Archiv für die Kategorie „HERREN“

Hallen-WM: Ferdi holt Silber mit den HONAMAS – die DANAS werden Weltmeister

Eine weltmeisterliche Kulisse, ein großartiges Event – und am Ende Silber für Ferdi Weinke und die Honamas bei der Hallenhockey-Weltmeisterschaft vor über 8.000 Zuschauern in Berlin!
Denkbar knapp und unglücklich musste sich das Team am Ende im Shootout Österreich geschlagen geben, nachdem man in der 2. Halbzeit schon 3:1 führte. Aber Österreich kam in Person von Michael Körper durch zwei Ecken beeindruckend zurück und am Ende war es wieder Körper, der den entscheidenden Penalty zum Sieg verwandelte.

Die Danas machten es vorher besser und gewannen ihr Endspiel mit 2:1 gegen die Niederlande – ein toller für die Mannschaft und ein sicherlich unvergessliches Erlebnis vor dieser begeisterten und begeisternden Kulisse!

Glückwunsch an die Danas zum Weltmeistertitel!

Hallenhockey-Weltmeisterschaft in Berlin mit Ferdi Weinke

Ein Hallenhockey-Highlight jagt das nächste: Morgen startet in Berlin die Hallenhockey-Weltmeisterschaft der Damen und Herren!
Ferdi Weinke steht im Kader der Honamas – Thilo musste leider verletzungsbedingt absagen.

Die Spiele können über Sport1 verfolgt werden – im Stream oder im TV!
Die Infos zur Hallenhockey-WM und den Spielplan findet ihr hier:
Hallen-WM 2018

Mülheims Sportler des Jahres – jetzt abstimmen!

Stimmt jetzt ab für Mülheims Sportler des Jahres 2017!
Auch in diesem Jahr stehen wieder einige Uhlen zur Wahl – anders als in den Vorjahren gibt es aber keine Unterscheidung mehr zwischen Jugend- und Erwachsenenbereich.
Als Sportlerin des Jahres ist Maike Schaunig nominiert, als Sportler des Jahres Bene Fürk und bei der Mannschaft des Jahres sind wir mit den Bundesliga-Herren und der Männlichen Jugend B gleich 2 Mal vertreten.

Bis zum 9. Februar könnt ihr hier abstimmen: Sportlerwahl 2017.
Und bitte vergesst nicht, im Anschluss über den Bestätigungslink in der Email die Wahl zu bestätigen – nur dann zählt euer Voting!

Die Auszeichnung der Sportlerinnen und Sportler folgt bei der medl-Nacht der Sieger am 17. März.

Unsere Kandidaten für Mülheims Sportler des Jahres

1. Herren: Mit 2 Siegen versöhnlicher Abschluss der Hallensaison

Auch wenn am Donnerstagabend klar war, dass das Viertelfinale nicht mehr erreicht werden konnte, konnten unsere Herren mit zwei Siegen zum Abschluss in Neuss und gegen Krefeld einen versöhnlichen Abschluss der Hallensaison erzielen. Bitte nur, dass sich Jan Schiffer am Freitag einen Daumenbruch zugezogen hat und damit ein weiterer Verletzter auf der Liste steht. Aber die Hoffnung ist da, dass im nächsten Feld-Bundesligaspiel am 24. März mit dem Topspiel zuhause gegen RW Köln und am EHL-Wochenende zu Ostern einige der Verletzten (Timmi, Thilo, Luki, Schiffi, Ditsche, Lenni, Max…) wieder zurück sind.

Spielbericht gegen Krefeld – www.waz.de:

Malte Hellwig wird Torschützenkönig im Westen

Der HTCU-Stürmer erzielt beim versöhnlichen Abschluss gegen Krefeld vier Treffer. Mülheimer gewinnen mit 7:6.

Malte Hellwig erzielte 24 Treffer in der Saison Foto: Udo Gottschalk

Einen versöhnlichen Abschluss der Hallensaison schaffte der Hockey-Bundesligist HTC Uhlenhorst am Sonntag. Den für das Viertelfinale qualifizierten Crefelder HTC besiegten die Mülheimer an der Lehnerstraße mit 7:6 (2:3).

„Wir wollten unbedingt noch einmal zeigen, dass wir nicht schlechter sind als Krefeld“, sagte Trainer Johannes Schmitz, der mit Jan Schiffer (gebrochener Daumen) den nächsten Leistungsträger ersetzen musste. In der ersten Hälfte fehlte dem HTCU noch der letzte Pass und er lag kurz nach dem Wechsel mit 2:4 zurück. Danach setzten sich die Hausherren in der Offensive aber besser durch und ihnen gelang ein starker Lauf zum 6:4.

Mit vier Treffern hatte Malte Hellwig einmal mehr maßgeblichen Anteil an diesem Sieg. Seit der Bronzemedaille mit der Nationalmannschaft bei der Hallen-EM erzielte der HTCU-Stürmer 14 Tore in drei Spielen. Er sprang damit nicht nur für verletzte Torschützen wie Thilo Stralkowski in die Bresche, sondern wurde mit insgesamt 20 Treffern Torschützenkönig im Westen vor dem Kahlenberger Thorben Pegel (18).

HTC Uhlenhorst –
Crefelder HTC 7:6 (2:3)

Tore: 0:1 Schmidt (7.), 1:1 Matania (19., kurze Ecke), 1:2 Pelzner (21.), 1:3 Schmidt (24.), 2:3 Duckscheer (25.), 2:4 Eschler (35.), 3:4 Hellwig (37., kurze Ecke), 4:4 Hellwig (39., Siebenmeter), 5:4 Matania (47., kurze Ecke), 6:4 Hellwig (47.), 6:5 Eschler (53.), 6:6 Wellen (55.), 7:6 Hellwig (59.)
HTCU: Weißner, Damberger – Weinke, Brinkmann, Bosserhoff, Fürk, Matania, Gans, Halfmann, Duckscheer, Schmiedel, Hellwig

Spielbericht gegen Neuss – Hockeyliga:

Mülheim erobert Rang drei

In einer Partie, die für die relevanten Entscheidungen in der Staffel West keine Bedeutung mehr hatte, setzte sich am Ende der HTC Uhlenhorst Mülheim mit 9:7 (3:4) bei Schwarz-Weiß Neuss durch und kletterte damit auf den dritten Tabellenplatz.

“Das war wirklich ein schlechtes Spiel, dass nach dieser Enttäuschung auch nicht leicht war für uns”, gab HTC-Trainer Omar Schlingemann zu. “Natürlich war es wichtig zu gewinnen für Platz drei, aber eigentlich muss man dieses Spiel schnell abhaken und vergessen.”

Neuss’ Trainer Matthias Gräber: “Wir wollten es so lange wie möglich offen halten, das ist uns gelungen. Wir haben sogar ein wenig am Sieg geschnuppert, heute war vielleicht was drin.”

Neuss brauchte ein paar Minuten, um in Schwung zu kommen, doch Mülheim konnte das nicht ausnutzen, auch weil die frühe Handverletzung von Jan Schiffer Eindruck hinterließ. Es entwickelte sich ein auf beiden Seiten fehlerhaftes Hin und Her, und als Neuss etwas besser ins Spiel fand, schien Mülheim etwas überrascht. So lag der Underdog zur Pause sogar knapp vorn.

Und auch nach dem Seitenwechsel hielt Neuss das Spiel lange offen und die Führung bi seine knappe Viertelstunde vor Schluss. In der Schlussphase machte dann die individuelle Klasse der Mülheimer den Unterschied. Der treffsichere Malte Hellwig besorgte hinten raus den Sieg für Mülheim.

Schwarz-Weiß Neuss – Uhlenhorst Mülheim 7:9 (4:3)
Tore:
0:1 Jan Schiffer (2.)
1:1 Sebastian Draguhn (8., KE)
2:1 Sebastian Draguhn (9.)
2:2 Malte Hellwig (10., 7m)
2:3 Malte Hellwig (14., KE)
3:3 Sebastian Draguhn (21.)
4:3 Philipp Weide (26., KE)
4:4 Tobias Matania (31., KE)
5:4 Ivo Otto (39., KE)
5:5 Johannes Gans (44., KE)
6:5 Steven Dühr (47.)
6:6 Malte Hellwig (50., KE)
6:7 Tobias Matania (52., KE)
7:7 Tomasz Górny (55.)
7:8 Malte Hellwig (58., KE)
7:9 Malte Hellwig (60.)
Ecken: 5 (3 Tore) / 7 (6 Tore)
Zuschauer: 300
Grüne Karten:

Uhlen bei den Hallen-Europameisterschaften: Malte gewinnt Bronze mit den Honamas / Maike startet mit den Danas morgen

Parallel zur Hallen-Bundesliga stehen international die Hallen-Europameisterschaften im Moment im Kalender – und auch Uhlen tragen die deutschen Farben.
Malte Hellwig spielte bereits am vergangenen Wochenende die Europameisterschaften in Antwerpen. Nach dem überzeugenden Gruppensieg mit drei deutlichen Siegen gegen Tschechien, Polen und Dänemark musste das junge, deutsche Perspektivteam mit Spielern im Alter von 17 – 22 Jahren um die beiden Routiniers Moritz Fürste und Linus Butt im Halbfinale gegen den Mitfavoriten aus Österreich antreten.

Bronze bei der Hallen-EM für die Honamas Foto: Eurohockey

Das Halbfinale war Drama pur – am Ende mit dem glücklicheren Ausgang nach Penalty-Shootout für Österreich. Doch schon am Sonntag zeigte sich die junge Truppe erholt und sicherte sich die Bronzemedaille gegen Polen. Glückwunsch an Malte – eine klasse Leistung! Besonders freute Malte sich noch darüber, dass ihn am Samstag live vor Ort auch einige C-Knaben, die er zusammen mit Hardy trainiert, unterstützten.

Die C-Knaben unterstützten ihren Trainer Malte vor Ort bei der EM

Morgen beginnen auch die Damen-Europameisterschaften. Hier steht Maike Schaunig im jungen Team der Danas. Gruppengegner sind Gastgeber Tschechien, Russland und die Ukraine. Die Spiele gibt es im Livestream auf EurohockeyTV. Wir drücken die Daumen!

1. Herren: Sieg im Derby erhält theoretische Viertelfinal-Chance

Durch eine klare Steigerung in der 2. Halbzeit wurde es am Ende deutlich im Derby – nach dem 11:1-Sieg steht Kahlenberg als Absteiger fest. Unsere Herren haben noch eine minimale Chance auf das Viertelfinale, wenn Neuss am Donnerstag Krefeld schlägt und unser Team die beiden restlichen Spiele (am Freitagabend um 20:30 Uhr in Neuss und am Sonntag um 14:00 im Heimspiel gegen Krefeld) deutlich gewinnt.

5 Tore erzielte Malte Hellwig -inklusive Hattrick - gegen Kahlenberg Foto: Herbert Höltgen


Bericht Hockeyliga:

Kahlenberg abgestiegen, Mülheim wahrt kleine VF-Chance

Mit einem 11:1 (1:1)-Kantersieg kehren die Herren von Uhlenhorst Mülheim aus dem Dienstagabend-Lokalderby beim Kahlenberger HTC in der hockeyliga Staffel West zurück. Während im ersten Durchgang vor allem Kahlenbergs Torwart Krischan Schliemann sein Team immer wieder vor weiteren Gegentreffern bewahrte, konnten die „Uhlen“ nach der Pause auch den letzten Widerstand brechen. Durch den Sieg wahren sich die Gäste einen Doppelspieltag vor Saisonende zumindest noch rechnerisch die Möglichkeit auf die Playoff-Teilnahme, müssten hier aber auf Schützenhilfe von Neuss (Donnerstag gegen Krefeld) und Rot-Weiss (Sonntag gegen Düsseldorf) hoffen. Für den KHTC ist mit der Niederlage nach zwei Jahren hockeyliga der Abstieg in Liga Zwei endgültig besiegelt. 35 Kilometer südwestlich in Neuss wird hingegen gejubelt: Schwarz-Weiß verbleibt als Aufsteiger in der hockeyliga.

„Wir haben super mitgespielt, gerade in der ersten Halbzeit haben wir das clever gemacht und super gekämpft“, hielt Kahlenbergs Teammanager Manfred Haase nach dem Schlusspfiff fest. Tatsächlich waren seine Herren nach einem ersten Abtasten in der 19. Spielminute mit 1:0 in Führung gegangen. In der Folge hielt Schlussmann Krischan Schliemann sensationell, entschärfte über ein Dutzend Torschüsse der Gäste, um dann doch einmal kurz vor der Pause hinter sich greifen zu müssen – 1:1 dann auch der Pausenstand.

„Nach dem Seitenwechsel sind wir überrannt worden“, beschrieb Haase dann das, was in den 30 Minuten nach Wiederanpfiff passierte: Die „Uhlen“ legten schnell die Treffer Zwei und Drei nach, nahmen dann ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers aus der Partie und bauten so sukzessive ihre Führung weiter aus. „Je weiter das Spiel lief, desto mehr gelang den Mühlheimern dann“, so Haase, „dann ist auch irgendwie die Moral gebrochen. Zwar haben wir noch versucht, uns zu wehren aber es hat nicht richtig geklappt.“ Am Ende stand ein 11:1 für die Gäste zu Buche und deren Trainer Omar Schlingemann blieb trotz des deutlichen Sieges gerade mit Blick auf den ersten Durchgang realistisch: „In der ersten Halbzeit spielen wir okay, aber nur so ‚halb-weich‘, zwanzig Mal schießen wir den Torwart an. Nach der Pause lief es dann auch besser: Wir waren griffiger und die Kahlenberger wurden müder. Jetzt hoffen wir, das Neuss am Donnerstag gewinnt und dann haben wir Sonntag ein richtiges Endspiel.“

Kahlenberger HTC – Uhlenhorst Mülheim 1:11 (1:1)
Tore:
1:0 Philipp Rohrbach (19., KE)
1:1 Malte Hellwig (28.)
1:2 Benedikt Fürk (32.)
1:3 Jan Schiffer (33.)
1:4 Malte Hellwig (43.)
1:5 Malte Hellwig (43.)
1:6 Malte Hellwig (44., 7m)
1:7 Benedikt Fürk (45.)
1:8 Tobias Matania (52., KE)
1:9 Tobias Matania (55., KE)
1:10 Malte Hellwig (59., KE)
1:11 Tobias Matania (60., KE)
Ecken: 2 (1 Tor) / 12 (4 Tore)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: P. Hippler / M. Knülle

1. Herren: Chance vertan nach Niederlage gegen Köln

Nach der knappen Niederlage gegen RW Köln und dem Sieg der Krefelder am Sonntag gegen die Kölner haben unsere Herren so gut wie keine Chance mehr auf das Viertelfinale, denn Krefeld reicht ein Punkt aus den verbleibenden beiden Spielen.

Spielbericht hockeyliga:

Köln bucht Playoff-Ticket und (fast) Platz 1
Die Kölner Herren haben am Samstagnachmittag im Topspiel gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim mit einem sehenswerten 8:6 (5:4) den letzten Schritt in Richtung Playoff-Viertelfinale gemacht und stehen auch ganz kurz vor der West-Meisterschaft, die Heimrecht im Viertelfinale bedeutet würde. Für Mülheim hingegen ist der Playoff-Traum beinahe ausgeträumt. Man bräuchte schon eine Menge Schützenhilfe.

Es war ein von beiden Teams intensive und rasant geführtes Hallenhockeyspiel auf hohem Niveau. Die Torfolge in der ersten Halbzeit spiegelt auch wider, wie ausgeglichen und vor allem offensivstark beide Teams zu Werke gingen. „Wir standen vor der Pause defensiv etwas zu offen, aber das haben wir dann nach dem Seitenwechsel konsequenter gemacht“, sagte Kölns Trainer André Henning.

Tatsächlich ließ Köln danach nicht mehr so viele Mülheimer Chancen zu, zog folgerichtig dann auch auf drei Tore weg. Mülheim nahm in der Schklussphase den Torhüter raus und machte mit Druck noch mal das 6:7, doch Marco Miltkau setzte mit der Schlusssirene den Kölner Schlusspunkt.

„Wir sind von Mülheim richtig gut gefordert worden“, so Henning. „Das war ein tolles Spiel. Taktisch, aber trotzdem ist viel passiert. Die Jungs haben das gut gelöst heute.“

Auf der anderen Seite sagte Coach Omar Schlingemann: „Wir haben heute etwa defensiver gespielt als sonst, haben aber trotzdem viele Ecken gegen uns bekommen. Wir haben trotz vieler Verletzter wirklich gut gekämpft, die Jungs haben alles gegeben in einem sehr griffigen Spiel. Jetzt wird es natürlich sehr schwer, weil wir nun abhängig von anderen sind.“

Rot-Weiss Köln – Uhlenhorst Mülheim 8:6 (5:4)
Tore:
0:1 Jan Schiffer (2., KE)
1:1 Marco Miltkau (5.)
1:2 Ferdinand Weinke (6., KE)
2:2 Christopher Rühr (11., KE)
3:2 Christopher Rühr (16.)
4:2 Christopher Rühr (19., KE)
4:3 Tobias Matania (23., KE)
4:4 Tobias Matania (29., KE)
5:4 Joshua Delarber (30., KE)
6:4 Christopher Rühr (41., KE)
7:4 Marco Miltkau (44.)
7:5 Benedikt Fürk (50., 7m)
7:6 Johannes Gans (58.)
8:6 Marco Miltkau (60.)

Ecken: 11 (4 Tore) / 6 (4 Tore)
Zuschauer: 250

Die vielen Ausfälle durch Verletzungen und EM-Teilnahme von Malte Hellwig - Glückwunsch zur Bronzemedaille! - waren nicht zu kompensieren Foto: Oliver Müller

Kölsch-Wochenende in der Bundesliga – Derby am Dienstag

Für unsere Bundesliga-Teams steht ein Kölsch-Wochenende auf dem Programm! Am Samstag steht der Doppelspieltag bei RW Köln an und am Sonntag folgt für die Damen noch das Duell bei Blau-Weiß Köln. Unsere Herren haben Sonntag Pause – aber schon am Dienstag heißt es wieder: Derbytime gegen Kahlenberg!

Hier sind die Spielzeiten:

Samstag, 13. Januar:

14:00 Uhr: RW Köln – 1. Damen (in der Clubhalle bei RW Köln)
16:00 Uhr: RW Köln – 1. Herren (in der Clubhalle bei RW Köln)

Sonntag, 14. Januar:

14:00 Uhr: BW Köln – 1. Damen (im Bundesleistungszentrum)

Dienstag, 16. Januar:

19:30 Uhr: Kahlenberg – 1. Herren (in der Harbecke Halle – denkt an den VVK)

Das Wochenprogramm unserer Bundesliga-Teams

1. Herren-Bundesliga: Rückschlag am Sonntag im Kampf um die Play-Off-Plätze

Nach dem Sieg am Samstag beim Düsseldorfer HC mussten unsere Herren mit der überraschenden Niederlage gegen Neuss am Sonntag einen schweren Rückschlag im Kampf um die Play-Off-Plätze hinnehmen. Platz 2 ist noch möglich, aber angesichts der Verletzungssorgen schwer zu erreichen. Zudem fehlt am nächsten Samstag beim Spiel in RW Köln auch Malte Hellwig, der mit den HONAMAS vom 12.-14. Januar die Hallen-Europameisterschaft in Antwerpen spielt.

Malte Hellwig spielt am nächsten Wochenende bei der Halle-EM für Deutschland

Spielbericht www.hockeyliga.de:
Düsseldorfer HC – Uhlenhorst Mülheim 3:8 (3:3)
Uhlenhorst Mülheim ist mit einem Auswärtssieg ins neue Jahr in der Hockeyliga gestartet. Durch das klare 8:3 im Verfolgerduell beim Düsseldorfer HC überholte Uhlenhorst den Konkurrenten aus der Landeshauptstadt und hat mit einem Spiel weniger wieder Kontakt zum zweitplatzierten Crefelder HC. Den Erfolg in Düsseldorf hatte Uhlenhorst vor allem einer starken zweiten Halbzeit zu verdanken.

Die Gäste erwischten den besseren Start in die Partie und gingen mit der ersten Ecke durch Malte Hellwig gleich in Führung. In der Folge hatte Mülheim viel Ballbesitz, verstand es aber nicht mehr, zwingend vor das Tor des DHC zu kommen. Die Gastgeber wiederum setzten auf Konter und kamen insbesondere Mitte der ersten Hälfte immer besser ins Spiel. Zunächst glich Raphael Hartkopf per Ecke aus, dann schossen Luis Knisel und Moritz Rünzi die Gastgeber 3:1 in Führung. Mülheim brauchte etwas, um den Rückstand zu verdauen, kam aber noch vor der Pause durch Robert Duckscheer und einen erneuten Eckentreffer von Hellwig noch zum Ausgleich.
Nach dem Seitenwechsel überließ Uhlenhorst den Gastgebern das Spiel und versuchte, den Aufbau des DHC durch konsequentes Pressing zu stören und durch schnelles Umschalten zum Erfolg zu kommen. Die Umstellung gelang. Johannes Gans erzielte kurz nach dem Seitenwechsel das 4:3 für die Gäste. Als in der Folge die Gastgeber durch einige Karten mehrmals in Unterzahl agieren mussten, nutzte Uhlenhorst dies konsequent aus und schraubte das Ergebnis durch Lukas Windfeder (2), Jan Schiffer und Benedikt Fürk nach oben.

Am Ende stand ein deutlicher 8:3-Erfolg gegen den Tabellennachbarn, der mit dem Ausgang natürlich haderte. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, haben dann aber in der ersten Halbzeit viel von dem umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten“, resümierte Düsseldorfs Trainer Mirko Stenzel. „In der zweiten Habzeit haben wir dann unseren Spielfluss völlig verloren und haben offensiv kein Mittel mehr gefunden, um zu Chancen oder gar Toren zu gelangen. Am Ende ist das Ergebnis sicherlich zu deutlich, dass Uhlenhorst den Sieg verdient hatte, steht aber außer Frage.“

„Die zweite Halbzeit war nicht so viel besser als die erste, aber wir haben im zweiten Durchgang erwachsener gespielt und anders als in den Spielen zuvor unsere Chancen zu Toren umgemünzt. Einige Jungs haben zudem heute hervorragende Leistungen gezeigt“, sagte Mülheims Trainer Omar Schlingemann. „Wir haben uns vor der Partie gesagt, das ist ein Endspiel für uns, wenn wir die Play-offs noch erreichen wollen. Es ist dann am Ende perfekt gelaufen für uns. Jetzt müssen wir am Sonntag natürlich nachlegen.“

Tore:
0:1 Malte Hellwig (2., KE)
1:1 Raphael Hartkopf (13., KE)
2:1 Luis Knisel (15.)
3:1 Moritz Rünzi (17.)
3:2 Robert Duckscheer (24.)
3:3 Malte Hellwig (29., KE)
3:4 Johannes Gans (33.)
3:5 Lukas Windfeder (42.)
3:6 Jan Schiffer (47.)
3:7 Benedikt Fürk (54.)
3:8 Lukas Windfeder (57., KE)
Ecken: 4 (1 Tor) / 4 (3 Tore)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: C. Bastobbe / S. Sohns

Uhlenhorst Mülheim – Schwarz-Weiß Neuss 6:7 (3:4)
In einer rasanten Partie mit wechselnden Führungen unterlag Uhlenhorst Mülheim trotz eines zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprungs überraschend Schwarz-Weiß Neuss mit 6:7 (3:4). Durch den Sieg macht Neuss einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt, während Mülheims Chancen auf einen Playoff-Platz einen unerwarteten Dämpfer bekommen haben.

Stark startete Uhlenhorst Mülheim trotz einiger Ausfälle in die Begegnung. Bereits nach sechs Minuten führte Mülheim mit 3:0. Doch Neuss kämpfte sich in die Partie und war vor dem gegnerischen Tor effizienter, während Mülheim auf der anderen Seite einige gute Chancen vergab. Bis zur Pause drehte Neuss das Spiel. Routinier Sebastian Draguhn gelang dabei ein lupenreiner Hattrick.

In der zweiten Halbzeit setzte sich der Neusser Lauf fort. Cedric Heimbach und Tomasz Górny bauten die Führung noch aus, und Neuss sah zehn Minuten vor Abpfiff wie der sichere Sieger aus. Nun war es an Mülheim, wieder in die Partie zurückzukommen. Innerhalb von sechs Minuten glichen die Uhlen das Spiel mit drei Treffern wieder aus. Doch Neuss’ Philipp Weide setzte in der vorletzten Minute mit dem Neusser Siegtreffer den Schlussstrich unter eine turbulente Partie.

Omar Schlingemann, Trainer von Uhlenhorst Mülheim sah trotz der Niederlage eine gute Leistung seines Teams. „Allerdings hat Neuss heute mehr Leidenschaft an den Tag gelegt als wir und sich den Sieg erarbeitet. Stellenweise hat sich auch die größere Erfahrung im Kader gezeigt.“

Tore:
1:0 Malte Hellwig (4.)
2:0 Malte Hellwig (5.)
3:0 Johannes Gans (6.)
3:1 Sebastian Draguhn (8.)
3:2 Sebastian Draguhn (12.)
3:3 Sebastian Draguhn (22.)
3:4 Philipp Weide (29., KE)
3:5 Cedric Heimbach (40.)
3:6 Tomasz Górny (51.)
4:6 Jan Schiffer (52.)
5:6 Jan Schiffer (54.)
6:6 Malte Hellwig (58., KE)
6:7 Philipp Weide (59.)
Ecken: 3 (1 Tor) / 3 (1 Tor)
Zuschauer: 400
Schiedsrichter: C. Deckenbrock / P. Hippler

Bundesliga in der Lehnerhalle heute ab 12 Uhr

Unterstützt unsere Bundesliga-Teams heute ab 12 Uhr in der Lehnerhalle dabei, die Play-Off-Spiele zu erreichen – für beide Teams ist noch alles drin!

Wer nicht live vor Ort sein kann: UHLEN.TV einschalten!

Vorverkauf für das nächste Kahlenberg-Derby

Da das nächste Derby in der Herren-Bundesliga am Dienstag, 16. Januar um 19:30 Uhr diesmal nicht in der innogy Sporthalle sondern in der Harbecke-Halle stattfindet, gibt es am Kahlenberg einen Vorverkauf für das Spiel aufgrund der begrenzten Kapazität:
Vom 8. – 11. Januar sowie am 15. Januar könnt ihr jeweils von 15:00 – 18:30 Uhr in der Geschäftsstelle des KHTC Tickets erwerben.

Kartenvorverkauf am Kahlenberg

Hallen-Bundesliga: Der Budenzauber geht schon weiter!

Die Weihnachtspause war nur kurz – bereits an diesem Wochenende geht es für unsere Bundesliga-Teams in der Halle weiter mit einem Doppelspieltag beim DHC am Samstag und einem Doppel-Heimspieltag in der Lehnerhalle am Sonntag:

Samstag, 6. Januar:

  • 14:00 Uhr: Düsseldorfer HC gegen 1. Damen
  • 16:30 Uhr: Düsseldorfer HC gegen 1. Herren

Sonntag, 7. Janur:

  • 12:00 Uhr: Derby der 1. Damen gegen Raffelberg
  • 14:00 Uhr: 1. Herren gegen SW Neuss

Die Saison geht in die finale Phase – unsere Teams brauchen eure Unterstützung!



Gemischte Wochenend-Bilanz der 1. Herren – letztes Spiel am Freitag in Krefeld

Gemischte Gefühle bei unseren Herren nach dem Wochenende: nach der enttäuschenden und klaren Niederlage gegen RW Köln folgte ein deutlicher Kantersieg im Derby gegen Kahlenberg.
Beim letzten Spiel vor der Weihnachtspause am Freitag, 22. Dezember um 20 Uhr beim Crefelder HTC (in der Sporthalle Glockenspitz) sind 3 Punkte Pflicht, um auf einem Play-Off-Platz ins neue Jahr zu gehen!

Berichte Hockeyliga:

Köln siegt klar beim West-Rivalen
Relativ souverän haben die Herren von Rot-Weiss Köln das Auswärtsspiel beim Erzrivalen Uhlenhorst Mülheim am Samstag gewonnen und damit den ersten Auswärtssieg der Domstädter beim Ruhr-Club seit fünf Jahren gefeiert. Köln verteidigte vor allem das gesamte Spiel über sehr effektiv und so erlebten die Fans zwischen der 1:0-Führung von Stralkowski und dem zwischenzeitlichen 2:5 durch Matania fast 50 torlose Minuten der Hausherren – ungewöhnlich für die starke Offensivabteilung der UHTCer.

5 Eckentore für Tobi Mantania am Wochenende

„Beide Keeper hatten heute allerdings auch einen sehr starken Tag“, lobte Rot-Weiss-Coach Andre Henning nach der Partie. „Aber meine Jungs haben das defensiv heute schon sehr gut gemacht. Dass Mülheim mit der Qualität im Sturm die erste Ecke in der 56. Minute holt, sagt ja schon ganz viel aus.“
Sein Gegenüber Omar Schlingemann: „Heute muss man Köln einfach gratulieren. Das war ein verdienter Sieg. Immer, wenn wir mal ein Tor aufgeholt ahben, machte Köln gleich einen Treffer hinterher. Zudem war Köln heute körperlich präsenter!“
Stralkowskis Führung hatte nur vier Minuten Bestand, dann drehten Aichinger und Miltkau, der mit drei Toren zum besten Torschützen der partie avancierte, die Begegnung zu Gunsten der Gäste, die zur Pause gar mit 3:1 führten. Nach dem 1:4 von Miltkau in der 33. Minute wurde die Partie hektischer und wilder. Es ging hin und her. Erst scheiterte Stralkowski an Schlich mit einem Siebenmeter, dann auf der anderen Seite Delarber an Weißner.
Moritz Trompertz traf schließlich für die Kölner, als diese sich auf ihr schnelles Kombinationsspiel besannen. Das Eckentor von Tobi Matania zum 2:5 kam etwas zu spät, zumal Miltkau postwendend antwortete. So war Matanias zweiter Eckentreffer in der Schlussminute nur noch Ergebniskosmetik.

Uhlenhorst Mülheim – Rot-Weiss Köln 3:6 (1:3)
Tore:
1:0 Thilo Stralkowski (7.)
1:1 Kai Aichinger (11.)
1:2 Marco Miltkau (15.)
1:3 Joshua Delarber (28.)
1:4 Marco Miltkau (33.)
1:5 Moritz Trompertz (49.)
2:5 Tobias Matania (56., KE)
2:6 Marco Miltkau (56.)
3:6 Tobias Matania (59., KE)

Verdienter Sieger im Derby
Die „Uhlen“ entschieden am Sonntag das Mülheim-Derby in der hockeyliga deutlich für sich. Die von Omar Schlingemann trainierten Herren siegten gegen den Kahlenberger HTC am Ende klar mit 14:4 (8:2). Schon zur Pause war die Entscheidung gefallen. Die Hausherren konnten nach dem Seitenwechsel einen Gang herunterschalten und dominierten die Partie trotzdem weiter. Mit dem Kantersieg rehabilitierte sich Uhlenhorst Mülheim ein wenig für die gestrige Niederlage im Spitzenspiel gegen Rot-Weiss Köln, während Kahlenberg auch nach vier Spielen weiter auf seinen ersten Punkt warten muss und so Tabellenschlusslicht in der Gruppe West ist.

„Wie auch der Endstand zeigt, waren wir besser“, ließ Uhlen-Coach Omar Schlingemann keinen Zweifel daran aufkommen, dass heute die richtige Mannschaft gewonnen hatte. Auch die kurze Phase der Unkonzentriertheit in der ersten Halbzeit, als Kahlenberg nach 0:4-Rückstand auf 2:5 herankommen konnte, war in den Augen von Schlingemann nur ein Strohfeuer des Gegners. „Wir wollten nach gestern etwas zeigen, und heute waren wir griffiger. Die Jungs haben gut gespielt, und wir haben jetzt eine gute Ausgangslage. So können wir konzentriert auf Freitag schauen.“ Mit 8:2 gingen seine Herren dann vor rund 700 Zuschauern in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Wieder bauten die „Uhlen“ ihre Führung aus, wieder nutze der KHTC eine schwächere Phase der Hausherren für zwei Treffer zum zwischenzeitlichen 4:9. Kahlenbergs Teammanager Manfred Haase hatte trotzdem auch zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich an eine Chance seiner Mannschaft geglaubt und gratulierte dann auch dem Gegner zum Sieg: „Glückwunsch an Uhlenhorst, sie waren besser als wir und haben verdient gewonnen. Vielleicht ist der Sieg ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber auch wir haben zwei, drei Chancen liegen lassen. Heute war einfach nichts für uns drin.“

Uhlenhorst Mülheim – Kahlenberger HTC 14:4 (8:2)
Tore:
1:0 Lukas Windfeder (3.)
2:0 Niklas Bosserhoff (6.)
3:0 Benedikt Fürk (14.)
4:0 Lukas Windfeder (15.)
4:1 Philip Hüsgen (17., KE)
5:1 Malte Hellwig (18.)
5:2 Philip Hüsgen (23., KE)
6:2 Thilo Stralkowski (26.)
7:2 Tobias Matania (30., KE)
8:2 Tobias Matania (30., KE)
9:2 Thilo Stralkowski (33., KE)
9:3 Thorben Pegel (35., KE)
9:4 Philipp Rohrbach (36.)
10:4 Lukas Windfeder (39.)
11:4 Tobias Matania (42., KE)
12:4 Johannes Gans (48.)
13:4 Thilo Stralkowski (53., KE)
14:4 Malte Hellwig (60.)

RW Köln, Krefeld, Mülheimer Derby: Top-Heimspieltage am Wochenende

Da kommt Freude auf schon vor dem Weihnachtsfest: Ab Freitag stehen bei unseren Bundesliga-Teams 4 Heimspiele auf dem Programm – und dabei so Top-Spiele wie der Doppel-Spieltag gegen RW Köln und als weiteres Highlight das Derby gegen Kahlenberg.
Vorbeikommen, anschauen und anfeuern bei diesen wichtigen Spielen in Richtung Play Off:

  • Freitag, 20:00 Uhr: 1. Damen gegen Crefelder HTC in der Lehnerhalle
  • Samstag, ab 14:00 Uhr: 1. Damen und 1. Herren gegen RW Köln am Doppel-Heimspieltag in der Lehnerhalle
  • Sonntag, 12:00 Uhr: Lokalderby gegen Kahlenberg in der innogy Sporthalle

Und für alle, die nicht vor Ort sein können: UHLEN.TV einschalten!

    Und nicht vergessen: heute noch für Timmi Herzbruch als Rising Star of the Year voten!

    Ferdi und Fürki schlagen mit den Honamas die Niederlande und stehen im Halbfinale

    www.hockey.de:

    World League: Halbfinal-Einzug nach Penalty-Krimi

    Die deutschen Herren haben ihr Viertelfinale beim World-League-Finalturnier in Indien gegen den ewigen Rivalen aus den Niederlanden in einem dramatischen Shootout-Krimi gewonnen. Das Team von Bundestrainer Stefan Kermas lag verdient in Führung, kassierte aber kurz vor der Pause zwei Tore zum 1:2-Pausen-Rückstand. Ein Doppelschlag nach dem Wechsel brachte wiederum die HONAMAS in Führung, die aber in der Schlussminute unglücklich den Ausgleich kassierten. Im Penaltyschießen bewies das junge Team dann aber gute Nerven und gewann. Gegner im Halbfinale am Samstag um 15 Uhr (dt. Zeit) ist nun Weltmeister Australien.

    Tolle Leistung des Nationalteams: Halbfinale bei der Word League - Foto: FIH



    Bundestrainer Stefan Kermas:
    „Vom Ergebnis her ein sehr erfreulicher Tag, dass wir hier das Halbfinale erreichen. Toller Spirit der Truppe, wie sie dieses Spiel mit Aufs und Abs angenommen hat und – nach dem kurzzeitigen Ausgleich in der letzten Spielminute – dann im Penaltyschießen die Bälle verwertet hat. Das spricht für Qualität zum richtigen Zeitpunkt. Im Spiel war ich mit einigen Phasen nicht zufrieden. Zu viele Ballverluste bedingt durch das niederländische Pressing. Das müssen wir besser machen, denn Australien wird uns da im Halbfinale sicher ähnlich körperlich unter Druck setzen. Es war keine spielerische Glanzleistung, aber vom Spirit und körperlichen Einsatz her ein starkes Match, das es uns erlaubt, unsere Reise hier im Halbfinale in zwei Tagen fortzusetzen.“
    Florian Fuchs: „Das war ein unglaublicher Fight! Die Holländer sind kurz vor der Pause gut uns Spiel gekommen, nachdem wir sie vorher eigentlich ganz gut unter Kontrolle hatten, und haben dann im Laufe der zweiten Hälfte enorm Druck gemacht und ihr typisches Spiel aufziehen können. Da haben wir sie zu sehr machen lassen. Aber unglaubliches Gefühl, mit dem wir hier heute als Mannschaft auf dem Platz gestanden haben. Es war von der ersten Sekunde an zu spüren, dass wir den Sieg holen wollen. Es wurde für die anderen mitgekämpft. In den Penaltys mache ich selbst das eher bescheiden, aber es ist toll, dass man dann andere im Rücken hat, die einen auffangen. Wir können mit relativ breiter Brust ins Halbfinale gehen!“
    Christopher Rühr: „Das war sicher nicht unser bestes Spiel, auch weil wir durch den komischen Spielplan, mit jetzt drei Tagen Pause, schlecht wieder reingekommen sind, schwer auf Touren kamen. Aber wir waren in den entscheidenden Phasen da und haben eine richtig gute Moral unter Beweis gestellt. Jetzt bin ich doch sehr zuversichtlich, dass wir hier auch ins Finale kommen können.“
    Ferdinand Weinke: „Es ist ein richtig cooles Gefühl, als Team das Ding im Penaltyschießen geholt zu haben. Wir haben uns gut in die Partie reingearbeitet und sind, nach dem Rückstand vor der Pause, durch ein gutes drittes Viertel wieder zurückgekommen. Der Teamspirit ist so stark, dass wir trotz des späten Ausgleichs im Penaltyschießen die Ruhe behalten und die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Das fühlt sich richtig gut an!“

    Die deutsche Mannschaft begann dominant. Im ersten Viertel kontrollierten die Mannen von Bundestrainer Stefan Kermas nach Belieben und setzten die Defensive der Niederländer unter Druck. Die erste Torchance hatten dementsprechend auch die Deutschen. In der 4. Minute trieb Danny Nguyen den Ball an der Grundlinie in den Kreis, doch seine scharfe Hereingabe fand keinen Abnehmer. Eine Minute später wurde Marco Miltkaus Schuss mit dem Fuß geblockt. Damit die erste Strafecke für die deutsche Mannschaft. Doch Didi Linnekogel scheiterte an Pirim Blaack im Kasten der Niederländer.
    Das deutsche Team war weiter am Drücker. In der 8. Minute holte Rühr nach einem starken Solo über die rechte Seite die zweite Strafecke. Doch Kapitän Martin Häner rutschte beim Schussversuch weg. Für die verdiente Führung sorgte in der 12. Spielminute Julius Meyer. Nach toller Vorarbeit von Mats Grambusch schoss Meyer den Ball von der Kreiskante souverän ins lange Eck und ließ Blaak dieses Mal keine Chance.
    In der Folge blieben die Deutschen dominant. Mit viel Ballbesitz hielten sie die Niederländer auf Distanz. Erst kurz vor dem Ende des ersten Viertel hatte die Mannschaft des niederländischen Trainers Max Caldas die erste Chance. Seve van Ass brachte den Ball an der Grundlinie in den deutschen Kreis. Nach Fußabwehr erfolgte anschließend die erste Ecke für die Niederlande. Diese vergab Kapitän Billy Bakker aber deutlich.

    Auch im zweiten Viertel begannen die Deutschen gut. Die Elf von Stefan Kermas erarbeitete sich viel Ballbesitz konnte diesen aber nun gegen eine verbesserte niederländische Abwehr nicht mehr ausspielen. Vielmehr sorgten die Niederländer für das nächste Ausrufezeichen. In der 21. Spielminute ging Mirco Pruijser an der Grundlinie in den Kreis und legte auf Seve van Ass ab. Dieser scheiterte noch an Tobias Walter, doch Pruijser stand am langen Pfosten goldrichtig und drückte den Ball über die Linie.
    Nach dem Ausgleich verlor das deutsche Team den Faden. Die Niederländer kombinierten nun sicherer und nutzten auch Fehler im deutschen Aufbauspiel besser aus. Schon direkt nach dem 1:1 bewahrte Walter sein Team gleich zwei Mal vor dem Rückstand. Die beste Chance aus deutscher Sicht hatte in dieser Phase Linnekogel, der nach einem Konterschlenzer von Rühr und einer Hereingabe von Fuchs, knapp an Sam van der Ven im Kasten der Niederländer scheiterte.
    Der Schlenzer des Deutschen wurde sehenswert von van der Ven pariert. Doch die deutsche Mannschaft rannte nun den Niederländern hinterher, die noch vor der Pause in Führung gingen. In der 27. Spielminute nutzte Bjorn Kellermann eine Hereingabe von der rechten Seite und netzte mit einer argentinischen Rückhand von der Kreiskante zum 1:2 ein.

    Nach der Halbzeitpause schwächten sich die Niederländer selbst. Tristan Algera erhielt in der 33. Spielminute die Grüne Karte. Das Überzahlspiel nutzte das deutsche Team sofort aus. Von der rechten Seite passte Martin Häner auf Christopher Rühr. Dieser legte ab auf Florian Fuchs und der Deutsche schoss den Ball mit einer sauberen Vorhand in die rechte Ecke des niederländischen Tores.
    Der Ausgleich gab dem deutschen Team Sicherheit zurück. Es entwickelte sich so ein Spiel auf Augenhöhe. Dabei blieben die Strafecken auf beiden Seiten erschreckend schwach. Sowohl die Deutschen als auch die Niederländer verstoppten die Bälle und schafften es nicht, ein einziges Eckentor zu schießen. So mussten es beide Mannschaften aus dem Spiel heraus versuchen. Dabei holte sich Algera in der 40. Spielminute die Gelbe Karte ab und brachte die deutsche Mannschaft bis zum Abpfiff des dritten Viertels in Überzahl.
    Wieder verstanden es die HONAMAS dieses zu nutzen. Florian Fuchs setzte den niederländischen Torhüter mit einer guten argentinischen Rückhand unter Druck. Dieser ließ abtropfen und Constantin Staib nutzte seine Chance. Aus dem spitzen Winkel netzte er durch die Beine von Blaak zum 3:2 ein. Noch vor dem Abpfiff des Viertels hatten die Deutschen die Chance zum 4:2, doch Linnekogels Ecke landete im Block der Niederländer.

    Das entscheidende Viertel war vor allem durch die Bemühungen der Niederländer geprägt. In der 51. Spielminute verzog Mirco Pruijser und drosch das Spielgerät knapp über das deutsche Tor. Kurze Zeit später parierte Tobias Walter hervorragend gegen Billy Bakker. Der niederländische Kapitän tauchte im Eins-gegen Eins vor dem deutschen Torwart auf. Doch Walter verkürzte geschickt die Ecke und blockte den Schuss des Niederländers ab.
    Deutschland versuchte vor allem durch Konter gefährlich zu bleiben. In der 52 Spielminute scheiterte Florian Fuchs nach einem Konter über Johannes Große allerdings ebenfalls am Keeper. Es ging in die Schlussphase in der die deutsche Mannschaft nur noch verteidigte. Eine Minute vor dem Ende agierte Walter erneut sicher, als er Pruijsers Drehschuss aus kurzer Distanz über die Latte lenkte. Doch 25 Sekunden vor dem Ende konnte auch der deutsche Keeper nichts mehr ausrichten. Wieder kam Pruijser am langen Eck unbehelligt an den Ball und drückte diesen nach Vorarbeit von Robbert Kempermann über die Linie zum 3:3.

    So ging es ins Penaltyschießen. Billy Bakker übernahm als erster Schütze die Verantwortung, doch der Kapitän der Niederländer schoss übers Tor. Auch Florian Fuchs, der erste deutsche Schütze, setzte den Ball über das Tor. Mirco Pruijser, der Spieler des Tages auf niederländischer Seite, verwandelte anschließend sicher zum 3:4. Auch Mats Grambusch blieb souverän, verlud den niederländischen Keeper Blaak und netzte mit einer argentinischen Rückhand ein. Robbert Kempermann scheiterte nach einer guten Abwehr von Tobias Walter. Sein Lupfer landete nach dem Ablaufen der Zeit im Tor. Auf deutscher Seite machte es Marco Miltkau besser und verwandelte seinen Penalty nach einem schönen Seitenwechsel zum 5:4. In der Folge waren auch van Ass, Linnekogel und Kellermann erfolgreich. So kam es mit dem letzten Versuch auf Christopher Rühr an. Der Deutsche, der mit einem Tapeverband am Kopf spielte, ließ nichts anbrennen, verlud Blaak und schoss das junge deutsche Team mit seinem Tor ins Halbfinale.

    Tore:
    1:0 Julius Meyer (12.)
    1:1 Mirco Pruijser (21.)
    1:2 Björn Kellermann (27.)
    2:2 Florian Fuchs (34.)
    3:2 Constantin Staib (41.)
    3:3 Mirco Pruijser (60.)

    Penaltyschießen:
    3:3 Billy Bakker verschießt
    3:3 Florian Fuchs verschießt
    3:4 Mirco Pruijser verwandelt
    4:4 Mats Grambusch verwandelt
    4:4 Robbert Kempermann verschießt
    5:4 Marco Miltkau verwandelt
    5:5 Seve van Ass verwandelt
    6:5 Dieter Linnekogel verwandelt
    6:6 Björn Kellermann verwandelt
    7:6 Christopher Rühr verwandelt

    Strafecken:
    GER 4 (kein Tor) / NED 6 (kein Tor)

    Grüne Karte:
    Tristan Algera, NED, 33. Spielminute

    Gelbe Karte:
    Tristan Algera, NED, 40. Spielminute (grobes Foulspiel)

    Schiedsrichter:
    Marcin Grochal (POL) / Dan Brastow (ENG)

    Die Spiele können übrigens über DAZN live verfolgt werden!