Archiv für die Kategorie „DAMEN“

Uhlen im Einsatz für die Nationalteams

Die Ostertage sind traditionell auch immer Einsatzzeit für die Nationalmannschaften: von U16 bis U21 waren (und sind noch) in den vergangenen Tagen einige Uhlen in schwarzrotgoldenen Farben unterwegs bei Länderspielen in Köln, Brüssel, Düsseldorf, Mönchengladbach – und viele sehr erfolgreich, wie z.B. die weibliche U16, die alle 4 Länderspiele gegen USA und Belgien gewinnen konnte, oder die weibliche U18, die nur einmal unglücklich den USA unterlag und ansonsten gegen Belgien und die USA erfolgreich war.

Bei der U16: Nika Hansen, Julia Hemmerle und Fee Mazkour

Bei der U18: Marie Hahn und Luca Scheuten

Bei der U18: Nick Werner und Jo Schmitz

Bei der U21: Katharina und Maren Kiefer, Aina Kresken und Susanne Timm

Ab Mittwoch folgen dann die Pro-League-Einsätze der A-Nationalmannschaften in Mönchengladbach.
Mit den DANAS spielt Maike Schaunig gleich 4 Mal: am Mittwoch, 18:30 Uhr, gegen Großbritannien, am Freitag um 18:30 Uhr gegen die Niederlande, am Sonntag um 12:00 Uhr gegen China und am Dienstag um 18:30 Uhr gegen die USA.
Die Herren mit Niki Bosserhoff, Malte Hellwig, Timm Herzbruch, Ferdi Weinke und Lukas Windfeder spielen ebenfalls: am Freitag um 20:30 Uhr gegen die Niederlande und am Sonntag um 14:00 Uhr gegen Großbritannien.
Tickets für die Pro-League-Spiele gibt es hier: Ticketshop Pro League

Durchwachsenes Hamburg-Wochenende unserer Damen

Statt der erhofften 3 Punkte gab es am Ende nur einen Punkt für unsere Damen in Hamburg: In den letzten 5 Minuten konnte Harvestehude die 2:0-Führung unsere Damen noch ausgleichen. Der Kampf um Platz 5 wird damit enger – aber noch ist das Team #thebestoftherest! Weiter geht es am 4./5. Mai mit einem Heimspiel gegen RW Köln und auswärts beim Düsseldorfer HC.

Maike Schaunig erzielte die Führung gegen HTHC - für Maike steht nun die Pro League mit den DANAS in Gladbach auf dem Programm!

Berichte Hockeyliga:

UHC-Damen verteidigen die Spitzenposition

Die Hockey-Damen vom UHC Hamburg haben ihren Spitzenplatz in der Hockeyliga verteidigt. Am Samstag siegten die Gastgeberinnen bei teils schwierigen Wetterbedingungen vor rund 100 Zuschauern mit 3:1 (2:0) gegen Uhlenhorst Mülheim. „Wir hätten den Sack im ersten Viertel zumachen können oder auch müssen. Mülheims erster Schuss führt zu dann zu einem Tor. Im letzten Viertel waren wir dann wieder stärker, haben die einfachen Sachen gemacht und gut kontaktet”, sagte Kapitänin Janne Müller-Wieland.

Der UHC machte nach dem Anpfiff sofort Druck, der Ball lief gut. Eine schöne Kombination auf der rechten Seite führte in der 2. Minute bereits zum 1:0 durch Eileen Hoffmann. Die war nach einem von Charlotte Stapenhorst eingeleiteten Konter und Pass von Marie Mävers in der 5. Minute erneut erfolgreich, dieses Mal per Nachschuss, nachdem HTCU-Torfrau Terese Correira den ersten Versuch noch hatte abwehren können.

Danach indes ließen die Gastgeberinnen weitere Chancen ungenutzt und agierten im zweiten Viertel nicht mehr ganz so souverän. So führte ein Konter zum überraschenden 1:2 durch Maren Kiefer. Plötzlich war die Partie wieder offen, denn der UHC zeigte in der Defensive einige Lücken. Ungemütlich wurde es allerdings für alle Beteiligten, als Mitte des zweiten Viertels bis zur Pause ein Schnee- und Graupelschauer einsetzte.

Erst zum Ende des dritten Viertels und im Verlauf des vierten Viertels gewann der UHC wieder die Oberhand und sorgte mit dem 3:1 von Marie Mävers drei Minuten vor dem Ende schließlich für die Entscheidung. „Es war vielleicht ganz gut, diese Erfahrung vor dem Europapokal noch zu machen”, sagte Müller-Wieland mit Blick auf den Spielverlauf.

Mülheim-Trainer Benjamin Hinte räumte derweil ein: „Wir haben wieder frühe Gegentore bekommen, das ist in den vergangenen Spielen schon unser Manko gewesen. Wir haben danach im Halbfeld super agiert und wenig Chancen zugelassen und gut mitgehalten.”

UHC Hamburg – Uhlenhorst Mülheim 3:1 (2:1)
Tore:
1:0 Eileen Hoffmann (2.)
2:0 Eileen Hoffmann (5.)
2:1 Maren Kiefer (20.)
3:1 Marie Mävers (57.)
Ecken:4 (0 Tore) / 0 (0 Tore)
Zuschauer:100
Schiedsrichter:T. Hinsken / G. Küpper

HTHC-Damen mit Punktgewinn gegen Mülheim

Die Hockeydamen des Harvestehuder THC fahren unter dem neuen Trainerteam die nächsten Punkte ein. Am Sonntag erkämpften sich die Hamburgerinnen vor rund 60 Zuschauern in der hockeyliga gegen Uhlenhorst Mülheim nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 (0:1). „Wir waren zu ungefährlich, Mülheim dagegen effektiv“, sagte HTHC-Coach Paul Pongs. „Ein leistungsgerechtes Remis“, befand Gästetrainer Benjamin Hinte, „dieses Mal sind wir gut gestartet. Der HTHC hatte ein Plus an Ecken, aber wir haben diese Ecken gut verteidigt, unsere Torhüterin Terese Correia war sehr gut.“

Ein Abwehrfehler der Hausherrinnen leitete das frühe 1:0 der Gäste ein. „Wir haben insgesamt nicht so gut verteidigt“, stellte Pongs später fest. Das nutzte Maike Schaunig, die ein Solo zum 1:0 vollendete (9.). Dass es dabei bis zur Halbzeit blieb, lag auch an zwei vergebenen Kurzen Ecken des HTHC zu Beginn des zweiten Viertels.

Nach dem Seitenwechsel bemühte sich der HTHC, den Druck zu erhöhen, kam aber nur zu wenig aussichtsreichen Offensivaktionen. Eine aus Sicht der Hamburgerinnen umstrittene Entscheidung der Schiedsrichter ging dann dem 2:0 der Gäste voraus, die aus der eigenen Hälfte einen schnellen Angriff vortrugen. Maren Kiefer ließ im gegnerischen Schusskreis schließlich eine Gegenspielerin stehen und erzielte mit einem platzierten Schuss den zweiten Treffer für die Gäste (36.).

Ende des dritten Viertels wurde es erst einmal leerer auf dem Platz: Erst sah HTHC-Coach Tobias Hauke Gelb, dann mussten zwei weitere Spielerinnen der Gastgeberinnen und eine Mülheimer Spielerinnen das Feld aufgrund Grüner Karten verlassen. Rund elf Minuten vor dem Ende war die Partie dann auch für HTHC-Torfrau Rosa Krüger beendet. Sie wich allerdings einer elften Feldspielerin. In Überzahl entwickelte der HTHC deutlich mehr Druck und kam zu einigen Kurzen Ecken, die aber allesamt nicht verwertet werden konnten. Ein Solo von Marisa Martin Pelegrina über rechts führte dann zum 1:2-Anschluss durch Veronica Decsyova (54.), die dem hereingegebenen Ball die entscheidende Richtungsänderung gab. Die Stürmerin war kurz darauf dann auch beim Torschuss von Julia King noch mit dem Schläger am Ball und sorgte knapp fünf Minuten vor dem Ende für das umjubelte 2:2. Zwar agierte der HTHC dann noch mit elf Feldspielerinnen weiter, konnte aber keinen dritten Treffer mehr markieren. „Wir haben voll auf Sieg gespielt“, unterstrich Pongs im Hinblick auf die Entscheidung, sich nicht mit dem Remis zufriedengeben zu wollen.

Harvestehuder THC – Uhlenhorst Mülheim 2:2 (0:1)
Tore:
0:1 Maike Schaunig (9.)
0:2 Katharina Kiefer (36.)
1:2 Veronika Decsyova (54.)
2:2 Veronika Decsyova (57.)
Ecken:8 (0 Tore) / 1 (0 Tore)
Zuschauer:60
Grüne Karten: Marisa Martin Pelegrina, HTHC (ständiges Reklamieren)
Laura Saenger, HTHC (ständiges Reklamieren)
Dinah Grote, UM (ständiges Reklamieren)
Gelbe Karten: , UM (ständiges Reklamieren)
Schiedsrichter: O. Ingwersen / T. Lipsky

#BestoftheRest: Damen nach Sieg und Unentschieden weiter auf Platz 5

Hinter der 4er-Spitzengruppe in der Bundesliga haben unsere Damen am Wochenenden durch den souveränen Sieg gegen die Zehlendorfer Wespen und das Unentschieden gegen Verfolger Berliner HC ihren 5. Tabellenplatz gefestigt – Best of the Rest lautet jetzt das Ziel für die restlichen 5 Spiele der Saison!

Spielberichte Hockeyliga:
Mülheim-Damen besiegen Wespen 3:1
Die Damen des HTC Uhlenhorst sicherten sich am Samstagnachmittag einen am Ende verdienten 3:0-Heimsieg gegen die Zehlendorfer Wespen. Die Gäste aus dem Osten zeigten dabei besonders in der ersten Hälfte eine couragierte Leistung, verloren aber im zweiten Durchgang zwischenzeitlich die nötige Intensität im Spiel nach vorne.

Dabei kamen die Gäste aus Berlin zunächst gut ins Spiel und erarbeiteten sich aus dem Spiel heraus einige Chancen. Die Mülheimerinnen übernahmen allerdings nach und nach die Kontrolle, kreierten dabei allerdings nur wenig nennenswerte Chancen. Aufseiten der Gäste beschränkte man sich dagegen auf schnelle Konter und stellte eine geordnete Defensivreihe. Diese wurde dann in der 21. Spielminute von Dinah Grote erstmals durchbrochen und führte nach einem Konter zum 1:0. „Wir haben gut angefangen und wären sicher nicht unverdient in Führung gegangen“, zeigte sich Wespen-Coach Carsten Vahle zufrieden mit der ersten Halbzeit.

Nach dem Seienwechsel konnten die Wespen das Spiel erst einmal weiter ausgeglichen gestalten. Der HTCU wurde jetzt allerdings konsequenter in den Offensivaktionen und Katharina Windfeder nutzte eine der insgesamt fünf Kurzen Ecken zum 2:0 (39.). Kurz nach dem Anpfiff zum Schlussviertel, durfte sich dann auch Aina Lilly Kreske in die Torschützenliste eintragen und markierte mit dem 3:0 die Vorentscheidung. In der Schlussphase kamen die Gäste aus Zehlendorf dann wieder besser ins Spiel und prüften Mülheims Torfrau Thérèse Correira, die allerdings im direkten Duell zwei starke Paraden zeigte und ohne Gegentreffer blieb.

Starke Leistungen zeigte unsere Keeperin Térèse Correia am Wochenende

„Wir hätten uns sicher nicht beschweren können, wenn die Wespen noch ein Tor machen“, bilanzierte Uhlen-Trainer Benjamin Hinte und ergänzte: „Wir brauchen im Moment recht lange, um wach zu werden, auch wenn der Sieg am Ende sicher verdient war und wir einige gute Szenen hatten.“

„Es gab zwei Verletzungen und einige Eckenentscheidungen gegen uns“, erklärte Gästetrainer Vahle nach dem Aufeinandertreffen: „Wir müssen das Spiel jetzt abhaken und uns auf morgen konzentrieren. Wir bleiben weiter optimistisch!“

Durch die Niederlage bleiben die Zehlendorfer Wespen vor dem Abstiegskracher am Sonntag gegen den punktgleichen TSV Mannheim auf dem elften Rang. Die Mülheimerinnen mischen dagegen weiter im Verfolgerfeld mit und stehen nach dem Heimsieg aktuell auf Platz fünf.

Uhlenhorst Mülheim – Zehlendorfer Wespen 3:0 (1:0)
Tore:
1:0 Dinah Grote (21.)
2:0 Katharina Windfeder (39., KE)
3:0 Aina Lilly Kresken (46.)
Ecken:3 (1 Tor) / 1 (0 Tore)
Zuschauer:160
Grüne Karten:Maike Schaunig, UM (Foulspiel)
Anna Mareike Kell, Wespen (Foulspiel)
Gelbe Karten:Melanie Terber, UM (Foulspiel)
Schiedsrichter:J. Boelke / T. Hinsken

Torloses Remis der Tabellennachbarn
Die Damen von Uhlenhorst Mülheim und dem Berliner HC trennten sich am 17. Spieltag der hockeyliga mit einem torlosen Remis. Mülheim hatte über 60 Minuten zwar etwas mehr Spielanteile und die besseren Chancen, doch die BHC-Defensive stand stabil und so blieb es am Ende beim nicht unverdienten 0:0. Durch das Unentschieden stehen beide Mannschaften mit großem Abstand auf die Top Vier weiterhin auf den Rängen fünf und sechs.

Die Uhlen starteten mit viel Schwung in die Partie gegen den direkten Tabellennachbarn aus Berlin. Doch im letzten Viertel fehlte den Mülheimerinnen die nötige Konsequenz. Der BHC befreite sich nach und nach aus der Umklammerung und kam selbst zu einigen Torannäherungen, die jedoch ebenfalls nichts einbrachten. Mit dem torlosen Remis gingen beide Teams auch in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild wie schon in Halbzeit eins. Mülheim kam besser aus der Kabine und drückte auf die Führung, doch wieder wollte die Kugel nicht in das Berliner Tor. Mit fortlaufender Spielzeit wurde der BHC immer stärker und erspielte sich sogar ein leichtes Chancenplus. Ein Treffer sollte bis zum Ende der Partie jedoch trotz guter Gelegenheiten auf beiden Seiten nicht mehr fallen.

Mülheim-Trainer Benjamin Hinte war nach der Partie mit dem Wochenende nicht unzufrieden: „Zweimal zu Null an diesem Wochenende ist definitiv eine gute Leistung. Es sind auf jeden Fall vier gewonnene Zähler für uns, bei besserer Chancenverwertung wären sogar sechs Punkte möglich gewesen. Heute war es bis zum Kreis ein gutes Spiel von uns, leider konnten wir einige gute Angriffe jedoch nicht verwerten.“

Moritz Ebeling, Coach des BHC, zeigte sich ebenfalls glücklich über den Punktgewinn: „Aus meiner Sicht geht das Unentschieden am Ende in Ordnung. Das Spiel kann theoretisch auch 2:2 ausgehen. Wir spielen vor allem eine sehr, sehr gute zweite Halbzeit und haben kaum Chancen zugelassen. Wenn überhaupt, hatte Mülheim nur noch Möglichkeiten nach Fehlern in unserem Aufbauspiel.“

Uhlenhorst Mülheim – Berliner HC 0:0 (0:0)
Tore:
Ecken:2 (0 Tore) / 1 (0 Tore)
Zuschauer:120
Grüne Karten:Anke Grueneberg, BHC (Foulspiel)
Schiedsrichter:J. Boelke / T. Hinsken

Hockey-Bundesliga: Doppel-Heimspieltage nach dem Tag der Offenen Tür

Viel los am Wochenende bei uns am Club:
Direkt im Anschluss an den Tag der Offenen Tür am Samstag von 10:00 – 12:30 Uhr folgt ein Doppel-Heimspieltag im Waldstadtion. Und auch am Sonntag treten unsere Bundesliga-Teams im Doppelpack zuhause an!

Unsere Damen sind mittlerweile starke 5. in der Liga, unsere Herren können nach den beiden letzten tollen Auftritten mit 15 Toren schon Richtung Final Four schauen. Da beide Teams nach diesem Wochenende nur noch einmal zuhause spielen, solltet ihr also die Heimspiele nicht verpassen:

Samstag:

  • 13:30 Uhr: Damen gegen Zehlendorfer Wespen
  • 16:00 Uhr: Herren gegen BW Berlin
Sonntag:
  • 12:00 Uhr: Damen gegen Berliner HC
  • 14:30 Uhr: Herren gegen Berliner HC

Doppel-Heimspieltag am Wochenende

Damen klettern auf Platz 5 der Bundesliga nach Sieg über Bremen

Starke Leistung unserer Damen trotz Verletzungssorgen: Nach der knappen 3:4-Niederlage beim Mannheimer HC Holz das Team 3 Punkte in Bremen und steht jetzt auf Platz 5 der Bundesliga!

Luca Scheuten erzielt das wichtige 2:1 gegen Bremen


Spielberichte Hockeyliga:

Bremer Damen verlieren gegen Mülheim nach späten Toren
Die Damen des Bremer HC mussten trotz einer Halbzeitführung auch im zweiten Spiel des Doppelwochenendes gegen den HTC Uhlenhorst am Sonntagnachmittag eine 1:3-Heimniederlage hinnehmen. Dabei ging die Taktik der Norddeutschen zunächst auf, doch drei späte Treffer der Gäste aus dem Westen wendeten die Überraschung für das Tabellenschlusslicht doch noch ab.

Die Bremerinnen hatten zunächst einen optimalen Start erwischt und gingen durch Juliane Grashoff schon in der 6. Spielminute gegen die favorisierten Gäste in Führung. Dabei zeigte das Team von Trainer Martin Schultze besonders in der Defensive ein hohes Maß an Leidenschaft und Kampfeswillen. „Wir haben ein sehr starkes erstes Viertel gespielt und versäumen es, da höher in Führung zu gehen“, bilanzierte der BHC-Coach. Gleichzeitig kam von den Gästen aus dem Ruhrgebiet zu wenig, sodass es mit einer verdienten Führung für den Tabellenletzten in die Pause ging.

Nach dem Wiederanpfiff schien es, als könne der Bremer HC das intensiver werdende Spiel weiterhin offen gestalten. Der HTCU übernahm allerdings jetzt die Initiative und erarbeitete sich immer wieder Vorteile. Mehr und mehr setzten sich die Gäste dabei in der Offensive fest und ließen den Gegner laufen. So sorgte der Doppelschlag von Charlotte von Hülsen und Luca Scheuten (43./45.) für die inzwischen verdiente Gästeführung. Den Schlusspunkt setzte dann Maren Kiefer, die in der 53. Spielminute einen langen Ball festmachte und ihn sehenswert unter die Latte setzte.

„Der Willen war bei den Bremerinnen heute zu sehen“, erkannte Mülheims Trainer Benjamin Hinte die Leistung der Bremerinnen an. „Sie kämpfen um jeden Punkt. Irgendwann sind wir besser reingekommen und haben sicher hinten raus verdient gewonnen.“ Martin Schultze haderte dagegen nach dem Schlusspfiff mit der Chancenverwertung seines Teams: „Wir können eigentlich am Anfang schon mit 3:0 wegziehen. Nach dem Rückstand gehen die Köpfe leider runter, obwohl wir es heute selber in der Hand hatten.“

Bremer HC – Uhlenhorst Mülheim 1:3 (1:0)
Tore:
1:0 Juliane Grashoff (6.)
1:1 Charlotte von Hülsen (43.)
1:2 Luca Scheuten (45.)
1:3 Maren Kiefer (53.)
Ecken:4 (0 Tore) / 3 (0 Tore)

MHC holt nach wilder zweiter Halbzeit noch den Dreier
Die Zuschauer bekamen am Samstag beim 4:3-Sieg des mannheimer HC gegen Mülheim einiges geboten. Dabei sah es nach der ersten Hälfte nach einem klaren Sieg des Tabellenvierten aus, der mit 2:0 führte. Mülheim kam nach einem Eckentor aber besser in die Partie und die Gastgeberinnen verloren etwas den Faden. So kassierten die Quadratestädterinnen noch gleich zweimal den Ausgleich, konnten letztlich durch einen Treffer von Nadine Kanler aber trotzdem gewinnen.

“Wir wussten, dass wir nach der sehr kurzen Vorbereitung mit nur drei Testspielen noch nicht so weit waren und hatten heute auch fünf Verletzte”, so MHC-Coach Philipp Stahr. “Dennoch müssen wir schon zur Pause 4:0 oder 5:0 führen, lassen da zuviel liegen. Mülheim hat viel mit langen Bällen und Schlenzern operiert und war damit recht erfolgreich. Letztlich nehmen wir mit, dass wir in den nächsten Trainingseinheiten noch viel zu tun haben, aber auch, dass wir, wenn es eng wird, immer noch eine Antwort haben.”
HTCU-Trainer Benjamin Hinte war zufrieden mit seinem Team: “Weil wir eine gute zweite Halbzeit gezeigt haben und eine starke Eckenquote bewiesen haben. Klar, hofft man, wenn man zweimal den Ausgleich macht, dass man etwas mitnimmt, und es hätte nach dem 3:3 auch andersherum ausgehen können, aber letztlich war der Sieg des MHC schon verdient. Wir haben gesehen, dass wir auch mit den Top-Teams mithalten können, wollen gegen die jetzt aber auch mal etwas mitnehmen.”

Es dauerte keine zwei Minuten, da hatte MHC-Ass Nike Lorenz schon zur Führung für die Kurpfälzer getroffen. Diese blieben dominant und erarbeiteten sich reichlich Chancen und Ecken. Doch es dauerte bis zur 20. Minute, Sonja Zimmermann, die zuletzt ja auch für die Damen-Nationalmannschaft berücksichtigt worden war, per Ecke zum 2:0 traf. “Wir haben die erste Hälfte leider komplett verschlafen”, monierte Hinte.
Im dritten Viertel konnte Lilly Kresken mit der ersten Mülheimer Ecke den Anschlusstreffer erzielen. “Danach wird es bei uns unstrukturierter und zum Teil kopflos”, so Stahr. “Wir verteidigen im Kreis aber auch nicht souverän.” Folge war, dass erneut Kresken kurz vor der letzten Viertelpause zum 2:2 traf. Im vierten Viertel wurde es etwas wild. Erst konnte Routinier Lydia Haase den MHC wieder in Führung bringen, zwei Minuten später glich Maren Kiefer per Strafecke zum 3:3 aus. Doch es dauerte wieder nur eine Minute, da hatte Nadine Kanler das Heimteam zum dritten Mal in Führung gebracht – und bei der sollte es bis zum Schlusspfiff bleiben.

Mannheimer HC – Uhlenhorst Mülheim 4:3 (2:0)

Tore:
1:0 Nike Lorenz (2.)
2:0 Sonja Zimmermann (20., KE)
2:1 Aina Lilly Kresken (36., KE)
2:2 Aina Lilly Kresken (43.)
3:2 Lydia Haase (51.)
3:3 Maren Kiefer (53., KE)
4:3 Nadine Kanler (54.)
Ecken:7 (1 Tor) / 2 (2 Tore)
Zuschauer:300
Schiedsrichter:R. Adrien / F. Jung

Bundesliga im Waldstadion: Der Club an der Alster kommt

Nach dem tollen Auftakt unserer Herren mit dem 6:0-Sieg gegen Harvestehude am vergangenen Samstag kommt auch diesen Samstag ein Hamburger Team ins Waldstadion: Um 16:00 Uhr geht es gegen den Club an der Alster!

Mit einem Sieg kann unser Team einen weiteren großen Schritt Richtung Final Four machen – das sollte kein Uhle und Hockeyfan verpassen am Samstag, denn es wird bestimmt ein hart umkämpftes Spiel gegen den Hallenmeister!

Unsere Damen starten nun auch in die restliche Bundesliga-Saison – allerdings müssen sie erstmal auswärts ran und spielen am Samstag um 15:00 Uhr gegen den Final-Four Kandidaten Mannheimer HC. Am Sonntag folgt dann um 14:00 Uhr das wichtige Spiel gegen den Bremer HC. Wir drücken die Daumen, dass trotz einiger Verletzungen der Auftakt gelingt!

Heimspiel gegen Alster im Waldstadion

WAZ: Familie Kiefer ist immer in Bewegung

In Ruderbooten, auf dem Pferd und auf dem Hockeyplatz: Die Kiefers leben für den Sport und mit dem Sport. Alle sechs Kinder sind beim WSV, HTCU und im Reitverein aktiv

Familie Kiefer ist immer in Bewegung. Teils zu Wasser, teils zu Lande auf dem Hockeyplatz – und auch im Auto, wenn es sein muss. Eine clevere Struktur und eine große Bereitschaft zu Mobilität ermöglicht es den Kindern, ihren Sport intensiv zu betreiben. Ein starke familiärer Rückhalt spiegelt die Erfolge.

Familientreffen beim Wassersportverein Mülheim: Maren, Katharina, Peter, Martin, Marla und Justus Kiefer Foto: Zoltan Leskovar

Seit Jahrzehnten haben die Kiefers ein inniges Verhältnis zum Sport, insbesondere zum Rudern und zum Hockey. Eigentlich täglich dreht sich bei den Kiefers alles um den Sport. Ihren aktiven Beitrag leisten sie beim Wassersportverein (WSV) Mülheim und beim HTC Uhlenhorst – häufig bis an die Grenzen des im Amateurbereich Machbaren. „Sport bestimmt die Struktur in der Familie. Unser Leben richtet sich stark danach aus, was der Sport letztlich vorgibt“, so Peter Kiefer (58), Bug-Fahrer des WSV-Bundesliga-Achters und Bundesliga-Zweiter von 2016. Und die ganze Familie ist sich einig: Einer starken Leistung im Training und Wettbewerb geht immer ein solider Rückhalt aus den eigenen Reihen voraus.

Auch Justus und Marla Kiefer sitzen im Ruderboot

Als Peter Kiefer acht Jahre alt war, führte ihn sein Vater an den Rudersport heran – später steckte er seinen jüngeren Bruder Martin mit seiner Begeisterung an. Auch die nächste Generation sitzt im Ruderboot: Sein Sohn Justus (12), der 2018 den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft belegte, und seine Nichte Marla (11) rudern heute beim WSV.

„Mir gefällt am Rudersport, dass man seinen Ehrgeiz aufbauen kann. Wenn eine Regatta nicht so gut war, werden die nächsten einfach besser“, sagt Marla. Ihr fällt es leicht, sich auf lange Sicht zu motivieren. Nicht zuletzt durch die Ratschläge ihres Vaters Martin Kiefer (49), der als mehrmaliger Deutscher Meister, zweimaliger Europameister und dem sechsten Platz bei der WM in Australien 1990 weiß, worauf es ankommt. Aktuell bedient er als Schlagmann oder im Mittelschiff auch den WSV-Bundesliga-Achter.

Für die Kiefer-Väter stand nie an erster Stelle, ihre Kinder ausgerechnet zum Rudern zu bringen: „Unwichtig ist, was sie machen. Wichtig war uns immer, dass sie etwas tun, wovon sie extrem begeistert sind. Durch Sport legen sie den Anker für ihre weitere Entwicklung. Sich zu organisieren, bestimmte Verpflichtungen einzuhalten, pünktlich zu sein – solche Sachen lernen Kinder am besten im Sport.“

Lina Kiefer entschied sich für den Reitsport

Bei Martin Kiefers älterer Tochter Lina (15) fiel die Entscheidung letztlich auf den Reitsport. Zuvor absolvierte sie jahrelang mit Erfolg Ruder-Bundesentscheide im Kinderbereich.

Die Zwillingsschwestern Katharina und Maren bevorzugen mit Hockey ebenfalls einen Sport abseits des Wassers. Beide sind fester Bestandteil in den Bundesligamannschaften des HTC Uhlenhorst. Selten genug für Geschwister, aber einmalig in der Hockeyfamilie, stehen Zwillinge zusammen mit der U21-Nationalmannschaft auf dem Platz. Mit der Jugend A feierten sie 2016 gemeinsam den Sieg bei der Deutschen Meisterschaft. Katharina legte im gleichen Jahr noch mit dem U18-Vize-Europameistertitel nach. Ihren beruflichen Ambitionen geht das Mittelfeld-Ass im Lehramtsstudium für die Fächer Deutsch und Sport nach. Stürmerin Maren profitiert derweil von ihrem analytischen Verständnis im Jura-Studium.

„Am Ende muss eine vernünftige Ausbildung her“

Sport bestimmt bei Familie Kiefer den Lebensmittelpunkt, nicht aber den Lebensinhalt. „Sport ist immer noch Sport, solange man alles auf Amateur-Ebene betreibt. Am Ende muss eine vernünftige Ausbildung her, aber das geht auch neben dem ambitionierten Training“, sagt Peter Kiefer.

Das ist ganz aktuell auch das Credo für seinen ältesten Sohn Niclas (23). Er ruderte in Mülheim und Krefeld bis zu den Deutschen Meisterschaften im Achter und dem Meistertitel im Sprint. Aufgrund des straffen Lernpensums pausiert der Medizinstudent für eine Weile mit dem Rudersport zugunsten eines flexibel zu organisierenden, aber nach wie vor täglichen Trainings.

Kinder sind ihren Eltern dankbar

Alle Familienmitglieder kommen im und mit dem Sport weit rum. „Wir sind unseren Eltern extrem dankbar, dass sie uns immer überall hingefahren haben und es noch heute tun“, sagt Maren Kiefer stellvertretend für alle Geschwister. Vieles bliebe ihnen damals sonst verwehrt.

An bestimmte Fahrstrecken erinnert sich Peter Kiefer dabei besonders gut: „Als die Mädels damals ihr Endspiel in der Halle hatten, fing zeitgleich die Skifreizeit an. Da habe ich sie Sonntagnacht noch nach Tirol gefahren. Bei Niclas war es genau dasselbe, er hatte zwei Jahre vorher eine Langstreckenregatta in Amsterdam. Man muss auf nichts verzichten, solange man es clever anstellt und der Zusammenhalt da ist.“

WAZ, Nicole Hetmanski

Wahl zu Mülheims Sportlern des Jahres – stimmt für unsere Uhlen!

Am 16. März 2019 werden bei der medl Nacht der Sieger Mülheims Sportler des Jahres gekürt – und ihr könnt ab heute für unsere Uhlen abstimmen:
Nominiert sind Maike Schaunig als Sportlerin des Jahres, Ferdi Weinke als Sportler des Jahres und unsere Herren als Mannschaft des Jahres.

Abstimmen könnt ihr bis zum 8. Februar hier: Mülheims Sportler des Jahres 2018!
Und nicht vergessen, die Wahl über die Bestätigungsmail zu verifizieren!

Final Four-Träume geplatzt nach toller Saison unserer Bundesligateams

Aus der Traum vom Final Four in Mülheim: nach den Niederlagen der Damen beim Club an der Alster und der Herren gegen UHC findet die Endrunde nächste Woche leider ohne uns statt. Aber es waren noch mal tolle Spiele mit vielen Emotionen und gerade bei den Herren auch Spannung und Kampf bis zur allerletzten Sekunde.
Fazit bleibt: Unsere beiden jungen Teams haben eine großartige Saison gespielt, alles gegeben und mehr erreicht als zu erwarten war angesichts von Nationalteamabstellungen und Verletzungen!

Danke für eine tolle Saison

Berichte Hockeyliga:

Titelverteidiger UHC konnte sich in einem sehr spannenden, umkämpften Viertelfinale bei West-Meister Uhlenhorst Mülheim knapp mit 6:5 (1:0) durchsetzen und zog damit ins Halbfinale am kommenden Samstag, 26. Januar, in der innogy-Sporthalle in Mülheim ein. Gegner dort sind der TSV Mannheim oder die Zehlendorfer Wespen. Für Mülheim ist es ein Déjà-vu, wie 2017 bei einer Endrunde in der eigenen Stadt nur zuschauen zu können.

Die Trainerstimmen waren vom gegenseitigen Respekt geprägt. Omar Schlingemann meinte: „Wir bekommen zwei Tore umstritten abgepfiffen und ein nicht regelkonformes Gegentor. Das ist schon ärgerlich. Aber um ehrlich zu sein: Das war so ein hochklassiges enges Match, das in beide Richtungen hätte ausgehen können. Dieses Mal gewinnt der UHC – und da muss man gratulieren!“
UHC-Coach Benedikt Schmidt-Busse: „Das war 60 Minuten lang ein Fight auf Augenhöhe, bei dem wir die ganze Zeit über unsere Effektivität kommen. Mülheim spielt komplett Manndeckung und setzt uns damit enorm unter Druck. Damit haben sie uns sehr beschäftigt. Aber ich fand eh, dass sie sich vorher viel zu kleingeredet haben. Auch wenn ein paar Leistungsträger da nicht Halle spielen, ist das eine bärenstarke Truppe. Ich erwarte im Halbfinale erneut ein solch emotionales, enges Match.“

Den Gästen gehörte die Anfangsphase der Partie, in denen der UHC abgezockter wirkte. Das 1:0 durch Hannes Müller war nicht unverdient. Mülheim kam in dieser Halbzeit nur zu zwei, drei klaren Torchancen, die Thomas Alexander im UHC-Tor gut parierte. Auf der anderen Seite konnte sich der HTCU zur Pause bei Lenny Küppers bedanken, dass die Hausherren nicht deutlicher zurücklagen. Der junge Nationalkeeper hielt bärenstark.
Nach dem Wechsel traf Mülheim quasi mit dem Anstoß zum 1:1. „Das darf uns so eigentlich nicht passieren“, so Schmidt-Busse. „Unsere drei Treffer in dieser Mülheimer Druckphase haben sich nicht wirklich angekündigt – umso wichtiger waren sie.“ Schmid konterte den Ausgleich noch in der 31. Minute. Und auf Hellwigs erneuten Ausgleich besorgte Tino Teschke mit einem Doppelschlag das 2:4. Und das in einer richtig starken Mülheimer Phase, die der bis dahin recht glücklose HTCU-Topscorer Malte Hellwig mit dem 3:4 belohnte.
Es gab jetzt immer wieder Diskussionen mit den Schiedsrichtern, die ihre liebe Mühe mit den hoch schaukelnden Emotionen auf dem Feld hatten. Mülheim haderte mit den Entscheidungen bei zwei rausgepfiffenen Treffern. Der UHC war im Gegenzug eiskalt. Bernstein machte das 3:5. Und auf Hellwigs 4:5 per Ecke traf Routinier Moritz Fürste mit der zweiten Wiederholung der zweiten UHC-Ecke der Partie unten rechts zum 4:6. Schlingemann nahm nun Küppers vom Platz, brachte Matania als spielenden Keeper. Der UHC hielt dagegen, spielte nun mit dem Ex-Mülheimer Jan-Philipp Rabente als Feldspieler mit Torwartrechten. Und der musste davon auch ein-, zweimal rutschend Gebrauch machen. Trotz allem traf Niklas Bosserhoff noch zum 5:6. Die verbleibenden 50 Sekunden verwaltete der UHC aber clever und holte sich den Sieg.

Tore:
0:1 H.Müller 10.
1:1 J.Schiffer 31.
1:2 J.Schmid 31.
2:2 M.Hellwig 33.
2:3 T.Teschke 36.
2:4 T.Teschke 37.
3:4 M.Hellwig 42.
3:5 L.Bernstein 47.
4:5 M.Hellwig (KE) 56.
4:6 M.Fürste (KE) 58.
5:6 N.Bosserhoff 59.

Im Kampf um die Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft haben die Damen vom Club an der Alster die Endrunde am kommenden Wochenende in Mülheim erreicht. Im Viertelfinale besiegte der Titelverteidiger vor rund 800 Zuschauern den Endrunden-Gastgeber Uhlenhorst Mülheim mit 6:1 (4:1). Herausragende Spielerinnen waren Carlotta Sippel, die drei Treffer erzielte, und Torfrau Helen Heitmann. Im Halbfinale am Samstag, 26. Januar in der innogy-Arena in Mülheim trifft Alster im ersten Halbfinale um 12 Uhr auf den TSV Mannheim, der Ost-Meister Berliner HC 6:5 bezwang.

„Es war kein überragendes Spiel von uns. Mülheim hat in der Defensive gut gestanden. Aber ist schön für uns, dass wie diese Breite im Kader haben, das haben andere Teams nicht. In der Schlussphase haben wir das in Unterzahl in der Verteidigung gut gemacht, aber offensiv nicht. Darüber müssen wir reden“, sagte Alster-Trainer Jens George nach der Partie.

Die erste große Chance des Spiels hatten die Gäste. Doch Heitmann verhinderte den frühen Rückstand ihres Teams. Wenig später schaltete Kira Horn nach einem Pfiff der Schiedsrichter am schnellsten, lief quasi ungehindert in den HTCU-Schusskreis und legte auf Sippel ab, die den Ball nur noch einschieben brauchte.

Beinahe genauso ungehindert kam Charlotte von Hülsen in der 8. Minute im Schusskreis von Alster an die Kugel und traf zum 1:1. Die Freude über den Ausgleich währte nur kurz. Binnen 60 Sekunden zog Alster auf 3:1 davon. Erst war Sippel erfolgreich, danach Anne Schröder. Beide Treffer fielen über die rechte Seite. Emily Kerner sorgte mit einer verwandelten Strafecke für den 4:1-Pausenstand.

Kurz nach Wiederbeginn vergab Alster zwei Ecken. Nach Vorarbeit von Schröder erhöhte Sippel dann aber auf 5:1. Nach dem wohl schönsten Angriff traf Hanna Granitzki zum 6:1. Gut elf Minuten vor Ende nahm Mülheim die Torhüterin heraus und kam in Überzahl zu einigen guten Chancen, die aber alle von Heitmann vereitelt wurden.

„Wir haben Alster über weite Strecken vor eine Aufgabe gestellt“, betonte Mülheims Coach Benjamin Hinte und ergänzte: „Vor dem zweiten und dritten Tor hat es eine unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen gegeben. Aber das war nicht maßgeblich für die Niederlage. Alster hat verdient gewonnen, vielleicht war es um zwei Tore zu hoch.“

Tore:
1:0 Carlotta Sippel (4.)
1:1 Charlotte von Hülsen (8.)
2:1 Carlotta Sippel (9.)
3:1 Anne Schröder (10.)
4:1 Emily Kerner (KE, 18.)
———-
5:1 Carlotta Sippel (40.)
6:1 Hanna Granitzki (47.)

Final Fever: Wenige Restkarten für das Viertelfinale an der Tageskasse

Morgen, 15:00 Uhr ist Anpfiff zum Viertelfinal-Highlight gegen UHC Hamburg in der Lehnerhalle!
Einige wenige Restkarten gibt es noch an der Tageskasse – dies hat von 13:45 bis 14:15 Uhr geöffnet. Hier können auch reservierte Karten abgeholt und gezahlt werden.
Wer keine Karte mehr bekommt oder verhindert ist: Natürlich übertragen wir wieder auf Uhlen.TV!

Das Spiel der Damen um 14:00 Uhr bei Alster Hamburg wird über sporttotal.tv gestreamt!

Final Fever: Viertefinale am Samstag um 15 Uhr – Vorverkauf am Mittwoch

Der Termin für das Viertelfinale der Herren steht: am Samstag, um 15:00 Uhr ist Anpfiff in der Lehnerhalle!
Da die Kapazitäten begrenzt sind, gibt es einen Vorverkauf im Clubhaus am Mittwoch von 18:00 – 20:00 Uhr. Die Tickets kosten 10 EUR Normalpreis bzw. 6 EUR ermäßigt (für Kinder ab 6 Jahren, Studenten und Rentner).

Unsere Damen spielen ihr Viertelfinale am Samstag um 14:00 Uhr beim Club an der Alster Hamburg.
Kartenwünsche (15 EUR Normalpreis bzw. 7 EUR ermäßigt) bitte an Susanne Timm direkt richten!

Die grüne Wand steht hinter unseren Teams!

Damen im Viertefinale nach 3:1-Sieg über RW Köln

Mit einem sehr konzentrierten 3:1-Sieg gegen RW Köln im Uhlen-Dome haben unsere Damen bereits heute das Ticket für das Viertelfinale am nächsten Samstag beim Club an der Alster gelöst – sehr stark!

Spielbericht Hockeyliga:


Mülheimer Damen ziehen ins Viertelfinale ein

Die Damen von Uhlenhorst Mülheim besiegten im vorletzten Punktspiel der regulären Saison Rot-Weiss Köln mit 3:1 (2:1) und stehen damit als zweiter Viertelfinalist der West-Staffel fest. Köln ging zwar in Führung, ließ aber in der Folge fahrlässig Chancen liegen und brachte sich so um die letzte theoretische Möglichkeit, doch noch das Viertelfinale zu erreichen. Mülheim drehte die Partie noch vor der Halbzeit, tat im zweiten Durchgang nur noch das Nötigste und nutzte das Spiel bereits für erste taktische Veränderungen.

„Als das 0:1 fiel, standen wir noch nicht so gut“, beschrieb Mülheim-Coach Benjamin Hinte Anlaufschwierigkeiten seiner Damen zu Beginn der Partie. Julia Busch hatte da die Kölnerinnen nach knapp zwei Minuten in Führung gebracht. „Dann konnten wir mehr Spielanteile generieren“, so Hinte, „zudem haben wir ein neues System gespielt, mit dem die Mädels gut klarkamen. Außer den Ecken haben wir nicht viel zugelassen und diese dann auch gut verteidigt.“ Aus einer stabilen Defensive konterte Mülheim immer wieder gefährlich und generierte damit in den Schlussminuten der ersten Halbzeit ihre beiden Strafecken der Partie: Erst nutzte Lynn Neuheuser die erste zum Ausgleich, dann drehte Maren Kiefer die Partie.

Lynn Neuheuser mit dem wichtigen Ausgleich gegen Köln

„Das Spiel war sinnbildlich für diese Saison“, klang Rot-Weiss-Köln-Trainer Markus Lonnes nach dem Schlusspfiff resigniert. „Wir waren die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen und deutlich mehr Ecken“, so Lonnes und ergänzte: „Aber wir schießen keine Tore. Natürlich hat Mülheim nicht unverdient gewonnen. Denn wer im Hockey keine Tore schießt, kann nicht gewinnen.“ Lange konnten sich die Domstädterinnen nach Wiederanpfiff noch Hoffnung auf den Ausgleich machen. Doch als dieser immer wahrscheinlicher wurde, setzte Dinah Grote diesen Hoffnungen ein jähes Ende. „Das Tor zum 3:1 haben wir zum richtigen Zeitpunkt geschossen“, stellte Hinte in dieser Phase fest.

Uhlenhorst Mülheim – Rot-Weiss Köln 3:1 (2:1)
Tore:
0:1 Julia Busch (2.)
1:1 Lynn Neuheuser (26., KE)
2:1 Maren Kiefer (29., KE)
3:1 Dinah Grote (54.)

Ecken:
2 (2 Tore) / 4 (0 Tore)
Zuschauer:
150
Schiedsrichter:
T. Hinsken / A. Sesing

Das Wochenende der Entscheidungen…

… in der Bundesliga: Wer qualifiziert sich für die Viertelfinalspiele am 19. Januar?
Unsere Teams haben es selbst in der Hand – wir alle können sie unterstützen bei den beiden letzten Spieltagen am Wochenende:

  • Damen: Samstag, 12:00 Uhr gegen den Tabellen-Dritte RW Köln im Uhlen-Dome am Club und Sonntag, 14:00 Uhr in BW Köln
  • Herren: Samstag, 14:00 Uhr in BW Köln und Sonntag, 12:00 Uhr in der innogy Halle gegen SW Neuss

1. Damen: Das Viertefinale ist zum Greifen nahe

5 Punkte Vorsprung auf Platz 3 bei noch 2 ausstehenden Spielen – bereits am Samstag (um 12:00 Uhr in der Uhlenhorst-Halle!) können unsere Damen gegen RW Köln das Viertelfinale perfekt machen!

WAZ, Rulof Albert

Das Viertelfinale ist für den HTCU zum Greifen nah

Die Hockey-Spielerinnen des HTC Uhlenhorst sind am Wochenende ihrem Saisonziel einen großen Schritt näher gekommen. Nach den Siegen beim Bonner THV (8:3) und gegen Verfolger Club Raffelberg (6:4) genügt ihnen im nächsten Heimspiel gegen Rot-Weiss Köln am kommenden Samstag (12 Uhr) bereits ein Unentschieden, um den Einzug in das Viertelfinale perfekt zu machen.

Dinah Grote erzielte 4 Treffer bei den beiden Siegen am Wochenende Foto: Martin Möller

Das neue Jahr begann für die Mülheimerinnen mit einer Hiobsbotschaft: Nach dem Ausfall von Stammtorhüterin Femke Jovy kehrte Lena Grabowski zurück zwischen die Pfosten. Die 35-Jährige, die sich berufsbedingt aus dem Hockey-Sport zurückgezogen hatte, bewies in beiden Partien, dass sie ihr Hand- und Fußwerk nicht verlernt hat. „Sie hat es gut gemacht“, lobte HTCU-Trainer Benjamin Hinte.

Erster Treffer fällt bereits nach wenige Sekunden

Gegen Raffelberg legten die Mülheimerinnen furios los. Toni Meister nutzte die erste Ecke nach wenigen Sekunden zum 1:0. Dinah Grote (4.) und Lynn Neuheuser (9.) sorgten zunächst für klare Verhältnisse an der Lehnerstraße. „Wir haben schnell die Tore gemacht und sind das Spiel sehr kontrolliert angegangen“, sagte Hinte. „Raffelberg war nur nach unseren Fehlern gefährlich.“ So wie beim Anschlusstreffer der Gäste zum 1:3. Uhlenhorsts Spielführerin Maike Schaunig leistete sich im Aufbauspiel einen fatalen Fehlpass. Das Geschenk nahm Lucie Hiepen dankend an. Die Raffelbergerin setzte sich noch gegen die letzte Mülheimer Verteidigerin durch und ließ auch Grabowski keine Abwehrchance.

Die Uhlenhorsterinnen stellten durch Katharina Windfeder den Drei-Tore-Vorsprung wieder her, doch Raffelbergs U21-Nationalspielerin Pia Maertens verkürzte vor der Pause auf 2:4.

Nach dem Wechsel sorgten Meister und Neuheuser für eine scheinbar komfortable 6:2-Führung. Doch als Maertens zum 3:6 traf (53.) und Carla Mink Sekunden später gar das 4:6 für Raffelberg erzielte (54.), wurde es sechseinhalb Minuten vor Schluss noch einmal spannend. „Wir haben es dann aber kontrolliert zu Ende gespielt. Das war ein Riesenschritt in Richtung Viertelfinale“, freute sich Benjamin Hinte.

0:1-Rückstand beim Bonner THV

Mit dem ersten Spiel nach der Weihnachtspause am Samstag beim Vorletzten in Bonn war Benjamin Hinte durchaus zufrieden. Vor allem auch deshalb, weil sich seine Mannschaft von dem frühen Rückstand (4.) gegen Bonn unbeeindruckt zeigte. „Wir hatten nie das Gefühl, dass wir unter Druck stehen. Die Partie haben wir souverän runtergespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen“, sagte Hinte. Die Uhlenhorsterinnen waren spielerisch überlegen und überzeugten mit einigen guten Passfolgen. Die Folge waren gut herausgespielte Tore. „Und wir hätten noch mehr machen können“, befand Hinte.

Nun reicht den Mülheimerinnen am kommenden Wochenende im besten Falle ein Zähler, um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Sollte dieser eine Punkt gegen Rot-Weiss Köln nicht herausspringen, hat der HTCU am Sonntag bei Schlusslicht Blau-Weiß Köln die zweite Chance, den Matchball zu nutzen.

Hallen-Bundesliga: Doppel-Heimspieltag am Sonntag

Es geht jetzt Schlag auf Schlag in der Hallen-Bundesliga – schon Ende Januar sind ja bereits die Final4 in der innogy Halle. Insofern steht ein richtungsweisendes Wochenende auf dem Programm!

Bereits am Samstag spielen unsere Teams auswärts: Die Damen um 14:00 Uhr beim Bonner THV und die Herren um 16:30 Uhr beim Düsseldorfer HC.
Am Sonntag geht es dann mit einem brisanten Doppel-Heimspieltag in der Lehnerhalle weiter:

  • Um 12:00 Uhr beginnen die Damen mit dem Derby gegen Club Raffelberg
  • Um 14:00 Uhr folgt der West-Klassiker der Herren gegen RW Köln

Unsere Teams können jede Unterstützung brauchen am Wochenende!