestrebte ganzheitliche Sicht. So können wir sowohl die Mannschaft als Ganzes wie auch jeden Spieler individuell entwickeln.“

Wer sich über Fusion5 Performance informieren möchte kann das am besten hier:
https://www.facebook.com/fusion5.performance
https://www.instagram.com/fusion5.performance

Die neue Bundesliga-Saison startet – unsere Teams müssen bei Alster antreten

Am Samstag startet die neue Feldhockey-Bundesligasaison und unsere Teams müssen zunächst auswärts beim Club an der Alster antreten.
Kein leichter Saisonstart, aber wir drücken die Daumen und freuen uns auf die ersten Heimspiele am 16./17. September gegen das doppelte Doppelpack vom Mannheimer HC und TSV Mannheim. Da zählt dann auch jede Unterstützung von allen Uhlen!

www.hockey.de:
Damen:
Ob das auch Überraschungsteam der Vorsaison, den HTC Uhlenhorst, gilt, darf bezweifelt werden. Der personelle Aderlass war doch ziemlich groß. Interessant wird zu beobachten sein, ob man es mit dem Zuwachs aus der traditionell starken Jugendarbeit schafft, an die Leistungen anzuknüpfen und sich früh im Mittelfeld festzusetzen. Der Club an der Alster als erster Gegner ist allerdings eine recht hohe Hürde. Die Hamburgerinnen haben ordentlich aufgerüstet und zählen sicher zu den heißesten Playoff-Kandidaten in dieser Saison.

Herren:
Sicher ausgesprochen interessant dürfte die Begegnung zwischen dem Club an der Alster und Uhlenhorst Mülheim sein. Nach der durchwachsenen letzten Spielzeit wird Alster, das als traditionell schwacher Starter gilt, sicher nach Höherem streben und alles daran setzen, gut aus den Startlöchern zu kommen. Mülheim als eine der Konstanten in der deutschen Spitze ist allerdings eine harte Nuss zum Auftakt, auch wenn den Ruhrstädtern der Ausfall von Stürmer Timm Herzbruch anzumerken sein wird.

U21-EM: 2 x kleines Finale

2 x hieß der Gegner Niederlande im Halbfinale bei den U21-Europameisterschaften und 2 x hieß leider auch der Sieger Niederlande: mit 1:2 unterlag zunächst die männliche U21 ehe sich auch die weibliche U21 nach starker erster Halbzeit mit 1:3 geschlagen geben musste.
Die Spiele um Bronze sind heute:
11:30 Uhr männliche U21
15:00 Uhr weibliche U21

Den Stream zu den Spielen gibt es hier: Eurohockey TV
Wir drücken die Daumen!