Archiv für die Kategorie „HOCKEY“

Kartenbestellung für das DM-Viertelfinale

Schon an diesem Samstag treten unsere Damen zum DM-Viertelfinale beim Berliner HC an – Crunch-Time ist um 14:00 Uhr im Cole-Sports-Center (Hüttenweg 43 in Berlin-Zehlendorf)!
Wer unser Team vor Ort unterstützen möchte: Tickets könnt ihr bis Mittwoch bei Susanne Timm (s.timm@mt-beratung.de) ordern für 15 Euro bzw. 10 Euro ermäßigt!

Gold bei der Hallen-Europameisterschaft für Maike Schaunig und die Danas

Hallen-EM in Prag: Junges Team holt Gold!
3:2-Erfolg nach Penalty-Krimi gegen Weltmeister Niederlande

21.01.2018 – Die junge deutsche Perspektivmannschaft hat bei der Hallenhockey-Europameisterschaft in Prag die Goldmedaille geholt. In einem torarmen Spiel, das von der Spannung lebte, konnte der amtierende Weltmeister zwar acht Minuten vor Ende in Führung gehen, doch das DHB-Team glich postwendend aus. So musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem Keeperin Rosa Krüger und die zweifache Torschützin Alisa Vivot zu den Matchwinnerinnen wurden. Natalie Kubalski, mit der sich Krüger im ganzen Turnier abgewechselt hatte, wurde zudem zur besten Torfrau der EM gekürt.

Toller Erfolg bei der Hallen-EM - Glückwunsch an Maike, Susanne als Teammanagerin und das Team! Foto: worldsportpics/EHF

Bundestrainer Akim Bouchouchi: „Ich denke wir waren mit den Niederländerinnen auf Augenhöhe. In beiden Teams waren einige Perspektivspielerinnen, die ihr Potenzial gezeigt haben. Die Mädels haben sich hier von Partie zu Partie stark gesteigert und heute den defensiven Matchplan exzellent umgesetzt. Nach dem 0:1 haben sie Holland fünf Minuten klar dominiert und sich das 1:1 auch absolut verdient. Ein Penaltyschießen ist immer auch Glückssache, doch auch da hatten unsere immer einen klaren Plan und machen das gut.“
Kapitänin Luisa Steindor: „Das ist ein absolut geiles Gefühl. Ich habe ja vor drei Jahren schon einmal gegen Holland bei der WM in Penaltyschießen gestanden – und da haben wir es verkackt. Es jetzt im Shootout gegen Holland zu schaffen und Gold zu holen, ist riesig! Das war eine überragende Abwehrleistung. Wir haben die nie in ihren Flow kommen lassen, den sie brauchen. Dass darunter etwas die eigene offensive Kreativität gelitten hat, ist dann völlig egal!“
Alisa Vivot: „Beim ersten Penalty hatte ich einen Plan, es genau so zu machen, und das hat funktioniert. Dann habe ich gesehen, dass die holländische Keeperin die anderen gut ausgeguckt hat, so dass ich mich beim zweiten Penalty spontan entschieden habe, vorher zu schießen, was zum Glück richtig war. Wir sind hier als Team so unfassbar gut zusammengewachsen, dass es ganz klar die Rückendeckung gab für die Aufgabe in den Penaltys. Wir wussten, dass alle hinter uns stehen, egal, wie es ausgehen würde.“
Rosa Krüger: „Wir haben im Vorfeld mit unserem Torwarttrainer Jimmy Lewis besprochen, was wir im Shootout machen können, aber dann ist man so fokussiert, dass man einfach nur aus dem Instinkt heraus reagiert. Da denkst du nicht an Technik – was zählt ist nur der Titel. Wir hatten vor dem Turnier als so junges Team da gar nicht so stark damit gerechnet – umso schöner ist es jetzt!“

Von Beginn an war es ein Match auf Augenhöhe, in dem beide Teams bemüht waren, keine Fehler zu machen. Die Weltmeisterinnen wechselten immer mal wieder zu überfallartigem Pressing, das die jungen Deutschen aber gut verteidigten. So waren es in den ersten zehn Minuten höchstens mal Schüsse aus spitzem Winkel, die aber beide Keeperinnen vor wenig Probleme stellten. In der 12. Minute nahm Akim Bouchouchi dann die erste Auszeit, denn auch wenn die Holländerinnen bislang wenig Chancen hatten, so war den Deutschen auch noch nicht viel eingefallen, um die Oranje-Abwehr zu knacken.
Ein Schlenztor der Weltmeisterinnen wurde nicht anerkannt, weil der Schuss von außerhalb kam. Alisa Vivot war dann rechts mal durch, kam aber aus spitzem Winkel auch nicht zum Erfolg. Gablac hatte die nächste Chance, scheiterte aber an der Keeperin. Die Deutschen hatten jetzt etwas mehr vom Spiel, doch es waren die Niederländerinnen, die die erste Ecke holten (18.). Die hielt Nathalie Kubalski aber stark. So blieb es zur Pause beim 0:0.
Die DHB-Auswahl begann mutig in der zweiten Hälfte, hatte die ersten Minuten für sich und kam auch zu Chancen, allerdings zu keinen klaren. Als die erste holländische Chance im Tor landete, zählte das erneut nicht, weil der Pass hoch ankam. Ein klares Foul vor dem Kreis des Gegners wurde dann nicht als erste Ecke geahndet – ärgerlich aus Sicht der jungen DANAS. Dafür gab es dann auf der anderen Seite eine umstrittene Ecke, als sich eine Angreiferin auf Steindor drauflegte. Die Eckenabwehr funktionierte aber erneut gut.
Ein nicht eingehaltener Abstand wurde dann bestraft und die Deutschen bekamen ihre erste Ecke (30.). Doch die wurde schlecht rausgegeben und die Chance verpasst. Doch dann reichte eine Unachtsamkeit in der 32. Minute, um in Rückstand zu geraten. Ein Pass aus der Deckung kam rechts vorn bei Imme van der Hoek an, die mit einer Drehung auch Rosa Krüger verlud, die die zweite Halbzeit im Tor stand. Das DHB-Team dann aber mit starker Reaktion. Ein Steal wurde über rechts in den Kreis gebracht und dann am linken Pfosten von Alisa Vivot zum Ausgleich genutzt (33.).
Es blieb ein ausgeglichenes Spiel, bei dem beide Teams defensiv gut agierten und kaum Chancen zuließen. Steindor hatte nach Balleroberung eine gute Schusschance aus der Mitte, scheiterte aber an der Torfrau (37.). Vivot hatte nach schönem Solo die nächste Schusschance von rechts, feuerte den Ball aber links am langen Pfosten vorbei. Die Deutschen nun am Drücker, aber es blieb beim 1:1, so dass dieses Finale per Penalty-Shootout entschieden werden musste.

Tore:
0:1 Imme van den Hoek (32.)
1:1 Alisa Vivot (33.)

Penaltys:
Donja Zwinkels verpasste ihre Chance überhastet.
Alisa Vivot machte es stark und traf nach Drehung zum 2:1
Renee van Laarhoven machte einen technischen Fehler und hatte dann nicht genug Zeit.
Teresa Martin-Pelegrinas Tor wurde nicht anerkannt, weil die Sechs-Sekunden-Uhr abgelaufen war.
Mila Muyselaar machte das 2:2 sehr souverän.
Hannah Gablac scheiterte an der Keeperin, so dass es Verlängerung gab.
Alisa Vivot musste vorlegen und tat das sehr stark – 3:2.
Und Muyselaar scheiterte dann an der starken Rosa Krüger, die damit den Deutschen die Goldmedaille bescherte

1. Damen mit Punktlandung im DM-Viertelfinale

Kollektives Aufatmen nach einem Nervenspiel: erst in der vorletzten Minute erzielt Maren Kiefer das erlösende 6:1 – Punktlandung! Damit qualifizieren sich unsere Damen für das Viertelfinale am nächsten Samstag beim Berliner HC! Sehr stark, Mädels – einen Riesen-Glückwunsch an Team und Staff!

Maren Kiefer trifft zum erlösenden 6:1

SPIELBERICHT Hockeyliga:
Mülheim nur denkbar knapp im Viertelfinale

Die Damen von Uhlenhorst Mülheim haben Rot-Weiss Köln im Fernduell um den zweiten Platz in der Westgruppe und die Viertelfinale-Teilnahme noch abfangen können. Nach dem 6:1 (3:1) beim zuvor bereits als Absteiger feststehenden Crefelder HTC am Sonntag vor 100 Zuschauern konnte das Team von Trainer Mark Spieker nach Punkten mit RWK gleichziehen, verdrängte den Konkurrenten aber aufgrund der mehr erzielten Treffer bei gleicher Tordifferenz. Der entscheidende Treffer fiel dabei kurz vor dem Ende des Spiels. “Wenn man die Tore schießen muss, ist es natürlich schwerer, als wenn man locker aufspielen kann”, betonte Co-Trainer Benjamin Hinte anschließend. CHTC-Coach Sebastian Folkers fand nach der Partie lobende Worte für seine Mannschaft: “Die Mädels haben sehr gut gespielt und eine tolle Moral bewiesen.”

Zwar erarbeitete sich Mülheim schon vor der Pause gegen die defensiv eingestellten Gastgeberinnen etliche Chancen, konnte aber viele davon nicht nutzen. Nach dem frühen 4:1 im zweiten Durchgang wurde es nicht nur ein Spiel gegen den CHTC, sondern auch gegen die Uhr, denn zu diesem Zeitpunkt fehlten Mülheim noch zwei Treffer. In der 49. Minute sorgte Lara Birkner dann für das 5:1, fünf Minuten danach nahm Spieker seine Torhüterin heraus und brachte eine sechste Feldspielerin. “Wir wollten in Überzahl zum Erfolg kommen”, sagte Hinte.

Doch das Risiko wäre fast bestraft worden, denn Crefeld kam zu einem Konter, doch Katharina Windfeder verhinderte mit einem beherzten Einsatz den zweiten Gegentreffer und das Aus um den Kampf im Viertelfinalkampf für ihr Team. Fast postwendend gelang Maren Kiefer das erlösende 6:1.

Crefelder HTC – Uhlenhorst Mülheim 1:6 (1:3)
Tore:
1:0 Kim Pelzner (17.)
1:1 Mirja Zöller (20.)
1:2 Melanie Terber (27.)
1:3 Alica Kristin Wahl (30.)
1:4 Katharina Windfeder (37.)
1:5 Lara Birkner (40.)
1:6 Maren Kiefer (58.)
Ecken:1 (0 Tore) / 7 (0 Tore)
Zuschauer:100
Schiedsrichter:G. Küpper / F. Lippke

Uhlen bei den Hallen-Europameisterschaften: Malte gewinnt Bronze mit den Honamas / Maike startet mit den Danas morgen

Parallel zur Hallen-Bundesliga stehen international die Hallen-Europameisterschaften im Moment im Kalender – und auch Uhlen tragen die deutschen Farben.
Malte Hellwig spielte bereits am vergangenen Wochenende die Europameisterschaften in Antwerpen. Nach dem überzeugenden Gruppensieg mit drei deutlichen Siegen gegen Tschechien, Polen und Dänemark musste das junge, deutsche Perspektivteam mit Spielern im Alter von 17 – 22 Jahren um die beiden Routiniers Moritz Fürste und Linus Butt im Halbfinale gegen den Mitfavoriten aus Österreich antreten.

Bronze bei der Hallen-EM für die Honamas Foto: Eurohockey

Das Halbfinale war Drama pur – am Ende mit dem glücklicheren Ausgang nach Penalty-Shootout für Österreich. Doch schon am Sonntag zeigte sich die junge Truppe erholt und sicherte sich die Bronzemedaille gegen Polen. Glückwunsch an Malte – eine klasse Leistung! Besonders freute Malte sich noch darüber, dass ihn am Samstag live vor Ort auch einige C-Knaben, die er zusammen mit Hardy trainiert, unterstützten.

Die C-Knaben unterstützten ihren Trainer Malte vor Ort bei der EM

Morgen beginnen auch die Damen-Europameisterschaften. Hier steht Maike Schaunig im jungen Team der Danas. Gruppengegner sind Gastgeber Tschechien, Russland und die Ukraine. Die Spiele gibt es im Livestream auf EurohockeyTV. Wir drücken die Daumen!

1. Herren: Sieg im Derby erhält theoretische Viertelfinal-Chance

Durch eine klare Steigerung in der 2. Halbzeit wurde es am Ende deutlich im Derby – nach dem 11:1-Sieg steht Kahlenberg als Absteiger fest. Unsere Herren haben noch eine minimale Chance auf das Viertelfinale, wenn Neuss am Donnerstag Krefeld schlägt und unser Team die beiden restlichen Spiele (am Freitagabend um 20:30 Uhr in Neuss und am Sonntag um 14:00 im Heimspiel gegen Krefeld) deutlich gewinnt.

5 Tore erzielte Malte Hellwig -inklusive Hattrick - gegen Kahlenberg Foto: Herbert Höltgen


Bericht Hockeyliga:

Kahlenberg abgestiegen, Mülheim wahrt kleine VF-Chance

Mit einem 11:1 (1:1)-Kantersieg kehren die Herren von Uhlenhorst Mülheim aus dem Dienstagabend-Lokalderby beim Kahlenberger HTC in der hockeyliga Staffel West zurück. Während im ersten Durchgang vor allem Kahlenbergs Torwart Krischan Schliemann sein Team immer wieder vor weiteren Gegentreffern bewahrte, konnten die „Uhlen“ nach der Pause auch den letzten Widerstand brechen. Durch den Sieg wahren sich die Gäste einen Doppelspieltag vor Saisonende zumindest noch rechnerisch die Möglichkeit auf die Playoff-Teilnahme, müssten hier aber auf Schützenhilfe von Neuss (Donnerstag gegen Krefeld) und Rot-Weiss (Sonntag gegen Düsseldorf) hoffen. Für den KHTC ist mit der Niederlage nach zwei Jahren hockeyliga der Abstieg in Liga Zwei endgültig besiegelt. 35 Kilometer südwestlich in Neuss wird hingegen gejubelt: Schwarz-Weiß verbleibt als Aufsteiger in der hockeyliga.

„Wir haben super mitgespielt, gerade in der ersten Halbzeit haben wir das clever gemacht und super gekämpft“, hielt Kahlenbergs Teammanager Manfred Haase nach dem Schlusspfiff fest. Tatsächlich waren seine Herren nach einem ersten Abtasten in der 19. Spielminute mit 1:0 in Führung gegangen. In der Folge hielt Schlussmann Krischan Schliemann sensationell, entschärfte über ein Dutzend Torschüsse der Gäste, um dann doch einmal kurz vor der Pause hinter sich greifen zu müssen – 1:1 dann auch der Pausenstand.

„Nach dem Seitenwechsel sind wir überrannt worden“, beschrieb Haase dann das, was in den 30 Minuten nach Wiederanpfiff passierte: Die „Uhlen“ legten schnell die Treffer Zwei und Drei nach, nahmen dann ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers aus der Partie und bauten so sukzessive ihre Führung weiter aus. „Je weiter das Spiel lief, desto mehr gelang den Mühlheimern dann“, so Haase, „dann ist auch irgendwie die Moral gebrochen. Zwar haben wir noch versucht, uns zu wehren aber es hat nicht richtig geklappt.“ Am Ende stand ein 11:1 für die Gäste zu Buche und deren Trainer Omar Schlingemann blieb trotz des deutlichen Sieges gerade mit Blick auf den ersten Durchgang realistisch: „In der ersten Halbzeit spielen wir okay, aber nur so ‚halb-weich‘, zwanzig Mal schießen wir den Torwart an. Nach der Pause lief es dann auch besser: Wir waren griffiger und die Kahlenberger wurden müder. Jetzt hoffen wir, das Neuss am Donnerstag gewinnt und dann haben wir Sonntag ein richtiges Endspiel.“

Kahlenberger HTC – Uhlenhorst Mülheim 1:11 (1:1)
Tore:
1:0 Philipp Rohrbach (19., KE)
1:1 Malte Hellwig (28.)
1:2 Benedikt Fürk (32.)
1:3 Jan Schiffer (33.)
1:4 Malte Hellwig (43.)
1:5 Malte Hellwig (43.)
1:6 Malte Hellwig (44., 7m)
1:7 Benedikt Fürk (45.)
1:8 Tobias Matania (52., KE)
1:9 Tobias Matania (55., KE)
1:10 Malte Hellwig (59., KE)
1:11 Tobias Matania (60., KE)
Ecken: 2 (1 Tor) / 12 (4 Tore)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: P. Hippler / M. Knülle

1. Damen: Traum vom Viertelfinale rückt näher

Trotz der Niederlage gegen RW Köln am Samstag rückt der Traum vom Viertelfinale für unsere Damen nach dem deutlichen Sieg am Sonntag gegen BW Köln näher – bei einem Sieg im letzten Spiel am nächsten Sonntag um 12 Uhr beim Crefelder HTC ist aufgrund des aktuell besseren Torverhältnisses gegenüber RW Köln (die bereits am Dienstag ihr letztes Spiel gegen DHC spielen) die Play-Off-Teilnahme möglich!

Mit 3 Eckentreffern am Sonntag erfolgreich: Katharina Windfeder Foto: Herbert Höltgen

Spielberichte hockeyliga:

RW Köln hält Playoff-Rennen offen
Die Damen von Rot-Weiss Köln halten den Kampf um die Playoff-Plätze in der Westgruppe der hockeyliga weiter offen. Am Samstag siegte das Team von Markus Lonnes zuhause gegen Mitkonkurrent Uhlenhorst Mülheim 3:1 (1:1). Beide Mannschaften haben nun jeweils 15 Punkte auf dem Konto, die „Uhlen“ stehen dank des besseren Torverhältnisses weiter auf dem zweiten Platz. Bei noch zwei verbleibenden Spielen hat Mülheim mit Blau-Weiß Köln und Krefeld zudem das vermeintlich leichter Restprogramm, Köln trifft ebenfalls noch auf Krefeld, genauso aber auf Ligaprimus Düsseldorf

Vor rund 100 Zuschauern begegneten sich die beiden Teams in einer insgesamt ausgeglichenen Partie über weite Strecken auf Augenhöhe. Dabei hatten beide Mannschaften Möglichkeiten, auch mal deutlicher in Führung zu gehen. Vor allem Mülheim haderte hier aber mit seinen Chancen, Mülheim-Trainer Mark Spieker zeigte sich darüber verständlicherweise wenig erfreut: „Wir waren heute in der Chancenverwertung einfach zu schwach. Der Sieg ist verdient, weil Köln seine Chancen einfach besser genutzt hat.“ Dabei ging nach einer langen Zeit des Abtastens sogar Mülheim ab, Köln konnte kurz vor dem Pausenpfiff ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel nutzte Rot-Weiss eine Unaufmerksamkeitsphase der Gäste und legte der Führung schnell das 3:1 nach – was zugleich auch der Endstand war. Dies war auch aus Sicht von Rot-Weiss-Coach Markus Lonnes die spielentscheidende Szene: „Beide Teams haben sehr gut verteidigt, da gab es nur wenig Torchancen auf beiden Seiten. Als Mülheim in der Konzentration etwas nachgelassen hat, haben wir das genutzt und durch einen Doppelschlag das 3:1 gemacht. Als Mülheim zum Schluss den Torwart rausgenommen hat, hätten wir aber auch noch zwei Tore mehr machen müssen.“

Rot-Weiss Köln – Uhlenhorst Mülheim 3:1 (1:1)
Tore:
0:1 Lara Birkner (26.)
1:1 Liv Maria Arndt (29.)
2:1 Sarah Sprink (48., KE)
3:1 Emma Boermans (49.)

Mülheim bekräftigt Play-off-Ambitionen
Die Damen von Uhlenhorst Mülheim haben ihr Gastspiel bei Blau-Weiß Köln deutlich mit 10:3 (5:2) gewonnen. Der Tabellenzweite der Staffel West zeigte während des gesamten Spiels seine Klasse und untermauerte im Rennen um die Endrundenplätze seine Ambitionen, die er im Auswärtsspiel in Krefeld nächsten Samstag Realität werden lassen kann.

Schon früh gingen die Favoritinnen von der Ruhr in Führung. Katharina Windfeder mit einer verwandelten Ecke und Mirja Zöller sorgten in der 9. Spielminute für einen Doppelschlag für die Gäste. „Natürlich war das heute für uns ein Pflichtsieg. Wie haben uns aber auch in Hinblick auf das Torverhältnis unter Druck gesetzt und wollten ein gutes Spiel zeigen“, sagte Mark Spieker, Trainer der Mülheimerinnen. Diese blieben auch im weiteren Spielverlauf tonangebend und sorgten mit einer guten Eckenausbeute für weitere Tore. Am Ende standen vier Eckentoren aus sieben Möglichkeiten. „Man hat gemerkt, dass Mülheim heute gewinnen musste. Sie waren konsequenter im Angriff. Zudem haben wir einige Tore hergeschenkt“, sagte BWK-Trainer Jens Lüninghöner. Dennoch war der Heimtrainer nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams. „Gegen solche Top-Mannschaften wollen wir das Spiel annehmen und das ist uns heute teilweise gelungen“, so Lüninghöner. So setzten auch seine Athletinnen Akzente im Spiel nach vorne. Katrin Bremer und Jil Werker sorgten mit einer verwandelten Ecke und einem schön herausgespielten Angriff für die Tore auf Seiten der Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit.

Nach der Pause blieben die Mülheimerinnen das bestimmende Team. Wieder waren es Zöller und Windfeder, die mit einem Doppelschlag kurz nach dem Anpfiff für klare Verhältnisse sorgten. Die Spielerinnen von der Ruhr brachten zwei Kurze Ecken binnen 120 Sekunden im Tor der Kölnerinnen unter. „Leider haben wir uns in der zweiten Hälfte etwas von der Hektik der Kölnerinnen anstecken lassen und konnten die Angriffe nicht konsequent genug zu Ende spielen“, sagte Spieker. Dessen Team zwar einige gute Torchancen hatte, aber 20 Minuten lang vergeblich versuchte, den Ball im Tor der Kölnerinnen unter zu bringen. Für BWK-Trainer Lüninghöner war daran auch die Leistung seiner Torfrau Swantje Adams Schuld: „Swantje hat heute im Eins-gegen-Eins hervorragend agiert. Hinzu kam der starke Auftritt von Charlotte Schröder in der Abwehr. Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen dieser Spielerinnen.“ Zum Schluss fanden die Mülheimerinnen wieder zu ihrer Zielstrebigkeit zurück. Katharina Kiefer, Laura Apeltrath und Alice Kristin Wahl sorgten mit drei Toren in den letzten fünf Minuten für den verdienten 3:10-Endstand.

Blau-Weiss Köln – Uhlenhorst Mülheim 3:10 (2:5)
Tore:
0:1 Katharina Windfeder (9., KE)
0:2 Mirja Zöller (9.)
1:2 Katrin Bremer (14., KE)
1:3 Maren Kiefer (16.)
1:4 Katharina Windfeder (19., KE)
2:4 Jil Werker (22.)
2:5 Maren Kiefer (24.)
2:6 Mirja Zöller (34., KE)
2:7 Katharina Windfeder (35., KE)
3:7 Katharina Pillok (47.)
3:8 Katharina Kiefer (55.)
3:9 Laura Apeltrath (57.)
3:10 Alica Kristin Wahl (60.)

1. Herren: Chance vertan nach Niederlage gegen Köln

Nach der knappen Niederlage gegen RW Köln und dem Sieg der Krefelder am Sonntag gegen die Kölner haben unsere Herren so gut wie keine Chance mehr auf das Viertelfinale, denn Krefeld reicht ein Punkt aus den verbleibenden beiden Spielen.

Spielbericht hockeyliga:

Köln bucht Playoff-Ticket und (fast) Platz 1
Die Kölner Herren haben am Samstagnachmittag im Topspiel gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim mit einem sehenswerten 8:6 (5:4) den letzten Schritt in Richtung Playoff-Viertelfinale gemacht und stehen auch ganz kurz vor der West-Meisterschaft, die Heimrecht im Viertelfinale bedeutet würde. Für Mülheim hingegen ist der Playoff-Traum beinahe ausgeträumt. Man bräuchte schon eine Menge Schützenhilfe.

Es war ein von beiden Teams intensive und rasant geführtes Hallenhockeyspiel auf hohem Niveau. Die Torfolge in der ersten Halbzeit spiegelt auch wider, wie ausgeglichen und vor allem offensivstark beide Teams zu Werke gingen. „Wir standen vor der Pause defensiv etwas zu offen, aber das haben wir dann nach dem Seitenwechsel konsequenter gemacht“, sagte Kölns Trainer André Henning.

Tatsächlich ließ Köln danach nicht mehr so viele Mülheimer Chancen zu, zog folgerichtig dann auch auf drei Tore weg. Mülheim nahm in der Schklussphase den Torhüter raus und machte mit Druck noch mal das 6:7, doch Marco Miltkau setzte mit der Schlusssirene den Kölner Schlusspunkt.

„Wir sind von Mülheim richtig gut gefordert worden“, so Henning. „Das war ein tolles Spiel. Taktisch, aber trotzdem ist viel passiert. Die Jungs haben das gut gelöst heute.“

Auf der anderen Seite sagte Coach Omar Schlingemann: „Wir haben heute etwa defensiver gespielt als sonst, haben aber trotzdem viele Ecken gegen uns bekommen. Wir haben trotz vieler Verletzter wirklich gut gekämpft, die Jungs haben alles gegeben in einem sehr griffigen Spiel. Jetzt wird es natürlich sehr schwer, weil wir nun abhängig von anderen sind.“

Rot-Weiss Köln – Uhlenhorst Mülheim 8:6 (5:4)
Tore:
0:1 Jan Schiffer (2., KE)
1:1 Marco Miltkau (5.)
1:2 Ferdinand Weinke (6., KE)
2:2 Christopher Rühr (11., KE)
3:2 Christopher Rühr (16.)
4:2 Christopher Rühr (19., KE)
4:3 Tobias Matania (23., KE)
4:4 Tobias Matania (29., KE)
5:4 Joshua Delarber (30., KE)
6:4 Christopher Rühr (41., KE)
7:4 Marco Miltkau (44.)
7:5 Benedikt Fürk (50., 7m)
7:6 Johannes Gans (58.)
8:6 Marco Miltkau (60.)

Ecken: 11 (4 Tore) / 6 (4 Tore)
Zuschauer: 250

Die vielen Ausfälle durch Verletzungen und EM-Teilnahme von Malte Hellwig - Glückwunsch zur Bronzemedaille! - waren nicht zu kompensieren Foto: Oliver Müller

Kölsch-Wochenende in der Bundesliga – Derby am Dienstag

Für unsere Bundesliga-Teams steht ein Kölsch-Wochenende auf dem Programm! Am Samstag steht der Doppelspieltag bei RW Köln an und am Sonntag folgt für die Damen noch das Duell bei Blau-Weiß Köln. Unsere Herren haben Sonntag Pause – aber schon am Dienstag heißt es wieder: Derbytime gegen Kahlenberg!

Hier sind die Spielzeiten:

Samstag, 13. Januar:

14:00 Uhr: RW Köln – 1. Damen (in der Clubhalle bei RW Köln)
16:00 Uhr: RW Köln – 1. Herren (in der Clubhalle bei RW Köln)

Sonntag, 14. Januar:

14:00 Uhr: BW Köln – 1. Damen (im Bundesleistungszentrum)

Dienstag, 16. Januar:

19:30 Uhr: Kahlenberg – 1. Herren (in der Harbecke Halle – denkt an den VVK)

Das Wochenprogramm unserer Bundesliga-Teams

Mädchen B beim Vossberg-Masters in Hamburg

Am ersten Januarwochenende fand in Hamburg das erste große Hallenturnier für die Mannschaft der B1-Mädchen statt. Um die Teilnahme an diesem Turnier mit Anreise am Freitagnachmittag möglich zu machen, mussten einige Familien vorzeitig aus dem Skiurlaub zurückkehren. Unsere Torwartin Vicky hatte dabei viel Glück, da sie mit ihrer Familie aus Samnaun (Schweiz) kommend gerade noch als letztes Auto den Pass benutzen durfte, bevor aufgrund des starken Schneefalls die Straße gesperrt wurde…

Nach der Ankunft aller Mädchen mit der pünktlichen Bahn aus Mülheim fand am Freitagabend ein Testspiel gegen die Mannschaft des Club an der Alster statt, das souverän gewonnen werden konnte. Das passte zum Rahmen, den unser Trainer Philo gesteckt hatte. Schon im Vorfeld hatte er deutlich zum Ausdruck gebracht, dass nach Platz 3 vor zwei Jahren und Platz 2 im Vorjahr der Turniersieg jetzt das Ziel sei, vor allem „mit DER Mannschaft“.

Die B1-Mädchen in Hamburg: Maya Hemmerle, Mara Hartmaring, Milla Frye, Johanna Kraft, Clara Ponten, Sarah Godschalk, Marie Oschee, Anne Mertens, Katharina Becker, Ida Müntefering, Victoria Drews

Das Turnier war wie gewohnt super organisiert, sowohl vom gastgebenden HTHC als auch von unserer Betreuerin Suse Mertens. Die Mädchen waren alle gemeinsam bei einer einzigen Gastfamilie in unmittelbarer Nähe des Clubs untergebracht, super natürlich für die Stimmung und den Erlebnisfaktor. Dieser kam auch bei den fast vollständig mitgereisten Eltern nicht zu kurz. Nachdem die Mädchen in der Vorrunde am Samstag nach einer kurzen Nacht zwar nicht ganz so souverän wie gewohnt spielten, aber trotzdem bis auf ein Unentschieden alles gewannen, hatten wir Eltern und Philo im Clubhaus des HTHC viel Spaß und kürten uns, nachdem wir gemeinsam mit der Clubwirtin das Clubhaus abgeschlossen hatten, schon mal zum unumstrittenen Thekenmeister. Ein gutes Vorzeichen für das Halbfinale.

Einige Eltern hatten dann auch so viel Selbstvertrauen in die Mannschaft, dass sie sich das Halbfinale am Sonntag um 10:00 Uhr gar nicht erst ansahen. Nun ja, es wurde tatsächlich gewonnen, wenngleich man zwischenzeitlich sogar mal zurück lag. Im Finale erwartete uns mit dem KHTC dann ein altbekannter Gegner. Allen war klar, das wird nicht leicht und tatsächlich ging das in Hamburg ausgetragene Lokalderby mit 0:1 verloren, ein knappes Spiel, aber im Ergebnis so auch nicht unverdient. So wurde das vorgegebene Ziel “Turniersieg” knapp verfehlt, doch die gute Stimmung des Wochenendes trübte der 2.Platz bei den Eltern und Mädels nicht. Und am kommenden Sonntag gibt es dann auch direkt die Chance, im Ligabetrieb Revanche zu nehmen.

Vielen Dank an dieser Stelle an unseren Coach Phil Neuheuser, der trotz Endphase seines Studiums das ganze Wochenende wie immer mit großem Engagement dabei war!

1. Herren-Bundesliga: Rückschlag am Sonntag im Kampf um die Play-Off-Plätze

Nach dem Sieg am Samstag beim Düsseldorfer HC mussten unsere Herren mit der überraschenden Niederlage gegen Neuss am Sonntag einen schweren Rückschlag im Kampf um die Play-Off-Plätze hinnehmen. Platz 2 ist noch möglich, aber angesichts der Verletzungssorgen schwer zu erreichen. Zudem fehlt am nächsten Samstag beim Spiel in RW Köln auch Malte Hellwig, der mit den HONAMAS vom 12.-14. Januar die Hallen-Europameisterschaft in Antwerpen spielt.

Malte Hellwig spielt am nächsten Wochenende bei der Halle-EM für Deutschland

Spielbericht www.hockeyliga.de:
Düsseldorfer HC – Uhlenhorst Mülheim 3:8 (3:3)
Uhlenhorst Mülheim ist mit einem Auswärtssieg ins neue Jahr in der Hockeyliga gestartet. Durch das klare 8:3 im Verfolgerduell beim Düsseldorfer HC überholte Uhlenhorst den Konkurrenten aus der Landeshauptstadt und hat mit einem Spiel weniger wieder Kontakt zum zweitplatzierten Crefelder HC. Den Erfolg in Düsseldorf hatte Uhlenhorst vor allem einer starken zweiten Halbzeit zu verdanken.

Die Gäste erwischten den besseren Start in die Partie und gingen mit der ersten Ecke durch Malte Hellwig gleich in Führung. In der Folge hatte Mülheim viel Ballbesitz, verstand es aber nicht mehr, zwingend vor das Tor des DHC zu kommen. Die Gastgeber wiederum setzten auf Konter und kamen insbesondere Mitte der ersten Hälfte immer besser ins Spiel. Zunächst glich Raphael Hartkopf per Ecke aus, dann schossen Luis Knisel und Moritz Rünzi die Gastgeber 3:1 in Führung. Mülheim brauchte etwas, um den Rückstand zu verdauen, kam aber noch vor der Pause durch Robert Duckscheer und einen erneuten Eckentreffer von Hellwig noch zum Ausgleich.
Nach dem Seitenwechsel überließ Uhlenhorst den Gastgebern das Spiel und versuchte, den Aufbau des DHC durch konsequentes Pressing zu stören und durch schnelles Umschalten zum Erfolg zu kommen. Die Umstellung gelang. Johannes Gans erzielte kurz nach dem Seitenwechsel das 4:3 für die Gäste. Als in der Folge die Gastgeber durch einige Karten mehrmals in Unterzahl agieren mussten, nutzte Uhlenhorst dies konsequent aus und schraubte das Ergebnis durch Lukas Windfeder (2), Jan Schiffer und Benedikt Fürk nach oben.

Am Ende stand ein deutlicher 8:3-Erfolg gegen den Tabellennachbarn, der mit dem Ausgang natürlich haderte. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, haben dann aber in der ersten Halbzeit viel von dem umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten“, resümierte Düsseldorfs Trainer Mirko Stenzel. „In der zweiten Habzeit haben wir dann unseren Spielfluss völlig verloren und haben offensiv kein Mittel mehr gefunden, um zu Chancen oder gar Toren zu gelangen. Am Ende ist das Ergebnis sicherlich zu deutlich, dass Uhlenhorst den Sieg verdient hatte, steht aber außer Frage.“

„Die zweite Halbzeit war nicht so viel besser als die erste, aber wir haben im zweiten Durchgang erwachsener gespielt und anders als in den Spielen zuvor unsere Chancen zu Toren umgemünzt. Einige Jungs haben zudem heute hervorragende Leistungen gezeigt“, sagte Mülheims Trainer Omar Schlingemann. „Wir haben uns vor der Partie gesagt, das ist ein Endspiel für uns, wenn wir die Play-offs noch erreichen wollen. Es ist dann am Ende perfekt gelaufen für uns. Jetzt müssen wir am Sonntag natürlich nachlegen.“

Tore:
0:1 Malte Hellwig (2., KE)
1:1 Raphael Hartkopf (13., KE)
2:1 Luis Knisel (15.)
3:1 Moritz Rünzi (17.)
3:2 Robert Duckscheer (24.)
3:3 Malte Hellwig (29., KE)
3:4 Johannes Gans (33.)
3:5 Lukas Windfeder (42.)
3:6 Jan Schiffer (47.)
3:7 Benedikt Fürk (54.)
3:8 Lukas Windfeder (57., KE)
Ecken: 4 (1 Tor) / 4 (3 Tore)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: C. Bastobbe / S. Sohns

Uhlenhorst Mülheim – Schwarz-Weiß Neuss 6:7 (3:4)
In einer rasanten Partie mit wechselnden Führungen unterlag Uhlenhorst Mülheim trotz eines zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprungs überraschend Schwarz-Weiß Neuss mit 6:7 (3:4). Durch den Sieg macht Neuss einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt, während Mülheims Chancen auf einen Playoff-Platz einen unerwarteten Dämpfer bekommen haben.

Stark startete Uhlenhorst Mülheim trotz einiger Ausfälle in die Begegnung. Bereits nach sechs Minuten führte Mülheim mit 3:0. Doch Neuss kämpfte sich in die Partie und war vor dem gegnerischen Tor effizienter, während Mülheim auf der anderen Seite einige gute Chancen vergab. Bis zur Pause drehte Neuss das Spiel. Routinier Sebastian Draguhn gelang dabei ein lupenreiner Hattrick.

In der zweiten Halbzeit setzte sich der Neusser Lauf fort. Cedric Heimbach und Tomasz Górny bauten die Führung noch aus, und Neuss sah zehn Minuten vor Abpfiff wie der sichere Sieger aus. Nun war es an Mülheim, wieder in die Partie zurückzukommen. Innerhalb von sechs Minuten glichen die Uhlen das Spiel mit drei Treffern wieder aus. Doch Neuss’ Philipp Weide setzte in der vorletzten Minute mit dem Neusser Siegtreffer den Schlussstrich unter eine turbulente Partie.

Omar Schlingemann, Trainer von Uhlenhorst Mülheim sah trotz der Niederlage eine gute Leistung seines Teams. „Allerdings hat Neuss heute mehr Leidenschaft an den Tag gelegt als wir und sich den Sieg erarbeitet. Stellenweise hat sich auch die größere Erfahrung im Kader gezeigt.“

Tore:
1:0 Malte Hellwig (4.)
2:0 Malte Hellwig (5.)
3:0 Johannes Gans (6.)
3:1 Sebastian Draguhn (8.)
3:2 Sebastian Draguhn (12.)
3:3 Sebastian Draguhn (22.)
3:4 Philipp Weide (29., KE)
3:5 Cedric Heimbach (40.)
3:6 Tomasz Górny (51.)
4:6 Jan Schiffer (52.)
5:6 Jan Schiffer (54.)
6:6 Malte Hellwig (58., KE)
6:7 Philipp Weide (59.)
Ecken: 3 (1 Tor) / 3 (1 Tor)
Zuschauer: 400
Schiedsrichter: C. Deckenbrock / P. Hippler

1. Damen: Gute Chancen auf das Viertelfinale nach Sieg über Raffelberg

HTCU-Damen hängen Raffelberg ab

5:3-Erfolg über die Duisburgerinnen. Nun bleibt im Kampf um das Viertelfinalticket nur noch Rot-Weiss Köln übrig.

Die Teilnahme am Viertelfinale um die deutsche Hallenmeisterschaft ist für die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst seit Sonntag zum Greifen nah. Im Verfolgerduell bezwang der Tabellenzweite den bislang auf Rang drei notierten Club Raffelberg mit 5:3 (1:1) in die Knie.

Kathi Kiefer erzielte die 2:1-Führung nach schöner Vorarbeit von Alica Wahl Foto: Herbert Höltgen

Damit liegt der HTCU drei Spieltage vor Schluss fünf Punkte vor den Duisburgerinnen. Im Kampf um das Viertelfinalticket müssen die Mülheimerinnen nun nur noch Rot-Weiss Köln abschütteln. Verlieren sie das direkte Duell am kommenden Samstag nicht, können sie in den Duellen gegen Blau-Weiß Köln und den Crefelder HTC aus eigener Kraft alles klar machen. Bei einer Niederlage gegen Köln hat der HTCU in Sachen Torverhältnis vorgesorgt. Plus 20 beträgt die Differenz bei den Mülheimerinnen, lediglich plus 12 bei Rot-Weiss Köln.

Im Spiel gegen Raffelberg dauerte es bis zur 20. Minute, ehe Katharina Windfeder, die Uhlenhorst per Ecke in Führung brachte. Die Duisburgerinnen schlugen aber noch vor der Pause zurück. Pia Maertens erzielte das 1:1.

Auch in Hälfte zwei waren die Gäste zunächst besser, nutzten aber ihre Konterchancen nicht. Die Mülheimerinnen hingegen bestachen durch ihre Effizienz und sorgten durch die Tore zum 4:1 für die Vorentscheidung. Gelaufen war die Begegnung damit aber noch lange nicht, denn Raffelberg kam fünf Minuten vor Schluss auf 4:3 heran.

Mit einer erfolgreich verwandelten Ecke in der 58. Minute setzte dann allerdings Lara Birkner den Schlusspunkt der Partie und beendete damit wohl endgültig die Play-off-Hoffnungen des Clubs Raffelberg, während die der HTCU-Damen immer größer werden.

Trainer Mark Spieker zog nach der Partie ein positives Fazit. Er meinte: „Das war heute für uns das erwartet schwerer Spiel. Raffelberg hat einen guten Job gemacht, und da war es für uns wichtig, nicht wie im Hinspiel in Hektik zu verfallen. Das haben wir gut gemacht, vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir ruhig gespielt und dann auch verdient gewonnen.“

HTC Uhlenhorst -
Club Raffelberg 5:3 (1:1)

Tore: 1:0 Windfeder (20., kurze Ecke), 1:1 P. Maertens (26.), 2:1 K. Kiefer (38.), 3:1 Wahl (41., kurze Ecke), 4:1 M. Kiefer (43., Siebenmeter), 4:2 Möllenberg (48., kurze Ecke), 4:3 Maertens (56.), 5:3 Birkner (58., kurze Ecke) HTCU: Jovy – Schaunig, K. Windfeder, Terber, Wahl, Birkner, Schmiedel, K. Kiefer, M. Kiefer, Apeltrath, Zöllner Raffelberg: Von dem Borne – Küskes, Thiel, A. Maertens, Lobe, Bock, Möllenberg, Helmrich, Frach, P. Maertens Ecken: 4 (3 Tore) / 3 (1 Tor) Schiedsrichter: I. Breitenbruch / G. Schmitz Zuschauer: 200

Marcel, Dronia, www.derwesten.de


DHC gewinnt das Spitzenspiel

Die Damen des Düsseldorfer HC haben in der Hockeyliga West ihre Spitzenposition gefestigt. Gegen die punktgleichen Damen von Uhlenhorst Mülheim gewann der DHC 3:1 und holte damit den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel.

Die knapp 300 Zuschauer in Düsseldorf sahen über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel zwischen den beiden punktgleichen Spitzenteams. Nach der ersten Offensivaktion der Mülheimerinnen ging Düsseldorf im Gegenzug mit der ersten Ecke gleich in Führung. Teresa Martin Pelegrina verwandelte per Ableger zum 1:0 für den Tabellenführer. Dabei sollte es lange bleiben. Düsseldorf ließ bis zur Pause zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten, die Führung auszubauen, aus. Mülheim erarbeitete sich auch einige vielversprechende Kreisszenen, konnte daraus aber ebenfalls zu wenig machen. Femke Jovy auf Mülheimer und Nathalie Kubalski auf Düsseldorfer Seite parierten zudem einige Male stark.

Direkt nach dem Seitenwechsel nahm die Partie gleich wieder Fahrt auf. Nachdem Mülheim mit einer Ecke noch den Ausgleich verpasst hatte, vollendete Alisa Vivot im Gegenzug einen Angriff zum 2:0 für den DHC. Nur zwei Minuten später stellte Mirja Zöller den Anschluss für Uhlenhorst wieder her, so dass die Partie nie an Spannung einbüßte. Der DHC hatte mit einer Eckenserie die Chance, wieder zu erhöhen, ließ diese Möglichkeiten aber ebenso ungenutzt wie einen Siebenmeter, den Alisa Vivot an die Latte setzte. In den Schlussminuten nahm Uhlenhorst die Torhüterin aus dem Spiel und musste dann die Entscheidung durch Vivots Treffer zum 3:1 hinnehmen.

„Diesem Tor ist aus meiner Sicht eine unglückliche Schiedsrichter-Entscheidung vorangegangen“, sagte Mülheims Trainer Mark Spieker, der den Sieg der Gastgeberinnen aber anerkannte. „Es ging hin und her und war lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe. Wir haben aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht, um etwas Zählbares mitzunehmen. Düsseldorf war die effektivere Mannschaft, hat in den entscheidenden Momenten die Tore erzielt und somit am Ende auch verdient gewonnen. Auch DHC-Trainer Nico Sussenburger sah ein „bis zum Ende komplett offenes Spiel. Wir haben es insbesondere in der ersten Halbzeit verpasst, frühzeitig für klarere Verhältnisse zu sorgen, als wir zum Teil hochkarätige Chancen ausgelassen haben. Defensiv haben wir sehr gut gearbeitet und Mülheim kaum große Torchancen ermöglicht. Offensiv hätten wir das Spiel früher entscheiden müssen.“

Düsseldorfer HC – Uhlenhorst Mülheim 3:1 (1:0)
Tore:
1:0 Teresa Martin Pelegrina (3., KE)
2:0 Alisa Vivot (32.)
2:1 Mirja Zöller (34.)
3:1 Alisa Vivot (59.)

Ecken: 7 (1 Tor) / 3 (0 Tore)
Zuschauer: 300
Grüne Karten: Katharina Windfeder, UM (15., Foulspiel)
Schiedsrichter: F. Lippke / G. Schmitz

www.hockeyliga.de

Bundesliga in der Lehnerhalle heute ab 12 Uhr

Unterstützt unsere Bundesliga-Teams heute ab 12 Uhr in der Lehnerhalle dabei, die Play-Off-Spiele zu erreichen – für beide Teams ist noch alles drin!

Wer nicht live vor Ort sein kann: UHLEN.TV einschalten!

Vorverkauf für das nächste Kahlenberg-Derby

Da das nächste Derby in der Herren-Bundesliga am Dienstag, 16. Januar um 19:30 Uhr diesmal nicht in der innogy Sporthalle sondern in der Harbecke-Halle stattfindet, gibt es am Kahlenberg einen Vorverkauf für das Spiel aufgrund der begrenzten Kapazität:
Vom 8. – 11. Januar sowie am 15. Januar könnt ihr jeweils von 15:00 – 18:30 Uhr in der Geschäftsstelle des KHTC Tickets erwerben.

Kartenvorverkauf am Kahlenberg

Hallen-Bundesliga: Der Budenzauber geht schon weiter!

Die Weihnachtspause war nur kurz – bereits an diesem Wochenende geht es für unsere Bundesliga-Teams in der Halle weiter mit einem Doppelspieltag beim DHC am Samstag und einem Doppel-Heimspieltag in der Lehnerhalle am Sonntag:

Samstag, 6. Januar:

  • 14:00 Uhr: Düsseldorfer HC gegen 1. Damen
  • 16:30 Uhr: Düsseldorfer HC gegen 1. Herren

Sonntag, 7. Janur:

  • 12:00 Uhr: Derby der 1. Damen gegen Raffelberg
  • 14:00 Uhr: 1. Herren gegen SW Neuss

Die Saison geht in die finale Phase – unsere Teams brauchen eure Unterstützung!



Gemischte Wochenend-Bilanz der 1. Herren – letztes Spiel am Freitag in Krefeld

Gemischte Gefühle bei unseren Herren nach dem Wochenende: nach der enttäuschenden und klaren Niederlage gegen RW Köln folgte ein deutlicher Kantersieg im Derby gegen Kahlenberg.
Beim letzten Spiel vor der Weihnachtspause am Freitag, 22. Dezember um 20 Uhr beim Crefelder HTC (in der Sporthalle Glockenspitz) sind 3 Punkte Pflicht, um auf einem Play-Off-Platz ins neue Jahr zu gehen!

Berichte Hockeyliga:

Köln siegt klar beim West-Rivalen
Relativ souverän haben die Herren von Rot-Weiss Köln das Auswärtsspiel beim Erzrivalen Uhlenhorst Mülheim am Samstag gewonnen und damit den ersten Auswärtssieg der Domstädter beim Ruhr-Club seit fünf Jahren gefeiert. Köln verteidigte vor allem das gesamte Spiel über sehr effektiv und so erlebten die Fans zwischen der 1:0-Führung von Stralkowski und dem zwischenzeitlichen 2:5 durch Matania fast 50 torlose Minuten der Hausherren – ungewöhnlich für die starke Offensivabteilung der UHTCer.

5 Eckentore für Tobi Mantania am Wochenende

„Beide Keeper hatten heute allerdings auch einen sehr starken Tag“, lobte Rot-Weiss-Coach Andre Henning nach der Partie. „Aber meine Jungs haben das defensiv heute schon sehr gut gemacht. Dass Mülheim mit der Qualität im Sturm die erste Ecke in der 56. Minute holt, sagt ja schon ganz viel aus.“
Sein Gegenüber Omar Schlingemann: „Heute muss man Köln einfach gratulieren. Das war ein verdienter Sieg. Immer, wenn wir mal ein Tor aufgeholt ahben, machte Köln gleich einen Treffer hinterher. Zudem war Köln heute körperlich präsenter!“
Stralkowskis Führung hatte nur vier Minuten Bestand, dann drehten Aichinger und Miltkau, der mit drei Toren zum besten Torschützen der partie avancierte, die Begegnung zu Gunsten der Gäste, die zur Pause gar mit 3:1 führten. Nach dem 1:4 von Miltkau in der 33. Minute wurde die Partie hektischer und wilder. Es ging hin und her. Erst scheiterte Stralkowski an Schlich mit einem Siebenmeter, dann auf der anderen Seite Delarber an Weißner.
Moritz Trompertz traf schließlich für die Kölner, als diese sich auf ihr schnelles Kombinationsspiel besannen. Das Eckentor von Tobi Matania zum 2:5 kam etwas zu spät, zumal Miltkau postwendend antwortete. So war Matanias zweiter Eckentreffer in der Schlussminute nur noch Ergebniskosmetik.

Uhlenhorst Mülheim – Rot-Weiss Köln 3:6 (1:3)
Tore:
1:0 Thilo Stralkowski (7.)
1:1 Kai Aichinger (11.)
1:2 Marco Miltkau (15.)
1:3 Joshua Delarber (28.)
1:4 Marco Miltkau (33.)
1:5 Moritz Trompertz (49.)
2:5 Tobias Matania (56., KE)
2:6 Marco Miltkau (56.)
3:6 Tobias Matania (59., KE)

Verdienter Sieger im Derby
Die „Uhlen“ entschieden am Sonntag das Mülheim-Derby in der hockeyliga deutlich für sich. Die von Omar Schlingemann trainierten Herren siegten gegen den Kahlenberger HTC am Ende klar mit 14:4 (8:2). Schon zur Pause war die Entscheidung gefallen. Die Hausherren konnten nach dem Seitenwechsel einen Gang herunterschalten und dominierten die Partie trotzdem weiter. Mit dem Kantersieg rehabilitierte sich Uhlenhorst Mülheim ein wenig für die gestrige Niederlage im Spitzenspiel gegen Rot-Weiss Köln, während Kahlenberg auch nach vier Spielen weiter auf seinen ersten Punkt warten muss und so Tabellenschlusslicht in der Gruppe West ist.

„Wie auch der Endstand zeigt, waren wir besser“, ließ Uhlen-Coach Omar Schlingemann keinen Zweifel daran aufkommen, dass heute die richtige Mannschaft gewonnen hatte. Auch die kurze Phase der Unkonzentriertheit in der ersten Halbzeit, als Kahlenberg nach 0:4-Rückstand auf 2:5 herankommen konnte, war in den Augen von Schlingemann nur ein Strohfeuer des Gegners. „Wir wollten nach gestern etwas zeigen, und heute waren wir griffiger. Die Jungs haben gut gespielt, und wir haben jetzt eine gute Ausgangslage. So können wir konzentriert auf Freitag schauen.“ Mit 8:2 gingen seine Herren dann vor rund 700 Zuschauern in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Wieder bauten die „Uhlen“ ihre Führung aus, wieder nutze der KHTC eine schwächere Phase der Hausherren für zwei Treffer zum zwischenzeitlichen 4:9. Kahlenbergs Teammanager Manfred Haase hatte trotzdem auch zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich an eine Chance seiner Mannschaft geglaubt und gratulierte dann auch dem Gegner zum Sieg: „Glückwunsch an Uhlenhorst, sie waren besser als wir und haben verdient gewonnen. Vielleicht ist der Sieg ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber auch wir haben zwei, drei Chancen liegen lassen. Heute war einfach nichts für uns drin.“

Uhlenhorst Mülheim – Kahlenberger HTC 14:4 (8:2)
Tore:
1:0 Lukas Windfeder (3.)
2:0 Niklas Bosserhoff (6.)
3:0 Benedikt Fürk (14.)
4:0 Lukas Windfeder (15.)
4:1 Philip Hüsgen (17., KE)
5:1 Malte Hellwig (18.)
5:2 Philip Hüsgen (23., KE)
6:2 Thilo Stralkowski (26.)
7:2 Tobias Matania (30., KE)
8:2 Tobias Matania (30., KE)
9:2 Thilo Stralkowski (33., KE)
9:3 Thorben Pegel (35., KE)
9:4 Philipp Rohrbach (36.)
10:4 Lukas Windfeder (39.)
11:4 Tobias Matania (42., KE)
12:4 Johannes Gans (48.)
13:4 Thilo Stralkowski (53., KE)
14:4 Malte Hellwig (60.)