Archiv für die Kategorie „DAMEN“

WAZ: Familie Kiefer ist immer in Bewegung

In Ruderbooten, auf dem Pferd und auf dem Hockeyplatz: Die Kiefers leben für den Sport und mit dem Sport. Alle sechs Kinder sind beim WSV, HTCU und im Reitverein aktiv

Familie Kiefer ist immer in Bewegung. Teils zu Wasser, teils zu Lande auf dem Hockeyplatz – und auch im Auto, wenn es sein muss. Eine clevere Struktur und eine große Bereitschaft zu Mobilität ermöglicht es den Kindern, ihren Sport intensiv zu betreiben. Ein starke familiärer Rückhalt spiegelt die Erfolge.

Familientreffen beim Wassersportverein Mülheim: Maren, Katharina, Peter, Martin, Marla und Justus Kiefer Foto: Zoltan Leskovar

Seit Jahrzehnten haben die Kiefers ein inniges Verhältnis zum Sport, insbesondere zum Rudern und zum Hockey. Eigentlich täglich dreht sich bei den Kiefers alles um den Sport. Ihren aktiven Beitrag leisten sie beim Wassersportverein (WSV) Mülheim und beim HTC Uhlenhorst – häufig bis an die Grenzen des im Amateurbereich Machbaren. „Sport bestimmt die Struktur in der Familie. Unser Leben richtet sich stark danach aus, was der Sport letztlich vorgibt“, so Peter Kiefer (58), Bug-Fahrer des WSV-Bundesliga-Achters und Bundesliga-Zweiter von 2016. Und die ganze Familie ist sich einig: Einer starken Leistung im Training und Wettbewerb geht immer ein solider Rückhalt aus den eigenen Reihen voraus.

Auch Justus und Marla Kiefer sitzen im Ruderboot

Als Peter Kiefer acht Jahre alt war, führte ihn sein Vater an den Rudersport heran – später steckte er seinen jüngeren Bruder Martin mit seiner Begeisterung an. Auch die nächste Generation sitzt im Ruderboot: Sein Sohn Justus (12), der 2018 den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft belegte, und seine Nichte Marla (11) rudern heute beim WSV.

„Mir gefällt am Rudersport, dass man seinen Ehrgeiz aufbauen kann. Wenn eine Regatta nicht so gut war, werden die nächsten einfach besser“, sagt Marla. Ihr fällt es leicht, sich auf lange Sicht zu motivieren. Nicht zuletzt durch die Ratschläge ihres Vaters Martin Kiefer (49), der als mehrmaliger Deutscher Meister, zweimaliger Europameister und dem sechsten Platz bei der WM in Australien 1990 weiß, worauf es ankommt. Aktuell bedient er als Schlagmann oder im Mittelschiff auch den WSV-Bundesliga-Achter.

Für die Kiefer-Väter stand nie an erster Stelle, ihre Kinder ausgerechnet zum Rudern zu bringen: „Unwichtig ist, was sie machen. Wichtig war uns immer, dass sie etwas tun, wovon sie extrem begeistert sind. Durch Sport legen sie den Anker für ihre weitere Entwicklung. Sich zu organisieren, bestimmte Verpflichtungen einzuhalten, pünktlich zu sein – solche Sachen lernen Kinder am besten im Sport.“

Lina Kiefer entschied sich für den Reitsport

Bei Martin Kiefers älterer Tochter Lina (15) fiel die Entscheidung letztlich auf den Reitsport. Zuvor absolvierte sie jahrelang mit Erfolg Ruder-Bundesentscheide im Kinderbereich.

Die Zwillingsschwestern Katharina und Maren bevorzugen mit Hockey ebenfalls einen Sport abseits des Wassers. Beide sind fester Bestandteil in den Bundesligamannschaften des HTC Uhlenhorst. Selten genug für Geschwister, aber einmalig in der Hockeyfamilie, stehen Zwillinge zusammen mit der U21-Nationalmannschaft auf dem Platz. Mit der Jugend A feierten sie 2016 gemeinsam den Sieg bei der Deutschen Meisterschaft. Katharina legte im gleichen Jahr noch mit dem U18-Vize-Europameistertitel nach. Ihren beruflichen Ambitionen geht das Mittelfeld-Ass im Lehramtsstudium für die Fächer Deutsch und Sport nach. Stürmerin Maren profitiert derweil von ihrem analytischen Verständnis im Jura-Studium.

„Am Ende muss eine vernünftige Ausbildung her“

Sport bestimmt bei Familie Kiefer den Lebensmittelpunkt, nicht aber den Lebensinhalt. „Sport ist immer noch Sport, solange man alles auf Amateur-Ebene betreibt. Am Ende muss eine vernünftige Ausbildung her, aber das geht auch neben dem ambitionierten Training“, sagt Peter Kiefer.

Das ist ganz aktuell auch das Credo für seinen ältesten Sohn Niclas (23). Er ruderte in Mülheim und Krefeld bis zu den Deutschen Meisterschaften im Achter und dem Meistertitel im Sprint. Aufgrund des straffen Lernpensums pausiert der Medizinstudent für eine Weile mit dem Rudersport zugunsten eines flexibel zu organisierenden, aber nach wie vor täglichen Trainings.

Kinder sind ihren Eltern dankbar

Alle Familienmitglieder kommen im und mit dem Sport weit rum. „Wir sind unseren Eltern extrem dankbar, dass sie uns immer überall hingefahren haben und es noch heute tun“, sagt Maren Kiefer stellvertretend für alle Geschwister. Vieles bliebe ihnen damals sonst verwehrt.

An bestimmte Fahrstrecken erinnert sich Peter Kiefer dabei besonders gut: „Als die Mädels damals ihr Endspiel in der Halle hatten, fing zeitgleich die Skifreizeit an. Da habe ich sie Sonntagnacht noch nach Tirol gefahren. Bei Niclas war es genau dasselbe, er hatte zwei Jahre vorher eine Langstreckenregatta in Amsterdam. Man muss auf nichts verzichten, solange man es clever anstellt und der Zusammenhalt da ist.“

WAZ, Nicole Hetmanski

Wahl zu Mülheims Sportlern des Jahres – stimmt für unsere Uhlen!

Am 16. März 2019 werden bei der medl Nacht der Sieger Mülheims Sportler des Jahres gekürt – und ihr könnt ab heute für unsere Uhlen abstimmen:
Nominiert sind Maike Schaunig als Sportlerin des Jahres, Ferdi Weinke als Sportler des Jahres und unsere Herren als Mannschaft des Jahres.

Abstimmen könnt ihr bis zum 8. Februar hier: Mülheims Sportler des Jahres 2018!
Und nicht vergessen, die Wahl über die Bestätigungsmail zu verifizieren!

Final Four-Träume geplatzt nach toller Saison unserer Bundesligateams

Aus der Traum vom Final Four in Mülheim: nach den Niederlagen der Damen beim Club an der Alster und der Herren gegen UHC findet die Endrunde nächste Woche leider ohne uns statt. Aber es waren noch mal tolle Spiele mit vielen Emotionen und gerade bei den Herren auch Spannung und Kampf bis zur allerletzten Sekunde.
Fazit bleibt: Unsere beiden jungen Teams haben eine großartige Saison gespielt, alles gegeben und mehr erreicht als zu erwarten war angesichts von Nationalteamabstellungen und Verletzungen!

Danke für eine tolle Saison

Berichte Hockeyliga:

Titelverteidiger UHC konnte sich in einem sehr spannenden, umkämpften Viertelfinale bei West-Meister Uhlenhorst Mülheim knapp mit 6:5 (1:0) durchsetzen und zog damit ins Halbfinale am kommenden Samstag, 26. Januar, in der innogy-Sporthalle in Mülheim ein. Gegner dort sind der TSV Mannheim oder die Zehlendorfer Wespen. Für Mülheim ist es ein Déjà-vu, wie 2017 bei einer Endrunde in der eigenen Stadt nur zuschauen zu können.

Die Trainerstimmen waren vom gegenseitigen Respekt geprägt. Omar Schlingemann meinte: „Wir bekommen zwei Tore umstritten abgepfiffen und ein nicht regelkonformes Gegentor. Das ist schon ärgerlich. Aber um ehrlich zu sein: Das war so ein hochklassiges enges Match, das in beide Richtungen hätte ausgehen können. Dieses Mal gewinnt der UHC – und da muss man gratulieren!“
UHC-Coach Benedikt Schmidt-Busse: „Das war 60 Minuten lang ein Fight auf Augenhöhe, bei dem wir die ganze Zeit über unsere Effektivität kommen. Mülheim spielt komplett Manndeckung und setzt uns damit enorm unter Druck. Damit haben sie uns sehr beschäftigt. Aber ich fand eh, dass sie sich vorher viel zu kleingeredet haben. Auch wenn ein paar Leistungsträger da nicht Halle spielen, ist das eine bärenstarke Truppe. Ich erwarte im Halbfinale erneut ein solch emotionales, enges Match.“

Den Gästen gehörte die Anfangsphase der Partie, in denen der UHC abgezockter wirkte. Das 1:0 durch Hannes Müller war nicht unverdient. Mülheim kam in dieser Halbzeit nur zu zwei, drei klaren Torchancen, die Thomas Alexander im UHC-Tor gut parierte. Auf der anderen Seite konnte sich der HTCU zur Pause bei Lenny Küppers bedanken, dass die Hausherren nicht deutlicher zurücklagen. Der junge Nationalkeeper hielt bärenstark.
Nach dem Wechsel traf Mülheim quasi mit dem Anstoß zum 1:1. „Das darf uns so eigentlich nicht passieren“, so Schmidt-Busse. „Unsere drei Treffer in dieser Mülheimer Druckphase haben sich nicht wirklich angekündigt – umso wichtiger waren sie.“ Schmid konterte den Ausgleich noch in der 31. Minute. Und auf Hellwigs erneuten Ausgleich besorgte Tino Teschke mit einem Doppelschlag das 2:4. Und das in einer richtig starken Mülheimer Phase, die der bis dahin recht glücklose HTCU-Topscorer Malte Hellwig mit dem 3:4 belohnte.
Es gab jetzt immer wieder Diskussionen mit den Schiedsrichtern, die ihre liebe Mühe mit den hoch schaukelnden Emotionen auf dem Feld hatten. Mülheim haderte mit den Entscheidungen bei zwei rausgepfiffenen Treffern. Der UHC war im Gegenzug eiskalt. Bernstein machte das 3:5. Und auf Hellwigs 4:5 per Ecke traf Routinier Moritz Fürste mit der zweiten Wiederholung der zweiten UHC-Ecke der Partie unten rechts zum 4:6. Schlingemann nahm nun Küppers vom Platz, brachte Matania als spielenden Keeper. Der UHC hielt dagegen, spielte nun mit dem Ex-Mülheimer Jan-Philipp Rabente als Feldspieler mit Torwartrechten. Und der musste davon auch ein-, zweimal rutschend Gebrauch machen. Trotz allem traf Niklas Bosserhoff noch zum 5:6. Die verbleibenden 50 Sekunden verwaltete der UHC aber clever und holte sich den Sieg.

Tore:
0:1 H.Müller 10.
1:1 J.Schiffer 31.
1:2 J.Schmid 31.
2:2 M.Hellwig 33.
2:3 T.Teschke 36.
2:4 T.Teschke 37.
3:4 M.Hellwig 42.
3:5 L.Bernstein 47.
4:5 M.Hellwig (KE) 56.
4:6 M.Fürste (KE) 58.
5:6 N.Bosserhoff 59.

Im Kampf um die Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft haben die Damen vom Club an der Alster die Endrunde am kommenden Wochenende in Mülheim erreicht. Im Viertelfinale besiegte der Titelverteidiger vor rund 800 Zuschauern den Endrunden-Gastgeber Uhlenhorst Mülheim mit 6:1 (4:1). Herausragende Spielerinnen waren Carlotta Sippel, die drei Treffer erzielte, und Torfrau Helen Heitmann. Im Halbfinale am Samstag, 26. Januar in der innogy-Arena in Mülheim trifft Alster im ersten Halbfinale um 12 Uhr auf den TSV Mannheim, der Ost-Meister Berliner HC 6:5 bezwang.

„Es war kein überragendes Spiel von uns. Mülheim hat in der Defensive gut gestanden. Aber ist schön für uns, dass wie diese Breite im Kader haben, das haben andere Teams nicht. In der Schlussphase haben wir das in Unterzahl in der Verteidigung gut gemacht, aber offensiv nicht. Darüber müssen wir reden“, sagte Alster-Trainer Jens George nach der Partie.

Die erste große Chance des Spiels hatten die Gäste. Doch Heitmann verhinderte den frühen Rückstand ihres Teams. Wenig später schaltete Kira Horn nach einem Pfiff der Schiedsrichter am schnellsten, lief quasi ungehindert in den HTCU-Schusskreis und legte auf Sippel ab, die den Ball nur noch einschieben brauchte.

Beinahe genauso ungehindert kam Charlotte von Hülsen in der 8. Minute im Schusskreis von Alster an die Kugel und traf zum 1:1. Die Freude über den Ausgleich währte nur kurz. Binnen 60 Sekunden zog Alster auf 3:1 davon. Erst war Sippel erfolgreich, danach Anne Schröder. Beide Treffer fielen über die rechte Seite. Emily Kerner sorgte mit einer verwandelten Strafecke für den 4:1-Pausenstand.

Kurz nach Wiederbeginn vergab Alster zwei Ecken. Nach Vorarbeit von Schröder erhöhte Sippel dann aber auf 5:1. Nach dem wohl schönsten Angriff traf Hanna Granitzki zum 6:1. Gut elf Minuten vor Ende nahm Mülheim die Torhüterin heraus und kam in Überzahl zu einigen guten Chancen, die aber alle von Heitmann vereitelt wurden.

„Wir haben Alster über weite Strecken vor eine Aufgabe gestellt“, betonte Mülheims Coach Benjamin Hinte und ergänzte: „Vor dem zweiten und dritten Tor hat es eine unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen gegeben. Aber das war nicht maßgeblich für die Niederlage. Alster hat verdient gewonnen, vielleicht war es um zwei Tore zu hoch.“

Tore:
1:0 Carlotta Sippel (4.)
1:1 Charlotte von Hülsen (8.)
2:1 Carlotta Sippel (9.)
3:1 Anne Schröder (10.)
4:1 Emily Kerner (KE, 18.)
———-
5:1 Carlotta Sippel (40.)
6:1 Hanna Granitzki (47.)

Final Fever: Wenige Restkarten für das Viertelfinale an der Tageskasse

Morgen, 15:00 Uhr ist Anpfiff zum Viertelfinal-Highlight gegen UHC Hamburg in der Lehnerhalle!
Einige wenige Restkarten gibt es noch an der Tageskasse – dies hat von 13:45 bis 14:15 Uhr geöffnet. Hier können auch reservierte Karten abgeholt und gezahlt werden.
Wer keine Karte mehr bekommt oder verhindert ist: Natürlich übertragen wir wieder auf Uhlen.TV!

Das Spiel der Damen um 14:00 Uhr bei Alster Hamburg wird über sporttotal.tv gestreamt!

Final Fever: Viertefinale am Samstag um 15 Uhr – Vorverkauf am Mittwoch

Der Termin für das Viertelfinale der Herren steht: am Samstag, um 15:00 Uhr ist Anpfiff in der Lehnerhalle!
Da die Kapazitäten begrenzt sind, gibt es einen Vorverkauf im Clubhaus am Mittwoch von 18:00 – 20:00 Uhr. Die Tickets kosten 10 EUR Normalpreis bzw. 6 EUR ermäßigt (für Kinder ab 6 Jahren, Studenten und Rentner).

Unsere Damen spielen ihr Viertelfinale am Samstag um 14:00 Uhr beim Club an der Alster Hamburg.
Kartenwünsche (15 EUR Normalpreis bzw. 7 EUR ermäßigt) bitte an Susanne Timm direkt richten!

Die grüne Wand steht hinter unseren Teams!

Damen im Viertefinale nach 3:1-Sieg über RW Köln

Mit einem sehr konzentrierten 3:1-Sieg gegen RW Köln im Uhlen-Dome haben unsere Damen bereits heute das Ticket für das Viertelfinale am nächsten Samstag beim Club an der Alster gelöst – sehr stark!

Spielbericht Hockeyliga:


Mülheimer Damen ziehen ins Viertelfinale ein

Die Damen von Uhlenhorst Mülheim besiegten im vorletzten Punktspiel der regulären Saison Rot-Weiss Köln mit 3:1 (2:1) und stehen damit als zweiter Viertelfinalist der West-Staffel fest. Köln ging zwar in Führung, ließ aber in der Folge fahrlässig Chancen liegen und brachte sich so um die letzte theoretische Möglichkeit, doch noch das Viertelfinale zu erreichen. Mülheim drehte die Partie noch vor der Halbzeit, tat im zweiten Durchgang nur noch das Nötigste und nutzte das Spiel bereits für erste taktische Veränderungen.

„Als das 0:1 fiel, standen wir noch nicht so gut“, beschrieb Mülheim-Coach Benjamin Hinte Anlaufschwierigkeiten seiner Damen zu Beginn der Partie. Julia Busch hatte da die Kölnerinnen nach knapp zwei Minuten in Führung gebracht. „Dann konnten wir mehr Spielanteile generieren“, so Hinte, „zudem haben wir ein neues System gespielt, mit dem die Mädels gut klarkamen. Außer den Ecken haben wir nicht viel zugelassen und diese dann auch gut verteidigt.“ Aus einer stabilen Defensive konterte Mülheim immer wieder gefährlich und generierte damit in den Schlussminuten der ersten Halbzeit ihre beiden Strafecken der Partie: Erst nutzte Lynn Neuheuser die erste zum Ausgleich, dann drehte Maren Kiefer die Partie.

Lynn Neuheuser mit dem wichtigen Ausgleich gegen Köln

„Das Spiel war sinnbildlich für diese Saison“, klang Rot-Weiss-Köln-Trainer Markus Lonnes nach dem Schlusspfiff resigniert. „Wir waren die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen und deutlich mehr Ecken“, so Lonnes und ergänzte: „Aber wir schießen keine Tore. Natürlich hat Mülheim nicht unverdient gewonnen. Denn wer im Hockey keine Tore schießt, kann nicht gewinnen.“ Lange konnten sich die Domstädterinnen nach Wiederanpfiff noch Hoffnung auf den Ausgleich machen. Doch als dieser immer wahrscheinlicher wurde, setzte Dinah Grote diesen Hoffnungen ein jähes Ende. „Das Tor zum 3:1 haben wir zum richtigen Zeitpunkt geschossen“, stellte Hinte in dieser Phase fest.

Uhlenhorst Mülheim – Rot-Weiss Köln 3:1 (2:1)
Tore:
0:1 Julia Busch (2.)
1:1 Lynn Neuheuser (26., KE)
2:1 Maren Kiefer (29., KE)
3:1 Dinah Grote (54.)

Ecken:
2 (2 Tore) / 4 (0 Tore)
Zuschauer:
150
Schiedsrichter:
T. Hinsken / A. Sesing

Das Wochenende der Entscheidungen…

… in der Bundesliga: Wer qualifiziert sich für die Viertelfinalspiele am 19. Januar?
Unsere Teams haben es selbst in der Hand – wir alle können sie unterstützen bei den beiden letzten Spieltagen am Wochenende:

  • Damen: Samstag, 12:00 Uhr gegen den Tabellen-Dritte RW Köln im Uhlen-Dome am Club und Sonntag, 14:00 Uhr in BW Köln
  • Herren: Samstag, 14:00 Uhr in BW Köln und Sonntag, 12:00 Uhr in der innogy Halle gegen SW Neuss

1. Damen: Das Viertefinale ist zum Greifen nahe

5 Punkte Vorsprung auf Platz 3 bei noch 2 ausstehenden Spielen – bereits am Samstag (um 12:00 Uhr in der Uhlenhorst-Halle!) können unsere Damen gegen RW Köln das Viertelfinale perfekt machen!

WAZ, Rulof Albert

Das Viertelfinale ist für den HTCU zum Greifen nah

Die Hockey-Spielerinnen des HTC Uhlenhorst sind am Wochenende ihrem Saisonziel einen großen Schritt näher gekommen. Nach den Siegen beim Bonner THV (8:3) und gegen Verfolger Club Raffelberg (6:4) genügt ihnen im nächsten Heimspiel gegen Rot-Weiss Köln am kommenden Samstag (12 Uhr) bereits ein Unentschieden, um den Einzug in das Viertelfinale perfekt zu machen.

Dinah Grote erzielte 4 Treffer bei den beiden Siegen am Wochenende Foto: Martin Möller

Das neue Jahr begann für die Mülheimerinnen mit einer Hiobsbotschaft: Nach dem Ausfall von Stammtorhüterin Femke Jovy kehrte Lena Grabowski zurück zwischen die Pfosten. Die 35-Jährige, die sich berufsbedingt aus dem Hockey-Sport zurückgezogen hatte, bewies in beiden Partien, dass sie ihr Hand- und Fußwerk nicht verlernt hat. „Sie hat es gut gemacht“, lobte HTCU-Trainer Benjamin Hinte.

Erster Treffer fällt bereits nach wenige Sekunden

Gegen Raffelberg legten die Mülheimerinnen furios los. Toni Meister nutzte die erste Ecke nach wenigen Sekunden zum 1:0. Dinah Grote (4.) und Lynn Neuheuser (9.) sorgten zunächst für klare Verhältnisse an der Lehnerstraße. „Wir haben schnell die Tore gemacht und sind das Spiel sehr kontrolliert angegangen“, sagte Hinte. „Raffelberg war nur nach unseren Fehlern gefährlich.“ So wie beim Anschlusstreffer der Gäste zum 1:3. Uhlenhorsts Spielführerin Maike Schaunig leistete sich im Aufbauspiel einen fatalen Fehlpass. Das Geschenk nahm Lucie Hiepen dankend an. Die Raffelbergerin setzte sich noch gegen die letzte Mülheimer Verteidigerin durch und ließ auch Grabowski keine Abwehrchance.

Die Uhlenhorsterinnen stellten durch Katharina Windfeder den Drei-Tore-Vorsprung wieder her, doch Raffelbergs U21-Nationalspielerin Pia Maertens verkürzte vor der Pause auf 2:4.

Nach dem Wechsel sorgten Meister und Neuheuser für eine scheinbar komfortable 6:2-Führung. Doch als Maertens zum 3:6 traf (53.) und Carla Mink Sekunden später gar das 4:6 für Raffelberg erzielte (54.), wurde es sechseinhalb Minuten vor Schluss noch einmal spannend. „Wir haben es dann aber kontrolliert zu Ende gespielt. Das war ein Riesenschritt in Richtung Viertelfinale“, freute sich Benjamin Hinte.

0:1-Rückstand beim Bonner THV

Mit dem ersten Spiel nach der Weihnachtspause am Samstag beim Vorletzten in Bonn war Benjamin Hinte durchaus zufrieden. Vor allem auch deshalb, weil sich seine Mannschaft von dem frühen Rückstand (4.) gegen Bonn unbeeindruckt zeigte. „Wir hatten nie das Gefühl, dass wir unter Druck stehen. Die Partie haben wir souverän runtergespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen“, sagte Hinte. Die Uhlenhorsterinnen waren spielerisch überlegen und überzeugten mit einigen guten Passfolgen. Die Folge waren gut herausgespielte Tore. „Und wir hätten noch mehr machen können“, befand Hinte.

Nun reicht den Mülheimerinnen am kommenden Wochenende im besten Falle ein Zähler, um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Sollte dieser eine Punkt gegen Rot-Weiss Köln nicht herausspringen, hat der HTCU am Sonntag bei Schlusslicht Blau-Weiß Köln die zweite Chance, den Matchball zu nutzen.

Hallen-Bundesliga: Doppel-Heimspieltag am Sonntag

Es geht jetzt Schlag auf Schlag in der Hallen-Bundesliga – schon Ende Januar sind ja bereits die Final4 in der innogy Halle. Insofern steht ein richtungsweisendes Wochenende auf dem Programm!

Bereits am Samstag spielen unsere Teams auswärts: Die Damen um 14:00 Uhr beim Bonner THV und die Herren um 16:30 Uhr beim Düsseldorfer HC.
Am Sonntag geht es dann mit einem brisanten Doppel-Heimspieltag in der Lehnerhalle weiter:

  • Um 12:00 Uhr beginnen die Damen mit dem Derby gegen Club Raffelberg
  • Um 14:00 Uhr folgt der West-Klassiker der Herren gegen RW Köln

Unsere Teams können jede Unterstützung brauchen am Wochenende!

12-Punkte-Wochenende für unsere Bundesliga-Teams

Eine makellose Bilanz mit 4 Siegen zeigten unsere Bundesliga-Teams an diesem Wochenende: Die Herren gehen so als Tabellenführer in die Weihnachtspause und unsere Damen spielen am nächsten Samstag um 16 Uhr im Top-Spiel als Tabellenzweiter beim Spitzenreiter Düsseldorfer HC!

Beim Doppel-Heimspieltag am Samstag gegen BW Köln gewann zunächst das Damen-Team recht locker mit 6:0 gegen das Tabellenschlusslicht – ein nie gefährdeter Sieg, der durch Tore von Maren Kiefer und Dinah Grote (je 2x) sowie Charlotte von Hülsen, Kathi Kiefer und Maike Schaunig herausgespielt wurde.
Das Herrenspiel stand da unter anderen Voraussetzungen, kam BW Köln doch als Tabellenführer in die Lehnerhalle. Aber unsere Herren waren gut aufgelegt und kombinierten sich schnell durch die Kölner Reihen. Am Ende gewannen die Herren deutlich mit 8:2 nach toll herausgespielten Toren von Jan Schiffer, Max Godau und Malte Hellwig (je 2x) sowie Tobi Mantania und Eli Mazkour.

Maren Kiefer erzielte am Wochenende 5 Tore

Am Sonntag traten unsere Damen zum Derby beim Club Raffelberg an – immer auch eine sehr emotionale Geschichte, die vor allem mentale Stärke fordert. Raffelberg kam besser ins Spiel und ging nach Uhlenhorster Fehlern im Aufbau mit 2:0 in Führung. Doch dann nahmen auch unsere Damen den Fight an und drehten die Party noch vor der Pause zu einer 5:3-Führung. Auch der Ausgleich in der 2. Halbzeit brachte das Team am Ende nicht mehr aus dem Konzept und als die Raffelberger nach der abermaligen Uhlen-Führung ihren Keeper herausnahmen, erwies sich diese Maßnahme eher als kontraproduktiv. Am Ende spielten unsere Damen ziemlich cool einen 9:5-Sieg heraus durch Tore von Maren Kiefer (3x), Toni Meister und Dinah Grothe (je 2x) und Aina Kresken und Charlotte von Hülsen.
Unsere Herren trafen am Sonntag auf den Tabellenletzten in Neuss, doch Spiele in Neuss sind in der Regel nie einfach. Diesmal zauberte unser Team aber in der ersten Halbzeit – es ging mit einer 6:2-Führung in die Pause. In Hälfte 2 ließen sie jedoch deutlich nach, so dass Neuss noch mal herankam bis auf 7:8. Am Ende stand dann aber die Tabellenführung und ein 9:7-Sieg durch Tore von Malte Hellwig (3x), Niki Bosserhoff und Eli Mazkour (je 2x) sowie Till Broch und Laurens Halfmann.

Auch Malte Hellwig war in den beiden Spielen 5x erfolgreich

Matchday am Wochenende

Der letzte Doppel-Heimspieltag vor der Weihnachtspause ruft:
Am Samstag geht es ab 14:00 Uhr los – Gegner ist jeweils BW Köln in der Lehnerhalle!
Am Sonntag geht es dann für die Damen um 12:00 Uhr zum Lokalderby beim Club Raffelberg und die Herren spielen um 14:00 Uhr bei SW Neuss.

Rockt die Halle!

Ein kongenialer Artikel über unsere “Nachwuchsstars” Aina und Charly

Ein kongeniales Duo im Uhlenhorster Sturm

WAZ, 12.12.2018, Marcel Dronia

Zwei 18-Jährige mischen in der Bundesliga in der Torjägerliste oben mit. Dabei klappte das Zusammenspiel in der Jugend noch lange nicht so gut. Jubelnd streckt Aina Kresken den rechten Arm aus, die Faust geballt. Gerade hat sie im zweiten Saisonspiel für die Feldhockey-Damen des HTC Uhlenhorst bereits ihr zweites Tor erzielt. Immer noch vor Jubel schreiend läuft sie geradewegs auf ihre Sturmpartnerin Charlotte von Hülsen zu, die ihr das 2:2 gegen den Düsseldorfer HC aufgelegt hat. Wenngleich das Duell gegen den Düsseldorfer HC am zweiten Spieltag noch mit 2:3 verloren ging, sollte dieses Bild Symbolcharakter bekommen. Denn mit jeweils acht Treffern mischen die beiden 18-Jährigen die Torschützenliste der ersten Liga auf.

Dass die beiden im Angriff ein kongeniales Duo bilden würden, war lange gar nicht abzusehen. „In der Jugend habe ich immer in die eine Richtung gespielt und sie ist in die andere gelaufen“, lacht Aina Kresken heute. Mittlerweile haben sich die beiden jungen Stürmerinnen in ihrem zweiten Jahr in der ersten Mannschaft gefunden. „Das freut mich natürlich umso mehr, dass sie hier so einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben“, sagt Trainer Benjamin Hinte, der das Duo schon in der Jugend trainiert hat.

Traum von einem Hockeystipendium in den USA
Aina Kresken kam durch ihre Schwester zum Hockey. Mehrere Jahre spielte die Luisenschülerin beim Club Raffelberg, ehe sie 2015 zum HTCU wechselte. Damals verbrachte sie auch schon ein halbes Jahr in den USA – und hat Gefallen gefunden. Bald soll es mit einem Hockeystipendium erneut in die Staaten gehen. „Es wird auf jeden Fall die Ostküste, weil an der Westküste kein Hockey gespielt wird“, weiß die Mülheimer BWL-Studentin. Charlotte von Hülsen ist mit dem Hockeysport groß geworden. Schon ihre Mutter spielte in Hamburg in der Bundesliga. Sie begann am Uhlenhorst, wechselte 2010 zum KHTC, um fünf Jahre später zum HTCU zurückzukehren. Andere Sportarten wie Tennis oder Leichtathletik hatten keine Chance. „Hockey hat sich dann einfach durchgesetzt“, sagt sie. Die Psychologie-Studentin kann sich vorstellen, später im Bereich der Sportpsychologie zu arbeiten.

Auf dem Feld bisher besser als erwartet
Mit der bisherigen Feldsaison ist das Sturmduo zufrieden. „Der achte Platz war glaub ich unser Ziel und jetzt sind wir Sechster“, sagt Charlotte von Hülsen. Ihre Kollegin ergänzt: „Wir werden natürlich versuchen, dort weiter zu machen.“ Auch in der Halle lässt es sich mit zwei Siegen aus drei Spielen ganz gut an. „Wir wollen schon ins Viertelfinale kommen und dann schauen wir mal, wie es sich entwickelt“, sagt Aina Kresken. In der Halle ist die Chance auf das FinalFour wahrscheinlich größer als auf dem Feld. „Da sind wir noch weit weg aber vielleicht sind wir dann in einigen Jahren dran“, hofft Kresken.

Duo strebt die U21-Nationalmannschaft an
Die 18-Jährige war im Sommer bei der U18-Europameisterschaft in Spanien mit dabei. „Danach ist sie schon im ersten Training mit einem unheimlichen Engagement und Speed aufgetreten“, erinnert sich Trainer Benjamin Hinte. Auch Charlotte von Hülsen lebe von ihrem Tempo und sei sehr engagiert. Beide machen sich Hoffnungen, der kommenden U21-Nationalmannschaft angehören. Erster Zwischenschritt ist der Zentrallehrgang. „Alles andere können wir noch nicht einschätzen“. Vielleicht bilden die beiden auch bald beim DHB ein Duo im Sturm.

6-Punkte-Wochenende der Damen in der Bundesliga

WAZ, Marcus Lemke:

Die Hockey-Damen des HTC Uhlenhorst haben den Kampf um die Tickets für die Viertelfinals der deutschen Hallenmeisterschaft aufgenommen. Am Samstag feierten sie einen 2:1 (0:1)-Auswärtserfolg über den Mitkonkurrenten Rot-Weiss Köln. Dann folgte der 8:2 (3:1)-Pflichtsieg am Sonntag im Duell gegen Neuling Bonner THV.

In der Kölner Halle am Olympiaweg gerieten die Mülheimerinnen in der sechsten Minute durch einen Treffer von Liv Arndt mit 0:1 in Rückstand. Der Ausgleich fiel eine Viertelstunde vor Schluss. Katharina Windfeder hatte vor 100 Zuschauern eine Strafecke verwandeln können. Gut zwei Minuten vor dem Ende vollendete Maren Kiefer eine sehenswerte Kombination mit dem Tor zum 2:1-Endstand aus Uhlenhorster Sicht.

Katha Windfeder erzielte Samstag den Ausgleich gegen RW Köln Foto: Herbert Höltgen

Vor dem gegnerischen Tor fehlt die Effektivität

„Bereits in der ersten Halbzeit hatten wir viel Ballbesitz, waren aber nicht effektiv genug vor dem gegnerischen Tor. Nach der Pause haben wir geduldig gespielt und auch die entscheidenden Tore gemacht. Es hat mir besonders gut gefallen, dass wir nicht in Hektik verfallen sind. Alle haben sich bis zuletzt strikt an die ausgegebene Taktik gehalten“, sagte HTCU-Trainer Benjamin Hinte. Der Coach lobte zudem die gute Strafeckenabwehr und seine bestens aufgelegte Keeperin Femke Jovy.

Der Schlendrian schleicht sich beim HTCU ein

Im Heimspiel gegen Bonn führten die Gastgeberinnen vor 70 Zuschauern in der Sporthalle an der Lehnerstraße nach den Toren von Toni Meister (3.) und Dinah Grote (12./22.) scheinbar ungefährdet mit 3:0. Dann schlich sich aber nach und nach der Schlendrian ins Spiel der Mülheimerinnen ein. Vor dem Wechsel verkürzte Maria-Luisa Esser per Strafecke auf 1:3 (24.). In der zweiten Hälfte brachte Esser den Neuling auf 2:3 heran (37.). Es war eine kniffelige Phase, in der den Gastgeberinnen eine ganze Reihe an haarsträubenden Abspielfehlern unterlief.

Maren Kiefer bringt den HTCU zurück in die Spur

Doch zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer brachte Maren Kiefer die Uhlenhosterinnen nach Vorarbeit von Maike Schaunig mit dem Tor zum 4:2 zurück in die Spur. Plötzlich hatten die HTCU-Damen den Gegner wieder im Griff. Dinah Grote (44.), Maike Schaunig (46.), Katharina Kiefer (47.) und Maren Kiefer (48.) schraubten das Resultat auf 8:2.

Benjamin Hinte meinte: „Nach der 3:0-Führung hatten meine Spielerinnen gedacht, dass alles von selbst läuft. Wir wissen aber, was wir können! So haben wir uns wieder zusammengerissen. Am Ende ging der Sieg auch in der Höhe in Ordnung.“ Die Mülheimerinnen erwarten am Samstag das Team von Blau-Weiß Köln (14 Uhr, Lehnerstaße). Am Sonntag fahren sie nach Duisburg zum Derby gegen den Club Raffelberg (12 Uhr, Kalkweg).

Bundesliga-Matchday am Sonntag ab 12:00 Uhr in der Lehnerhalle

Am Samstag müssen unsere Bundesliga-Teams auswärts bei RW Köln ran: Um 14:00 Uhr starten zunächst die Damen. Um 16:00 Uhr folgen die Herren im West-Klassiker – beide Teams gehen ja durch die Nationalteamabstellungen ziemlich gerupft in das Match. (An dieser Stelle wollen wir natürlich den HONAMAS zu ihrem großartigen 4:1-Sieg gegen die Niederlande gratulieren – sehr stark! Und schöne Ecke, Luki! ;-) )

Am Sonntag folgt dann der Matchday daheim in der Lehnerhalle:

  • Um 12:00 Uhr ist Anpfiff der Damen gegen den Bonner THV
  • Um 14:00 Uhr folgen die Herren gegen den Crefelder HTC

Durchwachsener Start in die Hallen-Bundesliga

Der Düsseldorfer HC erwies sich gestern für unsere Bundesliga-Teams als der erwartet schwere Gegner beim Start in die Hallensaison: Während unsere Damen nach ordentlichem Start dann doch deutlich verloren gegen einen der Titelfavoriten, konnten die Herren mit dem Ausgleich wenige Sekunden nach durchaus guten Ansätzen ganz zufrieden sein mit dem Unentschieden aufgrund der schwierigen Kadersituation.
Gleichzeitig schicken wir einen Glückwunsch nach Indien an die HONAMAS, die ihr erstes WM-Spiel gegen Pakistan gewonnen haben!


Spielberichte hockeyliga:


Düsseldorf mit souveränem Saisonstart

Düsseldorfs Trainer Nico Sussenburger zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftaktsieg seiner Damen bei Uhlenhorst Mülheim. Die favorisierten Landeshauptstädterinnen setzten sich am Ende mit 6:2 (2:0) durch.

„Insgesamt sehr souverän mit viel Luft nach oben“, konstatierte Sussenburger knapp. „Es war klar, dass wir noch nicht so eingespielt sein können, aber das Ergebnis ist für mich so in Ordnung, auch wenn wir noch ein paar Chancen ausgelassen hatten. Letzte Saison hatten wir hier ein engeres Spiel, also: alles bestens.“

Düsseldorf spielte insgesamt etwas defensiver, als man es gewohnt ist, brauchte auch ein paar Minuten, um in Fahrt zu kommen. So fielen die ersten Treffer auch erst spät in der ersten Hälfte. Mülheim hatte bis dahin aber gut dagegengehalten, agierte aber insgesamt zu statisch und hatte nur wenige nennenswerte Kreisszenen. Doch nach der Pause gelang mit dem 3:0 und dem 4:0 für den DHC praktisch die Vorentscheidung, auch wenn der HTCU nun flexibler agierte.

Start mit verdienter Niederlage gegen Düsseldorf Foto: Tamara Ramos

„Dafür haben wir defensiv aber ein paar einfache Fehler gemacht, die Düsseldorf dann zu leichten Toren nutzt, so UM-Coach Benjamin Hinte. „Wir haben es uns heute etwas anders vorgestellt, hatten uns im ersten Saisonspiel gegen noch nicht so gut eingespielte Gegnerinnen mehr ausgerechnet.“

Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 2:6 (0:2)

Offener Schlagabtausch endet mit Remis

In einem echten Schlagabtausch zum Saisonauftakt im Westen trennten sich Uhlenhorst Mülheim und der Düsseldorfer HC am Ende mit 6:6 unentschieden. Zur Halbzeit hatte der HTCU noch mit 3:2 geführt, schaffte dann aber erst Sekunden vor Schluss den Ausgleich.

Ordentlicher Start für unser junges Team Foto: Tamara Ramos

Düsseldorfs Trainer Mirko Stenzel zeigte sich ob des knapp verpassten Sieges etwas ärgerlich: „Wenn du es so knapp aus der Hand gibst, ist es natürlich ärgerlich. Ich denke, es war ein Spiel mit vielen Aufs und Abs auf beiden Seiten.“

Mülheims Trainer Omar Schlingemann hingegen war zufrieden mit dem Remis: „Für ein erstes Saisonspiel war das in Ordnung. Technisch und taktisch haben wir natürlich noch Luft nach oben, aber die Moral und die mentale Stärke, den Rückstand 30 Sekunden vor Schluss noch auszugleichen, das ist toll. Von daher bin ich nicht unzufrieden, auch wenn ich natürlich lieber gewonnen hätte – was auch für den DHC gilt.“

Mülheim stand in den ersten 20 Minuten defensiv sehr gut, Düsseldorf tat sich entsprechend schwer, Lücken zu finden und zum Torabschluss zu kommen. Mit fortlaufender Zeit allerdings entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem die Führung mehrfach wechselte. Düsseldorf war nach dem Seitenwechsel auch etwas besser im Spiel und schaffte kurz vor Schluss den Führungstreffer durch Raphael Hartkopf. Doch in doppelter Überzahl – nach Gelb für Düsseldorfs Hayner und mit einem zusätzlichen Feldspieler statt des Keepers – gelang Mülheim im Gegenzug noch der insgesamt nicht unverdiente Ausgleich.

Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 6:6 (2:2)