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Bundesliga: Herren holen in letzter Minute einen Punkt gegen Hamburger Polo-Club

WAZ, Rulof Albert:

Malte Hellwig sorgt für die späte Erlösung

MÜLHEIM.   Erneut stellt Aufsteiger Hamburger Polo Club den HTC Uhlenhorst vor große Probleme. Uhlen sind aber weiterhin auf Endrundenkurs.

Bedröppelte Gesichter auf der einen, auf der Schattenseite des Waldstadions, Applaus auf der anderen, der Sonnenseite des Kunstrasenplatzes: Die Spielerkreise nach der Partie zwischen dem HTC Uhlenhorst und den Gästen des Hamburger Polo Clubs hätten die Stimmungslagen der beiden Mannschaften nach dem 1:1 (0:1) nicht besser spiegeln können. Am Ende war es schließlich nur ein Mülheimer, der sich wenige Minuten nach dem Schlusspfiff über das 1:1 des Deutschen Meisters und dem starken Aufsteiger freute: Matthias Witthaus, Trainer der Hamburger.
„Sowohl mit dem Spiel bin ich sehr zufrieden, als auch mit dem Ergebnis. Wenn uns jemand vorher ein 1:1 angeboten hätte, hätte ich dieses Ergebnis sofort genommen. Das ist ein geiles Ergebnis“, sagte der ehemalige Uhlenhorster. Einen Haken fand Witthaus aber trotzdem: „Wir haben so lange mit 1:0 geführt und ein, zwei Chancen auf das 2:0 gehabt, da ist solch ein spätes Gegentor doch sehr unglücklich.“

Mülheimer verschliefen fast die komplette erste Hälfte

Zwei Minuten und 42 Sekunden fehlten dem Aufsteiger aus Norddeutschland, um nach dem 5:4-Erfolg am ersten Spieltag auch die zweite Partie gegen den Meister zu gewinnen. Doch Malte Hellwig nutzte eine der vielen Mülheimer Chancen zum erlösenden 1:1-Ausgleich (58.).

Die Mülheimer verschliefen fast die komplette erste Hälfte, erzeugten keinen Druck auf die Hamburger. Polo dagegen nutzte die erste Chance zur Führung. Julian Hofmann-Jeckel setzte sich an der rechten Torauslinie durch und hob den Ball über HTCU-Keeper Jonas Weißner aus spitzem Winkel unter die Latte – 0:1 aus Uhlenhorster Sicht. „Sensationell“, kommentierte Witthaus diesen Treffer. „Ein Gegentor von der Grundlinie. Da müssen wir griffiger sein, mehr Druck auf den Ballbesitzer ausüben“, monierte HTCU-Trainer Omar Schlingemann. „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen in der ersten Halbzeit. Wir haben zuviel reagiert.“

Ferdi Weinke leitet den Ausgleich ein kurz vor Schluss Foto: Herbert Höltgen

Erst nach dem 0:1 agierte der HTCU

Erst nach dem Gegentreffer agierten die Mülheimer anstatt zu reagieren. Timm Herzbruch hatte die erste gute Chance zum Ausgleich (22.). Auch die erste kurze Ecke schoss Herzbruch aufs Tor, fand aber in Polo-Torwart Niklas Garst seinen Meister (25.). Nur zwei Minuten später entschärfte Garst einen abgefälschten Schuss der Uhlenhorster.

Die Dominanz der Hausherren setzte sich nach dem Seitenwechsel fort. Das Spielgeschehen fand fast nur noch in der Hamburger Hälfte statt. Herzbruch schloss ein Solo mit einem Pfostenschuss ab (38.), eine weitere kurze Ecke durch Lukas Windfeder wehrte Polos Garst mit dem rechten Fuß ab (41.). Auch die Ecken Nummer drei und vier durch Windfeder fanden nicht den Weg ins Hamburger Tor, beide Male abgeblockt durch die Verteidiger (47., 48.). Kapitän Tobias Matania (52.) und wiederum Windfeder nach einer Ecke (54.) scheiterten an der Hamburger Abwehr – oder am bärenstarken Niklas Garst.

Zwei Minuten und 42 Sekunden vor Ende traf Hellwig

Der Hamburger Torhüter war auch in der Schlussphase hellwach, wehrte mit einer Fußabwehr zunächst einen Schuss von Malte Hellwig ab (57.), und klärte dann nach einem Versuch von Herzbruch gar mit dem Kopf (58.). Doch zwei Minuten und 42 Sekunden vor dem Ende war selbst Garst dann machtlos. Nach einer Hereingäbe von rechts stand Malte Hellwig frei und drückte die Kugel unbedrängt über die Linie. Die Erlösung.

„Heute war so ein Tag. Da macht der Torwart der Hamburger das beste Spiel seines Lebens. Wir hatten bestimmt 50 Kreisszenen. Am Ende können wir glücklich sein mit dem 1:1, weil wir den Ball nicht reinbekommen haben“, sagte Schlingemann. Die angekündigte Revanche für die Auftaktniederlage haben die Uhlenhorster am Samstag verpasst.

Erst in zwei Wochen geht es für die Uhlenhorster in der Meisterschaft weiter – auswärts beim Mannheimer HC und dem Nürnberger HC.

Hockey, Hockey, Hockey am Wochenende – Zwischenrunden zur Deutschen Meisterschaft und Bundesliga daheim

An diesem Wochenende kommt bei uns am Club oder auch in Hamburg, Berlin und Mannheim jeder auf seine Kosten – Hockey satt bei schönster Wettervorhersage! :-)
Unsere Jugend-Teams sind in der finale Saisonphase und alle 6 möglichen Mannschaften sind bei den Zwischenrunden um die Deutschen Feldhockey-Meisterschaften dabei!

Gleich 3 Zwischenrunden finden am Uhlenhorst statt: die Mädchen A, Knaben A und Männliche Jugend A sind als Westdeutsche Meister Ausrichter der Achtelfinal- und Viertelfinalpartieen.
Und on top spielen unsere Bundesliga-Herren am Samstag gegen den Hamburger Polo Club und wollen Revanche nehmen für die Niederlage in der Hinrunde.

Hier ist der Spielplan für Samstag:

  • Mädchen A – Achtelfinale: Samstag, 11:00 Uhr Uhlenhorst gg. HG Nürnberg / 13:00 Uhr Berliner HC gg. Großflottbeker THGC (auf Platz 2 jeweils)
  • Männliche Jugend A – Achtelfinale: Samstag, 11:00 Uhr Uhlenhorst gg. HG Nürnberg / 13:00 Uhr Limburger HC gg. Harvestehuder THC (auf Platz 1 jeweils)
  • Knaben A – Achtelfinale: Samstag, 15:00 Uhr Uhlenhorst gg. Mannheimer HC / 17:00 Uhr Dürkheimer HC gg. Harvestehuder THC (auf Platz 2 jeweils)
  • Herren-Bundesliga: 16:00 Uhr gegen Polo Club auf Platz 1

Und der Spielplan für Sonntag:

  • Mädchen A – Viertelfinale: Sonntag, 12:00 Uhr auf Platz 2
  • Männliche Jugend A – Viertelfinale: Sonntag, 12:00 Uhr auf Platz 1
  • Knaben A – Viertelfinale: Sonntag, 16:00 Uhr auf Platz 2

Die Spiele der Männlichen Jugend A und der Herren im Waldstadion werden auf Uhlen.TV live gezeigt!

Die anderen Teams spielen wie folgt:

  • Die Weibliche Jugend B spielt beim UHC Hamburg das Achtelfinale gegen die TG Frankenthal um 12:00 Uhr – Viertelfinale ist am Sonntag um 12:00 Uhr
  • Die Weibliche Jugend A spielt beim Berliner HC das Achtelfinale gegen ESV München um 12:00 Uhr – Viertelfinale ist am Sonntag  um 12:00 Uhr
  • Die Männliche Jugend B spielt beim Mannheimer HC das Achtelfinale gegen den Berliner SC um 16:00 Uhr – Viertelfinale ist am Sonntag um 15:30 Uhr

Diese Spiele können in den Tickern auf den Sonderseiten verfolgt werden.

Wo auch immer: die Grüne Wand muss stehen und wir wünschen allen Teams viel Erfolg – rockt Hockey-Deutschland!

Bundesliga: Herren siegen nach 0:2-Rückstand bei Alster

Zwei späte Eckentore bescheren den Uhlenhorstern am Samstag den Sieg beim Club an der Alster in Hamburg.

Die Hockeyspieler des HTC Uhlenhorst haben in der 1. Bundesliga beim Club an der Alster ihren sechsten Sieg in Folge gefeiert. In Hamburg mussten die Mülheimer allerdings lange um den Fortbestand ihrer Siegesserie bangen. Erst in den letzten fünf Spielminuten drehte die Mannschaft von Omar Schlingemann die Partie und machte aus einem 0:2-Rückstand einen 3:2-Auswärtserfolg.

Nikki Bosserhoff erzielte in Hamburg den 2:2-Ausgleich Foto: Frank Oppitz

Denn die Hamburger erwischten am Samstag den besseren Start. Nach drei Minuten traf Jack Heldens zum 1:0. Noch im ersten Viertel erhöhte Niklas Bruns per Siebenmeter zur überraschenden Hamburger 2:0-Führung. „Wir haben es im ersten Durchgang gut gemacht. Unsere Raumdeckung hat sehr gut funktioniert und wir hatten Mülheim im Griff“, war Alster-Coach Marcel Ahlgrimm zufrieden.

Starkes und variables Eckenspiel

Der Deutsche Meister zeigte sich verdutzt ob des ersten Viertels der Gastgeber. Erst nach diesem Rückstand fanden die Mülheimer zurück in die Partie und erspielten sich mehrere Chancen. Eine davon nutzte Malte Hellwig zum Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel übernahm das Schlingemann-Team die Kontrolle über das Spiel, ohne jedoch für Gefahr vor dem Hamburger Kasten zu sorgen. „Wir haben in dieser Phase gut gekämpft, aber trotz der großen Spielkontrolle keinen wirklichen Zugriff bekommen“, sagte Omar Schlingemann.

In der Schlussphase konnten sich die Uhlenhorster auf ihr starkes und variables Eckenspiel verlassen. Erst versenkte Niklas Bosserhoff fünf Minuten vor Schluss die Kugel nach einer kurzen Ecke im Gehäuse der Hamburger, keine zwei Minuten später erzielte Lukas Windfeder nach einer kurzen Ecke den Siegtreffer zum 3:2.

„Das hat nochmal ein gutes Ende genommen. Am Ende haben uns die beiden Ecken gerettet und damit sind wir natürlich sehr zufrieden“, war Omar Schlingemann froh über den später Erfolg in Hamburg.

WAZ, Rulof Albert

Danke, Horst Stralkowski – ein Abend für unseren langjährigen Hockeyobmann und Teammanager

Rund 25 Jahre Ehrenamt am Uhlenhorst – das war die beeindruckende Zahl die unser Präsident Hanns-Peter Windfeder gestern Abend resümierte in seiner Laudatio auf Horst Stralkowski.
25 Jahre, in denen Horst Stralkowski unseren Verein als Betreuer, Jugend-Hockeyobmann, Hockey-Obmann und Teammanager der 1. Herren maßgeblich prägte und weiterentwickelte. 25 Jahre, die im Juni durch den Gewinn der Deutschen Meisterschaft gekrönt wurden und einen absolut würdigen Abschluss fanden.
Als Abschiedsgeschenk auf Wunsch von Horst Stralkowski hat der Uhlenhorst Mitstreiter und Weggefährten dieser Jahre zu einem gemeinsamen Abend ins Clubhaus eingeladen. Und als Anerkennung und Würdigung seiner langjährigen Tätigkeit wurde ihm die Goldene Ehrennadel des HTC Uhlenhorst verliehen.
Und auch Thilo wurde am gestrigen Abend geehrt für seine herausragenden Verdienste für unseren Club: auch wenn sein offizielles Abschiedsspiel noch folgt am 22. Dezember, so erhielt er gestern bereits durch Hanns-Peter Windfeder die Ehrenmitgliedschaft des HTC Uhlenhorst.
Wir können nur DANKE sagen an Horst und Thilo – für viele Jahre Engagement, Einsatz, Leidenschaft und große Treue mit der Eule im Herzen!

Danke, Horst, Thilo und Uta!

Bundesliga-Herren bringen 6 Punkte aus Berlin mit

Erfolgreicher Trip in die Hauptstadt: nach zwei Siegen gegen BW Berlin (8:2) und den Berliner HC (4:2) sichern unsere Herren den 4. Tabellenplatz. Nächste Woche will das Team beim Club an der Alster die gute Serie mit zuletzt 5 Siegen in Folge fortsetzen.

Bericht Hockeyliga:

Titelverteidiger siegt mühelos beim Berliner Aufsteiger
Eine Woche nach dem Überraschungserfolg beim Club an der Alster ist den Hockeyherren vom TC Blau-Weiss Berlin der nächste Coup verwehrt geblieben. Mit 2:8 (1:2) verlor die Mannschaft von Trainer Stan Huijsmans am Samstag vor 200 Zuschauern gegen Uhlenhorst Mülheim. Damit gab sich der Meister im Kampf um die Play-off-Plätze keine Blöße gab. Timm Herzbruch erzielte drei Tore für die Gäste.

Den Torreigen eröffnete Lukas Windfeder in der 9. Minute per Kurzer Ecke. Danach dauerte es allerdings bis weit ins zweite Viertel, ehe Mülheim, erneut nach einer Kurzen Ecke durch Windfeder, auf 2:0 erhöhen konnte (27.). Allerdings hatten die Uhlenhorster bis dahin schon etliche Großchancen liegen lassen, dennoch war Trainer Omar Schlingemann zufrieden: „Wir hatten uns vorgenommen, mit mehr Druck und Tempo zu beginnen als vor einer Woche gegen den UHC.“

Blau-Weiss indes versteckte sich nicht, die Gastgeber spielten teilweise mutig mit und wurden für ihr Engagement in der 28. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 belohnt. Auch dieses Tor resultierte aus einer Kurzen Ecke. Bei diesem Stand blieb es bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel brauchte Mülheim dann lediglich sieben Minuten, um die Partie quasi zu entscheiden. Herzbruch erzielte in der 31. Minute seinen ersten Treffer, in der 35. Minute erhöhte er mit einem sicher verwandelten Siebenmeter zum zwischenzeitliche 4:1. Victor Häbel vollendete zwei Minuten danach einen schnellen Angriff zum 5:1. „In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich überlegen“, stellte Schlingemann später nicht nur angesichts der insgesamt sechs Treffer für sein Team nach Wiederanpfiff fest.

Timmi Herzbruch führt nach 5 Treffern in Berlin die Bundesliga-Torschützenliste an Foto: Udo Gottschalk

Zwar kamen die Berliner beinahe postwendend zum 2:5 durch Leo Mitai-Wells, doch schon in der 42. Minute gelang Jan Nitschke das 6:2. Mit dem 7:2 durch Niklas Bosserhoff 13 Minuten vor dem Ende war alles klar. Herzbruch setzte in der 60. Minute den Schlusspunkt gegen ein zunehmend nachlassendes BW-Team. „Die erste Halbzeit war noch okay von uns. Der zweite Durchgang war schlecht, da fehlte die Energie“, räumte Blau-Weiss-Trainer Huijsmans ein.

Blau-Weiss Berlin – Uhlenhorst Mülheim 2:8 (1:2)
Tore:
0:1 Lukas Windfeder (9., KE)
0:2 Lukas Windfeder (27., KE)
1:2 Paul Dösch (28., KE)
1:3 Timm Herzbruch (31.)
1:4 Timm Herzbruch (35., 7m)
1:5 Victor Häbel (37.)
2:5 Leo Mitai-Wells (38.)
2:6 Jan Nitschke (42.)
2:7 Niklas Bosserhoff (45.)
2:8 Timm Herzbruch (60.)

Mülheim hat nun Anschluss an die Spitzengruppe
Uhlenhorst Mülheim kehrt mit sechs Punkten aus dem Doppelspieltag in Berlin zurück. Einen Tag nach dem klaren 8:2 bei Schlusslicht Blau-Weiss Berlin behielten die Westdeutschen auch im Duell mit dem Berliner HC am Sonntagnachmittag die Oberhand. Beim 4:2 glich der amtierende deutsche Meister zweimal einen Rückstand aus, um in der zweiten Halbzeit den sechsten Saisonsieg im neunten Spiel einzufahren und bis auf einen Zähler auf den Hamburger Polo Club auf Platz drei in der Hockeyliga heranzurücken.

Mülheim kam gut ins Spiel und diktierte das Geschehen gleich zu Beginn. Umso überraschender, dass die Berliner es waren, die in Person von Anton Ebeling mit einem Stecher nach vier Minuten zum 1:0 trafen. Die Gäste reklamierten in dieser Szene gefährliches Spiel, die Schiedsrichter erkannten das Tor aber an. Auch wenn Uhlenhorst in der Folge weiter die spielbestimmende und bessere Mannschaft war, gelang ihnen doch erst im zweiten Viertel durch eine Standardsituation der Ausgleich, als Benedikt Fürk eine Strafecke verwandelte. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wurde es dann noch einmal turbulent. Erst nutzte Ebeling eine kurze Konfusion in der Abwehr der Mülheimer, die einen Pfiff für sich erwartet hatten, um den BHC erneut in Führung zu bringen. Dann glich Uhlenhorst in der letzten Minute des ersten Durchgangs mit einem verwandelten Siebenmeter durch Timm Herzbruch erneut aus.

Nach der Halbzeitpause kamen die Berliner etwas besser ins Spiel, brachten die Gäste aber zunächst nicht ernsthaft in Gefahr. „Wir waren bedacht, Ecken gegen uns zu vermeiden, weil wir um die Eckenstärke von Martin Häner wissen“, erklärte Mülheims Trainer Omar Schlingemann. Im Kreis der Mülheimer hatten die Berliner deshalb hin und wieder etwas mehr Platz als üblich, am Ende griff Uhlenhorst aber doch immer konsequent zu und entschärfte so die Offensivaktionen der Hauptstädter. Eine starke Einzelleistung von Herzbruch, der von den Berlinern mit unter doppelt gedeckt wurde, sorgte kurz vor Ende des dritten Viertels für die erstmalige Führung der Westdeutschen.
Als der BHC im direkten Gegenzug den vermeintlichen Ausgleich erzielte, dieser aber aberkannt wurde, kam es zu einer Rudelbildung, in deren Folge mehrere Karten gegen den BHC gezückt wurden, was Berlins Trainer Rein van Eijk sehr verärgerte.

Mit drei Spielern in Überzahl sorgte Uhlenhorst mit einer weiteren verwandelten Ecke durch Keegan Pereira mit dem 4:2 gleich zu Beginn des Schlussviertels für die endgültige Entscheidung. „Die Niederlage ist sehr bitter“, sagte van Eijk. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig gezeigt, dass wir den Sieg unbedingt wollen. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, haben aber am Ende zu viel in Unterzahl gespielt.“
Sein niederländischer Trainerkollege Schlingemann freute sich über einen der seltenen Auswärtssiege beim Berliner HC. „Endlich haben wir hier mal gewonnen. Berlin ist eine starke Mannschaft, deshalb war es ein großer Kampf für uns und kein einfaches Spiel. Ich bin stolz auf die Mannschaft, wie sie sich hier präsentiert hat.“ Mit sechs Punkten kehrt der Titelverteidiger damit an diesem Wochenende aus Berlin zurück und hat den Anschluss an die Spitzengruppe der Hockeyliga gehalten.

Berliner HC – Uhlenhorst Mülheim 2:4 (2:2)
Tore:
1:0 Anton Ebeling (5.)
1:1 Benedikt Fürk (18., KE)
2:1 Anton Ebeling (28.)
2:2 Timm Herzbruch (30., 7m)
2:3 Timm Herzbruch (44.)
2:4 Keegan Pereira (48., KE)

Women’s Days: Damen mit Heimspielen – Herren in Berlin

An diesem Wochenende sind die Herren in der Hauptstadt (Samstag, 13:00 Uhr bei BW Berlin / Sonntag, 14:00 beim BHC), aber unsere Damen spielen im Waldstadion:

  • Samstag, 13:00 Uhr gegen den Münchner SC
  • Sonntag, 14:00 Uhr gegen den Mannheimer HC

Und diesmal verspricht die Wettervorhersage reibungslose Spiele – unser Bundesliga-Team freut sich auf eure Unterstützung!

Women's Days im Waldstadion

Herren-Bundesliga: 3 Punkten am Samstag folgt die Regenabsage am Sonntag

Auch für unsere Herren war der Sonntag kurios: Um 15 Uhr entschieden die Schiedsrichter das Spiel gegen HTHC aufgrund der Regenfälle abzusagen. Dennoch konnten die Herren nach ihrem überzeugenden Sieg gegen UHC am Samstag einen Final4-Platz in der Tabelle erobern!

Spielbericht Hockeyliga:

Mülheim gewinnt erstes “Uhlen-Duell” zu deutlich
Der HTC Uhlenhorst Mülheim hat das erste „Uhlen“-Duell der hockeyliga-Saison für sich entschieden. Am Samstag siegte das Team von Omar Schlingemann in der Höhe etwas zu deutlich mit 5:1 (1:1) gegen den Uhlenhorster HC. Die Hamburger konnten die Partie bis ins Schlussviertel hinein offen gestalten, schwächten sich dann aber durch eine lange Zeitstrafe von Jan Philipp Rabente und den verletzungsbedingen Ausfall von Max Kapaun entscheidend. Durch den Sieg und den gleichzeitigen Punktverlust des Harvestehuder THC in Krefeld (nur 3:3) zieht Mülheim in die Top vier ein. Der UHC Hamburg verliert einen Platz und rutscht auf Rang acht, immer noch vier Punkte vor dem Tabellenkeller, der nun beim CHTC (10., 4 Punkte) beginnt.

Luki Windfeder erzielte 2 Treffer gegen UHC

„Wir haben heute sehr selbstbewusst und sehr erwachsen gespielt“, freute sich Mülheim-Trainer Omar Schlingemann nach dem am Ende sehr deutlichen Sieg. Dabei sahen die rund 400 Zuschauer ein lange Zeit ausgeglichenes Spiel: Philip Schmids frühes 1:0 für die Gäste (6.) konnte Lukas Windfeder noch im selben Viertel ausgleichen (15.). In der Folge egalisierten sich beide Mannschaften. „Wenn wir in der ersten Halbzeit erwachsener spielen, kann die Partie auch ganz anders ausgehen, aber wir lassen vor der Pause klare Chancen liegen“, haderte auf der anderen Seite UHC-Coach Benedikt Schmidt-Busse, „aber mit dem 1:1 zur Halbzeit war allerdings auch noch nichts passiert.“

Schmidt-Busses Team kam auch nach dem Seitenwechsel schnell wieder in den gegnerischen Schusskreis, belohnten sich dort aber erneut nicht. Dann führte eine aus Gästesicht in der Entstehung strittige Strafecke zur ersten Führung der Hausherren: Erneut Windfeder ließ sich nicht lange bitten und vollendete zum 2:1 (42.). „Was dann passierte, hat uns das Leben einfacher gemacht“, kommentierte Schlingemann dann zwei entscheidende Szenen im Schlussviertel. Erst sah Jan Philipp Rabente 13 Minuten vor dem Ende eine Zehn-Minuten-Zeitstrafe nach unstrittigem Foul, dann schied mit Max Kapaun der zweite Aktivposten verletzt mit Verdacht auf Muskelfaserriss aus. „Wäre das nicht passiert, wäre die Partie enger gewesen.“ So hatten die Hausherren leichteres Spiel, profitierten beim 3:1 aber auch von Abstimmungsproblemen der beiden Verteidiger Benedikt Schwarzhaupt und Rhett Halkett, die Till Brock nach einem langen Ball in die Spitze nutzen konnte (53.). Mülheim hatte nun Platz und war durch Timm Herzbruch brandgefährlich. Erst setzte sich der 21-Jährige auf der Grundlinie durch und vollendete nach sehenswerter Körpertäuschung zum 4:1 (56.). Keine sechzig Sekunden später stellte erneut Herzbruch den 5:1-Endstand her.

„Das war höheres Niveau, wie wir taktisch gekämpft haben“, befand Schlingemann am Ende. „Mit zwei Eckentoren von Windfeder sind wir auch hier wieder auf dem dem Weg zurück zu alter Stärke. Zudem hat die Rückkehr von Tobias Matania hinten für zusätzliche Sicherheit gesorgt.“ Schmidt-Busse ärgerte sich über die Schlussphase: „Die Niederlage fällt definitiv zwei, drei Tore zu hoch aus. Wenn die Mülheimer über Herzbruch und Fürk kommen, ist das natürlich nicht immer lückenlos zu verteidigen.“

Uhlenhorst Mülheim – UHC Hamburg 5:1 (1:1)
Tore:
0:1 Philip Schmid (6.)
1:1 Lukas Windfeder (15.)
2:1 Lukas Windfeder (42., KE)
3:1 Till Brock (53.)
4:1 Timm Herzbruch (56.)
5:1 Timm Herzbruch (57.)
Ecken:2 (1 Tor) / 1 (0 Tore)
Zuschauer:400
Grüne Karten:Ferdinand Weinke, UM (Foulspiel)
Timm Herzbruch, UM (Foulspiel)
Rhett Halkett, UHC (Unsportlichkeit)
Gelbe Karten:Jan Philipp Rabente, UHC (48., Foulspiel)
Schiedsrichter:T. Lange / A. Sehrt

Weekendgoals aus dem Waldstadion 22.-23.9.2018

Viele Tore sind in den drei Bundesligaspiele gefalle.
Echt richtig Schöne dabei.

Hier die Tore vom Wochenende —->

4 Bundesliga-Heimspiele am Wochenende – Doppelbegegnungen gegen UHC und Harvestehude

Ein durchaus schon wegweisendes Wochenende für unsere Bundesliga-Teams steht an:
Für die Damen geht es vor allem gegen Harvestehude darum sich im Mittelfeld festzusetzen und unsere Herren wollen am Wochenende einen Final-Four-Platz erklimmen!

Spielplan Samstag:

  • 13:30 Uhr: Damen gegen UHC Hamburg
  • 16:00 Uhr: Herren gegen UHC Hamburg

Spielplan Sonntag:

  • 12:00 Uhr: Damen gegen Harvestehuder THC
  • 14:30 Uhr: Herren gegen Harvestehuder THC

Die Teams freuen sich auf zahlreiche Unterstützung!

Bundesliga-Matchdays im Waldstadion

Big Points für die Bundesliga-Herren gegen Krefeld

Gerd Böttner, WAZ:

Der Meister feiert im heimischen Waldstadion gegen den Crefelder HTC einen Arbeitssieg. Hellwig erzielt den erlösenden dritten Treffer.

Zum schlussendlich verdienten Arbeitssieg passte es, dass sich die gastgebenden Uhlenhorster am Sonntagnachmittag mit viel Schweiß die drei wertvollen Punkte geschnappt haben. Am Ende der Veranstaltung im Waldstadion, die erst mit Verzögerung Tempo aufgenommen hat, gerieten die heimischen Hockeyspieler in den Schlussminuten in höchste Note. 2:1 führte der deutsche Meister, als dem drückenden und drängenden Crefelder HTC zum allgemeinen Schrecken in den hiesigen Reihen gleich fünf Strafecken in Serie zugesprochen wurden.

Torwart Jonas Weißner und Co. gelang es tatsächlich, alle Versuche der Gäste mit vereinten Kräften abzuwehren, schließlich machte Malte Hellwig beim Konter in der Schlussminute mit dem dritten Treffer den Deckel drauf. Wie schon zuletzt beim schmucklosen Sieg in Düsseldorf landeten die Punkte auf dem Mülheimer Konter. Während sich der HTCU nun in der vorderen Tabellenhälfte wohlfühlt, verharrt der gleichsam personell drastisch veränderte CHTC im ungemütlichen Tabellenkeller.

Hellwig hätte schon früh die Weichen stellen können

Die Partie begann und endete mit U21-Nationalspieler Hellwig. Nach nur zwei Minuten hatte er nach Vorarbeit der Kollegen Benedikt Fürk und Timm Herzbruch die große Chance zum Führungstreffer, traf aber das Tor nicht. Vielleicht wäre den Gastgebern dann die Arbeit leichter von der Hand gegangen. So blieb es zunächst bei einer ziemlich zähen Veranstaltung, bei der HTCU-Keeper Weißner bei der ersten Strafecke der Gäste zweimal mit dem Fuß zur Stelle war. Im zweiten Viertel erhöhte die Auswahl von Trainer Omar Schlingemann den Druck. Der im Angriff omnipräsente Nationalspieler Herzbruch hatte per Rückhand eine Topchance, doch Luis Beckmann im Kasten der Gäste war ebenfalls sehenswert auf dem Posten.

Die Führung des CHTC fiel dann wie aus dem Nichts und durfte dem Tiefschlaf der Mülheimer Abwehr zugeschrieben werden. Die Hausherren forcierten nun ihre Bemühgen, agierten schwung- und druckvoll und schnupperten schließlich am Ausgleichtreffer. Der Siebenmeter (44.) von Herzbruch wurde aber eine Beute des großartig reagierenden Beckmann.

Uhlenhorster legen im Schlussviertel den Schalter um

Im Schlussviertel legten die mit viel Willen ausgestatteten Uhlen den Schalter um. Hellwig erzielte nach Herzbruch-Zuspiel das überfällige Ausgleichstor, und schließlich war Benedikt Fürk im Anschluss an eine Strafecke zur Stelle.
„Der CHTC hat es uns heute schwer gemacht, aber wir haben uns vor allem in der ersten Hälfte auch selbst nicht leicht getan. Wir haben das letzte Viertel stark genutzt und am Ende sicher zurecht gewonnen“ sagte Co-Trainer Johannes Schmitz.

Am Ende doch durchgesetzt: die Herren gewinnen 3:1 Foto: Frank Oppitz

HTC Uhlenhorst –
Crefelder HTC 3:1 (0:0)

Tore: 0:1 Schmidt (35. Minute), 1:1 Hellwig (49.), 2:1 Fürk (55., kurze Ecke), 3:1 Hellwig (60.) HTCU: Weißner, Küppers – Weinke, Windfeder, Brinkmann, Fürk, Bosserhoff, Ludwig – Nitschke, Seidemann, Godau, Schiffer – Brock, Herzbruch, Pereira, Hellwig, Figura CHTC: Beckmann, Radeke – Bell, Kyriakides, Gleghorne, Breucker, Kossol – Glassey, Michler, Robson, Jansen, Sibbald, Francis – Wellen, Ehling, Friedrich, Schmidt Ecken: 4 (1 Tor) / 6 (0 Tore) Zuschauer: 250 Schiedsrichter: T. Bond / P. Hippler

Klares Bekenntnis des deutschen Meisters zum Mülheimer Sport

Gemeinsame Sache. Von links: Hanns-Peter Windfeder, Nicole Nussbicker (MSB), Niklas Bosserhoff, Martina Ellerwald (MSS), Lukas Windfeder und Wilfried Cleven.

Eines der größten Aushängeschilder Mülheims in sportlicher Hinsicht macht seit kurzer Zeit in besonderer Weise auf die gemeinsame Kooperationsmarke von Mülheimer Sportbund (MSB) und Mülheimer SportService (MSS) aufmerksam: Das Trikot der ersten Herrenmannschaft des HTC Uhlenhorst ziert in der neuen Bundesliga-Saison auf der Hosen-Rückseite das Logo „Mülheim macht Sport“.

Große Vielfalt in der Mülheimer Sportszene
Diese Dachmarke steht für alle Kooperationsprojekte der Stadt und des organisierten Sports und soll auch nach außen zeigen, welche große Vielfalt der Sport in Mülheim bietet. Weiterer Partner im Gesamtkonzept „Mülheim macht Sport“ ist der Mülheimer Sport Förderkreis. „Wir verstehen uns zum Beispiel bei Deutschen Meisterschaften, bei Auswärtsspielen in der Liga sowie in der Euro Hockey League immer auch als Botschafter unserer Stadt und repräsentieren sie. Mit dem Logo möchten wir für den tollen Verbund im Mülheimer Sport werben und uns zugleich für die große Unterstützung bedanken, die wir immer wieder erfahren“, sagt Hanns-Peter Windfeder, der 1. Vorsitzende des HTCU.

Viele andere Städte schauen nach Mülheim
„Um diese hervorragende Zusammenarbeit zwischen Sportselbstverwaltung und öffentlicher Sportverwaltung beneiden uns bundesweit viele Städte“, bemerkt Wilfried Cleven. Sowohl der MSB-Vorsitzende als auch MSS-Leiterin Martina Ellerwald sind von der Initiative des HTCU angetan: „Dass der amtierende deutsche Feldhockey-Meister unseren Verbund im Mülheimer Sport mit diesem klaren Bekenntnis unterstützt, erfreut mich natürlich ganz besonders. Der Leistungssport ist einer unserer neun Schwerpunkte der gemeinsamen Sportentwicklungsplanung, mit der alle Beteiligten daran arbeiten, dass die Bedingungen in unserer Stadt stetig verbessert werden“, meint Martina Ellerwald.

WAZ, Donnerstag 13.09.2018

Herren: Bundesliga-Heimspiel am Sonntag gegen Krefeld

Nur ein Spieltag steht am Wochenende für unsere Bundesliga-Teams an: Unsere Damen spielen am Sonntag um 11:30 Uhr bei TSV Mannheim und wollen 3 Punkte.
Unsere Herren haben wieder ein Heimspiel im Waldstadion: um 14:30 Uhr ist Anstoß gegen den Crefelder HTC!

Herren-Bundesliga: Sieg und Niederlage am Wochenende

Ein spannendes Spiel leider ohne Happy-End war die Neuauflage des DM-Finales am Samstag gegen RW Köln – leider mussten sich die Herren mit 4:6 geschlagen geben. Am Sonntag folgte dann ein mühsamer Pflichtsieg gegen den Düsseldorfer HC.
Nächstes Match: Sonntag, 14:30 Uhr im Waldstadion gegen den Crefelder HTC!

Bericht WAZ:

Es war so wie immer, wenn die seit Jahren mit federführend in der Feldhockey-Bundesliga tätigen Mülheimer und Kölner die Schläger kreuzen. Unvergessen bleibt der umjubelte Finalsieg des HTC Uhlenhorst im Juni gegen Rot-Weiss auf dem Krefelder Kunstrasen. Mindestes in langer wacher Erinnerung bleibt der Schlagabtausch am Samstagnachmittag im Mülheimer Waldstadion.

Im Infight um jeden Ball: Timm Herzbruch mit Benedikt Swiatek Foto: Udo Gottschalk

Wie schon jüngst gegen den Mannheimer HC fand die junge Mülheimer Mannschaft zur beseelten und leidenschaftlichen Ausrichtung, spielte fabelhaft, drückte und drängte und brachte den Tabellenführer aus Domstadt in ganz große Bedrängnis. Der konnte sich am Ende des Tages auf seine Kunstschützen (insgesamt standen fünf Strafecken und ein Siebenmeter zu Buche) verlassen.

Die späte Antwort der Gäste aus der Domstadt

Nach dem 3:4-Rückstand führte der Weg im finalen Viertel über drei Strafecken ins Glück. Derweil trugen die Uhlen mit leeren Blicken Trauer. Der Meister hatte gegen den Vizemeister alles investiert, doch die individuellen Fehler besaßen ein Zentnergewicht.

Im Westderby loderte von Beginn das Feuer. Gleich bei der ersten Strafecke der Kölner (Tom Grambusch) zischte die Kugel ins Tor. Für die Uhlen bedeutete das keinen Wirkungstreffer, sie rappelten sich auf und fanden zusehends ins Spiel. Nach einer feinen Kombination gab Timm Herzbruch in der 8. Minute die passende Antwort. Auch der neuerliche Rückstand stiftete keine Verwirrung. Kapitän Lukas Windfeder und Co. machten unbeirrt weiter und belohnten sich in Person von Victor Häbel mit dem neuerlichen Ausgleich.

Gegentreffer können die Uhlen nicht irriitieren

Auch der dritte Kölner Führungstreffer (nach Fehler von Max Godau) kurz vor der Halbzeitsirene sollte kein Unheil nach sich ziehen. Die Uhlen sortierten sich in der Kabine neu und legten tatsächlich im dritten Viertel mit unglaublicher Energie den Schalter um. Dann kam der letzte Spielabschnitt – und die Kölner Eiseskälte im Abschluss.

Der langjährige Uhlenhorster Trainer André Henning, längst mir großen Erfolg am Rhein im Auftrag, musste nach einer Achterbahnfahrt erst einmal durchatmen: „Das war am Ende extrem viel Willen und Kopf. Wir haben da Stärke gezeigt. Wir haben eigentlich gut angefangen, dann aber zwei grottenschlechte Viertel gespielt, in denen wir sehr fehlerhaft und mit schwachem Risikomanagement gespielt haben. Sich noch so rauszuziehen und wiederzukommen, ist dagegen stark.“

HTCU-Co-Trainer Johannes Schmitz ärgerte sich nach der verpassten Chance, dem Favorit ein Bein zu stellen: „Die Ecken sind heute zu schnell und zu leicht gefallen. Die Spielanteile waren über die gesamte Partie gesehen absolut ausgeglichen, aber Köln entscheidet das Spiel über die Ecken für sich.“

Hartes Stück Arbeit beim Düsseldorfer HC

Gastspiele beim benachbarten Düsseldorfer HC sind nie eine einfache Angelegenheit. So auch am Sonntag, als sich der DHC mit dem Rückenwind des 1:0-Erfolgs am Samstag gegen den Crefelder HC ans Werk machte. Am Ende des Tages stand für die überlegenen Gäste ein Arbeitssieg, der höchst willkommene Punkte bereithielt. „Wir hatten viel Ballbesitz und Spielkontrolle und haben viele Chancen und Kreisszenen herausgespielt. Unter dem Strich hatten wir Chancen für zwei Spiele. Entweder war der gute Düsseldorfer Torhüter zur Stelle oder der Ball ging knapp am Pfosten vorbei“, sagt Co-Trainer.

Johannes Schmitz. Der ehemalige Bundesliga-Stürmer weiter: „Wir müssen das 3:1 und 4:1, müssen dann aber bis zum Ende etwas zittern. Es kann ja immer mal eine Flanke durchrutschen. Am Ende der Saison wird niemand fragen, wie wir beim DHC gespielt haben.“

HTC Uhlenhorst – Rot-Weiss Köln 4:6 (2:3)
Tore: 0:1 (3., KE) T. Grambusch, 1:1 (8.) Herzbruch (8.), 1:2 (10., KE) Große, 2:2 (24.) Häbel (24.), 2:3 (30., Siebenmeter) Rühr, 3:3 (35., KE) Windfeder, 4:3 (42., Siebenmeter) Herzbruch, 4:4 (52. KE) T. Grambusch, 4:5 (56., KE) T. Grambusch, 4:6 (57., KE) Rühr

Bundesliga: Heimspieltag am Samstag

Zwei wichtige Spiele stehen am Samstag im Waldstadion für unsere Bundesliga-Teams an:
Zunächst spielen die Damen um 13:30 Uhr gegen den starken Aufsteiger Bremer HC. Um 16:00 Uhr folgen die Herren im Top-Spiel gegen RW Köln!

Am Sonntag müssen beide Teams auswärts ran – die Damen um 15:15 Uhr beim Meister Club an der Alster und die Herren um 14:30 Uhr beim Düsseldorfer HC.
Vorbeikommen und Anfeuern!!!

1. Herren mit gemischter Wochenendbilanz

Dem klaren 5:1-Sieg gegen Nürnberg am Samstag folgte am Sonntag für unsere Bundesliga-Herren eine 0:2-Niederlage im wie üblich schweren Spiel gegen Mannheimer HC mit wenigen Torszenen auf beiden Seiten. Der Saisonstart gestaltet sich damit angesichts der personellen Umbrüche und der Verletztungssorgen wie erwartet schwierig.
Am Wochenende geht es schon weiter mit dem West-Krache gegen RW Köln (um 16:00 Uhr im Waldstadion) und am Sonntag um 14:30 Uhr beim Düsseldorfer HC.

Zweifacher Torschütze am Samstag: Till Brock

Spielberichte Hockeyliga:

Der Meister zeigt sich stark verbessert

Nach der Auftaktpleite gegen den Hamburger Polo Club am vergangenen Wochenende bezwang Uhlenhorst Mülheim im Samstagsspiel des Doppelwochenendes der hockeyliga den Nürnberger HTC souverän mit 5:1. Der NHTC hielt in seinem ersten Saisonspiel lange gut dagegen, hatte jedoch dem stark aufspielenden amtierenden Meister zum Ende hin nichts mehr entgegenzusetzen.

Von Beginn an war der Favorit aus Mülheim die tonangebende Mannschaft auf dem Platz und erspielte sich schon früh gute Gelegenheiten zur Führung. Eine dieser Chancen nutzte Till Brock in der 10. Minute zur 1:0-Führung. Die Gastgeber blieben nach diesem Treffer die spielbestimmende Mannschaft, doch auch die Nürnberger setzten durch Konter immer wieder Nadelstiche. Im zweiten Viertel schafften es beide Teams nur selten, gefährlich vor das gegnerische Gehäuse zu kommen. Erst kurz vor Ende der ersten Hälfte erhöhte Malte Hellwig auf 2:0. (28.) Mit diesem Ergebnis ging es für beide Mannschaften auch in die Halbzeitpause.

In das dritte Viertel starteten zunächst die Mülheimer besser. Bereits in der 33. Minute gelang Timm Herzbruch das 3:0. Im direkten Gegenzug bekam der NHTC allerdings einen Siebenmeter zugesprochen, den Götz Mahdi souverän zum 3:1 verwandelte. Nach diesem Treffer drückten die Nürnberger vehement auf den Anschlusstreffer. Auch Mülheim-Coach Omar Schlingemann erkannte die Schwächeperiode seines Teams nach der Partie an: „Wir sind gut in das Spiel gekommen, aber im dritten Viertel gab es eine richtig heiße Phase. Nürnberg hat auf das 3:2 gedrückt und wir hatten Glück, keinen Gegentreffer zu kassieren.“
Ähnlich sah es auch NHTC-Trainer Norbert Wolff: „In der ersten Halbzeit war es kein gutes Bundesligaspiel. Im dritten Viertel waren wir sehr stark und müssen einfach mehr Tore schießen, da wir drei oder vier Hochkaräter hatten. Am Ende geht der Sieg für Mülheim natürlich in Ordnung.“ Im letzten Viertel kontrollierte Mülheim das Geschehen wieder und sicherte sich durch zwei Treffer kurz vor dem Ende durch Brock (55.) und Lukas Figura (58.) den verdienten 5:1-Erfolg und die ersten Punkte der noch jungen Saison.

Uhlenhorst Mülheim – Nürnberger HTC 5:1 (2:0)
Tore:
1:0 Till Brock (10.)
2:0 Malte Hellwig (28.)
3:0 Timm Herzbruch (33.)
3:1 Götz Mahdi (35., 7m)
4:1 Till Brock (55.)
5:1 Lukas Figura (58.)
Ecken: 4 (0 Tore) / 0 (0 Tore)
Zuschauer: 300
Grüne Karten:
Till Brock, UM
Jan Schiffer, UM
Joschua Kastner, NHTC
Schiedsrichter: T. Lange / A. Sehrt

MHC siegt beim deutschen Meister in Mülheim
Der Mannheimer HC hat sein Auswärtsspiel am Sonntag beim Deutschen Meister aus Mülheim mit 2:0 (0:0) gewonnen. In einer ausgeglichenen Partie hatten die Gäste im ersten Durchgang mehr vom Spiel und gingen früh in Führung, ließen sich nach dem Seitenwechsel aber zurückdrängen und erkämpften sich den knappen Auswärtssieg gegen spielstarke, aber im Abschluss inkonsequente Hausherren.

Der Mannheimer HC begann stark und ging bereits nach wenigen Minuten per Strafecke in Führung, die Peillat zum 1:0 verwandelte (4.). Auch in der Folge waren die Gäste die bessere Mannschaft, die Hausherren hatten Mühe mit dem druckvollen Spiel des MHC. Im zweiten Viertel kam Mülheim dann besser ins Spiel, es fehlte aber der letzte Pass in die gefährliche Zone, sodass der MHC mit der knappen Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel war Uhlenhorst Mülheim die spielbestimmende Mannschaft, ließ Ball und Gegner laufen und erspielte sich einige sehenswerte Tormöglichkeiten. Im Abschluss waren die Hausherren aber nicht konsequent genug, sodass Mannheim weiter auf Konter lauern konnte und die Chance auf den Auswärtssieg witterte. Der Deutsche Meister warf nun alles nach vorne, konnte jedoch weder die Strafecken noch die Chancen aus dem Spiel heraus nutzen. So kam es, wie es kommen musste: das Schiedsrichtergespann sprach den Gästen einen 7-Meter zu, den Peillat verwandelte und seine Mannschaft mit seinem zweiten Treffer auf die Siegesstraße brachte (42.).

HTC-Coach Omar Schlingemann sah „kein gutes erstes Viertel von uns. Die erste Ecke haben wir selbst verschuldet, die führt dann direkt zum Gegentor. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und uns viele Chancen erarbeitet, aber kein Tor geschossen. Trotzdem haben wir uns gut präsentiert.“
MHC-Coach Matthias Becher war „wahnsinnig happy mit dem Ergebnis. Das war ein schweres Spiel gegen den Deutschen Meister. Vor allem war es schwierig, den Fokus in diesem hektischen Spiel mit vielen Karten zu behalten. Zudem musste unser freier Mann Philipp Huber verletzt raus, das haben wir aber dann sehr gut aufgefangen.“ Ebenfalls zufrieden war MHC-Kapitän Jan Philipp Fischer: „Wir sind superfroh, dass wir gewonnen haben, das war ein hartes Stück Arbeit. Am Ende haben wir vielleicht etwas Glück gehabt, dass Mülheim die drei aufeinander folgenden Ecken nicht verwertet.“

Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 0:2 (0:1)
Tore:
0:1 Gonzalo Peillat (4., KE)
0:2 Gonzalo Peillat (42., 7m)
Ecken: 4 (0 Tore) / 1 (1 Tor)
Zuschauer: 500
Grüne Karten:
Timm Herzbruch, UM (Foulspiel)
Max Godau, UM (unsportliches Verhalten)
Till Brock, UM (Foulspiel)
Philipp Huber, MHC (Foulspiel)
Danny Nguyen Luong, MHC (Foulspiel)
Gonzalo Peillat, MHC (ständiges Reklamieren)
Gelbe Karten:
Ferdinand Weinke, UM (ständiges Reklamieren)
Jan Schiffer, UM (Foulspiel)
Danny Nguyen Luong, MHC (Foulspiel)
Schiedsrichter: T. Lange / A. Sehrt