Archiv für die Kategorie „DAMEN“

Wichtiger Sieg der Damen gegen Harvestehude

Über einen wichtigen Sieg freuten sich die Feldhockey-Bundesligaspielerinnen des HTC Uhlenhorst am Samstag. Im heimischen Waldstadion bezwangen sie den Harvestehuder THC Hamburg mit 2:1 (2:1). Am Sonntag folgte eine 0:3 (0:2)-Niederlage gegen den Tabellenzweiten UHC Hamburg.

Erfolgreicher Kampf um 3 Punkte gegen den HTHC Foto: Michael Dahlke

Berichte Hockeyliga:
Mülheim punktet im Abstiegskampf / HTHC kriselt weiter
Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie gelang Uhlenhorst Mülheim im Heimspiel gegen Harvestehude ein ganz wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. In einer ausgeglichenen Begegnung setzten sich die Gastgeber nach spannenden 60 Minuten am Ende verdient mit 2:1 durch und verschafften sich durch den Erfolg etwas mehr Luft im Abstiegskampf. Für den HTHC scheint der Traum von der Teilnahme am Final Four dagegen ausgeträumt. Nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie driften die Hamburgerinnen immer mehr ins Mittelfeld der Liga ab.

Von Beginn an sahen die Zuschauer bei sommerlichen Temperaturen in Mülheim eine Partie auf Augenhöhe. Obwohl sich beide Mannschaften gute Möglichkeiten erspielten, kam im ersten Viertel nichts Zählbares auf die Anzeigetafel. Dies sollte sich im zweiten Viertel jedoch schnell ändern. Laura Apeltrath erzielte bereits in der 17. Minute die Führung für Mülheim. Doch auch der HTHC steigerte sich in dieser Phase der Partie und kam in der 25. Minute durch Beatrice Dechant zum 1:1-Ausgleich. Per Strafecke brachte Alica Kristin Wahl die Gastgeber noch vor dem Seitenwechsel erneut in Führung. Mit dem knappen 2:1 gingen beide Teams auch in die Pause.

Ähnlich umkämpft wie die ersten beiden Viertel, sollten auch die letzten beiden Abschnitte werden. Beide Teams schenkten sich in der Mittagshitze nichts. Uhlenhorst blieb weiterhin die etwas gefährlichere Mannschaft und hatte gerade im dritten Viertel gute Möglichkeiten die Führung auszubauen. Auch Mülheims Co-Trainer Benjamin Hinte zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Ein riesiges Lob an die Mannschaft, die durch viel Einsatz und Elan trotz der Temperaturen endlich wieder punkten konnte.“
Nach dem torlosen dritten Viertel, kam der HTHC im Schlussabschnitt nochmals etwas mehr auf, doch zum Unentschieden sollte es nicht mehr reichen und so ging Uhlenhorst Mülheim mit dem knappen 2:1 vom Platz. „Nach den letzten zwei Wochen war dieser Sieg für uns äußerst wichtig“, erkannte Hinte nach dem Schlusspfiff mit Blick auf die aktuelle Tabelle, in der sich Mülheim durch den Erfolg weiter etwas Platz zur Abstiegszone erhält.
Der HTHC büßte durch die erneute Niederlage weiter wichtige Punkte ein und die Chance auf die Teilnahme am Final Four schwindet für die Hamburgerinnen dahin. HTHC-Co-Trainer Max Daubenbüchel fasste nach der Partie zusammen: „Man hat uns heute angesehen, dass es die letzten Wochen nicht lief. Abgesehen vom letzten Viertel kam von uns eindeutig zu wenig und deswegen ist der Sieg von Uhlenhorst absolut verdient.“

Uhlenhorst Mülheim – Harvestehuder THC 2:1 (2:1)
Tore:
1:0 Laura Apeltrath (17.)
1:1 Béatrice Dechant (25.)
2:1 Alica Kristin Wahl (30., KE)

UHC-Damen in der Rückrunde weiterhin verlustpunktfrei
Auch Uhlenhorst Mülheim konnte den Lauf des UHC Hamburg nicht stoppen. Die Hamburgerinnen sind nach dem 3:0-Auswärtserfolg in der Rückrunde weiter ohne Punktverlust und bleiben mit dem Club an der Alster im Rennen um die Tabellenführung. Mit etwas mehr Glück und einer besseren Chancenverwertung wäre auch für Mülheim ein Punktgewinn möglich gewesen. Mit dieser Niederlage stehen die Westfalen aber weiter auf Platz neun, nur knapp vor den Abstiegsrängen.

Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Gastgeber. Bereits nach wenigen Sekunden parierte UHC-Torhüterin Noelle Rother glänzend und bewahrte ihr Team so vor dem frühen Rückstand. Wie aus dem Nichts traf Eileen Hoffmann in der 9. Minute zum 1:0 für den UHC. Dieses Tor zeigte Wirkung. Die Hamburgerinnen hatten in dieser Phase mehr vom Spiel und Nationalspielerin Marie Mävers erhöhte bereits in der 19. Minute auf 2:0. Mülheim-Coach Mark Spieker bemängelte nach dem Spiel die Chancenverwertung seiner Mannschaft: „Es wäre definitiv mehr drin gewesen. Wir waren vor allem im letzten Viertel und im Schusskreis zu ungefährlich und so spiegelt das Ergebnis am Ende auch nicht so ganz den Spielverlauf wieder.“

In das dritte Viertel startete Mülheim wieder stärker, doch die Hamburger Defensive stand äußerst geordnet und ließ keine klaren Torchancen der Gastgeber zu. UHC-Trainer Claas Henkel war nach dem Schlusspfiff glücklich: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft. Wir hatten die Begegnung meistens unter Kontrolle, haben gut verteidigt und auch der Spielaufbau hat super geklappt. Kurz vor dem Ende hatten wir zwar etwas Glück, aber insgesamt war es ein verdienter Sieg für uns.“ Mit „etwas Glück“ spielte Henkel auf Mülheims Lattenschuss in der 52. Minute an. Hätten die Gastgeber in dieser Situation den Anschlusstreffer erzielt, wäre die Schlussphase wohl noch spannender ausgefallen. So aber machte Lena Micheel fünf Minuten vor dem Ende mit dem 3:0 per Strafecke alles klar.

Uhlenhorst Mülheim – UHC Hamburg 0:3 (0:2)
Tore:
0:1 Eileen Hoffmann (9.)
0:2 Marie Mävers (19.)
0:3 Lena Micheel (55., KE)
Ecken:
3 (0 Tore) / 5 (1 Tor)

Viel los am Wochende: Bundesliga / Tennis-Saisoneröffnungsturnier / Uhlen-Open

Für jeden ist an diesem Wochenende etwas dabei bei uns am Club – ob Hockey oder Tennis, alles wird bedient:

  • Unsere Bundesliga-Teams treten im Waldstadion zum Hamburger Wochenende an – Samstag kommt Harvestehude (13:30 Uhr Damen / 16:00 Uhr Herren), Sonntag folgt UHC (12:00 Uhr Damen / 14:30 Uhr Herren)
  • Die Tennissaison wird jetzt auch offiziell eröffnet: mit dem Saisoneröffnungsturnier am Samstag ab 14:00 Uhr für jede Eule – Anmeldungen bitte an die Tennisschule Lemke
  • Uhlen-Open der C-Mädchen und C-Knaben am Samstag ab 9:00 Uhr

Wir freuen uns auf viele Zuschauer und Teilnehmer bei besten Wetteraussichten!

Damen kehren mit leeren Händen aus Mannheim zurück

Berichte von Hockeyliga:

Mülheim belohnt sich nicht für gute Partie

Die Damen des Mannheimer HC haben ihr Heimspiel gegen Uhlenhorst Mülheim mit 2:0 (1:0) gewonnen. Dabei profitierten die Gastgeberinnen von der mangelnden Chancenverwertung der Gäste von der Ruhr. Am Ende reichten zwei gute Aktionen für den Sieg.

Die Tabellenzweiten aus Mannheim kamen hervorragend in die Partie. Schon in der zweiten Minute brachte Solvej Althof das Spielgerät mit einem Stecher am langen Pfosten im Tor der Gäste unter. „Vielleicht war die Führung etwas zu früh in der Partie. Im Anschluss waren wir zu lässig. Mülheim hatte nach dem Gegentor mehr vom Spiel“, sagte MHC-Trainer Philipp Stahr. Mülheim drückte folgerichtig auf den Ausgleich. Schon früh störten die Ruhrstädterinnen die Gastgeberinnen im Spielaufbau und kamen so zu Chancen. Doch im Kreis fehlte dann die letzte Konsequenz.
„Wir haben heute ein gutes Spiel gezeigt. Leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt“, resümierte Uhlenhorst-Trainer Mark Spieker. Die beste Möglichkeit der Mülheimer zum Ausgleich erspielten sich die Gäste kurz vor dem Ende des ersten Viertels. Nach einer Ecke von Dinah Grote kam Lara Birkner zum Abschluss. Doch die Mittelfeldspielerin aus Mülheim scheiterte knapp an Lisa Schneider im MHC-Tor. So ging es mit der knappen Führung für die Gastgeberinnen in die Pause.

Nach Wiederanpfiff zeigte sich ein ähnliches Spiel. Mannheim wirkte etwas behäbig, Mülheim nutzte die Chancen im Kreis nicht konsequent genug. „Vor allem in den Zweikämpfen haben wir heute nicht die nötige Härte gezeigt. Technische Fehler im Spielaufbau haben uns dazu immer wieder ausgebremst. Aber wir sehen uns gerade in der Vorbereitung. Unser Training ist darauf ausgerichtet, dass wir bei den Höhepunkten topfit sind. Da nehmen wir auch in Kauf, dass die Spielerinnen schwere Beine haben“, sagte Stahr. Dessen Mannschaft entschied die Partie fünf Minuten vor dem Ende. Nach einer Hereingabe über die rechte Seite stand Julia Meffert im Kreis und stocherte den Ball über die Linie. „Unser Spiel war in Ordnung. Leider haben wir aus Mannheim nichts mitnehmen können. Die Chancen hatten wir“, fasste Spieker die Partie zusammen. Denn nach dem 2:0 passierte nichts mehr.
Mannheimer HC – Uhlenhorst Mülheim 2:0 (1:0)
Tore:
1:0 Solvej Althof (2.)
2:0 Julia Meffert (55.)
Ecken: 2 (0 Tore) / 4 (0 Tore)

Der TSVM gibt die Rote Laterne an Raffelberg ab
Im Abstiegskampf traf der TSV Mannheim am Sonntag vor heimischem Publikum auf die Damen von Uhlenhorst Mülheim. In einem hart umkämpften Spiel behielten die Mannheimerinnen schlussendlich die Oberhand und konnten einen 2:1-Heimsieg einfahren, mit dem der TSV den letzten Platz verlassen und bis auf drei Punkte an die Mülheimerinnen heranrücken konnte.

Bereits zu Beginn zeigte sich, dass es für beide Mannschaften ein enorm wichtiges Spiel werden würde. Besonders die Mannheimerinnen konnten dabei im ersten Viertel überzeugen und erwischten den besseren Start. Durch Corinna Przybilla konnte der TSV in der 12.Spielminute das erste Mal in Führung gehen. Diese hatte jedoch nicht lange Bestand, denn nur zwei Minuten später glich Nicola Pluta für Mülheim nach einer Ecke zum 1:1 aus. Im zweiten Viertel waren es aber erneut die Mannheimerinnen, die durch Miriam Vogt in Führung gingen (18’) und daraufhin nur noch wenig Angriffe der Gäste zuließen. So blieb es bis zur Halbzeit bei der 2:1-Führung.

Im zweiten Abschnitt ergriffen die zuvor leicht favorisierten Mülheimerinnen schnell die Initiative und versuchten zum Anschluss zu kommen. Doch Mannheim kämpfte in der Defensive leidenschaftlich und so wurde das Spiel immer intensiver. Viele harte Zweikämpfe zeigten, dass beide Mannschaften unbedingt die Punkte verbuchen wollten. Das bessere Ende für sich hatten dennoch die Damen des TSV Mannheim, die nach einem großen Kampf völlig erschöpft den 2:1-Heimsieg feiern durften. Für Mülheim ist die Niederlage dagegen ein klarer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.
Niedergeschlagen zeigte sich nach dem Spiel deshalb auch Uhlenhorsts Trainer Mark Spieker: „Das Null-Punkte-Wochenende in Mannheim ist für uns natürlich bitter. Letztendlich muss man sagen, dass sich der TSV heute mit allem reingeworfen hat. Uns haben da besonders in der Konsequenz die Mittel gefehlt und im gesamtem Spielverlauf ist heute vieles gegen uns gelaufen.“

Auf der anderen Seite zeigte sich TSV-Trainer Carsten-Felix Müller stolz auf die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben heute puren Abstiegskampf gesehen. In der ersten Halbzeit hatten wir leichte Vorteile und dann geht die zweite Hälfte insgesamt klar an Mülheim. Trotzdem haben wir groß verteidigt und ein tolles Gefühl gehabt. Ich denke so eine Leistung wie heute braucht man, wenn man im Abstiegskampf mitmischen will.“

TSV Mannheim – Uhlenhorst Mülheim 2:1 (2:1)
Tore:
1:0 Corinna Przybilla (12.)
1:1 Nicola Pluta (14., KE)
2:1 Miriam Vogt (18.)

Ecken: 6 (0 Tore) / 6 (1 Tor)

Schwarzes Wochenende für unsere Damen

Statt sich nach dem Sieg gegen den Berliner HC weiter aus dem Bundesliga-Abstiegskampf zu entfernen, stecken unsere Damen nun leider wieder mittendrin:
Trotz großer Überlegenheit am Samstag gegen Großflottbek verlor das Team 1:2, weil zahlreiche Chancen nicht genutzt wurden. Am Sonntag folgte dann eine weitere Niederlage gegen den Tabellenführer Club an der Alster.
Am nächsten Wochenende müssen nun beim Doppelwochenende in Mannheim dringend 3 Punkte gegen den Tabellenletzten TSV Mannheim her.

Spielberichte Hockeyliga:

Flottbek entführt wichtige drei Zähler
In einem Nachholspiel der Hinrunde haben die Damen des Großflottbeker THGC am Samstag für einen ersten Achtungserfolg gesorgt und die favorisierten Mülheimerinnen auswärts mit 2:1 geschlagen. Trotz drückender Überlegenheit konnte Mülheim seine zahlreichen Chancen schlussendlich nicht nutzen und macht die Abstiegsregion in der Tabelle damit ungewollt noch etwas spannender.

Schon in den Anfangsminuten zeigte sich, dass sich die favorisierten Damen aus Mülheim einiges vorgenommen hatten. So kamen die Gäste aus dem Norden kaum vor das gegnerische Tor und hatten durchaus Mühe, die offensiv ausgerichteten Gegnerinnen vom Torerfolg fernzuhalten. Kurz vor Ende des ersten Viertels war es dann aber überraschend Sophie Fischer, die nach einem starken Konter zum 0:1 aus Sicht der Mülheimerinnen traf (13’).
Nach der Führung zog sich der GTHGC allerdings erneut in die Defensive zurück und verteidigte abgeklärt den eigenen Torraum. Erneut verhalf den Hamburgerinnen dann ein schneller Konter zum 0:2, den diesmal Isabel Witte vollendete (24’). Mit dem ernüchternden Halbzeitstand aus Sicht des UHTC ging es in die Pause.

Nach 2 Jahren USA zurück im Team und mit Treffer gegen Alster: Nicola Pluta

Im zweiten Durchgang wurde schnell deutlich, dass Mühlheim nicht aufzugeben gedachte. Per Siebenmeter traf Dinah Grote kurz nach Wiederanpfiff zum 1:2-Anschluss (32’). Auch in der Folge bot sich das gleiche Bild, wobei die Chancen von Uhlenhorst immer klarer und zielstrebiger wurden. Gleichzeitig wuchs der Glaube an den Auswärtssieg bei den Damen des GTHGC von Minute zu Minute. Zum Ende der Partie versuchten die Mülheimerinnen noch einmal alles, um den Ausgleich zu erzielen, doch an diesem Samstagnachmittag hatten schließlich die Gäste das Glück auf ihrer Seite und feierten einen überraschenden 2:1-Sieg. In der Tabelle trennt die beiden Teams im Kampf um den Klassenerhalt jetzt nur noch ein Punkt.

Stolz auf die Leistung seiner Mannschaft zeigte sich deshalb auch Großflottbeks Trainer Michael Behrmann: „Wir haben heute extrem effektiv gespielt und natürlich die klaren Vorteile auf Seiten der Mülheimer gesehen. Manchmal läuft es am Ende trotzdem so rum, weil wir gut verteidigt haben und aus dem Spiel heraus nur wenig zugelassen haben. Wir sind heute einfach sehr glücklich und froh über die Punkte im langen Kampf um den Klassenerhalt.“

Auf der Gegenseite war Mark Spieker dagegen sehr enttäuscht, dass der große Einsatz seines Teams nicht belohnt wurde: „Im Grunde spielen wir heute 60 Minuten auf ein Tor. Trotzdem haben wir defensiv bei den Kontern ein paar Fehler zu viel gemacht und waren vorne manchmal nicht zielstrebig genug. Großflottbek hat gut verteidigt, aber trotzdem ist die Niederlage heute sehr ärgerlich.“

Uhlenhorst Mülheim – Großflottbeker THGC 1:2 (0:2)
Tore:
0:1 Sophie Fischer (13.)
0:2 Isabel Witte (24.)
1:2 Dinah Grote (32., 7m)

Ecken: 6 (0 Tore) / 1 (0 Tore)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: T.Hinsken / T.Schmidt

Der Spitzenreiter siegt am Ende zu deutlich

Einen Tag nach der nachträglich eroberten Herbstmeisterschaft haben die Damen des Club an der Alster auch den Rückrundenauftakt erfolgreich gestaltet und gewannen schlussendlich verdient mit 8:3 gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim. Nach der Enttäuschung am Vortag gegen Großflottbek gingen den Mülheimerinnen nach einer guten ersten Hälfte die Kräfte aus, was die Gäste aus Hamburg konsequent ausnutzten und das Ergebnis in die Höhe schraubten.

Dabei hatte der Club an der Alster ohnehin den besseren Start auf seiner Seite, denn schon nach fünf gespielten Minuten stand es 0:2 aus Sicht von Uhlenhorst. Benedetta Wenzel per Ecke und Anne Schröder trafen für den Tabellenführer zur Führung (3’/5’). In der Folge wurde das Spiel offener und auch die Mülheimerinnen trauten sich offensiv mehr zu. Nach dem zwischenzeitlichen 1:3, konnte Katharina Kiefer wenige Minuten vor dem Pausenpfiff zum 2:3 Anschluss treffen und schürte damit noch einmal Hoffnung.
Auch im dritten Viertel nutzten die Gäste ihre Chancen zunächst nicht konsequent genug und so blieben die “Uhlen“ bis zum 3:4 dran. Erst zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels konnten die Hamburgerinnen per Doppelschlag durch Mieketine Hayn (43’) und Kira Horn (44’) das erste Mal auf drei Tore davonziehen. Die Gegenwehr der Heimmannschaft aus Mülheim war damit ein wenig gebrochen und so konnten Emily Kerner und Lisa Altenburg schließlich noch auf 3:8 erhöhen.
Ein Ergebnis, das den Spielverlauf sicher nicht gänzlich widerspiegelt, wenngleich der CadA über die gesamte Spielzeit gesehen die klar überlegene Mannschaft war und einen verdienten Auswärtssieg einfahren konnte. Damit verbleiben die Hamburgerinnen an der Tabellenspitze und können zufrieden die Heimreise antreten.

Ähnlich sah es auch Uhlenhorsts Trainer Mark Spieker: „Insgesamt war unsere Fehlerquote heute phasenweise einfach deutlich zu hoch. Spielerisch war unser Gegner sehr dominant und wir konnten nur zwischenzeitlich gut dagegenhalten und nochmal was rauskitzeln. Unterm Strich muss man aber sagen, dass der Sieg verdient ist.“

Alster-Coach Jens George fand dagegen ebenfalls anerkennende Worte für die gegnerische Leistung und sah noch leichte Probleme in der Chancenverwertung seines Teams: „Wir haben heute stark begonnen und dann in einzelnen Sequenzen zu passiv agiert. Das hat Mülheim jedes Mal mit großer Qualität genutzt und sind lange Zeit dran geblieben. Nach dem 6:3 war dann die Gegenwehr etwas gebrochen und auch wenn wir verdient gewonnen haben, ist das Ergebnis in der Höhe zu deutlich.“

Uhlenhorst Mülheim – Club an der Alster 3:8 (2:3)
Tore:
0:1 Benedetta Marie Wenzel (3., KE)
0:2 Anne Schröder (5.)
1:2 Dinah Grote (15.)
1:3 Jessica Reimann (25.)
2:3 Katharina Kiefer (28.)
2:4 Hanna Valentin (32.)
3:4 Nicola Pluta (34.)
3:5 Mieketine Hayn (43.)
3:6 Kira Horn (44.)
3:7 Emily Kerner (49.)
3:8 Lisa Altenburg (57.)
Ecken: 2 (0 Tore) / 3 (1 Tor)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: T.Hinsken / D.Lindemann

Bundesliga-Heimspiele und Aktion Sauberer Club am Wochenende

Drei Heimspiele im Waldstadion stehen am Wochenenden für unsere Bundesliga-Teams auf dem Programm:

  • Samstag, 7. April, 14:00 Uhr: Damen gegen Großflottbeker TGHC
  • Sonntag, 8. April, ab 12:00 Uhr Doppelspieltag der Damen und Herren gegen Club an der Alster

Und damit bei den tollen Wetteraussichten auch unsere Anlage wieder top in Schuss ist, hier der Aufruf um Mithilfe:
Am Samstag treffen wir uns ab 10:00 Uhr zur Aktion Sauberer Club am Uhlenhorst!
Wir machen unsere Anlage fit für die Freiluftsaison – und eure Unterstützung ist gefragt für die Beete, Anlagen, Spielplatz etc. Bitte bringt auch Gartengeräte mit.
Alle Teilnehmer bekommen freien Eintritt für das folgende Bundesliga-Spiel unserer Damen gegen Flottbek und die erste Stadionwurst des Jahres bei Cera ist auch gratis!
Wir zählen auf eure Mithilfe!

Damen holen wichtige 3 Punkte in Berlin

Das Team von Mark Spieker gewinnt beim Berliner HC durch eine spätes Tor von Dinah Grote mit 2:1 und stellt den Anschluss ans Mittelfeld her.

Die Fahrt in die Hauptstadt hat sich für die Damen des HTC Uhlenhorst gelohnt. Das Team von Mark Spieker gewann das Nachholspiel beim Berliner HC durch Tore von Katharina Kiefer und Dinah Grote mit 2:1 und verschaffte sich somit Luft im Abstiegskampf.

Kurz vor Schluss erzielt Dinah Grote den Siegtreffer Foto: Oliver Müller

Vor rund 100 Zuschauern fanden die Gäste besser ins Spiel, hätten bereits nach 30 Sekunden in Führung gehen können. Dinah Grote legte für Maren Kiefer auf, die die „1000-Prozentige Chance“, so Spieker, liegen ließ. Der HTCU konnte weitere Chancen im ersten Viertel nicht nutzen, im zweiten Spielabschnitt fanden die Gastgeber dann immer besser in die Partie. Nach einem Schuss im Mülheimer Kreis, den Torsteherin Femke Jovy parierte, reagierte Stefanie Wendt am schnellsten und verwertete den Rebound zum 1:0 für Berlin.

Katharina Kiefer bringt HTCU zurück ins Spiel

Jetzt waren es die Damen aus der Hauptstadt, die es verpassten, den Vorsprung zu erhöhen, Uhlenhorst dagegen zu Beginn der zweiten Halbzeit effektiv. Katharina Kiefer bekam den Ball im Kreis und verwandelte zum 1:1. „Das sollte wohl eher eine Flanke werden, die dann zum Torschuss wurde“, sagte Spieker mit einem Schmunzeln.

Egal wie – der HTCU war zurück im Spiel. Die Teams neutralisierten sich nun, ehe den Gästen der Lucky-Punch gelang. Die Berliner Abwehrchefin Svenja Schuermann verlor den Ball, Dinah Grote reagierte am schnellste, behielt im eins-gegen-eins mit der Torsteherin die Nerven und brachte ihre Farben mit 2:1 in Führung. Die Entscheidung.

„Es war ein Spiel mit vielen Facetten, das uns nach der schweren Vorbereitung viel Selbstvertrauen gibt. Letztlich ist es egal, wie wir gewonnen haben“, kommentierte Mark Spieker. Denn durch den Erfolg hat sein Team nun elf Punkte auf dem Konto und vor dem Nachholspiel gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, dem Großflottbeker THGC, nur einen Zähler Rückstand auf Berlin.

Berliner HC -
HTC Uhlenhorst 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 Wendt (22.), 1:1 K. Kiefer (35.), 1:2 Grote (58.).
HTCU: Jovy, Bartkowiak – von Hülsen, Schaunig, Birkner, Wahl, M. Kiefer, Windfeder, Grote, Barth, Kresken, Apeltrath, K. Kiefer, Terber, Pluta, Neuheuser, Meister.

www.waz.de, Maximilian Lazar

Bundesliga-Kracher im Waldstadion

Am Wochenende starten unsere Bundesliga-Teams bereits wieder in die Feldsaison!
Während unsere Damen am Sonntag um 12:00 Uhr auswärts beim Berliner HC antreten müssen, steht für unsere Herren ein Heimspiel auf dem Programm:
Tabellenführer RW Köln wird am Samstag um 16:00 Uhr zum Spitzenspiel im Waldstadion erwartet!

Wer im Osterurlaub ist und nicht live vor Ort dabei sein kann, kann wie immer auf UHLEN.TV das Spiel verfolgen.

Und hier noch ein Hinweis zum EHL-Fanbus nach Rotterdam:
Für Samstag, 31. März, können noch Restplätze gebucht werden – Abfahrt um 9:00 Uhr am Club, Kosten pro Person von 20 EUR und Anmeldung im Sekretariat bei Susanne Timm: office@htc-uhlenhorst.de.

Final Four: Damen unterliegen nach starker erster Halbzeit

Nach starker erster Halbzeit mit zwischenzeitlicher 2:1-Führung mussten sich unsere Damen am Ende doch dem Favoriten und späteren Deutschen Meister Alster Hamburg geschlagen gegeben.
Das Team kann sehr stolz sein auf diese Saison und den Einzug ins Halbfinale – nehmt das mit in die Bundesliga-Rückrunde auf dem Feld!

Spielbericht Hockey-DM:

Die Damen des Club an der Alster haben bei den KLAFS Final Four in der Stuttgarter SCHARRena den Sprung ins Finale geschafft. Im ersten Halbfinale setzten sich die leicht favorisierten Hamburgerinnen am Ende souverän mit 7:2 (4:2) gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim durch.

„Wir haben eigentlich gut begonnen, dann aber 15 schwache Minuten gehabt, in denen wir den Faden verloren haben“, hatte Alster-Coach Jens George beobachtet. „Zum Glück haben wir hinten raus gezeigt, was uns derzeit stark macht, nämlich eine starke Defensive, die kaum noch etwas zugelassen hat. Diese schwache Phase dürfen wir uns im Finale allerdings nicht erlauben.“

Mülheims Trainer Mark Spieker hatte ein Spiel gesehen, in dem für sein Team durchaus mehr drin gelegen hatte: „Wir hatten Alster in der ersten Halbzeit eigentlich ganz gut im Griff. Dass wir mit zwei Toren Rückstand in die Pause gehen, spiegelt den Verlauf eigentlich nicht wieder. Leider haben wir Ende der ersten Hälfte den Fokus auf ein, zwei Schiedsrichterentscheidungen gelegt und nicht mehr auf uns. Dann haben wir den Zugriff verloren und auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr wiedergefunden. Nach der Pause haben wir uns sicher unter Wert verkauft, hatten dann vielleicht auch zu viel Respekt.“

Die beiden Teams verzichteten die Abtastphase, sondern schlugen von Beginn an ein hohes Tempo an. Die Hamburgerinnen waren in der Anfangsphase das etwas cleverere Team, holten sich früh mehrere Ecken, von denen eine in der 4. Minute durch Viktoria Huse zur Führung genutzt wurde. Mülheim blieb aber ruhig und antwortete umgehend. Katharina Kiefer kam über die rechte Seite, schon den Ball unter der Keeperin hindurch zu Maren Kiefer, die ihn nur noch ins leere Tor schieben musste (6.). Alster versuchte in der Folge, das Spiel schnell zu machen, war dabei aber zu hektisch und gab zu oft und zu leicht den Ball ab. Das nutzte Mülheim zu gefährlichen Kontern. So kam erneut Maren Kiefer zu Abschluss, die den Ball in der 13. Minute von halblinks wieder unter Alster-Torhüterin Helen Heitmann hindurch zum 2:1 versenkte. Alster-Coach Jens George nahm die Auszeit und forderte mehr Ruhe, was sein Team zunächst noch nicht richtig umsetzen konnte. Der HTCU machte es geschickt, parierte die gegnerischen Vorstöße gut und kam so selbst immer wieder vor das Tor, wo aber der Abschluss nicht konsequent genug war. So glich Alster zunächst durch eine Strafecke von Vikoria Huse wieder aus (24.), und der nächste Angriff brachte dann sogar die Führung. Huse trieb den Ball durch das Mittelfeld und bediente am Ende Lisa Altenburg, die von links flach traf (25.). Jetzt schien der Knoten geplatzt bei Alster. Jessica Reimann konnte nicht gestoppt werden, ihr Pass ging auf Altenburg, die mit einem Zieher die Torhüterin aussteigen ließ und zum 4:2 einschob (26.). Femke Jovy im Uhlenhorster Tor verhinderte gegen die siebente Ecke der Alsteranerinnen einen noch höheren Rückstand (28.).

Der zweite Durchgang begann verhaltener. Alster ließ es selbst etwas ruhiger angehen mit der Führung im Rücken, ließ nur wenig zu und lauerte auf Konter. Das Momentum lag in dieser Phase bei den Hamburgerinnen. Mülheim hingegen tat sich schwer, den Schwung aus der ersten Hälfte wiederzufinden und gefährlich in den Alster-Schusskreis zu kommen. Nennenswerte Chancen gab es bis dahin aber auf beiden Seiten kaum. Nach einem Mülheimer Ballverlust am eigenen Kreis war es Hanna Valentin, die sich die Chance nicht entgehen ließ und vom Kreisrand flach zum 5:2 traf (47.), und Kira Horn hatte sogar noch die Chance auf den sechsten Treffer. In der Mülheimer Auszeit ersetzte HTCU-Coach Mark Spieker die Torhüterin durch eine zusätzliche Feldspielerin (49.). Alster machte weiter die Räume eng, versuchte die Anspiele in den Kreis zu verhindern und selbst zu kontern. Mit Erfolg: Anne Schröder fing einen Ball ab, passte auf Lisa Altenburg, die ins leere Tor traf (53.). Die Hamburgerinnen machten es weiter sehr routiniert in der Schlussphase, standen defensiv stabil, spielten die Bälle geschickt raus und streuten immer wieder einen Konter ein. Mülheim fand auch in virtueller Überzahl kein probates Mittel, um den Spielstand noch einmal zu verkürzen. In der 58. Minute machte Alster es stattdessen noch klarer: Diesmal bediente Altenburg Mitspielerin Schröder, die per Lupfer das 7:2 und damit den Endstand markierte.

Tore:
1:0 Viktoria Huse (KE, 4.)
1:1 Maren Kiefer (6.)
1:2 Maren Kiefer (13.)
2:2 Viktoria Huse (KE, 24.)
3:2 Lisa Altenburg (25.)
4:2 Lisa Altenburg (26.)
———————
5:2 Hanna Valentin (47.)
6:2 Lisa Altenburg (53.)
7:2 Anne Schröder (58.)

Strafecken:
CADA 7 (2 Tore) / UM —
Zuschauer: 1.200
Schiedsrichter:
M. Meister / G. Schmitz

Final 4 im Livestream beim SWR

Für alle, die nicht morgen um 12:00 Uhr live vor Ort in Stuttgart beim Halbfinale unserer Damen dabei sein können: Der SWR bietet einen Livestream aller Final Four-Spiele an!
Die Spiele könnt ihr auf SWR/Sports oder über Facebook SWR verfolgen.

Alle anderen vor Ort werden alles geben – viel Erfolg, Mädels!!!

Mülheims Sportler des Jahres – jetzt abstimmen!

Stimmt jetzt ab für Mülheims Sportler des Jahres 2017!
Auch in diesem Jahr stehen wieder einige Uhlen zur Wahl – anders als in den Vorjahren gibt es aber keine Unterscheidung mehr zwischen Jugend- und Erwachsenenbereich.
Als Sportlerin des Jahres ist Maike Schaunig nominiert, als Sportler des Jahres Bene Fürk und bei der Mannschaft des Jahres sind wir mit den Bundesliga-Herren und der Männlichen Jugend B gleich 2 Mal vertreten.

Bis zum 9. Februar könnt ihr hier abstimmen: Sportlerwahl 2017.
Und bitte vergesst nicht, im Anschluss über den Bestätigungslink in der Email die Wahl zu bestätigen – nur dann zählt euer Voting!

Die Auszeichnung der Sportlerinnen und Sportler folgt bei der medl-Nacht der Sieger am 17. März.

Unsere Kandidaten für Mülheims Sportler des Jahres

Final Four in Stuttgart – Jetzt Tickets bestellen


Für die Final Four am kommenden Wochenende in Stuttgart gibt es ein Kontingent in einem Fan-Block für die Teilnehmer-Clubs. Tickets könnt ihr ab sofort bis Dienstagabend! bei uns im Sekretariat bestellen per Mail an uhlenhorst-muelheim@meocom-online.de:

  • Sitzplatz-Dauerkarte für 45 EUR oder 30 EUR ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner und Menschen mit Behinderung – bitte an Ausweise denken)
  • Stehplatz-Dauerkarte für 35 EUR oder 20 EUR ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner und Menschen mit Behinderung – bitte an Ausweise denken)

Kinder bis einschließlich 5 Jahre haben freien Eintritt.

Neben der Bestellung per Mail überweist ihr bitte eure Bestellsumme an das Clubkonto vom HTC Uhlenhorst (IBAN: DE70362500000353342193) – die Überweisung muss bis Mittwoch eingehen!

Weitere Informationen zur Ticketübergabe erhaltet ihr dann nach der Ticketbestellung.

Wir sehen uns Samstag um 12:00 Uhr in Stuttgart im grünen Block!



DM-Halbfinale für unsere Damen

Unsere Damen siegen 5:3 beim Berliner HC und stehen nächsten Samstag um 12 Uhr gegen Alster im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft in Stuttgart – sensationell, Mädels!!! Wir sind megastolz auf euch!!!

So sehen Sieger aus!!!

Livestream vom Damen-Viertelfinale in Berlin

Wer nicht morgen live vor Ort in Berlin ist und unsere Damen mit der grünen Wand anfeuert, hat die Möglichkeit, das DM-Viertelfinale im Livestream zu schauen um 14:00 Uhr:
Livestrem DM-Viertelfinale Berliner HC – Uhlenhorst Mülheim

Kartenbestellung für das DM-Viertelfinale

Schon an diesem Samstag treten unsere Damen zum DM-Viertelfinale beim Berliner HC an – Crunch-Time ist um 14:00 Uhr im Cole-Sports-Center (Hüttenweg 43 in Berlin-Zehlendorf)!
Wer unser Team vor Ort unterstützen möchte: Tickets könnt ihr bis Mittwoch bei Susanne Timm (s.timm@mt-beratung.de) ordern für 15 Euro bzw. 10 Euro ermäßigt!

Gold bei der Hallen-Europameisterschaft für Maike Schaunig und die Danas

Hallen-EM in Prag: Junges Team holt Gold!
3:2-Erfolg nach Penalty-Krimi gegen Weltmeister Niederlande

21.01.2018 – Die junge deutsche Perspektivmannschaft hat bei der Hallenhockey-Europameisterschaft in Prag die Goldmedaille geholt. In einem torarmen Spiel, das von der Spannung lebte, konnte der amtierende Weltmeister zwar acht Minuten vor Ende in Führung gehen, doch das DHB-Team glich postwendend aus. So musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem Keeperin Rosa Krüger und die zweifache Torschützin Alisa Vivot zu den Matchwinnerinnen wurden. Natalie Kubalski, mit der sich Krüger im ganzen Turnier abgewechselt hatte, wurde zudem zur besten Torfrau der EM gekürt.

Toller Erfolg bei der Hallen-EM - Glückwunsch an Maike, Susanne als Teammanagerin und das Team! Foto: worldsportpics/EHF

Bundestrainer Akim Bouchouchi: „Ich denke wir waren mit den Niederländerinnen auf Augenhöhe. In beiden Teams waren einige Perspektivspielerinnen, die ihr Potenzial gezeigt haben. Die Mädels haben sich hier von Partie zu Partie stark gesteigert und heute den defensiven Matchplan exzellent umgesetzt. Nach dem 0:1 haben sie Holland fünf Minuten klar dominiert und sich das 1:1 auch absolut verdient. Ein Penaltyschießen ist immer auch Glückssache, doch auch da hatten unsere immer einen klaren Plan und machen das gut.“
Kapitänin Luisa Steindor: „Das ist ein absolut geiles Gefühl. Ich habe ja vor drei Jahren schon einmal gegen Holland bei der WM in Penaltyschießen gestanden – und da haben wir es verkackt. Es jetzt im Shootout gegen Holland zu schaffen und Gold zu holen, ist riesig! Das war eine überragende Abwehrleistung. Wir haben die nie in ihren Flow kommen lassen, den sie brauchen. Dass darunter etwas die eigene offensive Kreativität gelitten hat, ist dann völlig egal!“
Alisa Vivot: „Beim ersten Penalty hatte ich einen Plan, es genau so zu machen, und das hat funktioniert. Dann habe ich gesehen, dass die holländische Keeperin die anderen gut ausgeguckt hat, so dass ich mich beim zweiten Penalty spontan entschieden habe, vorher zu schießen, was zum Glück richtig war. Wir sind hier als Team so unfassbar gut zusammengewachsen, dass es ganz klar die Rückendeckung gab für die Aufgabe in den Penaltys. Wir wussten, dass alle hinter uns stehen, egal, wie es ausgehen würde.“
Rosa Krüger: „Wir haben im Vorfeld mit unserem Torwarttrainer Jimmy Lewis besprochen, was wir im Shootout machen können, aber dann ist man so fokussiert, dass man einfach nur aus dem Instinkt heraus reagiert. Da denkst du nicht an Technik – was zählt ist nur der Titel. Wir hatten vor dem Turnier als so junges Team da gar nicht so stark damit gerechnet – umso schöner ist es jetzt!“

Von Beginn an war es ein Match auf Augenhöhe, in dem beide Teams bemüht waren, keine Fehler zu machen. Die Weltmeisterinnen wechselten immer mal wieder zu überfallartigem Pressing, das die jungen Deutschen aber gut verteidigten. So waren es in den ersten zehn Minuten höchstens mal Schüsse aus spitzem Winkel, die aber beide Keeperinnen vor wenig Probleme stellten. In der 12. Minute nahm Akim Bouchouchi dann die erste Auszeit, denn auch wenn die Holländerinnen bislang wenig Chancen hatten, so war den Deutschen auch noch nicht viel eingefallen, um die Oranje-Abwehr zu knacken.
Ein Schlenztor der Weltmeisterinnen wurde nicht anerkannt, weil der Schuss von außerhalb kam. Alisa Vivot war dann rechts mal durch, kam aber aus spitzem Winkel auch nicht zum Erfolg. Gablac hatte die nächste Chance, scheiterte aber an der Keeperin. Die Deutschen hatten jetzt etwas mehr vom Spiel, doch es waren die Niederländerinnen, die die erste Ecke holten (18.). Die hielt Nathalie Kubalski aber stark. So blieb es zur Pause beim 0:0.
Die DHB-Auswahl begann mutig in der zweiten Hälfte, hatte die ersten Minuten für sich und kam auch zu Chancen, allerdings zu keinen klaren. Als die erste holländische Chance im Tor landete, zählte das erneut nicht, weil der Pass hoch ankam. Ein klares Foul vor dem Kreis des Gegners wurde dann nicht als erste Ecke geahndet – ärgerlich aus Sicht der jungen DANAS. Dafür gab es dann auf der anderen Seite eine umstrittene Ecke, als sich eine Angreiferin auf Steindor drauflegte. Die Eckenabwehr funktionierte aber erneut gut.
Ein nicht eingehaltener Abstand wurde dann bestraft und die Deutschen bekamen ihre erste Ecke (30.). Doch die wurde schlecht rausgegeben und die Chance verpasst. Doch dann reichte eine Unachtsamkeit in der 32. Minute, um in Rückstand zu geraten. Ein Pass aus der Deckung kam rechts vorn bei Imme van der Hoek an, die mit einer Drehung auch Rosa Krüger verlud, die die zweite Halbzeit im Tor stand. Das DHB-Team dann aber mit starker Reaktion. Ein Steal wurde über rechts in den Kreis gebracht und dann am linken Pfosten von Alisa Vivot zum Ausgleich genutzt (33.).
Es blieb ein ausgeglichenes Spiel, bei dem beide Teams defensiv gut agierten und kaum Chancen zuließen. Steindor hatte nach Balleroberung eine gute Schusschance aus der Mitte, scheiterte aber an der Torfrau (37.). Vivot hatte nach schönem Solo die nächste Schusschance von rechts, feuerte den Ball aber links am langen Pfosten vorbei. Die Deutschen nun am Drücker, aber es blieb beim 1:1, so dass dieses Finale per Penalty-Shootout entschieden werden musste.

Tore:
0:1 Imme van den Hoek (32.)
1:1 Alisa Vivot (33.)

Penaltys:
Donja Zwinkels verpasste ihre Chance überhastet.
Alisa Vivot machte es stark und traf nach Drehung zum 2:1
Renee van Laarhoven machte einen technischen Fehler und hatte dann nicht genug Zeit.
Teresa Martin-Pelegrinas Tor wurde nicht anerkannt, weil die Sechs-Sekunden-Uhr abgelaufen war.
Mila Muyselaar machte das 2:2 sehr souverän.
Hannah Gablac scheiterte an der Keeperin, so dass es Verlängerung gab.
Alisa Vivot musste vorlegen und tat das sehr stark – 3:2.
Und Muyselaar scheiterte dann an der starken Rosa Krüger, die damit den Deutschen die Goldmedaille bescherte