Archiv für die Kategorie „DAMEN“

Matchday am Wochenende

Der letzte Doppel-Heimspieltag vor der Weihnachtspause ruft:
Am Samstag geht es ab 14:00 Uhr los – Gegner ist jeweils BW Köln in der Lehnerhalle!
Am Sonntag geht es dann für die Damen um 12:00 Uhr zum Lokalderby beim Club Raffelberg und die Herren spielen um 14:00 Uhr bei SW Neuss.

Rockt die Halle!

Ein kongenialer Artikel über unsere “Nachwuchsstars” Aina und Charly

Ein kongeniales Duo im Uhlenhorster Sturm

WAZ, 12.12.2018, Marcel Dronia

Zwei 18-Jährige mischen in der Bundesliga in der Torjägerliste oben mit. Dabei klappte das Zusammenspiel in der Jugend noch lange nicht so gut. Jubelnd streckt Aina Kresken den rechten Arm aus, die Faust geballt. Gerade hat sie im zweiten Saisonspiel für die Feldhockey-Damen des HTC Uhlenhorst bereits ihr zweites Tor erzielt. Immer noch vor Jubel schreiend läuft sie geradewegs auf ihre Sturmpartnerin Charlotte von Hülsen zu, die ihr das 2:2 gegen den Düsseldorfer HC aufgelegt hat. Wenngleich das Duell gegen den Düsseldorfer HC am zweiten Spieltag noch mit 2:3 verloren ging, sollte dieses Bild Symbolcharakter bekommen. Denn mit jeweils acht Treffern mischen die beiden 18-Jährigen die Torschützenliste der ersten Liga auf.

Dass die beiden im Angriff ein kongeniales Duo bilden würden, war lange gar nicht abzusehen. „In der Jugend habe ich immer in die eine Richtung gespielt und sie ist in die andere gelaufen“, lacht Aina Kresken heute. Mittlerweile haben sich die beiden jungen Stürmerinnen in ihrem zweiten Jahr in der ersten Mannschaft gefunden. „Das freut mich natürlich umso mehr, dass sie hier so einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben“, sagt Trainer Benjamin Hinte, der das Duo schon in der Jugend trainiert hat.

Traum von einem Hockeystipendium in den USA
Aina Kresken kam durch ihre Schwester zum Hockey. Mehrere Jahre spielte die Luisenschülerin beim Club Raffelberg, ehe sie 2015 zum HTCU wechselte. Damals verbrachte sie auch schon ein halbes Jahr in den USA – und hat Gefallen gefunden. Bald soll es mit einem Hockeystipendium erneut in die Staaten gehen. „Es wird auf jeden Fall die Ostküste, weil an der Westküste kein Hockey gespielt wird“, weiß die Mülheimer BWL-Studentin. Charlotte von Hülsen ist mit dem Hockeysport groß geworden. Schon ihre Mutter spielte in Hamburg in der Bundesliga. Sie begann am Uhlenhorst, wechselte 2010 zum KHTC, um fünf Jahre später zum HTCU zurückzukehren. Andere Sportarten wie Tennis oder Leichtathletik hatten keine Chance. „Hockey hat sich dann einfach durchgesetzt“, sagt sie. Die Psychologie-Studentin kann sich vorstellen, später im Bereich der Sportpsychologie zu arbeiten.

Auf dem Feld bisher besser als erwartet
Mit der bisherigen Feldsaison ist das Sturmduo zufrieden. „Der achte Platz war glaub ich unser Ziel und jetzt sind wir Sechster“, sagt Charlotte von Hülsen. Ihre Kollegin ergänzt: „Wir werden natürlich versuchen, dort weiter zu machen.“ Auch in der Halle lässt es sich mit zwei Siegen aus drei Spielen ganz gut an. „Wir wollen schon ins Viertelfinale kommen und dann schauen wir mal, wie es sich entwickelt“, sagt Aina Kresken. In der Halle ist die Chance auf das FinalFour wahrscheinlich größer als auf dem Feld. „Da sind wir noch weit weg aber vielleicht sind wir dann in einigen Jahren dran“, hofft Kresken.

Duo strebt die U21-Nationalmannschaft an
Die 18-Jährige war im Sommer bei der U18-Europameisterschaft in Spanien mit dabei. „Danach ist sie schon im ersten Training mit einem unheimlichen Engagement und Speed aufgetreten“, erinnert sich Trainer Benjamin Hinte. Auch Charlotte von Hülsen lebe von ihrem Tempo und sei sehr engagiert. Beide machen sich Hoffnungen, der kommenden U21-Nationalmannschaft angehören. Erster Zwischenschritt ist der Zentrallehrgang. „Alles andere können wir noch nicht einschätzen“. Vielleicht bilden die beiden auch bald beim DHB ein Duo im Sturm.

6-Punkte-Wochenende der Damen in der Bundesliga

WAZ, Marcus Lemke:

Die Hockey-Damen des HTC Uhlenhorst haben den Kampf um die Tickets für die Viertelfinals der deutschen Hallenmeisterschaft aufgenommen. Am Samstag feierten sie einen 2:1 (0:1)-Auswärtserfolg über den Mitkonkurrenten Rot-Weiss Köln. Dann folgte der 8:2 (3:1)-Pflichtsieg am Sonntag im Duell gegen Neuling Bonner THV.

In der Kölner Halle am Olympiaweg gerieten die Mülheimerinnen in der sechsten Minute durch einen Treffer von Liv Arndt mit 0:1 in Rückstand. Der Ausgleich fiel eine Viertelstunde vor Schluss. Katharina Windfeder hatte vor 100 Zuschauern eine Strafecke verwandeln können. Gut zwei Minuten vor dem Ende vollendete Maren Kiefer eine sehenswerte Kombination mit dem Tor zum 2:1-Endstand aus Uhlenhorster Sicht.

Katha Windfeder erzielte Samstag den Ausgleich gegen RW Köln Foto: Herbert Höltgen

Vor dem gegnerischen Tor fehlt die Effektivität

„Bereits in der ersten Halbzeit hatten wir viel Ballbesitz, waren aber nicht effektiv genug vor dem gegnerischen Tor. Nach der Pause haben wir geduldig gespielt und auch die entscheidenden Tore gemacht. Es hat mir besonders gut gefallen, dass wir nicht in Hektik verfallen sind. Alle haben sich bis zuletzt strikt an die ausgegebene Taktik gehalten“, sagte HTCU-Trainer Benjamin Hinte. Der Coach lobte zudem die gute Strafeckenabwehr und seine bestens aufgelegte Keeperin Femke Jovy.

Der Schlendrian schleicht sich beim HTCU ein

Im Heimspiel gegen Bonn führten die Gastgeberinnen vor 70 Zuschauern in der Sporthalle an der Lehnerstraße nach den Toren von Toni Meister (3.) und Dinah Grote (12./22.) scheinbar ungefährdet mit 3:0. Dann schlich sich aber nach und nach der Schlendrian ins Spiel der Mülheimerinnen ein. Vor dem Wechsel verkürzte Maria-Luisa Esser per Strafecke auf 1:3 (24.). In der zweiten Hälfte brachte Esser den Neuling auf 2:3 heran (37.). Es war eine kniffelige Phase, in der den Gastgeberinnen eine ganze Reihe an haarsträubenden Abspielfehlern unterlief.

Maren Kiefer bringt den HTCU zurück in die Spur

Doch zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer brachte Maren Kiefer die Uhlenhosterinnen nach Vorarbeit von Maike Schaunig mit dem Tor zum 4:2 zurück in die Spur. Plötzlich hatten die HTCU-Damen den Gegner wieder im Griff. Dinah Grote (44.), Maike Schaunig (46.), Katharina Kiefer (47.) und Maren Kiefer (48.) schraubten das Resultat auf 8:2.

Benjamin Hinte meinte: „Nach der 3:0-Führung hatten meine Spielerinnen gedacht, dass alles von selbst läuft. Wir wissen aber, was wir können! So haben wir uns wieder zusammengerissen. Am Ende ging der Sieg auch in der Höhe in Ordnung.“ Die Mülheimerinnen erwarten am Samstag das Team von Blau-Weiß Köln (14 Uhr, Lehnerstaße). Am Sonntag fahren sie nach Duisburg zum Derby gegen den Club Raffelberg (12 Uhr, Kalkweg).

Bundesliga-Matchday am Sonntag ab 12:00 Uhr in der Lehnerhalle

Am Samstag müssen unsere Bundesliga-Teams auswärts bei RW Köln ran: Um 14:00 Uhr starten zunächst die Damen. Um 16:00 Uhr folgen die Herren im West-Klassiker – beide Teams gehen ja durch die Nationalteamabstellungen ziemlich gerupft in das Match. (An dieser Stelle wollen wir natürlich den HONAMAS zu ihrem großartigen 4:1-Sieg gegen die Niederlande gratulieren – sehr stark! Und schöne Ecke, Luki! ;-) )

Am Sonntag folgt dann der Matchday daheim in der Lehnerhalle:

  • Um 12:00 Uhr ist Anpfiff der Damen gegen den Bonner THV
  • Um 14:00 Uhr folgen die Herren gegen den Crefelder HTC

Durchwachsener Start in die Hallen-Bundesliga

Der Düsseldorfer HC erwies sich gestern für unsere Bundesliga-Teams als der erwartet schwere Gegner beim Start in die Hallensaison: Während unsere Damen nach ordentlichem Start dann doch deutlich verloren gegen einen der Titelfavoriten, konnten die Herren mit dem Ausgleich wenige Sekunden nach durchaus guten Ansätzen ganz zufrieden sein mit dem Unentschieden aufgrund der schwierigen Kadersituation.
Gleichzeitig schicken wir einen Glückwunsch nach Indien an die HONAMAS, die ihr erstes WM-Spiel gegen Pakistan gewonnen haben!


Spielberichte hockeyliga:


Düsseldorf mit souveränem Saisonstart

Düsseldorfs Trainer Nico Sussenburger zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftaktsieg seiner Damen bei Uhlenhorst Mülheim. Die favorisierten Landeshauptstädterinnen setzten sich am Ende mit 6:2 (2:0) durch.

„Insgesamt sehr souverän mit viel Luft nach oben“, konstatierte Sussenburger knapp. „Es war klar, dass wir noch nicht so eingespielt sein können, aber das Ergebnis ist für mich so in Ordnung, auch wenn wir noch ein paar Chancen ausgelassen hatten. Letzte Saison hatten wir hier ein engeres Spiel, also: alles bestens.“

Düsseldorf spielte insgesamt etwas defensiver, als man es gewohnt ist, brauchte auch ein paar Minuten, um in Fahrt zu kommen. So fielen die ersten Treffer auch erst spät in der ersten Hälfte. Mülheim hatte bis dahin aber gut dagegengehalten, agierte aber insgesamt zu statisch und hatte nur wenige nennenswerte Kreisszenen. Doch nach der Pause gelang mit dem 3:0 und dem 4:0 für den DHC praktisch die Vorentscheidung, auch wenn der HTCU nun flexibler agierte.

Start mit verdienter Niederlage gegen Düsseldorf Foto: Tamara Ramos

„Dafür haben wir defensiv aber ein paar einfache Fehler gemacht, die Düsseldorf dann zu leichten Toren nutzt, so UM-Coach Benjamin Hinte. „Wir haben es uns heute etwas anders vorgestellt, hatten uns im ersten Saisonspiel gegen noch nicht so gut eingespielte Gegnerinnen mehr ausgerechnet.“

Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 2:6 (0:2)

Offener Schlagabtausch endet mit Remis

In einem echten Schlagabtausch zum Saisonauftakt im Westen trennten sich Uhlenhorst Mülheim und der Düsseldorfer HC am Ende mit 6:6 unentschieden. Zur Halbzeit hatte der HTCU noch mit 3:2 geführt, schaffte dann aber erst Sekunden vor Schluss den Ausgleich.

Ordentlicher Start für unser junges Team Foto: Tamara Ramos

Düsseldorfs Trainer Mirko Stenzel zeigte sich ob des knapp verpassten Sieges etwas ärgerlich: „Wenn du es so knapp aus der Hand gibst, ist es natürlich ärgerlich. Ich denke, es war ein Spiel mit vielen Aufs und Abs auf beiden Seiten.“

Mülheims Trainer Omar Schlingemann hingegen war zufrieden mit dem Remis: „Für ein erstes Saisonspiel war das in Ordnung. Technisch und taktisch haben wir natürlich noch Luft nach oben, aber die Moral und die mentale Stärke, den Rückstand 30 Sekunden vor Schluss noch auszugleichen, das ist toll. Von daher bin ich nicht unzufrieden, auch wenn ich natürlich lieber gewonnen hätte – was auch für den DHC gilt.“

Mülheim stand in den ersten 20 Minuten defensiv sehr gut, Düsseldorf tat sich entsprechend schwer, Lücken zu finden und zum Torabschluss zu kommen. Mit fortlaufender Zeit allerdings entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem die Führung mehrfach wechselte. Düsseldorf war nach dem Seitenwechsel auch etwas besser im Spiel und schaffte kurz vor Schluss den Führungstreffer durch Raphael Hartkopf. Doch in doppelter Überzahl – nach Gelb für Düsseldorfs Hayner und mit einem zusätzlichen Feldspieler statt des Keepers – gelang Mülheim im Gegenzug noch der insgesamt nicht unverdiente Ausgleich.

Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 6:6 (2:2)

Der Budenzauber beginnt: Doppel-Heimspieltag am Samstag gegen Düsseldorfer HC

Es geht wieder los in der Hallen-Bundesliga – am Samstag starten unsere Damen und Herren in der Lehnerhalle in die Bundesliga-Saison:

  • 14:00 Uhr: 1. Damen gegen Düsseldorfer HC
  • 16:00 Uhr: 1. Herren gegen Düsseldorfer HC

Unsere Teams zählen auf euch!

Damen überwintern als Tabellen-6. in der Bundesliga

Mit einem wichtigen 2:1-Sieg gegen TSV Mannheim überwintern unsere Damen als sehr guter Tabellen-6. in der Bundesliga!

Spielberichte Hockeyliga:

Mülheim sagt dem Abstiegskampf adieu!

Uhlenhorst Mülheim durfte am Samstag gegen den TSV Mannheim nach zwei erfolgreichen Ecken einen knappen 2:1-Heimsieg feiern. Maike Schaunig sorgte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff für die Entscheidung und die wichtigen Zähler. Die Mannheimerinnen verbleiben dagegen nach der bitteren Niederlage punktgleich mit den Zehlendorfer Wespen auf dem zehnten Tabellenplatz.

Dabei begann das Spiel zunächst ausgeglichen. Beide Teams versuchten zögerlich, die Spielkontrolle zu übernehmen, was den Mannheimerinnen zunächst besser gelang. „Wir haben heute nicht unser bestes Hockey gezeigt“, stellte auch Uhlenhorsts Trainer Benjamin Hinte fest: „Nach zwei Wochen Pause musst du es aber auch erstmal schaffen den Schalter wieder umzulegen.“ Die Mannheimerinnen, die noch in der Vorwoche gegen Alster klar das Nachsehen hatten, wirkten dagegen selbstbewusster, wenn auch nicht zwingend genug im Abschluss. So blieb es bis zur Halbzeit beim leistungsgerechten 0:0.

Maike Schaunig erzielt den wichtigen 2:1-Siegtreffer gegen TSV Mannheim Foto: Beautiful Sports / Ralf Kardes

In den zweiten Durchgang kamen dann die Mülheimerinnen deutlich verbessert. Nach der ersten Ecke war es Dinah Grote, die nur noch einschieben musste und für Jubel bei den Zuschauern sorgte (36.). Die Führung hatte zunächst Bestand, weil die Uhlen wenig zuließen und ihr bestes Viertel der Partie spielten. In der 46. Minute war es dann aber Viktoria Przybilla, die mit ihrem Treffer den 1:1-Ausgleich erzielte. Es wartete eine offene und spannende Schlussphase, in der die Mülheimerinnen das bessere Ende für sich hatten. „Wir haben uns die letzte Ecke gut erarbeitet. Der Linksableger landet bei Maike Schaunig, die das sicher macht. Für uns ist es natürlich toll, das Spiel in den letzten zwei Minuten so zu drehen und wir sind froh über die drei Punkte“, freute sich Mülheims Coach nach dem Spiel.

Mit dem knappen 2:1-Erfolg machen die Uhlen einen großen Schritt heraus aus der Abstiegszone und stehen jetzt mit 18 Punkten auf dem fünften Rang. Bei Carsten-Felix Müller überwog dagegen nach der Niederlage gegen den gleichwertigen Gegner die Enttäuschung: „Ich denke, der Sieg ist sehr schmeichelhaft. Ein Unentschieden wäre leistungsgerecht gewesen. Trotzdem ist es beneidenswert, wie effektiv Mülheim die zwei Offensivszenen genutzt hat.“ Sein Team habe dennoch in den letzten Spielen eine positive Entwicklung gezeigt und deswegen müsse man trotz des Ergebnisses auch zufrieden sein, merkte der Mannheimer Trainer an.

Uhlenhorst Mülheim – TSV Mannheim 2:1 (0:0)
Tore:
1:0 Dinah Grote (36., KE)
1:1 Viktoria Przybilla (46.)
2:1 Maike Schaunig (57., KE)

Uhlenhorst Mülheim chancenlos gegen Alster-Damen
Die Damen von Uhlenhorst Mülheim hatten zum Abschluss der Feldrunde 2018 am Sonntag im Duell mit dem Club an der Alster am Ende klar das Nachsehen. Beim 6:0-Auswärtssieg machten die Norddeutschen von Beginn an deutlich, wer das Aufeinandertreffen gewinnen würde. Alster setzte sich nach 60 Spielminuten deutlich gegen zumindest im ersten Durchgang tapfer kämpfende Mülheimerinnen durch.

Alster zeigte unmittelbar vom Anpfiff an einen sehr dominanten Auftritt, während sich die Mülheimerinnen auf ihre geordnete Defensive verließen und so zumindest den Spielraum der Gäste eingrenzen wollten. Dies gelang zunächst gut, auch wenn Alster früh aufs Tempo drückte und allein in der ersten Halbzeit ganze acht Kurze Ecken vergab. „Wir haben uns zum Anfang schwer getan und waren im Kreis nicht zwingend genug“, musste auch Alster-Coach Jens George feststellen. Dennoch fiel kurz vor der Pause noch der Führungstreffer durch Hanna Valentin die kurz vor dem Halbzeitpfiff das 1:0 aus Gästesicht und damit auch den Halbzeitstand perfekt machte (28.).

Auch nach der Pause zeigte sich ein Spiel auf ein Tor, bei dem die nun müde wirkenden Mülheimerinnen immer mehr Mühe hatten, sich im Spiel zu halten. Die stark aufspielende Hanna Valentin (33./50.), Nele Aring (43.) und Marie Jeltsch (47.) schraubten das Ergebnis im zweiten Durchgang verdientermaßen auf 5:0 in die Höhe. Zehn Minuten vor dem Ende war den Uhlen dann auch anzumerken, dass ein Aufbäumen oder die Hoffnung auf den Punktgewinn schwanden. „Die hohe Niederlage geht leider absolut in Ordnung. Unser Spiel ging in der zweiten Halbzeit schon ein bisschen den Bach runter“, sah Uhlen-Coach Benjamin Hinte den zweiten Durchgang. Anne Schröder sorgte schließlich mit ihrem Treffer zum 6:0 für den Schlusspunkt in einer nunmehr einseitigen Partie. Am Ende Alster machte mit dem 6:0 den elften Saisonsieg perfekt rückte in der Tabelle auf den zweiten Rang vor.

„Wir sind sehr dominant aufgetreten“, freute sich George: „Mülheim hat am Ende sicher irgendwo auch die Kraft gefehlt zu dem späten Saisonzeitpunkt im Rückstand nochmal zurückzukommen. Uns war aber anzumerken, dass wir den Dreier holen wollten.“ Mülheims Trainer Hinte bestätigte den Eindruck seines Gegenübers, machte seinem Team aber keinen Vorwurf: „In der ersten Halbzeit spielen wir wirklich gut mit. Am Ende haben wir mit den letzten Reserven gespielt, deswegen ist das Ergebnis natürlich nach der langen Hinrunde auch in Ordnung.“

Uhlenhorst Mülheim – Club an der Alster 0:6 (0:1)

Saisonfinale live aus dem Waldstadion

Am Wochenende spielen unsere Damen ihre beiden letzten Feldbundesligaspiele diesen Jahres im Waldstadion.

Am Samstag, 27.10.2018 – 12:00 gegen den TSV  —-> live

Am Sonntag, 28.10.2018 – 13:00 gegen Alster Hamburg —-> live

Letzte Bundesliga-Heimspiele vor der Winterpause

Nachdem an den beiden vergangenen Wochenenden die Jugend den Vortritt hatte, spielen an diesem Wochenenden unsere Bundesliga-Teams noch ein letztes Doppel-Wochenende vor der Hallenpause.
Unsere Damen haben dabei noch mal zwei Heimspiele und wollen ihren Mittelfeldplatz sichern:

  • Samstag, 12:00 Uhr gegen TSV Mannheim
  • Sonntag, 13:00 Uhr gegen Alster Hamburg

Unsere Herren müssen noch mal auswärts ran beim Mannheimer HC (Sa., 14:00 Uhr – live auf Sporttotal.tv) und Nürnberger HTC (13:00 Uhr) – das Ziel ist es, auf einem Final4-Platz zu überwintern!

Kommt vorbei und unterstützt unser Damenteam!

Die Spiele werden auf Uhlen.TV übertragen

Hockey, Hockey, Hockey am Wochenende – Zwischenrunden zur Deutschen Meisterschaft und Bundesliga daheim

An diesem Wochenende kommt bei uns am Club oder auch in Hamburg, Berlin und Mannheim jeder auf seine Kosten – Hockey satt bei schönster Wettervorhersage! :-)
Unsere Jugend-Teams sind in der finale Saisonphase und alle 6 möglichen Mannschaften sind bei den Zwischenrunden um die Deutschen Feldhockey-Meisterschaften dabei!

Gleich 3 Zwischenrunden finden am Uhlenhorst statt: die Mädchen A, Knaben A und Männliche Jugend A sind als Westdeutsche Meister Ausrichter der Achtelfinal- und Viertelfinalpartieen.
Und on top spielen unsere Bundesliga-Herren am Samstag gegen den Hamburger Polo Club und wollen Revanche nehmen für die Niederlage in der Hinrunde.

Hier ist der Spielplan für Samstag:

  • Mädchen A – Achtelfinale: Samstag, 11:00 Uhr Uhlenhorst gg. HG Nürnberg / 13:00 Uhr Berliner HC gg. Großflottbeker THGC (auf Platz 2 jeweils)
  • Männliche Jugend A – Achtelfinale: Samstag, 11:00 Uhr Uhlenhorst gg. HG Nürnberg / 13:00 Uhr Limburger HC gg. Harvestehuder THC (auf Platz 1 jeweils)
  • Knaben A – Achtelfinale: Samstag, 15:00 Uhr Uhlenhorst gg. Mannheimer HC / 17:00 Uhr Dürkheimer HC gg. Harvestehuder THC (auf Platz 2 jeweils)
  • Herren-Bundesliga: 16:00 Uhr gegen Polo Club auf Platz 1

Und der Spielplan für Sonntag:

  • Mädchen A – Viertelfinale: Sonntag, 12:00 Uhr auf Platz 2
  • Männliche Jugend A – Viertelfinale: Sonntag, 12:00 Uhr auf Platz 1
  • Knaben A – Viertelfinale: Sonntag, 16:00 Uhr auf Platz 2

Die Spiele der Männlichen Jugend A und der Herren im Waldstadion werden auf Uhlen.TV live gezeigt!

Die anderen Teams spielen wie folgt:

  • Die Weibliche Jugend B spielt beim UHC Hamburg das Achtelfinale gegen die TG Frankenthal um 12:00 Uhr – Viertelfinale ist am Sonntag um 12:00 Uhr
  • Die Weibliche Jugend A spielt beim Berliner HC das Achtelfinale gegen ESV München um 12:00 Uhr – Viertelfinale ist am Sonntag  um 12:00 Uhr
  • Die Männliche Jugend B spielt beim Mannheimer HC das Achtelfinale gegen den Berliner SC um 16:00 Uhr – Viertelfinale ist am Sonntag um 15:30 Uhr

Diese Spiele können in den Tickern auf den Sonderseiten verfolgt werden.

Wo auch immer: die Grüne Wand muss stehen und wir wünschen allen Teams viel Erfolg – rockt Hockey-Deutschland!

Damen kehren mit 3 Punkten vom Doppel-Wochenende aus Berlin zurück

Lehrreiches Wochenende für die HTCU-Frauen in Berlin

Der HTCU verliert zunächst beim Drittletzten Zehlendorf mit 1:2, zeigt tags darauf aber ein tolles Spiel beim 2:1 gegen den BHC.

Solch eine Reaktion wünscht sich eigentlich jeder Trainer einer Mannschaftssportart von seinem Team: Nach der dürftigen Vorstellung der Uhlenhorsterinnen am Samstagnachmittag beim 1:2 gegen Aufsteiger Zehlendorfer Wespen überraschten die Mülheimerinnen in der 1. Bundesliga am Sonntagmittag mit dem 2:1-Erfolg beim Berliner HC.

Charlotte von Hülsen erzielte 2 Treffer in Berlin Foto: Michael Dahlke

Das 2:1 war die Antwort, die sich HTCU-Coach Benjamin Hinte nach der unglücklichen Niederlage tags zuvor gewünscht hatte. „Spielerisch sind wir unter unseren Möglichkeiten geblieben. Es war das schlechteste Saisonspiel“, analysierte Hinte die 60 Minuten beim Drittletzten Zehlendorfer Wespen. Die Mülheimerinnen haben ihr spielerisches Potenzial in der ersten Hälfte nicht ausgeschöpft. Die Zehlendorferinnen machten es mit ihrer defensiven Grundordnung dem HTCU sichtlich schwer, Chancen herauszuspielen. Dagegen nutzten die Gastgeberinnen eiskalt ihre wenigen Möglichkeiten. Erst erzielte Alina Jäger das 1:0 (14.), dann erhöhte Anna Mareike Kell nach der einzigen Ecke für die Wespen zum 2:0 nach 21 Minuten.

Mehr als der Anschluss durch von Hülsen war nicht drin

Nach dem Wechsel kontrollierte das Hinte-Team die Partie, ließ die Gegnerinnen nicht mehr zur Entfaltung kommen. Doch mehr als der Anschlusstreffer durch Charlotte von Hülsen (37.) war nicht mehr drin. „Vom Leistungsvermögen her hätten wir am Samstag einen Sieg holen müssen. Für unsere junge Mannschaft ist so ein Ausrutscher aber auch mal in Ordnung. Das ist nicht schlimm“, sagt Benjamin Hinte.

Die Spielaufbereitung begann für Hinte und seine Spielerinnen bereits direkt nach Schlusspfiff. „Wir haben uns zusammengesetzt und über die Niederlage gesprochen“, sagte Benjamin Hinte. Das Ergebnis dieser Aussprache mündete am Sonntag dann im 2:1-Erfolg beim Berliner HC. „Wir haben ein tolles Spiel gemacht, wir waren richtig gut“, so Hinte, der sich aber viel mehr über die Art und Weise dieses Sieges freute: „Die Spielerinnen haben Moral bewiesen und Charakter gezeigt. Sie haben konsequent unseren Spielplan verfolgt.“

Rückstand nach fünf Minuten

Die taktische Marschroute lautete gegen den BHC: über die Außenpositionen für Gefahr vor dem Berliner Tor sorgen. Allerdings waren die Berlinerinnen zunächst das gefährlichere Team. Nach einer kurzen Ecke stand es früh 1:0 für die Gastgeberinnen. Jana Gonnermann traf bereits in der fünften Minute. Berlin bestimmte fortan das Geschehen auf dem Platz. Der HTCU hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn sie bis zur Pause deutlicher in Rückstand geraten wären.

Von ihrem Matchplan wichen die Mülheimerinnen indes nicht ab. Nach dem Wechsel erhöhten sie den Druck und spielten geduldig weiter nach vorne. Zunächst jedoch ohne einen Torerfolg. Der ließ nämlich lange auf sich warten. Sieben Minuten vor dem Ende belohnten sich die Mülheimerinnen für ihr geduldiges Spiel. Nach einem Angriff über außen gab es eine Ecke für den HTCU. „Maren Kiefer hat die erste Welle der Verteidigung aussteigen lassen und die Kugel dann abgezockt reingemacht“, lobte Benjamin Hinte seine Stürmerin.

Lehrreiches Wochenende für diese junge Mannschaft

Die Uhlen gaben sich mit einer Punkteteilung jedoch nicht zufrieden. Sie drängten auf den Siegtreffer und drehten die Partie tatsächlich noch. „Das war ein super Angriff, viele Spielerinnen sind mit nach vorne gelaufen. Da hat sich der Wille gezeigt, das Spiel noch gewinnen zu wollen. Jede Spielerin hätte das Tor schießen können“, blickt Hinte zurück. Letztendlich war es Charlotte von Hülsen, die das viel umjubelte 2:1 für ihre Farben erzielte. „Es war ein lehrreiches Wochenende für diese junge Mannschaft“, zog Hinte ein zufriedenstellendes Fazit nach der Fahrt in die Hauptstadt.

WAZ, Rulof Albert

Interview mit Benni Hinte in der DHZ

Unter dem Titel “Die Mädels machen es mir einfach” hat der Schriftleiter der Deutschen Hockey Zeitung, Ulrich Meyer, ein Interview mit unserem Damentrainer Benjamin Hinte in der aktuellen Ausgabe der DHZ veröffentlicht. Eines der Themen ist natürlich: Die 1. Damen stehen im Augenblick sehr gut da, was um so bemerkenswerter ist, weil die Mannschaft sehr jung ist und in den letzten beiden Jahren einige Abgänge offenbar ohne größere Probleme verarbeitet hat.

Es lohnt sich sicher einmal reinzuschauen. Den Artikel haben wir hier hinterlegt.

Damen-Bundesliga: Sieg gegen den Münchner SC sichert den 6. Platz

Weitere 3 Punkte für unsere Bundesliga-Damen: Mit einem am Ende erzitterten 3:2-Sieg setzen sich unsere Damen mit 12 Punkte im Bundesliga-Mittelfeld als 6. fest. Gegen Final4-Kandidat Mannheimer HC gab es am Sonntag ein 1:3-Niederlage. Am nächstes Wochenende in Berlin gegen die Zehlendorfer Wespen und Berliner HC will das Team die gute Serie fortsetzen.

Spielbericht Hockeyliga:

Starke 1. Halbzeit sichert Mülheim Heimerfolg gegen MSC
Mit einem Sieg gegen den Münchner SC haben sich die Damen von Uhlenhorst Mülheim in der hockeyliga in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Im Duell der Tabellennachbarn behielten die Westdeutschen knapp mit 3:2 (2:0) die Oberhand. Nach starker erster Halbzeit und zwischenzeitlicher 3:0-Führung geriet der Erfolg von Mülheim in der starken Schlussphase der Münchnerinnen aber noch einmal ernsthaft in Gefahr.

Rund 100 Zuschauer in Mülheim erlebten zu Beginn eine sehr einseitige Partie. Die Gastgeberinnen dominierten das Geschehen von Beginn an und belohnten sich schnell. Nach drei Minuten startete Aina Lilly Kresken ein Solo, das sie mit einem platzierten Schlag aus halblinker Position ins lange Eck erfolgreich vollendete. Mit der Führung im Rücken bestimmten die Uhlen auch in der Folgezeit das Spielgeschehen und ließen den Münchner SC kaum zur Entfaltung kommen. Dennoch dauerte bis kurz vor der Pause, ehe erneut Kresken die Überlegenheit auch in etwas Zählbares umwandelte. Nach einer Flanke von der linken Seite war die 18-Jährige mit einem Stecher zur Stelle und besorgte so den 2:0-Halbzeitstand (27.).

Aina Kresken brachte die Damen mit 2 Treffern auf die Siegerstraße gegen den Münchner SC

Die zweite Halbzeit begannen die Gäste deutlich besser. Mitten in die ersten Drangphase der Münchnerinnen aber fiel ein Mülheimer Konter über die rechte Seite, den Charlotte von Hülsen vollstreckte im Nachfassen am langen Pfosten vollendete (38.). Der MSC reagierte und nahm die Torhüterin zu Gunsten einer weiteren Feldspielerin aus dem Tor. Die letzten 20 Minuten entwickelte sich nun ein Spiel auf ein Tor. Der MSC drängte Mülheim in die eigene Hälfte und ließ die Gastgeberinnen nicht mehr gefährlich vor den eigenen Kasten. Zu Beginn des Schlussviertels markierte Alexandra Sandner mit einem geblockten Ball zunächst den Anschlusstreffer (47.), zwei Minuten vor dem Ende traf Sarah Jamieson mit einem Nachschuss nach einer Ecke zum 2:3 aus Sicht der Münchnerinnen. Die hatten direkt danach die große Ausgleichschance, aber Pech, als der Ball nach einer Hundekurve über den Schläger der einschussbereiten Angreiferin hoppelte. So jubelte am Ende Uhlenhorst über einen angesichts der starken ersten Halbzeit nicht unverdienten, aber knappen Heimerfolg.

„In der ersten Halbzeit hätte sich München über einen höheren Rückstand nicht beschweren können“, sagte Mülheims Co-Trainer Benjamin Hinte, „da sind wir sehr dominant aufgetreten. Nach dem 3:0 kippte das Spiel aber völlig, wir waren nur noch auf das Verteidigen fokussiert. Mit dem nötigen Quäntchen Glück und einer überragenden Femke Jovy im Tor bringen wir den Sieg dann über die Zeit.“ Hintes Einschätzung, dass die Partie wohl unentschieden ausgegangen wäre, hätte es noch fünf Minuten mehr Spielzeit gegeben, teilte auch MSC-Trainer André Schriever: „Am Ende hätten wir durchaus noch einen Punkt mitnehmen können, insgesamt aber ist die Niederlage nicht unverdient. Wir haben die erste Halbzeit leider zum wiederholten Male verschlafen und da eine indiskutable Leistung abgeliefert. Mit nur einer guten Halbzeit gewinnt man in der Liga normalerweise auch kein Spiel. Vielleicht ist uns die Niederlage deshalb mal ein Denkzettel und wir sind von nun an von Beginn an hellwach im Spiel.“

Uhlenhorst Mülheim – Münchner SC 3:2 (2:0)
Tore:
1:0 Aina Lilly Kresken (4.)
2:0 Aina Lilly Kresken (27.)
3:0 Charlotte von Hülsen (38.)
3:1 Alexandra Sandner (47.)
3:2 Sarah Jamieson (58.)

Mannheim siegt “ohne Sieben” in Mülheim
Die ersatzgeschwächten Hockey-Damen vom Mannheimer HC haben am Sonntag vor gut 75 Zuschauern mit 3:1 (1:0) bei Uhlenhorst Mülheim gewonnen. „Das war ein klassischer Arbeitssieg, uns fehlten sieben Spielerinnen”, sagte Gäste-Trainer Philipp Stahr nach der Partie. Besonders bitter hatte es Julia Heiderhoff getroffen, die sich tags zuvor beim 9:0-Erfolg im Lokalderby gegen den TSV Mannheim einen Kreuzbandriss im rechten Knie zuzog.

Die ersten Gelegenheiten in der Partie hatte Mülheim, konnte daraus aber keinen Treffer verbuchen. „Wir haben sehr gut angefangen”, stellte HTCU-Coach Benjamin Hinte dementsprechend fest und lobte seine Mannschaft für deren couragiertes Auftreten. Allerdings fand der MHC auch immer mal wieder eine Lücke in der Abwehr der Gastgeberinnen. Dennoch bedurfte es einer Kurzen Ecke, um das 1:0 (18.) zu erzielen. Martina Cavallero durfte das Tor für sich verbuchen. Ein weiterer Treffer wollte den Mannheimerinnen bis zur Pause aber nicht mehr gelingen.

Eine weitere Kurze Ecke führte dann zum 2:0 durch Nadine Kanler (34.), danach aber verflachte die Partie. Beiden Teams unterliefen viele Fehler. Mit einer schönen Einzelaktion sorgte Lydia Haase schließlich aber für den dritten MHC-Treffer (54.). Hinte nahm danach seine Torhüterin heraus, das Überzahlspiel machte sich auch schnell bezahlt, denn Toni Meister gelang bereits in der 56. Minute das 1:3. Doch mehr war für Mülheim nicht mehr drin.

„Es ist wichtig, dass wir gegen diese Mannschaft ein Tor erzielt haben”, betonte Hinte dennoch und ergänzte: „Wir haben viel gepresst und mutig gespielt.” Stahr räumte derweil ein: „Das war sicher nicht unser bestes Spiel. Wir sind erst nach fünf Minuten aufgewacht. Am Ende hat vielleicht auch die individuelle Klasse entschieden. Wichtig sind die sechs Punkte an diesem Wochenende. Darüber freuen wir uns.”

Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 1:3 (0:1)
Tore:
0:1 Martina Cavallero (18., KE)
0:2 Nadine Kanler (34., KE)
0:3 Lydia Haase (54.)
1:3 Toni Meister (56.)

Women’s Days: Damen mit Heimspielen – Herren in Berlin

An diesem Wochenende sind die Herren in der Hauptstadt (Samstag, 13:00 Uhr bei BW Berlin / Sonntag, 14:00 beim BHC), aber unsere Damen spielen im Waldstadion:

  • Samstag, 13:00 Uhr gegen den Münchner SC
  • Sonntag, 14:00 Uhr gegen den Mannheimer HC

Und diesmal verspricht die Wettervorhersage reibungslose Spiele – unser Bundesliga-Team freut sich auf eure Unterstützung!

Women's Days im Waldstadion

Damen-Bundesliga: 3 Punkte gegen Harvestehude sichern einen Platz im Mittelfeld

An so einen Sonntag muss man wohl lange zurückdenken: Regenunterbrechung, ein Gegner mit 11 Feldspielern – und am Ende ein glücklicher Sieg. Nach der knappen Niederlage gegen UHC und dem Sieg gegen Harvestehude stehen unsere Damen in der Bundesliga auf Platz 6!

Philipp Ziser, WAZ:

Chance auf eine Überraschung gegen UHC Hamburg verpasst

Ganz gut gespielt, Hoffnung geschöpft, aber nichts gewonnen – so ungefähr lässt sich der Auftritt des HTC Uhlenhorst am Samstag gegen UHC Hamburg zusammenfassen. 0:2 hieß es am Ende – sicherlich verdient für die spielerisch besseren Hamburger, auch wenn Mülheim das Spiel am Ende fast noch spannend gemacht hätten und sogar die Chance auf einen Punkt hatten.
„Dass man gegen so einen Gegner zwei Gegentore kassiert, bleibt nicht aus. Aber wir hatten auch ein paar Chancen. Dass wir so gut mithalten, ist ein gutes Zeichen“, meinte Uhlen-Trainer Benjamin Hinte.

Mülheimerinnen verpassen Chance auf die Führung

Die Anfangsphase gehörte aber klar den Hamburgerinnen – Femke Jovy und Franziska Schmiedel verhinderten jeweils das 0:1, bis Marie Mävers dann nach einer kurzen Ecke doch traf. Ausgerechnet, als die Mülheimerinnen gerade etwas mutiger wurden.

Fünf Minuten zuvor hatten Dinah Grote und Aina Kresken bei einer großen Doppelchance im Hamburger Schusskreis die Führung auf der anderen Seite vergeben. Aber erst nachdem Ende des dritten Viertels Belen Iglesias Marcos für Hamburg zum 2:0 getroffen hatte, drehten die Mülheimerinnen nach vorne richtig auf.

„Wir nehmen einige positive Sachen mit“

Fünf Minuten vor Schluss war es Dinah Grote, die den Anschluss fast erzielt hätte, doch ihr Schuss nach einer kurzen Ecke wurde auf der Linie abgeblockt. Eine Minute später zog Franziska Schmiedel (wieder nach einer Ecke ab), diesmal war Hamburgs Torfrau Rother dazwischen. Uhlenhorst drückte und bekam in Überzahl 50 Sekunden vor Schluss eine letzte Ecke, diesmal schoss Maren Kiefer knapp am Torwinkel vorbei.

Auch wenn es wohl nur der Ehrentreffer gewesen wäre – verdient wäre er gewesen. „Wenn wir noch ein Tor machen, wird es nochmal spannend“, meinte Trainer Hinte nachher auch. Punkte waren aber gegen den UHC eh nicht eingeplant gewesen, weshalb sein Fazit lautete: „Wir nehmen hier einige positive Sachen raus mit.“

Wasserschlacht mit Sieg der Moral

Die Uhlenhorster Damen bezwingen in einem denkwürdigen Spiel Harvestehude. Dabei traten die Gäste aus Hamburg komplett ohne Torhüterin an.

Am Ende glückliche Sieger der Wasserschlacht Foto: Jörg Schimmel


Alle runter, auf den Bauch in die Pfütze und laut kreischen – nach dem Spiel hatten die Uhlenhorster Spielerinnen natürlich richtig Spaß im Regen. Kein Wunder nach dem 2:1-Sieg über den Harvestehuder HTC. Es waren vor allem unverhoffte Feierlichkeiten nach einem denkwürdigen Spiel, in dem es lange so aussah, dass wenn überhaupt jemand punkten würde, dies die Gäste aus der Hansestadt sein würden.
„Es war vorher klar, dass das kein Schönwetterspiel werden würde – unabhängig vom Wetter“, war Uhlen-Trainer Benjamin Hinte glücklich, „aber den Sieg haben wir uns erkämpft und verdient.“

Gäste spielten die ganze Zeit mit elf Feldspielerinnen

Dabei waren die Gäste komplett ohne Torhüterin angetreten. Nachdem der HTHC nämlich sowieso nur mit einer Torfrau in den Doppelspieltag gegangen war, hatte die sich auch noch am Samstag in Mannheim verletzt. Am Sonntagmittag in Mülheim standen so über die komplette Spielzeit elf Feldspielerinnen auf dem Platz, eine mit einem grünen Leibchen als Torfrau gekennzeichnet. Und das brachte die Mülheimerinnen sichtlich aus dem Konzept.

„Es ist vor allem eine Kopfsache“, versuchte Hinte nachher zu erklären. „Der Druck, in den Kreis zu kommen, ist plötzlich viel größer – und dann weiß man natürlich, dass der Gegner eine Verteidigerin mehr hat und alles reinwirft, um den eigenen Kreis zu verteidigen.“ Erst recht, nachdem die Gäste eine ihrer Handvoll Strafecken im ersten Viertel nutzten und 1:0 in Führung gingen.

Lange Unterbrechung im dritten Viertel

So quälte sich das Spiel ins dritte Viertel, der Regen wurde immer stärker und besonders auf der Platzseite zum Clubhaus hin entwickelten sich immer größere Pfützen – das Tor, auf das die Uhlenhorsterinnen in Hälfte zwei spielen mussten. Ständig blieben Bälle liegen, Pässe verhungerten, was es noch schwieriger machte, in den Schusskreis zu kommen. Bei noch acht Minuten im dritten Viertel hatte der Schiedsrichter ein Einsehen und schickte die Teams in die Kabinen – erstmal für fünf Minuten, hieß es.
Das Wetter besserte sich nicht und so kam es zu kuriosen Szenen. Auf der einen Seite waren die Hamburgerinnen, die natürlich unbedingt zu Ende spielen wollten. Auf der anderen Seite die Mülheimerinnen, die klitschnass und durchgefroren in der Kabine saßen – nur Dinah Grote steckte, dick in eine Decke eingewickelt, den Kopf aus der Tür und erkundigte sich, wie es weitergehen sollte.

Spiel wird doch nicht abgebrochen

Nachdem ein Wechsel auf den oberen Platz vom Tisch war, ergriffen die Gäste die Initiative und zogen den Großteil des Wassers mit Bierbänken vom Platz. Nach einer halben Stunde und kurzer Aufwärmphase pfiffen die Schiedsrichter wieder an – gegen den Willen der Uhlenhorsterinnen, die aber das beste daraus machten.

Das Spiel wurde hektisch, insgesamt sammelte der HTHC fünf Zeitstrafen. Zehn Minuten vor Schluss war es Maren Kiefer, die den Ball einfach hoch vors Tor lupfte – Aina Kresken hielt den Schläger rein, 1:1, auch wenn Harvestehude protestierte. Kaum eine Minute später war es wieder Kresken, die im Nachsetzen ins (natürlich immer noch) leere Tor traf. Mit viel Kampf und Härte sowie einer starken Parade von Femke Jovy verteidigten die Uhlen diese Führung – und feierten dann in den großen Pfützen, die ihnen lange das Leben so richtig schwer gemacht hatten.

HTC Uhlenhorst -
Harvestehuder THC 2:1 (0:1)

Tore: 0:1 (8., KE), 1:1 (49.) Kresken, 2:1 (51.) Kresken
HTCU: Jovy, Correia – von Hülsen, Freudenberg, Schaunig, Birkner, M. Kiefer, Grote, Barth, Schmiedel, Kresken, Apeltrath, Scheuten, K. Kiefer, Terber, Neuheuser, Meister
HTHC: Fr. Hähner, Hartmann, Arai, King, Rickert, Saenger, Nolting, Poppe, Trütken, Laginja, Steyrer, Fe. Hähner, Hauke, Laciná, Winkler, Decsyova
Ecken: 0 (0) – 5 (1).
Grüne Karten: Fr. Hähner unsportliches Verhalten, Saenger Foulspiel, Laciná unnsportliches Verhalten
Gelbe Karten: Laciná Foulspiel, Hauke unsportliches Verhalten
Zuschauer: 75.
Schiedsrichter: D. Lindemann / R. Müller