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1. Damen kommen als Dritte ins Ziel
WAZ, 14.05.2012, md
Mit zwei Siegen am letzten Spielwochenende beenden die 1. Damen ihre hervorragende erste Saison in der 2. Bundesliga mit dem dritten Platz. Nur vier Punkte fehlten letztendlich zum Durchmarsch aus der Regionalliga direkt in die 1. Liga. Am Samstag schlug der HTCU den Marienthaler HTC mit 5:4 (3:3), am Sonntag vermasselten sie Eintracht Braunschweig beim 2:0 den Aufstieg.
In Hamburg dachten am Sonntag viele an das 10:0 der Uhlenhorsterinnen im Hinspiel zurück, als es nach Toren von Darja Möllenberg, Sarah Dungs und Mirja Zöller schon nach 12 Minuten 3:0 hieß. Doch die Mülheimerinnen hatten die Rechnung ohne den MTHC gemacht, der nach einer Auszeit wie ausgewechselt zurückkam und innerhalb von fünf Minuten zum 3:3 ausglich. “Da haben wir nicht nur einen Gang zurückgeschaltet, sondern gleich drei”, ärgerte sich Trainer Hanns-Peter Windfeder über diese Phase. Spielmacherin Darja Möllenberg war es, die das Team wieder auf Kurs brachte, und mit ihren Treffern zum 4:3 und 5:4 für HTCU den Sieg rettete.
Am Sonntag war in Braunschweig schon alles angerichtet für die Aufstiegsfeier der Eintracht. Doch die Mülheimerinnen machten dem Gastgeber einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der besten Saisonleistung stand am Ende ein 2:0 (0:0)-Sieg, so dass nun der Harvestehuder THC über den Aufstieg jubeln durfte. “In der ersten Halbzeit haben wir Braunschweig an die Wand gespielt, aber leider die Tore nicht gemacht”, erklärte der Hanns-Peter Windfeder, “das war aber sicher taktisch, technisch unsere beste Saisonleistung.” Zum Ende der ersten Halbzeit bekam Braunschweig dann zwei ihrer gefürchteten Kurzen Ecken, die jedoch Keeperin Lena Grabowski bravourös entschärfte. Nach dem Wechsel machte Braunschweig deutlich mehr für ihr Offensivspiel, das aber zumeist an der gutstehenden Uhlen-Abwehr abprallte. Und was doch durchkam, parierte die Torhüterin. Uhlenhorst hingegen eröffneten sich so immer wieder sehr gute Konterchancen. Bei einer davon setzte sich Hanna Valentin gekonnt durch, wurde dann aber vom gegnerischen Keeper und einer Abwehrspielerin so massiv in die Zange genommen, dass sie mit einem Bänderriss aufgeben musste. Der eigentlich fällige Siebenmeter-Pfiff blieb allerdings aus. Nur kurz später war es dann einmal mehr Antonia Zengerle, die sich am rechten Flügel durchsetzte. Ihre Massvorlage brachte Saskia Aktegoer zum 1:0 im Tor unter. Die Eintracht setzte nun alles auf eine Karte und wechselte ihre Torfrau aus. Das brachte jedoch nichts, außer dass die Konter nun noch gefährlicher wurden. Eine Minute vor Schluss nutzte Mirja Zöller einen solchen auf Zuspiel der überragenden Darja Möllenberg zum Endstand.
Marienthaler THC – HTC Uhlenhorst 4:5 (3:4)
Tore: 0:1 Darja Möllenberg (8., KE), 0:2 Sarah Dungs (9.), 0:3 Mirja Zöller (12., KE), 1:3 Dose (14.), 2:3 Schmidt (15.), 3:3 Martens (17., 7m), 3:4 Darja Möllenberg (26.), 4:4 Bunte (37.), 4:5 Darja Möllenberg (41., KE)
Eintracht Braunschweig – HTC Uhlenhorst
Tore: 0:1 Saskia Altegoer (63.), 0:2 Mirja Zöller (69.)
HTC Uhlenhorst: Lara Rütten (Sa.), Lena Grabowski (So.), Lara Rabiega, Katharina Windfeder, Charlotte Skiba, Pia Lhotak, Sarah Dungs, Darja Möllenberg, Hanna Valentin, Antonia Zengerle, Saskia Altegoer, Tanja Barfeld, Mirja Zöller, Janan Elling, Judith Drewitz (So.)
1.Damen: Schützenfest und tolle Vorstellung im letzten Saison-Heimspiel
WAZ, 07.05.2012, ml
Bestens aufgelegte Uhlenhorsterinnen lassen dem Schlusslicht Leverkusen beim 7:0 keine Chance. Engagierter Auftritt des Tabellendritten.

Läuft ihren Gegnerinnen immer häufiger davon: Sarah Dungs, mit acht Treffern schon Dritte der Torschützenliste (hinter Kerstin Holm und Darja).
Der Aufstiegszug ist abgefahren, aber dennoch lassen die Hockey-spielerinnen des HTC Uhlenhorst nicht locker. Der Zweitliganeuling krönte am Sonntagmittag seine gute Saison mit einem 7:0 (4:0)- Schützenfest gegen den RTHC Leverkusen. Das Schlusslicht war vor 100 Zuschauern auf der Anlage am Uhlenhorstweg chancenlos.
Die Gäste verbarrikadierten ihr Tor. In der ersten Halbzeit erreichten sie bei ihren zaghaften Angriffsversuchen nicht einmal den Schusskreis auf der Uhlenhorster Seite. Die Mülheimerinnen konnten dennoch immer wieder Lücken in die Leverkusener Defensivreihe reißen, weil sie das Spiel taktisch geschickt über die Außenpositionen gestalteten. Die ersten beide Tore erzielten die Gastgeberinnen per Strafecke. Zunächst traf Katharina Windfeder (7.), dann legte Mirja Zöller nach (10.). Die Eckenausbeute war über das gesamte Spiel dennoch mau, denn weitere 12 Versuche blieben anschließend ohne Torerfolg. Ansonsten war der Uhlenhorster Trainer Hanns-Peter Windfeder aber voll und ganz mit dem engagierten Auftritt seines Teams zufrieden. Sarah Dungs (21.) und erneut Mirja Zöller (27.) sorgten für den 4:0-Pausenstand. Nach dem Wechsel waren Christine Fingerhuth (41.), Sarah Dungs mit ihrem zweiten Treffer (58.) und Jana Elling (65.) für die HTCU-Damen erfolgreich. Immerhin konnte sich nach dem Wechsel die Uhlenhorster Torhüterin hin und wieder auszeichnen. Wie angekündigt, stand diesmal Lara Rütten für Lena Grabowski zwischen den Pfosten. “Lara hat sich gefreut, dass sie in der zweiten Hälfte noch etwas zu halten hatte”, sagte Windfeder.
Abgesehen von der Abschlussschwäche bei den Strafecken hatte der Coach nichts an seiner Mannschaft auszusetzen. Die Offensivarbeit war ausgezeichnet. In der letzten Spielzeit hatten die Mülheimerinnen im Sturm oft Ladehemmung. Diese Zeiten sind längst vorbei. Die HTCU-Damen haben zwei Spieltage vor dem Saisonende mit 47 Toren die mit Abstand meisten Treffer erzielt – ganze 20 mehr als Tabellenführer Braunschweig. “Die Torschützenliste zeigt, dass wir mittlerweile viele Spielerinnen haben, die torgefährlich sind. In der 1. und 2. BL hat nur UHC häufiger getroffen, allerdings mit ein paar mehr Spielen. Das ist eine für unsere Zukunft extrem wichtige Entwicklung.” Den Sonntag ließen die Uhlenhorsterinnen mit einem gemeinsamen Mannschaftsessen ausklingen. Die Stimmung nach dem letzten Heimspiel war natürlich bestens.
Tore: 1:0 Katharina Windfeder (7.,KE), 2:0 Mirja Zöller (10., KE), 3:0 Sarah Dungs (21.), 4:0 Mirja Zöller (27.), 5:0 Christine Fingerhuth (41.), 6:0 Sarah Dungs (58.), 7:0 Jana Elling (65.)
HTCU: Lara Rütten, Katharina Windfeder, Judith Drewitz, Charlotte Skiba, Bele Bezold, Pia Lhotak, Sarah Dungs, Anuscheh Behrend, Darja Möllenberg, Hanna Valentin, Antonia Zengerle, Saskia Altegoer, Tanja Barfeld, Jana Elling, Mirja Zöller, Christine Fingerhuth
Uhlenhorsterinnen wollen Scharte auswetzen
WAZ, 05.05.2012, ml
Die Hockeysaison neigt sich für das Zweitliga-Damenteam des HTC Uhlenhorst dem Ende entgegen. Der Tabellendritte kann die Spielzeit ohne Druck ausklingen lassen. Am Sonntag ist ein Sieg Pflicht. Zu Gast ist Liga-Schlusslicht RTHC Leverkusen. Die Partie wird um 12 Uhr auf der Anlage am Uhlenhorstweg angepfiffen.
“Wir werden zwar einige personelle Veränderungen vornehmen, aber dennoch die Saison ernsthaft zu Ende spielen”, sagt Hanns-Peter Windfeder. Da die zweite Mannschaft in der Oberliga in Abstiegsgefahr ist, hat der HTCU-Trainer entschieden, dass die aus der eigenen Jugend aufgerückten Spielerinnen Bele Bezold, Melanie Terber Und Eva Freudenberg bis zum Saisonende an die “Zweitvertretung” ausgeliehen werden. Mehr kann Windfeder nicht machen, denn die übrigen Spielerinnen sind festgespielt. Einen Wechsel wird es am Sonntag auch zwischen den Pfosten geben. Lara Rütten hütet das Tor, um Matchpraxis zu erhalten. Lena Grabowski, eine der besten Torhüterinnen in der Bundesliga, setzt sich dafür auf die Bank.
Windfeder und seine Spielerinnen wollen am Sonntag unbedingt drei Punkte erobern. “Im Hinspiel haben wir eine sehr ärgerliche Niederlage kassiert. Da hat meine Mannschaft unterirdisch gespielt. Diese Scharte wollen wir unbedingt noch auswetzen”, lautet daher die klare Marschroute.
Hockey: Heimspiel der 1. Damen
Den Durchmarsch von der Regionalliga direkt in die 1. Bundesliga werden unsere 1. Damen nicht mehr schaffen, aber die bisherige Leistung als Aufsteiger in der 2. Bundesliga war absolut top!
Aktuell stehen die 1. Damen auf Rang 3 der 2. Hockeybundesliga – an diesem Sonntag, 6. Mai um 12 Uhr soll der 3. Platz im Heimspiel gegen Leverkusen gefestigt werden.
HTCU-Damen steigern sich nach der Pause und schlagen HCE 2:0
WAZ, 30.04.2012, mad
Aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und zweier später Tore feierten die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst in der Zweiten Bundesliga einen verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg über den HC Essen.
In der ersten Halbzeit hätten sich die Mülheimerinnen über einen Rückstand nicht beschweren dürfen. Während der vom Abstieg bedrohte HCE kämpferisch auftrat, hielt der HTCU nicht dagegen. Einige Chancen waren die Folge. Lena Grabowski musste mehrfach ihr Können unter Beweis stellen. Nach dem Seitenwechsel fand Uhlenhorst dann besser zu seinem Spiel, nahm die Zweikämpfe an und profitierte davon, dass beim HCE die Kräfte schwanden. In der 64. Minute startete Antonia Zengerle einen Konter über die rechte Seite, bediente massgenau Christine Fingerhuth, die den HTCU mit 1:0 in Führung brachte, übrigens das erste Tor der chilenischen Nationalspielerin für den HTC Uhlenhorst. Eine Minute vor Schluss brachte dann Darja Möllenberg eine kurze Ecke mit einem guten Schlenzer auf Tor, den die HCE-Keeperin so gerade abwehren konnte. Sarah Dungs war zur Stelle und versenkte den Abpraller mit einer sehenswerten Volleyabnahme zum 2:0-Endstand.
“Aufgrund der zweiten Hälfte war der Sieg verdient”, sagte Trainer Hanns-Peter Windfeder anschließend, “spielerisch war das eigentlich eine ordentliche Leistung, wir haben uns nur durch zahlreiche Unkonzentriertheiten immer mal wieder selber in Schwierigkeiten gebracht. Verteidigerin Lara Rabiega konnten wir im zweiten Durchgang leider nicht mehr einsetzen. Darja Möllenberg hat die Rolle dann übernommen und auch da hervorragend gespielt.”
Tore: 0:1 Christine Fingerhuth (64.), 0:2 Sarah Dungs (68., KE)
HTCU: Lena Grabowski, Lara Rabiega, Katharina Windfeder, Judith Drewitz, Bele Bezold, Eva Freudenberg, Pia Lhotak, Sarah Dungs, Anuscheh Behrend, Darja Möllenberg, Antonia Zengerle, Hanna Valentin, Melanie Terber, Tanja Barfeld, Mirja Zöller, Christine Fingerhuth.
Zug nach ganz oben ist abgefahren
WAZ, 23.04.2012, ml
Nach einem starken Leistung gegen Flottbek am Samstag unterliegen die Uhlehorsterinnen dem Spitzenreiter Harvestehuder THC trotz eines beherzten Auftrittes in der zweiten Hälfte mit 1:2.
Der HTC Uhlenhorst hat es in der Zweiten Damenhockey-Bundesliga verpasst, ganz dicht an den Spitzenreiter Harvestehuder THC heranzurücken. Am Samstag verkürzten die Mülheimerinnen den Rückstand auf vier Punkte. Sie gewannen die Partie gegen den Großflottbeker THGC mit 2:1 (1:1). Derweil kam der Tabellenführer nicht über ein torloses Remis beim HC Essen hinaus. Am Sonntag kassierten die HTCU-Damen jedoch eine 1:2 (0:2)-Niederlage gegen Harvestehude, direkter Konkurrent im Kampf um die Tabellenspitze. Damit ist der Zug nach ganz oben für die Mülheimerinnen abgefahren.
200 Zuschauer sahen am Samstagnachmittag eine Top-Leistung der Uhlenhorsterinnen. Bereits in der vierten Minute brachte Pia Lhotak die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung. Im Gegenzug unterlief den HTCU-Damen ein folgenschwerer Patzer in der Deckung. So konnte die Hamburgerin Johanna Reimann beinahe mühelos den Ausgleichstreffer erzielen (5.). Die Uhlenhorsterinnen waren danach zwar spielbestimmend und hatten auch die besseren Chancen, doch erst in der zweiten Hälfte fiel der nächste Treffer. Darja Möllenberg verwandelte einen Siebenmeter zum 2:1 (38.). Die Mülheimerinnen versäumten es zwar, ihre Möglichkeiten bis zum Schlusspfiff zu nutzen und damit eine frühzeitige Entscheidung herbeizuführen, doch letztendlich geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr.
100 Hockeyfans sahen das Duell am Sonntagmittag gegen Tabellenführer Harvestehuder THC. In der ersten Halbzeit regierten lange Zeit die beiden Abwehrreihen, Chancen waren Mangelware. Nach einer guten halben Stunde traf dann allerdings die Hamburgerin Franziska Klein per Flachschuss in die rechte Ecke zum 0:1 aus Mülheimer Sicht. Rike Soger erhöhte kurz darauf per Strafecke auf 2:0 für die Gäste (34.).
In der 46. Minute gab Judith Drewitz den Ball bei einer Strafecke hinein. Pia Lhotak stoppte, Darja Möllenberg spielte den Ball nach außen und Jugend-Nationalspielerin Hanna Valentin traf zum 1:2. Nun waren die Uhlenhorsterinnen am Drücker. Sie drängten die Gäste zurück. Doch etwas Zählbares sprang schließlich nicht mehr für den HTCU heraus. Ein Remis wäre gerecht gewesen.
Fazit von HTCU-Trainer Hanns-Peter Winderfeder: „In der ersten Hälfte haben wir zu hasenfüßig gespielt. Wir sind nicht mutig genug in die Zweikämpfe gegangen und unser ansonsten so gut strukturiertes Offensivspiel kam auch nicht in die Gänge. Nach dem Wechsel war das sehr viel besser. Da war dann endlich die deutliche Weiterentwicklung des Teams gegenüber der Hinrunde zu erkennen. Wir hätten schon sehr gerne gewonnen. Aber mir als Trainer ist die tolle Entwicklung des Teams natürlich ebenso wichtig.“
HTC Uhlenhorst – Großflottbeker THGC 2:1 (1:1)
Tore: 1:0 Lhotak (4.), 1:1 Reimann (5.), 2:1 Möllenberg (38., Siebenmeter)
HTCU: Grabowski; Rabiega, Windfeder, Skiba, Drewitz, Lhotak, Freudenberg, Bezold, Behrend, Dungs, Möllenberg, Zengerle, Zöller, Elling, Fingerhuth, Valentin
HTC Uhlenhorst – Harvestehuder THC1:2 (0:2)
Tore: 0:1 Klein (20.), 0:2 Soger (34., kurze Ecke), 1:2 Valentin (46., kurze Ecke)
HTCU: Grabowski; Rabiega, Windfeder, Skiba, Drewitz, Lhotak, Freudenberg, M. Terber, Behrend, Dungs, Möllenberg, Zengerle, Altegoer, Elling, Fingerhuth, Valentin
Wochenende der Wahrheit
Für Feldhockey-Trainer Hanns-Peter Windfeder ist es das „Wochenende der Wahrheit“. In der Zweiten Bundesliga trifft das Damenteam des HTC Uhlenhorst auf zwei Hamburger Mannschaften – am Samstag um 14 Uhr auf den Großflottbeker THGC und am Sonntag um 12 Uhr auf den Harvestehuder THC. Gespielt wird jeweils auf dem oberen Kunstrasenplatz auf der Anlage am Uhlenhorstweg.
Der erste Gegner kämpft derzeit mit den Uhlenhorsterinnen um den dritten Tabellenplatz, der zweite Gegner ist der Spitzenreiter und Aufstiegskandidat Nummer eins. Windfeder: „Durch einen Erfolg über die Flottbekerinnen haben wir die Möglichkeit, uns oben festzusetzen und auf eine gute Platzierung am Saisonende zu hoffen. Wenn wir Harvestehude bezwingen, wahren wir sogar die theoretische Chance, in den Aufstiegskampf einzugreifen. Gerade auf die Partie am Sonntag freue ich mich sehr. Am Spielverlauf können wir unabhängig vom Resultat erkennen, ob unsere Leistungsentwicklung nach der guten Hallensaison weiterhin so rasch vorangeht.“
Das Hinspiel gegen Samstaggegner Großflottbeker THGC entschied der HTCU Mitte September 2012 mit 5:1 Treffern für sich. „Das war unsere bisher beste Saisonleistung. Es war schon erstaunlich, dass wir einen so guten Gegner in dieser Art und Weise überrollt haben“, erinnert sich Windfeder. Fest steht, dass der Gegner am Sonntag ein noch größeres Kaliber darstellt. Windfeder: „Harvestehude ist die erwachsenste Mannschaft. Sie geht mit einer Spielhärte an die Sache heran, die unseren jungen Mädchen noch fehlt. Aber auch wir haben unsere Schlüsse aus der knappen 1:2-Niederlage im Hinspiel gezogen und sind gut vorbereitet.“

Machen ihr erstes Spiel in den 1. Damen des HTCU: Eva Freudenberg, Bele Bezold und Christine Fingerhuth
Die aus der eigenen Jugend hervorgegangenen Eva Freudenberg und Bele Bezold haben sich einen Einsatz im HTCU-Team dank guter Leistungen im Training verdient. Vor ihrem Debüt in der 2. Liga steht auch Christine Fingerhut. Die chilenische Nationalspielerin, die aufgrund einer Fußverletzung pausieren musste, ist ins Training eingestiegen. Ob die Stürmerin schon fit genug ist, um wertvoll genug für das Match gegen den Spitzenreiter zu sein, wird sich am Samstag zeigen.
Bundesliga-Heimspiele am Wochenende
Bundesligahockey nonstop am Wochenende bei uns am Club: Die 1. Damen starten nun auch zuhause in die Rückrunde der 2. Bundesliga, nachdem der Auftakt in Hannover am letzten Wochenende ja bereits sehr erfolgreich verlaufen ist. Die 1. Herren stehen auch vor wegweisenden Spielen.
Hier die aktuellen Spieltermine zu den Bundesliga-Heimspielen an diesem Wochenende:
Samstag, 21. April
14 Uhr: 1. Damen gegen Großflottbeker THGC (Platz 2)
16 Uhr: 1. Herren gegen SC Frankfurt 1880 (Platz 1)
Sonntag, 22. April
12 Uhr (Achtung – neue Anschlagzeit!): 1. Damen gegen Harvestehuder THC (Platz 2)
14 Uhr: 1. Herren gegen Mannheimer HC (Platz 1)
Für beide Teams geht es um viel an diesem Wochenende – sie zählen auf die Unterstützung der Uhlenhorster Familie!
1. Damen: Guter Start in die Rückrunde
WAZ, 15.04.2012, ml
Einen guten Start in die Rückrunde in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga haben die Damen des HTC Uhlenhorst hingelegt. Sie gewannen das Auswärtsspiel gegen das noch jüngere Aufgebot des DHC Hannover mit 5:0 (2:0).
Vor 50 Zuschauern auf der Anlage „An der Graft“ erwischten die Gäste einen guten Start. Hanna Valentin sorgte in der sechsten Minute für den frühen Führungstreffer. Dennoch benötigten die Mülheimerinnen eine Anlaufzeit, um nach der langen Winterpause wieder in den Spielrhythmus zu gelangen. Immerhin konnte Jana Elling eine der Großchancen in der 34. Minute nutzen, um den HTCU kurz vor der Pause mit 2:0 in Führung zu bringen, eine Powerflanke fälschte die Mittelstürmerin unhaltbar ins Tor ab.
Nach dem Wechsel drehten die Mülheimerinnen dann auf. Für die Hannoveranerinnen gab es kein Durchkommen mehr in der Offensive, weil vor allem Lara Rabiega und Katharina Windfeder hinten den Laden im Griff hatten. HTCU-Keeperin Lena Grabowski langweilte sich in der zweiten Hälfte. Sie musste nicht einmal eingreifen. Im Mittelfeld glänzten neben Spielmacherin Darja Möllenberg die drei Uhlenhorster U18-Nationalspielerinnen Pia Lhotak, Antonia Zengerle und Hanna Valentin. Offenbar fühlen sich die Auswahlspielerinnen auf der DHC-Anlage besonders wohl, hatten sie doch hier über Ostern das internationale Vier-Nationen-Turnier gewonnen und den Länderspielen ihren Stempel aufgedrückt. Im Bundesligaspiel am Samstag brachte Judith Drewitz die Mülheimerinnen mit einer verwandelten Strafecke in der 43. Minute zum 3:0 endgültig auf die Siegerstraße. Die weiteren Versuche, erfolgreich Richtung DHC-Tor zu gelangen, wurden dann allerdings immer wieder zu unkonzentriert und fahrig vorgetragen. Erst in der Schlussphase schraubte Hanna Valentin das Resultat auf 5:0. In der 62. Minute konnte sie nach einem der vielen Flankenläufe von Toni Zengerle einschiessen. Vier Minuten später war Darja Möllenberg mit einem Solo nicht zu stoppen und servierte Ihrer Kollegin zum Endstand.
„Wir haben eigentlich recht ordentlich und gut gespielt. Aber im Umschalten und dem Ausnutzen von Chancen und gegnerischen Fehlern war Mülheim einfach weitaus besser“, sagte DHC-Trainer Dirk Wagner. HTCU-Coach Hanns-Peter Windfeder meinte: „Für das erste Saisonspiel war das ordentlich, vor allem die zweite Halbzeit hat mir gut gefallen. Hier waren wir dann auch athletisch überlegen. Der Sieg ist sicher auch in dieser Höhe verdient. Dennoch heißt das heute nicht viel, ein echter Test kommt erst am nächsten Wochenende.“
Tore: 0:1 Valentin (6.), 0:2 Elling (34.), 0:3 Drewitz (43., kurze Ecke), 0:4 Valentin (62.), 0:5 Valentin (66.)
Endrundentraum geplatzt
Nach der Niederlage gegen Etuf Essen fahren die Damen nicht zum Viertelfinale nach Berlin
HTC Uhlenhorst – Etuf Essen 4:6
DHC – HTC Uhlenhorst 4:4
WAZ, 19.12.2011, md
Die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst haben den Einzug in die Endrunde um die deutsche Hallenhockeymeisterschaft verpasst und können sich dennoch erhobenen Hauptes aus ihrer ersten Bundesligasaison verabschieden.
Am Samstag unterlagen die Mülheimerinnen vor heimischem Publikum dem ETuF Essen mit 4:6 (2:4). Damit standen die Essenerinnen quasi als zweiter Endrundenteilnehmer hinter Rot-Weiß Köln fest. Denn die Mannschaft von Trainer Arndt Herzbruch musste am Sonntag nur noch die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten und Lokalrivalen HC Essen meistern, was dem ETuF mit einem erneuten 6:4-Erfolg auch gelang.
Der HTCU hatte sich nach der Niederlage am Samstag nur wenig vorzuwerfen. Lange Zeit hatten die Mülheimerinnen die Begegnung gegen die etwas erfahrenere Mannschaft aus der Nachbarstadt offen gehalten. Beide Teams hielten sich in der gut gefüllten Sporthalle an der Lehnerstraße nicht mit großartigem Abtasten auf, sondern legten sofort los. Nach sieben Minuten waren bereits vier Treffer gefallen und es stand 2:2. Darja Möllenberg hatte bereits in der 2. Minute getroffen. Daniela Terber erzielte nach einem Solo über die rechte Seite das sehenswerte zweite Tor. Nach elf Minuten gingen dann allerdings die Gäste erstmals in Führung. Dina Grote erhöhte nach 21 Minuten sogar auf 4:2. Dem HTCU machte in der ersten Hälfte vor allem die schwache Eckenverwertung zu schaffen. Im ersten Durchgang fand kein Versuch der Mülheimerinnen den Weg ins gegnerische Tor.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Essenerinnen dann ihre Souveränität und sorgten für die Vorentscheidung. Durch zwei Eckentreffer zogen die Rot-Weißen auf 6:2 davon (38.). Doch die Uhlenhorsterinnen gaben sich nicht geschlagen und kamen noch einmal zurück. Denn endlich klappte es auch mit den Ecken. Erst traf Darja Möllenberg (45.), dann Hanna Valentin (52.). Die Gastgeberinnen witterten beim Stand von 4:6 noch einmal Morgenluft. Zwei weitere Ecken fanden nicht den Weg ins Tor. So waren es am Ende die Essener Fans die ihrer Freude freien Lauf ließen: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.“
„Mit so wenig Eckentoren kannst du in der Bundesliga einfach kein Spiel gewinnen“, sagte Trainer Hanns-Peter Windfeder nach der Partie. Dennoch wollte der Coach seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil: „Wir haben trotz schwieriger Situation immer mutig nach vorne gespielt“, so der Coach.
Am Sonntag wollten sowohl die Uhlenhorsterinnen als auch der Düsseldorfer HC noch die theoretische Chance waren und es entwickelte sich in der Landeshauptstadt ein intensives, vom Kampfgeist geprägtes Spiel. Die 150 Zuschauer wurden trotz weniger Tore bestens unterhalten. Der HTCU lag dann drei Minuten vor dem Ende mit 4:2 in Front und hatte die letzten drei Punkte der Saison fast schon sicher. Doch dann musste Pia Lhotak nach einer umstrittenen Entscheidung für zwei Minuten vom Feld. Der DHC wechselte die Torhüterin aus, sodass der HTCU zu viert gegen sechs Düsseldorferinnen spielte. Ergebnis waren zwei Tore zum 4:4.
“Dass wir nicht nach Berlin fahren, ist nicht schlimm. In diesen beiden intensiven, engen Spielen haben wir zwei ganz wichtige Lektionen lernen können: 1. Ohne Kurze Ecken wird es schwer 2. Einen Vorsprung muss man auch mal über die Zeit bringen. Von daher war das ein gutes Wochenende zum Ende einer tollen Saison,” lautete das Fazit der Trainer Windfeder und Welsch.
1. Damen: Eine sehr gute Hallensaison geht zu Ende!?
Vor dem letzten Wochenende der erste Bundesligasaison stehen die 1. Damen des HTC Uhlenhorst auf Platz 2 der starken West-Gruppe. Am Wochenende entscheiden die Spiele gegen Etuf Essen, die punktgleich auf Tabellenplatz 3 stehen, (Sa. 14:00 Uhr Lehner Straße) sowie gegen den Düsseldorfer HC, Tabellenplatz 4 mit nur einem Punkt Rückstand, (So. 14:00 Uhr in DHC) über den Einzug ins Viertelfinale der DM 2011/2012.
Damit konnte man vor der Saison sicher nicht rechnen. Ziel war es gewesen, den Klassenerhalt zu sichern. Dafür waren die Siege gegen HC Essen (die nun auch abgestiegen sind) fest eingeplant. Auf den ein oder anderen Punkt hatte die junge und ehrgeizige Truppe zusätzlich gehofft und dafür hart trainiert. Jetzt stehen sie sogar mit 13 Zählern auf dem zweiten Platz der Bundesliga West – und das, obwohl ausser Kapitän Lena Grabowski keine Spielerin vorher BL-Luft geschnuppert hatte und Uhlenhorst mit einem Altersdurchschnitt von deutlich unter 20 Jahren die jüngste Mannschaft der kompletten Liga stellt. Glückwunsch zu dieser Leistung!
“Am Wochenende ist alles möglich. Wir sind gut genug, beide Spiele gewinnen zu können. Dabei ist für mich der Riesenspaß, dass ich diese Aussage überhaupt machen kann. Denn die Erkenntnis dieser Saison ist: Wir können schon jetzt in der 1. BL mithalten, das ist super. Wir sind auf einem richtig guten Weg. Lasst uns mal ein, zwei Jahre Erfahrung sammeln….,” lautet schon jetzt das überaus positive Fazit von Trainer Hanns-Peter Windfeder. “Nix ein, zwei Jahre Erfahrung”, sagt hingegen Trainerkollege Tim Welsch,”strategische Entwicklung hin oder her, ich will jetzt nach Berlin. Wir gewinnen am Wochenende und fertig. Ich hab’ mir schon BHC-Videos besorgt und für den 07. Januar Zimmer gebucht.”
Damen stehen auf einem Endrundenplatz
Uhlenhorst gewinnt klar mit 9:3 in Neuss und kann auf Platz 2 der Bundesliga-Westgruppe vorrücken
WAZ, 12.12.2011, ml
Der Höhenflug der Hockeydamen des HTC Uhlenhorst in der Hallen-Bundesliga fand am Samstag seine Fortsetzung. Die Mülheimerinnen gewannen das Duell bei Schwarz-Weiß Neuss mit 9:3 (5:1) und haben es als Tabellenzweiter am kommenden Wochenende sogar selbst in der Hand, das Ticket für das Viertelfinale der deutschen Meisterschaft zu lösen.
„Das war ein ganz souveräner Auftritt unserer Mannschaft. Es ist schon bewundernswert, mit welcher Abgeklärtheit die jungen Spielerinnen agieren. Die Mädels haben es sich verdient, am letzten Bundesliga-Wochenende noch ins Rennen um einen Endrundenplatz eingreifen zu können“, sagt HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder. Der Klassenerhalt ist längst in trockenen Tüchern.
Vor 80 Zuschauern in der Neusser Stadionhalle verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Vor dem gegnerischen Tor waren die Gäste aber kaltschnäuziger. Sarah Dungs und Hanna Valentin sorgten für eine 2:0-Führung (10.). Theresa Laubenstein verkürzte für die Gastgeberinnen auf 1:2 (18.). Dann nutzten die Uhlenhorsterinnen ihre Möglichkeiten aber konsequent aus und führten durch zwei weitere Tore von Hanna Valentin (21./26.) und Katharina Windfeder (27., kurze Ecke) schon zur Pause klar mit 5:1.
In der zweiten Hälfte bekamen die Mülheimerinnen Spiel und Gegner noch besser in den Griff. Mit ihrer gewohnten Offensivtaktik konnte die junge Mannschaft defensiv wie offensiv attraktives Hockey bieten. Die sich dadurch ergebenden zahlreichen Chancen konnten nutzen: Katharina Windfeder zum 6:1 (37., kurze Ecke), Jana Elling zum 7:3 (52.) sowie Darja Möllenberg zum 8:3 (56., Siebenmeter) und 9:3 (58., kurze Ecke).
„Drei Dinge haben uns besonders gefallen: Torhüterin Lena Grabowski hat ihre tolle Form eindrucksvoll bestätigt, der A-Jugendblock mit Windfeder, Lhotak, Valentin und Dungs sowie der erfahrenen Judith Drewitz hat hervorragend gespielt und für die Tore eins bis sechs gesorgt, das war richtig gut. Und drittens, für uns nicht die Regel: unsere Stürmer haben diesmal alle getroffen“, lautete das positive Fazit der Trainer.
Damen werden von RW Köln in der Anfangsphase überrollt
Wichtige Lernerfahrung der jungen Mannschaft beim Tabellenführer
WAZ, 05.12.2011, ml
Der Spitzenreiter in der Westgruppe war zu stark. Die Hallenhockey-Bundesligaspielerinnen des HTC Uhlenhorst verloren die Auswärtspartie gegen Rot-Weiss Köln am Sonntagmittag mit 2:6 (1:5). Spielentscheidend dabei war der Blitzstart der erfahrenen Kölnerinnen.
150 Zuschauer sahen in der Halle am Olympiaweg anfangs eine wie entfesselt spielende Kölner Mannschaft. Bereits in der ersten Minute brachte Franzisca Hauke die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung. Bis zur zehnten Minute schraubten die Rot-Weissen den Vorsprung auf 4:0. “Nach dem engen Hinspiel gegen uns und der Niederlage in der letzten Woche gegen den DHC, war klar, dass die sich richtig was vorgenommen hatten. Unsere Warnungen vor dem Spiel wurden aber leider nicht gehört. Den Start haben wir total verschlafen”, war dann auch der frustierte Kommentar der Trainer Windfeder und Welsch.
Nach einer Auszeit und den entsprechenden Worten war es dann allerdings der Mannschaft wieder hoch anzurechnen, dass sie sich in das Spiel zurückkämpfen konnte, 2:2 für die verbleibenden 50 Minuten war zwar keine Offenbarung, aber ein ordentliches Spiel. Die Torflut unterbrach zunächst Darja Möllenberg, die in der zwölften Minute einen Siebenmeter sicher zum 1:4 verwandeln konnte. Insbesondere zum Ende der ersten Halbzeit erspielten sich die Uhlenhorsterinnen dann zahlreiche gute Tormöglichkeiten, die sie an diesem Tag aber zum Teil kläglich vergaben. Zwei weitere Kölner Treffer sowie ein Tor von Judith Drewitz sorgten so für den 2:6-Endstand.
“Das war heute ein sehr wichtiges Spiel für uns. Heute konnten wir richtig viel lernen, zum Beispiel, dass ein Match schon vor dem Anpfiff entschieden sein kann. Präsenz auf dem Platz, Konzentration und Körperspannung schon beim Warmmachen war bei RW Köln eine völlig andere. Auch daran muss man als junge Mannschaft systematisch arbeiten,” war das Fazit von HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder.
Viel Licht und Schatten
1. Damen: Auf die schlechteste Saisonleistung folgte am Sonntag die beste Vorstellung
WAZ, 28.11.2011, md
HTC Uhlenhorst – Schwarz-Weiß Neuss 5:5 (2:3)
HTC Uhlenhorst – HC Essen 11:3 (7:1)
Ungeschlagen beendeten die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst das Doppel-spielwochenende in der Hallenbundesliga. Mit dem 5:5 (2:3) am Samstag gegen Schwarz-Weiß Neuss war Trainer Hanns-Peter Windfeder aber gar nicht zufrieden. „Auf die schlechteste Saisonleistung folgte aber dann die beste“, so Windfeder. Denn am Sonntag bezwang seine Mannschaft den HC Essen mit 11:3 (7:1).
Am Samstag fehlte dem HTCU die richtige Einstellung und der Zugriff zum Spiel. Entsprechend lange liefen die Mülheimerinnen einem Rückstand hinterher. Sarah Dungs (8.) und Pia Lhotak (24.) konnten das 0:1 und das 1:2 aber jeweils noch ausgleichen. Lina Geyer stellte dann aber die durchaus verdiente 3:2-Pausenführung für die Gäste aus Neuss her. Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Luisa Steindor per kurzer Ecke das 4:2. Die Uhlenhorsterinnen konnten sich im Vergleich zum ersten Durchgang steigern und kamen zurück in die Partie. Judith Drewitz verkürzte (39.), Anuscheh Behrend glich aus (43.) und Jana Elling erzielte sogar den viel umjubelten 5:4-Führungstreffer für die Gastgeber (44.). Doch es passte zum Spielverlauf, dass Neuss in Person der dreifachen Torschützin Steindor noch zum 5:5-Ausgleich kam. In der Schlussphase spielten beide Teams voll auf Sieg, es blieb aber beim Remis. Nach dem Abpfiff musste sich die Mülheimer Mannschaft von ihrem Trainer Hanns-Peter Windfeder einiges anhören. Die lasche Einstellung ging dem Coach mächtig gegen den Strich. „Defensiv waren wir sehr, sehr schlecht. Wir haben kaum Zweikämpfe gewonnen. In der zweiten Halbzeit sind wir über den Kampf zurück in die Partie gekommen“, so Windfeder.
Die Warnungen des Coaches schienen angekommen zu sein, denn im Duell gegen den HC Essen spielten die Uhlenhorsterinnen die wohl beste erste Halbzeit der Saison. „Defensiv haben wir fast nichts zugelassen und die Konter mit sehr viel Körpersprache ausgespielt“, lobte Windfeder. Die Tore fielen im Drei-Minuten-Takt. Darja Möllenberg stach mit fünf Treffern allein im ersten Durchgang heraus. Nach der 7:1-Pausenführung konnte es die Mülheimer Mannschaft nach der Pause sogar ruhiger angehen lassen. Nach dem zwischenzeitlichen 8:2 fiel 20 Minuten lang kein Treffer, ehe Anuscheh Behrend den Torreigen fortsetzte.
Mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Tabellenletzten aus Essen muss sich die Uhlenhorster Mannschaft in Sachen Abstieg wohl kaum noch Gedanken machen. „Wir können die letzten Spiele jetzt entspannt angehen“, so Trainer Hanns-Peter Windfeder, der nicht weiter nach oben schaut, obwohl der HTC Uhlenhorst nur zwei Punkte hinter den beiden Play-Off-Plätzen zurückliegt.














