Archiv für die Kategorie „HOCKEY“

Damen kehren mit 3 Punkten aus Hamburg zurück

Ein wichtiger 1:0-Sieg bei Flottbek, eine etwas unglückliche 1:3-Niederlage gegen Alster – unsere Bundesliga-Damen kehren mit 3 Punkten aus Hamburg zurück.
Weiter geht es mit einem Heimspiel im Waldstadion am Samstag um 13:30 Uhr gegen den Mannheimer HC.

Berichte Hockeyliga:
Flottbek-Damen verpassen Punkt gegen Mülheim knapp
Die Damen vom Großflottbeker THGC haben einen weiteren Punkt in der hockeyliga knapp verpasst. Am Samstag unterlag das Team von Alexander Otte Uhlenhorst Mülheim vor rund 50 Zuschauern nach einem Treffer von Lara Birkner mit 0:1 (0:1). Flottbek bleibt damit Schlusslicht der A-Staffel. „Wir hatten unter der Woche krankheitsbedingt einige Ausfälle und auch im Spiel waren wir geschwächt. Daher ist gerade nicht unser Thema, bessere Teams zu schlagen, sondern gut über diese Zeit zu kommen“, betonte Trainer Alexander Otte.

Die Gäste übernahmen schon kurz nach Anpfiff die Spielkontrolle und ließen Flottbek kaum einmal Offensivaktionen starten. Allein das große Chancenplus wollte sich nicht im Ergebnis widerspiegeln. Erst in der 20. Minute schaffte es Lara Birkner aus Sicht der Gäste endlich, die Kugel zur längst fälligen Führung im GTHGC-Gehäuse unterzubringen.

Lara Birkner erzielte den goldenen Treffer beim Sieg gegen Flottbek

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Mülheim das dominante Team, das zudem gut in der Defensive stand. Allerdings kam Großflottbek dennoch zu Chancen, vergab diese aber. Am Ende sollte der Treffer von Birkner das einzige Tor des Tages sein, weshalb Mülheim-Trainer Benjamin Hinte anschließend meinte: „Wir hätten sicher das eine oder andere Tor mehr schießen können. Aber wir haben vor oder im Schusskreis die falsche Entscheidung getroffen, doch daran kann man arbeiten. Dass wir zu Null gespielt haben, das ist gut.“ Pech hatte Uhlenhorst Mülheim zudem, weil Janine Stanley sich eine Zerrung zuzog und gegen Alster am Sonntag ausfallen dürfte.
Großflottbeker THGC – Uhlenhorst Mülheim 0:1 (0:1)
Tore:
0:1 Lara Birkner (20.)

Alster beendet die kurze Negativserie

Nach zwei Niederlagen ohne eigenes Tor haben sich die Damen vom Club an der Alster wieder zurückgemeldet. Am Sonntag gelang dem ersatzgeschwächten Titelverteidiger ein 3:1-Erfolg (2:1) gegen Uhlenhorst Mülheim. „Es war wichtig, Charakter zu zeigen und wieder aufzustehen“, betonte Trainer Jens George, der aufgrund der Personalnot kurzerhand Katharina Hentschel zu einem kurzen Comeback bewegen konnte. Die Mittelfeldspielerin, die zuletzt vor zwei Jahren in der Bundesliga agierte und mittlerweile bei den 2. Damen aktiv ist, traf dann auch noch zum 3:1.
Alster, bei denen unter anderem Anne Schröder (Zerrung), Hannah Gablac (Examen), Kira Horn (Fußverletzung) und Marie Jeltsch (Fingerbruch) fehlten, ging die Partie engagiert an, tat sich aber gegen die meist tief stehenden Gäste schwer. Damit hatte der Titelverteidiger auch schon gegen Mannheim und Düsseldorf Probleme gehabt, doch dieses Mal fanden die Gastgeberinnen dann doch die entscheidende Lücke in der Gäste-Abwehr zu einem Treffer. Emily Wolbers konnte den Torlos-Bann in der 21. Minute brechen.
Mülheim indes konnte immer wieder Nadelstiche setzen und kam nach einem von Alster irregulär unterbundenen Angriff einen Siebenmeter zugesprochen. Den verwandelte Dinah Grote souverän zum 1:1. Allerdings antwortete der Club an der Alster im Stil einer Meistermannschaft und kam nur eine Minute später nach einer Kurzen Ecke von Hanna Granitzki zum 2:1.
In der 36. Minuten hatte dann Katharina Hentschel ihren großen Auftritt, als sie die Kugel aus dem Gewühl heraus über die Linie schießen konnte. Sicher war der Alster-Sieg damit allerdings nicht, denn Mülheim hielt weiter dagegen und hatte kurz nach dem dritten Gegentreffer Pech, dass der Ball bei einem Schuss gegen den Innenpfosten ging und von dort in den Kreis zurückprallte.
„Es war ein verdienter Sieg. Mülheim ist ein anderer Gegner als Mannheim oder Düsseldorf. Sie stehen nicht so kompakt, sind etwas mutiger und machen unter Druck etwas mehr Fehler. Außerdem haben wir heute zweimal den Schläger an den Ball bekommen“, stellte George fest. HTCU-Trainer Benjamin Hinte zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben sehr engagiert gespielt und wenig zugelassen. Und uns hat das Torglück gefehlt.“
Club an der Alster – Uhlenhorst Mülheim 3:1 (2:1)
Tore:
1:0 Emily Wolbers (21.)
1:1 Dinah Grote (26., 7m)
2:1 Hanna Granitzki (27., KE)
3:1 Katharina Hentschel (36.)

Heimspiel-Wochenende der Bundesliga-Herren

Zwei Heimspiele haben unsere Herren am Wochenende im Waldstadion – unbedingt vorbeikommen und unser Team unterstützen:

  • Samstag um 16:00 Uhr gegen Großflottbek
  • Sonntag um 14:30 Uhr gegen Harvestehude

Heimspiel-Wochenende der Bundesliga-Herren

Und vorher können gerne schon die Mädchen B bei ihrer Westdeutschen Endrunde am Club unterstützt werden: Am Samstag um 14:00 Uhr im Halbfinale gegen DSC und am Sonntag ab 10:00 Uhr in den Finalspielen!

Die Damen spielen auswärts in Hamburg: am Samstag um 15.45 Uhr in Großflottbek und am Sonntag um 14:00 Uhr bei Alster.
Wir drücken allen Teams am Wochenende die Daumen – besonders auch auswärts den Knaben B bei ihrer Westdeutschen Endrunde!
Der Männlichen Jugend A können wir bereits zum Westdeutschen Meistertitel gratulieren – mit einem 6:1-Sieg gestern Abend gegen Marienburger SC sicherten sie sich den Titel und das Heimrecht für die Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft am 19./20. Oktober! Und die Männliche Jugend B wurde Westdeutscher Vizemeister.

Die Dollen Eulen in Bilbao – oder als ein Holländer sich wie Asterix in Spanien fühlte…

Am Wochenende waren unsere Dollen Eulen zum Hockeyspielen und mehr ;-) in Bilbao – mit dabei Zoran als frisch eingebürgerter holländischer Uhle! Für ihn eine besondere Erfahrung – den Bericht als Brief an sein Dolle-Eulen-Team lest ihr hier:

Liebe Bilbao-Freunde, vielen Dank, dass ich in Bilbao dabei sein durfte. Mir ist an diesem Wochenende einiges deutlich geworden…

Klar war, dass es früher einmal eine Mannschaft Uhlenhorst gab, die das europäische Hockey beherrschte. Die Mannschaft war damals so gut, dass wir in Holland glaubten, die müsste aus der Großstadt Hamburg kommen und die müsste außerdem so diszipliniert sein, dass da wahrscheinlich nie Bier getrunken wurde, es auch nie Feiern gab und alle Spieler sieben Tagen in der Woche vor 22.00 Uhr im Bett lagen.

Leider, wie wir alten Männer wissen, gibt es Märchen nicht in der Realität. In Hamburg gibt es zwar auch einen Uhlenhorst, aber die waren und sind eigentlich gar nicht so gut. Nein, die richtig guten Jungs kamen und kommen aus Mülheim. Mülheim? Ja, Mülheim. Bei Köln? Nein, an der Ruhr. Oh. Aber dann sicher mit eiserner Disziplin? Nein, leider auch nicht. Eher eine total unorganisierte Bande, die einfach überall reinhaut, wo es Spaß macht. Auf dem Hockeyplatz natürlich, aber auch beim Klub, an der Bar, im Restaurant oder in der Disco. Und ja, mit Bier, sehr viel Bier, Fleisch, viel Fleisch und dazu noch mehr Bier natürlich.

Es erinnerte mich an noch so eine Bande, die ebenso disziplinlos, aber trotzdem unschlagbar war. Es sind die Kerle von Asterix, die einst als tapfere Männer ihren permanenten Kampf gegen die hochnäsigen Römer (lese hier: Bloemendaal, Rot-Weiß Köln, Terrassa usw.) gewannen. Es gab da – wie bei uns – auch so einen Typen, der schon als Kind in den Zaubertrank (lese hier: Bier) gefallen war und am Ende gab es auch immer große Partys mit riesigen Mengen Bier und viele, viele Schweine zum Essen.

Als Andenken für das großartige Wochenende habe ich deshalb für alle ‘Asterix in Spanien’ gekauft, damit wir nicht vergessen, wie schön es war !

Bis bald am Uhlenhorst, Zoran.

Die Dollen Eulen in Bilbao

D- und C-Knaben beim Wilhelm-Hirte-Cup in Hannover

Knaben D gewinnen Wilhelm-Hirte-Cup in Hannover – Knaben C holen den 3. Platz

Seit Wochen wird das Saisonfinale beim hochklassig besetzten Turnier in Hannover, dem Wilhelm-Hirte-Cup vorbereitet. Anreise, Wetter und die vorherige Organisation der Betreuerinnen waren perfekt und die Uhlen mit den Knaben D und C angereist.
Die Knaben C starteten gegen Blankenese ins Turnier. Nach 0:2 Rückstand und zwischenzeitlicher 3:2 Führung gab es ein gerechtes 3:3 gegen den späteren Finalisten. Das 2. Spiel gegen den Gastgeber DHC Hannover war somit schon vorentscheidend für das Ziel, unter die ersten 2 in der Gruppe aus 6 Teams zu kommen. Rumms, ein überlegenes 7:0 der Jungs zeigte den Geist der Mannschaft. Das 3. Spiel gegen die Uhlen aus Hamburg sollte ebenfalls deutlich mit 5:0 ausfallen. Mit einem Sieg im vorletzten Gruppenspiel gegen ESV München wäre der Einzug ins HF schon perfekt. Überlegen – aber etwas unglücklich – ging das Spiel nur 1:1 aus. Ein Sieg am nächsten Morgen gegen den Tabellenführer Bremer HC musste her!
Die Jungs ließen es sich aber nicht nehmen, den Abend auf der Anlage ausgiebig zu genießen. Von Fußball selbst zu spielen über Fußball zu schauen und auch Kontakt zu anderen Mannschaften zu haben, war alles dabei. Der Abschluss des Tages war ein schönes Feuerwerk in den angrenzenden Herrenhäuser Gärten. Wunderschöne Eindrücke für die Jungs.
Der nächste Morgen stand an und die Jungs trafen auf Bremen. Mit einem krachenden 6:0 zogen wir in das HF ein. Der Gegner hier war ein alter Bekannter, Harvestehude aus Hamburg. In einem etwas zerfahrenen Spiel unterliegen die Jungs knapp mit 1:2. Leider haben sich die Jungs selber zu sehr unter Druck gesetzt und das Spiel unnötig verloren. Kurz durchgeschüttelt und von den Coaches wieder aufgerichtet war das Ziel nun der 3. Platz. Mit einer sehr kämpferischen Einstellung wurde es ein 2:0 gegen den Münchner SC im kleinen Finale. Die Freude, aber auch das sehr kraftraubende Turnier war den Jungs anzumerken – das Team kann stolz auf sich sein, wurde in 7 Spielen nur einmal knapp geschlagen!

Die Knaben D starteten gegen die Zehlendorfer Wespen aus der Hauptstadt mit einem 0:0 ins Turnier. Das zweite Spiel gegen die Hamburger (Uhlenhorst) machte dann aber sofort den Anspruch der Jungs sichtbar, 8:0 wurde klar und deutlich gewonnen. Das Team nahm den Schwung mit in die nächsten beiden Vorrundenspiele und gewann diese mit 4:0 gegen Hannover und 6:0 gegen den Club zur Vahr ebenfalls deutlich und verdient. Super Leistung!
Das perfekt organisierte Turnier (Dank an den DHC Hannover) bot den Jungs am Abend ein tolles Programm mit dem Höhepunkt des Feuerwerks. Die Knaben D und C hatten viel Spaß auf der Anlage, genauso wie die Eltern. Die Gedanken waren aber auch beim noch letzten Vorrundenspiel am nächsten Morgen. Hier wurde Klipper Hamburg dann knapp, aber verdient mit 2:1 geschlagen! Als ungeschlagener Gruppensieger war das HF gesichert.
Im HF waren beide Mannschaften gleichzeitig gefragt. Parallel spielten beide gegen die Harvestehuder aus Hamburg. Die Knaben D konnten die Siegesserie fortsetzen und ungefährdet mit 3:1 gewinnen. Im Finale gegen Rotation Berlin stand dann eine grüne Wand aus Knaben C am Platz und feuerten die Knaben D lautstark an. Beim späten 1:0 für die Uhlen kochte die Stimmung dann fast über und mit dem Schlusspfiff waren beide Mannschaften auf dem Platz und freuten sich zusammen… „grün und weiß ein Leben lang…“ halte es vom Platz. Ein erfolgreiches und schönes Wochenende endete mit der Siegerehrung.
Glückwunsch und Dank an alle Kinder, Trainer, Betreuer und Eltern und vor allem dem DHC Hannover für ein perfekt organisiertes Turnier!

Riesen-Jubel beider Teams nach dem Finalsieg der Knaben D


Knaben D gewinnen den Wilhelm-Hirte-Cup


Knaben C holen den 3. Platz beim DHC Hannover

Zwei Niederlagen unserer Teams in den Westderbys

Das war ein gebrauchtes Wochenende für unsere Bundesliga-Teams: Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage in letzter Minute unserer Herren am Samstag bei RW Köln konnten unsere Damen sich heute zwar bei der 0:2-Niederlage beim Düsseldorfer HC steigern, aber am Ende bleiben für beide Teams 0 Punkte.
Am nächsten Wochenende müssen die Damen nach Hamburg zu Flottbeck und Alster und unsere Herren haben bei zwei Heimspielen am Samstag gegen Flottbeck um 16:00 Uhr und am Sonntag um 14:30 Uhr gegen Harvestehude die Chance auf 6 Punkte.

Berichte Hockeyliga:
Kölner Herren schlagen im Westderby Meister Mülheim
Die Herren von Rot-Weiss Köln haben den Westklassiker in der hockeyliga gegen Uhlenhorst Mülheim am Ende mit 3:2 (1:0) für sich entschieden. Die Kölner Herren führten bis weit ins dritte Viertel mit zwei Toren, mussten aber zu Beginn der Schlussphase doch noch den Ausgleich hinnehmen. Doch auch dank der größeren Griffigkeit konnte das Henning-Team in den Schlussminuten doch noch einmal für die Spielentscheidung sorgen, nachdem Mülheim zuvor selbige liegen gelassen hatte.

Der Ausgleich von Malte Hellwig reichte leider nicht

„Das war lange ein taktisch geprägtes Spiel ohne unglaublich viele Chancen“, analysierte Rot-Weiss-Trainer André Henning nach dem Schlusspfiff. Daher waren Tore im ersten Viertel auch Mangelware. Dafür wurden die rund 300 Zuschauer in Köln gleich zu Beginn des zweiten Viertels belohnt: Mit dem Viertelanpfiff kombinierten sich Mats Grambusch, Thies Prinz und Jonas Gomoll sehenswert in den Mülheimer Schusskreis und konnten dort nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden. Der fällige Siebenmeter wurde zur Chefsache und Kapitän Grambusch machte vom Punkt die rot-weiße Führung klar (16.). Der Gegner zeigte sich nur kurz geschockt und war in der Folge eher am Drücker, eine starke Kölner Defensive ließ aber wenige große Chancen zu und rettete die knappe Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Hausherren die Partie wieder mehr an sich und Kölns 17-jähriger Youngster Ole Boelke belohnte sich in seinem ersten Bundesligaspiel mit seinem ersten Treffer – 2:0 in der 37. Spielminute. Und die Zwei-Tore-Führung war zu diesem Zeitpunkt auch verdient, weil die Kölner taktisch klug standen und Mülheim wenig Raum ließen. Erst, als Lukas Windfeder eine von insgesamt zwei Gästeecken zum Anschluss nutzte (42.) und Malte Hellwig dann zum Auftakt der Schlussphase einen Konter mit dem Ausgleich abschloss (53.), drohte die Partie zu kippen. Zumal Mülheim kurz darauf eine hochkarätige Möglichkeit zur Führung vergab. „Das war für uns in dieser Phase auch gut“; freute sich Henning, „zu lernen, damit umzugehen. Und unsere Jungs sind damit sehr stabil umgegangen, haben in der Schlussphase das Spiel wieder an sich gerissen und die Energie in die richtige Richtung gelenkt.“ Und diese Energie führte direkt in den Mülheimer Schusskreis: Halblinks zog Gomoll argentinisch ab und traf zum 3:2, was zwei Minuten vor dem Ende zugleich der Endstand war.

Mülheims Coach Omar Schlingemann war dann nach der Partie auch bedient: „Das war Mist – nicht mehr und nicht weniger. Wie in jedem Spiel gegen Köln waren wir im ersten Viertel vom Tempo, das sie spielen, überrascht. Köln war griffiger und konsequenter und wir mussten zu viel investieren, um das Balltempo hochzuhalten. Das lief alles zu künstlich. Erst nach dem 0:2 fangen wir an, mit dem Tempo zu spielen, das wir von Anfang an brauchten. Es hat die Mannschaft gewonnen, die am besten verteidigt und in den kleinen Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Nun müssen wir halt am kommenden Wochenende mit sechs Punkten reagieren.“
Rot-Weiss Köln – Uhlenhorst Mülheim 3:2 (1:0)
Tore:
1:0 Tom Grambusch (16., 7m)
2:0 Ole Boelke (37.)
2:1 Lukas Windfeder (42., KE)
2:2 Malte Hellwig (53.)
3:2 Jonas Gomoll (58.)

Düsseldorf müht sich zu Sieg gegen Mülheim
Die Damen von Titelanwärter Düsseldorfer HC haben sich am Sonntagnachmittag zu einem 2:0 (2:0)-Sieg im West-Derby gegen Uhlenhorst-Mülheim gemüht. Dabei genügte dem DHC ein ordentliches erstes Viertel, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

„Im ersten Viertel hatten wir noch Tempo, da haben wir die Räume noch genutzt und haben auch die Tore erzielt. Aber dann haben wir offensiv wie defensiv den Dienst eingestellt“, bemängelte DHC-Coach Nico Sussenburger. „Am Ende zählen die drei Punkte, aber ich finde, bei unserem Anspruch und unter den Voraussetzungen war das heute deutlich zu wenig und nicht ausreichend – ganz unabhängig vom Gegner.“

Das Spiel begann, wie man es sich bei dieser Konstellation hätte vorstellen können. Der DHC legte mit Tempo los und ging nach fünf Minuten in Führung, als Elisa Gräve freistehend einen schnellen Linksangriff abschloss. Und kur vor der Viertelpause legte Sabine Markert per Strafecke das 2:0 nach (14.). In der Folge allerdings ging bei Favoriten die spielerische Struktur immer mehr verloren. Mülheim nutzte das und spielte insgesamt gut mit, erarbeitete sich auch die eine oder andere Torchance. Doch man belohnte sich dafür nicht. Dazu hätte Trainer Benjamin Hinte im vierten Abschnitt gern einen Siebenmeter für ein Stockschlagen bekommen. Düsseldorf hatte zwar weiter mehr vom Spiel, aber kam eher zufällig zu Kreisszenen und spielte auch seine sonst so gefährlichen Konter nicht gut zu Ende. So blieb es bei dem 2:0-Arbeitssieg.

Uhlen-Trainer Hinte: „Ich denke, es war heute ein insgesamt gutes Spiel von uns, in dem wir auch unsere Chancen hatten. In jedem Fall war es eine deutliche Steigerung zu letzter Woche. Wir haben als Mannschaft gut dagegengehalten. Und: Gegen ein Topteam muss man sich auch mal mit einer guten Leistung zufrieden geben.
Düsseldorfer HC – Uhlenhorst Mülheim 2:0 (2:0)
Tore:
1:0 Elisa Gräve (5.)
2:0 Sabine Markert (14., KE)

Die Eulenfänger bei Sport vor Ort an der Grundschule am Klostermarkt

Im 1. Schulhalbjahr ist Mirja Zöller mit den Eulenfängern im Rahmen der Kooperation Sport vor Ort an der Grundschule am Klostermarkt. 19 Kinder haben sich bereits für Hockey angemeldet. Das Sport vor Ort-Programm wird durch den MSB koordiniert – bislang nehmen 11 Mülheimer Grundschulen teil und neben uns noch 7 weitere Mülheimer Sportvereine.

Mirja mit den Kids und Britta Ihde von der Klostermarktgrundschule

Westderbys in der Bundesliga bei RW Köln und Düsseldorfer HC

Am Wochenende stehen für unsere Bundesliga-Teams Westklassiker auf dem Programm:
Die Herren spielen am Samstag um 12:00 Uhr bei RW Köln – die Damen müssen am Sonntag um 12:00 Uhr beim Düsseldorfer HC ran!
Grünweiße Unterstützung vor Ort ist wichtig!

Westderby in Köln und Düsseldorf

Knaben C gewinnen die Ruhrbezirksliga

Nach den C Mädchen holten sich auch die C Knaben am Wochenende den Sieg in der Ruhrbezirksliga. Anders als die Mädels machten es die Jungs jedoch spannend bis zur letzten Minute.

Zum Team um Trainer Felix Damberger gehörten: Paris Welzel, Fritz Prieur, Warner van Gessel, Moritz Blasch, Michel Brummer, Niko Dalhoff, Leonard Kaul, Ruben Godschalk, Luis Andorfer (TW), Jimmy Boes, Friedrich von Mecklenburg, David Drews (W), Marlon Neiß


Man startete in den letzten Spieltag mit 3 Punkten Vorsprung auf Verfolger HC Essen. Nach dem ersten Spiel – gegen selbigen – war dieser Vorsprung durch eine 0:1 Niederlage dahin. Im nächsten Spiel holte sich Essen mit einem 7:2 Sieg gegen Raffelberg drei weitere Punkte. So musste nun im letzten Spiel der Saison ein möglichst hoher Sieg unserer Jungs gegen die Kahlenberger her.

Auf das schnelle 1:0 folgte der 1:1 Ausgleich und am Spielfeldrand war man sich einig: das wird dann wohl nichts mehr… Die Jungs aber ließen sich nicht beirren und verwandelten viele der zahlreichen Torchancen. Zwei Minuten vor Schluss stand es 5:1 und am Spielfeldrand wurde hektisch gerechnet – ein Tor fehlt noch! Auf geht’s Jungs! Tatsächlich, ein Penalty in letzter Minute brachte das ersehnte noch fehlende Tor – doch beim Abpfiff fing der HCE an zu jubeln. Was war das, hatte man sich verrechnet?

Noch einmal rauchten die Köpfe, dann musste auch der HCE einsehen: mit gleich vielen Punkten und gleicher Tordifferenz, aber zwei geschossenen Toren mehr landeten die Uhlenhorster Jungs auf dem ersten Platz der Tabelle und der Jubel war ihrer

Herren mit erstem Sieg in der neuen Saison

Nach dem 2:2 in der Neuauflage des DM-Endspiels gegen den Mannheimer HC zeigten sich die Herren gegen TSV Mannheim in Torlaune und holten beim 8:0 den ersten Saisonsieg. Am nächsten Samstag geht es um 12:00 Uhr bei RW Köln weiter.

Jan Nitschke erzielt nach langer Verletzungspause seinen ersten Treffer

Spielberichte Hockeyliga:

Verdientes 2:2 zwischen Mülheim und Mannheim

Im Topspiel des Samstagnachmittags trennten sich die Herren von Uhlenhorst Mülheim und Mannheimer HC am Ende verdient unentschieden 2:2. Noch vor wenigen Monaten standen sich die beiden Teams im Finale um die deutsche Meisterschaft gegenüber und auch diesmal hatte das Spiel trotz der leistungsgerechte Punkteteilung einiges an Spannung zu bieten.

Die Gastgeber erwischten dabei den besseren Start ins Spiel und drängten die Mannheimer früh vor das eigene Tor. Doch auch der MHC brauchte nicht lange, um warm zu werden und erzielte prompt den ersten Treffer in der 13. Spielminute durch Raphael Hartkopf. „Wir sind eigentlich gut gestartet und haben dann aus dem nichts das Gegentor bekommen“, beschrieb Uhlen-Coach Omar Schlingemann diese Anfangsphase. Der amtierende deutsche Meister antwortete aber schnell und erzielte mit einer verwandelten Ecke durch Benedikt Fürk den Ausgleich (19). Nach einer spannenden ersten Halbzeit ging es mit dem Unentschieden in die Pause.

Nach Wiederanpfiff blieben beide Teams auf Augenhöhe, darauf bedacht, nicht den möglicherweise entscheidenden Fehler zu machen. Mannheim kombinierte sich immer wieder ansehnlich nach vorne und wurde in der 39. Minute durch Justus Weigand belohnt, der zur erneuten Führung traf. Doch wieder war es eine Ecke, die wenige Minuten später den Ausgleich brachte und die Timm Herzbruch kurz vor der letzten Viertelpause versenkte (43.). In der Schlussphase ging es dann nochmal hin und her und die Gäste hatten etwa zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff die letzte große Chance durch eine Kurze Ecke. Doch auch die Schlussecke wurde von den Mülheimern abgewehrt und so blieb es beim verdienten Unentschieden der beiden Topteams.

„Wir hätten mit etwas Glück sicher noch gewinnen können. Trotzdem haben wir heute sehr gut gespielt und sind zufrieden mit der Leistung der Mannschaft“, betonte MHC-Coach Michael McCann nach dem Spiel. Auch Schlingemann konnte mit dem Punktgewinn insgesamt gut leben: „Mannheim hatte am Ende nochmal die Möglichkeit zum Sieg, aber es war schon über weite Strecken ausgeglichen und deswegen können wir auch zufrieden sein.“

Am Sonntag ist der Mannheimer HC dann in Krefeld beim CHTC zu Gast, während die Uhlen vor heimischer Kulisse den starken Aufsteiger TSV Mannheim empfangen.
Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 2:2 (1:1)
Tore:
0:1 Raphael Hartkopf (13.)
1:1 Benedikt Fürk (19., KE)
1:2 Justus Weigand (39.)
2:2 Timm Herzbruch (43., KE)

Torhungriger Meister lässt TSVMH keine Chance
Der TSV Mannheim ist, nach guten Leistungen am ersten Wochenende, bei Meister Mülheim am Sonntag eine bittere 0:8-Niederlage hinnehmen müssen. Die Ruhrstädter präsentierten sich von Beginn an in Spiel- und Torlaune, während sich im Spiel der Kurpfälzer das Fehlen von vier Stammspielern, unter anderem des wichtigen Ideengebers Paul Kaufmann doch sehr bemerkbar machte.

“Das war schon ein einseitiges Spiel”, so Omar Schlingemann. “Wir haben das aus einem guten Mittelfeld um Jan Schiffer herum sehr dominiert. Es gab nur eine kurze Schwächephase, die Mannheim aber nicht ausnutzen konnte.”
“Wir haben im zweiten Viertel eine gute Chance aufs 1:2, dann verlierst du hier zumindest nicht so deutlich. Aber wir kreieren auch vorn im Eins-gegen-Eins zu wenig Gefahr, das müssen wir uns vorwerfen. Letztlich ist es auch ein bisschen dem Spielverlauf geschuldet, dass es am Ende so deutlich war, denn wir kassieren in Unterzahl zwei Tore und brechen dann ein.”

Das 1:0 fiel schon früh durch einen Eckennachschuss von Laurens Halfmann. Jan Nitschke ließ direkt nach der ersten Viertelpause das 2:0 folgen. Der TSVMH hätte dann das 1:2 machen können, doch ließ zwei gute Gelegenheiten ungenutzt. Stattdessen war es Routinier Tobias Matania, der eine Ecke zum 3:0 verwertete und damit die Hoffnungen der Gäste runterschraubte.
“Letztlich ist es so: Wenn die Batterie der Mülheimer mal ins Laufen kommt und die Jungs Bock haben aufs Toreschießen, dann kassierst du halt auch mal acht Tore”, so Vörg. Sein Team war gerade nur zu Zehnt, weil Möker mit Gelb auf der Strafbank saß, als Hiebendaal und Herzbruch mit einem Doppelschlag auf 5:0 erhöhten.
Im letzten Viertel überranten die Hausherren die nun schon frustrierte Gäste-Abwehr immer wieder, so dass Hellwig, erneut Halfmann und Mazkour den Score bis auf 8:0 ausbauten.
Uhlenhorst Mülheim – TSV Mannheim 8:0 (3:0)
Tore:
1:0 Laurens Halfmann (7., KE)
2:0 Jan Nitschke (16.)
3:0 Tobias Matania (22., KE)
4:0 Tom Hiebendaal (43.)
5:0 Timm Herzbruch (43.)
6:0 Malte Hellwig (52.)
7:0 Laurens Halfmann (54.)
8:0 Elian Mazkour (56.)

Damen mit eher enttäuschendem Heimwochenende

Das hatte sich unsere Damen sicher anders vorgestellt: Nachdem sie am Samstag trotz 0:3-Rückstand zumindest noch einen Punkt gegen Rüsselsheim holen konnten, verloren sie heute deutlich mit 0:7 gegen den deutschen Vizemeister UHC Hamburg. Weiter geht es für das Team am nächsten Sonntag um 12:00 Uhr beim Düsseldorfer HC.

Die Damen mussten sich mit einem Punkt zufrieden geben

Spielbericht Hockeyliga:
Aufsteiger Rüsselsheim ringt Mülheimerinnen Punkt ab
Uhlenhorst Mülheim musste im dritten Spiel der noch jungen Saison einen Dämpfer hinnehmen und kamen gegen den Rüsselsheimer RK nur zu einem 3:3-Untentschieden. Erst in der 58. Minute konnten die Gastgeberinnen per Ecke von Dinah Grote den Ausgleichstreffer erzielen.

Die Gäste kamen stark ins Spiel und konnten bereits in der 4. Minute durch Petra Ankenbrand in Führung gehen. Rüsselsheimer Trainer Norman Hahl lobte seine Mannschaft in dieser Phase: „Wir sind super ins Spiel gekommen und konnten viele Nadelstiche nach vorne setzen.“ Die Gäste schafften es, die Uhlen durch eine starke Defensive und viel Druck nach vorne in Schach zu halten. So ging es mit der knappen Führung für die Rüsselsheimer in die Halbzeit.

Auch im zweiten Durchgang ging der Matchplan der Gäste auf. Abermals ließen sie den Gastgebern kaum Chancen auf den Ausgleich und dominierten das Spielgeschehen weiterhin. Uhlen-Trainer Benjamin Hinte konnte dem RRK hier nur Lob aussprechen: „Die Rüsselsheimerinnen haben hervorragend gespielt, sie waren griffig und haben mit viel Biss gespielt. Man hat gemerkt, dass sie auf jeden Fall gewinnen wollten.“ Nachdem beide Mannschaften über weite Strecken der Partie defensiv stabil standen, ging es in der Schlussviertelstunde noch einmal auf und ab. Zunächst bauten die Süddeutschen ihre Führung mit einem Doppelschlag auf 3:0 aus (43./44.), ehe Mülheim ein starkes letztes Viertel hinlegte und damit doch noch zum Ausgleich kam: Erst Maikle Schaunig (50.) aus dem Spiel heraus und schließlich Dinah Grote per Strafecke (58.) sorgten in der Schlussphase für einen versöhnlichen Abschluss für Mülheim.

Trotz des perfekten Starts musste Hahl sein Team dann doch kritisieren: „Im letzten Viertel sind wir mental eingebrochen, waren nicht mehr so fokussiert und haben den Uhlen zu viele Chancen gegeben.“ Obwohl ein Sieg für die Gäste einer ordentlichen Überraschung gleichgekommen wäre, konnte sich der Aufsteiger mit dem Unentschieden doch seinen ersten Punkt in der hockeyliga erspielen. Mülheims Trainer Hinte konnte mit der späten Punkteteilung denn auch nicht zufrieden sein: „Wir haben erst im letzten Viertel angefangen, richtig Hockey zu spielen. Daher müssen wir uns mit diesem einen Punkt zufrieden geben.“
Uhlenhorst Mülheim – Rüsselsheimer RK 3:3 (0:1)
Tore:
0:1 Petra Ankenbrand (4.)
0:2 Saskia Wülfing (43.)
0:3 Mara Bentscheck (44., 7m)
1:3 Aina Lilly Kresken (45.)
2:3 Maike Schaunig (50.)
3:3 Dinah Grote (58., KE)

Viererpack von Micheel, trotz schwerer Kieferprellung
Der UHC Hamburg konnte sich am Sonntag in Mülheim für die klare 1:4-Niederlage am Vortag in Düsseldorf eindrucksvoll rehabilitieren. Gegen die Uhlen, die am Vortag noch mit einer Charakterleistung ein 0:3 gegen Rüsselsheim im letzten Viertel in ein 3:3 gedreht hatten, dominierten die Hamburgerinnen von Beginn an und führten zur Pause entsprechend schon mit 4:0. Herausragend zweifellos Lena Micheel, die trotz am Donnerstagabend im Training erlittener schwerer Kieferprellung nicht nur spielte, sondern mit einem Viererpack entscheidenden Anteil am Sieg des UHC hatte.

„Man kann es wohl so sagen: Wir hatten einen schlechten Tag und der UHC einen sehr guten erwischt“, fasste UHC-Trainer Benni Hinte nach der Partie zusammen. „Das geht leider sogar in der Höhe in Ordnung. Wir hatten nach der Pause drei Hundertprozentige, aber wenn man davon keinen nutzt, darf man sich auch nicht beschweren. Jetzt ist das Wichtigste, das abzuhaken und als Mannschaft positiv da rauszukommen.“
Claas Henkel war natürlich erfreut: „Die Mannschaft hat die richtige Antwort auf das Match in Düsseldorf gegeben. Natürlich ist das im Moment schwierig mit der Kaderkonstellation und so vielen Ausfällen, aber wir haben alle gesagt, dass das kein Alibi sein kann. Die, die in Düsseldorf auf dem Platz standen haben ‚underperformed‘, darüber waren wir uns alle einig. Heute hatten wir kaum Schwächephasen. Und selbst in Unterzahl hat das Team es sehr gut gemacht. Das war ein toller Entwicklungsschritt heute!“

Es war Youngster Lisa Musci, die genau wie Marlene Wiewiorra eigentlich erstmal nur zum erweiterten Trainingskader gehören sollte und nun schon Einsätze erhielt, die mit ihrem ersten Bundesligator das 0:1 erzielte. Die Gäste bestimmten das Geschehen deutlich und legten auch sofort nach. Es war Lena Micheel, die am Donnerstag einen Schläger im Training gegen den Kiefer bekommen hatte und im Krankenhaus genäht werden musste, die auf 2:0 erhöhte und damit ihren Einsatz, trotz schwerer Kieferprellung, rechtfertigte.
Doch damit hatte die Nationalspielerin, die mit leuchtend blauem Tapeverband am Unterkiefer leicht zu erkennen war, noch lange nicht genug. In der 17. Und 19. Minute machte sie ihren Hattrick perfekt und bescherte dem UHC die klare 4:0-Pausenführung. Mülheim kam eigentlich gut aus der Kabine und wehrte sich gegen die klare Niederlage, vergab aber beste Einschusschancen am Stück. Als Eileen Mävers schließlich auf 0:5 erhöhte, war auch der letzte Widerstand gebrochen. Erneut Micheel mit ihrem vierten Treffer und Teresa Martin Pelegrina erhöhten gar noch auf 0:7.
Uhlenhorst Mülheim – UHC Hamburg 0:7 (0:4)
Tore:
0:1 Lisa Musci (10.)
0:2 Lena Micheel (13.)
0:3 Lena Micheel (17.)
0:4 Lena Micheel (19.)
0:5 Eileen Mävers (41.)
0:6 Lena Micheel (58.)
0:7 Teresa Martin Pelegrina (60.)

Die Eulenfänger an der Krähenbüschken-Grundschule

Zum Start des neuen Schuljahrs steht an der Krähenbüschken-Grundschule Schnupperhockey für die Erstklässler auf dem Programm.
Ab jetzt können sich die Schüler anmelden, um nach den Herbstferien bei der Talentsichtungsgruppe „Hockey“ mitzumachen – Ein Projekt zwischen Schule und Verein, gefördert durch den LSB. Zum Start haben bereits rund 45 Kinder die Möglichkeit genutzt und Hockey ausprobiert.

Die Eulenfänger an der Krähenbüschen-Grundschule mit Jakob aus den Knaben E, Mirja Zöller und der Schulleiterin Birte Kellermann

Doppel-Heimspielwochenende im Waldstadion

Jetzt geht es auch endlich im Waldstadion wieder los mit der Hockey-Bundesliga – und gleich mit 4 Heimspielen bei besten Wetteraussichten!
Die Bühne ist bereitet – hier ist das Programm:

  • Samstag, 13:30 Uhr: 1. DAmen gegen Rüsselsheim
  • Samstag, 16:00 Uhr: 1. Herren gegen Mannheimer HC
  • Sonntag, 12:00 Uhr: 1. Damen gegen UHC Hamburg
  • Sonntag, 14:30 Uhr: 1. Herren gegen TSV Mannheim

Kommt vorbei und unterstützt unsere Teams!

Doppel-Heimspieltag im Waldstadion - live vor Ort oder live auf Uhlen.TV

Mädchen C gewinnen die Ruhrbezirksliga

Tolle Leistungen unserer Mädchen C1: nach 4 Spieltagen gewinnen sie mit 12 Punkten Vorsprung die Bezirksliga im Ruhrbezirk!
In der Vierer-Gruppe mit Kahlenberg, Raffelberg und ETUF siegte das Team um Trainerin Anna Windfeder insgesamt 9 Mal. Nur ein einziges Spiel wurde verloren. Vor allem das Camp am Ende der Sommerferien bereitete die Mädchen gut auf die letzten beiden Spieltage vor, so dass nach 3 Siegen am 3. Spieltag der 1. Platz schon nicht mehr zu nehmen war.
Glückwunsch an die Mädchen C und ihre Trainerinnen!

Glückwunsch an die Mädchen C: Paulina Becker, Marlene Goldenberg, Frida Loske, Filippa Lehmkuhl, Mara Marzi, Clara Neust, Nele Rakowski, Ida Schönfeld, Philine Schönfeld, Ellis van Gessel, Nele Rakowski und Trainerin Anna Windfeder

Hockey-Bundesliga: Damen nehmen 4 Punkte aus Berlin mit – Herren mit holprigem Start

Unsere Damen haben in Berlin einen starken Start in die neue Bundesliga-Saison hingelegt und wichtige 4 Punkte mitgenommen! Die Herren hatten den erwartet schwierigen Start mit einer sehr ersatzgeschwächten Mannschaft, aber dennoch wäre mehr als ein Punkt drin gewesen.
Bereits am Wochenende wollen beide Teams zuhause im Uhlenhorster Waldstadion beim Doppel-Heimspieltag am Samstag (13:30 Uhr Damen gegen Rüsselsheim/16:00 Uhr Herren gegen Mannheimer HC) und Sonntag (12:00 Uhr Damen gegen UHC Hamburg/14:30 Uhr Herren gegen TSV Mannheim) nachlegen!

4 Punkte und neues OSAKA-Outfit für unsere Bundesliga-Damen

Berichte Hockeyliga:
Mülheimer „Uhlen“ schlagen Wespen deutlich
Die Mülheimer Damen fahren zum Saisonauftakt einen ungefährdeten 5:1-Sieg bei den Zehlendorfer Wespen ein. Zwar gingen die Berlinerinnen schnell in Führung, allerdings fanden dann die Gäste immer besser in die Partie. Spätestens im zweiten Durchgang war Mülheim spielbestimmend und sorgte schnell für eine Vorentscheidung.

Wir haben ordentlich angefangen“, stellte Wespen-Trainer Carsten Vahle fest, „generell haben wir in der ersten Halbzeit konstruktiv nach vorne gespielt.“ So war es gar nicht allzu überraschend, dass die Berlinerinnen in Führung gingen: Herausgeberin Emily Gesch verwandelte den Abpraller der ersten Wespen-Ecke zum 1:0 (4.). Doch in der Folge stellte vor der Mülheimer Sturm die Berliner Verteidigung immer wieder vor Herausforderungen (27.). Noch vor der Pause konnte Dinah Grote vom Punkt den Ausgleich erzielen.

Nach dem Seitenwechsel verloren die Wespen fast gänzlich den Zugriff auf die Partie. Erst brachte Maren Kiefer die Gäste kurz nach Wiederanpfiff in Führung (32.), dann brachte ein schwaches drittes Viertel die Hausherrinnen vollends ins Hintertreffen: Mülheim zog durch Tore von Aina Lilly Kresken und Toni Meister auf 4:1 davon (38./42.). Den Schlusspunkt in einer nun immer einseitiger werdenden Partie setze wieder Kiefer, die zu Beginn des Schlussviertels bereits den 5:1-Endstand erzielte.

„Das war generell ein sehr guter Saisonauftakt“, freute sich denn auch „Uhlen“-Coach Benjamin Müller. „Meine Mädels haben von Anfang an taktisch gut und nach vorne sehr zielorientiert gespielt. Vor allem haben wir uns nach dem frühen 0:1 nicht aus dem Konzept bringen lassen, weitergespielt und auch nach der Führung unser System konsequent durchgespielt und den Druck aufrechterhalten.“ Wespen-Trainer Vahle war bei seinem Team zumindest mit den anfänglichen Offensivbemühungen zufrieden, gab aber auch zu, dass das eigene Spielsystem schon im Verlauf der ersten Halbzeit Lücken offenbarte: „Wir haben schon im zweiten Viertel die Struktur in der Defensive verloren und uns mit den schnellen Mülheimer Angreiferinnen schwergetan. Vor allem in der Rückwärtsbewegung konnten wir da nicht immer schnell genug umschalten. Fünf bis sieben schwache Minuten nach der Pause brechen uns das Genick. Da machen wir zu viele individuelle Fehler, die bitter bestraft werden. Wir müssen daraus Lehren ziehen und morgen gegen Düsseldorf in der Defensive mehr Zugriff auf das Spiel bekommen.“

Zehlendorfer Wespen – Uhlenhorst Mülheim 1:5 (1:1)
Tore:
1:0 Emily Gesch (4., KE)
1:1 Dinah Grote (27., 7m)
1:2 Maren Kiefer (32.)
1:3 Aina Lilly Kresken (38., KE)
1:4 Toni Meister (42.)
1:5 Maren Kiefer (48.)

Verdientes Remis zwischen BHC und “Uhlen”
Am zweiten Spieltag der Saison konnten sich die BHC-Damen mit einem 0:0-Unentschieden gegen die Gäste aus Mühlheim ihren ersten Punkt sichern. Die Mülheimerinnen überzeugten mit guten Situationen im Kreis, konnten jedoch an ihren 5:1-Erfolg aus dem ersten Saisonspiel gegen die Wespen nicht anschließen.

Trainer Benjamin Hinte zeigte sich trotz des Unentschiedens zufrieden: ,,Wir haben sehr gut gespielt und haben das umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Allerdings ist oft der letzte Pass nicht angekommen, weshalb wir viele Chancen vergeben haben.’’

Die BHC-Damen überzeugten gegen die starken Ruhrstädterinnen durch eine gute Defensive, konnten sich jedoch im Angriff nicht genug Chancen verschaffen und mussten sich somit mit dem Punkt zufrieden geben. Der neue BHC-Coach Stan Huijsmans zeigte sich trotzdem zufrieden, kritisierte jedoch die wenigen Chancen seiner Mannschaft. ,,Wir sind zufrieden mit dem einen Punkt, hätten dieses Spiel jedoch auch gewinnen können.’’ Trotz der Niederlage gegen Düsseldorf am Samstag, befand Huijsmans die Leistung gegen die Uhlen aber als insgesamt schwächer.

Die beiden Mannschaften blieben das gesamte Spiel auf Augenhöhe und scheiterten beide an vielen vergebenen Chancen. Oft bestimmten die gut sortierten Defensivreihen beider Teams das Spielgeschehen. Eine kurze Ecke für die Gäste hätte in der Schlussphase die Führung bedeuten können, wurde jedoch durch eine hervorragende Parade der Berliner Torfrau vereitelt und so blieb es bei einem 0:0-Endstand.

Am nächsten Wochenende haben die Uhlen gegen den Rüsselsheimer RK die Chance auf ihren zweiten Sieg und die BHC Damen wollen im Berliner Derby gegen die Wespen ihren ersten Dreier erspielen.

Berliner HC – Uhlenhorst Mülheim 0:0 (0:0)

Polo-Herren schlagen Meister Mülheim in der Schlussphase
Die Herren des Hamburger Polo Clubs sind schon wie im Vorjahr mit einem Sieg gegen den Deutschen Meister und Titelverteidiger Uhlenhorst Mülheim in die Hockeyliga-Saison gestartet. Vor rund 200 Zuschauern siegte die Mannschaft von Trainer Matthias Witthaus am Samstag nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2. Allerdings trat der Titelverteidiger mit vielen jungen Spielern an. „Aktuell fehlen neun Akteure aus der Finalmannschaft der vergangenen Saison“, erklärte Gäste-Trainer Omar Schlingemann nach der Partie.

Die erste Chance indes hatte seine Mannschaft nach rund zehn Minuten, doch Polo-Torwart Niklas Garst konnte gegen Elian Mazkour das 0:1 gerade noch verhindern. Es war die sehenswerteste Situation im ersten Viertel. Im zweiten Viertel hatte dann Polo mehrfach Chancen, in Führung zu gehen. Erst schoss Constantin Staib die Kugel links am HTCU-Kasten vorbei. Kurz darauf machte es ihm dann Franz Lindengrün nach. Verteidiger Oliver Binder legte anschließend ein bemerkenswertes Solo hin, schob die Kugel aber rechts am Tor vorbei. Die Strafe für die ausgelassenen Möglichkeiten folgte 16 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff.: Mülheims Tom Hiebendaal nahm einen Pass auf und erzielte aus der Drehung heraus aus kurzer Entfernung den Führungstreffer für den Meister.

Dem psychologisch wichtigen Tor vor der Pause folgte kurz nach Beginn des dritten Viertels und mittlerweile kräftigem Regen das 2:0 durch einen von Timm Herzbruch verwandelten Siebenmeter (32.). „So richtig haben wir danach nicht mehr daran geglaubt, die Partie zu drehen“, räumte Witthaus später ein. „Doch das Eckentor von Jonathan Fröschle zum 1:2 hat uns dann noch einmal einen Push gegeben.“ So nahm der Druck von Polo im letzten Viertel zu gegen die Gäste, die im Mittelfeld nicht mehr ganz sicher standen. Lindengrün bereitete schließlich mit einem Solo das 2:2 von Leon Willemsen vor, der die Kugel aus kurzer Entfernung versenkte (55.). Kurz darauf sorgte Binder in der 56. Minute mit einer verwandelten Strafecke für den umjubelten Siegtreffer.

„Mülheim hat das trotz der personellen Engpässe sehr gut gemacht und in Herzbruch einen gefährlichen Konterspieler. Ein 0:2 gegen den Deutschen Meister noch zu drehen, das ist natürlich mega“, freute sich Witthaus. Schlingemann nahm die Niederlage äußerlich gelassen hin. „Wir haben das mit den vielen jungen Leuten super gemacht und 2:0 geführt. Am Ende aber hat Polo natürlich viel Druck gemacht.“

Hamburger Polo Club – Uhlenhorst Mülheim 3:2 (0:1)
Tore:
0:1 Tom Hiebendaal (30.)
0:2 Timm Herzbruch (32., 7m)
1:2 Jonathan Fröschle (50., KE)
2:2 Leon Willemsen (55.)
3:2 Oliver Binder (56., KE)

Beide Trainer mit dem Remis nicht ganz zufrieden
Der Berliner HC und der HTC Uhlenhorst Mülheim haben sich am Sonntag mit 4:4 (2:3) voneinander getrennt. Das Unentschieden kam vor allem aufgrund dreier verwandelter Strafecken von Martin Häner zustande, der seine Mannschaft damit im Spiel hielt. Trotz der gerechten Punkteteilung waren beide Trainer nach dem Spiel nicht ganz zufrieden.

Beide Mannschaften spielten von Beginn an mutig und offensiv nach vorne. Der BHC hatte in den ersten Minuten mehr vom Spiel und traf per Strafecke durch Martin Häner zum 1:0 (12.). Doch die Antwort des Deutschen Meisters folgte prompt: Tom Hiebendaal konnte für den HTC Uhlenhorst ausgleichen (14.). Auch in der Folge war Mülheim druckvoller und ging durch Junioren-Europameister Moritz Ludwig in Führung, der ebenfalls per Strafecken traf (18.). Wieder nur zwei Minuten später war es erneut Martin Häner, der seine zweite Strafecke verwandelte und wiederrum ausglich (20.). Am Ende einer ausgeglichenen ersten Hälfte traf Jan Nitschke dann aus dem Spiel heraus zur knappen 3:2-Halbzeitführung für die Gäste.

Der BHC spielte auch mit dem knappen Rückstand weiter mutig nach vorne und konnte durch Martin Häners drittes Eckentor wiederum ausgleichen (35.). In der Folge war es ein umkämpftes und hochklassiges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten und zwei Torhütern, die einige Torchancen ganz stark vereitelten. Acht Minuten vor dem Ende traf Malte Hellwig zur erneuten Führung für die Gäste (52.) und der HTC Uhlenhorst sah wie der sichere Sieger aus, doch Lukas Kilpper gelang Minuten später der Ausgleich zum verdienten 4:4-Endstand (55.).

BHC-Coach Rein Van Eijk sah „ein gerechtes 4:4. Das haben sicher auch die Zuschauer so gesehen. Allerdings bin ich nicht ganz zufrieden, da in meinen Augen heute mehr drin gewesen wäre. Mit einer besseren Eckenquote und mehr Absicherung bei Kontern hätten wir das Spiel gewinnen können. Nichtsdestotrotz ist ein Punkt gegen den deutschen Meister auf jeden Fall in Ordnung.“

Auch Mülheims Trainer Omar Schlingemann sprach von einem „knappen Spiel, das wir hätten gewinnen können. Der Torwart von Berlin war in meinen Augen der beste Mann auf dem Platz, daher ärgert es mich ein wenig. Trotzdem ist der Punkt insgesamt okay.“

Berliner HC – Uhlenhorst Mülheim 4:4 (2:3)
Tore:
1:0 Martin Häner (12., KE)
1:1 Tom Hiebendaal (14.)
1:2 Moritz Ludwig (18., KE)
2:2 Martin Häner (20., KE)
2:3 Jan Nitschke (28.)
3:3 Martin Häner (35., KE)
3:4 Malte Hellwig (52.)
4:4 Lukas Kilpper (55.)

Es geht wieder los: Bundesliga-Start mit 4 Auswärtsspielen

Nach fast 4 Monaten Ligapause startet an diesem Wochenende die neue Bundesliga-Saison für unsere Damen und Herren – und es stehen gleich 4 Auswärtsspiele auf dem Programm!
Die Damen fahren nach Berlin und spielen am Samstag um 16:00 Uhr bei den Zehlendorfer Wespen und am Sonntag um 12:00 Uhr beim Berliner HC – gleich zwei ganz wichtige Spiele zum Start für unser Team mit einigen neuen Spielerinnen und ihrem neuen Trainer Moses Lodarmasse!
Die Herren treffen zum Auftakt wie im letzten Jahr auf den Hamburger Polo Club, aber dieses Mal in Hamburg am Samstag um 15:00 Uhr und dann geht es ebenfalls nach Berlin zum Spiel gegen den Berliner HC am Sonntag um 14:00 Uhr.
Wir drücken beiden Teams die Daumen für einen guten Start! Livestreams zu den Spielen beim BHC findet ihr hier: Hockeyliga.live!

Es geht wieder los: Hockey-Bundesliga 2019/2020