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Zellers Hattrick bringt die Wende

Herren unterliegen Rot-Weiß Köln im Spitzenspiel

Ein Tor geschossen, einen Siebenmeter herausgeholt: Jan Fleckhaus.

Lange sah es danach aus, als würde den jungen Uhlen die Überraschung gegen das Star-Ensemble von Rot-Weiss Köln gelingen. Doch trotz zwischenzeitlicher Führung unterlag der HTC Uhlenhorst den Kölnern mit 3:5. Ein lupenreiner Hattrick von Weltklasse-Stürmer Christopher Zeller sorgte für die Wende in einem mitreißenden Match.

„Insgesamt geht der Sieg der Kölner in Ordnung“, meinte Uhlen-Coach André Henning. „Wir haben nicht so gut verteidigt wie wir uns das vorgenommen hatten. Zudem wies Rot-Weiß die deutlich bessere Eckenquote auf.“ Diese Faktoren sorgten für den Dreier, der die Domstädter auf Rang zwei der Bundesliga festigte, während die Mülheimer auf Platz drei verbleiben.

Die Statistik offenbarte am Ende zwei Problemfelder der Uhlenhorster. Zum einen ließen sie gleich sechs Kurze Ecken zu, von denen auch noch vier von Christopher Zeller beziehungsweise Jan-Marco Montag verwandelt werden konnten. Auf der anderen Seite wies der HTCU nicht annähernd eine solch erfolgreiche Quote auf. Von ebenfalls sechs Ecken fand nur der erste Versuch durch Thilo Stralkowski seinen Weg ins Ziel. Das war die 1:0-Führung, die nach Montags Ausgleich der Mülheimer Jan Fleckhaus wieder ausbauen konnte, nachdem Jan Philipp Rabente sehenswert vorbereitet hatte.

Die Uhlen kamen trotz 2:1-Führung nicht gut aus der Pause, kassierten nach einem Deckungsfehler prompt den Ausgleich. Doch Rabente konnte per Siebenmeter (Foul an Fleckhaus) erneut die Führung erzielen. Mit drei kurzen Ecken in Serie legte Christopher Zeller einen Hattrick hin führte die Wende für sein Team herbei. „Wir sind mit unsere jungen Mannschaft weiterhin in einem Entwicklungsprozess. Trotz der vielen Umstellungen sind wir mit den Kölnern auf Augenhöhe, aber das Duell zeigt auch genau, woran wir noch arbeiten müssen“, erklärte Trainer Henning.

Am kommenden Wochenende gastieren der SC Frankfurt 1880 und der Mannheimer HC im Waldstadion.

Zwischenzeitlich stieß Benjamin Weß in einem Zweikampf unglücklich mit Christopher Rühr zusammen. Der Kölner Nationalspieler erlitt womöglich eine schwere Schulter- bzw. Schlüsselbeinverletzung. Von dieser Stelle wünscht der HTCU seinem ehemaligen Spieler gute Besserung.

HTCU: Felix Reuß, Jan Gehlen, Ole Keusgen, Felix Meyer, Jannik Otto, Daniel Kamphaus, Tobias Matania, Jan Philipp Rabente, Lukas Windfeder, Moritz Trompertz, Johannes Schmitz, Thilo Stralkowski, Jan Fleckhaus, Christopher Rühr, Henning Hüttermann.

Tore: 1:0 Stralkowski (14.), 1:1 J.-M. Montag (16.), 2:1 Fleckhaus (32.), 2:2 Menke (36.), 3:2 Rabente (40./7m), 3:3, 3:4, 3:5 C. Zeller (53./57./70.).

MJB Saisonvorbereitungsspiele am 15.04.2012

HTC Uhlenhorst Mülheim — männliche Jugend B
Saisonvorbereitungsspiele am 15.04.2012

Spielzeit 2 x 25 Minuten + 10 Minuten Pause
+ je Halbzeit/Mannschaft eine Auszeit

Spielplan:
11:30 – 12:40 TSV Mannheim – HTC Uhlenhorst
13:10 – 14:20 Düsseldorfer HC – HTC Uhlenhorst
14:50 – 16:00 TSV Mannheim – Düsseldorfer HC

Heute: Top-Spiel gegen Rot Weiss Köln

Um 16 Uhr startet heute am Uhlenhorst das Top-Spiel der Herren-Bundesliga: Uhlenhorst Mülheim gegen Rot Weiss Köln oder auch der Tabellendritte gegen den Tabellenzweiten!
Hochklassiges Hockey und Spannung sind garantiert!
Unsere 1. Damen startet auch wieder in die Bundesligasaison. Als Aufsteiger und Tabellenzweiter (!) müssen sie heute in der 2. Bundesliga beim DHC Hannover antreten – wir drücken die Daumen und wünschen einen guten Start!

Ein Spiel für die Geschichtsbücher

Uhlen drehen 0:4 gegen Rotterdam – Pech im Penalty

Lukas Windfeder (16) wurde auf Hollands Nationalspieler und Superstar Jereon Hertzberger angesetzt und machte seinen Job fantastisch (Foto: D. Matania).

Es gibt so Spiele, die vergisst man nicht. Vielleicht nie, wenn man selbst auf dem Platz stand. Es gibt so Spiele, die gehen in die Geschichtsbücher ein. Was zunächst nach einer Tragödie aussah, dann ein Thriller wurde und fast in einem Märchen endete, war einer der größten Auftritte, den die junge Mannschaft des HTC Uhlenhorst bislang erlebte. Nach 0:4-Rückstand im Achtelfinale der Euro Hockey League kämpften sich die Mülheimer mit fantastischem Willen zurück ins Match, glichen zum 4:4 aus, verpassten die Sensation durch die unglückliche Niederlage im Penaltyschießen aber denkbar knapp – 8:9.

„Ich bin trotz der Niederlage unheimlich stolz auf mein Team. Wir haben hier herausragenden Charakter gezeigt und waren über viele Phasen der Partie überlegen. Wenn sich ein derart junges Team auswärts vor so einer Kulisse nach einem 0:4-Rückstand zurück ins Match fightet, hat das großen Respekt verdient“, so Trainer André Henning direkt nach dem Spiel. Dabei begann die Partie gut, den Uhlen gehörten die ersten Minuten und die ersten beiden Chancen. Aber nach einem herausragenden Dribbling von Neuseelands Nationalspieler Simon Child ließ er drei Uhlen stehen, knallte den Ball an den Pfosten von da an Jannik Ottos Fuß und von dort ins Tor. Wenige Minuten später ging dem Verteidiger ein Schlenzer durch, den Überzahlkonter ließen sich die Niederländer nicht entgehen, Nick Wilson schoss zum 2:0 für die Gastgeber ein. In der Folge kämpfte sich der HTCU zurück ins Spiel, hatte zwei Kurze Ecken durch Thilo Stralkowski und Johannes Schmitz, die der Keeper beide vereiteln konnte. Stattdessen fiel kurz vor der Pause der dritte Treffer für Rotterdam. Einen Deckungsfehler nutzte erneut Nick Wilson zum 3:0, zuvor hatte Felix Reuß im Kasten der Uhlen sogar einen Siebenmeter gehalten. „Trotzdem  haben wir in der ersten Halbzeit wirklich sehr ordentlich gespielt und 0:3 zurückgelegen, weil Rotterdam eine nahezu perfekte Chancenauswertung hatte, unsere kleinen Fehler im Stile einer Spitzenmannschaft eiskalt nutzte und uns vorne zunächst, auch bei den ersten Ecken, das Glück fehlte“, sagte Coach Henning. „In der Pause haben wir uns trotz des hohen Rückstandes geschworen dieses Spiel bis zur letzten Sekunde durchzuziehen und Europa zu zeigen, was wir können. Das ist in beeindruckender Manier gelungen.“

Vorgenommen hatten sich die Mülheimer, dass sie unbedingt das erste Tor des zweiten Durchgangs schießen wollten.  Diese Hoffnung dauerte drei Minuten an, ehe, na klar, erneut Nick Wilson mit seinem dritten Treffer des Tages das 4:0 nach einem Konter erzielte. Doch der Widerstand der Mülheimer war nicht gebrochen. Thilo Stralkowski tankte sich durch den Kreis, Jannik Otto staubte ab: 1:4 – die Initialzündung zu einer Aufholjagd wie sie selbst in der EHL, die schon einige verrückte Duelle erlebt hat, wohl einmalig ist. Es ging direkt weiter: Anstoß, Ball erobert, Tobias Matania, der ein starkes Spiel als Regisseur machte, bedient Stralkowski, der nicht lange fackelt – 2:4. Zwei Treffer innerhalb von 60 Sekunden, welch ein Comeback.

Vier Minuten später. Die Uhlenhorster schnüren die Holländer im eigenen Kreis ein, Gehlen bringt den Ball in den Kreis, Jannik Otto bedient Jan Fleckhaus am langen Pfosten, der die Kugel ins Tor lenkt – 3:4! Innerhalb von fünf Minuten waren die Uhlen zurück, mit derselben Kaltschnäuzigkeit wie der HCR zuvor in Führung gegangen war. „In der zweiten Halbzeit haben wir Rotterdam vor eigenem Publikum phasenweise an die Wand gespielt“, war Trainer André Henning beeindruckt.

Die Marschroute war nun ruhig weiter zu spielen, keinen Konter zu kassieren. Die Geduld zahlte sich aus. Simon Child konnte Tobias Matania im eigenen Viertel nur mit einem Foul halten – Kurze Ecke Nummer vier für Mülheim (zuvor hatte Matania selbst knapp vorbei geschossen). Der letzte Versuch saß: Stralkowski netzte ein – 4:4 -, die Uhlen hatten das Unmögliche möglich gemacht.

Selbst von zwei Niederländern nicht zu halten: Benedikt Fürk zeigte eine überragende Leistung (Foto: D. Matania).

In der Verlängerung gab es noch eine dicke Chance für Christopher Rühr, der am überragend parierenden Pirmin Blaak im Tor der Gastgeber scheiterte. Im Penaltyschießen dauerte es bis zum 14. Schützen, ehe Rotterdam die Entscheidung in einer denkwürdigen Partie erzwungen hatte weil Blaak gegen Fürk hielt, der zuvor eines der besten Spiele seiner jungen Karriere als überragender rechter Verteidiger abgeliefert hatte.

„Letztendlich war es ein fantastisches Match zwischen zwei großartigen Mannschaften. Uns macht dieses Spiel viel Mut und motiviert uns bald auf die europäische Bühne zurückzukehren. Für unser Debüt war das eine begeisternde Vorstellung“, so André Henning.

HTCU: Felix Reuß, Björn Brinkmann, Jan Gehlen, Ole Keusgen, Benedikt Fürk, Jannik Otto, Felix Meyer, Daniel Kamphaus, Tobias Matania, Jan Philipp Rabente, Lukas Windfeder, Moritz Trompertz, Jan Nitschke, Johannes Schmitz, Thilo Stralkowski, Jan Fleckhaus, Christopher Rühr, Henning Hüttermann.

Tore: 1:0 Otto (5./Eigentor), 2:0 Wilson (7.), 3:0 Wilson (34.), 4:0 Wilson (38.), 4:1 Otto (40.), 4:2 Stralkowski (40.), 4:3 Fleckhaus (44.), 4:4 Stralkowski (67./KE).

Europas Vorhang öffnet sich

Samstag EHL-Achtelfinale in Rotterdam

Felix Meyer hofft auf einen Einsatz am Samstag nach überstandener Verletzung.

Vorhang auf. Der HTC Uhlenhorst begibt sich endgültig zurück auf die große europäische Hockey-Bühne. Am Samstag steigt das lang ersehnte Achtelfinale der Euro Hockey League. Beim größten Clubwettbewerb der Welt erwischten die Uhlen das Traumlos: Um 14.30 Uhr geht es gegen den Gastgeber HC Rotterdam.

Über 3.000 Zuschauer passen in das Stadion am Hazelaarweg in Rotterdam. Die Veranstalter rechnen mit einem vollen Haus, wenn Deutschlands aktueller Vize-Meister auf den souveränen Tabellenführer der niederländischen Hoofdklasse trifft. Das Team um die holländischen Stars Jeroen Hertzberger, Roderick Weusthof und Robert van der Horst sowie die neuseeländischen Nationalspieler Simon Child und Nick Wilson hat seine Top-Form zuletzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Im Spitzenspiel der ersten Liga wurde der Tabellenzweite Pinoké mit 3:2 besiegt. Eine Woche zuvor gewann das Team von Coach Reinoud Wolff im Wagener-Stadion beim Top-Team aus Amsterdam (mit Taeke Taekema) mit 7:6; es war ein „ganz normales“ Spiel über 70 Minuten, bei dem Rotterdam sechs Treffer aus dem Spiel heraus erzielte.

„Das beweist, für alle, die es noch nicht wussten, was für eine Qualität in der Offensive von Rotterdam steckt“, sagt Mülheims Trainer André Henning. Nach dem 4:4 in Krefeld und der 1:2-Niederlage beim Harvestehuder THC gehen die Uhlen mit weniger erfreulichen Ergebnissen ins K.O.-16-Turnier. „Wir wissen Bundesliga und EHL aber zu trennen. Auf dieses Ereignis haben wir viele Jahre hingearbeitet, da werden wir uns nicht von kurzfristigen Ereignissen aus der Bahn werfen lassen. Dennoch ist Rotterdam mit seinem Starensemble natürlich klarer Favorit.“

Beim HTCU sind alle Spieler an Bord. Jan Fleckhaus hat eine Prellung am Fuß mit aus Hamburg nach Hause gebracht. Felix Meyer laboriert an einer Muskelverhärtung. Bei beiden sieht es aber so aus, als würde es für einen Einsatz im Stadion am Hazelaarweg reichen. Henning: „Für uns ist es der erste große Auftritt auf internationaler Bühne als erneut stark verjüngtes Team. Für uns wird es eine interessante Erfahrung.“ Nach den Abgängen von Niklas Rieger und Philip Meyer werden mit Lukas Windfeder, Henning Hüttermann und Moritz Trompertz am Samstag gleich drei 16-Jährige ihr Debüt auf internationalem Parkett feiern. Das Team hat einen Altersschnitt von 21 Jahren. „Das sollte die Erwartungshaltung ins rechte Licht rücken“, meint Henning. „Mit der Unbekümmertheit dieser Außenseiterrolle im Rücken, werden wir natürlich all unsere Stärken in dieses Match stecken. Ein Duell gegen einen solchen Gegner – bei dieser Kulisse mit außergewöhnlicher Atmosphäre – kann jedem Spieler einen enormen Entwicklungssprung verschaffen. Den werden wir mitnehmen. Wenn jeder an seinen Jobs festhält, wird es so oder so ein tolles Erlebnis für uns alle.“

Sollte die Überraschung glücken, geht es bereits am Montag (Anstoß 14:30 Uhr) weiter. Dann treffen die Uhlenhorster, ebenfalls in Rotterdam, auf den Sieger der Partie zwischen dem East Grinstead Hockey Club und CA Montrouge (Frankreich). Die Engländer sind in ihrem Achtelfinale klar favorisiert und gehören einmal mehr zum Kreis der Titelkandidaten.

Tickets gibt es im Vorverkauf hier: ehlhockey.tv

HTCU lässt viele Chancen liegen

Unglückliches 1:2 beim Harvestehuder THC

Nach dem Blitzstart vor einer Woche im eigenen Haus hat den HTC Uhlenhorst in der Feldhockey-Bundesliga der Alltag eingeholt. Vor dem EHL-Auftritt am Ostersamstag in Rotterdam setzte es nach dem Remis am Freitag in Krefeld am Sonntag mit dem 1:2 beim Harvestehuder THC in einem engen und spannenden Match die vierte Saisonniederlage. Die beiden Rivalen sitzen dem Tabellendritten HTCU, der an der Alster über seine schlechte Chancenverwertung stolperte, nun dicht im Nacken.

Beim Nord-West-Gipfel in der Hansestadt erwischten die Mülheimer einen Start nach Maß, als Eckenspezialist und Nationalstürmer Thilo Stralkowski gleich bei der ersten Gelegenheit beherzt zulangte. In der Folgezeit entwickelte sich eine temporeiche Partie, in der die Schusskreis-Aktionen allerdings rare Ware blieben. Möglicher Knackpunkt war die 28. Spielminute, in der Tobias Matania nach einem Konter und 3:1-Überzahl nicht zum Abschluss kam. „Das 2:0 hätte uns gut getan“, meinte HTCU-Trainer André Henning später. Aber es kam noch übler. Mit dem Pausenpfiff glich Michael Körper per Strafecke aus. „Nach einer ordentlichen Halbzeit von uns war der Ausgleich nicht verdient“, so Henning.

Nach dem Seitenwechsel häuften sich bei den Gästen die Chancen, aber auch die Fehlversuche. Direkt nach dem Wiederanpfiff stand Christopher Rühr völlig frei, doch seine Rückhand verfehlte knapp das Ziel. Und weiter ging’s im einseitigen Takt. Am langen Pfosten brachte Johannes Schmitz das Zuspiel von Stralkowski nicht über die Torlinie (45.), und als die Hamburger nach Körpers zweiter Ecke gar führten, vergaben der junge Henning Hüttermann (64.) und Schmitz (69.) die Chance zum Ausgleich. Dass die Uhlen von ihren fünf Ecken nur eine einzige verwandelten, passte ins trübe Bild.

„Die Leistung war besser als am Freitag in Krefeld. Das war nicht die Glanzleistung des Jahres, aber aufgrund unserer Chancen hätte es reichen müssen. Die Hamburger haben einige Ecken von den Schiedsrichtern geschenkt bekommen“, zog Henning nach ertraglosen Reise in den Norden Bilanz. „Wir haben weiterhin eine super Ausgangslage. In den vier Spielen nach der Pause hatten wir Höhen und Tiefen, aber die sieben Punkte sind okay. Bisher hat uns kein Team an die Wand gespielt. Mit der Entwicklung der Mannschaft bin ich nicht unzufrieden. Wir haben einen Altersdurchschnitt von 21 Jahren, einige Spieler sind absolute Bundesliga-Neulinge. Wir sind auf einem guten Weg, wiewohl wir unsere Hausaufgaben machen müssen. Jetzt freuen wir uns auf die EHL. Da wartet in Rotterdam eine ganz andere Hockeywelt auf uns.“

HTCU: Reuß – Gehlen, Keusgen, Fürk, Otto, Kamphaus, Nitschke, Matania, Rabente, Windfeder, Trompertz, Fleckhaus, Stralkowski, Rühr, Hüttermann, Schmitz

Tore: 0:1 (5., KE) Stralkowski, 1:1 (35., KE) Körper, 2:1 (60., KE) Körper

Ecken: 4 (2 Tore)/5 (1 Tor)

Schiedsrichter: Lubrich (Ludwigshafen)/Löffler (Berlin)

Zuschauer: 300

derwesten.de – Gerd Böttner

Uhlen geben Führung aus der Hand

4:4 in Krefeld – Sonntag in Hamburg

HTCU-Torjäger Thilo Stralkowski erzielte zwei Treffer in Krefeld. Zum Sieg reichte es jedoch nicht. Archivfoto: Wojtyczka

Auch die Hockeymannschaft des HTC Uhlenhorst hat es nicht geschafft, dem Crefelder HTC in der Feldsaison 2011/12 die erste Heimniederlage beizubringen. Dabei hatte es bei einem Zwischenstand von 1:4 stark nach einem Mülheimer Auswärtssieg ausgesehen. Aber die Krefelder schafften vor 300 Zuschauern auf der Anlage an der Hüttenallee noch den Ausgleich zum 4:4 (1:3)-Endstand.

„Das war eine mäßige bis schwache Leistung von unserer Mannschaft. Wir sind den Gegenspielern oft hinterhergelaufen. Die Partie hat doch noch einige Schwächen offenbart. Diese werden wir uns ansehen und ansprechen“, sagte André Henning. Der Trainer des Bundesliga-Dritten wird das Geschehene analysieren und hat nach der Vorstellung am Freitagabend Gesprächsbedarf.

In der zweiten Minute waren die Mülheimer noch nicht richtig bei der Sache. Der Krefelder Niklas Wellen lauerte am langen Pfosten und hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz den 1:0-Führungtreffer zu erzielen. Nur eine Minute später glich HTCU-Stürmer Thilo Stralkowski mit seinem 20. Saisontreffer zum 1:1 aus. Christopher Rühr, nach einem feinen Solo (15.), und Johannes Schmitz, auf Rückhand-Pass von Benedikt Fürk (28.), sorgten für eine Uhlenhorster 3:1-Pausenführung. Henning: „Es war schon etwas glücklich, dass wir in der ersten Halbzeit nur einen Gegentreffer kassiert haben.“

Per Strafecke erhöhte Thilo Stralkowski in der 48. Minute auf 4:1. Nun schien es so, als sei die Partie entschieden. Aber die Uhlen ließen sich von den beherzt spielenden Gastgebern in die eigene Hälfte drängen. Lars Conzendorf (49.), Tobias Bergmann (55.) und Tim Blasberg (66.) stellten mit ihren Treffern tatsächlich noch den Gleichstand her.

Am Sonntag steht für die Mülheimer das nächste Spiel an. Per Flieger geht es nach Hamburg. Dort trifft der HTCU um 13.30 Uhr auf der Anlage Winterhude auf den Harvestehuder THC.

Tore: 1:0 Wellen (2.), 1:1 Stralkowski (3.), 1:2 Rühr (15.), 1:3 Schmitz (28.), 1:4 Stralkowski (48., kurze Ecke), 2:4 Conzendorf (49.), 3:4 Bergmann (55.), 4:4 Blasberg (66.)

HTCU: Reuß – Gehlen, Keusgen, Fürk, Otto, Kamphaus – Trompertz, Matania, Rabente, F. Meyer, Nitschke – Hüttermann, Stralkowski

derwesten.de – Marcus Lemke

Henning hat die Qual der Wahl

Herren heute (19.30) in Krefeld zu Gast

Das erste Meisterschafts-Wochenende 2012 hat Spaß gemacht. Nun gastieren die Mülheimer am Freitagabend beim Crefelder HTC an der Hüttenallee. Foto: Wojtyczka

Bei der Fortsetzung der Bundesligasaison 2011/12 haben die Hockeyspieler des HTC Uhlenhorst am vergangenen Wochenende vollauf überzeugt und mit zwei Siegen gegen den Club an der Alster (3:0) und den UHC Hamburg (4:3) auf sich aufmerksam gemacht. Auch an diesem Wochenende tragen die Mülheimer zwei Meisterschaftsspiele aus. Der Doppelpack beginnt bereits am Freitagabend in Krefeld.

Ab 19.30 Uhr stehen sich auf dem Kunstrasenplatz an der Hüttenallee der Crefelder HTC und der HTCU gegenüber. Fehlen wird auf Seiten der Gastgeber einer der wichtigsten Spieler. Alan Butt hat sich eine Woche vor der Saisonfortsetzung in einem Testspiel einen komplizierten Daumenbruch zugezogen. „Den Ausfall eines solchen Spielers müssen wir erst einmal verdauen. So einfach kompensieren können wir das auf jeden Fall nicht“, sagte CHTC-Trainer Matz Mahn, als er die Hiobsbotschaft erfahren hatte. Janick Eschler und Christian Tanck sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Peter Dobsen hingegen muss wohl wegen seiner in Neuss erlittenen Verletzung noch zuschauen.

Trotz der Personalsorgen wollen sich die Krefelder für die 2:6-Hinspielniederlage in Mülheim revanchieren. Sie haben das Saisonziel angesichts des guten fünften Tabellenplatzes mittlerweile nach oben korrigiert. Der Crefelder HTC will sich für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifizieren.

Auch der Uhlenhorster Trainer zieht vor dem nächsten Gegner den Hut. „Die Krefelder haben mich positiv überrascht. Sie spielen eine gute Rolle und die Partie ist richtungsweisend, wenn es darum geht, sich für das Final Four zu qualifizieren. Wenn wir dort gewinnen, distanzieren wir einen direkten Konkurrenten. Aber die Aufgabe ist schwer. Der Gegner hat auch einige starke U21-Nationalspieler in seinem Kader“, sagt André Henning, der auf die Heimstärke der Krefelder verweist. Diese haben in der laufenden Saison vor eigenem Publikum noch keine Niederlage hinnehmen müssen.

Angesichts der starken Vorstellungen am vergangenen Wochenende gegen die Hamburger Mannschaften fahren die Uhlen allerdings auch mit einer Menge Selbstvertrauen nach Krefeld. Henning: „Wir sind gut drauf. Das wissen wir schon seit dem letzten Tag bei unserem Sparkassen-Cup.“

Der Trainer hat die Qual der Wahl. Nach den Zugängen aus der eigenen Jugend stehen ihm nach eigener Aussage 19 bis 20 Spieler zur Verfügung. Die Nominierung des Aufgebotes erfolgt kurzfristig. Alle Uhlen sind fit und wollen in Krefeld auflaufen.

derwesten.de – Marcus Lemke

Ostermontag-Menüs im Clubhaus

Am Ostermontag bitten Marjan Voh und sein Team im Clubhaus zu Tisch!
Folgende Menüs stehen zur Auswahl:
    Menü 1 (21,50 € pro Person)

    Velouté vom Babyspinat mit Kräutercroutons
    xxx
    Fischpotpourri auf sautiertem Buttergemüse
    xxx
    Hausgemachte Mousse Au chocolat an mariniertem Fruchtcocktail
    Menü 2 (22,50 € pro Person)
    Capriccio vom argentinischen Rinderfilet mit Ruccola und Parmesanspaehen, dazu Kräuterbaguette
    xxx
    Lammchops vom Grill an mediterranem Gemüse, dazu junge Kartoffeln
    xxx
    Kleiner Crêpe mit Bourbon Vanilleeis und Schokoladensauce
    Menü 3 (19,50 € pro Person)
    Gebeizter Lachs an Ciprianicreme, dazu Sommersalate in Aceto Balsamico
    xxx
    Gefüllte Hähnchenbrustfilets mit Tomate und Mozarella auf Basilikumjus, dazu Drillingerkartoffeln
    xxx
    Panna Cotta mit Waldfruchtsauce und marinierter Cocktailkirsche
Marjan Voh freut sich,euch zu begrüssen, und bittet um Vorbestellung – direkt im Clubhaus oder telefonisch unter 0208-481049.

Mitreißender Schlagabtausch

HTCU besiegt UHC in hochklassigem Match 4:3

Ole Keusgen (re.) erzielte nach unwiderstehlichem Solo ein Traumtor. Auch Jan Fleckhaus konnte sich mit feinem Treffer in die Torschützenliste eintragen.

An diesem wunderhübschen Frühlingstag fügten sich die Dinge nahtlos zusammen. Bei Kaiserwetter lieferten sich die Uhlenhorst-Klubs ein intensives Spiel auf höchstem Niveau und damit in seiner strahlend-sten Ausrichtung. Mit dem hart umkämpften 4:3-Sieg gegen den UHC Hamburg festigte Feldhockey-Bundesligist HTCU seinen Platz in der Spitzengruppe und verwies am Sechs-Punkte-Wochenende ohne Umschweife auf seine Ambitionen.

Im zweiten Hamburger Akt (mit acht Nationalspielern hüben und drüben) schafften es die Gastgeber zunächst nicht, den Faden vom Vortag aufzunehmen. In der ersten Viertelstunde passte wenig zusammen und plötzlich hieß es Vorteil UHC. Den von den Schonern von Torwart Felix Reuß abgeprallten Ball nahm Carl Alt dankbar auf. Und dass die Uhlen nicht schon ganz alt aussahen, verdankten sie ihrem Keeper. Als Jonas Fürste frei zum Schuss kam, behielt Reuß die Ruhe und machte sich ganz breit (18.).

Nach einer ordnenden Auszeit von Trainer André Henning kam der HTCU, bei dem zuvor der letzte Pass nicht gekommen war, in die Spur. Jannik Otto (19.) und Lukas Windfeder (20.) boten sich die ersten Chancen, wenig später meldete der zuvor unglücklich agierende Jan Fleckhaus (nach Traumpass von Thilo Stralkowski) mit dem Ausgleich Vollzug.

Das Duell West gegen Nord nahm nun richtig Fahrt auf. Tobias Matania traf den Pfosten (27.) und in der 31. Minute vollbrachte Reuß gegen Marco Miltkau die nächste große Tat. Kurz vor der Pausensirene hieß es Vorteil für die Uhlen, als Johannes Schmitz die erste Strafecke zielgerichtet versenkte.

Die erste, mit allen Unterhaltungsdetails ausgestattete erste Halbzeit sollte aber noch getoppt werden. Nach dem unaufhaltsamen Solo und dem cool erzielten 3:1 von Abwehrspieler Ole Keusgen schien der HTCU auf der sicheren Seite zu sein. Doch dann ging die Post erst richtig ab. Florian Fuchs erzielte den Anschlusstreffer, postwendend gab Jannik Otto die richtige Antwort. Und nach dem verwandelten Siebenmeter von Nationalspieler Moritz Fürste mussten die Gastgeber noch elf lange Minuten ganze Arbeit verreichten. In das Hamburger Powerplay fielen die letzen Chancen durch Kapitän Stralkowski (Kurze Ecke) und Christopher Rühr.

derwesten.de – Gerd Böttner

HTCU: Reuß – Keusgen, Fürk, Gehlen, J. Meyer, F. Meyer, Matania, Rabente, Otto, Windfeder, Fleckhaus, Trompertz, Rühr, Stralkowski, Schmitz

UHC: Jacobi – Kapaun, Breitenstein, Simon, Falcke, J. Fürste, Nevado, Linnekogel, Korn, Perdoni, M. Fürste, Miltkau, Fuchs, Müller, Swiatek, Alt

Tore: 0:1 (15.) Alt, 1:1 (23.) Fleckhaus, 2:1 (34., KE) Schmitz, 3:1 (45.) Keusgen, 3:2 (58., KE), Fuchs, 4:2 (59.) Otto, 4:3 (59., Siebenmeter) M. Fürste

Strafecken: 3 (1 Tor)/4 (1 Tor)

Gelbe Karten: Stralkowski (70.)/Fuchs (70.)

Zuschauer: 450

Schiedsrichter: Gerwig/Zysk

Uhlenhorster Talentshow gegen Alster

Meister 3:0 bezwungen – Youngster mit gelungenem Debüt

Erstes Spiel, erster Angriff, erstes Tor. Lukas Windfeder traf bei seinem Debüt und überzeugte genau wie Henning Hüttermann und Moritz Trompertz.

Als die jugendliche Welle schwappte, hat sich der Meister gründlich verschluckt. Nicht zuletzt dank tatkräftiger Mithilfe seiner drei 16-Jährigen Lukas Windfeder, Moritz Trompertz und Henning Hüttermann, die im April in die A-Jugend rücken, mit einer Sondergenehmigung aber am Samstag im Waldstadion ihren Bundesliga-Einstand gaben, startete der HTC Uhlenhorst mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen den Club an der Alster. Die Uhlen brachten dabei das Kunststück fertig, nicht eine ihrer sieben Ecken im Tor der Hanseaten unterzubringen.

Auf dem Weg zum erhofften Startsieg war dem HTCU zunächst das Glück hold. Kaum hatte Frederik König bei der ersten Offensivaktion des Tabellenletzten den Pfosten getroffen, da stand es schon 1:0 für die Mülheimer. Als Sebastian Biederlack unfreiwillig Windfeder bediente, nutzte das Toptalent seinen Freiraum und feierte beim Einstand gleich sein Tordebüt.

Fortan marschierten die Uhlen, doch Tor Nummer zwei wollte partout nicht fallen. Dafür häuften sich aus HTCU-Sicht in der Schwächephase am Ende der ersten Halbzeit die Aufreger. Wieder war viel Dusel im Spiel, als Stefan Witte und Daniel von Drachenfels innerhalb weniger Sekunden den Pfosten trafen.

Auf dem Weg zum erlösenden zweiten Treffer nahmen die dominierenden Uhlen einen Umweg. Ecke um Ecke blieb von den Etablierten ungenutzt, was sich bei Chancen aus dem Spiel wiederholte. Die Jungen sorgten schließlich für freie Fahrt, als nach einer Kombination Trompertz/Hüttermann Letzterer gelegt wurde. Jan Philipp Rabente verwandelte den Siebenmeter sicher. Nach weiteren Topchancen setzte Tobias Matania den Schlusspunkt.

„Wir haben gut gestanden und wenig zugelassen. Das ist die Basis. Wir hatten viele Chancen und haben auch ohne Ecke klar gewonnen. Die jungen Spieler hatten einen Supereinstand. Das war große Klasse“, freute sich Trainer André Henning.

derwesten.de – Gerd Böttner

HTCU: Reuß – Keusgen, Gehlen, Fürk, Matania, Rabente, F. Meyer, Otto, Fleckhaus, Nitschke, Trompertz, Windfeder, Hüttermann, Schmitz, Stralkowski, Rühr

Alster: Jessulat – J. Fröschle, P. Fröschle, Weidemann, Müller, Rentrop, Ress, Hentschel, von Drachenfels, Witte, Biederlack, Reimann, Witthaus, Knüpfer, Wolbers

Tore: 1:0 (6.) Windfeder, 2:0 (49., Siebenmeter) Rabente, 3:0 (68.) Matania

Strafecken: 7 (0 Tore)/2 (0 Tore)

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Gerwig/Zysk

Heißes Wochenende

HTCU startet mit Heimspielen gegen Alster und UHC

Ansporn von HTCU-Nationalspieler Tobias Matania an die Adresse der Kollegen (Foto: Kerstin Bögeholz)

Die Schularbeiten sind gemacht, jetzt geht es mit klarem Blick ins erste Prüfungswochenende. Nach fünfmonatiger Pause nimmt die Feldhockey-Bundesliga den Spielbetrieb wieder auf. Dem Tabellendritten HTC Uhlenhorst beschert der Doppelschlag im heimischen Waldstadion den Club an der Alster (Samstag, 16 Uhr) und den UHC Hamburg (Sonntag, 14 Uhr). „Das wird ein heißes Wochenende“, rechnet Teammanager Horst Stralkowski fest mit einem bewegten Auftakt.

HTCU-Trainer André Hening blickt den Dingen mit einem grundsätzlich guten Gefühl entgegen. „Die Mannschaft hat in der Vorbereitung super gearbeitet und bei unserem eigenen Sparkassen-Cup spielerisch deutlich zugelegt. Jetzt bin ich gespannt, wie die Jungs die Liga annehmen, auf den Wettbewerbscharakter reagieren und was sie auf den Platz bringen können.“

Beim Club an der Alster prallen die Extreme aufeinander. Der amtierende Feldmeister (Sieg im Mannheimer Finale gegen die Mülheimer) reist als Tabellenletzter an. Wie auch immer: „Die Hamburger sind unglaublich erfahren und nach einer intensiven Vorbereitung eingespielt“, so Henning. Die Hanseaten mussten in der Vorbereitung nur Nationalspieler Tim Jessulat abstellen und durften sich, welch Luxus, neun Tage lang unter Spaniens Sonne tummeln. Der Erfolg am vergangenen Wochenende beim Sparkassen-Cup gilt als klare Ansage, schnellstmöglich vom Tabellenende wegzukommen.

Den UHC schätzt Henning neben Rot-Weiss Köln als Favorit auf den Meistertitel ein. „Mit ihren fünf A-Kaderspielern sind die Hamburger top-ausgestattet“, blickt er auf die zweite harte Prüfung am Wochenende. Bei diesen Uhlenhorstern ist Abwehrspieler Patrick Breitenstein nach einer Pause wieder dabei. Europameister Moritz Fürste, Deutschland bester Mittelfeldspieler, steht nach langer Verletzungspause wieder voll im Saft.

Nach ihrem Durchbruch beim Sparkassen-Cup zählen die ambitionierten 16-Jährigen Lukas Windfeder, Moritz Trompertz und Henning Hüttermann gegen Alster zum Aufgebot. In Richtung Sonntag plant Henning eine Rotation. Auch mit Blick auf die EHL am Ostersamstag in Rotterdam sollen alle Spieler ihre Einsatzzeiten bekommen. Offen ist noch, ob Angreifer Christopher Rühr zum Kader gehört. Beim DHB-Sprinttraining unter der Woche unter der Regie von Athletiktrainer Klaus Brosius hat sich der U21-Nationalspieler eine Zerrung zugezogen.

Der Zuversicht des Trainers schließt sich der Teammanager an: „Ich bin optimistisch. Die Jungs haben in der kurzen und knackigen Vorbereitung gut trainiert. Nach dem verlorenen Finale gibt es mit Alster noch eine offene Rechnung. Vermutlich geht es nicht um das bessere Hockey, sondern darum, die Machtfrage auf dem Platz für sich zu entscheiden. Das wird eine harte Nummer. Aber wir haben den Anspruch, unter die ersten Vier zu kommen und werden entsprechend angreifen,“ blickt Stralkowski auf den Start.

derwesten.de – Gerd Böttner

Spätzünder gewinnen Frühlingsturnier beim Club Raffelberg

Auch wenn es am Samstag nicht gerade frühlingshaft war, zeigten sich die Spätzünder schon auf Betriebstemperatur. Dank der hervorragenden Organisation des Gastgebers, die mit zehn Mannschaften ein gut besetztes Turnier auf die Beine stellten, setzten sich die Uhlen mit drei Siegen gegen die Dribbelminnas aus Bergisch Gladbach, die Papas des Club Raffelberg und den Mumienschiebern aus Viersen durch. Im letzten Spiel der Vorrunde reichte ein 2:2 gegen die Stockhackler vom Crefelder SV, die ebenfalls ihre ersten drei Spiele gewonnen hatten.

Im Endspiel kam es dann zum reinen Mülheimer Stadtduell mit dem KHTC. Nach einer intensiv geführten Partie wurden die Kahlinas & Hippos 1:0 bezwungen.

Bei einer insgesamt tollen Stimmung freuen wir uns schon auf eine Teilnahme im nächsten Jahr.

Aktion Sauberer Club

Am Samstag ist wieder “Dreck-Weg-Tag” am Uhlenhorst!
Wie jedes Jahr sind alle Clubmitglieder mit großen und kleinen Händen dazu aufgerufen, am Samstag, 24. März von 10 bis 14 Uhr unsere Clubanlage fit für den Sommer zu machen. Von Laub harken, Beete lockern, Blumen pflanzen über Spielplatz säubern bis zu Unkraut jäten – die Unterstützung von allen Uhlen ist gefragt!!!
Und danach kann die Freiluftsaison für Hockey und bald auch Tennis beginnen.
Vielen Dank schon mal im Voraus für eine rege Teilnahme!
Der Vorstand HTC Uhlenhorst e.V.

Alster gewinnt den Cup – Uhlen Dritter

Der zweite Sparkassen-Cup war erneut ein großer Erfolg. Das gut besuchte Turnier fand mit dem Club an der Alster seinen verdienten Sieger. Die Hamburger besiegten in einem starken Finale den Mannheimer HC und durften den Pokal mit in die Hansestadt nehmen. Gastgeber HTC Uhlenhorst besiegte nach guter Leistung Westkonkurrenten Rot-Weiss Köln mit 5:2 und wurde Dritter.

Rang fünf sicherte sich der UHC Hamburg durch ein 3:1 gegen Blau-Weiß Berlin. Platz sieben ging an den Berliner HC nach einem 4:3-Erfolg gegen Zweitliga-Spitzenreiter Nürnberger HTC.