Archiv für die Kategorie „DAMEN“

Weekendgoals aus dem Waldstadion 22.-23.9.2018

Viele Tore sind in den drei Bundesligaspiele gefalle.
Echt richtig Schöne dabei.

Hier die Tore vom Wochenende —->

4 Bundesliga-Heimspiele am Wochenende – Doppelbegegnungen gegen UHC und Harvestehude

Ein durchaus schon wegweisendes Wochenende für unsere Bundesliga-Teams steht an:
Für die Damen geht es vor allem gegen Harvestehude darum sich im Mittelfeld festzusetzen und unsere Herren wollen am Wochenende einen Final-Four-Platz erklimmen!

Spielplan Samstag:

  • 13:30 Uhr: Damen gegen UHC Hamburg
  • 16:00 Uhr: Herren gegen UHC Hamburg

Spielplan Sonntag:

  • 12:00 Uhr: Damen gegen Harvestehuder THC
  • 14:30 Uhr: Herren gegen Harvestehuder THC

Die Teams freuen sich auf zahlreiche Unterstützung!

Bundesliga-Matchdays im Waldstadion

Starker 5:0-Sieg der Damen in Mannheim – die Youngster schlagen zu

Ein Ausrufezeichen gelang unseren Bundesliga-Damen beim TSV Mannheim: mit 5:0 fertigte das Team den Gegner ab – und alle Treffer gelangen unseren Youngstern, die noch WJA spielen können!

Spielbericht Hockeyliga:
Mülheims Youngsters in Torlaune gegen Mannheim

Einen überraschend eindeutigen Sieg fuhren die Damen von Uhlenhorst Mülheim am fünften Spieltag der hockeyliga beim Konkurrenten TSV Mannheim ein. Nach einer überzeugenden ersten Halbzeit gewannen die Gäste am Ende auch in der Höhe verdient mit 5:0 (3:0). Matchwinner der Partie waren die jungen Aina Lilly Kresken und Charlotte von Hülsen, die beim zweiten Saisonsieg der „Uhlen“ jeweils doppelt trafen. Für den TSV setzte es im fünften Spiel bereits die vierte Niederlage.

Von Beginn an agierten die Mülheimerinnen äußerst konzentriert und mit viel Zug zum gegnerischen Tor. Beim TSV Mannheim schlichen sich dagegen bereits in der Anfangsphase immer wieder leichte Fehler im Spielaufbau ein. In der 10. Minute belohnte Aina Lilly Kresken den hohen Aufwand ihres Teams mit dem Treffer zum 1:0. Auch im zweiten Viertel blieb Mülheim die spielbestimmende Mannschaft und zog durch zwei Tore von Charlotte von Hülsen noch vor der Halbzeitpause auf 3:0 davon (26./30.).

Nach weiteren 2 Treffern auf Platz 2 der BL-Torschützenliste: Charlotte von Hülsen

Für das dritte Viertel hatten sich die Gastgeber aus Mannheim zwar nochmals einiges vorgenommen, doch bereits in der 35. Minute gab es den nächsten Rückschlag, als Lynn Neuheuser zum vorentscheidenden 4:0 für Mülheim erhöhte. Auch im letzten Viertel schaffte es Mannheim nicht, die nötige Gefahr im gegnerischen Drittel auszustrahlen, um noch den Ehrentreffer zu erzielen. So setzte Aina Lilly Kresken mit ihrem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 5:0 für die Uhlen. (51.)

Nach der Partie zeigte sich Uhlen-Coach Benjamin Hinte äußerst zufrieden: „Unser Matchplan ist perfekt aufgegangen. Das Spiel über außen hat gut funktioniert. Dazu haben wir über die komplette Spielzeit souverän und clever gespielt und verdient gewonnen.“ Verständlicherweise enttäuschend fiel das Fazit von TSV-Trainer Carsten-Felix Müller aus: „Natürlich haben wir uns das gerade in einem Heimspiel gegen einen Gegner in unserer Kampfklasse anders vorgestellt. Leider haben wir es aber nicht geschafft die richtige Einstellung auf den Platz zu bringen und deswegen auch in der Höhe verdient verloren.“ Nach ihrem zweiten Saisonsieg stehen die Mülheimerinnen mit sechs Zählern nun im engen Mittelfeld der hockeyliga. Der TSV Mannheim bleibt nach dem schwierigen Saisonstart und nur einem Punkt weiterhin im unteren Tabellenbereich.

TSV Mannheim – Uhlenhorst Mülheim 0:5 (0:3)
Tore:
0:1 Aina Lilly Kresken (10.)
0:2 Charlotte von Hülsen (26.)
0:3 Charlotte von Hülsen (30.)
0:4 Lynn Neuheuser (35.)
0:5 Aina Lilly Kresken (51.)
Ecken:
5 (0 Tore) / 2 (0 Tore)
Zuschauer:
150
Schiedsrichter:
N. Giannouli / A. Köppen

Herren: Bundesliga-Heimspiel am Sonntag gegen Krefeld

Nur ein Spieltag steht am Wochenende für unsere Bundesliga-Teams an: Unsere Damen spielen am Sonntag um 11:30 Uhr bei TSV Mannheim und wollen 3 Punkte.
Unsere Herren haben wieder ein Heimspiel im Waldstadion: um 14:30 Uhr ist Anstoß gegen den Crefelder HTC!

Ersten Damen zum Burger-Event im Essthetik Kochstudio

Falk Paschmann mit den 1. Damen des HTC Uhlenhorst im Essthetik Kochstudio

Ein Teamevent der besonderen Art konnten die 1. Damen des HTC Uhlenhorst im Essthetik Kochstudio der Familie Paschmann erleben. Zusammen mit Chefkoch Dennis Frey begrüßte Falk Paschmann die Damen zu einem intensiven Kochkurs zum Thema „Alles rund um Burger“. In der hochmodernen Kücheneinrichtung waren die jungen Hobbyköchinnen eingeladen, alle möglichen Varianten der Burger-Welt inklusiver aller Zutaten und Beilagen in kleinen Gruppen selbstständig unter professioneller Anleitung zuzubereiten.

Seit dem letzten Jahr ist Paschmann Partner des HTC Uhlenhorst und im Waldstadion mit einer attraktiven Bande zum Kochstudio vertreten. Die Idee zum Essthetik Kochstudio hatte Falk Paschmann, der in Ergänzung zu den bekannten Edeka-Supermärkten der Familie mit innovativen Ideen die nächste Generation des Unternehmens bildet. Unter Chefkoch Dennis Frey bietet das Studio Kurse zu vielen kulinarischen Feldern, das reicht von Steak pur, über orientalisch bis zur Frühlingsküche.

Unsere Damen haben auf jeden Fall nicht nur alles über Burger mit Mango Salsa und Guacamole, den würzigen Thai Burger oder den klassischen Cheeseburger gelernt, sie hatten auch einen Riesenspaß an diesem Abend. Das wird daher sicher nicht der letzte Besuch bleiben.

Damen mit wichtigem Sieg gegen Bremer HC

Aufatmen nach dem Schlusspfiff am Samstag: einen wichtigen Sieg holten unsere Damen gegen den Bremer HC trotz schwieriger personeller Situation ohne Katha Windfeder und Mela Terber! Am Sonntag folgte eine Niederlage beim deutschen Meister Alster Hamburg.

Spielberichte Hockeyliga:

Die Damen des Bremer HC warten weiter auf ihren ersten Punkt in der hockeyliga. Am Samstag unterlag das Team von Martin Schultze auch bei Uhlenhorst Mülheim mit 2:3 (0:1). Nach einer guten Anfangsphase der Gastgeberinnen agierten beide Mannschaften ausgeglichen. Mit Bremens Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 1:2 durch Edel Nyland kam wieder Nervosität in die Partie, die nach einem Fehlpass in der Bremer Verteidigung auch zur 3:1-Vorentscheidung führte. Das Bremer 2:3 mit der Schlussstrafecke war Makulatur.

Mit 3 Treffern am Wochenende erfolgreich: Charlotte von Hülsen

Die Hausherrinnen übernahmen in der Anfangsphase das Zepter, bereits nach 90 Sekunden war der Ball erstmals im Bremer Kasten, der Treffer zählte aber nicht. Eine Minute später dann aber doch das 1:0 für Mülheim: Unglücklich fälschte Bremens Verteidigerin Luciana Galimberti Charlotte von Hülsens Schuss ab, die Bogenlampe senkte sich unhaltbar für Bremen-Goalie Mali Wichmann im Gästegehäuse (3.). Doch die Führung brachte Mülheim keine Sicherheit, Bremen war nun am Drücker. Nach zwölf Minuten hatte Paulina Liesenhoff zweimal die Möglichkeit, auszugleichen, Mülheims Torfrau Femke Jovy parierte aber beide Mal. Mit der ersten Bremer Strafecke war auch auf der anderen Seite der Ball erstmals im Netz, aber die Schiedsrichter gaben den Treffer nicht. Mülheim war im zweiten Viertel nun wieder griffiger, scheiterte aber meist mit dem letzten Pass und schwächten sich zudem mit zwei Strafzeiten. Sieben Minuten vor der Halbzeit vergab Lone Bergmann die bis dato größte Bremer Chance, als sie einen Querball freistehend vor dem Tor nicht richtig traf. Auf der anderen Seite setzte Mülheim den Schlenzer seiner ersten Strafecke weit über den Bremer Kasten, sodass es nach den ersten 30 Minuten beim 1:0 blieb.

Nach der Pause waren es wieder die Mülheimerinnen, die vorlegten: Nach sehenswerter Einzelleistung bediente Dinah Grote am linken Schusskreisrand Maren Kiefer, die im Nachfassen mit der argentinischen Rückhand zum 2:0 traf (34.). Kurz darauf schwächten sich die Mülheimerinnen aber selber, als Aina Lilly Kresken Gelb sah. Mit Beginn des Schlussviertels konnte Bremen dann die Überzahl endlich nutzen: An der gegnerischen Viertellinie wurde Edel Nyland mittig freigespielt, zog in den Schusskreis und vom Schusskreisrand eiskalt ohne Abwehrchance für Jovy zum 1:2 ab (46.). Während der Anschluss im Publikum noch einmal für Spannung sorgte, agierten beide Teams nervöser. Auch, als Martin Schultze zweieinhalb Minuten vor dem Ende ohne Torwart ins Überzahlspiel ging, bleib Bremen fahrig. Einen äußerst ungenauen Querpass von Lea Marlene Albrecht fing von Hülsen ab und markierte mit dem 3:1 ins leere Tor die endgültige Entscheidung. Mit dem Schlusspfiff kam Bremen zwar noch einmal zu einer Kurzen Ecke, betrieb mit dem 2:3 (60.) aber nur noch Ergebniskosmetik.

Bremens Trainer Martin Schultze fühlte sich nach dem Schlussfiff um einen Punkt betrogen: „Wieso das Tor bei der ersten Ecke nicht zählt, verstehe ich nicht“, spielte Schultze auf die Szene Ende des ersten Viertels an. „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht, hatten auch gute Chancen, ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Natürlich ist es gerade als Aufsteiger ärgerlich, so aus der Partie zu gehen. Uns war die Bedeutung der Partie bewusst, wir haben dann aber nach dem 1:2 mit zu viel Druck auf den Ausgleich gedrängt, da sind wir noch etwas unerfahrenen. Und so ein Bock, der zum 1:3 führt, den darf man natürlich nicht machen. Jetzt gilt es, das Spiel abzuhaken, den Mund abzuwischen und morgen weiterzumachen.“ Sein Gegenüber Benjamin Hinte sah eine „sehr kämpferisch und läuferisch geprägte Partie“: „Wir wollten über den Ballbesitz Spielkontrolle erlangen. So hatten wir viele Aktionen. Am Ende war auch das Quäntchen Glück dabei, als Bremen uns vor dem 1:3 den Ball genau in den Lauf spielt. Jetzt haben wir zum genau richtigen Zeitpunkt einen Sieg eingefahren , um gerade nach dem letzten Wochenende ein auch gewisses Polster zu haben.“

Uhlenhorst Mülheim – Bremer HC 3:2 (1:0)
Tore:
1:0 Charlotte von Hülsen (3.)
2:0 Maren Kiefer (34.)
2:1 Edel Nyland (46.)
3:1 Charlotte von Hülsen (60.)
3:2 Paula Heuser (60., KE)

Die Hockeydamen vom Club an der Alster bleiben weiter verlustpunktfreier Spitzenreiter. Am Sonntag gewann der Titelverteidiger mit 6:1 (3:0) gegen Uhlenhorst Mülheim und erzielte damit in beiden Partien dieses Wochenendes gegen Mülheim und den TSV Mannheim und den TSV Mannheim insgesamt 14 Tore. Trotz des deutlichen Erfolgs stellte Alster-Trainer Jens George allerdings fest: „Mülheim hat es uns sehr schwer gemacht. Sie waren sehr griffig und aggressiv in den Zweikämpfen. Aber mit zwei Siegen und 14 Toren kann man ja nicht unzufrieden sein.“

Die Gäste hatten in den ersten Minuten zudem einige gute Offensivaktionen, aus denen aber kein Tor resultierte. Anders als die Gastgeberinnen, für die Hanna Valentin in der 4. Minute per Drehschuss zum 1:0 erfolgreich war. „Wir hatten uns vorgenommen, früh ein Tor zu erzielen. Das ist uns gelungen”, sagte George. Alster war fortan das überlegene Team, konnte aber erst einmal keine weiteren, richtig gefährlichen Chancen herausspielen. In der 19. Minute gelang es Emily Kerner jedoch, sich auf der rechten Seite in den Mülheimer Schusskreis zu spielen. Ihre Hereingabe drückte Emily Wolbers zum 2:0 über die Linie. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhte Anne Schröder auf 3:0. Nach einem Solo im Schusskreis zog sie von halblinks ab und überwand Mülheims Keeperin Femke Jovy.

Nach dem 4:0 von Marie Jeltsch in der 33. Minute schien die Partie gelaufen. Doch plötzlich zeigte sich Mülheim und kam dank Charlotte von Hülsen, die den Ball nach einem Pfostenschuss von Aina Lilly Kresken auf den Schläger bekam, zum 1:4 (36.). Danach gab es weitere gute Aktionen, ein zweites Tor wollte den Gästen aber nicht mehr gelingen. „Wir hatten uns vorgenommen, die zweite Halbzeit aktiver zu gestalten und früher in die Zweikämpfe zu kommen. Aber dann haben wir wieder einige Fehler gemacht, die Alster eiskalt ausgenutzt hat“, erkannte Mülheims Coach Benjamin Hinte. Alster indes zeigte kurz nach Beginn des vierten Viertels seine Klasse. Einen schnellen Angriff über links vollende Kerner mit ihrem zweiten Treffer zum 5:1 (46.). Damit war das Spiel entschieden. Schröder setzte nach einer Eckenkombination dann den Schlusspunkt zum 6:1 (52.).

Club an der Alster – Uhlenhorst Mülheim 6:1 (3:0)
Tore:
1:0 Hanna Valentin (14.)
2:0 Emily Wolbers (19.)
3:0 Anne Schröder (28.)
4:0 Marie Jeltsch (33.)
4:1 Charlotte von Hülsen (36.)
5:1 Emily Kerner (46.)
6:1 Anne Schröder (52., KE)

Bundesliga: Heimspieltag am Samstag

Zwei wichtige Spiele stehen am Samstag im Waldstadion für unsere Bundesliga-Teams an:
Zunächst spielen die Damen um 13:30 Uhr gegen den starken Aufsteiger Bremer HC. Um 16:00 Uhr folgen die Herren im Top-Spiel gegen RW Köln!

Am Sonntag müssen beide Teams auswärts ran – die Damen um 15:15 Uhr beim Meister Club an der Alster und die Herren um 14:30 Uhr beim Düsseldorfer HC.
Vorbeikommen und Anfeuern!!!

Damen-Bundesliga: Schwieriger Saisonstart

Der erwartet schwierige Saisonstart wurde es am Wochenenden für unser Damenteam, zumal nach Lara Birkner mit Bänderriss auch noch Katharina Windfeder am Samstag bereits im ersten Viertel mit schwerer Schulterverletzung ausfiel für das weitere Wochenende. Am Ende gab es zwei Niederlagen, wobei im Spiel am Sonntag gegen Final4-Anwärter Düsseldorfer HC nach couragiertem Spiel auch ein Unentschieden möglich gewesen wäre.
Am Wochenende geht es weiter mit dem wichtigen Heimspiel gegen den Bremer HC (Samstag, 13:30 Uhr) und Sonntag beim Deutschen Meister Alster Hamburg (15:15 Uhr).

Katha Windfeder fiel mit Schulterverletzung aus



Spielberichte Hockeyliga:

Köln freut sich über Auftaktsieg
Zum Auftakt in die neue Feldsaison siegte Rot-Weiss Köln am Samstag gegen Uhlenhorst Mülheims Damen mit 2:0. Köln zeigte dabei die etwas reifere Spielanlage und nutzte vor allem seine Chancen effektiver. Ein Nachteil für die Gäste war sicher der frühe Ausfall von Abwehrchefin Katharina Windfeder, die bereits im ersten Viertel auf die Schulter fiel und nicht mehr weiterspielen konnte.

„Das ist für uns natürlich eine wichtige Säule, die uns da weggebrochen ist“, so UHTC-Trainer Benjamin Hinte. „Sie geht Montag ins MRT und wir hoffen, dass es nur eine Prellung ist. Insgesamt war unsere Chancenverwertung aber auch ein Manko. Wir haben hier heute eine sehr junge Mannschaft aufgeboten, Köln war schon routinierter.“
Markus Lonnes sprach von einem typischen Auftaktspiel: „Es gab schon noch viele Fehler auf beiden Seiten. Es war sicher kein besonders gutes Match, aber wir freuen uns über den Sieg zum Saisonstart. Mülheim hatte zu Beginn der zweiten Hälfte eine gute Druckphase, in der sie den Anschlusstreffer hätten machen können. Als das nicht passiert ist, haben wir den Vorsprung im letzten Viertel verwaltet.“

Es dauerte bis zum Ende des ersten Viertels, ehe die Fans auf der Kölner Anlage am Olympiaweg jubeln durften. Da stach Katharina Reuten einen Eckenschlag von Rebecca Grote sehenswert zum 1:0 ins Tor der Gäste. „Schwer zu verteidigen“, erkannte Hinte das Tor der Kölner an. Sein Team setzte allerdings auch eigene Akzente, vor allem durch gut vorgetragene Konter, die aber vom Kreisrand nicht konsequent genug zum Abschluss gebracht wurden.
Nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber auf 2:0 erhöhen, als Liv Arndt von der rechten Seite zum Abschluss kam, aber an der Mülheimer Keeperin scheiterte. Den Abpraller verwertete Naomi Heyn jedoch zum zweiten Kölner Treffer. Vorausgegangen war eine starke Phase der Gäste, die aber erneut auch zwei Großchancen nicht ausnutzen konnten. Mülheim konnte sich auch nur eine Ecke im gesamten Spiel erarbeiten, die ebenfalls verpuffte. So blieb es beim glanzlosen, aber gern genommenen Auftaktsieg für die Rot-Weissen.

Rot-Weiss Köln – Uhlenhorst Mülheim 2:0 (1:0)
Tore:
1:0 Katharina Reuten (14., KE)
2:0 Naomi Heyn (39.)
Ecken: 2 (1 Tor) / 1 (0 Tore)
Zuschauer: 200
Grüne Karten:
Naomi Heyn, RWK
Melanie Terber, UM
Franziska Schmiedel, UM
Gelbe Karten:
Maren Kiefer, UM
Schiedsrichter: T. Hinsken / S. Wagner

Mülheimerinnen auch gegen DHC weiter sieglos
Auch im zweiten Spiel der Saison blieben die Mülheimerinnen am Sonntagmittag sieglos und mussten sich nach einem kampfbetonten Spiel mit Toren auf beiden Seiten doch noch mit 2:3 gegen den DHC geschlagen geben. Pia Lhotak erzielte knappe zehn Minuten vor Spielende den entscheidenen Treffer, der gleichzeitig einen perfekten Saisonstart für die Rheinländerinnen bedeutete.

Von Beginn an zeigte sich, dass beide Mannschaften mit viel Leidenschaft in das West-Duell gingen. Beide Teams verschenkten keinen Ball und führten intensive Zweikämpfe, auch wenn die Mülheimerinnen weiterhin auf ihre Abwehrchefin Katharina Windfeder verzichten mussten, die sich am gestrigen Samstag eine Schulterverletzung zugezogen hatte. „Wir haben das heute defensiv gut gelöst und hatten den DHC in unserem Halbfeld sehr gut im Griff“, zeigte sich Uhlenhorsts Trainer Benjamin Hinte zufrieden. Anna-Tizia Huckemann war es dann allerdings aufseiten der Düsseldorfer, die per Ecke in der 13. Spielminute zur Führung traf. Bei dieser blieb es dann auch bis zur Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff war den Mülheimerinnen zunächst anzumerken, dass man aus der Niederlage gegen Köln lernen wollte. So traf Aina Lilly Kresken in der 33. Minute zum 1:1-Ausgleich. In der Folge drängten beide Mannschaften auf den Führungstreffer, doch wieder waren es die Gäste, die durch Selin Oruz vorlegen konnten (41’). Im direkten Gegenzug machte die starke Aina Lilly Kresken allerdings ihren Doppelpack perfekt und hielt das Spiel damit spannend (42’). „Wir hatten nach jedem Gegentor eine gute Antwort gefunden, darauf können wir aufbauen“, lobte Benjamin Hinte nach dem Spiel die Leistung seiner Mannschaft. Mit dem 2:2-Zwischenstand ging es ins letzte Viertel. Und wieder konnte der DHC durch Pia Lhotak in der 47. Minute vorlegen. Doch diesmal schafften es die Eulen nicht noch einmal heranzukommen und sich für eine ordentliche Leistung zu belohnen. Stattdessen blieb es beim 2:3-Auswärtssieg für den DHC, der damit einen makellosen Saisonstart mit zwei Siegen feiern darf.

DHC-Coach Nico Sussenburger sah nach dem Sieg seines Teams allerdings auch noch Verbesserungsmöglichkeiten: „Am Ende zählen natürlich die drei Punkte. Allerdings haben wir den Gegner immer wieder zu Treffern
eingeladen und sie sind dran geblieben. Da haben wir spielerisch noch großes Potenzial und trotzdem sind wir heute zufrieden.”

Denn schon am kommenden Sonntag wartet auf den DHC mit dem Heimspiel gegen den Berliner HC eine schwere Aufgabe. Die Mülheimerinnen müssen dagegen gegen den Aufsteiger aus Bremen zeigen, dass sie ihre guten
Leistungen zeitnah auch in Punkte umsetzen wollen.

Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 2:3 (0:1)
Tore:
0:1 Anna-Tizia Huckemann (13.)
1:1 Aina Lilly Kresken (33.)
1:2 Selin Oruz (41.)
2:2 Aina Lilly Kresken (42.)
2:3 Pia Lhotak (47.)
Ecken: 0 (0 Tore) / 4 (0 Tore)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: T.Hinsken / S.Wagner

Unser Damen-Bundesligateam 2018/2019

Unser Bundesliga-Damenteam 2018/2019

Es geht los – hier sind unser Team und Staff!

Die Torhüter:

Femke Jovy


Térèse Correia



Die Abwehr:

Katharina Windfelder


Maike Schaunig


Melanie Terber


Toni Meister


Luca Scheuten


Katharina Barth



Das Mittelfeld:

Lara Birkner


Katharina Kiefer


Lynn Neuheuser


Franzi Schmiedel


Eva Freudenberg

Der Sturm:

Dinah Grote


Laura Apeltrath


Maren Kiefer


Charlotte von Hülsen


Aina Kresken


Carla Fangmeier


Luisa Campiglia



Die Trainer:

Benni Hinte


Daniel Kamphaus


Jan Gehlen


Hanns-Peter Windfeder

Der Staff:

Susanne Timm (Teammanagerin)


Peter Kiefer (Teamarzt)


Robin Stach (Physio)

Hemmerle-Saison-Opening mit freiem Eintritt beim Bundesliga-Heimspieltag am Sonntag

Am Wochenende stehen die ersten Bundesliga-Heimspiele auf dem Programm!


Den Auftakt machen die Herren bereits am Samstag um 16:00 Uhr gegen den Nürnberg HTC. Und am Sonntag laden wir zum Hemmerle-Saison-Opening ins Waldstadion:

  • Um 12:00 Uhr spielen die Damen gegen den Düsseldorfer HC
  • Um 14:30 Uhr spielen die Herren gegen den Mannheimer HC

Der Eintritt zu den beiden Bundesligaspielen am Sonntag ist im Rahmen des Hemmerle-Saison-Openings für alle Besucher kostenfrei!

Unsere Teams zählen auf eure Unterstützung!

Hemmerle-Saison-Opening mit freiem Eintritt zu den Bundesliga-Heimspielen am Sonntag



Sparkassen-Cup mit neuem Spielplan

Nachdem der Rüsselsheimer RRK kurzfristig die Teilnahme am Sparkassen-Cup abgesagt hat, wurde der Spielplan geändert.

Samstag:

  • 12:00 Uhr: Bremer HC – HTC Uhlenhorst Mülheim
  • 13:40 Uhr: 1. Herren – Royal Club de Brussel
  • 13:40 Uhr: Harvestehuder THC – Club Raffelberg (Platz 2)
  • 15:30 Uhr: Bremer HC – Club Raffelberg
  • 17:10 Uhr: HTC Uhlenhorst – Harvestehuder THC

Sonntag:

  • 09:45 Uhr: Harvestehuder THC – Club Raffelberg
  • 11:15 Uhr: HTC Uhlenhorst Mülheim – Bremer HC
  • 13:00 Uhr: Bremer HC – Harvestehuder THC
  • 14:30 Uhr: 1. Herren – Düsseldorfer HC
  • 14:30 Uhr: HTC Uhlenhorst Mülheim – Club Raffelberg (Platz 2)

Bundesliga-Vorbereitung: Sparkassen-Cup am Club

Zur Vorbereitung auf die anstehende Bundesligasaison unserer Damen und Herren wird am kommenden Wochenende (18./19. August) der Sparkassen-Cup bei uns am Club gespielt.

Unsere Damen spielen gegen die Teams vom Bremer HC (Samstag um 12:00 Uhr), Harvestehuder THC (Samstag um 17:00 Uhr), Rüsselsheimer RRK (Sonntag um 11:30 Uhr) und den Club Raffelberg (Sonntag um 16:00 Uhr).
Unsere Herren spielen am Samstag um 13:20 Uhr gegen Royal Club de Brussel und Sonntag um 14:30 Uhr gegen den Düsseldorfer HC.

Bereits am 25. August starten unsere Herren dann beim Hamburger Polo Club in die neue Saison. Eine Woche später geht es auch in der Damen-Bundesliga los.

Spielplan zum Sparkassen-Cup

WM-Fazit: Ein unfassbares Erlebnis für Maike

Maike Schaunig vom HTC Uhlenhorst hat das WM-Aus gut verkraftet. Den Geist der Nationalmannschaft will sie jetzt nach Mülheim mitbringen.

Trotz Viertelfinal-Aus eine tolle Erfahrung für Maike

Maike Schaunig hatte auf dem Rückweg von der Hockey-Weltmeisterschaft in London viel Zeit zum Nachdenken: Die Nationalspielerin des HTC Uhlenhorst fuhr mit ihren Eltern zurück im Auto nach Deutschland.
Das bittere Aus im Viertelfinale war unterwegs aber kaum Thema, verrät Schaunig, die seit dem Wochenende wieder zu Hause in Dinslaken ist: „Wir haben eigentlich kaum über Hockey geredet – ich habe mehr geschlafen.“ Überhaupt scheint es, als habe die 22-Jährige das Aus ganz gut verkraftet. Sie nimmt nur die positiven Erfahrungen mit.

Nicht enttäuscht vom Team

„Natürlich bin ich enttäuscht, aber nicht von der Mannschaft, so ist der Sport. Ich bin einfach traurig, dass es vorbei ist.“ Noch nie zuvor habe sie vor so vielen Zuschauern gespielt: „Es war genial, da ins Stadion einzulaufen. Vor dem ersten Spiel waren wir ein bisschen nervös, aber wir konnten uns von der Atmosphäre tragen lassen.“

Es folgte eine Vorrunde, die besser war als erwartet: 3:1 gegen Südafrika, 3:2 gegen Favorit Argentinien (Schaunig: „Unsere stärkste Leistung“), dann ein 3:1 gegen Spanien – Gruppensieg. Die Träume von der ersten WM-Finalteilnahme seit Jahrzehnten wurden plötzlich realistisch.

„Wir haben Spanien nicht unterschätzt“

Mit den Spanierinnen gab es im Viertelfinale ein Wiedersehen – und zwar kein angenehmes. Schaunig: „Wir haben Spanien nicht unterschätzt. Wir wussten, das wird ein Brocken. Wir hatten unfassbar Bock und waren gut vorbereitet. Ich hatte ein gutes Gefühl.“ Doch die destruktive Spielweise Spaniens zog dem Nationalteam den Zahn.

„Es war ganz komisch“, erinnert sich Schaunig. „irgendwie lief vieles an uns vorbei.“ Nach 54 Minuten fiel das 0:1, wenig später war der WM-Traum vorbei. Zurück blieben konsternierte deutsche Spielerinnen, die regungslos auf dem Kunstrasen lagen, benommen ins Leere starrten, viele mit Tränen in den Augen.

Mit eigener Leistung zufrieden

Mit ein paar Tagen Abstand fühlt sich das Erreichte besser an: „Unser Ziel war, ins Viertelfinale zu kommen – und da dann unser bestes Spiel zu machen“, so Schaunig. Der erste Teil klappte, der zweite nicht. Vorher zeigte Deutschland aber starke Leistungen und Schaunig ist auch mit sich selbst zufrieden: „Solide“ stuft sie ihre Leistung ein. „Mir war bewusst, dass ich als Jüngere und Neue vielleicht nicht so viele Minuten in den kritischen Phasen bekomme.“

Sie habe sich aber „mega gut eingelebt“, das Team sei über die Wochen fest zusammengewachsen und habe immer an sich geglaubt. Diesen „Spirit“ will sie jetzt nach Mülheim bringen, wo sie den HTCU als Kapitänin anführt.

Den Spirit mit nach Mülheim bringen

„Vor dem Spiel gegen Argentinien dachten wir: Das wird hart. Aber kein Team ist unschlagbar.“ Auch wenn Uhlenhorst einige Abgänge zu verschmerzen habe, müsse die Mannschaft immer an sich glauben. Die Ausgangslage, als Außenseiter ins Spiel zu gehen, werden die Uhlenhorsterinnen auch in dieser Saison wieder oft genug haben.

Schaunig hat aber erst einmal Pause, Urlaub – verdient nach einem so anstrengenden wie erfolgreichen Jahr: Hallen-Europameisterin, Klassenerhalt auf dem Feld, die ersten Länderspiele und der Sprung in den WM-Kader: viel mehr geht nicht.

Träume von Olympia in Tokio 2020

Am 15. August steigt sie wieder ein, trägt dann beim HTCU-Cup wieder Grün-Weiß statt Schwarz-Weiß – und hat sich viel vorgenommen: „Ich will individuell an mir arbeiten und die Chance ergreifen, im A-Kader zu spielen.“ Gespannt ist sie auf das Feedback des Bundestrainers zur WM – auch, weil sie von Olympia 2020 in Tokio träumt.

Das ist das nächste große Ziel, die WM ist Vergangenheit: „Ein unfassbares Erlebnis“ und eine Erfahrung, die Maike Schaunig keiner mehr nimmt.

Philipp Ziser, waz.de

Bittere Niederlage für die Danas im WM-Viertelfinale

Was für eine Enttäuschung für unsere Damen-Nationalmannschaft bei der WM: nach den tollen Siegen in der Vorrunde mussten sie sich im Viertelfinale gegen Spanien mit 0:1 unnötigerweise geschlagen geben, da es dem Team anders als noch im Gruppenspiel gegen Spanien vier Tage zuvor nicht gelang aus der großen Überlegenheit auch Tore zu machen. Eine sehr unnötige und umso enttäuschendere Niederlage für die Danas – sehr schade, denn es war deutlich mehr drin…

Bericht hockey.de:

DANAS: Bitteres Aus trotz Überlegenheit
WM in London, Viertelfinale: Deutschland – Spanien 0:1 (0:0)

01.08.2018 – Untröstlich waren die deutschen Damen nach dem 0:1 (0:0) im Viertelfinale gegen Spanien. Das DHB-Team hatte unglaublich hohen Ballbesitz und ein riesen Chancenplus, kreierte aber zu wenig richtig gefährliche Chancen gegen Spanierinnen, die bis kurz vor Ende keinen einzigen Schuss aufs deutsche Tor hatten. Dann war es Carmen Cano, die eine von ganz wenigen Zuordnungsproblemen in der deutschen Defensive nutzte, um aus kurzer Distanz zu treffen. Die Schlussoffensive brachte dann nicht mehr das Tor, das die Mannschaft zumindest ins Penalty-Shootout gebracht hätte. So blieb es für die DANAS leider nur beim vor dem Turnier festgelegten Minimalziel, dem Erreichen des Viertelfinals.

Bundestrainer Xavier Reckinger: „So direkt nach dem Spiel ist es schwer zu sagen, was die Gründe für die Niederlage sind. Wir waren schon sehr dominant, hatten ganz viel Ballbesitz, aber machen daraus heute einfach zu wenig. Spanien hat genau das gemacht, was sie können – und damit hatten sie Erfolg. Das muss man anerkennen. Für unser junges Team ist das ein wichtiger, aber natürlich wehtuender Lernpunkt. Ich muss das aber noch in Ruhe analysieren, woran es genau gelegen hat.“
Lisa Altenburg: „Natürlich ist das wahnsinnig enttäuschend! Aber wir haben heute vieles nicht so gut gemacht wie in der Gruppenphase, haben nicht so geduldig außen herum gespielt, nicht so konsequent gespielt – letztlich müssen wir uns selbst die Schuld geben, dass wir nicht ins Halbfinale eingezogen sind. Und dann hat es Spanien auch verdient.“

Die Deutschen ergriffen sofort die Initiative und gingen nach vorn. Erste Riesenchance, als Marie Mävers von der rechten Grundlinie auf Stapenhorst passen wollte, die frei vor Tor wartete, doch Keeperin Maria Ruiz fischte den Ball gerade noch mit dem Schläger weg (2.). Lisa Altenburg holte dann die erste Ecke (3.) fürs DHB-Team, die Ruis hielt und den Nachschuss von Amelie Wortmann blockte eine Verteidigerin. Spanien kam in der Phase noch gar nicht zu eigenen Aktionen. Micheel und Gablac machten auf den Flügeln richtig Alarm, waren von den Spanierinnen kaum in den Griff zu bekommen.
Es brannte dann inzwischen oft lichterloh im und am Kreis des Gegners, allein der Führungstreffer fehlte (8.). Jana Teschke sah dann in der 9. Minute eine Grüne Karte wegen Stockfouls, das DHB-Team daher in Unterzahl, was Spanien versuchte zu nutzen und auch mal zu eigenen Kreisszenen zu kommen. Im Konter hatte dann Charlotte Stapenhorst die Riesenchance mit der Rückhand, die Ruiz mit einer Glanztat parierte. Der Nachschuss von Marie Mävers ging rechts am Tor vorbei (13.). Rocio Guttierez fing Selin Oruz gerade noch am Kreis ab, als diese nur noch hätte durchstecken müssen (14.).

So blieb es beim 0:0 zur ersten Viertelpause. Die DANAS hatten mehr vom Spiel und auch mehr und bessere Chancen. Graeve wurde in der 17. Minute am spanischen Kreis gelegt, bekam aber „nur“ einen Freischlag. In der Nachfolge-Aktion zog Lisa Altenburg dann den Videobeweis, um eine Ecke zu bekommen, was auch bestätigt wurde (17.). Nike Lorenz Schlenzer wurde jedoch abgelaufen. Die Deutschen hatten dann zweimal Pech, weil gute Flanken verstoppt wurden. Spanien tat wenig für eigenen Aufbau, hoffte ausschließlich auf Ballverluste und Konterchancen. Als Carmen Cano dann auch mal eine Schlagchance im Kreis hatte, war Cecile Pieper mit dem Brett zur Stelle und klärte (20.).
Stapenhorst bekam dann eine Altenburg-Flanke an den Fuß, hatte etwas Pech, denn sonst wäre sie durchgewesen. Maialen Garcia holte sich dann Grün wegen nicht eingehaltenen Abstands, das DHB-Team nun in Überzahl (23.). Nach Foul an Schröder am Kreisrand hätte es erneut Ecke geben müssen, aber die Chinesin gab nur Freischlag (25.). Im Gegenkonter unterband Janne Müller-Wieland eine gute Chance vor dem Kreis. Es war ein sehr nickelig und hart geführtes Spiel durch die Spanierinnen, was von den Unparteiischen oft einfach laufengelassen wurde. Mävers vergab eine gute Chance im Kreis, weil sie nicht abzog, sondern durch die Beine legen wollte (29.).
So blieb es beim 0:0 zur Pause. Die Deutschen im zweiten Viertel zu viel mit den Schiedsrichterinnen beschäftigt, dadurch nicht mit voller Konzentration bei ihrer Linie. Dennoch hatte Julia Ciupka bis dahin noch nicht einen Ball halten müssen. Das DHB-Team hätte fraglos die Führung verdient gehabt.

Die DANAS starteten auch nach der Pause offensiv. Lisa Altenburg setzte eine halbhohe Rückhand nur knapp von links am langen Pfosten vorbei (32.). Hinten agierten die Deutschen aber immer ganz stark, wenn sie da mal gefordert waren. So holte Müller-Wieland einen Ball ganz clever vom Schläger einer Spanierin (34.). Die Deutschen aber zumeist im Vorwärtsgang, aber hatten in dieser Phase mit ungestümen Pässen oder Soli, die hängen blieben nicht das richtige Werkzeug, um die ganz tief stehenden Spanierinnen zu knacken.
Spanien weiter ausschließlich auf Konter eingestellt, die sehr selten passierten. Dennoch war natürlich immer die Gefahr, dass die Südeuropäerinnen mal durch eine Zufallschance zu einem Tor kommen könnten. Hauke bereitete dann gut vor, aber Marie Mävers bekam die Kugel direkt vor Tor nicht gut genug kontrolliert und konnte nur ein Schüsschen absetzen (45.). Es stand also auch nach dem dritten Viertel weiter 0:0, das die Deutschen besser gestalteten als das zweite Viertel. Spanien weiter ohne direkten Torschuss auf das Gehäuse von Julia Ciupka.

Es blieb einseitig. Nur die Deutschen spielten konstruktiv – Spanien setzte auf das destruktive Spiel, das ihnen auch im Achtelfinale gegen Belgien Glück gebracht hatte. Die DHB-Damen zogen ein Powerplay auf, schnürten Spanien ein. Und dann holte Bonastre – als alles schon geklärt schien – beim ersten Konter seit langer Zeit die erste Ecke für Spanien (48.). Die wurde abgewehrt, aber die Chinesin gab erneut Ecke, gegen die Altenburg erneut den Videobeweis nahm, weil Lorenz den Ball mit dem Schläger abgelenkt hatte, nicht mit einem Fuß, bevor eine Spanierin ihn an den Ball bekam. Das sah man auch klar in der Zeitlupe und das wurde auch so bestätigt.
Ciupka musste in der 50. Minute dann erstmals selbst an den Ball und klärte ein Gewühl vor ihr. Kurz darauf traf eine Iberin ihre eigene Mitspielerin im deutschen Kreis. Dennoch hatte der Gegner jetzt selbst auch mal eigene Aktionen. Und deshalb kam das 0:1 (54.) auch nicht ganz aus dem Nichts, als sich eine Stürmerin rechts am Kreisrand durchwühlte, ihr Ball vor Tor abgefälscht wurde und Carmen Cano dann den Ball volley links oben ins deutsche Tor blockte.
Die Deutschen brauchten nun ihrerseits das eine Tor, um zumindest ins Penaltyschießen zu kommen. Ciupka klärte dann in der Hektik einmal zu Cano, die aber klar rechts am Tor vorbeischoss. Drei Minuten vor Ende nahm Reckinger dann Ciupka für eine elfte Feldspielerin vom Platz, Lorenz nun mit Torwartrechten. Carlota Petchame sah dann noch Gelb wegen taktischen Fouls und damit Zwei-Feldspieler-Überzahl der Deutschen. Es lief aber nun die Zeit davon. Lisa Altenburg holte 24 Sekunden vor Ende die deutsche Ecke zum Ausgleich, aber Lorenz Schlenzer ging ganz knapp links unten am Tor vorbei. (Fotos: worldsportpics.com)

Tore:
0:1 Carmen Cano (54.)

Ecken:
GER 3 (kein Tor) / ESP 1 (kein Tor)

Grüne Karten:
GER 1 (Teschke, 10.) / ESP 1 (Garcia, 23.)

Gelbe Karten:
GER – / ESP 1 (Carlota Petchame, 59.)

Schiedsrichterinnen:
Liu Xiaoying (CHN) / Amber Church (NZL)

3. Sieg der Danas bei der WM beschert den direkten Viertelfinaleinzug

Eine blitzsaubere Leistung zeigt die Damen-Nationalmannschaft bei der Hockey-WM in London: mit dem 3. Sieg im 3. Gruppenspiel sichert sich das Team als Gruppensieg den direkten Einzug ins Viertelfinale ohne Umweg über ein Qualifikationsspiel – sehr stark!
Das Viertefinale wird am 1. August um 19 Uhr angepfiffen.


Spielbericht hockey.de:

DANAS: Souveräner Vorrunden-Erster
WM in London, Vorrunde: Spanien – Deutschland 1:3 (1:1) / Viertelfinale am 1. August um 19 Uhr

28.07.2018 – Die deutschen Damen haben auch das dritte Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft gewonnen. Mit dem 3:1 (1:1) gegen Spanien sicherte sich das Team von Bundestrainer Xavier Reckinger den Gruppensieg und den direkten Einzug ins Viertelfinale am 1. August um 19 Uhr deutscher Zeit. Dort treffen die DANAS auf den Sieger des Achtelfinals zwischen dem Zweiten der noch völlig offenen Gruppe D und dem Dritten der eigenen Gruppe C, was vermutlich Spanien sein wird. Anne Schröder, Selin Oruz und Viktoria Huse trafen gegen Spanien zum dritten Sieg mit drei Toren in Folge.

Foto: Wordsportpics.com

Bundestrainer Xavier Reckinger: „Heute waren wir am Anfang ein bisschen zu wenig aktiv. Dazu kam das frühe Tor, das auch noch etwas Entspannung gebracht hat, und dadurch waren wir vor allem im zweiten Viertel etwas zu passiv. Spanien schießt dann ein zwar glückliches, aber reguläres Tor. Darauf haben wir in der Pause reagiert. Die Forderung an die Mädels war, auch den zweiten und dritten Laufweg mit 100 Prozent zu machen, sich gegenseitig zu helfen sowie aktiv und online zu bleiben. Das hat dann eine Phase lang sehr gut geklappt, in der wir das zweite und dritte Tor machen. Danach wusste ich bereits, dass Spanien nicht mehr zurückkommen würde, weil wir das gut im Griff hatten. Wir haben durch die direkte Viertelfinal-Qualifikation nun den gleichen Rhythmus wie zwischen dem ersten und zweiten Spiel. Die Mädels kennen das also schon. Wir haben ein schönes Hotel mitten im Zentrum von London, so dass wir die Zeit teils zum Erholen, aber auch ganz konzentriert zur Vorbereitung nutzen werden. In Sachen Physis ist es sicher ein Vorteil, dass wir dann ein Spiel weniger in den Knochen haben als der Viertelfinalgegner – wer auch immer es ist.“
Selin Oruz: „Ich bin natürlich froh, dass ich heute das 2:1 machen durfte, welches ja auch ein bisschen der Game-Changer war, denn normaler Weise schieße ich ja nicht so viele Tore. Insgesamt bin ich aber einfach nur stolz auf unser Team, weil es zwar unser Ziel war, dieses Spiel zu gewinnen und die Gruppe als Erster zu beenden, dafür aber eine gute Mannschaftsleistung nötig war, die wir auch abgeliefert haben.“

Die Anreise zu diesem dritten Gruppenspiel war für eine Weltmeisterschaft sich besonders. Weil Londons Innenstadt wegen eines Radrennens gesperrt war, konnte der Shuttledienst nicht funktionieren. Also setzte sich das gesamte Team samt Staff am Morgen in die Metro und reiste mit dem ÖPNV zum WM-Stadion.

In die leichte Unordnung der Anfangsphase konnte Spanien mit dem ersten Angriff eine Ecke holen (2.). Die hielt Julia Ciupka aber ganz sicher und ermöglichte mit dem Kick einen Konter über Franzisca Hauke, den die Hamburgerin aber am rechten Pfosten nicht präzise zu einer Mitspielerin bringen konnte. Die Deutschen mussten aufpassen, weil Spanien vorwiegend auf Konter setzte, was zum Beispiel bei einem Ballverlust von Anne Schröder im Vorwärtsgang sofort von den Südeuropäerinnen gezeigt wurde (4.). In der 5. Minute holte Hauke dann aber auch die erste deutsche Ecke. Und die spielten die DANAS als Rausgebervariante auf Anne Schröder zurück, die ihn sich zurechtlegte und hoch unters Dach zum 1:0 (5.) einschlenzte.
Spanien brachte mit seinen Aktionen immer mal wieder Hektik ins Spiel, von der sich die Deutschen aber nicht anstecken ließen. Insbesondere auf der linken Abwehrseite, über die es die Gegnerinnen immer wieder versuchten, stand Maike Schaunig sehr sicher. So setzten die Deutschen auch immer wieder weitere Offensivaktionen, variierten gut im Pressing. In der 13. Minute dann mal ein flacher Rückhandschuss von Spanien, bei dem Ciupka aber einfach mit dem Fuß klärte. Im Gegenzug ein starker Angriff über rechts, bei dem Micheel über die Grundlinie kam, so dass es vorm spanischen Tor lichterloh brannte.
Es blieb beim verdienten 1:0 für die DHB-Damen zur ersten Viertelpause.
Spanien tat nach der Pause viel für den Angriff, kam aber weiter fast ausschließlich über rechts, wo die Deutschen sehr sicher dicht machten. Es waren in dieser Phase nicht allzu viele eigene Aktionen, aber Spanien fiel nicht viel ein, um die Deutschen hinten zu gefährden, so dass man in Ruhe auf Konterchancen wartete. Die kamen dann auch – unter anderem mit einer Gablac-Flanke von rechts, die Keeperin Maria Ruiz unterband (23.). Graeve klärte dann gut hinten, als Berta Bonastre mal durchdribbeln konnte (26.).
Spanien erhöhte merklich den Druck und kam zu zwei, drei Kreiseintritten, die die Deutschen aber immer vor dem Torschuss rausverteidigten. Dann bekam aber Cecile Pieper einen Ball von ihrem eigenen Schläger an den Körper und Spanien bekam 15 Sekunden vor der Halbzeit die zweite Ecke, die als Abpraller von Mävers Fuß hoch vors Tor ging, wo Altenburg den Ball verteidigen wollte, als Xantal Gine den Schläger der Hamburgerin traf, so dass der Ball ins Tor ging. Die Videoschiedsrichterin aus Belgien musste ran und entschied auf Tor, vermutlich weil das Stockfoul an Altenburg erst nach deren eigener Ballberührung passierte, von der die Kugel ins Tor prallte. Die Deutschen protestierten zwar, aber die Entscheidung stand.

Sicherlich ein glücklicher Treffer für Spanien, das zuvor keine wirklich klaren Chancen hatte, aber das DHB-Team hatte im zweiten Viertel auch selbst zu wenig im Vorwärtsgang bewegt, um das Ergebnis klarer zu machen. Es blieb nach der Pause hart umkämpft. Spanien machte Druck und gab keinen Zentimeter Raum. Es hätte Ecken für die DANAS geben müssen, als Altenburg im Kreis gleich mehrfach auf den Schläger geschlagen wurde (34.). Ein Ballverlust im Aufbau brachte dann stattdessen die nächste Ecke für Spanien (34.). Die klärten die Deutschen stark und konnten kontern, doch Hauke brauchte zu lange, um sich den Ball auf die Rückhand zu legen und wurde geblockt (35.).
Gablac holte dann in der 37. Minute die zweite deutsche Ecke, Die fischte Maria Ruiz aber irgendwie noch aus dem von Nike Lorenz angepeilten oberen linken Eck. Kurz darauf sah Oliva Grün wegen taktischen Fouls. Den Freischlag brachte das DHB-Team über Hauke vors Tor, wo Selin Oruz aus dem Gewühl heraus das 2:1 machte (37.). Im Konter ließ Altenburg die Großchance auf das 1:3 aus, aber holte zumindest Ecke Nummer drei mit der Aktion (39.), bei der Spanien zu früh rauslief und dann nur mit Dreien verteidigen konnte. Und die Deutschen machten das richtig gut, spielten als Linksvariante auf Viktoria Huse, die platziert ins rechte untere Eck zum 1:3 traf.
Ideal also die Überzahl ausgenutzt. Spanien brauchte jetzt drei Tore, um die Deutschen noch aus der direkten Viertelfinal-Quali zu verdrängen. Und es gab zudem einen weiteren Schub fürs Selbstvertrauen. Deutschland war dichter am vierten Treffer als Spanien am zweiten. Die Spanierinnen wurden mit geduldigem Ballbesitzhockey hinten in der eigenen Hälfte festgesetzt. Stapenhorst erarbeitete die nächste Großchance und Gablac hatte die Stecherchance im Nachschuss, war aber nicht erfolgreich. So blieb es beim hochverdienten 3:1 am Ende des dritten Viertels.
Spanien wollte im letzten Viertel höher pressen, aber es waren die Deutschen, die das Spiel bestimmten. Im Konter hätte es wohl die nächste Ecke geben müssen, als eine Spanierin ihren Schläger verlor und Marie Mävers beim Torschuss störte. Doch das DHB-Team auch so weiter stark fokussiert, ließ selbst nichts zu. Nach guter Vorarbeit von Altenburg hatte Stapenhorst eine gute Chance auf das 4:1, aber scheiterte aus kurzer Distanz an Ruiz (50.). Dann war es Gablac, die im Konter die letzte Spanierin aussteigen ließ, aber den Vorhandschrubber im Fallen über das Tor setzte (52.).
Spanien fand einfach nicht die Mittel, um die Deutschen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Eine Rückhand aus ganz spitzem Winkel ging mal ans hintere Tornetz (56.), aber ansonsten hatten die Deutschen immer einen Schläger dazwischen. Ein Konter über Altenburg brachte Gablac vor Ruiz zum Volley, aber aus vollem Sprint konnte sie ihn nicht kontrollieren (57.). 90 Sekunden vor Ende lag das vierte Tor in der Luft, als Altenburg und Stapenhorst für Riesengefahr sorgten, aber Ruiz Kopf und Kragen riskierte und die Situation bereinigte. Pieper hatte kurz vor dem Schlusspfiff die nächste Großchance, aber scheiterte aus spitzem Winkel an der starken Ruiz, so dass es beim 3:1-Erfolg blieb. (Fotos: worldsportpics.com)

Tore:
0:1 Anne Schröder (KE, 5.)
1:1 Xantal Gine (30.)
1:2 Selin Oruz (37.)
1:3 Viktoria Huse (KE, 39.)

Ecken:
ESP 3 (kein Tor) / GER 3 (2 Tore)

Grüne Karten:
Georgina Oliva (ESP, 37.)

Schiedsrichterinnen:
Aleisha Neumann (AUS) / Annelize Rostron (RSA)