Archiv für die Kategorie „HERREN“

Herren nach 4:1-Sieg weiter Tabellenzweiter

Mülheim siegt zuhause souverän gegen Nürnberg

Die Herren von Uhlenhorst Mülheim haben am Sonntag mit einem 4:1-Heimsieg gegen den Nürnberger HTC ihre Endrundenambitionen unterstrichen. Dabei wirkten die Mülheimer insgesamt etwas souveräner und gingen durch einen Doppelschlag früh in Führung. Tim Stulle traf nach der Pause für den NHTC zum Anschluss, ehe Tim Herzbruch und Niklas Bosserhof den Heimsieg perfekt machten.

Zu Beginn des Spiels wirkten allerdings zunächst die Gäste aktiver und setzten die „Uhlen“ im Spielaufbau früh unter Druck. „Wir hatten eine Riesenchance auf das 0:1 und legen uns den Rückstand dann durch individuelle Fehler selber rein“, stellte NHTC-Trainer Norbert Wolff fest. Aus einer immer stabiler werdenden Defensive heraus waren es Benedikt Fürk und Benjamin Becker, die per Doppelschlag (12./13.) zur Führung für die Hausherren trafen. Im zweiten Viertel verpassten es beide Teams, zwingend auf das gegnerische Tor zu spielen und so ging es mit dem 2:0 in die Halbzeit.

Fürki erzielte den ersten Treffer des Spiels

In der zweiten Hälfte waren es erneut die Nürnberger, die noch einmal Hoffnung schöpften und nach dem Treffer von Stulle zum 1:2 (35.) fast noch den Ausgleich erzielt hätten. „Sie hatten die Chance auf das 2:2, aber nach dem Debakel in München haben wir diesmal die richtige Reaktion gezeigt und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“, erklärte Uhlenhorst-Trainer Omar Schlingemann. Denn tatsächlich sorgte Herzbruch kurz nach der Viertelpause mit dem 3:1 auch für die Vorentscheidung (38.). Bosserhoff machte schließlich alle verbliebenen Hoffnungen der Gäste aus Nürnberg mit seinem Treffer per Ecke zum 4:1 zunichte (48.).

Für die Nürnberger werden mit der Auswärtsniederlage die Abstiegssorgen immer präsenter, denn im Parallelspiel konnte mit dem Düsseldorfer HC ein direkter Konkurrent gegen den CHTC einen unerwarteten Sieg verbuchen. „Insgesamt geht der Sieg für Mülheim heute in Ordnung, aber wir waren nicht chancenlos. So ist das leider, wenn du unten drin stehst. Wir haben nächste Woche unser Heimspiel gegen Mannheim und da heißt es dann zu punkten“, gab NHTC-Trainer Wolff die gemeinsame Marschroute aus dem Abstiegskampf vor. Die Mülheimer können dagegen als Tabellenzweiter entspannt in die heiße Phase der Rückrunde gehen und liegen weiter auf dem zweiten Tabellenplatz.

Uhlenhorst Mülheim – Nürnberger HTC 4:1 (2:0)
Tore:
1:0 Benedikt Fürk (12.)
2:0 Benjamin Becker (13.)
2:1 Tim Stulle (35.)
3:1 Timm Herzbruch (38., KE)
4:1 Niklas Bosserhoff (48., KE)

Herrenbundesliga daheim – Damen in Flottbek

Wiedergutmachung steht an für unsere Herren beim Heimspiel am Sonntag um 14:30 Uhr im Waldstadion gegen den Nürnberg HTC!
Unsere Damen spielen diesmal auswärts beim Großflottbeker THGC -am Sonntag um 15:30 Uhr.
Vorbeikommen ins Waldstadion, Daumen drücken oder Uhlen.TV einschalten!

Verdiente Niederlage der Herren beim Münchner SC

Münchens Inderthal erzielt vier Tore bei vier Versuchen und ist der Mann des Tages beim überraschenden Sieg des Tabellenletzten.

Die Warnung von Trainer Omar Schlingemann dürfte laut genug gewesen sein und dennoch passierte den Feldhockey-Bundesligaspielern des HTC Uhlenhorst beim Tabellenletzten Münchner SC das Unausweichliche: Die Mülheimer verloren überraschend mit 4:5 (2:1) und kassierten damit einen unnötigen Rückschlag im Kampf um das Final Four.

Den Plan, auf dem Weg zur deutschen Endrunde weitere drei Punkte einzusammeln, wurde den Uhlenhorstern vor allem von Alexander Inderthal zunichte gemacht. Der Münchner versenkte alle vier Ecken im Mülheimer Gehäuse und war damit der Mann des Tages.

Stralkowski antwortet mit Doppelpack auf die erste Ecke

Auf den ersten Eckentreffer hatten die Mülheimer noch die richtige Antwort parat. Thilo Stralkowski drehte den Rückstand mit einem Doppelschlag in eine 2:1-Führung um. „Im ersten Viertel waren wir eigentlich noch ganz gut, danach kamen wir aber nicht mehr richtig ins Spiel“, meinte HTCU-Coach Omar Schlingemann.

Vor allem nicht im dritten Viertel. Mit einem Ecken-Doppelschlag brachte Inderthal den MSC mit 3:2 in Führung. Im letzten Abschnitt legte er sogar noch Treffer Nummer vier nach. Stralkowski machte das Spiel mit seinem dritten Treffer zwar noch einmal scharf, doch mit dem ersten Münchener Tor aus dem Spiel heraus machte Daniel Schellinger vier Minuten vor Schluss alles klar.
Schlingemann: „Wir haben alles falsch gemacht“

„Wir haben alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte“, schimpfte Omar Schlingemann nach dem Spiel. Der Coach weiter: „München hat das richtig gut gemacht. Sie waren griffiger und haben alles rausgeholt“

Mit Blick auf die anderen Ergebnisse ist der HTCU sogar noch mit dem blauen Auge davongekommen. Da Konkurrent Harvestehude nur remis spielte (2:2 gegen Krefeld), ist der Vorsprung auf Platz fünf nur um einen Punkt geschrumpft, sogar der Rückstand auf Platz eins bleibt durch Kölns Niederlage (2:5 gegen den Club an der Alster) bei drei Zählern. Allerdings steht Platz zwei bei nun nur noch drei Toren Vorsprung auf der Kippe und auch die Teams im Verfolgerfeld holen auf. Es steht eine spannende Saisonschlussphase an.

Münchner SC –
HTC Uhlenhorst 5:4 (1:2)

Tore: 1:0 Inderthal (20., kurze Ecke), 1:1 Stralkowski (23.), 1:2 Stralkowski (24., k.E.), 2:2 Inderthal (37., k.E.), 3:2 Inderthal (40., k.E.), 4:2 Inderthal (49., k.E.), 4:3 Stralkowski (53., k.E.), 5:3 D. Schellinger (57.), 5:4 Ho-Garcia (60.)

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Bundesliga-Doppelspieltag beim Münchner SC

Unsere Bundesliga-Teams treten am Samstag beide beim Münchner SC an:

  • 14:00 Uhr: MSC-Herren vs. Uhlenhorst-Herren
  • 16:15 Uhr: MSC-Damen vs. Uhlenhorst-Damen

Das Herrenspiel wird bei Sportdeutschland.tv gezeigt – möglicherweise folgt auch noch das Damenspiel.

Wir drücken die Daumen für 6 Punkte!


4 Punkte sichern den 2. Tabellenplatz der Herren

Mülheim siegt im Spitzenspiel der Liga
Mit einer Aufholjagd in der zweiten Halbzeit haben die Männer des Uhlenhorst Mülheim das Spitzenspiel der hockeyliga gegen den Harvestehuder THC für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse gelang den Ruhrstädtern ein 6:4 (2:4). Während Mülheim damit mit einem Punkt Rückstand ernsthaftester Verfolger von Tabellenführer RW Köln bleibt, behauptete der HTHC Endrundenplatz vier nur durch das bessere Torverhältnis im Vergleich zu Meister Mannheimer HC, der bei Alster Remis spielte.

Malte Hellwig erzielt den Führungstreffer zum 5:4 am Samstag Foto: Michael Dahlke

Die erste Halbzeit gehörte den Gästen aus der Hansestadt. Der HTHC drückte und ging früh in Führung. Maximilian Schlüter nutzte eine Flanke in der 3. Spielminute zum 0:1. Zwar gelang den Gastgebern im Gegenzug der Ausgleich durch Niklas Bosserhoff, doch die Kontrolle im Spiel blieb beim HTHC. Die Mannschaft von Christoph Bechmann ging folgerichtig in der sechsten Minute erneut in Führung. Michael Körper verwandelte eine kurze Ecke zum 1:2. „Unser Plan ist perfekt aufgegangen. Wir haben durch viel Ballbesitz den Gegner kontrolliert“, sagte der HTHC-Trainer.
In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas, doch der die Hamburger waren zwingender vor dem Tor. „In der ersten Halbzeit haben wir schlecht gespielt. Es fehlte die Körpersprache und die Konzentration auf dem Platz. Außerdem haben wir schlecht verteidigt und die Tore zu leicht zugelassen“, analysierte Omar Schlingenmann, der Trainer der Mülheimer. Seine Mannschaft geriet gegen Ende der ersten Hälfte weiter ins Hintertreffen. Wieder eine Flanke von der Seite in den Kreis, wieder ein Tor für den HTHC. In der 24. Minute stand Michael Kröper goldrichtig und netzte zum 1:3 ein.
Mülheim brauchte Standards für den Torerfolg. Eine Minute nach dem erneuten Treffer des HTHC nutzte Kapitän Thilo Stralkowski seine Chance. Nach einem Foul im Kreis verwandelte der Mülheimer einen Siebenmeter zum Anschlusstreffer. Doch der HTHC stellte den alten Vorsprung noch vor der Pause wieder her. Ein schneller Angriff über die rechte Seite endete in einer guten Flanke für Jan-Philipp Heuer. Der Stürmer des HTHC netzte aus kurzer Distanz ein und vollendeten den Angriff zum 2:4-Pausenstand.

Nach dem Wiederanpfiff sahen die 400 Zuschauer in Mülheim eine weiterhin enge Partie. Die Gastgeber zeigten sich nun sicherer am Ball, doch der HTHC blieb weiter gefährlich. Dennoch kam es in der 36. Minute zum Anschluss für die Gastgeber. Timm Herzbruch erzielte das 3:4. Zwölf Minuten später folgte eine spielentscheidende Situation. Uhlenhorst Mülheim war im Angriff und der ballführender Spieler wurde im Kreis attackiert. Dabei kam es zu einem Kontakt im Rückenbereich.
Das Schiedsrichterduo entschied auf Siebenmeter, den Thilo Stralkowski sicher zum 4:4 verwandelte. Doch die Entscheidung zum Siebenmeter war für beide Trainer nicht einfach. „Es war sicherlich kein eindeutiger Siebenmeter“, sagte Schlingenmann. Sein Gegenüber wurde deutlicher. „Heute wurden zwei Aktionen gegen uns gepfiffen. Da ist es schwer, auch mental rauszukommen. Spielerisch hätten wir hier einen Punkt verdient“, erklärte Bechmann. Nach dem 4:4 spielten die Gastgeber beflügelt auf. Am Ball entwickelten sie ein hohes Tempo und setzten damit den HTHC unter Zugzwang.
„Nach dem Ausgleich war bei uns der Wille zum nächsten Tor da. Im Ballbesitz haben wir ein hohes Tempo gespielt. Damit kamen wir in einen Flow und der Gegner kam in der Abwehr immer einen Schritt zu spät. Auch unsere Verteidigung stand besser. Wir haben die Passmöglichkeiten des HTHC eingeschränkt“, analysierte Schlingenmann. Dessen Mannschaft sicherte kurz vor dem Ende die drei Punkte. Erst war es Malte Hellwig in der 58. Spielminute, der die Mülheimer erstmals in Führung brachte, dann Jan Schiffer, der Sekunden später zum 6:4-Endstand einnetzte. „Jan hatte in den vergangenen Wochen eine schwere Zeit. Die gesamte Mannschaft hat sich über seinen Treffer gefreut“, sagte Schlingemann.

Uhlenhorst Mülheim – Harvestehuder THC 6:4 (2:4)
Tore:
0:1 Maximilian Schlüter (3.)
1:1 Niklas Bosserhoff (4.)
1:2 Michael Körper (6., KE)
1:3 Michael Körper (24.)
2:3 Thilo Stralkowski (25., 7m)
2:4 Jan-Philipp Heuer (29.)
3:4 Timm Herzbruch (36.)
4:4 Thilo Stralkowski (48., 7m)
5:4 Malte Hellwig (58.)
6:4 Jan Schiffer (59.)

Punkteteilung im „Uhlen“-Duell hilft beiden Teams nicht
Im „Uhlen“-Duell teilten sich die Herren von Uhlenhorst Mülheim und dem Uhlenhorster HC am Sonntag in der hockeyliga beim 2:2 (1:0) die Punkte. Zweimal könnten die Gäste die Führung der Hausherren ausgleichen, in der Schlussphase musste das Team von Omar Schlingemann sogar aufpassen, nicht in Rückstand zu geraten. Das Unentschieden hilft beiden Mannschaften wenig: Während Mülheim durch den einen Punktgewinn den Anschluss an Rot-Weiss Köln verliert (siegte gegen den Harvestehuder THC), stehen die Hamburger nun wieder fünf Punkte hinter den Playoff-Plätzen.

„Dies Spiel, so wie wir gespielt haben, dürfen wir nicht unentschieden gestalten“, stellte Mülheims Coach Omar Schlingemann nach dem Schlusspfiff fest und ergänzte: „Das müssen wir gewinnen. Wir schießen aber die Tore nicht und geben zu viele Ecken weg. Dadurch kriegen wir am Ende Probleme und hätten sogar noch verlieren können. Insgesamt können wir aber mit vier Punkten aus diesem Wochenende zufrieden sein.“ Tatsächlich waren die Gastgeber in der ersten Halbzeit zumindest optisch überlegen: Lukas Windfeder brachte Mülheim bereits nach neun Minuten per Strafecke in Führung. In der Folge verpasste es die Ruhrstädter aber, einen zweiten Treffer nachzulegen, sodass es mit der knappen Ein-Tore-Führung in die Halbzeit ging.

Auch nach der Pause blieben die Gäste zwar lange Zeit unorganisiert, glichen dies aber mit einem beherzten Auftritt aus. Kurz nach Wiederanpfiff landete der Ball über mehrere Stationen halblinks bei Leopold Harms. Der drehte sich über seine rechte Schulter raus und glich mit der Rückhand aus ziemlich spitzem Winkel zum 1:1 aus (38.). Im Schlussviertel setzte Timm Herzbruch die nächste von insgesamt sechs Mülheimer Strafecken zur erneuten Führung in die Maschen (48.). Sieben Minuten später glich Julius Schmid ebenfalls per Ecke aus. Die Hamburger spielten nun mit offenem Visier und hätten in der Schlussminute die Partie sogar noch komplett drehen können, verstoppten aber zwei Schlussstrafecken. „Wir waren in beiden Spielen drangewesen“, resümierte UHC-Trainer Kais al Saadi etwas enttäuscht, wagte aber bereits einen Blick auf das Saisonfinale: „Jetzt mit nur einem Punkt nach Hause zu fahren, fühlt sich natürlich nicht so gut an. Aber wir haben dieses Wochenende bei der Nummer eins und der Nummer zwei auswärts auf Augenhöhe gespielt. Jetzt werden wir alles auf eine Karte setzen, abgerechnet wird dann am Ende.“

Uhlenhorst Mülheim – UHC Hamburg 2:2 (1:0)
Tore:
1:0 Lukas Windfeder (9., KE)
1:1 Leopold Harms (38.)
2:1 Timm Herzbruch (48., KE)
2:2 Julius Schmid (55., KE)

Hockeyliga

Viel los am Wochende: Bundesliga / Tennis-Saisoneröffnungsturnier / Uhlen-Open

Für jeden ist an diesem Wochenende etwas dabei bei uns am Club – ob Hockey oder Tennis, alles wird bedient:

  • Unsere Bundesliga-Teams treten im Waldstadion zum Hamburger Wochenende an – Samstag kommt Harvestehude (13:30 Uhr Damen / 16:00 Uhr Herren), Sonntag folgt UHC (12:00 Uhr Damen / 14:30 Uhr Herren)
  • Die Tennissaison wird jetzt auch offiziell eröffnet: mit dem Saisoneröffnungsturnier am Samstag ab 14:00 Uhr für jede Eule – Anmeldungen bitte an die Tennisschule Lemke
  • Uhlen-Open der C-Mädchen und C-Knaben am Samstag ab 9:00 Uhr

Wir freuen uns auf viele Zuschauer und Teilnehmer bei besten Wetteraussichten!

Herren holen 4 Punkte in Mannheim und bleiben Tabellen-Zweiter in der Bundesliga

Berichte von Hockeyliga:

Gerechtes Remis im Spitzenspiel
Im Spitzenspiel des Samstags gelang Uhlenhorst Mülheim knapp zwei Minuten vor Spielende noch das 1:1 beim Meister Mannheimer HC, was beide Trainer als nicht unverdient empfanden.
Michael McCann (MHC): “Mülheim war im ersten und im letzten Viertel besser. Deshalb hatten sie die Chance auf den Ausgleich verdient. Klar, ärgert es einen, wenn es so kurz vor Schluss passiert.”
Omar Schlingemann (UM) fand: “Mit dem Punkt können wir am Ende zufrieden sein, aber eigentlich nur, weil der MHC so lange geführt hat. Eigentlich haben meine Jungs hier sehr gut defensiv agiert, unser Keeper hat gar keinen Ball berührt im gesamten Match. Es war ein sehr erwachsenes Spiel hier heute. Beide haben auf kämpferisch und taktisch sehr hohem Niveau gespielt.”

Wichtiger Ausgleichstreffer kurz vor Schluss von Thilo gegen den Mannheimer HC

Den Gästen gehörte die Anfangsphase, weil Mannheim Probleme hatte, so richtig ins Match zu finden. Der guten Abwehrleistung des MHC war es zu danken, dass es mit 0:0 in die erste Viertelpause ging. Dann übernahmen die Hausherren aber die Kontrolle und kamen folgerichtig zur 1:0-Führung durch eine Peillat-Ecke (21.). Aber auch sie konnten nicht mehr aus dieser guten Phase herausholen.
Nach der Pause wurde Mülheim dann langsam wieder besser, gestaltete das dritte Viertel weitgehend ausgeglichen. So glaubte man bei den Ruhrstädtern im letzten Abschnitt weiter an den Punktgewinn oder sogar mehr, wie Schlingemann später sagte. Als Mülheim in der Schlussphase den Keeper vom Platz nahm, hatte der MHC die große Chance auf das 2:0, doch ein Schuss ging am torwartlosen UHTC-Tor knapp vorbei.
Auf der Gegenseite gab es kurz vor dem Ende die zweite Ecke für die Gäste – “aus unserer Sicht zumindest fragwürdig”, so McCann. Und die versenkte Routinier Thilo Stralkowski dann zum umjubelten Ausgleichstreffer für Mülheim.

Mannheimer HC – Uhlenhorst Mülheim 1:1 (1:0)
Tore:
1:0 Gonzalo Peillat (21., KE)
1:1 Thilo Stralkowski (58., KE)
Ecken: 2 (1 Tor) / 2 (1 Tor)

Mülheim holt wichtigen Dreier im Play-off-Rennen
Uhlenhorst Mülheim hat am Sonntag drei Punkte beim TSV Mannheim entführt. Das Team von Omar Schlingemann verdiente sich den Dreier durch eine hervorragende erste Halbzeit, in der die Gäste den TSVM mit ihrem Tempohockey klar dominierten und bereits 3:0 zur Pause führten.
TSV-Trainer Alex Vörg: “Da haben wir das Match verloren, haben einfach nicht unsere Leistung gebracht. Nach dem Wechsel fand ich die Leistung besser, aber ein Remis wäre am Ende vielleicht auch nicht gerecht gewesen. Dass wir gegen das Top-Trio MHC, Köln und Mülheim mit zwei Punkten dastehen, ist sicher nicht schlecht, aber ganz zufrieden bin ich trotzdem nicht. Es hätten durchaus zwei Punkte mehr sein können – im Abstiegskampf ist es ganz schön eng.”
Omar Schlingemann schwärmte von der ersten Halbzeit: “Da haben wir unser bestes Hockey gespielt – nochmal eine Steigerung im Vergleich zum MHC-Spiel gestern. Dass es so deutlich war, lag nicht daran, dass der TSV so schlecht war, sondern dass wir so stark warem. Nach der pause haben wir aber zuviel Gas weggenommen. Mit der zweiten Hälfte bin ich nicht zufrieden. Das 3:3 wäre durchaus möglich gewesen, und dann dürften wir uns nicht beschweren.”

Es ging gut los für die Gäste, die lange Ballbesitz-Phasen hatten in den ersten beiden Vierteln. Timm Herzbruch besorgte per Ecke im ersten Viertel die Führung. Lukas Windfeder erhöhte in der 26. Minute ebenfalls per Ecke auf 0:2. Und als sich der TSVM schon in der Kabine wähnte, passte Herzbruch Sekunden vor Abpfiff nochmal zu Fürk an den langen Pfosten, der auf 0:3 erhöhte. “Völlig unnötig zu diesem Zeitpunkt”, ärgerte sich Vörg.
Doch als Mülheim einen Gang zurückschaltete, konnten die Hausherren die Hoffnung wieder aufleben lassen. Nach den Eckentreffern von Julius Meyer und Philip Schlageter stand es nur noch 2:3 und es waren noch 20 Minuten zu gehen.
Doch eine weitere Ecke und zwei, drei Chancen aus dem Spiel heraus konnte das Vörg-Team nicht nutzen. Stattdessen hätte es einen Siebenmeter für Mülheim geben müssen, wie beide Trainer einmütig bekundeten, als der TSV-Keeper einen Stürmer der Gäste traf, ohne den Ball zu spielen. “Solche Fehler können den Schiedsrichtern passieren”, so Schlingemann. “Das Spiel ist einfach sehr schnell.”
Es blieb letztlich auch so beim nicht unverdienten Auswärtssieg der Ruhrstädter.

TSV Mannheim – Uhlenhorst Mülheim 2:3 (0:3)
Tore:
0:1 Timm Herzbruch (13., KE)
0:2 Lukas Windfeder (26., KE)
0:3 Benedikt Fürk (30.)
1:3 Julius Meyer (37., KE)
2:3 Philip Schlageter (40., KE)

Ecken: 6 (2 Tore) / 5 (2 Tore)

Bundesliga-Herren Tabellenzweiter nach Sieg über Alster

Spannendes Spiel bei schönstem Wetter mit tollen Toren: mit dem 4:3-Sieg gegen den Club an der Alster haben sich unsere Herren auf den 2. Tabellenplatz der Bundesliga geschoben!

Spielbericht Hockeyliga:

Mülheim macht großen Schritt Richtung Endrunde
Der Club an der Alster hat am Sonntag sein Auswärtsspiel in Mülheim knapp mit 3:4 verloren. „Hätten wir nicht erst so spät angefangen, als Team aufzutreten, wäre hier mehr drin gewesen“, so Alster-Trainer Fabian Rozwadowski. Sein Gegenüber Omar Schlingemann sprach von einem „Charaktersieg. Ich bin stolz auf das Team, dass sie das nach den Belastungen in Rotterdam und bei der Hitze hinbekommen haben.“ Mülheim machte damit einen klaren Schritt Richtung Play-off-Teilnahme, während Alster es verpasste direkten Anschluss an die Endrundenplätze herzustellen.

Timmi is back - mit Traumtor und großartiger Vorlage Foto: Kerstin Bögeholz

Es waren nicht einmal zwei Minuten gespielt, da hatte Timm Herzbruch einen langen Ball stark angenommen und auf Benedikt Fürk weitergesteckt, der mit einer Rückhand in den Winkel für das schnelle 1:0 sorgte. „Wir sind nicht in unser Pass- und Kombinationsspiel reingekommen“, so Rozwadowski. Alster war dadurch selten mal gefährlich, während Mülheim aber genau wie die Gäste bei Temperaturen von 27 Grad seine Probleme hatte, in einen richtigen Spielfluss zu kommen. „Letzte Woche haben wir Testspiele noch wegen Schnee abgesagt, und nun das!“, so Schlingemann.
Die Hausherren bauten zu Beginn des zweiten Viertels die Führung aus, als eine Ecke kurios gegen die Latte tropfte und dann parallel zur Grundlinie nach unten fiel, wo Laurens Halfmann die Kugel über die Linie befördern könnte. Alster schwächte sich in der ersten Hälfte auch durch mehrere Karten, was Rozwadowski gar nicht gefiel.
Erst nach der Pause kam Alster dann geschlossener zurück. Der schnelle Anschlusstreffer von Linnekogel half dabei. Und als Malte Hellwig im Schlussviertel auf erneute Vorarbeit des starken Herzbruch das 3:1 erzielte, war es Constantin Staib, der bald das 2:3 nachlegte.
In der 58. Minute war es dann Herzbruch selbst, der zum 4:2 traf. Staib konnte 90 Sekunden vor Ende zwar nochmal den Anschlusstreffer beisteuern, aber zu mehr reichte es nicht. „Der Mülheimer Sieg geht am Ende in Ordnung, weil wir zu spät als Team auftreten und ist stark von der individuellen Klasse von Fürk und Herzbruch geprägt“, so Alsters-Trainer. Das wollte Schlingemann so nicht stehenlassen: „Klar, haben die heute stark gespielt. Aber auch die beiden bekommen die Bälle ja von anderen. Letztlich war das ein hart erarbeiteter Sieg des gesamten Teams.“

Uhlenhorst Mülheim – Club an der Alster 4:3 (2:0)
Tore:
1:0 Benedikt Fürk (2.)
2:0 Laurens Halfmann (19., KE)
2:1 Dieter-Enrique Linnekogel (34., KE)
3:1 Malte Hellwig (47.)
3:2 Constantin Staib (52.)
4:2 Timm Herzbruch (58.)
4:3 Constantin Staib (59.)
Ecken: 3 (1 Tor) / 3 (1 Tor)
Zuschauer: 500

Bundesliga-Heimspiele und Aktion Sauberer Club am Wochenende

Drei Heimspiele im Waldstadion stehen am Wochenenden für unsere Bundesliga-Teams auf dem Programm:

  • Samstag, 7. April, 14:00 Uhr: Damen gegen Großflottbeker TGHC
  • Sonntag, 8. April, ab 12:00 Uhr Doppelspieltag der Damen und Herren gegen Club an der Alster

Und damit bei den tollen Wetteraussichten auch unsere Anlage wieder top in Schuss ist, hier der Aufruf um Mithilfe:
Am Samstag treffen wir uns ab 10:00 Uhr zur Aktion Sauberer Club am Uhlenhorst!
Wir machen unsere Anlage fit für die Freiluftsaison – und eure Unterstützung ist gefragt für die Beete, Anlagen, Spielplatz etc. Bitte bringt auch Gartengeräte mit.
Alle Teilnehmer bekommen freien Eintritt für das folgende Bundesliga-Spiel unserer Damen gegen Flottbek und die erste Stadionwurst des Jahres bei Cera ist auch gratis!
Wir zählen auf eure Mithilfe!

Viertelfinal–Aus in der EHL

Das war deutlich: wir treffen nach der 1:0-Führung nicht mehr wirklich was, Rotterdam hat einen Sahnetag – und schon ist mit der 2-Tore-Regel die Niederlage deutlich und bitter!
Glückwunsch an Rotterdam und für unser Team geht es in der Bundesliga weiter am Sonntag.

Nur die Knaben A nehmen was mit aus Rotterdam...

EHL:Viertelfinale!!!

Wir sehen uns Montag um 16 Uhr in Rotterdam!!!

Überzeugender 3:0-Sieg gegen Paris!!!!

Countdown zur EHL – DAZN überträgt live aus Rotterdam

Samstag, 13:45 Uhr, Achtelfinale Uhlenhorst Mülheim vs. Racing Club de France:
Wer nicht live in Rotterdam vor Ort ist und unsere Jungs unterstützt, kann das Spiel auf DAZN verfolgen – am besten gleich den Gratismonat sichern, falls ihr noch nicht angemeldet seid!

Hier eine Impression, was uns am Wochenende erwartet in Rotterdam: EHL-Trailer.

Wer spontan noch nach Rotterdam möchte:
Es gibt noch Resttickets für den Fanbus am Samstag und soeben wurden für Samstag auch wieder Tickets freigeschaltet auf EHL.Hockey.
Samstag erwarten die Veranstalter ein ausverkauftes Stadion mit 6.000 Zuschauern – die Tickets sollte man also sofort kaufen.

Starker 3:1-Sieg gegen RW Köln – die EHL kann kommen!

Der HTCU zeigt gegen Rot-Weiss Köln eine kämpferisch und taktisch starke Leistung und gewinnt gegen den Tabellenführer verdient mit 3:1.

Die Sonne ging über den Uhlenhorster Waldstadion am Samstagnachmittag allmählich unter, da rissen die Hockeyspieler des HTCU die Arme hoch – die Überraschung war perfekt, Tabellenführer Rot-Weiss Köln besiegt. Mit 3:1 (2:1) setzten sich die Männer von Omar Schlingemann durch und verkürzten den Rückstand auf Tabellenplatz zwei, den aktuell der Mannheimer HC belegt, damit auf einen Punkt. Die Chancen auf die Teilnahme am Final-Four sind durch den Heimsieg im Nachholspiel enorm gestiegen.

Der niederländische Coach in Diensten der Mülheimer hatte ein Spiel erwartet, in das sein Team vor allem durch den Kampf finden sollte. Und er sollte Recht behalten. Die Gäste aus der Domstadt übernahmen zu Beginn der Partie vor 600 Zuschauern das Kommando, setzten die Uhlenhorster stark unter Druck, konnte ihre Chancen im ersten Viertel aber nicht verwerten. Allen voran HTCU-Schlussmann Jonas Weißner trieb die Kölner mit seinen Paraden zur Verzweiflung. Trotz der Nullnummer nach dem ersten Viertel, richtete Omar Schlingemann in der Pause ernste Worte an seine Schützlinge. „Die Körpersprache hat bei einigen nicht gestimmt. Wir durften keine Angst zeigen“, sagte er.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff erwischte die Uhlenhorster dann aber eine kalte Dusche. Nach einer kurzen Ecke von Mathias Müller verwandelte Benedikt Swiatek zur Führung für die Gäste (16.). Zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Die Ruhrstädter schüttelten sich aber nur kurz und befreiten sich nun zusehends. Keegan Pereiras Schuss zischte links am Kölner Gehäuse vorbei, anschließend behinderten sich Laurens Halfmann und Malte Hellwig in aussichtsreicher Position gegenseitig.

Weinke bringt HTCU in die Spur

Den „wake-up-call“, wie es Schlingemann im Anschluss nannte, gab es dann in der 25. Minute. Ferdinand Weinke eroberte den Ball im Mittelfeld, trieb ihn durch die Kölner Hälfte und schloss eiskalt zum 1:1 ab. Noch vor dem Pausenpfiff setzten die „Uhlen“ den nächsten Nadelstich. Nach einem Konter über Niklas Bosserhoff, der sich auf der linken Seite durchsetzte und den Ball scharf in die Mitte spielte, stand Laurens Halfmann goldrichtig und verwandelte zur umjubelten Führung (30.).

Ferdi Weinke mit grandiosem Tor zum Ausgleich

Das gab Rückenwind für die zweiten 30 Minuten und so dauerte es nach dem Seitenwechsel auch nur drei Zeigerumdrehungen, ehe Malte Hellwig den mitgelaufenen Gabriel Ho-Garcia fand, der zum 3:1 einschob. Jubel auf der Bank der Mülheimer, die Kölner dagegen zunehmend nervös. Symptomatisch: Mathias Müller ging mit seinen Mitspielern hart ins Gericht, schrie nach einem Fehlpass: „Kannst du nicht bitte einmal da stehen bleiben?“

Köln wirft in der Schlussphase alles nach vorne

Es wurde hitzig, beide Mannschaften sammelten Zeitstrafen. Das junge Mülheimer Team agierte aber abgeklärt, behielt auch in brenzligen Situationen den Überblick, hatte mit Jonas Weißner einen Torwart in Galaform auf dem Platz und ließ sich auch nicht mehr Überrumpeln, als die Gäste schon Minuten vor dem Ende ihren Torhüter vom Feld nahmen.

Die zwei-Tore-Führung brachte das Schlingemann-Team sicher ins Ziel – ganz zur Freude des Übungsleiters: „Ich hatte gehofft, dass das Team es so umsetzt. Dabei ist das Ergebnis fast zweitrangig. Viel wichtiger ist die Art und Weise, wie sich die Mannschaft heute präsentiert hat.“ Ein besonderes Lob bekamen neben Torhüter Weißner die Mittelfeldantreiber Roderick Musters, Tobias Matania und Ferdinand Weinke – die zusammen mit ihren Teamkollegen in der untergehenden Sonne als Sieger das Feld verließen.

HTC Uhlenhorst – Rot-Weiss Köln 3:1 (2:1) HTC Uhlenhorst: Weißner, Sons – Weinke, Weehuizen, Brinkmann, Musters, Gans, Matania, Fürlk, Dukscheer, Halfmann, Bosserhoff, Pereira, Ho-Garcia, Schiffer, Hellwig, Häbel

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Bundesliga-Kracher im Waldstadion

Am Wochenende starten unsere Bundesliga-Teams bereits wieder in die Feldsaison!
Während unsere Damen am Sonntag um 12:00 Uhr auswärts beim Berliner HC antreten müssen, steht für unsere Herren ein Heimspiel auf dem Programm:
Tabellenführer RW Köln wird am Samstag um 16:00 Uhr zum Spitzenspiel im Waldstadion erwartet!

Wer im Osterurlaub ist und nicht live vor Ort dabei sein kann, kann wie immer auf UHLEN.TV das Spiel verfolgen.

Und hier noch ein Hinweis zum EHL-Fanbus nach Rotterdam:
Für Samstag, 31. März, können noch Restplätze gebucht werden – Abfahrt um 9:00 Uhr am Club, Kosten pro Person von 20 EUR und Anmeldung im Sekretariat bei Susanne Timm: office@htc-uhlenhorst.de.

EHL: KO16-Turnier an Ostern – jetzt Platz im Fanbus sichern

Ein tolles Event erwartet unsere Herren an Ostern: das KO16-Turnier der EHL – der Champions League des europäischen Hockeys! Bis zu 6.000 Zuschauer werden im Stadion von HC Rotterdam erwartet!

An Ostersamstag spielen wir das Achtelfinale um 13:45 Uhr gegen den französichen Meister Racing Club de France. Bei einem Sieg steht  Ostermontag um 16:00 Uhr das Viertelfinale auf dem Programm gegen den Sieger des  Achtelfinals HC Rotterdam vs. Mannheimer HC.
Und ihr habt die Chance, dabei zu sein und unser Team zu unterstützen – bucht noch bis Freitag den Fanbus nach Rotterdam:

  • Samstag, 31. März, Abfahrt 9:00 Uhr am Club – Rückfahrt gegen 17:30 Uhr (nach dem Spiel Rotterdam gegen Mannheim)
  • Montag, 2. April, Abfahrt 9:00 Uhr am Club – Rückfahrt nach dem Viertelfinale

Die Kosten pro Person und Fahrt liegen bei 20 EUR. Wer an einem oder beiden Tagen dabei sein möchte, kann sich persönlich oder per Mail bei Susanne Timm im Sekretariat anmelden an office@htc-uhlenhorst.de – bis zum 16. März!
Das Geld überweist ihr bitte auf das Clubkonto des HTC Uhlenhorst (IBAN: DE70 3625 0000 0353 3421 93) oder gebt es bei der Anmeldung im Sekretariat ab.
Tickets (Tagestickets: 12,50 EUR für Kinder zwischen 5-16 Jahren, 20 EUR ab 17 Jahren) für die Spiele können hier gebucht werden: EHL Tickets

Fanbus zur EHL nach Rotterdam buchen - unterstützt unser Team!