Archiv für die Kategorie „U18 - WJA/MJA“
Vorzeitig in der Endrunde
U18 gewinnt dreimal in Düsseldorf
Dank einer insgesamt guten Leistung konnte sich die männliche Jugend A des HTC Uhlenhorst vorzeitig für die Endrunde der Westdeutschen Meisterschaft qualifizieren. Nach drei souveränen Siegen gegen Gastgeber Düsseldorfer HC (4:0 und 7:2) sowie SW Bonn (9:2) ist den Uhlen der Einzug ins Final Four nicht mehr zu nehmen.
Dabei musste das Team auf die beiden Bundesliga-Spieler Christopher Rühr und Jan Nitschke verzichten, die für die Deutsche Meisterschaft der Herren geschont wurden. Zudem fiel Feld-Final-Goldschütze Jan Ochsenschläger kurzfristig krank aus, Constantin Falter meldete sich im Laufe des Tages aufgrund eines Pferdekusses ab. Vielleicht war auch deshalb der Start in die ersten Matches so holprig. Das Auftaktduell gegen Gastgeber Düsseldorfer HC brachte zwar ein überlegen geführtes Match, aber keine Tore bis zur Pause. Erst nach dem Seitenwechsel machte Constantin Falter mit einem Dreierpack sowie einem von Tom Brinkmann verwandelten Siebenmeter den Sieg perfekt.
Im zweiten Duell des Tages hatten sich gegen Schlusslicht Schwarz-Weiss Bonn alle auf ein Schützenfest eingestellt. Doch zur Pause stand es nach 15 Minuten noch 1:1; den einzigen Treffer hatte Constantin Falter erzielt. Eine donnernde Pausenansprache von Coach Ole Keusgen weckte das Team aber auf, die Jung-Uhlen kamen wie verwandelt aus der Kabine und schossen Tore wie am Fließband. Till Brock legte mit einem Hattrick los, Tom Brinkmann (2), Dennis Kruft, Hendrik Paar und Ivo Breitenbruch trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein.
In der letzten Begegnung des Tages ging es noch einmal gegen den Düsseldorfer HC, der noch um Rang zwei und damit die Qualifikation zur Endrunde kämpft. Doch den Mülheimern konnten sie kaum Paroli bieten. Zwar glich der DHC die Führung durch Lukas Figura per Konter aus, doch die Mülheimer spielten sich insbesondere in der Unterzahl (nach Gelb an Julian Stempher) vor der Halbzeit in einen kleinen Rausch. Tom Brinkmann (2) und Lukas Figura sorgten bereits zur Pause mit dem 4:1 für die Vorentscheidung. Hendrik Paar (2) und Felix Brinkmann legten nach dem Seitenwechsel einen drauf. Das Trainergespann Jan Fleckhaus, Ole Keusgen und André Henning freute sich über eine Leistungssteigerung innerhalb des Turniertages. „Insbesondere im Bereich Körperspannung und der Ausstrahlung auf dem Platz und auf der Bank werden wir weiter arbeiten“, so Keusgen.
Das dritte und letzte Vorrundenturnier findet am 4. Februar in der Halle Lehnerstraße statt. Für die Uhlen wird es nur darum gehen sich für die Endrunde einzuspielen. Spannend dürfte das Rennen um Platz zwei werden, der zur Teilnahme an der Westdeutschen berechtigt. Sowohl Favorit Gladbach, aber auch der Kahlenberger HTC und Düsseldorf melden Ansprüche an.
HTCU: Fabian Breisig, Ivo Breitenbruch (1), Julian Stempher, Dennis Kruft (1), Tom Brinkmann (5), Hendrik Paar (3), Felix Brinkmann (1), Constantin Falter (4), Lukas Figura (2), Till Brock (3).
Starker Start der mJA
Drei Siege zum Auftakt in der Harbecke Halle

Lukas Figura erzielte acht Tore.
Mit drei souveränen Siegen ist die U18 des HTC Uhlenhorst in die Regionalliga-Saison gestartet. Obwohl mit Christopher Rühr und Jan Nitschke zwei wichtige Akteure fehlten, war keiner der Erfolge gefährdet. HTC SW Bonn wurde mit 9:2 besiegt, Lokalkonkurrent Kahlenberg mit 6:3 und gegen den Gladbacher HTC gab es einen 7:3-Triumph in der Harbecke Halle.
Extrem spät und als letztes Team startete die männliche Jugend A in die Hallensaison. „Wir haben zur Vorbereitung viele Tests gegen unsere zweiten Herren gemacht. Das hat uns geholfen. Wir spielen mittlerweile deutliche besser als noch vor ein paar Wochen. Die Entwicklung ist gut“, so Trainer André Henning, der nur dem ersten Spiel beiwohnen konnte. Er musste genau wie Jan Nitschke und Christopher Rühr zum Bundesliga-Duell nach Neuss. Doch auch ohne die beiden Protagonisten lieferten die Uhlen stabile Leistungen ab.
Gegen die Bonner, den wohl schwächsten Gegner der Gruppe, brauchte es eine Halbzeit, bis die Mülheimer Fahrt aufnahmen. Nach einem 4:2 zur Pause, gab es letztlich dank ordentlicher Leistung ein 9:2. Lukas Figura (3), Tom Brinkmann (3) sowie Constantin Falter, Jan Ochsenschläger und Till Brock trafen.
Im Lokalduell gegen den KHTC reichten den Uhlenhorstern zehn starke Minuten, um eine sichere 6:1-Führung herauszuschießen. Daniel Kamphaus, der das Team in Abwesenheit der Coaches André Henning und Jan Fleckhaus coachte, meinte: „Wir haben leider im gesamten Turnier die Konstanz vermissen lassen. Dafür waren die zehn Minuten gegen Kahlenberg richtig stark, in denen Tom Brinkmann als bester Mann herausstach.“ Nach dem KHTC-Führungstor trafen Lukas Figura (3), Julian Stempher (2) und Hendrik Paar. Am Ende wurden die Zügel schleifen gelassen.
Das abschließende Duell gegen Gladbach brachte einen in der Höhe unerwartet deutlichen Erfolg. Im ersten Abschnitt leistete sich der HTCU noch einige einfache Fehler, die der GHTC bis zum zwischenzeitlichen 3:3 nutzte, um die Partie offen zu gestalten. Im zweiten Durchgang wurden die Verhältnisse dann aber wieder zurechtgerückt. Julian Stempher (2), Lukas Figura (2), Constantin Falter, Hendrik Paar und Felix Brinkmann trugen sich in die Torschützenliste ein. „Wir waren unseren Gegnern deutlich überlegen und hätten mit mehr Konstanz deutlicher gewinnen können. Die Ausfälle von Christopher Rühr und Jan Nitschke wurden gut kompensiert“, so Kamphaus.
HTCU U18: Fabian Breisig, Ivo Breitenbruch, Julian Stempher (4), Tom Brinkmann (3), Dennis Kruft, Hendrik Paar (2), Felix Brinkmann (1), Till Brock (1), Lukas Figura (8), Constantin Falter (2), Jan Ochsenschläger (1).
Jubel, Jubel, Jubel
Nachbericht zum Jugend-Triple

Jan Ochsenschläger schreit den Jubel nach dem 4:3 heraus (Foto: Heinz Haas).
Erst richtete der HTC Uhlenhorst die Zwischenrunde zur Euro-Hockey-League mit großem Erfolg aus. Dann stürmten die Herren wieder an die Spitze der Bundesliga und als krönenden Abschluss folgten drei Deutsche Meistertitel im Nachwuchsbereich. Der HTC Uhlenhorst ist der Verein der Stunde und das sportliche Aushängeschild der Stadt Mülheim!
“So sehen Sieger aus!”, hallte es am Sonntagnachmittag wieder und wieder durch den Uhlenhorst. Soeben hatten die A-Jugendlichen des HTCU durch einen knappen, aber überaus verdienten 4:3-Sieg über den Berliner HC die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Und das nach einem 1:3-Rückstand. Titel Nr. 1! Da kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spieler, das Trainergespann und Zuschauer versanken im Taumel der Glückseligkeit. Der Jubel und die Siegesarien wurden noch größer und lauter als die B-Jugendlichen mit dem viel begehrten Meisterwimpel aus Gladbach zurückkamen. Das von Trainer André Henning betreute Team gewann im Finale gegen Gastgeber Gladbacher HTC ebenfalls knapp, aber genauso verdient mit 4:3. Titel Nr. 2! Für den Hattrick sorgten dann die A-Knaben. Sie holten sich die Deutsche Meisterschaft in Nürnberg. Im Endspiel besiegten sie die Zehlendorfer Wespen mit 2:1. Titel Nr. 3!
Die A-Jugendlichen der Uhlen werden von keinem Geringeren als dem Weltmeister und Mannschaftskapitän der Herrenmannschaft, Jan-Philipp Rabente betreut. Ihm zur Seite steht mit Jan Fleckhaus ein weiterer aktiver Spieler der Herrenteams. Das ist die Philosophie des Vereins. Vorbilder als Trainer. Ein Gesamtkonzept im Jugendbereich, ausgearbeitet vom Jugendkoordinator und Trainer der 1. Herrenmannschaft André Henning. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Mit Christopher Rühr, Jan Nitschke, Till Brock und Torhüter Fabian Breisig standen gleich vier Spieler im Team der A-Jugend die auch schon im Seniorenbereich Erfahrung sammeln durften. Allen voran Christopher Rühr. Er sorgt auch in der Bundesliga für Furore und wurde ganz zu recht zum besten Angreifer des Turniers gewählt.
Für Trainer Rabente war es der erste Titel als Trainer, nach einem Titelgewinn in 2007. Damals fungierte „Rabbi“ wie er überall nur gerufen wird, jedoch noch als Co-Trainer an der Seite von André Henning. Den Titel wollte er. Und sein Team. „Ich habe gesehen wie es nicht so lief. Da mussten wir über den Fight kommen. Und das ist uns gelungen.“ In einem sehr guten Finale fanden die Uhlen dann jedoch auch wieder sie spielerische Linie zurück und Jan Ochsenschläger erlöste Mannschaft, Trainer und Zuschauer mit seinem Tor zum 4:3-Endstand. Nochmals Trainer Rabente: „Ich habe das Flackern in den Augen der Spieler gesehen, da brannte ein Feuer. Da wusste ich, die wollen den Titel und kriegen ihn auch!“
Halbfinale A-Jugend: Uhlenhorst – Uhlenhorster HC 4:1 (Tore für die Uhlen: Constantin Falter (2); Christopher Rühr (2)); Finale: Uhlenhorst – Berliner HC 4:3 (Tore für die Uhlen: Till Brock, Constantin Falter, Christopher Rühr und den Siegtreffer markierte Jan Ochsenschläger).
Halbfinale B-Jugend: Zehlendorfer Wespen – Uhlenhorst 0:4 (Tore: Christian Schmiedel, Julius Meyer, Moritz Trompertz, Max Sweering); Finale: Uhlenhorst – Gladbacher HTC 4:3 (Tore: Joel Correia, Sami Othman, Christian Schmiedel, Max Sweering).
Halbfinale A-Knaben: Uhlenhorst – Nürnberger HTC 5:0 (Tore: Malte Hellwig (2), Niklas Bosserhoff (2) Lukas Keffel); Finale: Uhlenhorst – Zehlendorfer Wespen 2:1 (Tore: Niklas Bosserhoff, Malte Hellwig)
lokalkompass.de – Heinz Haas
Meisterliche Mülheimer
Jugend A gewinnt den Titel im Waldstadion

4:3! Die Jugend A bejubelt das entscheidende Tor im Finale: Jan Nitschke, Hendrik Paar, Lukas Figura, Torschütze Jan Ochsenschläger und Christopher Rühr (v.li.).
Tatort Waldstadion: Es läuft die 68. Spielminute im Finale um die deutsche Feldhockeymeisterschaft der A-Jugend zwischen dem HTC Uhlenhorst und dem Berliner HC. Im Kreis der Hauptstädter wird Jan Ochsenschläger mustergültig bedient. Der Mülheimer haut den Ball mit der Rückhand unter die Latte und verwandelt das Waldstadion in ein Tollhaus.
Damit setzte der HTCU den Schlusspunkt in einem an Spannung kaum zu überbietenden Finale. Nach 1:3-Rückstand gewannen die Mülheimer noch mit 4:3 und wurden deutscher Meister der A-Jugend. Die B-Jugendlichen und die A-Knaben hatten zuvor den ersten Dreifacherfolg auf dem Feld seit 1998 perfekt gemacht.
Aber der Reihe nach: Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für den HTCU. Die Mülheimer erarbeiteten sich vor allem zahlreiche Ecken. Sechs an der Zahl waren es allein im ersten Durchgang, versenkt werden konnte davon keine. Wie es geht, machten dann die Berliner vor. Mit der ersten Ecke gingen die Hauptstädter zwei Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit mit 1:0 in Führung. Der Schuss von Jonas Gomoll wurde noch abgefälscht und war somit unhaltbar für den Uhlenhorster Schlussmann Fabian Breisig.
Nur drei Minuten nach dem Wiederanpfiff folgte Beispiel zwei für effizientes Verwandeln von Ecken – wieder war Jonas Gomoll der Torschütze für Berlin.
Doch die Mülheimer gaben sich so leicht nicht geschlagen. Vier Minuten später wurde Till Brock steil geschickt und der Stürmer schob den Ball am Keeper vorbei ins Tor – nur noch 1:2 aus Sicht der „Uhlen“.
Doch die Freude währte nur kurz. Nach einer sehenswerten Kombination stellten die Berliner nur zwei Zeigerumdrehungen später den alten Abstand wieder her.
„Ich habe in die Augen der Jungs gesehen. Da war immer noch Feuer drin“, sagte Trainer Jan Philipp Rabente später über die Minuten nach dem 1:3. Recht hatte er. In der 50. Minute wurde Constantin Falter wunderbar frei gespielt und überwand den Berliner Keeper zum erneuten Anschlusstreffer.
Der HTCU war nun am Drücker und drängte den BHC in dessen Hälfte. Und dann klappte es endlich auch mit einer Ecke. Im elften Versuch traf der starke Christopher Rühr zum viel umjubelten 3:3-Ausgleich.
Auch Berlin drängte nun noch einmal nach vor, beide Teams wollten die Verlängerung vermeiden. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende machte Glückskind Ochsenschläger den HTC Uhlenhorst zum Meister!
derwesten.de – Marcel Dronia

MJA holt Endrunde ins Waldstadion
Durchmarsch in Neustadt – Samstag gegen UHC
Mit zwei Kantersiegen hat sich die männliche Jugend A souverän für die DM-Endrunde qualifziert. Am Montag folgte die Hammer-Nachricht. Die DM findet im Mülheimer Waldstadion statt. Zum ersten Mal seit 2005 findet wieder ein final four der männlichen Jugend in Mülheim statt. Gutes Omen: Damals holte sich die mJA mit Stralkowski, Rabente, Fürk & Co. den Titel.
TSG Neustadt – HTC Uhlenhorst 0:8 (0:2)
Die erste Halbzeit stand noch unter dem Zeichen der Gewöhnung an den Platz. Die Deutsche Meisterschaft fand auf einem Fußballplatz statt, Linien waren kaum erkennbar, die Tore standen Mitten auf dem Feld – für einen Hockeyspieler extrem ungewohnt. Desweiteren brauchte es noch ein wenig Feinschliff am Zusammenspiel und bei den Kurzen Ecken. So sprangen bis zur Pause “nur” zwei Tore durch Christopher Rühr und Hendrik Paar heraus. Die Trainer Jan Philipp Rabente und Jan Fleckhaus stellten das Team in der Halbzeit bestens ein, so dass keine Hektik entstand, dann begann der Torreigen nach dem Seitenwechsel. Christopher Rühr per Siebenmeter sowie einmal aus dem Spiel heraus (nach schöner Vorarbeit von Felix Brinkmann) stellte die Weichen auf einen ungefährdeten Sieg. Jan Nitschke schlenzte eine Ecke ins Netz – 5:0. Rühr, Paar und Frederik Fischer, mit einem sehenswerten Stecher durch die Beine, stellten den verdienten Endstand her. “Wir haben uns zu Beginn etwas schwer getan, dann aber immer besser eingespielt, so dass der Sieg gegen einen hoch motivierten Gegner so in Ordnung ging.”
HTC Uhlenhorst – Münchner SC 12:1 (3:1)
Mit einem in der Höhe nicht erwarteten Kantersieg fegte der HTCU die U18 des bayerischen Zweitligisten förmlich von der Anlage. “Der Gegner war nicht besonders stark, aber wir haben auch sehr gut gespielt”, meinte Coach Jan Philipp Rabente. Motiviert bis in die Haarspitzen gingen die Jung-Uhlen in die Partie. Nach nur einer Minute schoss der starke U18-Nationalspieler Christopher Rühr das 1:0 heraus. Kurz darauf wurde er mustergültig nach einer traumhaften Kombination bedient – 2:0. “Danach hatten wir eine kleine Schwächephase, die wir aber schnell überwinden konnten”, so Rabente. Folge war ein Siebenmeter, der den Anschlusstreffer für die Münchner brachte. Doch Till Brock stellte den alten Abstand wieder her. Als Jan Nitschke nach der Pause früh das 4:1 erzielte, war die Vorentscheidung gefallen und der Widerstand der Bayern gebrochen. Nun trafen und kombinierten die Mülheimer nach Belieben. Drei weitere Treffer steuerte Christopher Rühr bei. Frederik Fischer, Lukas Figura, Jan Ochsenschläger, Felix Brinkmann sowie erneut Till Brock markierten die weiteren Tore. Ein Sonderlob von den Trainern bekam Jan Thirring, der im Mittelfeld eine “überragende” Partie ablieferte.
Nach diesem Durchmarsch durch die Zwischenrunde bekam die U18 vom DHB gleich noch eine Belohnung. Die DM Endrunde findet am kommenden Wochenende im Mülheimer Waldstadion statt. Am Samstag steigt zunächst das Duell gegen den UHC Hamburg. Im zweiten Halbfinale treffen der Berliner HC und ETuF Essen aufeinander.
HTCU: Fabian Breisig, Julian Stempher, Tom Brinkmann, Ivo Breitenbruch, Hendrik Paar, Dennis Kruft, Jan Nitschke, Jan Thirring, Till Brock, Christopher Rühr, Felix Brinkmann, Constantin Falter, Lukas Figura, Jan Ochsenschläger, Frederik Fischer.
Drei DM-Zwischenrunden bei besten Bedingungen…
…ohne Regen und mit viel Sonnenschein!
Am 15./16. Oktober spielen die Weibliche Jugend A, Knaben A und Jugend B ihre Zwischenrunden zur Deutschen Meisterschaft am Uhlenhorst.
Am Samstag tritt die WJA um 10 Uhr gegen Großflottbeck an. Zur selben Zeit spielen die A-Knaben auf Platz 2 gegen den Club an der Alster. Um 14 Uhr muss dann die Jugend B gegen Obermenzig ran.
Die Endspiele der Zwischenrunde sind am Sonntag um 11 Uhr (WJA), 13 Uhr (Knaben A) und 15 Uhr (Jugend B) – nur die Sieger qualifizieren sich für die Deutschen Endrunden der besten 4 eine Woche später.
Unsere anderen für die Zwischenrunden qualifizierten Mannschaften – Mädchen A, Weibliche Jugend B und Jugend A – müssen auswärts ran.
Spannung ist also garantiert – über zahlreiche und lautstarke Unterstützung würden sich die Teams sehr freuen!
U18: Ungeschlagen Vize-Meister
11:0 gegen RW Köln – DM nun in Dürkheim
Mit einem souveränen 11:0-Erfolg gegen Rot-Weiss Köln hat die männliche Jugend A das DM-Ticket gelöst. Als Westdeutscher Vize-Meister geht es am 15./16. Oktober zur Deutschen Zwischenrunde nach Bad Dürkheim.
Die U18 des Bundesligisten aus der Domstadt hatte zu keiner Phase den Hauch einer Chance. So wurden die Mülheimer Erstliga-Akteure Till Brock und Jan Nitschke für die Aufgabe am Sonntag gegen Harvestehude (8:2) geschont. Christopher Rühr fehlte ohnehin verletzungsbedingt. So reichte eine ordentliche Leistung für einen ungefährdeten Sieg. Obwohl das Kräfteverhältnis von der ersten Minute an klar war, zeigten die Uhlen eine konzentrierte und engagierte Leistung. Bislang hatten die Kölner allen Gegnern im Westen große Probleme bereitet und selbst gegen die Top-Teams nur knappe Niederlagen erlitten. Diesmal war durch die Treffer von Constantin Falter, Lukas Windfeder (KE), Hendrik Paar sowie erneut Windfeder, Lukas Figura und Jan Nitschke bereits zur Pause alles klar – 6:0. „Die Jungs haben einige starke Angriffe vorgetragen, müssen aber noch griffiger im Kreis werden. Wir haben taktisch und auf einigen Positionen experimentiert, das klappte sogar ganz gut“, meinte Trainer André Henning. Besonders erfreulich, dass drei Ecken, auch ohne die Hauptschützen Rühr und Windfeder ihren Weg ins Ziel fanden.
Trotz des Kantersieges reichte es „nur“ zur Westdeutschen Vize-Meisterschaft, auch wenn die Uhlen-U-18 noch ungeschlagen ist. „Wir haben in dieser Saison zweimal, trotz klarer Führung, nur Unentschieden gespielt. Es fehlte uns an Stabilität, nicht an Qualität. Das ist kein schlechtes Zeichen für unseren weiteren Weg. Spielerisch hat die Mannschaft, wenn sie komplett ist und konzentriert arbeitet, alle Möglichkeiten“, so Henning. In Dürkheim trifft die U18 im DM-Achtelfinale auf den Gastgeber. Im Viertelfinale einen Tag später würde wohl der hessische Meister SC Frankfurt 80 (ggf. auch der Limburger HC) warten.
HTCU: Fabian Breisig, Julian Stempher (1), Moritz Trompertz (1), Ivo Breitenbruch (1), Tom Brinkmann, Dennis Kruft, Hendrik Paar (1), Jan Nitschke (1), Jan Thirring, Felix Brinkmann, Lukas Windfeder (3), Henning Hüttermann, Constantin Falter (2), Jan Ochsenschläger, Lukas Figura (1), Till Brock.
4:4 – Mitreißendes Match
U18 holt Remis in Krefeld – Samstag gegen RW Köln

Jan Nitschke überzeugte als Regisseur im Mittelfeld und traf per Siebenmeter.
Nach einem stets spannenden und für die Zuschauer mitreißenden Match trennte sich die U18 des HTC Uhlenhorst vom Crefelder HTC mit 4:4 (3:1). Zwischenzeitlich verpassten es die Mülheimer davonzuziehen, in der Schlussphase war jedoch eine Prise Glück dabei, dass es zum Remis reichte. Das Unentschieden sorgte dafür, dass der HTCU mit einem Sieg am Samstag gegen Rot-Weiss Köln aus eigener Kraft die DM-Quali und sogar Rang zwei erreichen kann.
Der Start hatte es gleich in sich: Die Krefelder konterten gefährlich. War bei der ersten Chance noch ein Fuß im Spiel, war kurz darauf CHTC-Stürmer Niklas Wellen, einer von drei U18-EM-Teilnehmer bei den Krefeldern, frei vor dem Uhlen-Schusskreis. Seinen feinen Lupfer sah der Schiedsrichter zum Glück jedoch außerhalb des Schusskreises. Im Gegenzug markierte der ohnehin überzeugende Jugend-B-Spieler Henning Hüttermann das 1:0 für die Gäste. Die Freude währte aber nur kurz; einer der vielen unnötigen HTCU-Ballverluste sorgte für einen schnellen Gegenangriff – 1:1, verdient!
Das Trainertrio André Henning, Jan Philipp Rabente und Jan Fleckhaus nahm eine Auszeit und brachte das Team in die Spur. Von der 15. Minute bis zur Pause hatten die Uhlen das Spiel im Griff. Henning Hüttermann bereitete mit einem tollen Rechtsangriff sehenswert das 2:1 durch Hendrik Paar vor. Jan Nitschke, der eine starke Partie als Regisseur im Mittelfeld machte, sorgte per Siebenmeter für das 3:1. Halbzeit.
„Im zweiten Durchgang haben wir jedoch mit zunehmender Spieldauer zu kopflos agiert“, meinte Uhlen-Coach Jan Philipp Rabente. Den frühen Anschlusstreffer beantwortete Lukas Windfeder mit einem feinen Lupfer über Nationalkeeper Mark Appel hinweg zum 4:2. Doch trotz Gelber Karte für Krefeld fiel dem HTCU offensiv nur noch wenig ein, insgesamt drei Ecken verfehlten ihr Ziel. Zwar nicht überragend, aber defensiv stabil agierten die Gäste über lange Zeit hinweg; erst in der Schlussphase warfen sie ihr Konzept gegen nun drückende Krefelder über Bord. So kam der CHTC zum Ausgleich und hatte sogar noch eine Chance zum Sieg auf dem Schläger.
„Wir sind noch lange nicht an unserer Leistungsgrenze angekommen. Mit Christopher Rühr fehlte zudem ein wichtiger Stürmer, der Eckenschütze und als Kapitän auch der Leitwolf. Entsprechend kann ich nach dem Spiel mit dem Unentschieden ganz gut leben“, so Trainer André Henning.
Am Samstag, 12 Uhr, gastiert Rot-Weiss Köln am Uhlenhorst. Nur ein Sieg sorgt für die sichere DM-Teilnahme.
HTCU: Fabian Breisig, Julian Stempher, Moritz Trompertz, Ivo Breitenbruch, Tom Brinkmann, Dennis Kruft, Hendrik Paar, Jan Nitschke, Lukas Windfeder, Felix Brinkmann, Jan Thirring, Henning Hüttermann, Till Brock, Constantin Falter, Jan Ochsenschläger, Lukas Figura.
U18 arbeitet am Torverhältnis
13:2 gegen Düsseldorf
Nach dem unnötigen Remis gegen ETuF Essen konnte die männliche Jugend A im letzten Spiel vor den Ferien einiges fürs Torverhältnis tun. Der Düsseldorfer HC wurde mit 13:2 (4:1) besiegt. Damit hat die U18 weiterhin alle Chancen in der Hand, Westdeutscher Meister zu werden und sich damit das Heimrecht für die DM zu sichern.
Das Match gegen den DHC musste wegen des Halbfinals der Herren in die Woche verlegt werden. Dennoch fehlte der U18 mit Christopher Rühr der Kapitän, da er wegen einer Fußverletzung im Hinblick aufs DM-Finale am Sonntag geschont wurde. Nach dem schwachen Auftritt gegen ETuF gab es viel Gesprächsbedarf im Team. Und der Auftakt gegen die Düsseldorfer zeigte auch zunächst, dass sich einige Spieler etwas vorgenommen hatten: Innerhalb von nur acht Minuten hatte der HTCU eine 3:0-Führung durch Jan Ochsenschläger, Constantin Falter und Hendrik Paar herausgeschossen. Doch danach ging der Faden verloren, gut 20 Minuten war Leerlauf angesagt. Es musste erst das 1:3 der Düsseldorfer fallen, um die Uhlen wieder aufzuwecken. Lukas Figura schoss vor der Pause noch das 4:1.
Angestachelt von der langen Schwächephase vor der Pause und dem Bewusstsein, dass das Torverhältnis noch wichtig werden könnte (die Essener hatten gegen Düsseldorf mit 8:2 gewonnen), dominierten die Mülheimer die zweite Halbzeit nach Belieben. Diesmal wurde bis zum Ende konsequent gepasst und gearbeitet, so dass der Sieg mit 13:2 kein Tor zu hoch ausfiel. „Das Spiel war sehr schwankend. Jeweils Mitte der Halbzeiten hatten wir ein ziemliches Loch. Von der taktischen Qualität war die zweite Halbzeit okay, aber das Spiel über die Flügel kann noch verbessert werden, das individuelle Abwehrverhalten ist immer noch unterirdisch. Da wird sicher ein Schwerpunkt in der Sommervorbereitung liegen. Jedenfalls stehen wir mit den bisherigen Ergebnissen ganz gut da, haben es in der eigenen Hand, Westdeutscher zu werden. Darauf gilt es im Sommer aufzubauen“, so Trainer André Henning.
HTCU: Fabian Breisig, Lukas Bruckmann, Julian Stempher (2), Till Brock, Tom Brinkmann (2), Ivo Breitenbruch, Dennis Kruft, Hendrik Paar (1), Jan Nitschke, Jan Thirring, Henning Hüttermann, Constantin Falter (4), Jan Ochsenschläger (1), Lukas Figura (2), Christian Schmiedel (1), Frederik Fischer.
6:6: Sieg aus der Hand gegeben
U18 trennt sich nach 6:3 noch mit Remis von ETuF
Im Spitzenspiel der Regionalliga kam die männliche Jugend A nicht über ein 6:6 (5:3) gegen ETuF Essen hinaus. Trotz schwankender und überwiegend schwacher Leistung hatten die Uhlen die Partie über weite Strecken in der Hand, mussten aber nach der Aufholjagd der Gäste in der Schlussphase sogar um den Punkt bangen.
Dadurch ist die Entscheidung über den Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft vertagt. Zumal das dritte starke Team im Bunde, der Crefelder HTC, auch noch eingreifen kann. Gegen den CHTC spielen die Mülheimer erst nach der Sommerpause. Bereits am Montag muss der HTCU erneut ran, dann gastiert der Düsseldorfer HC um 19.30 Uhr im Waldstadion.
Zwar lief der Start ins Match zunächst holprig, dennoch konnten zwei schön herausgespielte Angriffe zur 2:0-Führung abgeschlossen werden. „Da haben wir noch strukturiert und einfach kontaktet, haben das Konzept gegen die Essener Raumdeckung bestens durchgezogen“, meinte Trainer André Henning. Jugend-B-Spieler Lukas Windfeder sowie Hendrik Paar sorgten für die verdiente Führung. Doch die Essener kamen zurück und erzielten schnell den Ausgleich. „Wir haben phasenweise indiskutabel verteidigt. Die Essener kamen ohne viel Gegenwehr in den Kreis“, so Henning. Christian Schmiedel, weitere Leihgabe aus der Jugend B, und Christopher Rühr mit einer Kurzen Ecke in den Winkel sorgten für das 4:2. Auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer hatte erneut Lukas Windfeder per Ecke eine Antwort parat – 5:3 zur Pause.
Nach der Pause fand das Spiel überwiegend im Mittelfeld statt. Die Uhlenhorster verstrickten sich zu sehr in Einzelaktionen. Die besten Chancen durch Jan Nitschke und Constantin Falter aus dem Spiel heraus wurden ausgelassen. Auch drei weitere Ecken fanden nicht mehr den Weg ins Tor. Dennoch sah es lange nach einem Mülheimer Sieg aus, nachdem Christopher Rühr per Ecke das 6:3 erzielte. Doch die Essener kämpften aufopferungsvoll weiter. In der Defensive gelang den Mülheimer nun gar nichts mehr, einfachste Schüsse wurden zu- und durchgelassen, so dass in der Schlussviertelstunde drei Tore zum Ausgleich fielen. In der letzten Minute hatten die Essener sogar noch die Chance per Ecke zum Sieg zu kommen, schossen jedoch vorbei.
„Diese Begegnung hatte sehr wenig mit einem Westdeutschen Endspiel zu tun, sowohl von der Qualität, als auch von der Einstellung einiger Spieler. Es liegt noch unfassbar viel Arbeit vor uns. Sollten wir uns für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, wovon ich trotz der miesen Performance ausgehe, muss das Team in der Breite noch besser und strukturierter werden. Gegen Essen machen Spieler wie Chrissi Rühr, aber vor allem auch die Jugend-B-Spieler Lukas Windfeder und Christian Schmiedel mit ihren Toren den Unterschied. Das sind alles Spieler, die bei einer DM fehlen könnten. Die Anlagen sind auf jeden Fall da, das zeigte die Vorbereitung, auch wenn wir davon jetzt gegen Essen nichts gezeigt haben. Ich bin gespannt, welche Antwort wir am Montag gegen Düsseldorf parat haben und ob dann nach der Sommerpause alle den nötigen Drive entwickeln“, sagt Henning.
HTCU: Fabian Breisig, Lukas Bruckmann; Julian Stempher, Till Brock, Ivo Breitenbruch, Tom Brinkmann, Dennis Kruft, Hendrik Paar (1), Jan Nitschke, Jan Thirring, Lukas Windfeder (2), Christopher Rühr (2), Christian Schmiedel (1), Lukas Figura, Jan Ochsenschläger, Constantin Falter.
4:1! Erster Schritt zur DM
U18 gewinnt wichtiges Endrunden-Match
Einen ersten Schritt Richtung DM-Zwischenrunde hat die Jugend A des HTC Uhlenhorst gemacht. Im Endrunden-Spiel um die Westdeutsche Meisterschaft siegte die U18 beim Gladbacher HTC mit 4:1 (1:0). Direkt nach Pfingsten wartet mit ETuF Essen gleich der nächste Brocken.
In diesem Jahr ist alles anders bei der Jugend A. Ein neuer Modus sorgt für Spannung vom ersten Spiel an, denn die Play-Offs und eine Endrunde im Herbst wurden komplett abgeschafft. Die U18 spielt nur eine Endrunde mit sechs Teams, jeder spielt einmal gegen jeden. Nach diesen fünf Partien steht der Westdeutsche Meister fest, genau wie die insgesamt drei besten Teams, die sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Vier Teams machen sich berechtigte Hoffnungen auf ein DM-Ticket – die Uhlen und die Gladbacher zählen dazu.
Entsprechend war das erste Spiel der Saison gleich ein Endspiel für den Mülheimer Nachwuchs. Der Druck schlug sich allerdings auch in der Qualität der Partie nieder. Beide Kontrahenten schenkten sich wenig, waren defensiv-taktisch bestens eingestellt. Zwar übernahmen die Uhlen nach leichten Startschwierigkeiten das Kommando, doch Chancen waren zunächst Mangelware. Zwei Ecken kratzten die Gladbacher noch von der Linie, so dass es lange torlos blieb und das Gros des Duells im Mittelfeld stattfand. Kurz vor der Pause machte Christopher Rühr schließlich mit einer verwandelten Strafecke die Gäste-Führung perfekt.
Nach dem Seitenwechsel standen die Gäste in der Defensive deutlich besser, allein über Konter blieben die Gladbacher stets gefährlich. So war es auch nach Christopher Rührs Eckentreffer zum 2:0 ein Mülheimer Ballverlust, den die Gladbacher nutzten, um eben per Konter zum 1:2 zu verkürzen. Doch die Stabilität blieb, so dass erneut Rühr per Alleingang und Jan Nitschke nach feinem Solo zum 4:1 erhöhen konnten. Neben dem dreifachen Torschützen Chris Rühr verdienten sich Julian Stempher als Abwehrchef und Fabian Breisig im Tor gute Noten.
Das Trainergespann André Henning, Jan Philipp Rabente und Jan Fleckhaus sah noch eine Menge Baustellen: „Vor allem im Aufbau hätten wir geschickter und stabiler agieren können, das war bisweilen recht unreif. Aus der Feldüberlegenheit hätten wir mehr Kapital schlagen müssen. Dafür standen wir mit zunehmender Spieldauer in der Defensive sehr gut.“
Am 15. Juni (19 Uhr) ist ETuF Essen am Uhlenhorst zu Gast. Vor zwei Jahren war es in dieser Jahrgangskonstellation das Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft. Auch diesmal wahrt nur der Sieger die Chance Platz eins im Westen zu ergattern und damit das Heimrecht für die DM zu sichern.
HTCU U18: Fabian Breisig; Julian Stempher, Till Brock, Ivo Breitenbruch, Tom Brinkmann, Dennis Kruft, Jan Thirring, Jan Nitschke, Hendrik Paar, Lukas Windfeder, Moritz Trompertz, Christopher Rühr, Jan Ochsenschläger, Constantin Falter, Lukas Figura, Felix Brinkmann.
Tore: 0:1 Rühr (30./KE), 0:2 Rühr (43./KE), 1:2 (53.), 1:3 Rühr (58.), 1:4 Nitschke (69.).
Jugend mit ersten Test-Erkenntnissen
U18 unterliegt KHTC knapp – U16 macht Fortschritte
Bis es für die Jugendteams in die heiße Phase der Saison geht, dauert es noch ein wenig. Dennoch läuft die Vorbereitung von männlicher Jugend A und Jugend B bereits auf Hochtouren. Beide Teams arbeiten viel im athletischen Bereich und zeigten in ihren Testspielen gute Ansätze, aber auch noch viel Entwicklungspotential.
Jugend A
Die U18 duellierte sich bereits zweimal mit den Regionalliga-Herren des Kahlenberger HTC. Im ersten Match gab es auswärts eine knappe 3:4-Niederlage für die Jung-Uhlen. Jan Nitschke per argentinischer Rückhand und einem verwandelten Siebenmeter erzielte die beiden Treffer bis zur Pause, in der es 3:2 für die Kahlis stand. Nach dem Seitenwechsel erzielte Conner Falter mit einem schönen Stecher Treffer Nummer drei. Vor allem die Raumdeckung funktionierte gut, das Umschalten von Abwehr auf Angriff und andersherum jedoch weniger.
Am vergangenen Montag fand das „Rückspiel“ im Waldstadion statt. Hier gab es einen 7:5 (4:3)-Sieg für den KHTC. Insbesondere das Abwehrverhalten der Uhlen war schwach. Dafür konterte die U18 großartig, was insbesondere Lukas Windfeder, Jugend-B-Spieler im Mittelsturm zu verdanken war, der reihenweise für seine Sturmkollegen vorlegte. Für das Trainergespann Henning/Rabente/Fleckhaus bleibt festzuhalten, dass in der Defensive noch viel zu tun ist.
Weitere Tests sind nach den Ferien gegen die Herren von HC Essen (Oberliga) und Blau-Weiß Köln (2. Bundesliga) geplant.
Jugend B
Zwei interessante Matches bestritt die U16. Zum Auftakt ging es zum niederländischen Spitzenteam Union Nimwegen. Union steht an der Tabellenspitze der ersten holländischen U16-Liga und ist schon seit Februar im Meisterschaftsrennen. Gegen den Titelanwärter aus dem Nachbarland holten die Uhlen ein 2:2. „Uns war deutlich anzumerken, dass es unser erstes Feldspiel des Jahres war“, so Trainer André Henning. „Es fehlte noch an der Abstimmung im Aufbau. Unsere guten Stürmer haben viel zu wenig Bälle bekommen, auch weil die Niederländer ein starkes Pressing gespielt haben.“ Lukas Windfeder sorgte mit einer Ecke und einem Schlenzer aus dem Spiel heraus für die etwas schmeichelhafte 2:1-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel waren die Mülheimer besser und strukturierter, mussten aber den letztlich verdienten Ausgleich zum 2:2 hinnehmen. Dennoch ein gelungener Test, der bald in Mülheim wiederholt werden soll.
Das zweite Vorbereitungsduell fand gegen die Herren von Oberligist HC Essen 99 statt. Die U16 gewann 3:1 (1:0). „Hier haben wir von der Spielstruktur und in puncto Zweikampfverhalten etwas erwachsener gespielt als noch in Nimwegen. Die Leistung war okay, allerdings müssen wir bei den vielen guten Chancen deutlich mehr Tore schießen und lernen über die gesamte Spielzeit hinweg konstant mehr Tempo zu entwickeln. Ich habe eine gute Entwicklung im Pressing erkannt, vor allem aber im offensiven Entscheidungsverhalten beim Eindringen in den Kreis waren wir im zweiten Durchgang gut“, meinte Trainer Andre Henning.
Vor den Ferien steht noch das Duell gegen die mJB des Gladbacher HTC an.
Jung-Uhlen überzeugen im Nationalteam
Starke Leistungen beim Zentrallehrgang: Sieben Talente Ostern in England
Tolle Nachrichten von den Uhlenhorster Nachwuchsspielern: Christopher Rühr und Jan Nitschke absolvierten den Zentrallehrgang der U18-Nationalmannschaft des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) in Limburg mit nachhaltigem Erfolg. Beide wurden für das Osterturnier in Lilleshall (England) sowie für das Deutsch-Polnische-Jugendwerk (22.-26.6. in Polen) nominiert. Entsprechend besitzen die Uhlenhorster Talente gute Aussichten an der U18-Europameisterschaft in Utrecht (Niederlande) im Juli teilzunehmen.
Im U16-Team lösten nach dem Zentrallehrgang in Limburg gleich fünf Uhlen das Ticket fürs Osterturnier in England: Constantin Deichmann, Julius Meyer, Lukas Windfeder, Henning Hüttermann sowie Christian Schmiedel sind in Lilleshall dabei. Auch Marc Buse lieferte einen starken ersten Nationalmannschaftslehrgang seiner jungen Karriere ab. Für die England-Maßnahme kamen nur Spieler des Jahrgangs 1995 in Frage. Da Marc Buse noch zum jüngeren Jahrgang gehört und viel Perspektive hat, wird er voraussichtlich im Sommer beim Deutsch-Französischen-Jugendwerk in Mönchengladbach im Rahmen der EM der Herren und Damen erstmals im DHB-Dress zum Einsatz kommen.
Das Turnier ihres Lebens
Vize-Meister – U18 begeistert in Dortmund
Es war das Turnier ihres Lebens, auch wenn der Titel am Ende hauchdünn verpasst wurde. Dank einer wahnsinnigen Entwicklung wurde die männliche Jugend A Deutscher Vize-Meister. Mit einer fantastischen Leistung schossen und zauberten sie sich bis ins Endspiel, wo sie sich am „Bretterwald“ des SC Charlottenburg jedoch die Zähne ausbissen und den Wimpel liegen ließen. Dennoch: Nach der Enttäuschung auf dem Feld zeigte die U18 ihr wahres Gesicht und begeisterte die zahlreichen Fans mit einem großen Wochenende.
Trainer André Henning: „Ich bin unheimlich stolz auf die Entwicklung der vergangenen Wochen. Die Jungs haben sich von einer Truppe voller Sorgenkinder zu einem mega starken Team entwickelt. Wie sie an dem gesamten Wochenende aufgetreten sind, hat mich schwer begeistert. So viel Motivation, Feuer, Gas und Siegeswillen habe ich bei dieser Mannschaft so noch nicht gesehen. Es tut mir wirklich leid für die Jungs, dass es nicht gereicht hat. Sie hätten den Wimpel sicher verdient gehabt, waren lange Zeit die beste Mannschaft des Turniers, haben offensiv das mit Abstand beste Hockey gespielt und vor allem haben sie gezeigt, was für ein Charakter wirklich in ihnen steckt.“
Spannend war es zu erleben, wie sich die Zielsetzung der Mannschaft entwickelte. Noch am Donnerstagabend schien die Truppe recht zurückhaltend ins Turnier gehen zu wollen, doch nach einer Ansprache und einem Video am Freitagabend im Hotel war klar, dass die U18 den Wimpel will. Genauso trat sie dann auch auf: Selbstbewusst, wie echte Champions und voller Tatendrang ging sie in Spiel eins gegen den ersten hohen Favoriten:
HTC Uhlenhorst – Berliner HC 5:1 (2:1):
Es war ein Start ins Turnier wie man sich ihn nicht hätte besser erträumen können. Die erste Ecke schoss Julian Stempher per Rechts-Variante in die Maschen. Kurz danach legte Lukas Windfeder nach. Windfeder war nach dem Aus der Jugend B ins Team der U18 befördert wurden. Obwohl er der mit Abstand jüngste Akteur des Turniers war, lieferte er ein sehr gutes Wochenende ab, war eine große Bereicherung für die Truppe und sicher einer der Erfolgsgaranten dafür, dass das Turnier so erfolgreich verlief. Zurück zum Spiel: In der ersten Halbzeit gaben die Berliner noch eine Menge Druck und hatten insbesondere über Kurze Ecken eine Menge Chancen. Doch bereits in diesem Duell deutete Uhlen-Keeper Fabian Breisig an, dass er der beste Torwart des Turniers sein würde. Er parierte ein ums andere Mal in großartiger Manier. Nach dem Seitenwechsel agierten die Uhlen ganz clever und abgezockt, sie standen bestens im Halbfeld und konterten abgezockt. Zweimal Christopher Rühr und Maximilian Zobiegala, der bei seinem Heimturnier in Dortmund eine begeisternde Performance zeigte, trafen zum 5:1 – welch ein Auftakt.
HTC Uhlenhorst – SC Frankfurt 1880 4:2 (1:0):
Das sollte die Reifeprüfung für die jungen Mülheimer sein. Frankfurt war durch destruktives, körperbetontes Defensivhockey als Süddeutscher Meister zur DM gekommen. Der HTCU lieferte hier stets eine Antwort. Keine Fehler im Aufbau, eine guter Konterverteidigung und geschickte Verwertung der Chancen sorgten für einen völlig ungefährdeten Sieg. Insbesondere die „taktische Ruhe“ im ersten Durchgang beeindruckte. Christopher Rühr, mit Abstand bester Stürmer des gesamten DM-Turniers, steuerte alle vier Treffer bei.
HTC Uhlenhorst – HC Ludwigsburg 4:2 (1:0):
Nach den beiden Siegen zum Auftakt waren die Mülheimer bereits sicher fürs Semifinale qualifiziert. Niklas Rieger, der mit leichter Zerrung in die DM gegangen war, konnte geschont werden. Und auch generell wechselte das Trainerteam um Jan Philipp Rabente, Jan Fleckhaus und André Henning viel durch, so dass bei der DM am Ende sogar 13 Spieler zum Einsatz kamen. Die Luft war aber raus, entsprechend war die Partie nicht die allerbeste. Lukas Windfeder markierte vor der Pause die Führung, die nicht mehr abgegeben wurde. Nochmal Windfeder und zweimal Rühr markierten die weiteren Treffer.
HALBFINALE
HTC Uhlenhorst – EtuF Essen 5:0 (3:0):
Ein Spiel, in dem man nur verlieren kann? Von wegen. Die Uhlen gingen am frühen Morgen mit einer begeisternden Selbstsicherheit und Siegermentalität in die Partie, in der sie von der ersten bis zur letzten Minute eine Klasse besser waren als die Essener. Dreimal waren beide Teams bislang aufeinander getroffen, dreimal ging es ganz eng zu. Diesmal spielten sich die Mülheimer in einen Rausch, der durch einen herrlichen Treffer von Jan Nitschke zum 1:0 eingeleitet wurde. Rühr und Zobiegala legten noch bis zur Pause nach. Selbst als die Essener Pressing ausübten, blieben die Uhlen ganz cool. Max Zobiegala und Christopher Rühr mit seinem zehnten Turnier-Tor schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Es war die beste Turnierleistung der Mülheimer.
FINALE
HTC Uhlenhorst – SC Charlottenburg 0:1 (0:1):
An die sehr guten Turnierleistungen der anderen Spiele kamen die Uhlenhorster diesmal nicht heran. Auf der anderen Seite lieferten die Berliner eine taktische Meisterleistung ab. Mit einem guten Mix aus Manndeckung und Raumpresse gepaart mit einem herausragenden individuellen Abwehrverhalten, verdienten sie sich den Titel. Ein Schuss Mitte der ersten Halbzeit genau in den Winkel sollte reichen, während die Mülheimer nicht mehr zu ihrem Kombinationshockey fanden, zu wenig Seitenwechsel spielten und damit auch nur drei echte Chancen hatten: Eine Ecke durch Julian Stempher, eine Ecke durch Christopher Rühr und einen Schuss von Jan Nitschke. Die Führung hätte der U18 sicher gut getan, doch der Finalfluch hielt an, so dass es trotz einer fantastischen Gesamtleistung keinen ganz großen Lohn in Form des Wimpels gab.
„Wenn ich mich daran erinnere wie das Team noch im Oktober im DM-Halbfinale auf dem Feld aufgetreten ist und wenn ich mir das Team jetzt anschaue, dann kann ich kaum glauben, dass dies dieselbe Mannschaft ist, die hier in Dortmund in jeglicher Hinsicht nur begeistert hat. Ich bin ein echter Fan dieser Truppe, die uns in den letzten Wochen viel Spaß gemacht hat. Auch wenn der Wimpel fehlt – es war ein super Wochenende“, so Trainer André Henning.
Ins All-Star-Team wurden mit Fabian Breisig (bester Torwart), Niklas Rieger (bester Spieler des Turniers) und Christopher Rühr (bester Stürmer) drei Uhlen gewählt.
HTCU U18: Fabian Breisig, Lukas Bruckmann; Maximilian Zobiegala, Niklas Rieger, Julian Stempher, Fabian Walter, Hendrik Paar, Tom Brinkmann, Christopher Rühr, Jan Nitschke, Lukas Windfeder, Max Servatius, Lukas Kreisköther, Lennard Klein.


