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Endrundentraum geplatzt
Nach der Niederlage gegen Etuf Essen fahren die Damen nicht zum Viertelfinale nach Berlin
HTC Uhlenhorst – Etuf Essen 4:6
DHC – HTC Uhlenhorst 4:4
WAZ, 19.12.2011, md
Die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst haben den Einzug in die Endrunde um die deutsche Hallenhockeymeisterschaft verpasst und können sich dennoch erhobenen Hauptes aus ihrer ersten Bundesligasaison verabschieden.
Am Samstag unterlagen die Mülheimerinnen vor heimischem Publikum dem ETuF Essen mit 4:6 (2:4). Damit standen die Essenerinnen quasi als zweiter Endrundenteilnehmer hinter Rot-Weiß Köln fest. Denn die Mannschaft von Trainer Arndt Herzbruch musste am Sonntag nur noch die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten und Lokalrivalen HC Essen meistern, was dem ETuF mit einem erneuten 6:4-Erfolg auch gelang.
Der HTCU hatte sich nach der Niederlage am Samstag nur wenig vorzuwerfen. Lange Zeit hatten die Mülheimerinnen die Begegnung gegen die etwas erfahrenere Mannschaft aus der Nachbarstadt offen gehalten. Beide Teams hielten sich in der gut gefüllten Sporthalle an der Lehnerstraße nicht mit großartigem Abtasten auf, sondern legten sofort los. Nach sieben Minuten waren bereits vier Treffer gefallen und es stand 2:2. Darja Möllenberg hatte bereits in der 2. Minute getroffen. Daniela Terber erzielte nach einem Solo über die rechte Seite das sehenswerte zweite Tor. Nach elf Minuten gingen dann allerdings die Gäste erstmals in Führung. Dina Grote erhöhte nach 21 Minuten sogar auf 4:2. Dem HTCU machte in der ersten Hälfte vor allem die schwache Eckenverwertung zu schaffen. Im ersten Durchgang fand kein Versuch der Mülheimerinnen den Weg ins gegnerische Tor.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Essenerinnen dann ihre Souveränität und sorgten für die Vorentscheidung. Durch zwei Eckentreffer zogen die Rot-Weißen auf 6:2 davon (38.). Doch die Uhlenhorsterinnen gaben sich nicht geschlagen und kamen noch einmal zurück. Denn endlich klappte es auch mit den Ecken. Erst traf Darja Möllenberg (45.), dann Hanna Valentin (52.). Die Gastgeberinnen witterten beim Stand von 4:6 noch einmal Morgenluft. Zwei weitere Ecken fanden nicht den Weg ins Tor. So waren es am Ende die Essener Fans die ihrer Freude freien Lauf ließen: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.“
„Mit so wenig Eckentoren kannst du in der Bundesliga einfach kein Spiel gewinnen“, sagte Trainer Hanns-Peter Windfeder nach der Partie. Dennoch wollte der Coach seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil: „Wir haben trotz schwieriger Situation immer mutig nach vorne gespielt“, so der Coach.
Am Sonntag wollten sowohl die Uhlenhorsterinnen als auch der Düsseldorfer HC noch die theoretische Chance waren und es entwickelte sich in der Landeshauptstadt ein intensives, vom Kampfgeist geprägtes Spiel. Die 150 Zuschauer wurden trotz weniger Tore bestens unterhalten. Der HTCU lag dann drei Minuten vor dem Ende mit 4:2 in Front und hatte die letzten drei Punkte der Saison fast schon sicher. Doch dann musste Pia Lhotak nach einer umstrittenen Entscheidung für zwei Minuten vom Feld. Der DHC wechselte die Torhüterin aus, sodass der HTCU zu viert gegen sechs Düsseldorferinnen spielte. Ergebnis waren zwei Tore zum 4:4.
“Dass wir nicht nach Berlin fahren, ist nicht schlimm. In diesen beiden intensiven, engen Spielen haben wir zwei ganz wichtige Lektionen lernen können: 1. Ohne Kurze Ecken wird es schwer 2. Einen Vorsprung muss man auch mal über die Zeit bringen. Von daher war das ein gutes Wochenende zum Ende einer tollen Saison,” lautete das Fazit der Trainer Windfeder und Welsch.
1. Damen: Eine sehr gute Hallensaison geht zu Ende!?
Vor dem letzten Wochenende der erste Bundesligasaison stehen die 1. Damen des HTC Uhlenhorst auf Platz 2 der starken West-Gruppe. Am Wochenende entscheiden die Spiele gegen Etuf Essen, die punktgleich auf Tabellenplatz 3 stehen, (Sa. 14:00 Uhr Lehner Straße) sowie gegen den Düsseldorfer HC, Tabellenplatz 4 mit nur einem Punkt Rückstand, (So. 14:00 Uhr in DHC) über den Einzug ins Viertelfinale der DM 2011/2012.
Damit konnte man vor der Saison sicher nicht rechnen. Ziel war es gewesen, den Klassenerhalt zu sichern. Dafür waren die Siege gegen HC Essen (die nun auch abgestiegen sind) fest eingeplant. Auf den ein oder anderen Punkt hatte die junge und ehrgeizige Truppe zusätzlich gehofft und dafür hart trainiert. Jetzt stehen sie sogar mit 13 Zählern auf dem zweiten Platz der Bundesliga West – und das, obwohl ausser Kapitän Lena Grabowski keine Spielerin vorher BL-Luft geschnuppert hatte und Uhlenhorst mit einem Altersdurchschnitt von deutlich unter 20 Jahren die jüngste Mannschaft der kompletten Liga stellt. Glückwunsch zu dieser Leistung!
“Am Wochenende ist alles möglich. Wir sind gut genug, beide Spiele gewinnen zu können. Dabei ist für mich der Riesenspaß, dass ich diese Aussage überhaupt machen kann. Denn die Erkenntnis dieser Saison ist: Wir können schon jetzt in der 1. BL mithalten, das ist super. Wir sind auf einem richtig guten Weg. Lasst uns mal ein, zwei Jahre Erfahrung sammeln….,” lautet schon jetzt das überaus positive Fazit von Trainer Hanns-Peter Windfeder. “Nix ein, zwei Jahre Erfahrung”, sagt hingegen Trainerkollege Tim Welsch,”strategische Entwicklung hin oder her, ich will jetzt nach Berlin. Wir gewinnen am Wochenende und fertig. Ich hab’ mir schon BHC-Videos besorgt und für den 07. Januar Zimmer gebucht.”
Damen stehen auf einem Endrundenplatz
Uhlenhorst gewinnt klar mit 9:3 in Neuss und kann auf Platz 2 der Bundesliga-Westgruppe vorrücken
WAZ, 12.12.2011, ml
Der Höhenflug der Hockeydamen des HTC Uhlenhorst in der Hallen-Bundesliga fand am Samstag seine Fortsetzung. Die Mülheimerinnen gewannen das Duell bei Schwarz-Weiß Neuss mit 9:3 (5:1) und haben es als Tabellenzweiter am kommenden Wochenende sogar selbst in der Hand, das Ticket für das Viertelfinale der deutschen Meisterschaft zu lösen.
„Das war ein ganz souveräner Auftritt unserer Mannschaft. Es ist schon bewundernswert, mit welcher Abgeklärtheit die jungen Spielerinnen agieren. Die Mädels haben es sich verdient, am letzten Bundesliga-Wochenende noch ins Rennen um einen Endrundenplatz eingreifen zu können“, sagt HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder. Der Klassenerhalt ist längst in trockenen Tüchern.
Vor 80 Zuschauern in der Neusser Stadionhalle verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Vor dem gegnerischen Tor waren die Gäste aber kaltschnäuziger. Sarah Dungs und Hanna Valentin sorgten für eine 2:0-Führung (10.). Theresa Laubenstein verkürzte für die Gastgeberinnen auf 1:2 (18.). Dann nutzten die Uhlenhorsterinnen ihre Möglichkeiten aber konsequent aus und führten durch zwei weitere Tore von Hanna Valentin (21./26.) und Katharina Windfeder (27., kurze Ecke) schon zur Pause klar mit 5:1.
In der zweiten Hälfte bekamen die Mülheimerinnen Spiel und Gegner noch besser in den Griff. Mit ihrer gewohnten Offensivtaktik konnte die junge Mannschaft defensiv wie offensiv attraktives Hockey bieten. Die sich dadurch ergebenden zahlreichen Chancen konnten nutzen: Katharina Windfeder zum 6:1 (37., kurze Ecke), Jana Elling zum 7:3 (52.) sowie Darja Möllenberg zum 8:3 (56., Siebenmeter) und 9:3 (58., kurze Ecke).
„Drei Dinge haben uns besonders gefallen: Torhüterin Lena Grabowski hat ihre tolle Form eindrucksvoll bestätigt, der A-Jugendblock mit Windfeder, Lhotak, Valentin und Dungs sowie der erfahrenen Judith Drewitz hat hervorragend gespielt und für die Tore eins bis sechs gesorgt, das war richtig gut. Und drittens, für uns nicht die Regel: unsere Stürmer haben diesmal alle getroffen“, lautete das positive Fazit der Trainer.
Damen werden von RW Köln in der Anfangsphase überrollt
Wichtige Lernerfahrung der jungen Mannschaft beim Tabellenführer
WAZ, 05.12.2011, ml
Der Spitzenreiter in der Westgruppe war zu stark. Die Hallenhockey-Bundesligaspielerinnen des HTC Uhlenhorst verloren die Auswärtspartie gegen Rot-Weiss Köln am Sonntagmittag mit 2:6 (1:5). Spielentscheidend dabei war der Blitzstart der erfahrenen Kölnerinnen.
150 Zuschauer sahen in der Halle am Olympiaweg anfangs eine wie entfesselt spielende Kölner Mannschaft. Bereits in der ersten Minute brachte Franzisca Hauke die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung. Bis zur zehnten Minute schraubten die Rot-Weissen den Vorsprung auf 4:0. “Nach dem engen Hinspiel gegen uns und der Niederlage in der letzten Woche gegen den DHC, war klar, dass die sich richtig was vorgenommen hatten. Unsere Warnungen vor dem Spiel wurden aber leider nicht gehört. Den Start haben wir total verschlafen”, war dann auch der frustierte Kommentar der Trainer Windfeder und Welsch.
Nach einer Auszeit und den entsprechenden Worten war es dann allerdings der Mannschaft wieder hoch anzurechnen, dass sie sich in das Spiel zurückkämpfen konnte, 2:2 für die verbleibenden 50 Minuten war zwar keine Offenbarung, aber ein ordentliches Spiel. Die Torflut unterbrach zunächst Darja Möllenberg, die in der zwölften Minute einen Siebenmeter sicher zum 1:4 verwandeln konnte. Insbesondere zum Ende der ersten Halbzeit erspielten sich die Uhlenhorsterinnen dann zahlreiche gute Tormöglichkeiten, die sie an diesem Tag aber zum Teil kläglich vergaben. Zwei weitere Kölner Treffer sowie ein Tor von Judith Drewitz sorgten so für den 2:6-Endstand.
“Das war heute ein sehr wichtiges Spiel für uns. Heute konnten wir richtig viel lernen, zum Beispiel, dass ein Match schon vor dem Anpfiff entschieden sein kann. Präsenz auf dem Platz, Konzentration und Körperspannung schon beim Warmmachen war bei RW Köln eine völlig andere. Auch daran muss man als junge Mannschaft systematisch arbeiten,” war das Fazit von HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder.
Viel Licht und Schatten
1. Damen: Auf die schlechteste Saisonleistung folgte am Sonntag die beste Vorstellung
WAZ, 28.11.2011, md
HTC Uhlenhorst – Schwarz-Weiß Neuss 5:5 (2:3)
HTC Uhlenhorst – HC Essen 11:3 (7:1)
Ungeschlagen beendeten die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst das Doppel-spielwochenende in der Hallenbundesliga. Mit dem 5:5 (2:3) am Samstag gegen Schwarz-Weiß Neuss war Trainer Hanns-Peter Windfeder aber gar nicht zufrieden. „Auf die schlechteste Saisonleistung folgte aber dann die beste“, so Windfeder. Denn am Sonntag bezwang seine Mannschaft den HC Essen mit 11:3 (7:1).
Am Samstag fehlte dem HTCU die richtige Einstellung und der Zugriff zum Spiel. Entsprechend lange liefen die Mülheimerinnen einem Rückstand hinterher. Sarah Dungs (8.) und Pia Lhotak (24.) konnten das 0:1 und das 1:2 aber jeweils noch ausgleichen. Lina Geyer stellte dann aber die durchaus verdiente 3:2-Pausenführung für die Gäste aus Neuss her. Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Luisa Steindor per kurzer Ecke das 4:2. Die Uhlenhorsterinnen konnten sich im Vergleich zum ersten Durchgang steigern und kamen zurück in die Partie. Judith Drewitz verkürzte (39.), Anuscheh Behrend glich aus (43.) und Jana Elling erzielte sogar den viel umjubelten 5:4-Führungstreffer für die Gastgeber (44.). Doch es passte zum Spielverlauf, dass Neuss in Person der dreifachen Torschützin Steindor noch zum 5:5-Ausgleich kam. In der Schlussphase spielten beide Teams voll auf Sieg, es blieb aber beim Remis. Nach dem Abpfiff musste sich die Mülheimer Mannschaft von ihrem Trainer Hanns-Peter Windfeder einiges anhören. Die lasche Einstellung ging dem Coach mächtig gegen den Strich. „Defensiv waren wir sehr, sehr schlecht. Wir haben kaum Zweikämpfe gewonnen. In der zweiten Halbzeit sind wir über den Kampf zurück in die Partie gekommen“, so Windfeder.
Die Warnungen des Coaches schienen angekommen zu sein, denn im Duell gegen den HC Essen spielten die Uhlenhorsterinnen die wohl beste erste Halbzeit der Saison. „Defensiv haben wir fast nichts zugelassen und die Konter mit sehr viel Körpersprache ausgespielt“, lobte Windfeder. Die Tore fielen im Drei-Minuten-Takt. Darja Möllenberg stach mit fünf Treffern allein im ersten Durchgang heraus. Nach der 7:1-Pausenführung konnte es die Mülheimer Mannschaft nach der Pause sogar ruhiger angehen lassen. Nach dem zwischenzeitlichen 8:2 fiel 20 Minuten lang kein Treffer, ehe Anuscheh Behrend den Torreigen fortsetzte.
Mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Tabellenletzten aus Essen muss sich die Uhlenhorster Mannschaft in Sachen Abstieg wohl kaum noch Gedanken machen. „Wir können die letzten Spiele jetzt entspannt angehen“, so Trainer Hanns-Peter Windfeder, der nicht weiter nach oben schaut, obwohl der HTC Uhlenhorst nur zwei Punkte hinter den beiden Play-Off-Plätzen zurückliegt.
Abgezockter Nachwuchs
1. Damen: HTCU kann am Wochenende die Weichen für den Klassenerhalt stellen
WAZ, 26.11.2011, ml
Zwei Siege, zwei Niederlagen – die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst haben beste Chancen, den Klassenerhalt in der Hallen-Bundesliga zu packen. Am Wochenende können sie die Weichen in zwei Heimspielen in der Halle an der Lehnerstraße stellen. Gegner sind Schwarz-Weiß Neuss (Samstag, 14 Uhr) und der HC Essen (Sonntag, 15 Uhr).
Mit dem Spiel gegen die Neusserinnen endet am Samstag bereits die Hinrunde in der Westgruppe, die – wie bei den Herren – aus sechs Teams besteht. Die ersten beiden Mannschaften ziehen ins Viertelfinale ein, der Tabellenletzte steigt ab. HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder hält nichts von Träumerinnen und von kühnen Prognosen, dass sein junges Aufgebot den Einzug ins Viertelfinale schaffen und in den Kampf um den deutschen Meistertitel eingreifen könne. Windfeder: „Wir wollen als Neuling den Klassenerhalt schaffen, Erfahrung sammeln und viel lernen. Daher setze ich auch alle Spielerinnen, die an den Spieltagen im Kader stehen, gleichmäßig viel ein. Das Schöne ist: Durch die Rotation, die im Großen und Ganzen in zwei Blöcken geschieht, haben wir keinen Qualitätsverlust. Das ist angesichts der vielen jungen Spielerinnen ganz erstaunlich.“ Hervorzuheben aus einer geschlossenen Mannschaft ist Darja Möllenberg. Die Uhlenhorsterin, die zum deutschen U21-Gesamtkader zählt, hat in der Offensive schon ganz besondere Qualitäten. Sehr angetan ist Hanns-Peter Windfeder von der stark ansteigenden Leistungskurve von Pia Lhotak. Sie präsentiert sich in der Verteidigung als sehr zweikampfstark und sorgt auf der rechten Seite für viel Angriffswirbel.
Zum Möllenberg-Block zählen Katharina Windfeder und Daniela Terber in der Abwehr sowie Anuscheh Behrend. Gemeinsam mit Lhotak laufen Lara Rabiega, Judith Drewitz und Saskia Altegoer auf. Die beiden Blöcke wechseln sich alle fünf Minuten ab. Alle vier Minuten wird die Stürmerin ausgetauscht. Am Wochenende kommen Jana Elling, Sarah Dungs, Kira Bauer und Hanna Valentin zum Einsatz. Bauer gibt am Samstag gegen Neuss ihr Saisondebüt und ersetzt Valentin. Am Sonntag ist es umgekehrt. Dann schaut Bauer wieder zu.
Die Neusserinnen, die hinter den Uhlenhorsterinnen auf dem vierten Platz liegen, haben namhafte Spielerinnen in ihren Reihen und den mäßigen Saisonstart offenbar verkraftet. Zum erweiterten A-Nationalkader zählen Lena Andersch und Luisa Steindor. Katrin Bremer ist aktuelle U21-Nationalspielerin. In diesem November zählte sie zum zur deutschen Mannschaft, die ein Vier-Nationen-Turnier in Neu-Delhi gewinnen konnte. „Das wird eine ganz heiße Nummer. Neuss ist schon sehr gut aufgestellt. Aber wir sind nicht chancenlos, wenn wir ähnlich gut wie bisher spielen“, sagt Windfeder.
Der HC Essen, Gegner der Mülheimerinnen am Sonntag, hat an den ersten vier von zehn Spieltagen noch keinen Punkt erobern können. Daher ist für den HTCU ein Sieg in diesem Duell Pflicht. „Gegen den HCE müssen wir gewinnen. Ich glaube auch fest an den Erfolg. Wenn es klappt, hätten wir einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt gemacht“, sagt Hanns-Peter Windfeder. Die Chancen stehen gut. Vielleicht greifen die Uhlenhorsterinnen ja auch noch oben an. Aber davon will der Trainer – im Moment – überhaupt nichts wissen.
Möllenberg-Show am Samstag
Ganz starker Auftritt gegen den DHC, Ärger über die Schiedsrichter am ETuF
HTC Uhlenhorst – Düsseldorfer HC 5:2 (2:1)
ETuF Essen – HTC Uhlenhorst 5:2 (1:1)
WAZ, 21.11.2011, ml
Die Ausbeute am Wochenende ging in Ordnung. Der HTC Uhlenhorst ist in der Damenhockey-Bundesliga unterm Hallendach auf Kurs. Der Neuling bezwang am Samstag den Düsseldorfer HC dank einer beherzten Spielweise mit 5:2 (2:1). Im Auswärtsduell gegen den ETuF Essen musste sich der HTCU am Sonntagabend mit 2:5 (1:1) geschlagen geben.
20 Minuten lang sah es am Samstagnachmittag so aus, als könne der HTC Uhlenhorst dem Düsseldorfer HC nicht ganz das Wasser reichen. Die Gäste führten vor 120 Zuschauern in der Sporthalle an der Lehnerstraße angesichts der besseren Chancen und der größeren Spielanteile verdient mit 1:0. Lena Hoffmann hatte den Führungstreffer in der sechsten Minute erzielt, nachdem HTCU-Keeperin Lena Grabowski den vorangegangenen Schuss von Jenny Pütz noch hatte abwehren können.
Durch eine Standardsituation – in diesem Fall durch eine kurze Ecke – kamen die Gastgeberinnen nach einer Viertelstunde durch Darja Möllenberg zum schmeichelhaften Ausgleich. Gegen Ende der ersten Hälfte bekamen die Uhlenhorsterinnen den Gegner aber besser in den Griff. Verteidigerin Lara Rabiega holte in der 22. Minute eine weitere Strafecke heraus. Da der Ball bei der Ecke von einer Feldspielerin mit dem Fuß abgewehrt wurde, entschieden die beiden Schiedsrichter auf Siebenmeter. Möllenberg verwandelte mit einem präzisen Schuss unter die Latte eiskalt zum 2:1-Pausenstand.
Nach dem Wechsel gab es zeitweise einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams drückten aufs Tempo. Die Uhlenhorsterinnen hinterließen dabei aber den gefährlicheren Eindruck. Erneut war es Darja Möllenberg, die den Treffer zum 3:1 erzielen konnte (39.). Bei einer Strafecke hatte die U21-Nationalspielerin erneut ihr Können unter Beweis stellen können. Zwar kassierte der HTCU den DHC-Anschlusstreffer zum 3:2 durch die Russin Ksenia Svezhentseva (41.), doch er war nun nicht mehr aufzuhalten. Jugend-Nationalspielerin Hanna Valentin stellte die Weichen mit dem Tor zum 4:2 auf Sieg (56.). Für die Entscheidung sorgte Darja Möllenberg mit ihrem vierten Treffer des Tages – per Ecke in der 59. Minute zum 5:2.
„Der DHC hat zunächst sehr clever gespielt. Nach dem Wechsel haben unsere Verteidigerinnen Katharina Windfeder und Lara Rabiega das Spiel beruhigt. Und eine Möllenberg-Show ist auch immer wieder schön. Sie hat Verantwortung übernommen und eine überragende Leistung gezeigt“, sagte HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder.
Der Coach war nach der 2:5-Niederlage in Essen mit der Darbietung seines Teams zufrieden, nicht aber mit den Leistungen der Schiedsrichter. In der 37. Minute gingen alle Spielerinnen nach dem vermeintlichen 2:2-Ausgleich von Katharina Windfeder per Strafecke zur Mitte. Dann wurde das Tor plötzlich aberkannt. „Die Schiedsrichter haben das Spiel gedreht“, so Hanns-Peter Windfeder.
DHC ist ein großes Kaliber
Uhlenhorsterinnen gehen selbstbewusst den zweiten Doppelspieltag an
WAZ, 19.11.2011, ml
Der Neuling ist bereits in der Hallen-Bundesliga angekommen. Diese Erkenntnis nahmen die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst aus dem ersten Doppelspieltag mit. Nun geht es mit einem erneuten Doppelschlag weiter. Am Samstag erwartet der Aufsteiger die Mannschaft des Düsseldorfer HC (14 Uhr, Sporthalle Lehnerstraße), am Sonntag ist er zu Gast beim ETuF Essen (18 Uhr, ETuF-Halle, Freiherr-vom-Stein-Straße).
HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder hat eigentlich keinen Grund, das Aufgebot für den dritten und vierten Spieltag zu ändern. Aber schon vor der Saison hatte er angekündigt, das Personal regelmäßig zu wechseln. Dieses Versprechen löst er auch ein. „Wir verlieren dadurch nicht an Qualität“, sagt Windfeder, der vollstes Vertrauen zu en Spielerinnen hat, die am ersten Bundesliga-Wochenende nicht im Kader der ersten Mannschaften standen.
Am Samstag gegen den Düsseldorfer HC wird Franziska Schmiedel für Saskia Altegoer auflaufen. Altegoer kehrt dann am Tag darauf wieder für Schmiedel in den Kader zurück. In der großen ETuF-Halle setzt Windfeder zudem auf die schnelle Antonia Zengerle. Für sie muss Sarah Dungs einmal pausieren. Verletzungssorgen gibt es beim HTCU derzeit nicht.
Auf den DHC hat sich der Trainer gut vorbereitet. Windfeder: „Die Düsseldorferinnen wollen auf dem zweiten Platz landen und haben auch durchaus das Zeug dazu. Zwar haben sie zum Auftakt gegen Rot-Weiss Köln keine gute Leistung gezeigt. Beim Erfolg über den ETuF waren sie aber schon erheblich besser in Form. Mit den erfahrenen Verteidigerinnen und der Top-Torjägerin Greta Gerke hat der DHC ganz starke Spielerinnen im Aufgebot.“
Beinahe eine Alleinunterhalterin kann der ETuF Essen aufbieten. Im von Arndt Herbruch – zusätzlich HTCU-Jugendtrainer und Coach der zweiten Uhlenhorster Herrenmannschaft – vorbereiteten Essener Team schießt Dina Grote die meisten Tore. Es ist noch nicht lange her, da hat die 21-Jährige – damals noch im Trikot des HC Essen – die Uhlenhorster Damen im Alleingang „abgeschossen“. „Dinah Grote ist extrem schnell. Diese Stärke spielen die Essenerinnen besonders in der großen ETuF-Halle aus. Der Abstand vom Schusskreis zur Bande ist anderthalb bis zwei Meter größer als in vielen anderen Hallen. Dadurch ändert sich auch das Bandenspiel komplett. Diese Umstellung müssen wir beim Spiel in Essen erst einmal bewältigen. Gerade in der Anfangsphase sollten wir konzentriert sein. Denn sonst könnten wir schnell in Rückstand geraten“, sagt Windfeder. Seine Spielerinnen sind jedenfalls hochmotiviert und haben sich einige Punkte zum Ziel gesetzt.
Neuling stellt dem West-Favoriten beinahe ein Bein
Großer Kampfgeist der Uhlenhorsterinnen bleibt unbelohnt. Spätes Rot-Weiss-Tor zum 1:2
WAZ, 14.11.2011, ml
Am zweiten Spieltag in der Hallenhockey-Bundesligasaison 2011/12 hätten die Damen des HTC Uhlenhorst beinahe einem der Westgruppen-Favoriten ein Bein gestellt. Am Sonntag unterlag der Neuling dem Aufgebot von Rot-Weiss Köln nur knapp mit 1:2 (0:1). 100 Zuschauer sahen am Sonntagnachmittag in der Sporthalle an der Lehnerstraße eine starke Vorstellung des Bundesliga-Aufsteigers. Das Team von Hanns-Peter Windfeder spielte überaus mutig und versuchte, den favorisierten Gegner mit starkem Pressing das Leben schwer zu machen. Diese Taktik ging auch beinahe auf. Erst in der Schlussphase gelang den Gästen aus der Domstadt der etwas glückliche Siegtreffer per Siebenmeter.

Konnten sogar gegen RW Köln jubeln: Lara Rabiega, Judith Drewitz, Saskia Altegoer, Jana Elling und Pia Lhotak (v.l.)
Eine Vielzahl von Chancen gab es auf beiden Seiten. Das erste Tor ließ allerdings etwas auf sich warten. In der 16. Minute unterlief den Uhlenhorsterinnen ein Abspielfehler. Die Kölnerinnen nutzten diese Möglichkeit aus und konnten durch den Treffer von Christina Schröder mit 1:0 in Führung gehen. Da konnte auch die hervorragende Uhlen-Keeperin Lena Grabowski nihcts merh ausrichten. Pech hatte Rot-Weiss-Spielerin Franziska Hauke, die zum erweiterten Kreis des deutschen Damen-Nationalteams zählt, beim nächsten Angriff. Sie traf nur den Pfosten (17.). Die beste Uhlenhorster Chance vergab Jana Elling nach Zuspiel von Pia Lhotak in der 20. Minute.
Auch nach dem Wechsel zeigten die Mülheimerinnen keine Scheu. Sie machten weiter Druck – egal, ob sie in Ballbesitz waren oder nicht. Die Rot-Weiss-Damen hatten kaum Luft zum Atmen. Riesenjubel brandete auf, als Jana Elling den 1:1-Ausgleich erzielen konnte (35.). Der Ball rollte im Zeitlupentempo über die Linie, nachdem er noch von der heraus stürzenden Torhüterin berührt worden war. Eine Schrecksekunde gab es in der 50. Minute, als Daniela Terber mit einer Rot-Weiss-Spielerin zusammenprallte. Das war im Gesicht schmerzhaft. Die erste Untersuchung ergab allerdings, dass Terber keine Zahn- oder Kieferverletzung erlitt. Es sah nach einem Remis aus. Dann bekamen die Kölnerinnen wegen eines Uhlenhorster Stockfouls einen Siebenmeter zugesprochen (58.). Lena Arnold verwandelte sicher zum 1:2-Endstand. Kommentar von Hanns-Peter Windfeder: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir auf diesem hohen Niveau über 60 Minuten so ein Tempo gehen können.“
Perfekter Einstieg in die Bundesliga für die 1. Damen
Ein halbes Dutzend Tore zum Auftakt erzielt
WAZ, 14.11.2011, ml
Einen gelungenen Saisonauftakt feierten die Hockeyspielerinnen des HTC Uhlenhorst am Samstagnachmittag in der Kupferdreher Sporthalle. Der Bundesliganeuling setzte sich beim HC Essen mit 6:2 (2:1) durch.
Die Mülheimerinnen erwischten einen glänzenden Start. Die Bundesligaluft scheint den jungen Spielerinnen gut zu bekommen, von Nervosität gab es keine Spur. Bereits in der vierten Minute verwandelte U21-Nationalspielerin Darja Möllenberg eine Strafecke zur 1:0-Führung. Saskia Altegoer legte kurz darauf zum 2:0 nach (7.). Die Essenerinnen stellten Mitte der ersten Hälfte den Anschluss (17.) her. Nach dem Wechsel münzten die Uhlenhorsterinnen ihre vielen Chancen endlich konsequent in Tore um. Katharina Windfeder (34., Strafecke), Hanna Valentin (35.) und Sarah Dungs (44.) stellten die Weichen schnell auf Sieg. Zwar konnten die Gastgeberinnen auf 2:5 verkürzen (45.), doch der Sieg des Aufsteigers geriet nicht mehr in Gefahr. Für den 6:2-Endstand aus Sicht des HTCU sorgte Anuscheh Behrend mit ihrem Treffer in der 47. Minute.
„Wir haben einen Blitzstart gehabt und den Gegner weitestgehend im Griff gehabt. Nach der 2:0-Führung hätten wir noch schneller den einen oder anderen Treffer nachlegen müssen. An der Chancenverwertung müssen wir noch arbeiten“, meinte HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder.
Uhlenhorsterinnen betreten Neuland
1. Damen-BL: Trainer Hanns-Peter Windfeder und sein junges Team gehen das Abenteuer betont gelassen an
Neuland betreten die jungen Hockey-Spielerinnen des HTC Uhlenhorst. Erstmals treten sie in der höchsten nationalen Klasse an. Sie starten in der Westgruppe der Hallen-Bundesliga. Trainer Hanns-Peter Windfeder geht das Abenteuer betont gelassen an. „Wir können gegen solche etablierten Mannschaften nur lernen, lernen und lernen. Wenn wir unsere Torhüterin außen vor lassen, werden wir manchmal auf dem Feld auf einen Altersdurchschnitt von 18 Jahren kommen. Da können wir nicht erwarten, dass wir gegen Mannschaften mit Spielerinnen, die schon jahrelang in der Bundesliga auflaufen, mal eben so gewinnen werden“, sagt Windfeder, der fortfährt: „Ich rechne nicht damit, dass wir die Endrunde erreichen. Unser Ziel ist es, den Klassenerhalt zu schaffen. Und falls wir absteigen sollen, dann steigen wir darauf in der Saison eben wieder auf.“ Der Trainer geht ganz entspannt in die Spielzeit unterm Hallendach. Dazu hat er auch allen Grund. Die Zukunft gehört den Mülheimerinnen ohnehin. Zum Aufgebot zählen schließlich die U21-Nationalspielerinnen Darja Möllenberg und Lara Rabiega. Pia Lhotak, Hanna Valentin und Antonia Zengerle haben den Sprung ins deutsche U18-Team geschafft.
Zum Uhlenhorster Gesamtkader zählen neben den beiden Torhüterinnen Lena Grabowski und Lara Rütten 14 Feldspielerinnen. Es müssen also immer einige aus dem Kader aussetzen. Das ist für Windfeder ein Luxusproblem, mit dem er gut umgehen kann. „Wir werden rotieren. Das haben wir in der Vorbereitung auch schon so praktiziert. Dabei haben mein Co-Trainer Tim Welsch und ich keine Qualitätsverluste feststellen können. In Drucksituationen kann sich das in der Meisterschaft ändern. Das werden wir ja dann sehen“, so der Coach, der seit Frühjahr 2008 die Uhlenhorster Damenmannschaft trainiert und mit ihr seitdem große Erfolge feiern konnte.
In der Vorbereitungsphase haben die Mülheimerinnen einen ganz starken Eindruck hinterlassen. Sowohl das Turnier in Bremen als auch den Wettbewerb in Leverkusen konnten sie klar für sich entscheiden. Doch nach der Analyse der Begegnungen tritt der Trainer auf die Bremse. „Wir haben zwar schon gegen Hallen-Bundesligateams aus dem Norden und Süden gespielt, aber die Westgruppe ist auch viel stärker. Die Vorbereitung war sehr gut und die Spielerinnen haben auch in den Trainingseinheiten – wie immer – gut mitgezogen. Die Resultate sollten wir aber nicht überbewerten“, sagt Windfeder. Als wesentlich stärker als die meisten Gegner in der Vorbereitung schätzen die Uhlenhorsterinnen die West-Rivalen Rot-Weiss Köln, ETuF Essen und Schwarz-Weiß Neuss ein. Die entscheidenden Punkte im Kampf um den Klassenerhalt wollen die HTCU-Damen in erster Linie in den Partien gegen den HC Essen und den Düsseldorfer HC erobern.
Am Samstag beginnen die Mülheimerinnen mit dem Auswärtsspiel gegen einen dieser beiden Konkurrenten. Das Match beim HC Essen ist bereits richtungsweisend (16 Uhr, Kupferdreher Sporthalle). Das erste Heimspiel bestreiten die Uhlenhorsterinnen, die auf dem Feld in der 2. Bundesliga spielen, am Sonntag gegen Rot-Weiss Köln. Die Partie beginnt um 14 Uhr an der Lehnerstraße. In der Saarner Halle bestreiten die HTCU-Damen sämtliche Meisterschaftsspiele und dort absolvieren sie auch alle Trainingseinheiten. Windfeder: „Der Boden in der Harbecke-Halle ist für Hallenhockey ungeeignet.“
Grandioser Start der Damen in die 2. BL
In Ihrem ersten Spiel der neuen Saison erwischten die 1. Damen einen perfekten Start in die 2. Bundesliga. Mit 8:1 besiegten sie den DHC Hannover und spielten eine Halbzeit lang tolles Hockey.
Nach dem Abpfiff wurden die Damen von den rund 100 Zuschauern für ihre beeindruckende Vorstellung gefeiert. Und das zu Recht. Die zweite Hälfte war tatsächlich Damenhockey vom Feinsten. Viel Tempo, tolle Angriffskombinationen und begeisternde Tore. Ein auch in dieser Höhe hochverdienter Sieg, was auch durch die Statistik der jeweiligen Torchancen dokumentiert wird: DHCH 3 Chancen und 1 KE, HTCU 21 Chancen und 3 KE.
Danach hatte es die ersten 20 Minuten allerdings nicht unbedingt ausgesehen. Die Gäste aus Hannover standen gut, waren bissig und spielten munter mit. Dazu waren die Uhlenhorsterinnen nervös und fahrig. Mit vielen ungenauen Pässen und unnötigen Ballverlusten taten sich die Gastgeberinnen schwer ins Spiel zu finden. Sicherheit gab dann erst das erste Tor der Saison. Nach schöner Vorarbeit von Saskia Altegoer ließ Pia von Moltke der DHC-Keeperin keine Abwehrmöglichkeit. Nun endlich übernahmen die Uhlen-Damen das Heft in die Hand und erarbeiteten sich zahlreiche Torgelegenheiten. Nutzen konnten sie bis zum Halbzeitpfiff jedoch keine.
Direkt nach dem Seitenwechsel kam der Express dann aber ins Rollen. Der Biss und der Wille waren jetzt deutlich zu spüren. Darja Möllenberg und Jana Elling sorgten mit einem Doppelschlag für ein beruhigendes 3:0 nach 40 Minuten. Nun hatten die Uhlen Blut geleckt und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Schnelle Angriffe über die Flügel sowie vor allem ein sehr schnelles Umschalten auf Angriff nach Balleroberungen ergaben viele attraktive Kreisszenen. Mit ihrem souveränen Aufbauspiel trieb zudem Abwehrchefin Lara Rabiega das Spiel der Gastgeber immer wieder nach vorne. Darja Möllenberg war es dann die das 4:0 markierte, Judith Drewitz vollendete eine “schlafwandlerische” KE-Variante zum 5:0. Das war es natürlich, die Uhlenhorsterinnen schaltet zwei Gänge zurück. Und so kam Hannover zur besten Phase ihres Spiels und auch zu ihrem Ehrentreffer in der 58. Minuten. In der Schlussphase drehten dann die Uhlen-Damen das Tempo noch einmal deutlich nach oben. Darja Möllenberg sowie Sarah Dungs erzielten die Treffer sechs und sieben, ehe Jana “Flying” Elling mit einem spektakulären Hechtsprung den Ball zum Schlusstand von 8:1 über die Linie drückte.
“Besser kann man natürlich nicht starten. Spielerisch, athletisch und taktisch war das in der zweiten Halbzeit schon sehr ordentlich. Einordnen können wir das aber nicht. ‘Wart ihr so gut oder euer Gegner so schlecht?’ hat uns mein Vater früher immer gefragt. Das nächste Wochenende in Hamburg wird uns die Antwort bringen”, bleibt Trainer Hanns-Peter Windfeder in seinem Fazit nüchtern.
1. Damen starten in die 2. BL. Viel Erfolg!
Am Sonntag geht es nun für die 1. Damen in der 2. Bundesliga los. Erster Gegner ist um 14:00 Uhr auf Platz 2 der DHC Hannover. Die Niedersachsen sind ebenfalls Aufsteiger (der Regionalliga Nord) und haben sich mit ihrem ambitionierten Kader viel vorgenommen. Der Saisonauftakt ist also gleich eine echte Aufgabe für unser Team.
Die Vorbereitung verlief trotz Ferien sehr intensiv. Nach einigen Wochen Athletiktraining mit Co-Trainer Tim Welsch bestritt die Mannschaft alleine acht Vorbereitungsspiele. Insbesondere der Vergleich mit Teams aus der 1. Liga zeigten: In der Mannschaft steckt viel Potenzial. Generalprobe war dann das Spiel bei Eintracht Braunschweig. Die Mannschaft gilt mit Flottbek und Harvestehude als Aufstiegskandidat. Nach 4 ½ Stunden Fahrt galt es, sich schnell zu konzentrieren und die Leistung abzurufen. Der Test funktionierte bestens. Gespielt wurden 3 x 30 Minuten und in den ersten beiden Dritteln waren unsere Damen athletisch, technisch und taktisch klar überlegen. Das Zwischenergebnis von 4:0 zeigte die Stärken des Teams deutlich auf. Ebenso trat anschließend aber auch die große Unbekannte für diese Saison auf, die fehlende Konstanz. Endergebnis 4:4! (Richtig: das gab es doch schon mal …).
Die Uhlen-Damen stellen den jüngsten Kader der 2. Bundesliga. Das Durchschnittsalter von 20,6 erklärt sich natürlich durch die erneute Erweiterung des Teams mit dem Jahrgang 1994 aus der eigenen Jugend. Tatsächlich wird dieser Wert in der Praxis während der Spiele sogar häufig deutlich unter 20 liegen. Zum Vergleich: Braunschweig liegt bei 24,7 Jahren. Der Kader selber hat sich im Vergleich zur erfolgreichen Aufstiegssaison nicht verändert. Warum auch? In der Mannschaft steckt so viel Potenzial, das können die Trainer erst einmal heben.
Was ist das Saisonziel? Tenor der Trainer und des Teams: „Vom Potenzial her haben wir es drauf, auf Anhieb in der oberen Hälfte mitzuspielen. Das nehmen wir uns vor. Denken werden wir aber konzentriert und ruhig von Spiel zu Spiel.“ Für den Start ist das junge Team also gut gerüstet. Die Vorbereitung war lang, jetzt soll es endlich losgehen. Die Mannschaft ist heiß und brennt darauf zu zeigen, was sie kann. Für die Saison wünschen wir viel Erfolg.
Uhlen-Damen in die 2. BL aufgestiegen! Herzlichen Glückwunsch.
Mit einem hochüberlegenen 5:0 (3:0)-Sieg über Blau-Weiß Köln machten die Regionalliga-Hockeyspielerinnen des HTC Uhlenhorst drei Spieltage vor Saisonende den Aufstieg in die Zweite Bundesliga nun auch rechnerisch perfekt.
Vor über 100 Zuschauern trafen die Uhlenhorsterinnen auf eigenem Kunstrasen auf einer Kölner Mannschaft, die in der ersten Hälfte gut mitspielte. Gleich zu Beginn parierte HTCU-Torhüterin Lena Grabowski zweimal blitzschnell, als eine Kölnerin frei auf ihr Tor zulief. Dann nahm der Spitzenreiter Fahrt auf. Darja Möllenberg traf in der zwölften Minute bei einer kurzen Ecke zum 1:0 für die Uhlen. Erneut offenbarten sich allerdings einige Lücken in der Mülheimer Defensive. Zweimal stand eine Blau-Weiß-Spielerin frei vor dem Uhlen-Tor. Doch glücklicherweise konnten die Mülheimerinnen sich wieder einmal auf ihre starke Torhüterin verlassen. Lena Grabowski verhinderte durch zwei sensationelle Paraden den Ausgleichtreffer. Wenig später legte Möllenberg bei einem Angriff von der rechten Seite auf Tanja Barfeld ab, die den Ball zum 2:0 ins Netz schob. Kurz vor der Halbzeit war dann Judith Drewitz bei einer kurzen Ecke erfolgreich und sorgte so für die komfortable 3:0-Pausenführung.
Im zweiten Durchgang machte sich schließlich die konditionelle Überlegenheit der Mülheimerinnen bemerkbar. Sie waren einfach einen Schritt schneller und ließen den Kölnerinnen keinen Raum, um einen eigenen Angriff aufzuziehen. Blau-Weiß kam lediglich bei einer kurzen Ecke in der 37. Minute noch einmal zum Abschluss, danach beschränkten sich die Gäste weitestgehend auf die Defensivarbeit. Die Uhlen kamen hingegen nach drei Eingewöhnungsminuten besser ins Spiel. Immer wieder gewannen sie im Mittelfeld den Ball und leiteten dann blitzschnelle Angriffe ein. Fast im Minutentakt schossen sie auf das Kölner Tor. Sarah Dungs und Saskia Altegoer scheiterten zunächst an der Torfrau. Jana Ellings Heber landete am Pfosten. Erst in der 48. Minute konnten die Mülheimerinnen wieder jubeln. Bei einer kurzen Ecke legte Darja Möllenberg auf Nora Klusmann ab, die am Pfosten lauerte und den Ball in der kurzen Ecke unterbrachte. Nach dem Treffer zum 4:0 schalteten die Uhlenhorsterinnen, denen der Aufstieg nun nicht mehr zu nehmen war, einen Gang zurück, ohne jedoch ihre Torgefahr einzubüßen. Den Schlusspunkt setzte Judith Drewitz in der 65. Minute. Sie kam an der Grenze des Schusskreises in Ballbesitz, zog mit der Rückhand ab und versenkte die Kugel zum verdienten 5:0-Endstand.
Nach dem Abpfiff feierten die Mülheimerinnen den vorzeitigen Aufstieg unter lautstarkem Applaus der Fans mit einer “Humba” auf dem Spielfeld. HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder wurde von seinen Spielerinnen mit einer Sektdusche bedacht.
Tore: 1:0 Darja Möllenberg (12.KE), 2:0 Tanja Barfeld (19.), 3:0 Judith Drewitz (33., KE), 4:0 Nora Klusmann (48., KE), 5:0 Judith Drewitz (65.)
HTCU: Lena Grabowski, Saskia Altegoer, Tanja Barfeld, Kira Bauer, Anuscheh Behrend, Judith Drewitz, Sarah Dungs, Jana Elling, Franziska Fürk, Nora Klusmann, Darja Möllenberg, Pia von Moltke, Lara Rabiega, Andrea Rousselle, Daniela Terber, Katharina Windfeder
















