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Hockeyspielplan, 14./15. Januar 2012
Hier ist der aktuelle Hockeyspielplan zum Wochenende -
allen Teams viel Erfolg!
SPIELPLAN 011415
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
Nach einem wahren Krimi haben unsere Jungs es geschafft – sie stehen im Halbfinale der Deutschen Hallenhockeymeisterschaft und dürfen abermals die Reise nach Berlin antreten!
Natürlich freuen sich unsere Herren über grün-weiße Unterstützung am 21./22. Januar in Berlin! Einige Uhlen haben ihre Anreise und Unterbringung bereits organisiert.
Für alle, die gerne auch nach Berlin fahren möchten, Fahrgemeinschaften suchen, vielleicht noch einen Platz im Auto frei haben, oder noch Mitreisende für ein Gruppenticket bei der Bahn suchen, hier das Angebot vom Vorstand: Schickt eine Mail mit Eurem Angebot bzw. Nachfrage an eule1920@gmx.de und wir versuchen, Angebot und Nachfrage von Euch zusammen zu bringen! So kommen hoffentlich möglichst viele Uhlen nach Berlin, um vor Ort mit unseren Jungs zu zaubern!
Also meldet Euch bitte!
Der Vorstand
HTC Uhlenhorst e.V.
A-Knaben gewinnen den 25. Bayer-Pokal
Am 07. + 08.01.2012 fand beim RTHC Leverkusen der 25. Bayer-Pokal statt. Die 8 teilnehmenden A-Knaben-Teams kamen aus Hamburg (3 Teams), München, Frankfurt, Essen, Mülheim und Leverkusen. Gespielt wurde nach dem Modus der Deutschen Hallenmeisterschaft.
Dies bedeutet für die Mülheimer Jungs 3 Vorrundenspiele am Samstag gegen UHC Hamburg, ETuF Essen und Großflottbeker THGC. Im ersten Spiel zeigten die Mülheimer Jungs direkt ihr temporeiches Spiel, konnten in der Anfangsphase jedoch noch keine Treffer verbuchen, so dass es zunächst zu einem Gegentreffer kam. Dieser blieb aber der einzige Gegentreffer in diesem Spiel und am Ende kam es zum verdienten 8:1. Im zweiten Spiel ging es gegen ETuf Essen, die man bereits aus der Liga kennt. Das Spiel verlief einseitig und endete 12:0 für die Mülheimer A-Knaben. Im letzten Spiel am ersten Tag ging es gegen den Großflottbeker THGC, der ebenfalls die ersten 2 Spiele für sich entschieden hatte. Doch das temporeiche und präzise Spiel der Mülheimer Knaben-A ließ den Norddeutschen keine Chance und es kam zu einem 13:1 Kantersieg.
Als Gruppenerster spielten die Mülheimer im Halbfinale gegen HLC RW München, die Gruppenzweiter in der parallelen Gruppe wurden. Auch gegen die Süddeutschen brannte nichts an und mit einem 7:1 war das Finale erreicht. Im zweiten Halbfinale setzte sich der Club an der Alster gegen Großflottbek durch. Konnten die Alsteraner im temporeichen Finale noch den ersten Treffer der Mülheimer ausgleichen, so mussten auch sie sich letztendlich deutlich mit 6:1 geschlagen geben und der Bayer-Pokal ging somit zum HTC Uhlenhorst Mülheim. Neben dem Turniersieg stellten die Mülheimer mit Timm Herzbruch und Max Werner gleich zwei Spieler im von den Trainern gewählten All-Star-Team.
Spielergebnisse:
HTC Uhlenhorst Mülheim – UHC Hamburg 8:1 (Vorrunde)
HTC Uhlenhorst Mülheim – ETuF Essen 12:0 (Vorrunde)
HTC Uhlenhorst Mülheim – Großflottbeker THGC 13:1 (Vorrunde)
HTC Uhlenhorst Mülheim – HLC RW München 7:1 (Halbfinale)
HTC Uhlenhorst Mülheim – Der Club an der Alster 6:1 (Finale)
Die A-Knaben des HTC Uhlenhorst Mülheim:
Niklas Bosserhoff, Cornelius Heidmann, Malte Hellwig, Timm Herzbruch, Lukas Keffel, Fabian Kupetz, Jan Schiffer, Tobias Terber, Max Werner, Benjamin Zink
Trainer: Arndt Herzbruch, Robby Imdahl, Johannes Schmitz, Thilo Stralkowski
Betreuer: Sabine Herzbruch, Dirk Hellwig
Herren in der Endrunde!
Sieg im Viertelfinale nach Siebenmeterschießen

Kam, sah und traf: Ole Keusgen brachte sein Team per Last-Minute-Tor in die Verlängerung und verwandelte den entscheidenden Siebenmeter.
Und sie fahren schon wieder nach Berlin! Mit dem 9:7-Erfolg nach Siebenmeterschießen beim Berliner HC hat sich Hallenhockey-Bundesligist HTC Uhlenhorst in einem mitreißenden und spannungsgeladenen Match das Ticket für die ebenfalls in der Hauptstadt stattfindende DM-Endrunde verdient. Am Samstag, 21. Januar, treffen die Mülheimer im Halbfinale im Horst-Korber-Sportzentrum in Charlottenburg auf den UHC Hamburg, der sich am Samstag mit 8:7 nach Siebenmeterschießen gegen den SC Frankfurt 1880 durchgesetzt hatte. Das zweite Halbfinale bestreiten Rot-Weiss Köln (12:2 gegen den TuS Lichterfelde) und der Mannheimer HC (11:7 gegen den Harvestehuder THC).
„Wir haben gezeigt, dass wir in der Breite richtig gut besetzt sind. Das war ein ganz wertvoller Start in das neue Jahr“, frohlockte HTCU-Trainer André Henning nach dem Coup in der Sporthalle Schöneberg, wo die Gastgeber Trauer trugen, schließlich richten sie die DM-Endrunde aus und sind nun mit ihren Herren nicht dabei.
Dabei hatten die Berliner in der Anfangsphase der Partie Flagge gezeigt und nachdrücklich unterstrichen, dass sie sich von den Uhlen nicht den End- rundenspaß verderben lassen wollten. Der HTCU kam schwer in Bedrängnis, geriet folgerichtig in Rückstand und durfte sich bei Ecken-Killer Felix Reuß bedanken, dass er im Spiel blieb. Dann nahmen aber die Gäste Fahrt auf, der Ausgleich von Johannes Schmitz war das Signal zum Aufbruch, die folgenden Treffer von Thilo Stralkowski und durch den jungen und frech aufspielenden Jan Nitschke untermauerten die Dominanz der Westdeutschen auf dem Berliner Parkett. Pech für die Uhlen, dass dann der reguläre Treffer von Kapitän Jan Philipp Rabente keine Anerkennung fand, der irreguläre BHC-Treffer im Gegenzug aber sehr wohl. Rabente sorgte in der Schlussminute der ersten Halbzeit aber doch für eine einigermaßen beruhigende Führung.
Halbzeit zwei gehörte den Gastgebern, die Tor um Tor herankamen, zudem durch Bastian Timm beim Stand von 3:4 einen Siebenmeter vergaben (Reuß war zwischen den Pfosten auf dem Posten) und in der 55. Minute in Führung gingen. Der HTCU hatte offensiv nur ganz wenig anzubieten. Dafür dies von ganz hoher Bedeutung: In Überzahl erzielte der in dieser Phase zum Stürmer umfunktionierte Ole Keusgen nach 29-minütiger Torflaute der Uhlenhorster kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich. Und noch einmal verrichteten die Mülheimer in Schöneberg Maßarbeit. Mit der einzigen verwandelten Ecke an diesem Tag stellte Nationalspieler Thilo Stralkowski in der Verlängerung in der 74. Minute die Weichen auf Siebenmeterschießen. In dem hatten die Mülheimer die besseren Nerven. Und den besseren Torhüter!
HTCU: Reuß, Breisig – Keusgen, Matania, Rabente, Fürk, Otto, Fleckhaus, Stralkowski, Rühr, Schmitz, Nitschke
Tore: 1:0 (9.) Timm, 1:1 (20.) Schmitz, 1:2 (26.) Stralkowski, 1:3 (27.) Nitschke, 2:3, 2:4 (30.) Rabente, 3:4 (40., KE) Arnold, 4:4 (52., KE) Häner, 5:4 (55.) Timm, 5:5 (59.) Keusgen
Verlängerung: 6:5 (63., KE) Häner, 6:6 (74., KE) Stralkowski
Siebenmeterschießen: 0:1 Rabente, 1:1 Zwicker, 1:2 Stralkowski, Arnold scheitert an Reuß, Matania scheitert an Knobloch, Gomoll scheitert am Pfosten, 1:3 Keusgen, Häner scheitert an Reuß
Ecken: 7 (3 Tore)/6 (1 Tor)
derwesten.de – Gerd Böttner
Über Berlin nach Berlin
Sonntag DM-Viertelfinale in der Hauptstadt

Rudelbildung in der Hauptstadt: Die Uhlen sind am Sonntag vor erwarteten 1.000 Zuschauern auf sich allein gestellt.
Wenn es zur regen Reisetätigkeit und damit zum munteren Pendelverkehr zwischen Mülheim und Berlin kommt, hat damit nicht einer im Lager des Hockey-Bundesligisten HTC Uhlenhorst ein Problem. Über Berlin nach Berlin, so lautet die kollektive Zielsetzung. Mit einem Sieg am Sonntag (16 Uhr) auf dem ultraschnellen Parkettboden der Sporthalle Schöneberg im DM-Viertelfinale gegen Gastgeber Berliner HC wollen sich die Mülheimer für die DM-Endrunde am 21. und 22. Januar in eben der Metropole qualifizieren.
Die Ruhepause hat den geschlauchten Uhlen gut getan. Mal die Füße hochlegen, vorzugsweise die Seele baumeln lassen. So die speziell auf die Nationalspieler zugeschnittene Ausrichtung. Als in der Staffel West die letzten Tore fielen, hatten Jan Philipp Rabente, Benedikt Fürk, Thilo Stralkowski und Tobias Matania noch die Champions Trophy in Neuseeland in den Knochen.
Die schmerzen nun nicht mehr, der Kopf ist frei und der Blick geht zielgerichtet nach Berlin, wo mit dem Lösen des Finaltickets der große Coup gelingen soll. Ohne Frage, die Uhlen sind heiß. Heiß auf das Finale an der Spree und heiß darauf, die letztjährige Hallenrunde vergessen zu machen, als sie mit der Niederlage in Krefeld die Viertelfinal-Teilnahme verspielt hatten.
An den Voraussetzungen soll es nicht liegen, wenn es am Samstag um 13.30 Uhr mit dem ICE in Richtung Hauptstadt geht. Tobias Matania laboriert zwar weiterhin an leichten Patellasehnen-Beschwerden, doch sein Einsatz ist nicht gefährdet. Allein Abwehrspieler Jan Gehlen fehlt, der Routinier muss immer noch seinem vor Wochen erlittenen Kieferbruch Tribut zollen. Als gute Wegzehrung dienen die Eindrücke beim Testspiel am Dienstag gegen Rot-Weiss Köln (Viertelfinalgegner der Domstädter, die vor dem HTCU Platz eins belegt hatten, ist der TuS Lichterfelde), das die bärenstarken Uhlenhorster auf dem schnellen Boden der Halle Lehnerstraße souverän mit 13:7 gewonnen haben. Auf dem Parkett in Schöneberg geht es freilich noch schneller zu. Und noch heißer! Wobei das ganze Programm greifen kann mit regulärer Spielzeit, Verlängerung und Siebenmeterschießen. Einer muss die Halle als Sieger verlassen. Und einer als trauriger Verlierer.
„Das wird eine ganz enge Kiste, das ist ja immer so,wenn du beim Gruppen-Ersten antreten musst“, blickt HTCU-Manager Horst Stralkowski auf einen Gang der höchst anspruchsvollen Art. „Aber wir wollen die Chance beim Schopfe packen. Wenn bei uns der ganze Kader gegen die kompakt stehenden Berliner mit ihren Leistungsträgern Pilt Arnold, Martin Häner und Martin Zwicker funktioniert und wir die Breite aufs Parkett kriegen, dann haben wir eine reelle Chance.“
Für HTCU-Trainer André Henning ist das Viertelfinale der Einstieg in ein Jahr, dem er mit großen Hoffnungen und Erwartungen begegnet. „Wir alle erhoffen uns eine gute Titelausbeute. In der Halle, auf dem Feld und in der EHL liegen drei bereit. In allen drei Wettbewerben sind wir nicht chancenlos. Was die Halle betrifft, war ich immer am zurückhaltendsten. Aber das hat sich geändert. Wir sind guten Mutes, gut vorbereitet und haben ein gutes Gefühl, wiewohl die Hürde extrem hoch ist.“ Für den jungen Coach werden „in einem engen Match“ Kleinigkeiten den Ausschlag geben. „Entscheidend wird sein, wer den Tick cleverer ist und wer den Funken mehr Siegeswillen hat.“
Dass der BHC, der die Tabelle auf dem Feld anführt und dort ab Ende März als heißer Rivale der Mülheimer gilt, seinerseits seine Chance nutzen will, liegt auf der Hand. Zum einen gilt der Status als Gastgeber und Hausherr, zum anderen geht es aus Sicht der Berliner darum, eine große Blamage abzuwenden, schließlich ist der BHC Ausrichter der DM-Endrunde. „Für die wäre es doch ganz bitter, die Karten abzureißen und selbst nicht am Start zu sein. Die werden heiß ohne Ende sein“, so Horst Stralkowski.
Viel Glück beim Unternehmen zweimal Berlin hin und zurück!
derwesten.de – Gerd Böttner
Olympia 2012: Christian Blasch ist dabei
Deutschlands Top-Schiri fährt im Sommer nach London

Einer der besten Schiedsrichter der Welt: Der Uhlenhorster Christian Blasch nimmt an den Olympischen Spielen teil.
Nachträgliche Bescherung für den Uhlenhorster Schiedsrichter Christian Blasch. Der lang gewachsene Mülheimer wurde für die Olympischen Spiele 2012 in London nominiert. “Blaschko” gehört zu den besten Unparteiischen der Welt und hat bereits bei allen wichtigen Hockey-Events mit seiner lockeren, kommunikativen Art zu pfeifen alle Top-Stars für sich gewonnen. Damit steht der erste Uhlenhorster Olympiateilnehmer fest. Herzlichen Glückwunsch!
Endrundentraum geplatzt
Nach der Niederlage gegen Etuf Essen fahren die Damen nicht zum Viertelfinale nach Berlin
HTC Uhlenhorst – Etuf Essen 4:6
DHC – HTC Uhlenhorst 4:4
WAZ, 19.12.2011, md
Die Hockeydamen des HTC Uhlenhorst haben den Einzug in die Endrunde um die deutsche Hallenhockeymeisterschaft verpasst und können sich dennoch erhobenen Hauptes aus ihrer ersten Bundesligasaison verabschieden.
Am Samstag unterlagen die Mülheimerinnen vor heimischem Publikum dem ETuF Essen mit 4:6 (2:4). Damit standen die Essenerinnen quasi als zweiter Endrundenteilnehmer hinter Rot-Weiß Köln fest. Denn die Mannschaft von Trainer Arndt Herzbruch musste am Sonntag nur noch die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten und Lokalrivalen HC Essen meistern, was dem ETuF mit einem erneuten 6:4-Erfolg auch gelang.
Der HTCU hatte sich nach der Niederlage am Samstag nur wenig vorzuwerfen. Lange Zeit hatten die Mülheimerinnen die Begegnung gegen die etwas erfahrenere Mannschaft aus der Nachbarstadt offen gehalten. Beide Teams hielten sich in der gut gefüllten Sporthalle an der Lehnerstraße nicht mit großartigem Abtasten auf, sondern legten sofort los. Nach sieben Minuten waren bereits vier Treffer gefallen und es stand 2:2. Darja Möllenberg hatte bereits in der 2. Minute getroffen. Daniela Terber erzielte nach einem Solo über die rechte Seite das sehenswerte zweite Tor. Nach elf Minuten gingen dann allerdings die Gäste erstmals in Führung. Dina Grote erhöhte nach 21 Minuten sogar auf 4:2. Dem HTCU machte in der ersten Hälfte vor allem die schwache Eckenverwertung zu schaffen. Im ersten Durchgang fand kein Versuch der Mülheimerinnen den Weg ins gegnerische Tor.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Essenerinnen dann ihre Souveränität und sorgten für die Vorentscheidung. Durch zwei Eckentreffer zogen die Rot-Weißen auf 6:2 davon (38.). Doch die Uhlenhorsterinnen gaben sich nicht geschlagen und kamen noch einmal zurück. Denn endlich klappte es auch mit den Ecken. Erst traf Darja Möllenberg (45.), dann Hanna Valentin (52.). Die Gastgeberinnen witterten beim Stand von 4:6 noch einmal Morgenluft. Zwei weitere Ecken fanden nicht den Weg ins Tor. So waren es am Ende die Essener Fans die ihrer Freude freien Lauf ließen: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.“
„Mit so wenig Eckentoren kannst du in der Bundesliga einfach kein Spiel gewinnen“, sagte Trainer Hanns-Peter Windfeder nach der Partie. Dennoch wollte der Coach seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil: „Wir haben trotz schwieriger Situation immer mutig nach vorne gespielt“, so der Coach.
Am Sonntag wollten sowohl die Uhlenhorsterinnen als auch der Düsseldorfer HC noch die theoretische Chance waren und es entwickelte sich in der Landeshauptstadt ein intensives, vom Kampfgeist geprägtes Spiel. Die 150 Zuschauer wurden trotz weniger Tore bestens unterhalten. Der HTCU lag dann drei Minuten vor dem Ende mit 4:2 in Front und hatte die letzten drei Punkte der Saison fast schon sicher. Doch dann musste Pia Lhotak nach einer umstrittenen Entscheidung für zwei Minuten vom Feld. Der DHC wechselte die Torhüterin aus, sodass der HTCU zu viert gegen sechs Düsseldorferinnen spielte. Ergebnis waren zwei Tore zum 4:4.
“Dass wir nicht nach Berlin fahren, ist nicht schlimm. In diesen beiden intensiven, engen Spielen haben wir zwei ganz wichtige Lektionen lernen können: 1. Ohne Kurze Ecken wird es schwer 2. Einen Vorsprung muss man auch mal über die Zeit bringen. Von daher war das ein gutes Wochenende zum Ende einer tollen Saison,” lautete das Fazit der Trainer Windfeder und Welsch.
C1-Knaben: Erfolgreicher Saisonstart
Lediglich sechs Mannschaften haben in diesem Jahr im Ruhrbezirk für die Bezirksoberliga gemeldet. Gespielt wird eine einfache Doppelrunde. Eine Endrunde findet nicht statt.
An den ersten beiden Spieltagen fuhren die Uhlen vier Siege gegen Kahlenberg (4:2), ETB (9:0), Hiesfeld (5:0) und ETUF (5:0) ein. Damit gehen unsere Jungs als Tabellenführer in die Weihnachtspause. Im neuen Jahr kommt es dann zum ersten Duell gegen die Knaben vom Club Raffelberg, die momentan den 2. Platz belegen.
Mit Derbysieg ins Viertelfinale
13:7 – Schicksal des KHTC ist besiegelt

Der HTCU experimentierte in der Defensive ein wenig. Entsprechend gab es Gesprächsbedarf der starken Nationalspieler Thilo Stralkowski und Jan Philipp Rabente (Foto: C. Windfeder).
Das Wunder fand letztendlich nicht statt, weil den HTC Uhlenhorst und Aufsteiger Kahlenberger HTC viel Qualität trennt. Nach dem standesgemäßen 13:7-Sieg im Lokalderby vor 800 Zuschauern in der RWE-Sporthalle stehen die Uhlen sicher im DM-Viertelfinale, während den einmal mehr großartig kämpfenden Kahlenbergern nach der achten Niederlage in Folge der bittere Schritt zurück in die Zweitklassigkeit nicht erspart bleibt. Die drei Punkte Rückstand gegenüber Neuss sind womöglich aufzuarbeiten, nicht aber das desaströse Torverhältnis.
In Mülheims guter Hockeystube hatte sich auch beim zweiten Derby die lokale Prominenz versammelt. Wie angekündigt, nahmen bei den Uhlenhorstern auch die geschlauchten Neuseeland-Reisenden Jan Philipp Rabente, Thilo Stralkowski, Tobias Matania und Benedikt Fürk ihren Dienst auf, das lokale Highlight wollten sie nun wirklich nicht verpassen. Vom Stamm fehlte allein Abwehrchef Jan Gehlen nach seinem bösen Kieferbruch. Den besseren Start in eine furiose Auftakt-Viertelstunde hatte der ums sportliche Überleben kämpfende und in Bestbesetzung angetretene KHTC um seinen Spieltrainer Tim Leusmann. Unter gütiger Mithilfe von Torhüter Felix Reuß, der sich nach einigen Anlaufschwierigkeiten fing, erzielte Kapitän Philip Hüsgen bereits in der 1. Spielminute die Führung. Als besagter Hüsgen wegen einer Fußverletzung behandelt wurde, erzielte Nationalspieler Stralkowski nach einer feinen Einzelleistung den Ausgleich. Mit dem munteren Torreigen ging es im ungebremsten Tempo weiter, erst nach der Ecke durch Stralkowski hatte sich der Favorit beim 5:3 gegen die wieder mit heißem Herzen agierenden Kahlenberger einen kleinen Vorteil erarbeitet. Jan Fleckhaus erhöhte noch vor der Pause auf 6:3, bei der ersten Ecke des KHTC traf Stefan Drewitz mit dem Pausenpfiff den Ball nicht richtig.
Im zweiten Abschnitt taten sich die Uhlenhorster zunächst schwer, warteten aber mit einem offensiven Kabinettstück auf. Innerhalb weniger Sekunden trafen Stralkowski von rechts und Ole Keusgen von links den Pfosten. „Nicht so präzise, bitte. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen“, meinte da HTCU-Manager Horst Stralkowski.
Noch einmal Hoffnung kam im Haus KHTC bei Hüsgens Anschlusstreffer zum 4:6 auf, doch dann legten die Uhlen den Schalter um, erhöhten das Tempo und zogen entscheidend auf 11:4 davon. Champions Trophy-Protagonist Thilo Stralkowski zeigte sich dabei erstaunlich frisch und so gar nicht müde. Die Treffer durch Jannik Otto, Rabente und Keusgen bereitete er mustergültig vor, das Tor zum 11:4 besorgte er gegen die nun überforderte KHTC-Abwehr persönlich.
Für die Leusmann-Auswahl sprach, das sie sich angesichts des Rückstands nicht wegbrach und sich mit weiteren Toren belohnte. Als Stralkowski in den Schlussminute den Schlusspunkt setzte, standen die KTHC-Anhänger längst auf der Tribüne und verbeugten sich vor ihrem Team: „Kahlenberg, Kahlenberg!“
derwesten.de – Gerd Böttner
Wieder lockt das Derby
Freitag Lokalduell in der RWE-Halle

Thilo Stralkowski ist genau wie seine Nationalmannschaftskollegen zurück aus Neuseeland und freut sich aufs Derby.
Weihnachten lässt noch ein wenig auf sich warten, aber für gute Stimmung ist an diesem Freitag (19.30 Uhr, RWE-Sporthalle) schon einmal gesorgt. Es ist angerichtet für das zweite Mülheimer Derby in der Hallenhockey-Bundesliga zwischen Gastgeber HTC Uhlenhorst und dem Kahlenberger HTC. „Die 1.500 Zuschauer im Hinspiel werden wir wohl nicht mehr bekommen, aber wir rechnen fest mit einer Kulisse im vierstelligen Bereich“, meinen unisono HTCU-Trainer André Henning und KHTC-Spielertrainer Tim Leusmann.
Was den Tabellen-Zweiten und stramm auf Viertelfinalkurs steuernden HTC Uhlenhorst und die in ganz schwerer See befindlichen Kahlenberger verbindet, ist die Hoffnung. Die Gäste in der eigenen Stadt hoffen nach dem süßen Auftaktsieg gegen Neuss und den sieben schmerzlichen Niederlagen in Serie auf das vorweihnachtliche Hockeywunder; die Uhlenhorster hoffen ihrerseits darauf, die Kölner im Schlussspurt doch noch zu überholen.
Druck ausüben
Großen Illusionen gibt sich Henning indes nicht hin. „Ich gehe davon aus, dass die Sache am Samstagabend nach dem Spiel der Kölner in Krefeld geklärt ist. Dass die sich das dann am Sonntag gegen Neuss noch nehmen lassen, ist extrem unwahrscheinlich. Wie auch immer, wir wollen mit einem Sieg gegen den KHTC ein bisschen Druck auf Köln ausüben.“

Christopher Rühr zeigte im Hinspiel bereits eine starke Leistung.
Auf etwaige Geschenke dürfen die Kahlenberger nicht hoffen. Auch nicht auf den einen oder anderen, der aus dem erfolgreichen Uhlen-Verband ausschert. Die Reisenden in Sachen Champions Trophy sind zwar nach der Rückkehr am Dienstag aus Neuseeland hundemüde und kaputt und spüren den Jetlag in den Knochen, die Nationalspieler Jan Philipp Rabente, Benedikt Fürk, Tobias Matania und Thilo Stralkowski lassen sich aber das Eintauchen ins Erlebnisbad Stadtderby nicht nehmen. Freilich nach dem Freiluft-Intermezzo im fernen Auckland ohne Einstimmung auf die Halle. Beim Training am Donnerstag schauten sie herein, ohne allerdings zum Schläger zu greifen. „Weniger ist in diesem Fall mehr, am Freitag werden sie die letzten Kräfte mobilisieren“, sagt Henning, der zudem wieder auf Angreifer Johannes Schmitz (nach schwerer Grippe) zurückgreifen kann. Allein Jan Gehlen wird fehlen. Wegen des noch nicht verheilten Kiefers steht jetzt fest, dass er und damit einer der besten Hallenspieler Deutschlands in dieser Hallensaison, die mit der DM-Endrunde am 21. und 22. Januar in der Metropole Berlin endet, nicht mehr zum Einsatz kommt.
Für die kollektive Vorfreude im Uhlenhorster Lager auf Derby Nummer zwei steht Coach Henning: „Das ist schon ein ganz besonderes Spiel und eine schöne Demonstration, dass Hockey die klare Nummer eins in der Stadt ist. Das ist ein Event, das wir nicht jede Woche haben und mit der wir Werbung für diese Randsportart machen.“
Trotz ihrer misslichen und womöglich aussichtslosen Situation brennen auch die Kahlenberger auf das Wiedersehen mit vielen Zuschauern, der perfekten Bühne RWE-Sporthalle und dem Nachbarn aus dem Uhlenhorst. „Für uns ist das die letzte Chance, der letzte Strohhalm,“ weiß Tim Leusmann, der 18 Jahre lang bei den HTCU-Herren gespielt hat, längst aber dem Kahlenberger HTC mit seiner akribischen Arbeit auf die Sprünge hilft. „Wir sind alle heiß und haben uns viel vorgenommen. Wir werden alles dafür tun, einen guten Saisonabschluss zu schaffen. Natürlich ist der HTCU kein leichter Gegner. Da muss die ganze Mannschaft hart arbeiten,“ gibt der Spielertrainer, dem alle Akteure zur Verfügung stehen, die Richtung vor.
derwesten.de – Gerd Böttner
1. Damen: Eine sehr gute Hallensaison geht zu Ende!?
Vor dem letzten Wochenende der erste Bundesligasaison stehen die 1. Damen des HTC Uhlenhorst auf Platz 2 der starken West-Gruppe. Am Wochenende entscheiden die Spiele gegen Etuf Essen, die punktgleich auf Tabellenplatz 3 stehen, (Sa. 14:00 Uhr Lehner Straße) sowie gegen den Düsseldorfer HC, Tabellenplatz 4 mit nur einem Punkt Rückstand, (So. 14:00 Uhr in DHC) über den Einzug ins Viertelfinale der DM 2011/2012.
Damit konnte man vor der Saison sicher nicht rechnen. Ziel war es gewesen, den Klassenerhalt zu sichern. Dafür waren die Siege gegen HC Essen (die nun auch abgestiegen sind) fest eingeplant. Auf den ein oder anderen Punkt hatte die junge und ehrgeizige Truppe zusätzlich gehofft und dafür hart trainiert. Jetzt stehen sie sogar mit 13 Zählern auf dem zweiten Platz der Bundesliga West – und das, obwohl ausser Kapitän Lena Grabowski keine Spielerin vorher BL-Luft geschnuppert hatte und Uhlenhorst mit einem Altersdurchschnitt von deutlich unter 20 Jahren die jüngste Mannschaft der kompletten Liga stellt. Glückwunsch zu dieser Leistung!
“Am Wochenende ist alles möglich. Wir sind gut genug, beide Spiele gewinnen zu können. Dabei ist für mich der Riesenspaß, dass ich diese Aussage überhaupt machen kann. Denn die Erkenntnis dieser Saison ist: Wir können schon jetzt in der 1. BL mithalten, das ist super. Wir sind auf einem richtig guten Weg. Lasst uns mal ein, zwei Jahre Erfahrung sammeln….,” lautet schon jetzt das überaus positive Fazit von Trainer Hanns-Peter Windfeder. “Nix ein, zwei Jahre Erfahrung”, sagt hingegen Trainerkollege Tim Welsch,”strategische Entwicklung hin oder her, ich will jetzt nach Berlin. Wir gewinnen am Wochenende und fertig. Ich hab’ mir schon BHC-Videos besorgt und für den 07. Januar Zimmer gebucht.”
Spielplan Hockey 16.-18. Dezember 2011
Hier ist der Hockey-Spielplan zum Wochenende 16.-18. Dezember 2011.
Unsere 1. Damen haben als Aufsteiger in der 1. Bundesliga vor den beiden letzten Spielen noch die Chance, sich als 2. für das Viertelfinale zu qualifizieren – eine sensationelle Leistung der Truppe! Es gilt, sie zu unterstützen: am Samstag, 17. Dezember, um 14 Uhr gegen ETUF Essen in der Lehnerstraße!
Die 1. Herren bestreiten das 2. Lokalderby gegen Kahlenberg bereits am Freitag, 16. Dezember, um 19.30 in der RWE-Halle – dort können sie alles klar machen für das Viertelfinale! Karten gibt es heute noch bei Frau Lauterfeld oder sonst morgen ab 18.30 in der RWE-Halle.
Allen Teams wünschen wir viel Erfolg!
SPIELPLAN 12,17,18
C-KNABEN AUF TOUR IN BARCELONA
ERSTE AUSLANDSERFAHRUNGEN DER HOCKEY-KIDS BEIM REAL CLUB DE POLO DE BARCELONA
Den 3. Advent verbrachten unsere C-Knaben beim Polo und Hockey Club in Barcelona. Zwar bekamen die Jungs für den Freitag schulfrei, mußten allerdings auch schon früh aus den Federn, um abflugbereit um 09:25 am Düsseldorfer Flughafen zu stehen. In Barcelona angekommen staunten wir über die Temperatur von 22,4°, die sich jedoch zu unserer Enttäuschung auf die Innen-Temperatur des Flughafens bezog, aber 15° Außentemperatur waren ja auch nicht zu verachten.

Ein erfolgreiches Team: Sonja Irlenkäuser, Ilko Dartsch, Alexander Baer, Carl Prieur, Wiebke Bruckmann, Torben Fuhrmann, Simon Irlenkäuser, Finn Lippitz und Richard Köster.
Nach reibungslosem Einchecken in unser Hotel dann die fußläufige Suche nach dem Club, die uns die nähere und weitere Umgebung nahe brachte. Hierdurch gut aufgewärmt betraten wir das Gelände des R.C. Polo und erreichten nach Pferdestallungen, Polofeldern, Tennisplätzen und 3 Hockeyfeldern die spanische Version einer Hockeyhalle: Eine grün gestrichene, betonierte Fläche von knapp Hallenplatzgröße mit Banden und Toren, aber ohne Dach und Wände, Hallenhockey wird in Spanien unter freiem Himmel gespielt. In unserer Altersklasse wurde in 2 Gruppen a 5 Mannschaften gespielt, 4 gegen 4 plus Torwart, jeweils 20 Minuten.
Gewöhnungsbedürftig auf spanischer Seite sicherlich, daß Wiebke, also eine Frau, eine Jungenmannschaft trainierte und die Jungs ihren Anordnungen auch noch Folge leisteten (meistens jedenfalls). Engagiert startete die Mannschaft in das Turnier und konnte die erste Mannschaft in einem engen Match mit 2:1 besiegen. Zu später Stunde um 20:00 dann gegen den Hausherrn: Sicherlich war der Biorhythmus unserer Kinder zu dieser Zeit an einem suboptimalen Punkt, die Spanier spielten aber auch gut und so fiel die Niederlage etwas zu hoch aus.
Der 2. Turniertag brachte die Wende: 9:0 und 6:1 gewannen wir die Partien, wobei die Kinder Ball und Gegner schön laufen ließen. Der Samstag ließ uns auch noch genug Zeit für einen Pilgergang zum nahe gelegenen Barca-Stadion, wobei einige den leibhaftigen Messi(as) und Co zu sehen bekamen (boooah). Der Ausflug in die City vollzog sich in mehreren Gruppen, um Ramblas, Kathedralen und das katalanische Flair in der vorweihnachtlichen Zeit bewundern und einsaugen zu können.
Schön auch, daß die spanische Fußballliga den El Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid auf den Abend unseres Besuches legte, so daß wir um 22:00 allesamt die morgens noch gesehenen Stars am Bildschirm bewundern konnten. Das Feuerwerk um 24:00 zeigte, daß die Fußballer unserer Gaststadt gewonnen hatten. Am Sonntag nach langem Schlaf dann das Spiel um Platz 3. Wiederum schaffte das Betreuerteam um Wiebke Bruckmann es, die Jungs optimal zu motivieren und einzustellen. Mit lautstarker Unterstützung der mitgereisten Fans lagen wir früh mit 3 Toren vorn, am Ende ein leistungsgerechtes 4:2. Als drittplatzierte von 10 Mannschaften gab es einen Pokal, aus dem heraus zukünftig Sekt geschlürft werden kann.
Das letzte unvergessene Highlight der Reise war sicherlich die Durchsage des Piloten, der allen Spielern namentlich zum erreichten dritten Platz beim Turnier gratulierte.
Fazit: Ein lohnender Trip sowohl in sportlicher als auch freizeitlicher Sicht, der uns noch allen lange in positiver Erinnerung bleiben wird. Dank an dieser Stelle an Sonja Irlenkäuser, deren Einsatz und Spanischkenntnisse die Reise erst möglich gemacht haben.
Viel Brisanz im Mülheimer Derby
Am Freitag trifft der HTCU auf den Kahlenberger HTC

Lokalduell Teil zwei: Tobias Matania, Jan Philipp Rabente und Jan Fleckhaus jagen Thorben Pegel.
1500 Zuschauer sorgten beim ersten Aufeinandertreffen für Gänsehautatmosphäre – am Freitag geht das Mülheimer Hockeyderby in die zweite Runde. Das Rückspiel zwischen dem HTC Uhlenhorst und dem Kahlenberger HTC verspricht noch mehr Spannung. Während die Uhlen die Teilnahme an den Play Offs klar machen können, kämpfen die „Blauen“ am vorletzten Spieltag ums nackte Überleben in der Hallen-Bundesliga. Nur mit einem Punktgewinn bleibt die Hoffnung auf den Klassenerhalt bestehen. Anstoß in der RWE-Halle ist um 19.30 Uhr.
Es war eines der ganz großen Sportereignisse in Mülheim. Das Lokalduell elektrisierte vor knapp vier Wochen die Fans und sorgte für eine Stimmung wie bei einem DM-Finale. Nun kommt noch mehr Brisanz in die Partie. Denn es ist ein Alles-oder-nichts-Match. Für den HTCU ist die Lage etwas entspannter. Der amtierende deutsche Vize-Meister auf dem Feld braucht noch einen Zähler, um sicher in die Play Offs einzuziehen. Aber das Team möchte sich noch Platz eins und damit das Heimrecht fürs Viertelfinale sichern, dafür muss zwingend ein Dreier her, sonst ist Tabellenführer Rot-Weiss Köln nicht mehr einzuholen.
Gleich vier aktuelle A-Nationalspieler schicken die Uhlenhorster aufs Parkett in der RWE-Halle. Thilo Stralkowski, Tobias Matania, Benedikt Fürk und Jan Philipp Rabente sind soeben aus Neuseeland zurückgekehrt. Dort hatten sie im DHB-Dress an der Champions Trophy teilgenommen und einen guten fünften Platz erreicht. Das Derby möchte sich keiner entgehen lassen, auch wenn die Belastung an die letzten Reserven geht. Ohne die vier Nationalspieler gewann der HTCU zuletzt mit 7:3 in Neuss und zeigte dabei eine starke Leistung.
Ganz anders sind die Voraussetzungen beim Kahlenberger HTC. Nach der 3:15-Niederlage bei Rot-Weiss Köln am vergangenen Samstag liegen die Mülheimer mit drei Zählern Rückstand aufs rettende Ufer am Ende der Tabelle. Dabei war die deutliche Pleite überraschend, da die Kölner auf fünf Nationalspieler verzichten mussten. Dennoch will das Team um Spielertrainer Tim Leusmann nicht aufgeben. Nach sieben Niederlagen in Serie soll der Knoten nun ausgerechnet im Lokalduell platzen. Gehen die Kahlenberger ohne Zähler aus dem Nachbarschaftsduell, wäre der Abstieg nach nur einem Jahr praktisch besiegelt. Es wäre das vorerst letzte Derby in der 1. Hallen-Bundesliga, was sich in Mülheim allerdings niemand wünscht.
Der Uhlenhorster Trainer André Henning: „Das Hinspiel war ein tolles Ereignis und natürlich eine besondere Partie. Wir freuen uns wieder auf diese spezielle Derby-Atmosphäre und wollen am Freitag die Play Offs perfekt machen.“ Im Hinspiel gewannen die Uhlen mit 13:4 in einem lange offenen und spannenden Duell.
Einlass ist ab 18.30 Uhr.
Tickets gibt es an der Abendkasse oder am 14. Und 15. Dezember jeweils von 15 bis 18 Uhr in der Geschäftsstelle des HTC Uhlenhorst (Uhlenhorstweg 19).










