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Bundesliga: Herren überwintern als Tabellenführer – Damen verlieren in München

Ein bisschen untergegangen ist am Wochenende die Hockey-Bundesliga angesichts der Deutschen Jugend-Meisterschaften, aber unsere Herren haben ihr Zwischenziel erreicht: nach holprigem Saisonstart wurden die letzten 6 Spiele alle gewonnen und mit den beiden Siegen in Hamburg bei UHC und Alster überwintert das Team als Tabellenführer. Die Damen kassierten in München leider eine unnötige 0:1-Niederlage.
Am 4. April geht es weiter mit den entscheidenden Spielen innerhalb der 6er-Gruppenphase. Aber vorher sehen wir uns ab dem 1. Dezember in der Hallen-Bundesliga.

Spielberichte Hockeyliga:

UHC-Herren verschlafen Auftakt und unterliegen Mülheim

Die Herren vom UHC Hamburg haben Uhlenhorst Mülheim am vorletzten Spieltag der Hinrunde nicht stoppen können. Mit 2:4 (2:4) musste sich die Mannschaft von Trainer Benedikt Schmidt-Busse dem Deutschen Meister am Samstag in der hockeyliga vor rund 200 Zuschauern geschlagen geben. Die Gäste führten dabei nach kurz nach Anpfiff des zweiten Viertels bereits mit 4:0. „Das war ein Déjà-vu“, räumte Schmid-Busse mit Blick auf das vergangene Heimspiel gegen den Berliner HC ein, als seine Mannschaft ebenfalls 0:4 in Rückstand lag. „In bestimmten Phasen schenken wir zu einfach Tore weg. Da wird es schwer, das trotz einer guten Offensivleistung wieder einzuholen. Das nervt, da ist die Mannschaft jetzt gefordert, das abzustellen.“

Das 1:0 gegen UHC war bereits der 9. Saisontreffer von Tom Hiebendaal

Tatsächlich waren gerade einmal fünf Minuten vorüber, da führte Mülheim schon mit 2:0. Nach einem Freischlag vollendete Tom Hiebendaal den Angriff zum 1:0 (4.). Quasi die nächste Mülheimer Offensivaktion führte zu einem Siebenmeter, den Timm Herzbruch souverän zum 2:0 verwandelte. Ein weiterer schnell vorgetragener Angriff in der 9. Minute endete mit dem 3:0 durch Malte Hellwig. „Im ersten Viertel waren wir nicht auf dem Platz. Egal, wer da gerade gespielt hat“, ärgerte sich Schmidt-Busse. Uhlenhorst-Mülheim-Trainer Omar Schlingemann wiederum sah ein starkes eigenes Team: „Wir haben ein unfassbar gutes erstes Viertel gespielt.“ Das 4:0 von Mülheim in der ersten Minute des zweiten Viertels durch Herzbruchs zweitem Treffer schließlich ließ schon Schlimmes befürchten für den UHC, der danach aber besser in die Partie kam. „Man braucht einen anderen Energieeinsatz gegen Mülheim“, stellte Schmidt-Busse da fest, während Schlingemann einräumte: „Wir müssen da noch erwachsener werden, wenn es lauter und härter wird und uns nicht beeindrucken lassen.“ So aber kam der UHC in der 22. Minute nach einer Kurzen Ecke durch Peter Kohl zum 1:4-Anschluss. Zwei Minuten vor der Pause verkürzte Maximilian Kloss nach einer gelungen Offensivaktion sogar auf 2:4.

Nach Wiederanpfiff erhöhte der UHC den Druck , ließ aber eine gute Gelegenheit zum 3:4 liegen. Mülheim tat sich in dieser Phase einige Minuten schwer, selber Angriffe zu kreieren. Ähnlich begann auch das Schlussviertel: Wieder hatte der UHC die erste Einschussgelegenheit, ließ diese jedoch erneut liegen. Anschließend konnte Mülheim ein paar gefährliche Angriffe starten: Erst klärte UHC-Torwart Thomas Alexander auf der Linie, nur Augenblicke später rettete Hannes Müller sein Team vor dem fünften Gegentor. Gut vier Minuten vor Ende nahm Schmidt-Busse den Torwart heraus, allerdings wollte ein dritter Treffer trotz Überzahl nicht mehr gelingen. Im Gegenteil, auf der anderen Seite konnte Mülheim seinerseits weitere Möglichkeiten, darunter eine Kurze Ecke, nicht zu einem weiteren Treffer nutzen. Dementsprechend stellte Schlingemann nach dem Abpfiff auch fest: „Wir hätten in der zweiten Hälfte noch mehr Tore schießen müssen.“

UHC Hamburg – Uhlenhorst Mülheim 2:4 (2:4)
Tore:
0:1 Tom Hiebendaal (4.)
0:2 Timm Herzbruch (5., 7m)
0:3 Malte Hellwig (9.)
0:4 Timm Herzbruch (16.)
1:4 Peter Kohl (22., KE)
2:4 Maximilian Kloss (28.)
Mülheim überwintert an der Tabellenspitze

Titelverteidiger Uhlenhorst Mülheim hat auch im letzten Hinrundenspiel beim Club an der Alster seine bestechende Form der letzten Wochen wieder unter Beweis gestellt. Auch von einer frühen Führung der Hamburger ließen sich die Ruhrstädter nicht lange beeindrucken, sondern drehten die Partie noch im ersten Viertel. Das 1:3 von Timm Herzbruch kurz nach der Pause war dann die frühe Vorentscheidung. Mülheim geht damit als Tabellenführer von Staffel A in die Winterpause. Alster bleibt auf Platz vier der Staffel, in der zwischen MHC auf Rang zwei und HTHC auf Rang fünf gerade einmal fünf Punkte liegen.

Alster-Trainer Sebastian Biederlack: „Uns fehlt noch ein wenig die Konstanz in unseren Auftritten. Heute waren unsere Ballbesitzphasen einfach zu kurz – damit bin ich nicht so glücklich. Mülheim hat das schon sehr dominant gemacht. Wir sind zwar immer im Spiel geblieben, aber die Performance insgesamt reichte noch nicht, um mehr dabei herauszuholen.“
Sein Gegenüber Omar Schlingemann: „Das war eine sehr erwachsene Leistung der Jungs, wie sie über Ballbesitzhockey und Tempo das Match entschieden haben. Wir haben die erste Minute klar verschlafen. Und mit dem 0:1 und der lautstarken Kulisse gegen uns waren wir auch kurz verunsichert. Aber dann haben die Jungs das Tempo erhöht und den Ball laufen lassen und damit das Match an sich gerissen. Vor der Pause waren wir sechs Minuten ohne Unterbrechung im Ballbesitz. Und das ist eine hohe Kunst. Alster war nämlich nicht schlecht heute. Jetzt sind wir bis zum Frühjahr Tabellenführer.“

Ein schöner Konter der Alsteraner überrumpelte die Gäste in der Anfangsminute, als Carl Alt diesen auch noch zum 1:0 nach nicht einmal 30 Sekunden abschloss. Alster versuchte sofort nachzulegen und hatte das Match im Griff. „Dann haben die Jungs die Müdigkeit von dem schweren Spiel am Samstag gegen den UHC abgeschüttelt“, so Schlingemann. Jan Schiffer verwandelte nach gut zehn Minute eine Mülheimer Ecke direkt zum 1:2 (11.). Und noch vor der Sirene zur ersten Viertelpause erreichte ein langer Pass Jan Nitschke am rechten Kreisrand, der mit einem satten Vorhandschuss das Match drehte.
Alster hatte im zweiten Viertel eine Eckenserie, bei der eine auf der Linie von einem Mülheimer Verteidiger gerettet wurde. Dann übernahmen aber wieder die Gäste das Ruder. Direkt nach der Pause kam Timm Herzbruch nach doppeltem Give-and-Go links im Alster-Kreis zum Schuss und traf platziert mit der Rückhand ins lange Eck. Es war danach zwar noch genug Zeit, dass Alster das Match noch einmal hätte an sich ziehen können, aber Mülheim ließ wenig zu und kam am Ende zu einem verdienten Erfolg.

Club an der Alster – Uhlenhorst Mülheim 1:3 (1:2)
Tore:
1:0 Carl-Moritz Alt (1.)
1:1 Jan Schiffer (11.)
1:2 Jan Nitschke (15.)
1:3 Timm Herzbruch (33.)
MSC-Damen retten knappes 1:0 gegen Mülheim über die Zeit

Die Damen des Münchner SC gewannen das letzte Spiel der Hinrunde am Samstagnachmittag knapp, aber verdient mit 1:0 gegen den Uhlenhorst Mülheim. Der Treffer des Tages von Charlotte Veitner reichte den Münchnern, die sich im Schlussviertel auch gegen nicht nachlassende Angriffe der Mülheimerinnen behaupten konnten.

Der Münchner SC, bei dem zwei Youngster aus der eigenen A-Jugend im Kader standen, sah sich dabei von Beginn an gefordert: Die Mülheimerinnen, die ebenfalls alf Fünfplatzierte ihrer Staffel nach München anreisten, setzten die Gastgeberinnen früh unter Druck und kamen so besser ins Spiel. Zwingende Torchancen blieben aber zunächst auf beiden Seiten Mangelware und so ging es mit dem leistungsgerechten Unentschieden in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Münchenerinnen besser zurück in die Partie und wurden durch Charlotte Veitner nach einem gut herausgespielten Angriff belohnt (37.). Doch die Gäste aus dem Ruhrgebiet wirkten jetzt geweckt und spielten ihrerseits auf den Ausgleich. Es deutete sich eine spannende Schlussphase an, die auch noch dadurch verstärkt wurde, dass Münchens Mareike Konsek Gelb sah. Die „Uhlen“ setzten jetzt alles daran, zumindest einen Punkt zu erringen und brachte die MSC-Defensive immer wieder in arge Bedrängnis. Am Ende blieb es aber beim knappen Heimsieg für die Münchenerinnen, auch, weil sich die Defensive der Bayerinnen keinen groben Fehler erlaubte.

„Wir haben heute ein Kollektiv gesehen, eine Einheit, die den Sieg am Ende über die Zeit gebracht hat“, formulierte es MSC-Trainer André Schriever: „Wir waren über drei Viertel des Spiels besser und hatten die klareren Chancen. Im letzten Viertel kommen wir dann nochmal ins Schwimmen. Aber unter den Voraussetzungen heute haben wir verdient gewonnen.“ Benjamin Hinte war dagegen mit dem Spiel seiner „Uhlen“ weniger zufrieden: „Wir haben heute viel investiert und richtig Gas gegeben. Deswegen ist es sehr ärgerlich, dass wir verloren haben. Insgesamt hatten wir aber zu wenige Chancen und haben uns die Zähne ausgebissen. So kommt leider am Ende einfach nichts Zählbares raus.“

Münchner SC – Uhlenhorst Mülheim 1:0 (0:0)
Tore:
1:0 Charlotte Veitner (39.)

Bundesliga: Damen mit Sieg und Niederlage

Mit einem wichtigen 4:2-Erfolg gegen Harvestehude haben unsere Bundesliga-Damen ihr Soll erfüllt am Wochenende. Im Sonntagsspiel gegen die immer stärker aufspielenden Damen von RW Köln war leider nichts zu holen. Jetzt heißt das Ziel: 3 Punkte im letzten Spiel vor der Winterpause beim Münchner SC!

Berichte Hockeyliga:

Mülheim siegt dank guter zweiter Hälfte
Der HTC Uhlenhorst Mülheim hat sein Heimspiel gegen den Harvestehuder THC mit 4:2 (2:2) gewonnen. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie lagen die Gäste zweimal vorne, nach dem Seitenwechsel drehten die Gastgeberinnen aber das Spiel und machten den Heimerfolg in der letzten Spielminute perfekt.

Der HTHC kam gut ins Spiel und traf in Person von Anne-Kathrin Deupmann bereits nach wenigen Minuten zur frühen Führung für die Gäste (5.). In der Folge war es ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Teams verlangten sich kämpferisch alles ab und spielten nach Ballgewinn immer wieder schnell in die gefährliche Zone. Maren Kiefer traf zu Beginn des zweiten Viertels zum Ausgleich für den HTC Uhlenhorst (19.), doch nur drei Minuten später war es dann Lisa Steyrer, die ihre Mannschaft erneut in Führung brachte (22.). Kurz vor dem Seitenwechsel gelang Aina Lilly Kresken dann aber doch noch der Treffer zum 2:2-Pausenstand einer spannenden ersten Hälfte (30.).

Zwei wichtige Tore erzielte Aina Kresken gegen HTHC

Mülheim kam druckvoll aus der Kabine und spielte nun mutig und offensiv nach vorne. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff war es erneut Kresken, die eine Strafecke zur erstmaligen Führung verwandelte und damit das Spiel drehte (35.). Der HTHC spielte trotz Rückstand ebenfalls mit und hatte seinerseits einige hochkarätige Tormöglichkeiten, war im Abschluss aber nicht konsequent genug. Die Gäste warfen im letzten Viertel alles nach vorne, doch Mülheim kämpfte und setzte durch Konter immer wieder kleine Nadelstiche. Kurz vor Spielende war es dann Dinah Grote, die den verdienten 4:2-Heimerfolg perfekt machte (59.).

Uhlenhorst-Coach Benjamin Hinte war nach dem Spiel sehr zufrieden: „Wir haben heute ein richtig gutes Spiel abgeliefert, kämpferisch dagegengehalten und über weite Strecken auch gutes Hockey gespielt. Im Mittelfeld haben wir viele Zweikämpfe gewonnen und hatten heute auch unsere Chancenverwertung im Griff. Der Sieg tut uns sehr gut, da wir uns einfach mal belohnt haben. Ein riesen Kompliment an meine Mannschaft, denn wir haben es heute dem HTHC echt schwer gemacht und daher auch verdient gewonnen.“
Uhlenhorst Mülheim – Harvestehuder THC 4:2 (2:2)
Tore:
0:1 Anne Deupmann (5.)
1:1 Maren Kiefer (19.)
1:2 Lisa Steyrer (22.)
2:2 Aina Lilly Kresken (30.)
3:2 Aina Lilly Kresken (35., KE)
4:2 Dinah Grote (59.)

Kölner Damen ohne Mühe in Mülheim
Die Damen von Rot-Weiss Köln sind am Sonntagmittag ihrer Favoritenrolle bei Uhlenhorst Mülheim gerecht geworden und gewannen am Ende souverän mit 4:0 (3:0). Allerdings fiel das Ergebnis deutlicher aus, als es der Spielverlauf vermuten ließ, denn auch die Mülheimerinnen kämpften sich gut ins Spiel. Am Ende machte aber vor allem eine gut aufgelegte Liv Arndt den Unterschied, die mit ihren drei Treffern maßgeblich zum Kölner Auswärtssieg beitrug.

Die Gäste aus der Domstadt erwischten den perfekten Start in die Partie und führten schon in der dritten Spielminute nach einem sehenswerten Treffer von Liv Maria Arndt. Mit zunehmender Spieldauer kamen aber auch die Mülheimerinnen besser ins Spiel und agierten auf Augenhöhe. Doch ein Doppelschlag der Kölnerinnen durch Pia Martens und wieder Arndt (beide 23.) nahm den Mülheimerinnen den Glauben daran, noch vor der Pause aufzuholen. „Wir hatten im ersten Viertel einige gute Möglichkeiten, aber wir haben dann einige Fehler drin gehabt und Köln hat die Chancen dann sehr gut genutzt“, bilanzierte HTCU-Coach Benjamin Hinte nach der ersten Hälfte.

Im zweiten Durchgang sorgte dann eine Kurze Ecke für die Vorentscheidung: Erneut war es Liv Maria Arndt, die mit ihrem dritten Treffer für die Kölner 4:0-Führung sorgte. Weiterhin hielten die Mülheimer Damen aber dagegen. Oft fehlte allerdings die Klarheit im Spiel nach vorne oder der letzte Pass kam nicht an. Schlussendlich blieb es beim 4:0-Auswärtssieg für die Kölnerinnen, die damit den Kontakt zur Tabellenspitze halten.

„Wir waren heute insgesamt zu nachlässig. Es hätte hier auch anders ausgehen können, weil Uhlenhorst auch einige Chancen hatte. Trotzdem müssen wir eigentlich mehr als nur vier Tore machen“, fasste RWK-Coach Markus Lonnes seinen Eindruck nach dem Spiel zusammen. Aufseiten von Uhlenhorst Mülheim war Trainer Hinte dagegen nicht ganz zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben es Köln zu einfach gemacht und haben uns die Fehler leider selbst zuzuschreiben. Im letzten Viertel sind wir nochmal besser reingekommen aber da war das Spiel leider schon gelaufen.“
Uhlenhorst Mülheim – Rot-Weiss Köln 0:4 (0:3)
Tore:
0:1 Liv Maria Arndt (3.)
0:2 Liv Maria Arndt (23.)
0:3 Pia Maertens (23.)
0:4 Liv Maria Arndt (33., KE)

Letzte Bundesliga-Heimspiele vor der Hallensaison

Bei endlich mal wieder schönen Wetteraussichten ist das die letzte Chance, unsere Bundesliga-Teams vor der Hallensaison noch mal im Waldstadion zu sehen – also nicht verpassen:

  • Samstag, um 13:30 Uhr: Die Herren im Top-Spiel gegen Tabellenführer Krefeld (Die Anschlagzeiten von Herren und Damen wurden gestauscht!)
  • Samstag, um 16:00 Uhr die Damen im wichtigen Spiel gegen Harvestehude
  • Sonntag, um 12:00 Uhr: Damen im Westderby gegen RW Köln

Kommt vorbei – unsere Teams zählen auf euch!

Letzte Heimspiele im Waldstadion vor der Hallensaion

Herren mit abermaligem Kantersieg gegen Nürnberg – Damen verlieren gegen den Tabellenführer aus Mannheim

Mit 10:0 schicken die Herren den Nürnberger HTC nach Hause und haben nun in den letzten 3 Spielen 27 Tore erzielt! Am nächsten Samstag steht das letzte Heimspiel und gleichzeitig Spitzenspiel gegen Krefeld auf dem Programm: Bereits um 13:30 Uhr im Waldstadion!
Die Damen müssen sich nach engagiertem Spiel dem Tabellenführer Mannheimer HC mit 1:3 geschlagen geben, die am Ende abgezockter und konsequenter vor dem Tor waren. Hier stehen nächstes Wochenende noch zwei wichtige Heimspiele auf dem Programm: Am Samstag um 16:00 Uhr gegen Harvestehude und am Sonntag um 12:00 Uhr gegen RW Köln.

Spielberichte Hockeyliga:

Mülheimer Kantersieg gegen kon­s­ter­nierte Nürnberger
Der HTC Uhlenhorst Mülheim hat am Samstag in der hockeyliga mit dem 10:0 (5:0) gegen den Nürnberger HTC ordentlich etwas für sein Torekonto getan und damit nach dem 10:1 gegen Flottbek aus der Vorwoche den nächsten Kantersieg abgeliefert. Die Franken mussten bereits nach 20 Minuten einen Drei-Tore-Rückstand verkraften, präsentierten sich aber auch über weite Strecken in einer desolaten Verfassung. Mülheim bleibt damit erster Verfolger der Krefelder in Staffel A und trifft am kommenden Sonntag im Topspiel auf den Spitzenreiter. Nürnberg bleibt weiter mit zwei Zählern Tabellenschlusslicht der Gruppe B.

Kommt so langsam in Schwung: Timm Herzbruch mit 3 Treffern gegen Nürnberg

Mülheim-Trainer Omar Schlingemann wollte den Sieg nicht als 10:0 der klassischen Art abtun: „Nicht jeder gewinnt ein solches Spiel 10:0. Ich fand nicht, dass das ein 10:0-Spiel war, ich hatte schon damit gerechnet, dass die Nürnberger noch ein Tor schießen. In solchen Spielen mit der frühen Führung ust es immer ganz schwierig, Motivation und Niveau hochzuhalten: Haben wir es etwas ruhiger angehen lassen, hat Nürnberg sich Chancen erarbeitet. Erst sobald wir das Tempo wieder erhöht haben, haben wir auch die Tore gemacht.“
Gegen „eine Mannschaft eine Klasse höher“ hat Nürnbergs Coach Richard Barlow gespielt, bemängelte aber auch, dass sein Team nicht wirklich gekämpft habe: „Wir wussten um die Differenz in der Qualität, aber wir haben nicht dagegen gearbeitet. Wir müssen die Woche über daran arbeiten und mehr Engagement zeigen. Dann können wir die Qualität entwickeln und in den wichtigen Spielen die Punkte holen.“

Es waren keine 40 Sekunden gespielt, da verwandelte Herausgeber Benedikt Fürk eine Eckenvariante zur frühen Mülheimer Führung. Keine 70 Sekunden später erhöhte Timm Herzbruch nach perfektem Zuspiel von Tobias Matania auf 2:0 und spätestens, als Lukas Windfeder in der 19. Spielminute die nächste Mülheimer Ecke zum 3:0 rechts halbhoch verwandelte, schien die Entscheidung gefallen. Die Hausherren hielten das Tempo hoch und bauten die Führung kurz vor dem Pausenpfiff durch Till Brock und wieder Herzbruch auf 5:0 aus (29./30.).
Auch nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren los wie im ersten Durchgang: Wieder waren erst 30 Sekunden gespielt, da legte Herzbrich von der Grundlinie zurück auf Malte Hellwig, der aus zehn Metern fast unbedrängt zum 6:0 vollendete. Die Mülheimer schalteten nun einen Gang zurück und die Nürnberger kamen zu mehr Spielanteilen – aber nicht zu Zählbarem. Kurz vor Ende des dritten Viertels trugen sich erneut Herzbruch vom Siebenmeterpunkt und sehenswert argentinisch Tom Hiebendaal in die Torschützenliste ein – 8:0 zu Beginn des Schlussviertels. Hiebendaal war es dann auch, der dann den Nachschuss einer Eckenvariante zum 9:0 (53.) verwandelte. Herzbruch machte es vier Sekunden vor dem Ende nicht nur zweistellig, sondern stellte damit auch den Endstand her.
Uhlenhorst Mülheim – Nürnberger HTC 10:0 (5:0)
Tore:
1:0 Benedikt Fürk (1., KE)
2:0 Tom Hiebendaal (2.)
3:0 Lukas Windfeder (19., KE)
4:0 Till Brock (29.)
5:0 Timm Herzbruch (30., KE)
6:0 Malte Hellwig (31.)
7:0 Timm Herzbruch (43., 7m)
8:0 Tom Hiebendaal (44.)
9:0 Tom Hiebendaal (53., KE)
10:0 Timm Herzbruch (60.)

Ecken:

MHC-Damen auch gegen Mülheim weiter ungeschlagen
Die Damen vom HTC Uhlenhorst Mülheim unterlagen in ihrem achten Saisonspiel am Samstag in der hockeyliga dem Mannheimer HC mit 1:3 (0:1). Zwar hielten die Gastgeberinnen über weite Strecken gut mit, der MHC zeigte sich im Abschluss aber effektiver. Während sich die weiterhin verlustpunktfreien Kurpfälzerinnen damit in der Staffel A weiter an der Tabellenspitze festsetzen, haben die Mülheimerinnen nun schon elf Punkte Abstand auf Rang zwei und nur drei Zähler auf Platz fünf.

Uhlenhorst-Mülheim-Trainer Benjamin Hinte sah ein ausgeglichenes Spiel: „Das haben die Mädels gut macht, wir hätten uns nur mehr Chancen herausspielen sollen. Der Gegner hat unsere Fehler konsequent bestraft, von daher geht das Ergebnis in Ordnung.“
MHC-Coach Nicklas Benecke: „In der ersten Halbzeit waren wir einen Tick besser, hätten sogar mit 2:0 in die Halbzeit gehen müssen. Dann wäre das Spiel nach der Pause entspannter gewesen, so war doch im zweiten Durchgang ein Spannungsabfall zu erkennen, aber im Großen und Ganzen ist das Ergebnis gerechtfertigt.“

Bereits im Auftaktviertel zeigte sich das zu erwartende Kräfteverhältnis: Mannheim kam mit der ersten Schusskreisszene zur ersten Strafecke, Mülheim konnte diese aber ablaufen. Auch in der Folge waren die Gäste präsenter im Mülheimer Schusskreis, die Hausherrinnen mussten bis zur 12. Minute auf eine erste Torchance warten, die aber folgenlos blieb. In Minute 13 wollte Mannheims Clara Badia Bogner den Ball eigentlich aus der Hundekurve zurück auf den Siebenmeterpunkt legen, eine Mülheimer Spielerin fälschte die Kugel aber unglücklich zur Führung für den MHC ins eigene Tor. Der MHC war weiter präsenter, die Mülheimer Damen blieben durch eine gute Defensivleistung präsenter in der Partie und retten den knappen Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste die Führung jedoch schnell aus: Unbedrängt konnte Sonja Zimmermann von der Fünf-Meter-Linie in den Schusskreis auf Merle Knobloch passen, die 19-Jährige verwandelte vor dem Tor eiskalt zum 2:0 (36.). Doch Mülheim steckte noch nicht zurück: Nach Balleroberung im Mittelfeld leitete Melanie Terber den Anschlusstreffer ein und vollendete nach sehenswerter Kombination mit Maren und Katharina Kiefer selber zum 1:2 (47.). Kurz darauf rettete Mülheims Torfrau Térèse Correia gegen Isabella Schmidt mit dem Schläger, musste fünf Minuten später aber doch Mannheims dritten Treffer hinnehmen: Sonja Zimmermann verwandelte die zweite MHC-Ecke in gewohnter Manier unten links zum 3:1. Mülheim bemühte sich noch mal, blieb im Schusskreis aber nicht zwingend genug und musste nach 60 Minuten das 1:3 hinnehmen.
Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 1:3 (0:1)
Tore:
0:1 Clara Badia Bogner (13.)
0:2 Merle Knobloch (36.)
1:2 Melanie Terber (47.)
1:3 Sonja Zimmermann (53., KE)

Hockey, Hockey, Hockey am Wochenende am Club mit Bundesliga und WHV-Endrunden

Rund-um-die-Uhr-Hockeyprogramm am Wochenende am Uhlenhorst:
Unsere Bundesliga-Teams spielen Samstag wieder zuhause im Waldstadion und die Mädchen A und Weibliche Jugend B haben die Endrunden um die Westdeutschen Meisterschaften auf Platz 2!

Es gibt also viel zu sehen und anzufeuern – hier ist der Spielplan des Wochenendes!

Bundesliga am Samstag:

  • Samstag, 13:30 Uhr: Damen gegen Mannheimer HC
  • Samstag, 16:00 Uhr: Herren gegen Nürnberger HTC
WHV-Endrunden Mädchen A/Weibliche Jugend:
  • Samstag, 12:00 Uhr: Halbfinale Mädchen A gegen Raffelberg
  • Samstag, 16:00 Uhr: Halbfinale Weibliche Jugend B gegen Krefeld
  • Sonntag, 10:00 Uhr/12:00 Uhr: Spiel um Platz 3 und Finale Mädchen A
  • Sonntag, 14:00/16:00 Uhr: Spiel um Platz 3 und Finale Weibliche Jugend B

Bundesliga und WHV-Endrunden am Uhlenhorst

Damen kehren mit 3 Punkten aus Hamburg zurück

Ein wichtiger 1:0-Sieg bei Flottbek, eine etwas unglückliche 1:3-Niederlage gegen Alster – unsere Bundesliga-Damen kehren mit 3 Punkten aus Hamburg zurück.
Weiter geht es mit einem Heimspiel im Waldstadion am Samstag um 13:30 Uhr gegen den Mannheimer HC.

Berichte Hockeyliga:
Flottbek-Damen verpassen Punkt gegen Mülheim knapp
Die Damen vom Großflottbeker THGC haben einen weiteren Punkt in der hockeyliga knapp verpasst. Am Samstag unterlag das Team von Alexander Otte Uhlenhorst Mülheim vor rund 50 Zuschauern nach einem Treffer von Lara Birkner mit 0:1 (0:1). Flottbek bleibt damit Schlusslicht der A-Staffel. „Wir hatten unter der Woche krankheitsbedingt einige Ausfälle und auch im Spiel waren wir geschwächt. Daher ist gerade nicht unser Thema, bessere Teams zu schlagen, sondern gut über diese Zeit zu kommen“, betonte Trainer Alexander Otte.

Die Gäste übernahmen schon kurz nach Anpfiff die Spielkontrolle und ließen Flottbek kaum einmal Offensivaktionen starten. Allein das große Chancenplus wollte sich nicht im Ergebnis widerspiegeln. Erst in der 20. Minute schaffte es Lara Birkner aus Sicht der Gäste endlich, die Kugel zur längst fälligen Führung im GTHGC-Gehäuse unterzubringen.

Lara Birkner erzielte den goldenen Treffer beim Sieg gegen Flottbek

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Mülheim das dominante Team, das zudem gut in der Defensive stand. Allerdings kam Großflottbek dennoch zu Chancen, vergab diese aber. Am Ende sollte der Treffer von Birkner das einzige Tor des Tages sein, weshalb Mülheim-Trainer Benjamin Hinte anschließend meinte: „Wir hätten sicher das eine oder andere Tor mehr schießen können. Aber wir haben vor oder im Schusskreis die falsche Entscheidung getroffen, doch daran kann man arbeiten. Dass wir zu Null gespielt haben, das ist gut.“ Pech hatte Uhlenhorst Mülheim zudem, weil Janine Stanley sich eine Zerrung zuzog und gegen Alster am Sonntag ausfallen dürfte.
Großflottbeker THGC – Uhlenhorst Mülheim 0:1 (0:1)
Tore:
0:1 Lara Birkner (20.)

Alster beendet die kurze Negativserie

Nach zwei Niederlagen ohne eigenes Tor haben sich die Damen vom Club an der Alster wieder zurückgemeldet. Am Sonntag gelang dem ersatzgeschwächten Titelverteidiger ein 3:1-Erfolg (2:1) gegen Uhlenhorst Mülheim. „Es war wichtig, Charakter zu zeigen und wieder aufzustehen“, betonte Trainer Jens George, der aufgrund der Personalnot kurzerhand Katharina Hentschel zu einem kurzen Comeback bewegen konnte. Die Mittelfeldspielerin, die zuletzt vor zwei Jahren in der Bundesliga agierte und mittlerweile bei den 2. Damen aktiv ist, traf dann auch noch zum 3:1.
Alster, bei denen unter anderem Anne Schröder (Zerrung), Hannah Gablac (Examen), Kira Horn (Fußverletzung) und Marie Jeltsch (Fingerbruch) fehlten, ging die Partie engagiert an, tat sich aber gegen die meist tief stehenden Gäste schwer. Damit hatte der Titelverteidiger auch schon gegen Mannheim und Düsseldorf Probleme gehabt, doch dieses Mal fanden die Gastgeberinnen dann doch die entscheidende Lücke in der Gäste-Abwehr zu einem Treffer. Emily Wolbers konnte den Torlos-Bann in der 21. Minute brechen.
Mülheim indes konnte immer wieder Nadelstiche setzen und kam nach einem von Alster irregulär unterbundenen Angriff einen Siebenmeter zugesprochen. Den verwandelte Dinah Grote souverän zum 1:1. Allerdings antwortete der Club an der Alster im Stil einer Meistermannschaft und kam nur eine Minute später nach einer Kurzen Ecke von Hanna Granitzki zum 2:1.
In der 36. Minuten hatte dann Katharina Hentschel ihren großen Auftritt, als sie die Kugel aus dem Gewühl heraus über die Linie schießen konnte. Sicher war der Alster-Sieg damit allerdings nicht, denn Mülheim hielt weiter dagegen und hatte kurz nach dem dritten Gegentreffer Pech, dass der Ball bei einem Schuss gegen den Innenpfosten ging und von dort in den Kreis zurückprallte.
„Es war ein verdienter Sieg. Mülheim ist ein anderer Gegner als Mannheim oder Düsseldorf. Sie stehen nicht so kompakt, sind etwas mutiger und machen unter Druck etwas mehr Fehler. Außerdem haben wir heute zweimal den Schläger an den Ball bekommen“, stellte George fest. HTCU-Trainer Benjamin Hinte zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben sehr engagiert gespielt und wenig zugelassen. Und uns hat das Torglück gefehlt.“
Club an der Alster – Uhlenhorst Mülheim 3:1 (2:1)
Tore:
1:0 Emily Wolbers (21.)
1:1 Dinah Grote (26., 7m)
2:1 Hanna Granitzki (27., KE)
3:1 Katharina Hentschel (36.)

Heimspiel-Wochenende der Bundesliga-Herren

Zwei Heimspiele haben unsere Herren am Wochenende im Waldstadion – unbedingt vorbeikommen und unser Team unterstützen:

  • Samstag um 16:00 Uhr gegen Großflottbek
  • Sonntag um 14:30 Uhr gegen Harvestehude

Heimspiel-Wochenende der Bundesliga-Herren

Und vorher können gerne schon die Mädchen B bei ihrer Westdeutschen Endrunde am Club unterstützt werden: Am Samstag um 14:00 Uhr im Halbfinale gegen DSC und am Sonntag ab 10:00 Uhr in den Finalspielen!

Die Damen spielen auswärts in Hamburg: am Samstag um 15.45 Uhr in Großflottbek und am Sonntag um 14:00 Uhr bei Alster.
Wir drücken allen Teams am Wochenende die Daumen – besonders auch auswärts den Knaben B bei ihrer Westdeutschen Endrunde!
Der Männlichen Jugend A können wir bereits zum Westdeutschen Meistertitel gratulieren – mit einem 6:1-Sieg gestern Abend gegen Marienburger SC sicherten sie sich den Titel und das Heimrecht für die Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft am 19./20. Oktober! Und die Männliche Jugend B wurde Westdeutscher Vizemeister.

Zwei Niederlagen unserer Teams in den Westderbys

Das war ein gebrauchtes Wochenende für unsere Bundesliga-Teams: Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage in letzter Minute unserer Herren am Samstag bei RW Köln konnten unsere Damen sich heute zwar bei der 0:2-Niederlage beim Düsseldorfer HC steigern, aber am Ende bleiben für beide Teams 0 Punkte.
Am nächsten Wochenende müssen die Damen nach Hamburg zu Flottbeck und Alster und unsere Herren haben bei zwei Heimspielen am Samstag gegen Flottbeck um 16:00 Uhr und am Sonntag um 14:30 Uhr gegen Harvestehude die Chance auf 6 Punkte.

Berichte Hockeyliga:
Kölner Herren schlagen im Westderby Meister Mülheim
Die Herren von Rot-Weiss Köln haben den Westklassiker in der hockeyliga gegen Uhlenhorst Mülheim am Ende mit 3:2 (1:0) für sich entschieden. Die Kölner Herren führten bis weit ins dritte Viertel mit zwei Toren, mussten aber zu Beginn der Schlussphase doch noch den Ausgleich hinnehmen. Doch auch dank der größeren Griffigkeit konnte das Henning-Team in den Schlussminuten doch noch einmal für die Spielentscheidung sorgen, nachdem Mülheim zuvor selbige liegen gelassen hatte.

Der Ausgleich von Malte Hellwig reichte leider nicht

„Das war lange ein taktisch geprägtes Spiel ohne unglaublich viele Chancen“, analysierte Rot-Weiss-Trainer André Henning nach dem Schlusspfiff. Daher waren Tore im ersten Viertel auch Mangelware. Dafür wurden die rund 300 Zuschauer in Köln gleich zu Beginn des zweiten Viertels belohnt: Mit dem Viertelanpfiff kombinierten sich Mats Grambusch, Thies Prinz und Jonas Gomoll sehenswert in den Mülheimer Schusskreis und konnten dort nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden. Der fällige Siebenmeter wurde zur Chefsache und Kapitän Grambusch machte vom Punkt die rot-weiße Führung klar (16.). Der Gegner zeigte sich nur kurz geschockt und war in der Folge eher am Drücker, eine starke Kölner Defensive ließ aber wenige große Chancen zu und rettete die knappe Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Hausherren die Partie wieder mehr an sich und Kölns 17-jähriger Youngster Ole Boelke belohnte sich in seinem ersten Bundesligaspiel mit seinem ersten Treffer – 2:0 in der 37. Spielminute. Und die Zwei-Tore-Führung war zu diesem Zeitpunkt auch verdient, weil die Kölner taktisch klug standen und Mülheim wenig Raum ließen. Erst, als Lukas Windfeder eine von insgesamt zwei Gästeecken zum Anschluss nutzte (42.) und Malte Hellwig dann zum Auftakt der Schlussphase einen Konter mit dem Ausgleich abschloss (53.), drohte die Partie zu kippen. Zumal Mülheim kurz darauf eine hochkarätige Möglichkeit zur Führung vergab. „Das war für uns in dieser Phase auch gut“; freute sich Henning, „zu lernen, damit umzugehen. Und unsere Jungs sind damit sehr stabil umgegangen, haben in der Schlussphase das Spiel wieder an sich gerissen und die Energie in die richtige Richtung gelenkt.“ Und diese Energie führte direkt in den Mülheimer Schusskreis: Halblinks zog Gomoll argentinisch ab und traf zum 3:2, was zwei Minuten vor dem Ende zugleich der Endstand war.

Mülheims Coach Omar Schlingemann war dann nach der Partie auch bedient: „Das war Mist – nicht mehr und nicht weniger. Wie in jedem Spiel gegen Köln waren wir im ersten Viertel vom Tempo, das sie spielen, überrascht. Köln war griffiger und konsequenter und wir mussten zu viel investieren, um das Balltempo hochzuhalten. Das lief alles zu künstlich. Erst nach dem 0:2 fangen wir an, mit dem Tempo zu spielen, das wir von Anfang an brauchten. Es hat die Mannschaft gewonnen, die am besten verteidigt und in den kleinen Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Nun müssen wir halt am kommenden Wochenende mit sechs Punkten reagieren.“
Rot-Weiss Köln – Uhlenhorst Mülheim 3:2 (1:0)
Tore:
1:0 Tom Grambusch (16., 7m)
2:0 Ole Boelke (37.)
2:1 Lukas Windfeder (42., KE)
2:2 Malte Hellwig (53.)
3:2 Jonas Gomoll (58.)

Düsseldorf müht sich zu Sieg gegen Mülheim
Die Damen von Titelanwärter Düsseldorfer HC haben sich am Sonntagnachmittag zu einem 2:0 (2:0)-Sieg im West-Derby gegen Uhlenhorst-Mülheim gemüht. Dabei genügte dem DHC ein ordentliches erstes Viertel, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

„Im ersten Viertel hatten wir noch Tempo, da haben wir die Räume noch genutzt und haben auch die Tore erzielt. Aber dann haben wir offensiv wie defensiv den Dienst eingestellt“, bemängelte DHC-Coach Nico Sussenburger. „Am Ende zählen die drei Punkte, aber ich finde, bei unserem Anspruch und unter den Voraussetzungen war das heute deutlich zu wenig und nicht ausreichend – ganz unabhängig vom Gegner.“

Das Spiel begann, wie man es sich bei dieser Konstellation hätte vorstellen können. Der DHC legte mit Tempo los und ging nach fünf Minuten in Führung, als Elisa Gräve freistehend einen schnellen Linksangriff abschloss. Und kur vor der Viertelpause legte Sabine Markert per Strafecke das 2:0 nach (14.). In der Folge allerdings ging bei Favoriten die spielerische Struktur immer mehr verloren. Mülheim nutzte das und spielte insgesamt gut mit, erarbeitete sich auch die eine oder andere Torchance. Doch man belohnte sich dafür nicht. Dazu hätte Trainer Benjamin Hinte im vierten Abschnitt gern einen Siebenmeter für ein Stockschlagen bekommen. Düsseldorf hatte zwar weiter mehr vom Spiel, aber kam eher zufällig zu Kreisszenen und spielte auch seine sonst so gefährlichen Konter nicht gut zu Ende. So blieb es bei dem 2:0-Arbeitssieg.

Uhlen-Trainer Hinte: „Ich denke, es war heute ein insgesamt gutes Spiel von uns, in dem wir auch unsere Chancen hatten. In jedem Fall war es eine deutliche Steigerung zu letzter Woche. Wir haben als Mannschaft gut dagegengehalten. Und: Gegen ein Topteam muss man sich auch mal mit einer guten Leistung zufrieden geben.
Düsseldorfer HC – Uhlenhorst Mülheim 2:0 (2:0)
Tore:
1:0 Elisa Gräve (5.)
2:0 Sabine Markert (14., KE)

Westderbys in der Bundesliga bei RW Köln und Düsseldorfer HC

Am Wochenende stehen für unsere Bundesliga-Teams Westklassiker auf dem Programm:
Die Herren spielen am Samstag um 12:00 Uhr bei RW Köln – die Damen müssen am Sonntag um 12:00 Uhr beim Düsseldorfer HC ran!
Grünweiße Unterstützung vor Ort ist wichtig!

Westderby in Köln und Düsseldorf

Damen mit eher enttäuschendem Heimwochenende

Das hatte sich unsere Damen sicher anders vorgestellt: Nachdem sie am Samstag trotz 0:3-Rückstand zumindest noch einen Punkt gegen Rüsselsheim holen konnten, verloren sie heute deutlich mit 0:7 gegen den deutschen Vizemeister UHC Hamburg. Weiter geht es für das Team am nächsten Sonntag um 12:00 Uhr beim Düsseldorfer HC.

Die Damen mussten sich mit einem Punkt zufrieden geben

Spielbericht Hockeyliga:
Aufsteiger Rüsselsheim ringt Mülheimerinnen Punkt ab
Uhlenhorst Mülheim musste im dritten Spiel der noch jungen Saison einen Dämpfer hinnehmen und kamen gegen den Rüsselsheimer RK nur zu einem 3:3-Untentschieden. Erst in der 58. Minute konnten die Gastgeberinnen per Ecke von Dinah Grote den Ausgleichstreffer erzielen.

Die Gäste kamen stark ins Spiel und konnten bereits in der 4. Minute durch Petra Ankenbrand in Führung gehen. Rüsselsheimer Trainer Norman Hahl lobte seine Mannschaft in dieser Phase: „Wir sind super ins Spiel gekommen und konnten viele Nadelstiche nach vorne setzen.“ Die Gäste schafften es, die Uhlen durch eine starke Defensive und viel Druck nach vorne in Schach zu halten. So ging es mit der knappen Führung für die Rüsselsheimer in die Halbzeit.

Auch im zweiten Durchgang ging der Matchplan der Gäste auf. Abermals ließen sie den Gastgebern kaum Chancen auf den Ausgleich und dominierten das Spielgeschehen weiterhin. Uhlen-Trainer Benjamin Hinte konnte dem RRK hier nur Lob aussprechen: „Die Rüsselsheimerinnen haben hervorragend gespielt, sie waren griffig und haben mit viel Biss gespielt. Man hat gemerkt, dass sie auf jeden Fall gewinnen wollten.“ Nachdem beide Mannschaften über weite Strecken der Partie defensiv stabil standen, ging es in der Schlussviertelstunde noch einmal auf und ab. Zunächst bauten die Süddeutschen ihre Führung mit einem Doppelschlag auf 3:0 aus (43./44.), ehe Mülheim ein starkes letztes Viertel hinlegte und damit doch noch zum Ausgleich kam: Erst Maikle Schaunig (50.) aus dem Spiel heraus und schließlich Dinah Grote per Strafecke (58.) sorgten in der Schlussphase für einen versöhnlichen Abschluss für Mülheim.

Trotz des perfekten Starts musste Hahl sein Team dann doch kritisieren: „Im letzten Viertel sind wir mental eingebrochen, waren nicht mehr so fokussiert und haben den Uhlen zu viele Chancen gegeben.“ Obwohl ein Sieg für die Gäste einer ordentlichen Überraschung gleichgekommen wäre, konnte sich der Aufsteiger mit dem Unentschieden doch seinen ersten Punkt in der hockeyliga erspielen. Mülheims Trainer Hinte konnte mit der späten Punkteteilung denn auch nicht zufrieden sein: „Wir haben erst im letzten Viertel angefangen, richtig Hockey zu spielen. Daher müssen wir uns mit diesem einen Punkt zufrieden geben.“
Uhlenhorst Mülheim – Rüsselsheimer RK 3:3 (0:1)
Tore:
0:1 Petra Ankenbrand (4.)
0:2 Saskia Wülfing (43.)
0:3 Mara Bentscheck (44., 7m)
1:3 Aina Lilly Kresken (45.)
2:3 Maike Schaunig (50.)
3:3 Dinah Grote (58., KE)

Viererpack von Micheel, trotz schwerer Kieferprellung
Der UHC Hamburg konnte sich am Sonntag in Mülheim für die klare 1:4-Niederlage am Vortag in Düsseldorf eindrucksvoll rehabilitieren. Gegen die Uhlen, die am Vortag noch mit einer Charakterleistung ein 0:3 gegen Rüsselsheim im letzten Viertel in ein 3:3 gedreht hatten, dominierten die Hamburgerinnen von Beginn an und führten zur Pause entsprechend schon mit 4:0. Herausragend zweifellos Lena Micheel, die trotz am Donnerstagabend im Training erlittener schwerer Kieferprellung nicht nur spielte, sondern mit einem Viererpack entscheidenden Anteil am Sieg des UHC hatte.

„Man kann es wohl so sagen: Wir hatten einen schlechten Tag und der UHC einen sehr guten erwischt“, fasste UHC-Trainer Benni Hinte nach der Partie zusammen. „Das geht leider sogar in der Höhe in Ordnung. Wir hatten nach der Pause drei Hundertprozentige, aber wenn man davon keinen nutzt, darf man sich auch nicht beschweren. Jetzt ist das Wichtigste, das abzuhaken und als Mannschaft positiv da rauszukommen.“
Claas Henkel war natürlich erfreut: „Die Mannschaft hat die richtige Antwort auf das Match in Düsseldorf gegeben. Natürlich ist das im Moment schwierig mit der Kaderkonstellation und so vielen Ausfällen, aber wir haben alle gesagt, dass das kein Alibi sein kann. Die, die in Düsseldorf auf dem Platz standen haben ‚underperformed‘, darüber waren wir uns alle einig. Heute hatten wir kaum Schwächephasen. Und selbst in Unterzahl hat das Team es sehr gut gemacht. Das war ein toller Entwicklungsschritt heute!“

Es war Youngster Lisa Musci, die genau wie Marlene Wiewiorra eigentlich erstmal nur zum erweiterten Trainingskader gehören sollte und nun schon Einsätze erhielt, die mit ihrem ersten Bundesligator das 0:1 erzielte. Die Gäste bestimmten das Geschehen deutlich und legten auch sofort nach. Es war Lena Micheel, die am Donnerstag einen Schläger im Training gegen den Kiefer bekommen hatte und im Krankenhaus genäht werden musste, die auf 2:0 erhöhte und damit ihren Einsatz, trotz schwerer Kieferprellung, rechtfertigte.
Doch damit hatte die Nationalspielerin, die mit leuchtend blauem Tapeverband am Unterkiefer leicht zu erkennen war, noch lange nicht genug. In der 17. Und 19. Minute machte sie ihren Hattrick perfekt und bescherte dem UHC die klare 4:0-Pausenführung. Mülheim kam eigentlich gut aus der Kabine und wehrte sich gegen die klare Niederlage, vergab aber beste Einschusschancen am Stück. Als Eileen Mävers schließlich auf 0:5 erhöhte, war auch der letzte Widerstand gebrochen. Erneut Micheel mit ihrem vierten Treffer und Teresa Martin Pelegrina erhöhten gar noch auf 0:7.
Uhlenhorst Mülheim – UHC Hamburg 0:7 (0:4)
Tore:
0:1 Lisa Musci (10.)
0:2 Lena Micheel (13.)
0:3 Lena Micheel (17.)
0:4 Lena Micheel (19.)
0:5 Eileen Mävers (41.)
0:6 Lena Micheel (58.)
0:7 Teresa Martin Pelegrina (60.)

Doppel-Heimspielwochenende im Waldstadion

Jetzt geht es auch endlich im Waldstadion wieder los mit der Hockey-Bundesliga – und gleich mit 4 Heimspielen bei besten Wetteraussichten!
Die Bühne ist bereitet – hier ist das Programm:

  • Samstag, 13:30 Uhr: 1. DAmen gegen Rüsselsheim
  • Samstag, 16:00 Uhr: 1. Herren gegen Mannheimer HC
  • Sonntag, 12:00 Uhr: 1. Damen gegen UHC Hamburg
  • Sonntag, 14:30 Uhr: 1. Herren gegen TSV Mannheim

Kommt vorbei und unterstützt unsere Teams!

Doppel-Heimspieltag im Waldstadion - live vor Ort oder live auf Uhlen.TV

Hockey-Bundesliga: Damen nehmen 4 Punkte aus Berlin mit – Herren mit holprigem Start

Unsere Damen haben in Berlin einen starken Start in die neue Bundesliga-Saison hingelegt und wichtige 4 Punkte mitgenommen! Die Herren hatten den erwartet schwierigen Start mit einer sehr ersatzgeschwächten Mannschaft, aber dennoch wäre mehr als ein Punkt drin gewesen.
Bereits am Wochenende wollen beide Teams zuhause im Uhlenhorster Waldstadion beim Doppel-Heimspieltag am Samstag (13:30 Uhr Damen gegen Rüsselsheim/16:00 Uhr Herren gegen Mannheimer HC) und Sonntag (12:00 Uhr Damen gegen UHC Hamburg/14:30 Uhr Herren gegen TSV Mannheim) nachlegen!

4 Punkte und neues OSAKA-Outfit für unsere Bundesliga-Damen

Berichte Hockeyliga:
Mülheimer „Uhlen“ schlagen Wespen deutlich
Die Mülheimer Damen fahren zum Saisonauftakt einen ungefährdeten 5:1-Sieg bei den Zehlendorfer Wespen ein. Zwar gingen die Berlinerinnen schnell in Führung, allerdings fanden dann die Gäste immer besser in die Partie. Spätestens im zweiten Durchgang war Mülheim spielbestimmend und sorgte schnell für eine Vorentscheidung.

Wir haben ordentlich angefangen“, stellte Wespen-Trainer Carsten Vahle fest, „generell haben wir in der ersten Halbzeit konstruktiv nach vorne gespielt.“ So war es gar nicht allzu überraschend, dass die Berlinerinnen in Führung gingen: Herausgeberin Emily Gesch verwandelte den Abpraller der ersten Wespen-Ecke zum 1:0 (4.). Doch in der Folge stellte vor der Mülheimer Sturm die Berliner Verteidigung immer wieder vor Herausforderungen (27.). Noch vor der Pause konnte Dinah Grote vom Punkt den Ausgleich erzielen.

Nach dem Seitenwechsel verloren die Wespen fast gänzlich den Zugriff auf die Partie. Erst brachte Maren Kiefer die Gäste kurz nach Wiederanpfiff in Führung (32.), dann brachte ein schwaches drittes Viertel die Hausherrinnen vollends ins Hintertreffen: Mülheim zog durch Tore von Aina Lilly Kresken und Toni Meister auf 4:1 davon (38./42.). Den Schlusspunkt in einer nun immer einseitiger werdenden Partie setze wieder Kiefer, die zu Beginn des Schlussviertels bereits den 5:1-Endstand erzielte.

„Das war generell ein sehr guter Saisonauftakt“, freute sich denn auch „Uhlen“-Coach Benjamin Müller. „Meine Mädels haben von Anfang an taktisch gut und nach vorne sehr zielorientiert gespielt. Vor allem haben wir uns nach dem frühen 0:1 nicht aus dem Konzept bringen lassen, weitergespielt und auch nach der Führung unser System konsequent durchgespielt und den Druck aufrechterhalten.“ Wespen-Trainer Vahle war bei seinem Team zumindest mit den anfänglichen Offensivbemühungen zufrieden, gab aber auch zu, dass das eigene Spielsystem schon im Verlauf der ersten Halbzeit Lücken offenbarte: „Wir haben schon im zweiten Viertel die Struktur in der Defensive verloren und uns mit den schnellen Mülheimer Angreiferinnen schwergetan. Vor allem in der Rückwärtsbewegung konnten wir da nicht immer schnell genug umschalten. Fünf bis sieben schwache Minuten nach der Pause brechen uns das Genick. Da machen wir zu viele individuelle Fehler, die bitter bestraft werden. Wir müssen daraus Lehren ziehen und morgen gegen Düsseldorf in der Defensive mehr Zugriff auf das Spiel bekommen.“

Zehlendorfer Wespen – Uhlenhorst Mülheim 1:5 (1:1)
Tore:
1:0 Emily Gesch (4., KE)
1:1 Dinah Grote (27., 7m)
1:2 Maren Kiefer (32.)
1:3 Aina Lilly Kresken (38., KE)
1:4 Toni Meister (42.)
1:5 Maren Kiefer (48.)

Verdientes Remis zwischen BHC und “Uhlen”
Am zweiten Spieltag der Saison konnten sich die BHC-Damen mit einem 0:0-Unentschieden gegen die Gäste aus Mühlheim ihren ersten Punkt sichern. Die Mülheimerinnen überzeugten mit guten Situationen im Kreis, konnten jedoch an ihren 5:1-Erfolg aus dem ersten Saisonspiel gegen die Wespen nicht anschließen.

Trainer Benjamin Hinte zeigte sich trotz des Unentschiedens zufrieden: ,,Wir haben sehr gut gespielt und haben das umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Allerdings ist oft der letzte Pass nicht angekommen, weshalb wir viele Chancen vergeben haben.’’

Die BHC-Damen überzeugten gegen die starken Ruhrstädterinnen durch eine gute Defensive, konnten sich jedoch im Angriff nicht genug Chancen verschaffen und mussten sich somit mit dem Punkt zufrieden geben. Der neue BHC-Coach Stan Huijsmans zeigte sich trotzdem zufrieden, kritisierte jedoch die wenigen Chancen seiner Mannschaft. ,,Wir sind zufrieden mit dem einen Punkt, hätten dieses Spiel jedoch auch gewinnen können.’’ Trotz der Niederlage gegen Düsseldorf am Samstag, befand Huijsmans die Leistung gegen die Uhlen aber als insgesamt schwächer.

Die beiden Mannschaften blieben das gesamte Spiel auf Augenhöhe und scheiterten beide an vielen vergebenen Chancen. Oft bestimmten die gut sortierten Defensivreihen beider Teams das Spielgeschehen. Eine kurze Ecke für die Gäste hätte in der Schlussphase die Führung bedeuten können, wurde jedoch durch eine hervorragende Parade der Berliner Torfrau vereitelt und so blieb es bei einem 0:0-Endstand.

Am nächsten Wochenende haben die Uhlen gegen den Rüsselsheimer RK die Chance auf ihren zweiten Sieg und die BHC Damen wollen im Berliner Derby gegen die Wespen ihren ersten Dreier erspielen.

Berliner HC – Uhlenhorst Mülheim 0:0 (0:0)

Polo-Herren schlagen Meister Mülheim in der Schlussphase
Die Herren des Hamburger Polo Clubs sind schon wie im Vorjahr mit einem Sieg gegen den Deutschen Meister und Titelverteidiger Uhlenhorst Mülheim in die Hockeyliga-Saison gestartet. Vor rund 200 Zuschauern siegte die Mannschaft von Trainer Matthias Witthaus am Samstag nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2. Allerdings trat der Titelverteidiger mit vielen jungen Spielern an. „Aktuell fehlen neun Akteure aus der Finalmannschaft der vergangenen Saison“, erklärte Gäste-Trainer Omar Schlingemann nach der Partie.

Die erste Chance indes hatte seine Mannschaft nach rund zehn Minuten, doch Polo-Torwart Niklas Garst konnte gegen Elian Mazkour das 0:1 gerade noch verhindern. Es war die sehenswerteste Situation im ersten Viertel. Im zweiten Viertel hatte dann Polo mehrfach Chancen, in Führung zu gehen. Erst schoss Constantin Staib die Kugel links am HTCU-Kasten vorbei. Kurz darauf machte es ihm dann Franz Lindengrün nach. Verteidiger Oliver Binder legte anschließend ein bemerkenswertes Solo hin, schob die Kugel aber rechts am Tor vorbei. Die Strafe für die ausgelassenen Möglichkeiten folgte 16 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff.: Mülheims Tom Hiebendaal nahm einen Pass auf und erzielte aus der Drehung heraus aus kurzer Entfernung den Führungstreffer für den Meister.

Dem psychologisch wichtigen Tor vor der Pause folgte kurz nach Beginn des dritten Viertels und mittlerweile kräftigem Regen das 2:0 durch einen von Timm Herzbruch verwandelten Siebenmeter (32.). „So richtig haben wir danach nicht mehr daran geglaubt, die Partie zu drehen“, räumte Witthaus später ein. „Doch das Eckentor von Jonathan Fröschle zum 1:2 hat uns dann noch einmal einen Push gegeben.“ So nahm der Druck von Polo im letzten Viertel zu gegen die Gäste, die im Mittelfeld nicht mehr ganz sicher standen. Lindengrün bereitete schließlich mit einem Solo das 2:2 von Leon Willemsen vor, der die Kugel aus kurzer Entfernung versenkte (55.). Kurz darauf sorgte Binder in der 56. Minute mit einer verwandelten Strafecke für den umjubelten Siegtreffer.

„Mülheim hat das trotz der personellen Engpässe sehr gut gemacht und in Herzbruch einen gefährlichen Konterspieler. Ein 0:2 gegen den Deutschen Meister noch zu drehen, das ist natürlich mega“, freute sich Witthaus. Schlingemann nahm die Niederlage äußerlich gelassen hin. „Wir haben das mit den vielen jungen Leuten super gemacht und 2:0 geführt. Am Ende aber hat Polo natürlich viel Druck gemacht.“

Hamburger Polo Club – Uhlenhorst Mülheim 3:2 (0:1)
Tore:
0:1 Tom Hiebendaal (30.)
0:2 Timm Herzbruch (32., 7m)
1:2 Jonathan Fröschle (50., KE)
2:2 Leon Willemsen (55.)
3:2 Oliver Binder (56., KE)

Beide Trainer mit dem Remis nicht ganz zufrieden
Der Berliner HC und der HTC Uhlenhorst Mülheim haben sich am Sonntag mit 4:4 (2:3) voneinander getrennt. Das Unentschieden kam vor allem aufgrund dreier verwandelter Strafecken von Martin Häner zustande, der seine Mannschaft damit im Spiel hielt. Trotz der gerechten Punkteteilung waren beide Trainer nach dem Spiel nicht ganz zufrieden.

Beide Mannschaften spielten von Beginn an mutig und offensiv nach vorne. Der BHC hatte in den ersten Minuten mehr vom Spiel und traf per Strafecke durch Martin Häner zum 1:0 (12.). Doch die Antwort des Deutschen Meisters folgte prompt: Tom Hiebendaal konnte für den HTC Uhlenhorst ausgleichen (14.). Auch in der Folge war Mülheim druckvoller und ging durch Junioren-Europameister Moritz Ludwig in Führung, der ebenfalls per Strafecken traf (18.). Wieder nur zwei Minuten später war es erneut Martin Häner, der seine zweite Strafecke verwandelte und wiederrum ausglich (20.). Am Ende einer ausgeglichenen ersten Hälfte traf Jan Nitschke dann aus dem Spiel heraus zur knappen 3:2-Halbzeitführung für die Gäste.

Der BHC spielte auch mit dem knappen Rückstand weiter mutig nach vorne und konnte durch Martin Häners drittes Eckentor wiederum ausgleichen (35.). In der Folge war es ein umkämpftes und hochklassiges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten und zwei Torhütern, die einige Torchancen ganz stark vereitelten. Acht Minuten vor dem Ende traf Malte Hellwig zur erneuten Führung für die Gäste (52.) und der HTC Uhlenhorst sah wie der sichere Sieger aus, doch Lukas Kilpper gelang Minuten später der Ausgleich zum verdienten 4:4-Endstand (55.).

BHC-Coach Rein Van Eijk sah „ein gerechtes 4:4. Das haben sicher auch die Zuschauer so gesehen. Allerdings bin ich nicht ganz zufrieden, da in meinen Augen heute mehr drin gewesen wäre. Mit einer besseren Eckenquote und mehr Absicherung bei Kontern hätten wir das Spiel gewinnen können. Nichtsdestotrotz ist ein Punkt gegen den deutschen Meister auf jeden Fall in Ordnung.“

Auch Mülheims Trainer Omar Schlingemann sprach von einem „knappen Spiel, das wir hätten gewinnen können. Der Torwart von Berlin war in meinen Augen der beste Mann auf dem Platz, daher ärgert es mich ein wenig. Trotzdem ist der Punkt insgesamt okay.“

Berliner HC – Uhlenhorst Mülheim 4:4 (2:3)
Tore:
1:0 Martin Häner (12., KE)
1:1 Tom Hiebendaal (14.)
1:2 Moritz Ludwig (18., KE)
2:2 Martin Häner (20., KE)
2:3 Jan Nitschke (28.)
3:3 Martin Häner (35., KE)
3:4 Malte Hellwig (52.)
4:4 Lukas Kilpper (55.)

Es geht wieder los: Bundesliga-Start mit 4 Auswärtsspielen

Nach fast 4 Monaten Ligapause startet an diesem Wochenende die neue Bundesliga-Saison für unsere Damen und Herren – und es stehen gleich 4 Auswärtsspiele auf dem Programm!
Die Damen fahren nach Berlin und spielen am Samstag um 16:00 Uhr bei den Zehlendorfer Wespen und am Sonntag um 12:00 Uhr beim Berliner HC – gleich zwei ganz wichtige Spiele zum Start für unser Team mit einigen neuen Spielerinnen und ihrem neuen Trainer Moses Lodarmasse!
Die Herren treffen zum Auftakt wie im letzten Jahr auf den Hamburger Polo Club, aber dieses Mal in Hamburg am Samstag um 15:00 Uhr und dann geht es ebenfalls nach Berlin zum Spiel gegen den Berliner HC am Sonntag um 14:00 Uhr.
Wir drücken beiden Teams die Daumen für einen guten Start! Livestreams zu den Spielen beim BHC findet ihr hier: Hockeyliga.live!

Es geht wieder los: Hockey-Bundesliga 2019/2020

Europameisterschaft in Antwerpen mit 3 Uhlen

Die Trainer der Hockeynationalmannschaften haben die Kader für die Europameisterschaften der A-Nationalteams nominiert. Bei den HONAMAS sind Timmi Herzbruck, Ferdi Weinke und Luki Windfeder fix dabei. Bene Fürk, Niklas Bosserhoff und Malte Hellwig sind Nachrücker im Verletzungsfall. Bei den DANAS ist Maike Schaunig erste Nachrückerin im Verletztungsfall einer Spielerin.
Die EM ist vom 14. bis 25. August. In der Gruppenphase treffen die Honamas auf Schottland, die Niederlande und Irland. Die Danas spielen gegen Weißrussland, England und Irland.
Die Honamas könnt ihr heute noch mal in sehen beim Vorbereitungsspiel gegen die Niederlande um 11:30 Uhr in Krefeld!

Glückwunsch zur EM-Nominierung an Ferdi, Luki und Timmi!

Weibliche U21 holt Bronze bei der EM – Finale der Jungs am Abend

Eine echte Energieleistung und eine tolle Belohnung für ein starkes Turnier: die Weibliche U21 holt bei der Europameisterschaft in Valencia Bronze nach Shootout gegen Belgien – einen riesigen Glückwunsch an das ganze Team mit Kathi und Maren Kiefer und an den Staff mit Susanne Timm!
Heute Abend um 19:30 Uhr spielt dann die männliche U21 das Finale gegen England – live auf EurohockeyTV

Bronze für die U21!


Riesenjubel nach dem Shootout


Verdienter Applaus für die U21

Spielbericht hockey.de:
U21-Damen holen nach 4:3-Shootout-Sieg gegen Belgien EM-Bronze
Juniorinnen-Europameisterschaft in Valencia, Spiel um Platz drei: Belgien – Deutschland 3:4 n. SO. (1:1; 0:0)

21.07.2019 – Die deutschen Juniorinnen landen nach einem 4:3-Shootout-Sieg gegen Belgien (1:1; 0:0) auf dem Treppchen der EuroHockey Junior Championship 2019. In einer intensiven ersten Hälfte, in der vor allem die deutschen Juniorinnen mehr investierten, überzeugten vor allem beide Defensivreihen, ein torloses Unentschieden zur Pause war die Folge. Im zweiten Durchgang war das Team von Akim Bouchouchi wieder präsenter und ging Ende des dritten Viertels verdient durch Stine Kurz in Führung. Im Schlussviertel drohte Deutschland den Sieg fast noch aus der Hand zu geben, rettete sich aber nach dem Ausgleichstreffer und zweier gelber Karten dank einer guten Verteidigungsarbeit noch ins Penaltyschießen. Hier überzeugte vor allem Torhüterin Selina Müller, die aus sieben belgischen Versuchen nur zwei Treffer zuließ. Auf deutscher Seite entschieden Katharina Kirschbaum (traf doppelt) und Stine Kurz mit ihren Penaltys das Spiel um Platz drei. (Fotos: worldsportpics.com)

Bundestrainer Akim Bouchouchi: „Obwohl wir motivational immer noch frustriert waren über das Halbfinalergebnis und die Mädels etwas Schwierigkeiten hatten, das Spiel von Anfang an richtig anzunehmen, haben sie das sehr, sehr gut gemacht und wenig zugelassen. Mit der Konsequenz, ein bisschen clever im Kreis zu sein, würden wir vielleicht mit ein, zwei Toren mehr aus dem Spiel rausgehen. Sicherlich muss man auch noch mal die beiden Torhüter hervorheben: Anna Kilian hält uns bei einer Ecke und einem Konter die Null, Selina Müller gewinnt uns ja das Penaltyschießen. Das war der Rückhalt, der heute ganz, ganz wichtig war, weil uns eben auch ein, zwei Flüchtigkeitsfehler passiert sind, die die Belgier ein bisschen am Leben erhalten haben. Spielerisch bin ich megazufrieden, auch mit dem ganzen Turnier. Ergebnistechnisch kann man sich jetzt sicherlich freuen, aber nicht ganz zufrieden sein. Die spielerische Qualität ist nicht immer ganz ins Ergebnis gegangen. Das ist für die Mädels ein bisschen schade, aber der Spirit war vor allem hier am Ende überragend.“
Mannschaftskapitänin Charlotte Gerstenhöfer hielt fest, dass dem Team das bisherige Turnier noch in den Knochen steckte: „Obwohl wir ziemlich platt waren, hatten wir die ganze Zeit über richtig gute Offensivaktionen, die wir nur leider nicht verwandelt haben. Gefühlt waren wir immer am Drücker, Belgien hat uns manchmal mit langen Bällen und Kontern viel Kraft gekostet. Unsere Torhüter halten manche Dinger richtig krass, im Penaltyschießen ist Selina Müller sehr stark, ihr können wir eigentlich die Medaille zuschreiben.“

Nach einem ersten vorsichtigen Abtasten in der Anfangsphase nahmen die deutschen Juniorinnen bald das Heft in die Hand, zunächst aber ohne zählbaren Erfolg: Lisa Noltes Flanke fand im belgischen Kreis keinen Abnehmer (6.), bei der ersten Strafecke war Belgiens Torhüterin Pauline de Ryck bei einer Variante auf Herausgeberin Charlotte Gerstenhöfer zur Stelle (9.), eine Minute später konnte sich Maren Kiefer direkt vor dem Tor nicht durchsetzen. Dann sprang eine argentinische Rückhand von Liv Arndt aus aussichtsreicher halbrechter Position vom rechten Innenpfosten wieder zurück ins Feld (11.). Die deutschen Möglichkeiten schienen die Belgierinnen aufgeweckt zu haben, zumindest kam der Vize-Europameister von 2017 nun besser in die Partie und war mit drei Ecken gefährlich. Aber erst Stine Kurz und dann Anna Kilian im deutschen Tor sicherten das 0:0 zur ersten Viertelpause (13./15.).

Im zweiten Viertel hatte Katharina Kiefer die erste gute Möglichkeit für Deutschland, de Ryck klärte die Gefahrensituation aber vor der deutschen Stürmerin (20.). Belgien blieb in dieser Phase vor allem über Konter gefährlich. Daraus resultierte eine Ecke und deren Wiederholung, die Kilian mit der Schiene übers Tor lenkte (23.). Auf der anderen Seite sorgte Emma Boermans für etwas Entlastung, ihre argentinische Rückhand ging aber über das belgische Tor (25.). Wieder im deutschen Schusskreis tauchte Sofie Scheers frei vor Kilian auf, aber die Berlinerin war auch hier zur Stelle (27.)

Zu Beginn der zweiten Hälfte schwächte sich Belgien kurzzeitig durch eine grüne Karte, die deutschen Juniorinnen konnten die Überzahl aber nicht nutzen. Erst verfehlte Boermans die Kugel, dann versandete Deutschlands zweite Strafecke in einer etwas unübersichtlichen Variante (beide 32.). Die Partie schwappte nun hin und her: Im deutschen Schusskreis sorgte Justine Rasir für Unruhe, aber Selina Müller, nun anstelle von Kilian im deutschen Tor, stoppte den Sturmlauf der Belgierin (36.). In der 40. Spielminute kam Nolte frei zum Schuss, de Ryck lenkte den Ball mit dem Kicker jedoch zur langen Ecke ab. Dann konnte Deutschland aber doch noch jubeln: Kurz vor Beginn der letzten Viertelpause konnten die Juniorinnen endlich einen Standard verwandeln: Stine Kurz nutzte die vierte deutsche Strafecke direkt und verwandelte den Flachschlenzer zum 1:0 für Deutschland (43.). Wenige Sekunden später hätte die Mannheimerin gleich noch einmal zuschlagen können, diesmal lief Belgien die Ecke aber ab.

Der erste Höhepunkt des Schlussviertels war erneut eine deutsche Ecke, die allerdings rausgepfiffen wurde (49.). Die deutschen Juniorinnen drängten nun auf den zweiten Treffer, Marisa Martin Pelegrina scheiterte aber an de Ryck (50.). Eine grüne Karte für Gerstenhöfer leitete in der engen Partie eine Schlussphase ein, die das Spielgeschehen noch einmal auf den Kopf stellte und mit der Rausnahme der starken Torhüterin de Ryck dreieinhalb Minuten vor dem Ende noch einmal Fahrt aufnahm. Die belgische Überzahl mündete eine Minute später in der sechsten Strafecke für Belgien: Rasir stand diesmal richtig und ließ mit ihrem Stecher Müller im deutschen Tor keine Abwehrchance – 1:1 mit noch knapp zwei Minuten auf der Uhr. Nun hatte Deutschland noch einmal Glück: Bei der nächsten belgischen Strafecke war Müller gegen Shaunda Ikegwuonu zur Stelle. Dann sahen Boermans und Kurz sogar noch Gelb, Deutschland rettete sich aber mit einer soliden Abwehrleistung trotz doppelter Unterzahl ins Penaltyschießen. Dort zeigte die deutsche Torfrau eine Weltklasse-Leistung, hielt fünf von sieben belgischen Penaltys, Kurz und Kirschbaum machten mit ihren Treffern Deutschlands Triumph und EM-Bronze perfekt.

Tore:
0:1 Stine Kurz (KE, 43.)
1:1 Justine Rasir (KE, 58.)

Ecken:
BEL 7 (1 Tor) / GER 6 (1 Tor)

Penaltyschießen:
Selina Müller hält doppelt gegen Charlotte Engelbert
Pauline de Ryck pariert Charlotte Gerstenhöfers Schuss mit dem Kicker
Agathe Willems trifft mit der Rückhand
Pauline Heinz scheitert an de Ryck
Anne-Sophie Vanden Borre verlädt Müller und schiebt ins leere Tor ein
Lisa Nolte trifft erst im Nachschuss nach den acht Sekunden, kein Tor
Müller hält gegen Shaunda Ikegwuonu
Stine Kurz verwandelt eiskalt
Müller hält stark gegen Anouck Vandensteen
Katharina Kirschbaum verwandelt flach unten links

Stine Kurz‘ Rückhandschieber rollt knapp rechts am Tor vorbei
Müller wehrt Willems‘ Rückhandschuss diesmal mit dem Schläger ab
Kirschbaum hat etwas Glück, bringt den Schlenzer aber im Tor unter
Müller hält erneut gegen Ikegwuonu

Grüne Karten:
BEL 1 (V. Blockmans) / GER 2 (N. Pluta, Ch. Gerstenhöfer)

Gelbe Karten:
BEL –/ GER 2 (E. Boermans, S. Kurz)

Schiedsrichterinnen:
Lisette Baljon (NED) / Rebecca Woodcock (ENG)