Archiv für die Kategorie „HERREN“

Hallen-Bundesliga: Doppel-Spieltag auswärts in Krefeld und Düsseldorf

Am Wochenende steigen auch die Herren ins Geschehen der Hallenhockey-Bundesliga ein und für alle die Möglichkeit, Damen und Herren bei Doppel-Spieltagen zu sehen:

  • Samstag, 7. Dezember, ab 14:00 Uhr beim Crefelder HTC in der Glockenspitzhalle
  • Sonntag, 8. Dezember, ab 12:00 Uhr beim Düsseldorfer HC am Seestern

Budenzauber in Krefeld und Düsseldorf

Sparkassen-Cup in der Lehnerhalle

So langsam geht der Budenzauber für alle wieder los und am ersten Dezemberwochenende starten auch unsere Bundesliga-Damen und -Herren in die Saison.
Zur Vorbereitung findet an diesem Samstag der Sparkassen-Cup 2019 in der Halle an der Lehnerstraße statt mit folgenden Spielen:

  • 11:00 Uhr: Uhlenhorst (Damen) – Club Raffelberg
  • 12:00 Uhr: Crefelder HTC (Damen) – Club Raffelberg
  • 13:00 Uhr: Uhlenhorst (Damen) – Crefelder HTC
  • 14:00 Uhr: Uhlenhorst (Herren) – BW Köln

Sparkassen-Cup 2019 in der Lehnerhalle

Jetzt für unsere Herren bei der NRW-Sportlerwahl des Jahres abstimmen

Tolle Auszeichnung für unsere Herren: Sie sind nominiert für die Wahl zum Team des Jahres 2019 in NRW!
Und jetzt sind wir alle gefragt: Stimmt sofort mit allen Email-Adressen, die ihr nutzt, für unsere Herren ab!
Bis Anfang Dezember ist die Wahl geöffnet auf NRW-Sportlerwahl!
Und dann liken, teilen und weitersagen!

Wählt unsere Herren zur Mannschaft des Jahres in NRW

Olympia-Quali geschafft – Nationalteams fahren nach Tokio

Glückwunsch an die DANAS und die HONAMAS mit unseren Uhlen Maike Schaunig, Ferdi Weinke, Bene Fürk und Lukas Windfeder: Beide Teams konnten sich am Ende deutlich mit jeweils zwei Siegen in der Olympia-Qualifikation durchsetzen und haben ihr Minimalziel der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio im nächsten Jahr erreicht!
Jetzt drücken wir natürlich speziell unseren Kaderspielern die Daumen, dass sie im nächsten Jahr dabei sind und sich den Traum von Olympischen Spielen erfüllen können.

Road to Tokio 2020

DANAS buchen nach zwei Siegen gegen Italien Ticket für Olympia 2020 in Tokio
FIH Olympic Qualifiers 2019 in Mönchengladbach, Damen, Spiel 2: GER – ITA 7:0 (3:0)

03.11.2019 – Nach dem 2:0-Sieg vom Vortag sicherten sich die deutschen Damen am Sonntag im zweiten Qualifikationsspiel mit einem souveränen 7:0 (3:0) gegen Italien das Ticket für die Olympischen Sommerspiele in Tokio 2020. Die DANAS legten mit einer starken Anfangsphase mit drei Treffern den Grundstein für den späteren Sieg. In der Folge verflachte das Spiel etwas und erst zum Ende hin, als den Italienerinnen die Kräfte zu schwinden schienen, bauten die deutschen Damen aus dem Spiel heraus die Führung weiter aus.

Bundestrainer Xavier Reckinger: „Wir wollten gut starten, das haben die Mädels umgesetzt. Danach haben wir vielleicht etwas den Fokus verloren. Mit Blick auf Olympia geht noch sehr viel mehr, das ist aber okay. Wir haben noch Zeit. In den Kontern müssen wir besser werden, die Energie ohne Ball muss hochgehalten werden. Auch unsere Eckenverwertung ist nicht dort, wo sie sein muss. In der Abwehr und im Aufbau sind wir eine der besten Mannschaften der Welt. Wenn man überlegt, auf welchem Niveau wir da schon sind und wie viel Vorbereitungszeit wir noch haben, so macht das Spaß.“

Anders als im Auftaktspiel konnten die deutschen Damen ihre Dominanz auf dem Spielfeld diesmal bereits früh in Tore ummünzen. Nach acht Minuten führten die DANAS bereits mit 3:0. An allen drei Treffern beteiligt: Nike Lorenz. Erst fälschte Cécile Pieper einen Rückhandschuss ihrer Kölner Teamkollegin zum 1:0 ab, dann verwandelte Lorenz selber nur Sekunden später eine Eckenvariante zum 2:0. Nach weiteren vier Minuten legte die 22-Jährige in der rechten Schusskreishälfte direkt quer vors Tor, wo Lena Micheel den Ball durch die Beine der italienischen Torhüterin abfälschte. Mit der Drei-Tore-Führung im Rücken blieben die DANAS auch in der Folge gefährlich und kreierten vor allem über die rechte Seite immer wieder Gefahr.
Nachdem Deutschland zu Beginn des zweiten Viertels zwei Ecken liegen ließ, hatte Kira Horn vor der Pause noch zweimal – erst nach gutem Zuspiel von Cécile Pieper, dann nach starker Vorarbeit von Lorenz und Franzisca Hauke – das 4:0 auf dem Schläger, beide Male bewahrte Italiens Torhüterin Clara Cusimano ihre Vorderleute aber vor dem vierten Gegentreffer (20./28.).

Die zweite Halbzeit begann mit der vierten deutschen Strafecke, Cusimano konnte Viktoria Huses Schlenzer aber zur Langen Ecke klären (32.). Eine sehenswerte Kombination, bei der Horn für Elisa Gräve auflegte, brachte dann endlich das längst fällige 4:0. Dann tauchte Amelie Wortmann gefährlich vor der italienischen Torhüterin auf, Cusimano blieb aber einmal mehr Siegerin. Wenige Augenblicke später legte dann erneut Pieper aus dem Gewimmel das 5:0 nach. Von Italien war offensiv über weite Strecken nicht viel zu sehen, mit dem Viertelpfiff schlug ein Pfostentreffer zu Buche.
Auf der anderen Seite hätte es kurz nach Beginn des Schlussviertels schon 6:0 stehen können, Micheel bekam aber einen Querpass von Hauke einen Meter vor der Linie nicht unter Kontrolle. Gräve war es dann, die das halbe Dutzend vollmachte, als sie der italienischen Verteidigerin am gegnerischen Schusskreis de n Ball stahl und direkt verwandelte (55.). Den Schlusspunkt setzte Pia Maertens, die einen Sprint von Micheel über fast den gesamten Platz mit dem Abpfiff zum 7:0-Endstand vollendete.

Tore:
1:0 Cécile Pieper (2.)
2:0 Nike Lorenz (KE, 2.)
3:0 Lena Micheel (8.)
4:0 Elisa Gräve (40.)
5:0 Cécile Pieper (42.)
6:0 Elisa Gräve (55.)
7:0 Pia Maertens (60.)

Zuschauer: 4.000

HONAMAS lösen nach zwei Siegen gegen Österreich Olympiaticket für Tokio 2020
FIH Olympic Qualifiers 2019 in Mönchengladbach, Herren, Spiel 2: GER – AUT 5:3 (2:1)

03.11.2019 – Die deutschen Herren haben mit zwei Siegen aus beiden Qualifikationsspielen gegen Österreich die Teilnahme bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2020 gesichert. Nach dem 5:0 vom Vortag siegte das Team von Bundestrainer Markus Weise am Sonntag mit 5:3 (2:1) gegen Österreich. Die Österreicher konnten die Partie lange offen halten, vor allem die starke Ecke von Michael Körper hielt die Alpenrepubliker lange im Spiel. In der Schlussphase zeigten die HONAMAS aber noch einmal Siegeswillen und stellten damit die Weichen auf Sieg.

Bundestrainer Markus Weise: „Übers gesamte Wochenende betrachtet, haben wir das recht überzeugend gemacht. Heute bin ich nicht ganz zufrieden: Wir haben nicht intelligent genug gespielt und hätten Ball und Gegner mehr laufen lassen müssen. Ich freue mich, dass wir diese Aufgabe erfolgreich zu Ende gebracht haben. Für das deutsche Hockey war es wichtig, bei Olympia dabei zu sein, wir sind ja zum Teilnehmen verdammt.“

Das zweite Spiel der Olympic Qualifiers der deutschen Herren startet bei widrigen Wetterbedingungen. Gleich in der 2. Minute kam das deutsche Team zur ersten Torchance, konnte aber nicht punkten. Auch Österreich hatte früh eine erste Torchance (6.), die Aly jedoch problemlos pariert. Nach weiteren vertanen Torchancen auf beiden Seiten konnte Mats Grambusch nach drei starken Paraden des österreichischen Torwarts Benjamin Melinc in der 14. Spielminute im dritten Nachschuss das 1:0 für Deutschland erzielen. Fast im Gegenzug glich jedoch Michael Körper per Strafecke mit einem Schlenzer ins linke obere Eck zum 1:1 aus. Wenige Sekunden später gab es die erste Strafecke für das deutsche Team, Hauke scheiterte aber am abermals starken österreichischen Keeper. Kurz darauf setzt sich Miltkau in seinem 100. Länderspiel im gegnerischen Schusskreis durch und erhöht mit einem Schlag unten rechts auf 2:1 (15.).
Im zweiten Viertel zeigte sich Deutschland weiterhin angriffsstark, Melinc rettete aber einmal mehr gegen Timo Oruz. Österreich fand nun wieder besser ins Spiel, zweimal parierte auf der anderen Seite Victor Aly mit dem Körper (17./18.). In Minute 28 folgte die zweite Ecke für die deutschen Herren, der Treffer wurde aber aufgrund eines Fouls nicht gegeben, es ging mit 2:1 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel knüpfen beide Mannschaften an die starke Leistung des ersten Durchgangs an. Die Österreicher verhinderten mit starken Defensivarbeit ein weiteres deutsches Tor, bis sich Constantin Staib nach starker Vorarbeit von Timo Oruz, der den Ball von der Grundlinie auf den Siebenmeterpunkt zurücklegte, durchsetzen und den Ball über den österreichischen Torwart ins Tor lupfen konnte (39.). Nur eine Minute später erspielt sich Österreich aus einem Konter heraus die zweite Strafecke, die Michael Körper flach am zuvor eingewechselten Tobias Walter vorbei zum 3:2 im Tor versenkte (40.). Kurz darauf folgte die nächste österreichische Strafecke. Nach Wiederholung war es erneut Körper, der den Ball im deutschen Tor versenkte und somit zum 3:3 ausglich. In der letzten Minute des dritten Viertels hatte Rühr noch einmal die Chance, das deutsche Team in Führung zu bringen, verzog aber knapp.
Österreich nutzte auch im Schlussviertel Unsicherheiten im deutschen Passspiel konsequenter, ließ aber zwei Ecken liegen. Auf der anderen Seite versuchte Deutschland immer wieder, über die linke Seite nach vorne zu spielen, verlor aber im Schusskreis zu häufig den Ball. In der 57. Minute gelang dann ein Angriff über rechts, Florian Fuchs setzt sich im Schusskreis sehr gut durch und legte für Niklas Wellen auf, der den Ball hoch im Netz versenkt. Deutschland gewann nun immer mehr die Oberhand, Rühr arbeitete stark nach vorne und holte die dritte Ecke für die deutschen Herren (58.). Beim Versuch, für das vorangegangene Foul einen Siebenmeter zu erhalten, verlor Deutschland den Videobeweis. Die Strafecke verwandelt Rühr mit einem starken Schlenzer ins linke, obere Ecke zum 5:3-Endstand. Nach einer letzten, vergebenen deutschen Chance endet ein spannendes, zunächst ausgeglichenes Spiel somit 5:3. (csch)

Tore:
1:0 Mats Grambusch (14.)
1:1 Michael Körper (KE, 14.)
2:1 Marco Miltkau (15.)
3:1 Constantin Staib (39.)
3:2 Michael Körper (KE, 40.)
3:3 Michael Körper (KE, 41.)
4:3 Niklas Wellen (57.)
5:3 Christopher Rühr (KE, 58.)

Zuschauer: 4.000

Olympia-Qualifikation in Mönchengladbach – die HONAMAS und DANAS brauchen unsere Unterstützung

Um alles geht es am Wochenende für unsere Hockey-Nationalmannschaften in Mönchengladbach: Am Samstag und Sonntag stehen die beiden entscheidenden Spiele um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio an!
Am Samstag geht es für das Damen-Team um 16:00 Uhr gegen Italien. Im Anschluss spielen um 18:30 Uhr die HONAMAS gegen Österreich. Am Sonntag folgt dann direkt das zweite Duell: Um 14:00 Uhr die Damen und um 16:30 die Herren. Das Team, dass in der Addition die bessere Punkte- und Torbilanz hat, fährt nach Tokio!
Unterstützt unsere Nationalteams mit unseren Uhlen Maike Schaunig, Bene Fürk, Ferdi Weinke und Luki Windfeder vor Ort im Hockeypark in Mönchengladbach – Tickets gibt es online oder vor Ort an der Tageskasse.

Die DANAS und HONAMAS brauchen unsere Unterstützung!

Bundesliga: Herren überwintern als Tabellenführer – Damen verlieren in München

Ein bisschen untergegangen ist am Wochenende die Hockey-Bundesliga angesichts der Deutschen Jugend-Meisterschaften, aber unsere Herren haben ihr Zwischenziel erreicht: nach holprigem Saisonstart wurden die letzten 6 Spiele alle gewonnen und mit den beiden Siegen in Hamburg bei UHC und Alster überwintert das Team als Tabellenführer. Die Damen kassierten in München leider eine unnötige 0:1-Niederlage.
Am 4. April geht es weiter mit den entscheidenden Spielen innerhalb der 6er-Gruppenphase. Aber vorher sehen wir uns ab dem 1. Dezember in der Hallen-Bundesliga.

Spielberichte Hockeyliga:

UHC-Herren verschlafen Auftakt und unterliegen Mülheim

Die Herren vom UHC Hamburg haben Uhlenhorst Mülheim am vorletzten Spieltag der Hinrunde nicht stoppen können. Mit 2:4 (2:4) musste sich die Mannschaft von Trainer Benedikt Schmidt-Busse dem Deutschen Meister am Samstag in der hockeyliga vor rund 200 Zuschauern geschlagen geben. Die Gäste führten dabei nach kurz nach Anpfiff des zweiten Viertels bereits mit 4:0. „Das war ein Déjà-vu“, räumte Schmid-Busse mit Blick auf das vergangene Heimspiel gegen den Berliner HC ein, als seine Mannschaft ebenfalls 0:4 in Rückstand lag. „In bestimmten Phasen schenken wir zu einfach Tore weg. Da wird es schwer, das trotz einer guten Offensivleistung wieder einzuholen. Das nervt, da ist die Mannschaft jetzt gefordert, das abzustellen.“

Das 1:0 gegen UHC war bereits der 9. Saisontreffer von Tom Hiebendaal

Tatsächlich waren gerade einmal fünf Minuten vorüber, da führte Mülheim schon mit 2:0. Nach einem Freischlag vollendete Tom Hiebendaal den Angriff zum 1:0 (4.). Quasi die nächste Mülheimer Offensivaktion führte zu einem Siebenmeter, den Timm Herzbruch souverän zum 2:0 verwandelte. Ein weiterer schnell vorgetragener Angriff in der 9. Minute endete mit dem 3:0 durch Malte Hellwig. „Im ersten Viertel waren wir nicht auf dem Platz. Egal, wer da gerade gespielt hat“, ärgerte sich Schmidt-Busse. Uhlenhorst-Mülheim-Trainer Omar Schlingemann wiederum sah ein starkes eigenes Team: „Wir haben ein unfassbar gutes erstes Viertel gespielt.“ Das 4:0 von Mülheim in der ersten Minute des zweiten Viertels durch Herzbruchs zweitem Treffer schließlich ließ schon Schlimmes befürchten für den UHC, der danach aber besser in die Partie kam. „Man braucht einen anderen Energieeinsatz gegen Mülheim“, stellte Schmidt-Busse da fest, während Schlingemann einräumte: „Wir müssen da noch erwachsener werden, wenn es lauter und härter wird und uns nicht beeindrucken lassen.“ So aber kam der UHC in der 22. Minute nach einer Kurzen Ecke durch Peter Kohl zum 1:4-Anschluss. Zwei Minuten vor der Pause verkürzte Maximilian Kloss nach einer gelungen Offensivaktion sogar auf 2:4.

Nach Wiederanpfiff erhöhte der UHC den Druck , ließ aber eine gute Gelegenheit zum 3:4 liegen. Mülheim tat sich in dieser Phase einige Minuten schwer, selber Angriffe zu kreieren. Ähnlich begann auch das Schlussviertel: Wieder hatte der UHC die erste Einschussgelegenheit, ließ diese jedoch erneut liegen. Anschließend konnte Mülheim ein paar gefährliche Angriffe starten: Erst klärte UHC-Torwart Thomas Alexander auf der Linie, nur Augenblicke später rettete Hannes Müller sein Team vor dem fünften Gegentor. Gut vier Minuten vor Ende nahm Schmidt-Busse den Torwart heraus, allerdings wollte ein dritter Treffer trotz Überzahl nicht mehr gelingen. Im Gegenteil, auf der anderen Seite konnte Mülheim seinerseits weitere Möglichkeiten, darunter eine Kurze Ecke, nicht zu einem weiteren Treffer nutzen. Dementsprechend stellte Schlingemann nach dem Abpfiff auch fest: „Wir hätten in der zweiten Hälfte noch mehr Tore schießen müssen.“

UHC Hamburg – Uhlenhorst Mülheim 2:4 (2:4)
Tore:
0:1 Tom Hiebendaal (4.)
0:2 Timm Herzbruch (5., 7m)
0:3 Malte Hellwig (9.)
0:4 Timm Herzbruch (16.)
1:4 Peter Kohl (22., KE)
2:4 Maximilian Kloss (28.)
Mülheim überwintert an der Tabellenspitze

Titelverteidiger Uhlenhorst Mülheim hat auch im letzten Hinrundenspiel beim Club an der Alster seine bestechende Form der letzten Wochen wieder unter Beweis gestellt. Auch von einer frühen Führung der Hamburger ließen sich die Ruhrstädter nicht lange beeindrucken, sondern drehten die Partie noch im ersten Viertel. Das 1:3 von Timm Herzbruch kurz nach der Pause war dann die frühe Vorentscheidung. Mülheim geht damit als Tabellenführer von Staffel A in die Winterpause. Alster bleibt auf Platz vier der Staffel, in der zwischen MHC auf Rang zwei und HTHC auf Rang fünf gerade einmal fünf Punkte liegen.

Alster-Trainer Sebastian Biederlack: „Uns fehlt noch ein wenig die Konstanz in unseren Auftritten. Heute waren unsere Ballbesitzphasen einfach zu kurz – damit bin ich nicht so glücklich. Mülheim hat das schon sehr dominant gemacht. Wir sind zwar immer im Spiel geblieben, aber die Performance insgesamt reichte noch nicht, um mehr dabei herauszuholen.“
Sein Gegenüber Omar Schlingemann: „Das war eine sehr erwachsene Leistung der Jungs, wie sie über Ballbesitzhockey und Tempo das Match entschieden haben. Wir haben die erste Minute klar verschlafen. Und mit dem 0:1 und der lautstarken Kulisse gegen uns waren wir auch kurz verunsichert. Aber dann haben die Jungs das Tempo erhöht und den Ball laufen lassen und damit das Match an sich gerissen. Vor der Pause waren wir sechs Minuten ohne Unterbrechung im Ballbesitz. Und das ist eine hohe Kunst. Alster war nämlich nicht schlecht heute. Jetzt sind wir bis zum Frühjahr Tabellenführer.“

Ein schöner Konter der Alsteraner überrumpelte die Gäste in der Anfangsminute, als Carl Alt diesen auch noch zum 1:0 nach nicht einmal 30 Sekunden abschloss. Alster versuchte sofort nachzulegen und hatte das Match im Griff. „Dann haben die Jungs die Müdigkeit von dem schweren Spiel am Samstag gegen den UHC abgeschüttelt“, so Schlingemann. Jan Schiffer verwandelte nach gut zehn Minute eine Mülheimer Ecke direkt zum 1:2 (11.). Und noch vor der Sirene zur ersten Viertelpause erreichte ein langer Pass Jan Nitschke am rechten Kreisrand, der mit einem satten Vorhandschuss das Match drehte.
Alster hatte im zweiten Viertel eine Eckenserie, bei der eine auf der Linie von einem Mülheimer Verteidiger gerettet wurde. Dann übernahmen aber wieder die Gäste das Ruder. Direkt nach der Pause kam Timm Herzbruch nach doppeltem Give-and-Go links im Alster-Kreis zum Schuss und traf platziert mit der Rückhand ins lange Eck. Es war danach zwar noch genug Zeit, dass Alster das Match noch einmal hätte an sich ziehen können, aber Mülheim ließ wenig zu und kam am Ende zu einem verdienten Erfolg.

Club an der Alster – Uhlenhorst Mülheim 1:3 (1:2)
Tore:
1:0 Carl-Moritz Alt (1.)
1:1 Jan Schiffer (11.)
1:2 Jan Nitschke (15.)
1:3 Timm Herzbruch (33.)
MSC-Damen retten knappes 1:0 gegen Mülheim über die Zeit

Die Damen des Münchner SC gewannen das letzte Spiel der Hinrunde am Samstagnachmittag knapp, aber verdient mit 1:0 gegen den Uhlenhorst Mülheim. Der Treffer des Tages von Charlotte Veitner reichte den Münchnern, die sich im Schlussviertel auch gegen nicht nachlassende Angriffe der Mülheimerinnen behaupten konnten.

Der Münchner SC, bei dem zwei Youngster aus der eigenen A-Jugend im Kader standen, sah sich dabei von Beginn an gefordert: Die Mülheimerinnen, die ebenfalls alf Fünfplatzierte ihrer Staffel nach München anreisten, setzten die Gastgeberinnen früh unter Druck und kamen so besser ins Spiel. Zwingende Torchancen blieben aber zunächst auf beiden Seiten Mangelware und so ging es mit dem leistungsgerechten Unentschieden in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Münchenerinnen besser zurück in die Partie und wurden durch Charlotte Veitner nach einem gut herausgespielten Angriff belohnt (37.). Doch die Gäste aus dem Ruhrgebiet wirkten jetzt geweckt und spielten ihrerseits auf den Ausgleich. Es deutete sich eine spannende Schlussphase an, die auch noch dadurch verstärkt wurde, dass Münchens Mareike Konsek Gelb sah. Die „Uhlen“ setzten jetzt alles daran, zumindest einen Punkt zu erringen und brachte die MSC-Defensive immer wieder in arge Bedrängnis. Am Ende blieb es aber beim knappen Heimsieg für die Münchenerinnen, auch, weil sich die Defensive der Bayerinnen keinen groben Fehler erlaubte.

„Wir haben heute ein Kollektiv gesehen, eine Einheit, die den Sieg am Ende über die Zeit gebracht hat“, formulierte es MSC-Trainer André Schriever: „Wir waren über drei Viertel des Spiels besser und hatten die klareren Chancen. Im letzten Viertel kommen wir dann nochmal ins Schwimmen. Aber unter den Voraussetzungen heute haben wir verdient gewonnen.“ Benjamin Hinte war dagegen mit dem Spiel seiner „Uhlen“ weniger zufrieden: „Wir haben heute viel investiert und richtig Gas gegeben. Deswegen ist es sehr ärgerlich, dass wir verloren haben. Insgesamt hatten wir aber zu wenige Chancen und haben uns die Zähne ausgebissen. So kommt leider am Ende einfach nichts Zählbares raus.“

Münchner SC – Uhlenhorst Mülheim 1:0 (0:0)
Tore:
1:0 Charlotte Veitner (39.)

Herren gewinnen das Spitzenspiel gegen Krefeld

Nach starker erster Hälfte siegen unsere Herren verdient im Spitzenspiel gegen Krefeld. Beim Auswärts-Doppelwochenende in Hamburg gilt es gegen die Gruppengegner UHC und Alster eine gute Ausgangsbasis für die zweite Saisonhälfte im Frühjahr zu schaffen.

Bericht Hockeyliga:

Mülheim gewinnt das Top-Spiel im Westen knapp
In einem echten Top-Spiel hat Meister Uhlenhorst Mülheim am Samstag gegen den Lokalrivalen Crefelder HTC knapp mit 3:2 gewonnen und schon sich damit in STaffel A zumindest vorübergehend an den Seidenstädtern vorbei, die allerdings ein Spiel weniger absolviert haben.

“Es war einfach wichtig, mal wieder ein Top-Spiel zu gewinnen”, freute sich UHTC-Coach Omar Schlingemann. “Das war uns seit dem DM-Finale nicht mehr gelungen. Wir haben nach der Pause Krefeld über eigene Fehlleistungen ins Spiel gebracht. Da waren sie dann auch griffiger als wir. Über 60 Minuten ging der Sieg aus meiner Sicht aber in Ordnung.”
CHTC-Trainer Robin Rösch haderte mit der ersten Halbzeit: “Da haben wir gar nicht das gezeigt, was uns in den letzten Wochen ausgezeichnet hat. Nach der Pause war es viel besser – da waren wir dem 3:3 am Ende vielleicht auch etwas näher als Mülheim dem 4:2, obwohl beide Teams in der Phase gute Chancen hatten. Aber wenn du nur eine Halbzeit lang das Hockey spielst, was du brauchst, dann reicht das nicht.”

Es ging hart zur Sache: Einige Minuten vor Schluss wurde Niki Bosserhoff ausgeknockt, doch später gab es Entwarnung! Foto: Stefan Rixecker

Mülheim dominierte die erste Hälfte vor gut 400 Zuschauern im West-Derby und ging durch eine Ecke, die Lukas Windfeder im Nachschuss verwertete, auch früh in Führung. Timm Herzbruch erhöhte direkt nach der ersten Viertelpause durch einen sehenswerten Rückhandschuss auf 2:0 (16.). Und Mitte des zweiten Viertels erhöhte Malte Hellwig sogar auf 3:0 (23.). “Ich fand, dass drei Tore da sogar fast zu wenig waren”, so Schlingemann.
Doch nach der Pause kam Krefeld deutlich besser zurecht. Eine Ecke von Timo Kossol landete im Mülheimer Tor und nur eine Minute später traf Paul Singh per Stecher zum Anschluss. Beide Teams spielten danach ansehnlich offensiv und suchten die Entscheidung. Mülheim hatte eine gute Eckenchance im letzten Viertel, ließ diese aber ungenutzt. Dann rauschten Janick Eschler und Niklas Bosserhoff fünf Minuten vor Schluss ineinander, mussten beide nach dem Spiel zur Kontrolle ins Krankenhaus. Eschler sah in der Szene Gelb, so dass die Gäste in Unterzahl die Schlussphase agieren mussten. “Janick ist in der Szene ausgerutscht. Das war sicher keine Absicht”, so Rösch. Sein Team musste sich nun in Unterzahl einem Schluss-Powerplay der Hausherren erwehren, hatte aber selbst zumindest noch eine Konterchance, die Ferdi Weinke im Vollsprint jedoch exzellent entschärfte.

Uhlenhorst Mülheim – Crefelder HTC 3:2 (3:0)
Tore:
1:0 Lukas Windfeder (9., KE)
2:0 Timm Herzbruch (16.)
3:0 Malte Hellwig (23.)
3:1 Timo Kossol (34., KE)
3:2 Paul Singh (35.)

Letzte Bundesliga-Heimspiele vor der Hallensaison

Bei endlich mal wieder schönen Wetteraussichten ist das die letzte Chance, unsere Bundesliga-Teams vor der Hallensaison noch mal im Waldstadion zu sehen – also nicht verpassen:

  • Samstag, um 13:30 Uhr: Die Herren im Top-Spiel gegen Tabellenführer Krefeld (Die Anschlagzeiten von Herren und Damen wurden gestauscht!)
  • Samstag, um 16:00 Uhr die Damen im wichtigen Spiel gegen Harvestehude
  • Sonntag, um 12:00 Uhr: Damen im Westderby gegen RW Köln

Kommt vorbei – unsere Teams zählen auf euch!

Letzte Heimspiele im Waldstadion vor der Hallensaion

Herren mit abermaligem Kantersieg gegen Nürnberg – Damen verlieren gegen den Tabellenführer aus Mannheim

Mit 10:0 schicken die Herren den Nürnberger HTC nach Hause und haben nun in den letzten 3 Spielen 27 Tore erzielt! Am nächsten Samstag steht das letzte Heimspiel und gleichzeitig Spitzenspiel gegen Krefeld auf dem Programm: Bereits um 13:30 Uhr im Waldstadion!
Die Damen müssen sich nach engagiertem Spiel dem Tabellenführer Mannheimer HC mit 1:3 geschlagen geben, die am Ende abgezockter und konsequenter vor dem Tor waren. Hier stehen nächstes Wochenende noch zwei wichtige Heimspiele auf dem Programm: Am Samstag um 16:00 Uhr gegen Harvestehude und am Sonntag um 12:00 Uhr gegen RW Köln.

Spielberichte Hockeyliga:

Mülheimer Kantersieg gegen kon­s­ter­nierte Nürnberger
Der HTC Uhlenhorst Mülheim hat am Samstag in der hockeyliga mit dem 10:0 (5:0) gegen den Nürnberger HTC ordentlich etwas für sein Torekonto getan und damit nach dem 10:1 gegen Flottbek aus der Vorwoche den nächsten Kantersieg abgeliefert. Die Franken mussten bereits nach 20 Minuten einen Drei-Tore-Rückstand verkraften, präsentierten sich aber auch über weite Strecken in einer desolaten Verfassung. Mülheim bleibt damit erster Verfolger der Krefelder in Staffel A und trifft am kommenden Sonntag im Topspiel auf den Spitzenreiter. Nürnberg bleibt weiter mit zwei Zählern Tabellenschlusslicht der Gruppe B.

Kommt so langsam in Schwung: Timm Herzbruch mit 3 Treffern gegen Nürnberg

Mülheim-Trainer Omar Schlingemann wollte den Sieg nicht als 10:0 der klassischen Art abtun: „Nicht jeder gewinnt ein solches Spiel 10:0. Ich fand nicht, dass das ein 10:0-Spiel war, ich hatte schon damit gerechnet, dass die Nürnberger noch ein Tor schießen. In solchen Spielen mit der frühen Führung ust es immer ganz schwierig, Motivation und Niveau hochzuhalten: Haben wir es etwas ruhiger angehen lassen, hat Nürnberg sich Chancen erarbeitet. Erst sobald wir das Tempo wieder erhöht haben, haben wir auch die Tore gemacht.“
Gegen „eine Mannschaft eine Klasse höher“ hat Nürnbergs Coach Richard Barlow gespielt, bemängelte aber auch, dass sein Team nicht wirklich gekämpft habe: „Wir wussten um die Differenz in der Qualität, aber wir haben nicht dagegen gearbeitet. Wir müssen die Woche über daran arbeiten und mehr Engagement zeigen. Dann können wir die Qualität entwickeln und in den wichtigen Spielen die Punkte holen.“

Es waren keine 40 Sekunden gespielt, da verwandelte Herausgeber Benedikt Fürk eine Eckenvariante zur frühen Mülheimer Führung. Keine 70 Sekunden später erhöhte Timm Herzbruch nach perfektem Zuspiel von Tobias Matania auf 2:0 und spätestens, als Lukas Windfeder in der 19. Spielminute die nächste Mülheimer Ecke zum 3:0 rechts halbhoch verwandelte, schien die Entscheidung gefallen. Die Hausherren hielten das Tempo hoch und bauten die Führung kurz vor dem Pausenpfiff durch Till Brock und wieder Herzbruch auf 5:0 aus (29./30.).
Auch nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren los wie im ersten Durchgang: Wieder waren erst 30 Sekunden gespielt, da legte Herzbrich von der Grundlinie zurück auf Malte Hellwig, der aus zehn Metern fast unbedrängt zum 6:0 vollendete. Die Mülheimer schalteten nun einen Gang zurück und die Nürnberger kamen zu mehr Spielanteilen – aber nicht zu Zählbarem. Kurz vor Ende des dritten Viertels trugen sich erneut Herzbruch vom Siebenmeterpunkt und sehenswert argentinisch Tom Hiebendaal in die Torschützenliste ein – 8:0 zu Beginn des Schlussviertels. Hiebendaal war es dann auch, der dann den Nachschuss einer Eckenvariante zum 9:0 (53.) verwandelte. Herzbruch machte es vier Sekunden vor dem Ende nicht nur zweistellig, sondern stellte damit auch den Endstand her.
Uhlenhorst Mülheim – Nürnberger HTC 10:0 (5:0)
Tore:
1:0 Benedikt Fürk (1., KE)
2:0 Tom Hiebendaal (2.)
3:0 Lukas Windfeder (19., KE)
4:0 Till Brock (29.)
5:0 Timm Herzbruch (30., KE)
6:0 Malte Hellwig (31.)
7:0 Timm Herzbruch (43., 7m)
8:0 Tom Hiebendaal (44.)
9:0 Tom Hiebendaal (53., KE)
10:0 Timm Herzbruch (60.)

Ecken:

MHC-Damen auch gegen Mülheim weiter ungeschlagen
Die Damen vom HTC Uhlenhorst Mülheim unterlagen in ihrem achten Saisonspiel am Samstag in der hockeyliga dem Mannheimer HC mit 1:3 (0:1). Zwar hielten die Gastgeberinnen über weite Strecken gut mit, der MHC zeigte sich im Abschluss aber effektiver. Während sich die weiterhin verlustpunktfreien Kurpfälzerinnen damit in der Staffel A weiter an der Tabellenspitze festsetzen, haben die Mülheimerinnen nun schon elf Punkte Abstand auf Rang zwei und nur drei Zähler auf Platz fünf.

Uhlenhorst-Mülheim-Trainer Benjamin Hinte sah ein ausgeglichenes Spiel: „Das haben die Mädels gut macht, wir hätten uns nur mehr Chancen herausspielen sollen. Der Gegner hat unsere Fehler konsequent bestraft, von daher geht das Ergebnis in Ordnung.“
MHC-Coach Nicklas Benecke: „In der ersten Halbzeit waren wir einen Tick besser, hätten sogar mit 2:0 in die Halbzeit gehen müssen. Dann wäre das Spiel nach der Pause entspannter gewesen, so war doch im zweiten Durchgang ein Spannungsabfall zu erkennen, aber im Großen und Ganzen ist das Ergebnis gerechtfertigt.“

Bereits im Auftaktviertel zeigte sich das zu erwartende Kräfteverhältnis: Mannheim kam mit der ersten Schusskreisszene zur ersten Strafecke, Mülheim konnte diese aber ablaufen. Auch in der Folge waren die Gäste präsenter im Mülheimer Schusskreis, die Hausherrinnen mussten bis zur 12. Minute auf eine erste Torchance warten, die aber folgenlos blieb. In Minute 13 wollte Mannheims Clara Badia Bogner den Ball eigentlich aus der Hundekurve zurück auf den Siebenmeterpunkt legen, eine Mülheimer Spielerin fälschte die Kugel aber unglücklich zur Führung für den MHC ins eigene Tor. Der MHC war weiter präsenter, die Mülheimer Damen blieben durch eine gute Defensivleistung präsenter in der Partie und retten den knappen Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste die Führung jedoch schnell aus: Unbedrängt konnte Sonja Zimmermann von der Fünf-Meter-Linie in den Schusskreis auf Merle Knobloch passen, die 19-Jährige verwandelte vor dem Tor eiskalt zum 2:0 (36.). Doch Mülheim steckte noch nicht zurück: Nach Balleroberung im Mittelfeld leitete Melanie Terber den Anschlusstreffer ein und vollendete nach sehenswerter Kombination mit Maren und Katharina Kiefer selber zum 1:2 (47.). Kurz darauf rettete Mülheims Torfrau Térèse Correia gegen Isabella Schmidt mit dem Schläger, musste fünf Minuten später aber doch Mannheims dritten Treffer hinnehmen: Sonja Zimmermann verwandelte die zweite MHC-Ecke in gewohnter Manier unten links zum 3:1. Mülheim bemühte sich noch mal, blieb im Schusskreis aber nicht zwingend genug und musste nach 60 Minuten das 1:3 hinnehmen.
Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 1:3 (0:1)
Tore:
0:1 Clara Badia Bogner (13.)
0:2 Merle Knobloch (36.)
1:2 Melanie Terber (47.)
1:3 Sonja Zimmermann (53., KE)

Hockey, Hockey, Hockey am Wochenende am Club mit Bundesliga und WHV-Endrunden

Rund-um-die-Uhr-Hockeyprogramm am Wochenende am Uhlenhorst:
Unsere Bundesliga-Teams spielen Samstag wieder zuhause im Waldstadion und die Mädchen A und Weibliche Jugend B haben die Endrunden um die Westdeutschen Meisterschaften auf Platz 2!

Es gibt also viel zu sehen und anzufeuern – hier ist der Spielplan des Wochenendes!

Bundesliga am Samstag:

  • Samstag, 13:30 Uhr: Damen gegen Mannheimer HC
  • Samstag, 16:00 Uhr: Herren gegen Nürnberger HTC
WHV-Endrunden Mädchen A/Weibliche Jugend:
  • Samstag, 12:00 Uhr: Halbfinale Mädchen A gegen Raffelberg
  • Samstag, 16:00 Uhr: Halbfinale Weibliche Jugend B gegen Krefeld
  • Sonntag, 10:00 Uhr/12:00 Uhr: Spiel um Platz 3 und Finale Mädchen A
  • Sonntag, 14:00/16:00 Uhr: Spiel um Platz 3 und Finale Weibliche Jugend B

Bundesliga und WHV-Endrunden am Uhlenhorst

Herren holen 6 Punkte und erzielen 17 Tore

Wer nicht dabei war, hat was verpasst: Insgesamt 17 tolle Tore konnte man am Wochenende bei den zwei Spielen unserer Bundesliga-Herren im Waldstadion sehen – ein starker Auftritt des Teams gegen Großflottbek und Harvestehude!
Am Samstag geht es zuhause weiter um 16:00 gegen Nürnberg.

Spielberichte Hockeyliga:

Meister Mülheim besiegt Aufsteiger Flottbek klar.
Der Deutsche Meister Uhlenhorst Mülheim ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und siegte im Duell mit Aufsteiger Großflottbeker THGC am Ende souverän und deutlich mit 10:1 (4:0). In der Anfangsphase konnten die Hamburger die Partie noch ausglichen gestalten, mussten in der Folge aber der Mülheimer Dominanz Tribut zollen.

„Ich bin froh, dass wir nach dem Köln-Spiel ein Zeichen gesetzt haben“, konnte sich Mülheims Trainer Omar Schlingemann nach der Partie freuen. Dabei brauchten seine Jungs etwas, um das Qualitätsplus auf dem Zettel auch auf dem Platz in Tore umzumünzen: Mit Ende des ersten Viertels brachte Benedikt Fürk per Strafecke die Mülheimer endlich auf die Siegerstraße (15.). Bis zur Pause erhöhten Tom Hiebendaal, Malte Hellwig und Tobias Matania auf 4:0 (23./24./28.).

Malte Hellwig erzielte 5 der 17 Tore vom Wochenende

Nach dem Seitenwechsel setzte Mülheim seine Linie fort und baute die Führung schnell weiter aus: Lukas Windfeder traf per Ecke zum 5:0. Der nächste Mülheimer Eckenversuch endete aber in einem mustergültigen Flottbeker Konter, den Maximilian Roth zum 1:5-Anschlusstreffer verwandelte. Es blieb aber der einzige Fleck auf einer ansonsten reinen Mülheimer Weste. „Wir haben heute 60 Minuten konsequent hart gearbeitet, die Tore sind da von selber gekommen. Das war ein deutlicher Qualitätsunterschied auf dem Platz.“ Und der wurde nun auch im Ergebnis deutlich: Matania beantwortete Flottbeks Tor mit dem baldigen 6:1 (36.), Hellwig (40./56.) und Timm Herzbruch (57./58.) schraubten das Ergebnis zum Ende hin auf 10:1.

„Ein so hoher Sieg ist für das Torverhältnis wichtig. Das kann in dieser Staffel von Bedeutung sein“, befand Schlingemann und blickte auf die morgige Partie gegen den Harvestehuder THC: „Da müssen wir nachlegen.“ Sein Gegenüber Wolfram von Nordeck ordnete die deutliche Niederlage ganz nüchtern ein: „Wir wussten vorher, dass es solche Spiele geben wird. Daher werden wir diese Partie schnell wieder abhaken. Wenn ein Team mit sechs, sieben A-Kader-Spielern auf eine Mannschaft trifft, in der drei Leute Bundesliga-Erfahrung haben, dann macht das eben den Unterschied aus.“
Uhlenhorst Mülheim – Großflottbeker THGC 10:1 (4:0)
Tore:
1:0 Benedikt Fürk (15., KE)
2:0 Tom Hiebendaal (23.)
3:0 Malte Hellwig (24.)
4:0 Tobias Matania (28.)
5:0 Lukas Windfeder (31., KE)
5:1 Maximilian Roth (33.)
6:1 Tobias Matania (36.)
7:1 Malte Hellwig (40.)
8:1 Malte Hellwig (56.)
9:1 Timm Herzbruch (57.)
10:1 Timm Herzbruch (58.)

Spiel auf Augenhöhe mit doch deutlichem Ergebnis
Der HTC Uhlenhorst Mülheim fuhr am Sonntagnachmittag einen am Ende klaren 7:2-Heimsieg gegen den HTHC ein. Beide Teams spielten dabei bis in die Schlussphase hinein auf Augenhöhe. Die Uhlen profitierten aber von häufiger Überzahl und konnten so das Endergebnis in die Höhe schrauben.

Die Gastgeber kamen zunächst etwas besser in die Partie und kombinierten sich gut durch die Abwehr der Gäste. Malte Hellwig sorgte per Doppelschlag dann für die frühe 2:0-Führung des HTCU (12./15.). Doch auch die Norddeutschen blieben keineswegs chancenlos, verpassten es aber zu oft, ihre Möglichkeiten in Zählbares umzuwandeln. „Wir waren absolut auf Augenhöhe. Es war sehr griffig und man hat viel Leidenschaft bei beiden Teams gesehen. Aber wenn Harvestehude mal in den Kreis kam, hatten wir einen richtig starken Torwart hinten drin“, analysierte Mülheims Coach Omar Schlingemann. So ging es mit der Führung für die Gastgeber in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel wurden die HTHC-Herren dann effektiver und belohnten sich für ihre zwischenzeitliche Druckphase mit dem Anschlusstreffer durch George Farrant (36.). Doch die Mülheimer ließen sich nicht verunsichern und nutzten ihrerseits die Chancen in der eigenen Überzahlsituation, um durch Lukas Windfeder (41.), Tom Hiebendaal (45.) und Jan Schiffer (49.) für die Vorentscheidung zu sorgen.
Weiterhin ließen sich die Gäste aus Hamburg aber nicht abschütteln und kamen per Ecke durch Michael Körper noch einmal auf das 2:5 ran (55.). In der Folge ließ man dann aber zu viele Chancen ungenutzt, um die Überraschung noch einmal herbeizuführen. Stattdessen waren es Tim Herzbruch per Siebenmeter (58.) und Niklas Bosserhoff, der schließlich wenige Sekunden vor Schluss für den 7:2 Endstand sorgte.

„Wir haben die Überzahl heute sehr effektiv ausgenutzt, nachdem der HTHC drei Karten bekommen hat. Insgesamt war es ein gutes Spiel von uns”, freute sich HTCU-Trainer Schlingemann. Aufseiten der Hamburger sah Christoph Bechmann ebenfalls gute Ansätze und lobte den Einsatz seiner Mannschaft: „Wir haben am Ende alles reingeworfen und natürlich aufgemacht. Für ein gutes Spiel haben wir uns heute leider nicht belohnen können.”
Uhlenhorst Mülheim – Harvestehuder THC 7:2 (2:0)
Tore:
1:0 Malte Hellwig (12.)
2:0 Malte Hellwig (15.)
2:1 George Farrant (36.)
3:1 Lukas Windfeder (41., KE)
4:1 Tom Hiebendaal (45.)
5:1 Jan Schiffer (49.)
5:2 Michael Körper (55., KE)
6:2 Timm Herzbruch (58., 7m)
7:2 Niklas Bosserhoff (60.)

Heimspiel-Wochenende der Bundesliga-Herren

Zwei Heimspiele haben unsere Herren am Wochenende im Waldstadion – unbedingt vorbeikommen und unser Team unterstützen:

  • Samstag um 16:00 Uhr gegen Großflottbek
  • Sonntag um 14:30 Uhr gegen Harvestehude

Heimspiel-Wochenende der Bundesliga-Herren

Und vorher können gerne schon die Mädchen B bei ihrer Westdeutschen Endrunde am Club unterstützt werden: Am Samstag um 14:00 Uhr im Halbfinale gegen DSC und am Sonntag ab 10:00 Uhr in den Finalspielen!

Die Damen spielen auswärts in Hamburg: am Samstag um 15.45 Uhr in Großflottbek und am Sonntag um 14:00 Uhr bei Alster.
Wir drücken allen Teams am Wochenende die Daumen – besonders auch auswärts den Knaben B bei ihrer Westdeutschen Endrunde!
Der Männlichen Jugend A können wir bereits zum Westdeutschen Meistertitel gratulieren – mit einem 6:1-Sieg gestern Abend gegen Marienburger SC sicherten sie sich den Titel und das Heimrecht für die Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft am 19./20. Oktober! Und die Männliche Jugend B wurde Westdeutscher Vizemeister.

Zwei Niederlagen unserer Teams in den Westderbys

Das war ein gebrauchtes Wochenende für unsere Bundesliga-Teams: Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage in letzter Minute unserer Herren am Samstag bei RW Köln konnten unsere Damen sich heute zwar bei der 0:2-Niederlage beim Düsseldorfer HC steigern, aber am Ende bleiben für beide Teams 0 Punkte.
Am nächsten Wochenende müssen die Damen nach Hamburg zu Flottbeck und Alster und unsere Herren haben bei zwei Heimspielen am Samstag gegen Flottbeck um 16:00 Uhr und am Sonntag um 14:30 Uhr gegen Harvestehude die Chance auf 6 Punkte.

Berichte Hockeyliga:
Kölner Herren schlagen im Westderby Meister Mülheim
Die Herren von Rot-Weiss Köln haben den Westklassiker in der hockeyliga gegen Uhlenhorst Mülheim am Ende mit 3:2 (1:0) für sich entschieden. Die Kölner Herren führten bis weit ins dritte Viertel mit zwei Toren, mussten aber zu Beginn der Schlussphase doch noch den Ausgleich hinnehmen. Doch auch dank der größeren Griffigkeit konnte das Henning-Team in den Schlussminuten doch noch einmal für die Spielentscheidung sorgen, nachdem Mülheim zuvor selbige liegen gelassen hatte.

Der Ausgleich von Malte Hellwig reichte leider nicht

„Das war lange ein taktisch geprägtes Spiel ohne unglaublich viele Chancen“, analysierte Rot-Weiss-Trainer André Henning nach dem Schlusspfiff. Daher waren Tore im ersten Viertel auch Mangelware. Dafür wurden die rund 300 Zuschauer in Köln gleich zu Beginn des zweiten Viertels belohnt: Mit dem Viertelanpfiff kombinierten sich Mats Grambusch, Thies Prinz und Jonas Gomoll sehenswert in den Mülheimer Schusskreis und konnten dort nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden. Der fällige Siebenmeter wurde zur Chefsache und Kapitän Grambusch machte vom Punkt die rot-weiße Führung klar (16.). Der Gegner zeigte sich nur kurz geschockt und war in der Folge eher am Drücker, eine starke Kölner Defensive ließ aber wenige große Chancen zu und rettete die knappe Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Hausherren die Partie wieder mehr an sich und Kölns 17-jähriger Youngster Ole Boelke belohnte sich in seinem ersten Bundesligaspiel mit seinem ersten Treffer – 2:0 in der 37. Spielminute. Und die Zwei-Tore-Führung war zu diesem Zeitpunkt auch verdient, weil die Kölner taktisch klug standen und Mülheim wenig Raum ließen. Erst, als Lukas Windfeder eine von insgesamt zwei Gästeecken zum Anschluss nutzte (42.) und Malte Hellwig dann zum Auftakt der Schlussphase einen Konter mit dem Ausgleich abschloss (53.), drohte die Partie zu kippen. Zumal Mülheim kurz darauf eine hochkarätige Möglichkeit zur Führung vergab. „Das war für uns in dieser Phase auch gut“; freute sich Henning, „zu lernen, damit umzugehen. Und unsere Jungs sind damit sehr stabil umgegangen, haben in der Schlussphase das Spiel wieder an sich gerissen und die Energie in die richtige Richtung gelenkt.“ Und diese Energie führte direkt in den Mülheimer Schusskreis: Halblinks zog Gomoll argentinisch ab und traf zum 3:2, was zwei Minuten vor dem Ende zugleich der Endstand war.

Mülheims Coach Omar Schlingemann war dann nach der Partie auch bedient: „Das war Mist – nicht mehr und nicht weniger. Wie in jedem Spiel gegen Köln waren wir im ersten Viertel vom Tempo, das sie spielen, überrascht. Köln war griffiger und konsequenter und wir mussten zu viel investieren, um das Balltempo hochzuhalten. Das lief alles zu künstlich. Erst nach dem 0:2 fangen wir an, mit dem Tempo zu spielen, das wir von Anfang an brauchten. Es hat die Mannschaft gewonnen, die am besten verteidigt und in den kleinen Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Nun müssen wir halt am kommenden Wochenende mit sechs Punkten reagieren.“
Rot-Weiss Köln – Uhlenhorst Mülheim 3:2 (1:0)
Tore:
1:0 Tom Grambusch (16., 7m)
2:0 Ole Boelke (37.)
2:1 Lukas Windfeder (42., KE)
2:2 Malte Hellwig (53.)
3:2 Jonas Gomoll (58.)

Düsseldorf müht sich zu Sieg gegen Mülheim
Die Damen von Titelanwärter Düsseldorfer HC haben sich am Sonntagnachmittag zu einem 2:0 (2:0)-Sieg im West-Derby gegen Uhlenhorst-Mülheim gemüht. Dabei genügte dem DHC ein ordentliches erstes Viertel, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

„Im ersten Viertel hatten wir noch Tempo, da haben wir die Räume noch genutzt und haben auch die Tore erzielt. Aber dann haben wir offensiv wie defensiv den Dienst eingestellt“, bemängelte DHC-Coach Nico Sussenburger. „Am Ende zählen die drei Punkte, aber ich finde, bei unserem Anspruch und unter den Voraussetzungen war das heute deutlich zu wenig und nicht ausreichend – ganz unabhängig vom Gegner.“

Das Spiel begann, wie man es sich bei dieser Konstellation hätte vorstellen können. Der DHC legte mit Tempo los und ging nach fünf Minuten in Führung, als Elisa Gräve freistehend einen schnellen Linksangriff abschloss. Und kur vor der Viertelpause legte Sabine Markert per Strafecke das 2:0 nach (14.). In der Folge allerdings ging bei Favoriten die spielerische Struktur immer mehr verloren. Mülheim nutzte das und spielte insgesamt gut mit, erarbeitete sich auch die eine oder andere Torchance. Doch man belohnte sich dafür nicht. Dazu hätte Trainer Benjamin Hinte im vierten Abschnitt gern einen Siebenmeter für ein Stockschlagen bekommen. Düsseldorf hatte zwar weiter mehr vom Spiel, aber kam eher zufällig zu Kreisszenen und spielte auch seine sonst so gefährlichen Konter nicht gut zu Ende. So blieb es bei dem 2:0-Arbeitssieg.

Uhlen-Trainer Hinte: „Ich denke, es war heute ein insgesamt gutes Spiel von uns, in dem wir auch unsere Chancen hatten. In jedem Fall war es eine deutliche Steigerung zu letzter Woche. Wir haben als Mannschaft gut dagegengehalten. Und: Gegen ein Topteam muss man sich auch mal mit einer guten Leistung zufrieden geben.
Düsseldorfer HC – Uhlenhorst Mülheim 2:0 (2:0)
Tore:
1:0 Elisa Gräve (5.)
2:0 Sabine Markert (14., KE)

Westderbys in der Bundesliga bei RW Köln und Düsseldorfer HC

Am Wochenende stehen für unsere Bundesliga-Teams Westklassiker auf dem Programm:
Die Herren spielen am Samstag um 12:00 Uhr bei RW Köln – die Damen müssen am Sonntag um 12:00 Uhr beim Düsseldorfer HC ran!
Grünweiße Unterstützung vor Ort ist wichtig!

Westderby in Köln und Düsseldorf

Herren mit erstem Sieg in der neuen Saison

Nach dem 2:2 in der Neuauflage des DM-Endspiels gegen den Mannheimer HC zeigten sich die Herren gegen TSV Mannheim in Torlaune und holten beim 8:0 den ersten Saisonsieg. Am nächsten Samstag geht es um 12:00 Uhr bei RW Köln weiter.

Jan Nitschke erzielt nach langer Verletzungspause seinen ersten Treffer

Spielberichte Hockeyliga:

Verdientes 2:2 zwischen Mülheim und Mannheim

Im Topspiel des Samstagnachmittags trennten sich die Herren von Uhlenhorst Mülheim und Mannheimer HC am Ende verdient unentschieden 2:2. Noch vor wenigen Monaten standen sich die beiden Teams im Finale um die deutsche Meisterschaft gegenüber und auch diesmal hatte das Spiel trotz der leistungsgerechte Punkteteilung einiges an Spannung zu bieten.

Die Gastgeber erwischten dabei den besseren Start ins Spiel und drängten die Mannheimer früh vor das eigene Tor. Doch auch der MHC brauchte nicht lange, um warm zu werden und erzielte prompt den ersten Treffer in der 13. Spielminute durch Raphael Hartkopf. „Wir sind eigentlich gut gestartet und haben dann aus dem nichts das Gegentor bekommen“, beschrieb Uhlen-Coach Omar Schlingemann diese Anfangsphase. Der amtierende deutsche Meister antwortete aber schnell und erzielte mit einer verwandelten Ecke durch Benedikt Fürk den Ausgleich (19). Nach einer spannenden ersten Halbzeit ging es mit dem Unentschieden in die Pause.

Nach Wiederanpfiff blieben beide Teams auf Augenhöhe, darauf bedacht, nicht den möglicherweise entscheidenden Fehler zu machen. Mannheim kombinierte sich immer wieder ansehnlich nach vorne und wurde in der 39. Minute durch Justus Weigand belohnt, der zur erneuten Führung traf. Doch wieder war es eine Ecke, die wenige Minuten später den Ausgleich brachte und die Timm Herzbruch kurz vor der letzten Viertelpause versenkte (43.). In der Schlussphase ging es dann nochmal hin und her und die Gäste hatten etwa zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff die letzte große Chance durch eine Kurze Ecke. Doch auch die Schlussecke wurde von den Mülheimern abgewehrt und so blieb es beim verdienten Unentschieden der beiden Topteams.

„Wir hätten mit etwas Glück sicher noch gewinnen können. Trotzdem haben wir heute sehr gut gespielt und sind zufrieden mit der Leistung der Mannschaft“, betonte MHC-Coach Michael McCann nach dem Spiel. Auch Schlingemann konnte mit dem Punktgewinn insgesamt gut leben: „Mannheim hatte am Ende nochmal die Möglichkeit zum Sieg, aber es war schon über weite Strecken ausgeglichen und deswegen können wir auch zufrieden sein.“

Am Sonntag ist der Mannheimer HC dann in Krefeld beim CHTC zu Gast, während die Uhlen vor heimischer Kulisse den starken Aufsteiger TSV Mannheim empfangen.
Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 2:2 (1:1)
Tore:
0:1 Raphael Hartkopf (13.)
1:1 Benedikt Fürk (19., KE)
1:2 Justus Weigand (39.)
2:2 Timm Herzbruch (43., KE)

Torhungriger Meister lässt TSVMH keine Chance
Der TSV Mannheim ist, nach guten Leistungen am ersten Wochenende, bei Meister Mülheim am Sonntag eine bittere 0:8-Niederlage hinnehmen müssen. Die Ruhrstädter präsentierten sich von Beginn an in Spiel- und Torlaune, während sich im Spiel der Kurpfälzer das Fehlen von vier Stammspielern, unter anderem des wichtigen Ideengebers Paul Kaufmann doch sehr bemerkbar machte.

“Das war schon ein einseitiges Spiel”, so Omar Schlingemann. “Wir haben das aus einem guten Mittelfeld um Jan Schiffer herum sehr dominiert. Es gab nur eine kurze Schwächephase, die Mannheim aber nicht ausnutzen konnte.”
“Wir haben im zweiten Viertel eine gute Chance aufs 1:2, dann verlierst du hier zumindest nicht so deutlich. Aber wir kreieren auch vorn im Eins-gegen-Eins zu wenig Gefahr, das müssen wir uns vorwerfen. Letztlich ist es auch ein bisschen dem Spielverlauf geschuldet, dass es am Ende so deutlich war, denn wir kassieren in Unterzahl zwei Tore und brechen dann ein.”

Das 1:0 fiel schon früh durch einen Eckennachschuss von Laurens Halfmann. Jan Nitschke ließ direkt nach der ersten Viertelpause das 2:0 folgen. Der TSVMH hätte dann das 1:2 machen können, doch ließ zwei gute Gelegenheiten ungenutzt. Stattdessen war es Routinier Tobias Matania, der eine Ecke zum 3:0 verwertete und damit die Hoffnungen der Gäste runterschraubte.
“Letztlich ist es so: Wenn die Batterie der Mülheimer mal ins Laufen kommt und die Jungs Bock haben aufs Toreschießen, dann kassierst du halt auch mal acht Tore”, so Vörg. Sein Team war gerade nur zu Zehnt, weil Möker mit Gelb auf der Strafbank saß, als Hiebendaal und Herzbruch mit einem Doppelschlag auf 5:0 erhöhten.
Im letzten Viertel überranten die Hausherren die nun schon frustrierte Gäste-Abwehr immer wieder, so dass Hellwig, erneut Halfmann und Mazkour den Score bis auf 8:0 ausbauten.
Uhlenhorst Mülheim – TSV Mannheim 8:0 (3:0)
Tore:
1:0 Laurens Halfmann (7., KE)
2:0 Jan Nitschke (16.)
3:0 Tobias Matania (22., KE)
4:0 Tom Hiebendaal (43.)
5:0 Timm Herzbruch (43.)
6:0 Malte Hellwig (52.)
7:0 Laurens Halfmann (54.)
8:0 Elian Mazkour (56.)