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1. Damen gehen auf Play-Off-Platz in die Weihnachtspause

Ein makelloses Wochenende für unsere Damen: mit zwei Siegen, darunter auch gegen den Mitfavoriten um die Play-Off-Plätze RW Köln, gehen unsere Damen als Tabellen-Zweiter in die kurze Weihnachtspause und haben beste Aussichten auf das Viertelfinale!

Spielbericht RW Köln – www.waz.de:

Mit dem 3:2-Erfolg bringt sich der HTC Uhlenhorst im Kampf um das Viertelfinalticket zur Deutschen Meisterschaft in eine gute Ausgangsposition.

Endlich! Die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst haben es geschafft, einen der beiden Topfavoriten auf die Viertelfinaltickets im Kampf um die deutsche Meisterschaft zu bezwingen. Sie besiegten am Samstagnachmittag vor 120 Zuschauern in der Sporthalle an der Lehnerstraße Rot-Weiss Köln mit 3:2 (1:1). Damit haben sie sich vor den restlichen fünf Begegnungen in der Bundesligagruppe West in eine ausgezeichnete Ausgangsposition gebracht.

Beide Teams glänzten mit guter Defensivleistung. Es gab während der gesamten Begegnung nicht besonders viele Großchancen. In der ersten Halbzeit fielen beinahe logischerweise nur zwei Treffer nach Strafecken. Die Kölnerinnen gingen in der elften Minute mit 1:0 in Führung. 33 Sekunden vor dem Pausenpfiff erzielte Lynn Neuheuser das 1:1-Ausgleichstor.

Kathi Kiefer erzielte ein tolles Stechertor gegen RW Köln - Foto: Michael Dahlke

Kurz nach dem Wechsel passte Katharina Windfeder den Ball aus der Abwehr heraus auf die in zentraler Position stehende Katharina Kiefer. Die junge Uhlenhorsterin hielt den Schläger in den Schuss und konnte so zu ihrer eigenen Überraschung den Treffer zum 2:1 erzielen (34.). Fünf Minuten später kamen die Kölnerinnen durch Paula Velmans zum 2:2. Die Gastgeberinnen steckten den Gegentreffer gut weg. Postwendend fiel das Tor zum 3:2. Mirja Zöller hatte mit einem schönen Solo die komplette Aufmerksamkeit der Rot-Weiss-Spielerinnen auf sich gezogen und im richtigen Moment auf die frei stehende Maren Kiefer gepasst. Die Nachwuchsspielerin brachte daraufhin den Ball im gegnerischen Kasten unter.

„Wir sind sehr froh, nach den Pflichtsiegen diesen Erfolg feiern zu können. Während der 60 Minuten hat mein Team kaum eine gegnerische Torchance zugelassen. Die Spielerinnen haben alles das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte HTCU-Trainer Mark Spieker. Die erfahrene Leistungsträgerin Katharina Windfeder meinte: „Wir haben einen mega Willen gezeigt und deshalb auch die drei Punkte verdient gewonnen.“ Nun kann Weihnachten kommen. Trainingsstart im neuen Jahr ist der 2. Januar.

HTC Uhlenhorst – RW Köln 3:2 (1:1)
Tore: 0:1 Gablac (11., KE), 1:1 Neuheuser (30., KE), 2:1 K. Kiefer (34.), 2:2 Velmans (39.), 3:2 M. Kiefer (40.)
HTCU: Jovy, Bartkowiak; Schaunig, Windfeder, Terber, Schmiedel, Birkner, Neuheuser, M. Kiefer, Apeltrath, K. Kiefer, Zöller
RWK: Ciupka; Velmans, Grambusch, May, Sprink, Busch, Stöckel, Hüls, Gablac, Arndt, Pahl, Boermans
Schiedsrichter: Gardeler/Küpper
Zuschauer: 100

Spielbericht Crefelder HTC – www.hockeyliga.de:

Eindeutige Angelegenheit am Freitagabend
Zum Auftakt des letzten kompletten Spielwochenendes des Jahres kam es am Freitagabend zum West-Damenduell zwischen Uhlenhorst Mülheim und dem Crefelder HTC. In einem eindeutigen Aufeinandertreffen setzten sich am Ende die favorisierten Mülheimerinnen mit 10:1 (6:1) verdient durch und rangieren derzeit punktgleich mit dem Tabellenführer aus Düsseldorf.

Schon in der Anfangsphase hatten sich die Damen aus Mülheim klar abgesetzt. Mit dem Siebenmeter zum 4:0 in der 15. Spielminute machte Maren Kiefer spätestens deutlich, dass der Favorit in diesem Spiel nichts dem Zufall überlassen wollte. Nach dem Anschlusstreffer zum 1:5 aus Sicht der Gäste wollte es der CHTC allerdings noch einmal wissen und verpasste mehrere gute Chancen nur knapp. Kurz vor der Pause war es dann erneut Kiefer, die mit dem 6:1 den Halbzeitstand markierte.

Auch nach der Halbzeitpause dauerte es keine fünf Minuten, ehe Lynn Neuheuser mit zwei Eckentoren (31./34.) für die Vorentscheidung sorgte. Aufopferungsvoll kämpfende Gäste konnten sich danach nicht mehr herankämpfen und mussten stattdessen noch zwei Gegentore hinnehmen, die schlussendlich für klare Verhältnisse zum Spielende sorgten.

Nach dem Spiel war deshalb auch Uhlenhorsts Trainer Mark Spieker zurecht zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Das war heute das für uns zu erwartende Spiel. Krefeld war der klare Aussenseiter und hat das in der ersten Halbzeit sicherlich ordentlich gemacht. Gut war aber dann von uns, dass wir in der zweiten Hälfte schnell für klare Verhältnisse sorgen konnten und dann verdient gewonnen haben.“

Auf der Gegenseite überwog bei Sebastian Folkers dagegen die pure Enttäuschung über die klare Niederlage: „Natürlich ist es ein verdienter Sieg für Mülheim. Mich ärgert aber einfach, dass Kleinigkeiten dafür sorgen, dass wir so hoch verlieren. Wir haben Chancen, die dann am Torhüter oder am Pfosten scheitern. Das ist natürlich extrem bitter, weil wir viel Aufwand betreiben und es auch mal für uns laufen kann. Wir werden jetzt trotzdem damit umgehen müssen, und dann gehen wir morgen wieder mit der gleichen Einstellung ins Spiel.“

Uhlenhorst Mülheim – Crefelder HTC 10:1 (6:1)
Tore:
1:0 Melanie Terber (5.)
2:0 Maren Kiefer (9.)
3:0 Mirja Zöller (13.)
4:0 Maren Kiefer (15., 7m)
5:0 Laura Apeltrath (18.)
5:1 Verena Würz (21.)
6:1 Maren Kiefer (30.)
7:1 Lynn Neuheuser (31., KE)
8:1 Lynn Neuheuser (34., KE)
9:1 Lara Birkner (41., KE)
10:1 Lynn Neuheuser (49.)

RW Köln, Krefeld, Mülheimer Derby: Top-Heimspieltage am Wochenende

Da kommt Freude auf schon vor dem Weihnachtsfest: Ab Freitag stehen bei unseren Bundesliga-Teams 4 Heimspiele auf dem Programm – und dabei so Top-Spiele wie der Doppel-Spieltag gegen RW Köln und als weiteres Highlight das Derby gegen Kahlenberg.
Vorbeikommen, anschauen und anfeuern bei diesen wichtigen Spielen in Richtung Play Off:

  • Freitag, 20:00 Uhr: 1. Damen gegen Crefelder HTC in der Lehnerhalle
  • Samstag, ab 14:00 Uhr: 1. Damen und 1. Herren gegen RW Köln am Doppel-Heimspieltag in der Lehnerhalle
  • Sonntag, 12:00 Uhr: Lokalderby gegen Kahlenberg in der innogy Sporthalle

Und für alle, die nicht vor Ort sein können: UHLEN.TV einschalten!

    Und nicht vergessen: heute noch für Timmi Herzbruch als Rising Star of the Year voten!

    Schönes 6-Punkte-Wochenende unserer Bundesliga-Damen

    Klarer Sieg im Derby gegen Raffelberg, Pflichtsieg gegen BW Köln – das 6-Punkte-Wochenende hält unsere Damen in Schlagweite zu den Play-Off-Plätzen vor den nächsten beiden Heimspielen (am Freitag, 20 Uhr gegen Krefeld und am Samstag um 14 Uhr gegen RW Köln)!

    Marcus Lemke, www.derwesten.de:
    Uhlenhorsterinnen sind zurück in der Spur

    Die Frauen des HTCU gewinnen das Derby gegen Aufsteiger Raffelberg mit 10:4. Den klaren Erfolg stellen sie aber erst nach dem Wechsel sicher.
    Nach der Auftakt-Niederlage gegen den Düsseldorfer HC sind die Hallenhockey-Spielerinnen des HTC Uhlenhorst zurück in der Spur.

    Die Hallenhockey-Spielerinnen des HTC Uhlenhorst gewannen die Bundesliga-Duelle beim Neuling Club Raffelberg mit 10:4 (2:2) und gegen Blau-Weiß Köln mit 7:2 (3:0). Damit nehmen sie Kurs auf die Viertelfinal-Teilnahme im bundesweiten Wettbewerb.

    3 Tore erzielte Kathi Kiefer gegen Raffelberg - Foto: Franz Naskrent

    Mit Spannung erwartet war das Lokalduell zwischen Aufsteiger Club Raffelberg, der am ersten Spieltag überraschend Rot-Weiss Köln die Grenzen aufgezeigt hatte, und dem favorisierten HTC Uhlenhorst. 120 Zuschauer sahen eine ausgeglichene und temporeiche erste Halbzeit. Die Ex-Mülheimerin Darja Möllenberg, eine der Leistungsträgerinnen im Duisburger Aufgebot, brachte den Gastgeber bereits in der fünften Minute durch eine verwandelte Strafecke mit 1:0 in Führung. Die Schwestern Katharina Kiefer (9.) und Maren Kiefer (12.) drehten den Spieß zunächst um. Aber noch vor der Pause nutzte Pia Maertens die Chance zum 2:2-Ausgleich, nachdem Franziska Schmiedel den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren hatten (26.).

    HTCU nutzte die Fehler der Raffelbergerinnen

    Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Die Uhlenhorsterinnen machten Druck und nutzten die Fehler der Raffelbergerinnen gnadenlos aus. Die Gastgeberinnen wurden in einigen Szenen klassisch ausgekontert. Alica Wahl (32.), Katharina Kiefer (36.), Lynn Neuheuser (38.), Melanie Terber (45.) und Lara Birkner (46.) brachten die nun überlegenen Gäste mit 7:2 in Führung. Für ein wenig Spannung sorgten die Ex-Uhlenhorsterinnen Kira Bauer (50.) und Darja Möllenberg (52.), die den Neuling auf 4:7 heranbrachten. Doch in den Schlussminuten erhöhten Maren Kiefer (2) und Katharina Kiefer noch auf 10:4.

    Maike Schaunig präsentierte sich in sehr guter Form

    Großen Anteil am Erfolg hatte Maike Schaunig. Die Uhlenhorster Nationalspielerin war nach der World League zum Saisonauftakt noch geschont worden. Im ersten Spiel unterm Hallendach präsentierte sie sich bereits in sehr guter Form. „Es hat richtig Spaß gemacht, gerade in diesem emotionsreichen Derby in die Hallensaison einzusteigen. Zu Beginn mussten wir uns auf den körperlich starken Gegner einstellen. Dann haben wir aber alles ‘reingehauen und verdient gewonnen“, sagte Schaunig nach dem Spiel am Raffelberg.

    Die Raffelberg Trainerin Susi Wollschläger meinte: „Wir hätten zur Pause sogar eine knappe Führung verdient gehabt. Nach dem Wechsel sind uns leider zu viele dumme Fehler unterlaufen. Uns war aber vorher schon klar, dass uns so etwas gegen einen solchen Gegner passieren kann.“

    Club Raffelberg -
    HTC Uhlenhorst 4:10 (2:2)

    Tore: 1:0 Möllenberg (5., KE), 1:1 K. Kiefer (9.), 1:2 M. Kiefer (12.), 2:2 P. Maertens (26.), 2:3 Wahl (32.), 2:4 K. Kiefer (36.), 2:5 Neuheuser (38.), 2:6 Terber (45.), 2:7 Birkner (46.), 3:7 Bauer (50.), 4:7 Möllenberg (52.), 4:8 M. Kiefer (53.), 4:9 K. Kiefer (57.), 4:10 M. Kiefer (59.)

    CR: Von dem Borne; Bauer, Küskes, Möllenberg, Helmrich, Thiel, A. Maertens, Frach, Bock, Lobe, P. Maertens
    HTCU: Jovy; Windfeder, Terber, Schaunig, Schmiedel, Birkner, Apeltrath, K. Kiefer, Neuheuser, Wahl, M. Kiefer

    www.hockey.de:

    Mülheim hält Kontakt zur Spitze

    Die Hockeydamen von Uhlenhorst Mülheim bleiben Spitzenreiter Düsseldorf in der Staffel West auf den Fersen. Am Sonntag gelang der Mannschaft von Mark Spieker vor nur 30 Zuschauern ein 7:2 (3:0)-Erfolg gegen Blau-Weiss Köln. „Es war ein insgesamt schwaches Bundesligaspiel. Wir haben nie unseren Rhythmus gefunden, sind nicht gut ins Pressing gekommen, hatten eine unterirdische Passquote und waren im Spielaufbau zu langsam”, räumte der Trainer trotz des klaren Sieges ein. Beste Mülheimer Schützin war Maren Kiefer, der drei Treffer gelangen.

    Obwohl sein Team schon zur Pause 0:3 zurücklag und sich am Ende klar geschlagen geben musste, zeigte sich Gäste-Trainer Jens Lüninghöner zufrieden mit seinem Team. „Das war eine deutliche Steigerung zu der Partie gegen Rot-Weiss Köln am Samstag”, sagte er vor allem mit Blick auf den körperlichen Einsatz seiner Spielerinnen, den er tags zuvor noch vermisst hatte. „Nur ist das eben nicht belohnt worden.”

    Immerhin hatten die Kölnerinnen nach einem 0:4-Rückstand noch auf 2:4 verkürzen können und so kurzzeitig für ein wenig Spannung gesorgt. „Wir haben heute mitgespielt. Das Ergebnis finde ich zu hoch”, betonte der Trainer abschließend.

    Uhlenhorst Mülheim – Blau-Weiss Köln 7:2 (3:0)
    Tore:
    1:0 Maren Kiefer (11.)
    2:0 Lynn Neuheuser (17.)
    3:0 Maren Kiefer (23.)
    4:0 Laura Apeltrath (39.)
    4:1 Denise Werner (39.)
    4:2 Lydia Dibbert (44., KE)
    5:2 Lara Birkner (46.)
    6:2 Katharina Windfeder (57., KE)
    7:2 Maren Kiefer (59.)

    Top-Spiele für unsere Damen am Bundesliga-Wochenende

    Zwei wichtige Spiele stehen für unsere Damen am Wochenende in der Bundesliga auf dem Programm:

    • Am Samstag geht es zum brisanten Derby nach Duisburg um 14:00 Uhr beim Club Raffelberg
    • Am Sonntag ist um 12:00 Uhr BW Köln in der Lehnerhalle zu Gast

    Hinkommen und Anfeuern – die Damen zählen auf grünweiße Unterstützung!!!

    Knappe Niederlage für unsere Damen im ersten Bundesliga-Spiel gegen den DHC

    Das war denkbar knapp – erst in der vorletzten Minute erzielte DHC den Siegtreffer gegen unsere Damen. Ein Punkt wäre verdient gewesen!
    Am nächsten Samstag geht es weiter mit dem Derby gegen Raffelberg am Samstag um 14 Uhr in Duisburg und dem Heimspiel gegen BW Köln am Sonntag um 12 Uhr in der Lehnerhalle.

    Bericht www.hockeyliga.de:
    Zum Saisonstart in die Hallensaison der Staffel West trafen am Samstag die Damen von Uhlenhorst Mühlheim und des Düsseldorfer HC aufeinander. In einem engen und kampfbetonten Spiel setzten sich am Ende die Gäste nach einer interessanten zweiten Halbzeit mit 4:3 durch.

    In der ersten Spielhälfte hatten beide Mannschaften zunächst langsam ins Spiel gefunden. Dabei konnten die Mülheimerinnen den ersten Treffer landen und gingen in der 18. Spielminute in Führung. Diese währte allerdings nur drei Minuten und auch zur Pause blieb es beim knappen Unentschieden.

    Alica Wahl war nach längerer Verletzungspause wieder dabei Foto: Oliver Müller

    Die zweite Hälfte bot dann allerdings zumindest für die Zuschauer viele Tore, die meist durch fehlende Abstimmung zustande kamen. Nachdem der DHC zweimal in Führung gegangen war, traf die stark auftretende Maren Kiefer wenige Minuten vor Schluss zum 3:3 Ausgleich. Doch die Düsseldorferinnen ließen nicht locker und kamen schließlich in der 58. Spielminute durch Elisa Gräve doch noch zum Siegtreffer. Schlussendlich die Belohnung für einen kämpferischen Auftritt.
    Auf Seiten von Uhlenhorst Mühlheim überwog nach dem Spiel die Enttäuschung über die knappe Niederlage. Mark Spieker: „Das ist natürlich eine sehr unglückliche Niederlage und fühlt sich nicht gut an. Wir wurden heute um die Punkte gebracht und haben einfach nicht gut verteidigt.“

    Nico Sussenburger sah den Auftritt beider Mannschaften dagegen als typisch für ein Auftaktspiel in die Hallensaison und erklärte: „Wir waren heute technisch natürlich noch nicht auf Topniveau und hatten im Spiel wenig Fluss. Bezeichnend ist auch, dass die meisten Tore nach individuellen Fehlern fallen. Am Ende sind es für uns gute drei Punkte, aber wir wissen, dass es auch mit einem Unentschieden hätte ausgehen können.”

    Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 3:4 (1:1)
    Tore:
    1:0 Maren Kiefer (18.)
    1:1 Luisa Steindor (21.)
    1:2 Tessa-Margot Schubert (37.)
    2:2 Katharina Kiefer (39.)
    2:3 Luisa Steindor (52.)
    3:3 Maren Kiefer (56.)
    3:4 Elisa Gräve (58.)
    Ecken: 6 (0 Tore) / 2 (0 Tore)
    Zuschauer: 80
    Schiedsrichter: D.Scharwächter / G.Schmitz

    Start der Hallenhockey-Bundesliga mit zwei Heimspielen am Samstag

    Für unsere 1. Damen und 1. Herren startet morgen die Hallenhockey-Bundesliga mit zwei Heimspielen gegen den Düsseldorfer HC!
    Die Damen starten um 14 Uhr und die Herren im Anschluss um 16 Uhr in der Halle an der Lehnerstraße.

    Auch in diesem Jahr ist die Saison wieder kurz und knackig: Die 10 Liga-Spieltage enden bereits am 21. Januar, für den 27. Januar sind die Viertelfinalspiele angesetzt und die Final Four in Stuttgart sind am 3./4. Februar 2018 – man sollte also kein Spiel verpassen!
    Die Teams bauen auf eure Unterstützung!
    Wer nicht in der Halle sein kann: auch in der Halle übertragen wir die Spiele live auf Uhlen.TV!

    World-League: Danas mit Maike Schaunig verpassen das Halbfinale unglücklich im Penalty-Shootout

    Bericht hockey.de:
    Danas verpassen das Halbfinale im Penaltyschießen
    World-League-Finalturnier, Viertelfinale: Deutschland – Korea 4:6 n.P. (3:3, 1:1)

    22.11.2017 – Die deutschen Damen haben den Halbfinaleinzug beim World-League-Finalturnier in Auckland knapp verpasst. Im Penaltyschießen verlor das Team von Neu-Bundestrainer Xavier Reckinger das Viertelfinale, das man eigentlich über weite Phasen beherrscht hatte. 15 Strafecken und viele Chancen aus dem Spiel heraus führten zu drei Toren. Doch durch einige leichte Fehler und Unkonzentriertheiten brachte man die Asiatinnen immer wieder zurück ins Spiel. Im Penaltyschießen hatten die koreanischen Schützinnen dann die deutlich besseren Nerven als die deutschen.

    Das deutsche Team mit Maike Schaunig verpasst das Halbfinale knapp - Foto: Media.FIH.CH

    Bundestrainer Xavier Reckinger: „Es ist schwer, direkt nach diesem emotionalen Spiel ein Fazit zu ziehen. Eigentlich bin ich happy mit unserer Performance – insbesondere im Vergleich zum Argentinien-Spiel gestern. Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten – waren vielleicht defensiv in einigen Situationen nicht fokussiert genug und haben da unnötige Chancen zugelassen. Das Match bringt uns aber im Learning extrem weiter. Es ist gut, dass wir jetzt mal einen Ruhetag vor dem ersten Platzierungsspiel haben, nachdem wir heute ganz sicher benachteiligt waren, weil Korea einen Ruhetag hatte vor dem Spiel und wir nicht.“
    Lisa Altenburg: „Eigentlich müssen wir es über das Spiel gewinnen. Wir hatten Chancen genug, um es innerhalb der 60 Minuten für uns zu entscheiden. Wir haben die langen Bälle, über die sie – wie wir wussten – immer kommen, ab und ab zu naiv verteidigt. Die Enttäuschung ist schon sehr groß, weil wir uns nach der starken Gruppenphase deutlich mehr versprochen hatten.“
    Nike Lorenz: „Es ist mega enttäuschend – lassen wir dabei das Penaltyschiepen mal außen vor, weil da auch Glück eine Rolle spielt und Korea das auch wirklich gut gemacht hat. Aber das Match müssen wir über das Spiel einfach gewinnen. Die schießen starke Ecken und haben uns da gut ausgeguckt. Aber wir müssen uns einfach nur für ein gutes Spiel belohnen, hatten mehr als genug Gelegenheiten dazu – und tun es nicht. Jetzt geht der Fokus voll auf Platz fünf. Mit etwas anderem möchte ich nicht nach Hause fahren!“

    Die Deutschen Damen ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie dieses Viertelfinale unbedingt gewinnen wollten. Sehr dominant bauten sie auf und erarbeiteten sich gute Kreisszenen. Die erste gute Chance hatte Camille Nobis in der 8. Minute, deren Block noch knapp neben das Tor ging. Eine Minute später erarbeitete Elisa Gräve exzellent die erste Ecke, der sich zwei Folgeecken anschlossen. Und die verwertete Nike Lorenz mit einem harten Schlenzer ins obere linke Toreck zur verdienten Führung (9.).
    Im Konter hatten die Koreanerinnen danach ihre erste Chance, doch Ciupka hatte keine Mühe mit dem flachen Schlag. Danach weiter das sehr dominante deutsche Spiel. Die DANAS erarbeiteten sich Chance auf Chance, waren in jedem Belang überleben. In der 15. Minute sah Jungeun Seo eine Grüne Karte wegen Fouls an Charlotte Stapenhorst. Das DHB-Team daher zu Beginn des zweiten Viertels in Überzahl. Und dann setzte Lisa Altenburg Marie Mävers exzellent ein, deren Stecher nur Zentimeter am oberen linken Torwinkel vorbeiging.
    Als Hyoju An gegen Anne Schröder beim Freischlag den Abstand nicht einhielt, gab es erneut eine Zwei-Minuten-Strafe (21.) und Überzahl für die Deutschen. In dieser Phase allerdings die Aktionen nicht klar genug, um diesen Vorteil nutzen zu können. Bei Gleichzahl kam Korea zum zweiten gefährlichen Konter, den Park mit einem zu hohen Schuss über das Tor abschloss (24.). Korea in dieser Phase jetzt besser im Spiel. Hong hatte eine Stecherchance, setzte diesen aber auch über das Tor (27.).
    Selin Oruz sah dann wegen Ball Wegspielens eine Grüne Karte. Und der direkt anschließende Konter über die rechte Seite brachte den eigentlich unnötigen Ausgleich, als nach Flanke von rechts Hyejin Cho frei am linken Pfosten in den Ball reinrutschte und mit der Rückhand einblockte (28.). Sehr ärgerlich dieses Halbzeitergebnis aus deutscher Sicht, hatte man Korea durch leichte Fehler und unnötiger Hektik doch selbst stark gemacht und zwei Überzahlphasen in diesem Viertel sehr ineffektiv gespielt.

    Zu Beginn des dritten Viertels kassierte Korea schon in den ersten Sekunden die erste Gelbe Karte wegen Ball Wegspielens. Das Überzahlspiel blieb etwas zu hektisch. Stapenhorst hatte eine kleine Chance, bei der der Ball aber hoch über das Tor geblockt wurde. Eine katastrophale Fehlentscheidung von Schiedsrichterin Lin Miao, die ein klares Fuß einer Koreanerin übersah, begünstigte die erste Eckenentscheidung für Korea in der Folgeszene. Und der abgefälschte Schlenzer von Heesun Jang ging dann unglücklich durch Ciupkas Schoner zum 1:2 ins Tor (35.).
    Die Deutschen holten sich sofort im nächsten Angriff die vierte Ecke, der die fünfte und sechste folgten. Und diese klappte als Stechervariante auf den rechten Pfosten, wo Marie Mävers das Anspiel von Janne Müller-Wieland zum 2:2 stark im Tor unterbrachte (36.).
    Die DANAS blieben dran. Ein Sensationspass von Nike Lorenz brachte die nächste Ecke, gegen die die Koreanerinnen den Videobeweis nahmen und dadurch verloren, weil sie kein Recht bekamen. Diese führte zur achten Ecke im Anschluss. Bei der traf Rausgeberin Altenburg aus kurzer Distanz die Latte (37.). Kurz darauf hatte Amelie Worthmann nach schönem Solo die Riesenchance, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Keeperin Soo Ji Jang. Egal, die Deutschen holten wenig später Ecke Nummer neun, waren nun wieder klar überlegen.
    Es gab in Folge Ecke Nummer zehn. Dieses Mal parierte Jang aber den hohen Schlenzer von Nike Lorenz stark. Doch es ging so weiter. Als Kim wieder einen Ball wegspielte, gab es Ecke Nummer elf, die erneut verstoppt wurde und zum Konter wurde, den Camille Nobis entschärfen konnte. Pieper holte kurz darauf die zwölfte Ecke heraus. Und die wurde als Variante auf das rechte Pärchen gespielt, wo Nike Lorenz mit einem harten Schlenzer halbhoch auf den rechten Pfosten das 3:2 (42.) brachte. Doch Unachtsamkeiten in der Rückwärtsbewegung kosteten im Anschluss die zweite Ecke für Korea und den erneuten Ausgleich, weil Korea nach einer von Ciupka gehaltenen 270-Grad-Variante schneller schaltete und Seunga Park am linken Pfosten eingesetzt wurde, die frei zum 3:3 einblocken konnte.
    Zehn Sekunden vor der letzten Viertelpause kassierte Korea durch Undiszipliniertheit eine weitere Ecke und erneut Gelb gegen Torschützin Hyoju An. Die Stechervariante auf rechts wurde auf Kosten einer weiteren Ecke gehalten, die gut abgelaufen wurde. Die Deutschen dadurch mit fünf Minuten Überzahl zu Beginn des Schlussviertels. Es gab danach Gelb für Hannah Granitzki, weil sie einen Einschlag für sich ausführte. Sie wurde dabei von einer falschen Anzeige von Schiedsrichterin Lin Miao irritiert, die ihren eigenen Lapsus nicht einsah und stattdessen die Deutsche auf die Strafbank schickte.
    Es gab in Folge Ecke für Korea, die aber gut verteidigt wurde. In der 54. Minute gab es die nächste Ecke fürs DHB-Team wegen nicht eingehaltenen Abstands. Die Variante auf Rausgeberin Altenburg klappte nicht. Im Konter nutzte Nr. 11 eine Eins-gegen-Eins-Chance gegen Ciupka zum Glück nicht, sondern traf das Außennetz von links. Pieper hatte nach guter Seitenverlagerung von Anne Schröder die nächste deutsche Chance, traf aber den Schuss zu mittig, so dass Jang keine Mühe hatte (51.).
    Ciupka und Lorenz wehrten eine Großchance Koreas ab, als die Deutschen gerade wieder komplett waren. Danach die DANAS wieder im Vorwärtsgang, aber ohne daraus Kapital schlagen zu können. Pelegrina verletzte sich bei einem Flankenlauf in den Kreis, konnte aber weiterspielen (56.). Altenburg stahl einen Ball stark im Aufbau, aber Marie Mävers konnte den Ball am Kreisrand nicht kontrollieren. Altenburg hatte die nächste Großchance mit einem guten Stecher den Jang stark parierte (57.).
    Es lief nun die Zeit weg, beide Teams konnten keine Torchancen mehr erarbeiten. So musste das Penaltyschießen über den Halbfinal-Einzug entscheiden.

    Tore:
    1:0 Nike Lorenz (KE, 9.)
    1:1 Hyejin Cho (28.)
    1:2 Heesun Jang (KE, 35.)
    2:2 Marie Mävers (KE, 36.)
    3:2 Nike Lorenz (KE, 42.)
    3:3 Seunga Park (KE, 43.)

    Penaltyschießen:
    Lisa Altenburg scheiterte an Jang und setzte dann einen Lupfer auf das Tor
    Mi Hyun Park machte es sehr souverän und traf zum 3:4.
    Marie Mävers scheiterte ebenfalls an der gut reagierenden Jang.
    Seunga Park setzte einen Rückhandschuss halbhoch links zum 3:5 ins Tor.
    Nike Lorenz hatte Glück, traf die Kugel nicht voll, die dadurch aber zum 4:5 ins Tor trudelte.
    Und Julia Ciupka hielt dann gegen Yuri Lee und nährte damit die Hoffnungen.
    Stapenhorst schoss aber Jang mit der Rückhand an, die dadurch leicht parieren konnte.
    Und Eunji Cho traf an Ciupkas Schienen vorbei zum 4:6 und sicherte Korea damit den Halbfinaleinzug

    Ecken: GER 15 (3 Tor) / KOR 3 (2 Tore)

    Schiedsrichter: Lin Miao (CHN) / Melissa Trivic (AUS)

    1. Damen: 2 Punkte zum Abschluss

    Mit einem zwiespältigen Fazit gehen unsere Damen aus dem Wochenende: ein unglückliches Unentschieden gegen Raffelberg und ein gewonnener Punkt gegen den Düsseldorfer HC bedeuten Platz 9 für unsere Bundesliga-Damen in dieser schwierigen Bundesliga-Hinrunde, bevor es jetzt in die Halle geht.

    Lara Birkner im Zweikampf gegen gleich zwei Raffelbergerinnen - Foto: Herbert Höltgen

    Spielberichte von hockey.de:

    Samstag: Mülheim zu harmlos für einen Heimsieg

    Mit ihrem 1:1-Remis (1:0) gegen den Club Raffelberg haben die Damen vom HTC Uhlenhorst Mülheim am Samstag die Chance verpasst, ein bisschen Abstand zum Tabellenkeller zu gewinnen. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Katharina Windfeder die Gastgeberinnen in Führung gebracht – doch die Duisburger Gäste glichen aus und bleiben so in der Tabelle weiter dicht hinter den Mülheimerinnen auf Platz elf.

    „Ich finde, wir haben echt ein gutes Spiel gemacht“, zog Raffelbergs Trainer Susanne Wollschläger Bilanz. „Wir waren die ganze Zeit griffig und aggressiv, haben wenig zugelassen und eine gute Eckenabwehr gezeigt.“ So dauerte es auch bis Minute 29, ehe Katharina Windfeder eine der insgesamt sechs Mülheimer Ecken erfolgreich verwandelte und so den 1:0-Pausenstand markierte. „Die ersten beiden Viertel gehen definitiv an Raffelberg, die haben uns das Leben da ganz schön schwergemacht und wir sind gar nicht richtig ins Spiel gekommen“, zog HTCU-Trainer Mark Spieker den Hut vor der gegnerischen Mannschaft. „Letztendlich waren wir heute zu harmlos und nicht konsequent genug. Mit der Eckenverwertung können wir nicht zufrieden sein, da arbeiten wir massiv dran, das zu verbessern.“

    Fünf Minuten nach der Halbzeit gelang dann den Gästen aus Duisburg der Ausgleich: Svea Schifferings brachte einen Konter erfolgreich auf Berit Liebenehm, die den Ball dann über die gegnerische Torfrau lupfte und damit bereits frühzeitig den 1:1-Endstand markierte. Denn die große Siebenmeter-Chance anderthalb Minuten vor dem Schlusspfiff vergab Mülheims Tina Grote, sodass es bei dem Unentschieden blieb. „Im Großen und Ganzen ist das schon ärgerlich, weil wir auf die gesamten 60 Minuten gesehen schon mehr Chancen hatten, das Spiel für uns zu entscheiden. An der einen oder anderen Stelle fehlte da noch ein Quäntchen Glück, aber insgesamt war es kein großes Tennis heute“, sagte Uhlenhorsts Trainer Mark Spieker. Gegen die favorisierten Düsseldorferinnen müsse man sich am morgigen Sonntag deutlich steigern.

    Raffelbergs Trainer Susanne Wollschläger zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis – und freut sich jetzt auf das letzte Spiel morgen gegen Rot-Weiss Köln. „Ich bin froh, dass die bald Hinrunde vorbei – mir wird draußen langsam kalt“, sagt sie lachend.

    Uhlenhorst Mülheim – Club Raffelberg 1:1 (1:0)
    Tore:
    1:0 Katharina Windfeder (29., KE)
    1:1 Berit Liebenehm (35.)
    Ecken: 6 (1 Tor) / 1 (0 Tore)
    Zuschauer: 200
    Grüne Karten:
    Darja Möllenberg, CR
    Judith Bock, CR
    Schiedsrichter: S. Johnson / B. Ströhle

    Sonntag: Mülheim erkämpft leistungsgerechtes Unentschieden

    Die Damen von Uhlenhorst Mülheim haben auch am Sonntag des letzten Spielwochenendes vor der Winterpause gepunktet. Etwas überraschend gelang den Ruhr-Städterinnen gegen Endrunden-Kandidat Düsseldorfer HC ein 1:1 (1:0). Mülheim hält im Tabellenkeller die Konkurrenz weiter auf Distanz. Düsseldorf hingegen rutschte bis zum Frühjahr aus den Playoff-Plätzen, musste den Harvestehuder THC passieren lassen.

    „Das Spiel war heute passables Bundesliga-Niveau. Zum Abschluss hätte ich mir das auch anders gewünscht“, gab Düsseldorfs Trainer Nico Sussenburger zu. „Wir haben heute wieder zu wenig Ausbeute für den hohen Aufwand und die Zahl an Kreisszenen generiert. Das zieht sich aber schon durch die gesamte Hinrunde. Auch heute waren genug Chancen für mehr da. Das ist ganz klar ein Punkt, den wir für die Rückrunde noch bearbeiten müssen.“

    Mülheims Trainer Mark Spieker: „Es war wichtig, dass wir heute deutlich griffiger ins Spiel gekommen sind als gestern, auch wenn wir uns schwer getan haben, gegen die starke DHC-Abwehr Chancen zu kreieren. Insgesamt war das 1:1 aus meiner Sicht heute aber in Ordnung.“

    Mülheim startete vor rund 100 Zuschauern gut in die Partie, kam gut und aggressiv in die Zweikämpfe und war im Spielaufbau auch zwingend, selbst wenn die Angriffe oft in der guten DHC-Defensive stecken blieben. Dennoch war die Führung in der 24. Minute, als Maren Kiefer den Ball nach einer Kombination über die linke Seite nur noch ins leere Tor schieben musste, durchaus verdient. Düsseldorf zeigte zwar insgesamt die reifere Spielanlage, doch belohnte sich dafür in der ersten Spielhälfte noch nicht.

    Dafür nutzte man einen defensiven Fehler der Mülheimerinnen in der 32. Minute aus, um eine Ecke zu ziehen, die in Form einer Stecher-Variante durch Greta Gerke vollendet wurde. Düsseldorf spielte jetzt mehr Pressing, gewann so auch spielerisch die Oberhand, brachte sich aber durch einige Zeitstrafen immer wieder selbst aus dem Tritt. Es gab so Chancen auf beiden Seiten – für Mülheim vor allem in den Überzahl-Situationen, um die Partie zu entscheiden. Doch weitere Treffer fielen nicht.

    Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 1:1 (1:0)
    Tore:
    1:0 Maren Kiefer (24.)
    1:1 Greta Gerke (32., KE)
    Ecken: 4 (0 Tore) / 4 (1 Tor)
    Zuschauer: 100
    Grüne Karten:
    Maren Kiefer, UM
    Annika Sprink, DHC
    Gelbe Karten:
    Luisa Steindor, DHC
    Elisa Gräve, DHC
    Schiedsrichter: S. Johnson / B. Ströhle

    Doppel-Heimspieltag in der Bundesliga zum Abschluss der Hinrunde

    Vier ganz wichtige Spiele stehen für unsere Bundesliga-Teams an diesem Wochenende auf dem Programm – im Waldstadion werden damit zum Abschluss der Feld-Hinrunde die Weichen für den Rest der Saison gestellt!
    Die Damen wollen Abstand zur Abstiegszone schaffen, die Herren wollen den Anschluss an die Final-Four-Plätze wiedergewinnen und die Unterstützung aller Uhlen und Freunde ist dabei gefragt – hier der Spielplan für das Wochenende:

    Samstag:

    • 13:30 Uhr: Damen im Lokalderby gegen Raffelberg
    • 16:00 Uhr: Herren gegen Crefelder HTC

    Sonntag:

    • 12:00 Uhr: Damen gegen Düsseldorfer HC
    • 14:30 Uhr: Herren gegen Düsseldorfer HC

    Hinkommen und Anfeuern!

    Top-Spiele im Waldstadion am Club

    Live-Streamings von DM und Bundesliga

    Leider haben wir am Wochenenden ja keine Endrunde zu den Deutschen Jugend-Hockeymeisterschaften daheim, aber zumindest die Spiele der Männlichen Jugend B und Männlichen Jugend A werden von den Ausrichtern per Live-Stream im Internet übertragen:

    • Männliche Jugend A: Samstag, 11 Uhr, Halbfinale gegen Mannheimer HC live auf DM Jugend A
    • Männliche Jugend B: Samstag, 13 Uhr, Halbfinale gegen Berliner HC live auf DM Jugend B

    Die Halbfinalespiele der Mädchen A – Samstag, 13 Uhr gegen Berliner HC – und der Weiblichen Jugend A – Samstag, 12 Uhr gegen Bremer HC – kann man im Liveticker auf den Sonderseiten zur Jugend-DM verfolgen.

    Auch das Bundesliga-Spiel unserer Herren beim Berliner HC am Sonntag um 15 Uhr wird vom BHC live übertragen: Bundesliga Live. Das Bundesliga-Spiel der Damen wurde nach Antrag unserers Clubs aufgrund der Jugend-DM verschoben.

    Wir drücken allen Uhlen-Teams für das Wochenende die Daumen – ihr habt schon unglaublich viel erreicht mit den Final Four und wünschen euch, dass vielleicht noch ein bisschen mehr geht!

    Damen siegen hochverdient mit 3:0 gegen RW Köln

    Tolles Spiel – Top Ergebnis: unsere Damen belohnen sich mit einem 3:0-Sieg gegen RW Köln!

    www.hockey.de:
    Die Damen von Rot-Weiss Köln bleiben ein wenig in der Ergebnis-Krise. Das 0:3 (0:0) bei Uhlenhorst Mülheim am Sonntagnachmittag war bereits die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen. Waren es zuletzt jedoch eher Playoff-Kandidaten, gegen die es nicht zu holen gab, gehört Mülheim hingegen nicht zum Kreis der Topteams der Liga.

    „Unter dem Strich ein völlig verdienter Sieg für Mülheim”, gestand Kölns Trainer Markus Lonnes dann auch ein. „Die haben 60 Minuten lang gebrannt, während wir eigentlich nur anwesend waren. Nach der Halbzeit6pause sind wir praktisch völlig eingebrochen.“

    Auch Mülheims Trainer Mark Spieker sah einen „nie wirklich gefährdeten Sieg“ seines Teams: „Wir waren deutlich engagierter und aggressiver als zuletzt gegen München. Das war eine Steigerung um 100 Prozent. Das waren heute drei ganz wichtige Punkte, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten.“

    3 ganz wichtige Punkte gegen RW Köln Foto: Oliver Müller

    Die personell geschwächten Kölnerinnen konnten das Spiel in den ersten beiden Spielvierteln noch offen gestalten. Beide Teams spielten gefällig nach vorn, erarbeiteten sich auch Kreisszenen. Mülheim zeigte jedoch schon hier einen Tick mehr Engagement, kam allerdings nicht richtig gefährlich zum Abschluss, sodass es nach 30 Minuten noch ein torloses Spiel war.

    Mülheim kam deutlich besser aus der Kabine, während Rot-Weiss den spielerischen Faden nicht wiederzufinden schien. Die Gastgeberinnen waren griffig, kamen besser in die Zweikämpfe und parierten die wenigen Konter der Kölnerinnen weitgehend mühelos. Und offensiv belohnte man sich nun auch für die Mühen. Dinah Grote bekam in einem Konter den Ball gut durchgesteckt und überwand im 1-gegen-1 die Kölner Schlussfrau (33.). Wenig später wurde Aina Kresken für das 2:0 sehenswert freigespielt (36.). Zwar hatte Köln auch die eine oder andere Chance, etwa als ein Eckennachschuss freistehend vor dem Tor das 1:2 hätte bedeuten müssen (40.), doch insgesamt waren die Domstädterinnen heute zu harmlos. Anders Mülheim, das in der 43. Minute noch mal nachlegte, als Maren Kiefer eine Flanke von Franziska Schmiedel per Stecher zum 3:0-Endstand verwertete.

    Uhlenhorst Mülheim – Rot-Weiss Köln 3:0 (0:0)
    Tore:
    1:0 Dinah Grote (33.)
    2:0 Aina Kresken (36.)
    3:0 Maren Kiefer (43.)

    Heute: Bundesliga am Club schauen und typisieren lassen!

    Nicht vergessen: unsere Bundesliga-Teams spielen heute im Waldstadion im Doppelspieltag gegen die Damen (12:00 Uhr) und Herren (14:30 Uhr) vom Münchner SC!
    Also vorbeikommen bei schönstem Herbstwetter, anfeuern und sich bei der Typisierungsaktion für Silja Paul als DKMS-Stammzellenspender typisieren lassen!!!

    Und nur wer gar nicht kann: Uhlen.TV einschalten und live vor dem Bildschirm mitfiebern!

    Stammzellenspender für Silja Paul gesucht – Typisierungsaktion am 1. Oktober bei den nächsten Bundesliga-Heimspielen im Waldstadion

    Viele haben in den vergangenen Tagen vermutlich schon in den sozialen Medien darüber gelesen: Silja Paul, 19jährige Bundesligatorhüterin beim Großflottbeker THGC, war im vergangenen Jahr mitten während ihres Abiturs an Leukämie erkrankt. Trotz ihrer Erkrankung und Chemotherapie schaffte sie das Abitur und nach Monaten der Therapie kehrte sie in diesem Jahr ins Tor zurück. Doch vor einigen Tagen kam die schlimme Nachricht für Silja: der Blutkrebs ist zurück und nun benötigt sie dringend eine Stammzellen-Therapie…

    Die Hockeyfamilie ist aktiv und auch wir Uhlen machen mit:

    Im Rahmen der nächsten Bundesliga-Heimspiele unserer Damen und Herren am 1. Oktober um 12:00 Uhr und 14:30 Uhr gegen den Münchner SC werden wir am Club eine DKMS-Typisierungs- und Spendenaktion durchführen!

    Typisieren lassen kann sich grundsätzlich jeder zwischen 17 und 55 Jahren. Die Typisierung selbst ist einfach und erfolgt durch einen Wangenabstrich mit Wattestäbchen im Mundraum. Genaue Informationen über die Stammzellenspende und Silja Paul findet ihr hier: http://www.siljapaul.de.

    Also bitte kommt vorbei, bringt Familie, Freunde und Bekannte mit und unterstützt Silja mit eurer Typisierung und gerne auch mit einer Geldspende – wir werden vor Ort sammeln!

    Typisierungsaktion am 1. Oktober während der Bundesliga-Heimspiele

    6 Punkte für unsere Bundesliga-Teams am Wochenende

    Nicht optimal verlief das Wochenende für unsere Bundesliga-Teams, aber mit je einem Sieg der Damen und Herren gegen TSV Mannheim insgesamt zufriedenstellend angesichts der Verletzten-Misere bei unseren Herren und dem Top-Gegner Mannheimer HC am Samstag für beide Mannschaften!

    Berichte hockey.de vom Samstag gegen Mannheimer HC:

    Mannheim orientiert sich Richtung Spitze
    Die Damen des Mannheimer HC haben auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen und kratzen damit weiter an der Tabellenspitze. Das Auswärtsspiel gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim konnten die Deutschen Vizemeisterinnen mit 3:1 (1:1) für sich entscheiden – und blicken jetzt voller Selbstvertrauen auf das nächste Westspiel an diesem Wochenende morgen gegen Rot-Weiss Köln. Die Mülheimerinnen bleiben in dieser noch jungen Saison weiterhin punktlos.

    „Das war auf jeden Fall ein verdienter Sieg“, fasste MHC-Trainer Philipp Stahr die Leistung seiner Mädels nach dem Spiel zusammen. „Mit einer etwas besseren Ecken-Verwertung hätte das hier sogar noch etwas höher für uns ausgehen können.“ Das erste Tor dieser Partie fiel dann auch erst nach 27 Minuten – und zwar aus dem Spiel heraus. Florencia Habif spielte den Ball am Kreisrand frei und Maria Tost verwandelte aus einer schnellen Drehung mit einem Schuss links unten ins Tor. Katharina Barth erzielte nur drei Minuten später den zwischenzeitlichen Ausgleich – ein erfolgreiches Konterspiel der Gastgeberinnen. „Beim Gegentor haben wir nicht sehr glücklich ausgesehen. Ansonsten haben wir gut verteidigt und auch selbst viele Chancen kreiert“, sagte Philipp Stahr.

    Nike Lorenz brachte die Mannheimerinnen dann mit der einzigen verwandelten Ecke wieder in Führung. „Danach wurde es schwer für uns“, kommentierte Mülheims Trainer Marc Spieker. „Alica Wahl hatte den 2:2-Ausgleich auf dem Schläger, aber in letzter Sekunde verspringt der Ball. Wir haben unsere Konterchancen heute nicht zum Abschluss gebracht und der MHC hatte, wie erwartet, mehr Ballbesitz. Von daher geht der Sieg so in Ordnung. Aber im Großen und Ganzen können wir mit unserer Leistung zufrieden sein.“ Alicia Magaz markierte dann in der 44. Minute mit ihrem Tor den 3:1-Endstand.

    Für die Damen des MHC ist es bereits der zweite Sieg im zweiten Spiel. Und das, obwohl sie quasi ohne Vorbereitung in die neue Saison gestartet waren, da viele Spielerinnen noch durch die EM abwesend waren. „Von der Struktur her läuft es noch nicht ganz so, wie wir das als Trainerstab erwarten. Für uns sind die ersten vier, fünf Spiele jetzt unsere Vorbereitung. Aber da gibt es noch einige andere Mannschaften, denen das dieses Jahr genauso geht.“

    Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 1:3 (1:1)
    Tore:
    0:1 Maria Tost (27.)
    1:1 Katharina Barth (30.)
    1:2 Nike Lorenz (37., KE)
    1:3 Alicia Magaz (44.)

    Mannheim siegt über verletzungsgeschächte Uhlen
    Die Herren des Mannheimer HC haben mit einem 5:2-Sieg über den HTC Uhlenhorst Mülheim einen erfolgreichen Auftakt ihres West-Wochenendes gefeiert. Nachdem es zur Halbzeit in der bis dahin recht ausgeglichenen Partie noch 1:1 stand, dominierten die Gäste aus dem Süden die zweite Spielhälfte und können mit diesen drei Punkten den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Währendessen rutschten die verletzungsgeschwächten Uhlen auf Platz fünf ab.

    „Die erste Halbzeit war noch ziemlich ausgeglichen, da waren irgendwie alle Spieler noch nicht ganz so wach. Unser Glück, dass es den Mülheimern da genauso ging“, sagte MHC-Kapitän Jan-Philipp Fischer nach Abpfiff dieser Partie. „Für die Zuschauer war es am Anfang wohl eher etwas langweilig.“ Nach einem sehr taktisch geprägten und torlosen ersten Viertel gingen die Mannheimer in der 17. Minute in Führung: Luca Müller kämpfte sich über rechts bis kurz vors Tor, verlor den Ball zwar – doch Pat Harris stand genau richtig und zog zur 1:0-Führung ab. Doch nur eine Minute später schlenzte Mülheims Neuzugang Johannes Gans von links einarmig über MHC-Torwart Lukas Stumpf und sorgte so für den verdienten Ausgleich, mit dem es dann auch in die Halbzeitpause ging.

    Schon angekommen im Team: Johannes Gans mit 2 tollen Treffern am Wochenende

    „Ich glaube, dass die erste Hälfte absolut auf Augenhöhe war. Das war Schach, das wir da gespielt haben“, fasste Mülheims Trainer Omar Schlingemann die ersten 30 Minuten zusammen. „Doch dann haben wir in der zweiten Halbzeit zu viele Chancen vergeben, Mannheim war sehr effektiv.“ Und das zeigte sich auch in der Torbilanz: Durch einen Doppelschlag von Paul Zmyslony und einen Treffer von Guido Barreiros gingen die Gäste bis zehn Minuten vor Schluss mit 4:1 in Führung. Dann gaben die Uhlen noch mal richtig Gas, konnten aber zahlreiche Eckenchancen nicht in Tore ummünzen. Erst in der 56. Minute gelang Thilo Stralkowski per Ecke das 2:4 – doch für die Gastgeber reichte es nicht mehr. Nachdem sie den Torwart gegen einen zusätzlichen Feldspieler ausgewechselt hatten, hatte Rhett Halkett in der Schlussminute freie Bahn aufs leere Tor und erhöhte den Entstand noch auf 5:2.

    „In der zweiten Halbzeit kamen wir auf der rechten Seite besser durch und haben dann auch verdient gewonnen. Für die Uhlen war es schon schwierig, ihre ganzen Verletzten zu kompensieren und dann mit unserem Tempo mitzugehen“, so Jan-Philipp Fischer. Die Herren des HTC Uhlenhorst müssen derzeit verletzungsbedingt auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Besonders bitter: Bei der heutigen Partie verletzte sich auch noch Nationalspieler Benedikt Fürk am Oberschenkel. „Mit den Spielern, die jetzt ausgefallen sind, könnten wir Hallenmeister werden, so wichtig sind sie. Aber wir werden weiter Vollgas geben. Wenn einer verletzt ist, steht ein anderer auf“, gab sich Omar Schlingemann kämpferisch.

    Auf die MHC-Herren wartet morgen in Köln die Neuauflage des Finalspiels um die Deutsche Meisterschaft – und das soll, wenn möglich, aus Mannheimer Sicht genauso enden. „Wenn man 5:2 gegen Mülheim gewinnt, dann kann man gut gegen Köln auflaufen. Aber da darf uns so was wie heute in der ersten Halbzeit nicht passieren. Wir müssen da hochkonzentriert sein und von Anfang an alles geben“, sagte Jan-Philipp Fischer mit Blick auf die Partie gegen Rot-Weiss.

    Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 2:5 (1:1)
    Tore:
    0:1 Patrick Harris (17.)
    1:1 Johannes Gans (18.)
    1:2 Paul Zmyslony (37.)
    1:3 Paul Zmyslony (45.)
    1:4 Guido Barreiros (51.)
    2:4 Thilo Stralkowski (56., KE)
    2:5 Rhett Halkett (60.)

    Berichte hockey.de von Sonntag:

    Erster “Dreier” für Mülheims Damen
    Die Damen von Uhlenhorst Mülheim haben in der laufenden Bundesligasaison ihren ersten „Dreier” perfekt gemacht. Mit 4:1 (1:1) besiegte die Mannschaft von Trainer Mark Spieker am Sonntag vor 100 Zuschauern Aufsteiger TSV Mannheim, der im dritten Spiel die dritten Niederlage hinnehmen musste. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht”, fand Mülheims Trainer Spieker trotz des klaren Erfolges allerdings.

    Dabei hatte seine Mannschaft einen schnellen Start vorgelegt. Ein Angriff über rechts führte zum 1:0 durch Maren Kiefer, die aus der Drehung heraus traf (3.). Die Gäste zeigten sich durch den frühen Rückstand allerdings nicht geschockt und kamen nach einem Konter schon in der 8. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1 durch Miriam Vogt. „Da haben wir dilettantisch verteidigt”, kritisierte Spieker später. Der TSV verspürte zu diesem Zeitpunkt leichten Aufwind. „Der Ausgleich hat uns Hoffnung auf mehr gemacht”, räumte Gäste-Trainer Carsten-Felix Müller ein. Richtig gefährlich aber sollte der Aufsteiger bis zur Pause nicht mehr werden.

    Nach langer Verletzung mit Tor zurück: Alica Wahl

    Im dritten Viertel sorgte Mülheim dann für die Vorentscheidung. Binnen zehn Minuten fielen die Treffer zur 4:1-Führung. Vor allem die vielen gewonnenen Zweikämpfe gaben den Ausschlag zu Gunsten der Gastgeber, wobei Müller zugab: „Uns hat die Härte überrascht.” Zudem habe er viele Stockfouls gesehen, die nicht geahndet worden seien. „Aber der Sieg für Mülheim ist verdient gewesen”, ließ Müller keine Zweifel aufkommen.

    In der Schlussphase verpasste Mülheim dann ein höheres Ergebnis. So vergab Dinah Grote, die per Siebenmeter zum 4:1 getroffen hatte, kurz vor dem Ende einen weiteren Siebenmeter zum 5:1. Der TSV seinerseits bemühte sich zwar, wenigstens ein zweites Tor zu erzielen, war aber letztlich nicht schlagkräftig genug, um Erfolg versprechend durch die Mülheimer Abwehr zu kommen.

    Uhlenhorst Mülheim – TSV Mannheim 4:1 (1:1)
    Tore:
    1:0 Maren Kiefer (3.)
    1:1 Miriam Vogt (8.)
    2:1 Alica Wahl (31.)
    3:1 Lara Birkner (39., KE)
    4:1 Dinah Grote (41., 7m)

    TSVM bleibt ohne Punkte
    Nachdem sowohl die Gastgeber aus Mülheim, als auch die Herren des TSV Mannheim punktlos in dieses Spielwochenende gestartet waren, schenkten sich beide Mannschaften in dieser Sonntagspartie nichts. Am Ende konnten sich die verletzungsgeschwächten Hausherren aber mit 4:2 (2:2) gegen die Gäste aus dem Süden durchsetzen.

    Mülheims Trainer Omar Schlingemann war nach dem Schlusspfiff ziemlich stolz auf seine Mannschaft: „Gestern haben wir zu schnell aufgegeben, das haben wir heute viel besser gemacht. Wir lagen zwei Mal zurück, aber die Jungs haben so sehr gekämpft. Das war schon gut.“ Dabei lagen die Hausherren bereits fünf Minuten nach Anpfiff hinten: Durch einen schön gespielten Konter von Philip Schlageter gingen die Gäste aus Mannheim früh in Führung. „Wir sind gut ins Spiel reingekommen und hatten mit dem schnellen Treffer eine gute Position, aber wir haben im Laufe dieser Halbzeit die Kontrolle über das Spiel an Mülheim abgegeben“, fasste TSV-Trainer Stephan Decher die ersten 30 Minuten zusammen. Den Uhlen gelang dann auch der Ausgleich durch eine Kurze Ecke von Spezialist Thilo Stralkowski. Doch Mannheim hatte nur wenige Minuten später die passende Antwort parat: Obwohl die Ecke verstoppte und Moritz Rothländer sie nicht wie geplant auf das Tor bringen konnte, spielte er den Ball noch ab, und Moritz Möker verwandelte erfolgreich. Nur 20 Sekunden vor Ende der ersten Hälfte glichen die Mülheimer erneut aus und es ging mit dem 2:2-Pausenstand in die Kabine.

    „In der Pause haben wir uns gesagt: Das lassen wir uns jetzt nicht mehr nehmen“, berichtet Schlingenmann. „Das Spiel war nicht super, unsere Passgenauigkeit war heute nicht so gut von der Qualität her. Das war ein bisschen wie Ping Pong, Ballverlust auf Ballverlust, aber trotzdem haben wir nicht aufgegeben.“ Trotzdem dauerte es bis sieben Minuten vor Schluss, bis Uhlenhorst Mülheim dann das erste Mal in diesem Spiel in Führung ging. Neuzugang Johannes Gans traf, wie schon beim Spiel gegen den MHC am Vortag, und Stralkowski machte den Sack mit einer weiteren verwandelten Ecke zum 4:1 zu.

    „In der zweiten Halbzeit hatte Mülheim zwar wenige Kreisszenen, aber sie haben das sehr geschickt gemacht. Wir waren dann nicht mehr so effizient. Beim 3:2 haben sie unsere Raumdeckung gut ausgespielt. Wir haben zwar noch mal alles nach vorne geworfen, aber das war dann auch ein bisschen kopflos. Natürlich sind wir enttäuscht, auch wenn es ein schweres Wochenende war, dass wir jetzt ganz ohne Punkte nach Hause fahren“, so TSV-Coach Stephan Decher abschließend.
    Uhlenhorst Mülheim – TSV Mannheim 4:2 (2:2)
    Tore:
    0:1 Philip Schlageter (5.)
    1:1 Thilo Stralkowski (13., KE)
    1:2 Moritz Möker (18., KE)
    2:2 Keegan Pereira (30.)
    3:2 Johannes Gans (53.)
    4:2 Thilo Stralkowski (57., KE)

    Alle Spiele könnt ihr noch mal anschauen auf:

    Bundesliga: Doppel-Heimspieltag im Waldstadion

    Doppelte Premiere am Wochenende im Waldstadion: Auch unsere Bundesliga-Damen spielen jetzt auf Platz 1!
    Hier kommen die Spieltermine unserer Bundesliga-Teams gegen das doppelte Doppelpack aus Mannheim:

    Samstag, 16. September

    • 13:30 Uhr: Damen gegen Mannheimer HC
    • 16:00 Uhr: Herren gegen Mannheimer HC

    Sonntag, 17. September

    • 12:00 Uhr: Damen gegen TSV Mannheim
    • 14:30 Uhr: Herren gegen TSV Mannheim

    Das verspricht Spannung und Tore!!!
    Wer nicht live im Stadion dabei sein kann: Uhlen.TV einschalten!

    Doppel-Heimspieltag im Waldstadion