Archiv für die Kategorie „U18 - WJA/MJA“

Drei DM-Zwischenrunden bei besten Bedingungen…

…ohne Regen und mit viel Sonnenschein!
Am 15./16. Oktober spielen die Weibliche Jugend A, Knaben A und Jugend B ihre Zwischenrunden zur Deutschen Meisterschaft am Uhlenhorst.
Am Samstag tritt die WJA um 10 Uhr gegen Großflottbeck an. Zur selben Zeit spielen die A-Knaben auf Platz 2 gegen den Club an der Alster. Um 14 Uhr muss dann die Jugend B gegen Obermenzig ran.
Die Endspiele der Zwischenrunde sind am Sonntag um 11 Uhr (WJA), 13 Uhr (Knaben A) und 15 Uhr (Jugend B) – nur die Sieger qualifizieren sich für die Deutschen Endrunden der besten 4 eine Woche später.
Unsere anderen für die Zwischenrunden qualifizierten Mannschaften – Mädchen A, Weibliche Jugend B und Jugend A – müssen auswärts ran.
Spannung ist also garantiert – über zahlreiche und lautstarke Unterstützung würden sich die Teams sehr freuen!

U18: Ungeschlagen Vize-Meister

11:0 gegen RW Köln – DM nun in Dürkheim

Mit einem souveränen 11:0-Erfolg gegen Rot-Weiss Köln hat die männliche Jugend A das DM-Ticket gelöst. Als Westdeutscher Vize-Meister geht es am 15./16. Oktober zur Deutschen Zwischenrunde nach Bad Dürkheim.

Die U18 des Bundesligisten aus der Domstadt hatte zu keiner Phase den Hauch einer Chance. So wurden die Mülheimer Erstliga-Akteure Till Brock und Jan Nitschke für die Aufgabe am Sonntag gegen Harvestehude (8:2) geschont. Christopher Rühr fehlte ohnehin verletzungsbedingt. So reichte eine ordentliche Leistung für einen ungefährdeten Sieg. Obwohl das Kräfteverhältnis von der ersten Minute an klar war, zeigten die Uhlen eine konzentrierte und engagierte Leistung. Bislang hatten die Kölner allen Gegnern im Westen große Probleme bereitet und selbst gegen die Top-Teams nur knappe Niederlagen erlitten. Diesmal war durch die Treffer von Constantin Falter, Lukas Windfeder (KE), Hendrik Paar sowie erneut Windfeder, Lukas Figura und Jan Nitschke bereits zur Pause alles klar – 6:0. „Die Jungs haben einige starke Angriffe vorgetragen, müssen aber noch griffiger im Kreis werden. Wir haben taktisch und auf einigen Positionen experimentiert, das klappte sogar ganz gut“, meinte Trainer André Henning. Besonders erfreulich, dass drei Ecken, auch ohne die Hauptschützen Rühr und Windfeder ihren Weg ins Ziel fanden.

Trotz des Kantersieges reichte es „nur“ zur Westdeutschen Vize-Meisterschaft, auch wenn die Uhlen-U-18 noch ungeschlagen ist. „Wir haben in dieser Saison zweimal, trotz klarer Führung, nur Unentschieden gespielt. Es fehlte uns an Stabilität, nicht an Qualität. Das ist kein schlechtes Zeichen für unseren weiteren Weg. Spielerisch hat die Mannschaft, wenn sie komplett ist und konzentriert arbeitet, alle Möglichkeiten“, so Henning. In Dürkheim trifft die U18 im DM-Achtelfinale auf den Gastgeber. Im Viertelfinale einen Tag später würde wohl der hessische Meister SC Frankfurt 80 (ggf. auch der Limburger HC) warten.

HTCU: Fabian Breisig, Julian Stempher (1), Moritz Trompertz (1), Ivo Breitenbruch (1), Tom Brinkmann, Dennis Kruft, Hendrik Paar (1), Jan Nitschke (1), Jan Thirring, Felix Brinkmann, Lukas Windfeder (3), Henning Hüttermann, Constantin Falter (2), Jan Ochsenschläger, Lukas Figura (1), Till Brock.

4:4 – Mitreißendes Match

U18 holt Remis in Krefeld – Samstag gegen RW Köln

Jan Nitschke überzeugte als Regisseur im Mittelfeld und traf per Siebenmeter.

Nach einem stets spannenden und für die Zuschauer mitreißenden Match trennte sich die U18 des HTC Uhlenhorst vom Crefelder HTC mit 4:4 (3:1). Zwischenzeitlich verpassten es die Mülheimer davonzuziehen, in der Schlussphase war jedoch eine Prise Glück dabei, dass es zum Remis reichte. Das Unentschieden sorgte dafür, dass der HTCU mit einem Sieg am Samstag gegen Rot-Weiss Köln aus eigener Kraft die DM-Quali und sogar Rang zwei erreichen kann.

Der Start hatte es gleich in sich: Die Krefelder konterten gefährlich. War bei der ersten Chance noch ein Fuß im Spiel, war kurz darauf CHTC-Stürmer Niklas Wellen, einer von drei U18-EM-Teilnehmer bei den Krefeldern, frei vor dem Uhlen-Schusskreis. Seinen feinen Lupfer sah der Schiedsrichter zum Glück jedoch außerhalb des Schusskreises. Im Gegenzug markierte der ohnehin überzeugende Jugend-B-Spieler Henning Hüttermann das 1:0 für die Gäste. Die Freude währte aber nur kurz; einer der vielen unnötigen HTCU-Ballverluste sorgte für einen schnellen Gegenangriff – 1:1, verdient!

Das Trainertrio André Henning, Jan Philipp Rabente und Jan Fleckhaus nahm eine Auszeit und brachte das Team in die Spur. Von der 15. Minute bis zur Pause hatten die Uhlen das Spiel im Griff. Henning Hüttermann bereitete mit einem tollen Rechtsangriff sehenswert das 2:1 durch Hendrik Paar vor. Jan Nitschke, der eine starke Partie als Regisseur im Mittelfeld machte, sorgte per Siebenmeter für das 3:1. Halbzeit.

„Im zweiten Durchgang haben wir jedoch mit zunehmender Spieldauer zu kopflos agiert“, meinte Uhlen-Coach Jan Philipp Rabente. Den frühen Anschlusstreffer beantwortete Lukas Windfeder mit einem feinen Lupfer über Nationalkeeper Mark Appel hinweg zum 4:2. Doch trotz Gelber Karte für Krefeld fiel dem HTCU offensiv nur noch wenig ein, insgesamt drei Ecken verfehlten ihr Ziel. Zwar nicht überragend, aber defensiv stabil agierten die Gäste über lange Zeit hinweg; erst in der Schlussphase warfen sie ihr Konzept gegen nun drückende Krefelder über Bord. So kam der CHTC zum Ausgleich und hatte sogar noch eine Chance zum Sieg auf dem Schläger.

„Wir sind noch lange nicht an unserer Leistungsgrenze angekommen. Mit Christopher Rühr fehlte zudem ein wichtiger Stürmer, der Eckenschütze und als Kapitän auch der Leitwolf. Entsprechend kann ich nach dem Spiel mit dem Unentschieden ganz gut leben“, so Trainer André Henning.

Am Samstag, 12 Uhr, gastiert Rot-Weiss Köln am Uhlenhorst. Nur ein Sieg sorgt für die sichere DM-Teilnahme.

HTCU: Fabian Breisig, Julian Stempher, Moritz Trompertz, Ivo Breitenbruch, Tom Brinkmann, Dennis Kruft, Hendrik Paar, Jan Nitschke, Lukas Windfeder, Felix Brinkmann, Jan Thirring, Henning Hüttermann, Till Brock, Constantin Falter, Jan Ochsenschläger, Lukas Figura.

U18 arbeitet am Torverhältnis

13:2 gegen Düsseldorf

Nach dem unnötigen Remis gegen ETuF Essen konnte die männliche Jugend A im letzten Spiel vor den Ferien einiges fürs Torverhältnis tun. Der Düsseldorfer HC wurde mit 13:2 (4:1) besiegt. Damit hat die U18 weiterhin alle Chancen in der Hand, Westdeutscher Meister zu werden und sich damit das Heimrecht für die DM zu sichern.

Das Match gegen den DHC musste wegen des Halbfinals der Herren in die Woche verlegt werden. Dennoch fehlte der U18 mit Christopher Rühr der Kapitän, da er wegen einer Fußverletzung im Hinblick aufs DM-Finale am Sonntag geschont wurde. Nach dem schwachen Auftritt gegen ETuF gab es viel Gesprächsbedarf im Team. Und der Auftakt gegen die Düsseldorfer zeigte auch zunächst, dass sich einige Spieler etwas vorgenommen hatten: Innerhalb von nur acht Minuten hatte der HTCU eine 3:0-Führung durch Jan Ochsenschläger, Constantin Falter und Hendrik Paar herausgeschossen. Doch danach ging der Faden verloren, gut 20 Minuten war Leerlauf angesagt. Es musste erst das 1:3 der Düsseldorfer fallen, um die Uhlen wieder aufzuwecken. Lukas Figura schoss vor der Pause noch das 4:1.

Angestachelt von der langen Schwächephase vor der Pause und dem Bewusstsein, dass das Torverhältnis noch wichtig werden könnte (die Essener hatten gegen Düsseldorf mit 8:2 gewonnen), dominierten die Mülheimer die zweite Halbzeit nach Belieben. Diesmal wurde bis zum Ende konsequent gepasst und gearbeitet, so dass der Sieg mit 13:2 kein Tor zu hoch ausfiel. „Das Spiel war sehr schwankend. Jeweils Mitte der Halbzeiten hatten wir ein ziemliches Loch. Von der taktischen Qualität war die zweite Halbzeit okay, aber das Spiel über die Flügel kann noch verbessert werden, das individuelle Abwehrverhalten ist immer noch unterirdisch. Da wird sicher ein Schwerpunkt in der Sommervorbereitung liegen. Jedenfalls stehen wir mit den bisherigen Ergebnissen ganz gut da, haben es in der eigenen Hand, Westdeutscher zu werden. Darauf gilt es im Sommer aufzubauen“, so Trainer André Henning.

HTCU: Fabian Breisig, Lukas Bruckmann, Julian Stempher (2), Till Brock, Tom Brinkmann (2), Ivo Breitenbruch, Dennis Kruft, Hendrik Paar (1), Jan Nitschke, Jan Thirring, Henning Hüttermann, Constantin Falter (4), Jan Ochsenschläger (1), Lukas Figura (2), Christian Schmiedel (1), Frederik Fischer.

6:6: Sieg aus der Hand gegeben

U18 trennt sich nach 6:3 noch mit Remis von ETuF

Im Spitzenspiel der Regionalliga kam die männliche Jugend A nicht über ein 6:6 (5:3) gegen ETuF Essen hinaus. Trotz schwankender und überwiegend schwacher Leistung hatten die Uhlen die Partie über weite Strecken in der Hand, mussten aber nach der Aufholjagd der Gäste in der Schlussphase sogar um den Punkt bangen.

Dadurch ist die Entscheidung über den Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft vertagt. Zumal das dritte starke Team im Bunde, der Crefelder HTC, auch noch eingreifen kann. Gegen den CHTC spielen die Mülheimer erst nach der Sommerpause. Bereits am Montag muss der HTCU erneut ran, dann gastiert der Düsseldorfer HC um 19.30 Uhr im Waldstadion.

Zwar lief der Start ins Match zunächst holprig, dennoch konnten zwei schön herausgespielte Angriffe zur 2:0-Führung abgeschlossen werden. „Da haben wir noch strukturiert und einfach kontaktet, haben das Konzept gegen die Essener Raumdeckung bestens durchgezogen“, meinte Trainer André Henning. Jugend-B-Spieler Lukas Windfeder sowie Hendrik Paar sorgten für die verdiente Führung. Doch die Essener kamen zurück und erzielten schnell den Ausgleich. „Wir haben phasenweise indiskutabel verteidigt. Die Essener kamen ohne viel Gegenwehr in den Kreis“, so Henning. Christian Schmiedel, weitere Leihgabe aus der Jugend B, und Christopher Rühr mit einer Kurzen Ecke in den Winkel sorgten für das 4:2. Auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer hatte erneut Lukas Windfeder per Ecke eine Antwort parat – 5:3 zur Pause.

Nach der Pause fand das Spiel überwiegend im Mittelfeld statt. Die Uhlenhorster verstrickten sich zu sehr in Einzelaktionen. Die besten Chancen durch Jan Nitschke und Constantin Falter aus dem Spiel heraus wurden ausgelassen. Auch drei weitere Ecken fanden nicht mehr den Weg ins Tor. Dennoch sah es lange nach einem Mülheimer Sieg aus, nachdem Christopher Rühr per Ecke das 6:3 erzielte. Doch die Essener kämpften aufopferungsvoll weiter. In der Defensive gelang den Mülheimer nun gar nichts mehr, einfachste Schüsse wurden zu- und durchgelassen, so dass in der Schlussviertelstunde drei Tore zum Ausgleich fielen. In der letzten Minute hatten die Essener sogar noch die Chance per Ecke zum Sieg zu kommen, schossen jedoch vorbei.

„Diese Begegnung hatte sehr wenig mit einem Westdeutschen Endspiel zu tun, sowohl von der Qualität, als auch von der Einstellung einiger Spieler. Es liegt noch unfassbar viel Arbeit vor uns. Sollten wir uns für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, wovon ich trotz der miesen Performance ausgehe, muss das Team in der Breite noch besser und strukturierter werden. Gegen Essen machen Spieler wie Chrissi Rühr, aber vor allem auch die Jugend-B-Spieler Lukas Windfeder und Christian Schmiedel mit ihren Toren den Unterschied. Das sind alles Spieler, die bei einer DM fehlen könnten. Die Anlagen sind auf jeden Fall da, das zeigte die Vorbereitung, auch wenn wir davon jetzt gegen Essen nichts gezeigt haben. Ich bin gespannt, welche Antwort wir am Montag gegen Düsseldorf parat haben und ob dann nach der Sommerpause alle den nötigen Drive entwickeln“, sagt Henning.

HTCU: Fabian Breisig, Lukas Bruckmann; Julian Stempher, Till Brock, Ivo Breitenbruch, Tom Brinkmann, Dennis Kruft, Hendrik Paar (1), Jan Nitschke, Jan Thirring, Lukas Windfeder (2), Christopher Rühr (2), Christian Schmiedel (1), Lukas Figura, Jan Ochsenschläger, Constantin Falter.

4:1! Erster Schritt zur DM

U18 gewinnt wichtiges Endrunden-Match

Einen ersten Schritt Richtung DM-Zwischenrunde hat die Jugend A des HTC Uhlenhorst gemacht. Im Endrunden-Spiel um die Westdeutsche Meisterschaft siegte die U18 beim Gladbacher HTC mit 4:1 (1:0). Direkt nach Pfingsten wartet mit ETuF Essen gleich der nächste Brocken.

In diesem Jahr ist alles anders bei der Jugend A. Ein neuer Modus sorgt für Spannung vom ersten Spiel an, denn die Play-Offs und eine Endrunde im Herbst wurden komplett abgeschafft. Die U18 spielt nur eine Endrunde mit sechs Teams, jeder spielt einmal gegen jeden. Nach diesen fünf Partien steht der Westdeutsche Meister fest, genau wie die insgesamt drei besten Teams, die sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Vier Teams machen sich berechtigte Hoffnungen auf ein DM-Ticket – die Uhlen und die Gladbacher zählen dazu.

Entsprechend war das erste Spiel der Saison gleich ein Endspiel für den Mülheimer Nachwuchs. Der Druck schlug sich allerdings auch in der Qualität der Partie nieder. Beide Kontrahenten schenkten sich wenig, waren defensiv-taktisch bestens eingestellt. Zwar übernahmen die Uhlen nach leichten Startschwierigkeiten das Kommando, doch Chancen waren zunächst Mangelware. Zwei Ecken kratzten die Gladbacher noch von der Linie, so dass es lange torlos blieb und das Gros des Duells im Mittelfeld stattfand. Kurz vor der Pause machte Christopher Rühr schließlich mit einer verwandelten Strafecke die Gäste-Führung perfekt.

Nach dem Seitenwechsel standen die Gäste in der Defensive deutlich besser, allein über Konter blieben die Gladbacher stets gefährlich. So war es auch nach Christopher Rührs Eckentreffer zum 2:0 ein Mülheimer Ballverlust, den die Gladbacher nutzten, um eben per Konter zum 1:2 zu verkürzen. Doch die Stabilität blieb, so dass erneut Rühr per Alleingang und Jan Nitschke nach feinem Solo zum 4:1 erhöhen konnten. Neben dem dreifachen Torschützen Chris Rühr verdienten sich Julian Stempher als Abwehrchef und Fabian Breisig im Tor gute Noten.

Das Trainergespann André Henning, Jan Philipp Rabente und Jan Fleckhaus sah noch eine Menge Baustellen: „Vor allem im Aufbau hätten wir geschickter und stabiler agieren können, das war bisweilen recht unreif. Aus der Feldüberlegenheit hätten wir mehr Kapital schlagen müssen. Dafür standen wir mit zunehmender Spieldauer in der Defensive sehr gut.“

Am 15. Juni (19 Uhr) ist ETuF Essen am Uhlenhorst zu Gast. Vor zwei Jahren war es in dieser Jahrgangskonstellation das Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft. Auch diesmal wahrt nur der Sieger die Chance Platz eins im Westen zu ergattern und damit das Heimrecht für die DM zu sichern.

HTCU U18: Fabian Breisig; Julian Stempher, Till Brock, Ivo Breitenbruch, Tom Brinkmann, Dennis Kruft, Jan Thirring, Jan Nitschke, Hendrik Paar, Lukas Windfeder, Moritz Trompertz, Christopher Rühr, Jan Ochsenschläger, Constantin Falter, Lukas Figura, Felix Brinkmann.

Tore: 0:1 Rühr (30./KE), 0:2 Rühr (43./KE), 1:2 (53.), 1:3 Rühr (58.), 1:4 Nitschke (69.).

Jugend mit ersten Test-Erkenntnissen

U18 unterliegt KHTC knapp – U16 macht Fortschritte

Bis es für die Jugendteams in die heiße Phase der Saison geht, dauert es noch ein wenig. Dennoch läuft die Vorbereitung von männlicher Jugend A und Jugend B bereits auf Hochtouren. Beide Teams arbeiten viel im athletischen Bereich und zeigten in ihren Testspielen gute Ansätze, aber auch noch viel Entwicklungspotential.

Jugend A

Die U18 duellierte sich bereits zweimal mit den Regionalliga-Herren des Kahlenberger HTC. Im ersten Match gab es auswärts eine knappe 3:4-Niederlage für die Jung-Uhlen. Jan Nitschke per argentinischer Rückhand und einem verwandelten Siebenmeter erzielte die beiden Treffer bis zur Pause, in der es 3:2 für die Kahlis stand. Nach dem Seitenwechsel erzielte Conner Falter mit einem schönen Stecher Treffer Nummer drei. Vor allem die Raumdeckung funktionierte gut, das Umschalten von Abwehr auf Angriff und andersherum jedoch weniger.

Am vergangenen Montag fand das „Rückspiel“ im Waldstadion statt. Hier gab es einen 7:5 (4:3)-Sieg für den KHTC. Insbesondere das Abwehrverhalten der Uhlen war schwach. Dafür konterte die U18 großartig, was insbesondere Lukas Windfeder, Jugend-B-Spieler im Mittelsturm zu verdanken war, der reihenweise für seine Sturmkollegen vorlegte. Für das Trainergespann Henning/Rabente/Fleckhaus bleibt festzuhalten, dass in der Defensive noch viel zu tun ist.

Weitere Tests sind nach den Ferien gegen die Herren von HC Essen (Oberliga) und Blau-Weiß Köln (2. Bundesliga) geplant.

Jugend B

Zwei interessante Matches bestritt die U16. Zum Auftakt ging es zum niederländischen Spitzenteam Union Nimwegen. Union steht an der Tabellenspitze der ersten holländischen U16-Liga und ist schon seit Februar im Meisterschaftsrennen. Gegen den Titelanwärter aus dem Nachbarland holten die Uhlen ein 2:2. „Uns war deutlich anzumerken, dass es unser erstes Feldspiel des Jahres war“, so Trainer André Henning. „Es fehlte noch an der Abstimmung im Aufbau. Unsere guten Stürmer haben viel zu wenig Bälle bekommen, auch weil die Niederländer ein starkes Pressing gespielt haben.“ Lukas Windfeder sorgte mit einer Ecke und einem Schlenzer aus dem Spiel heraus für die etwas schmeichelhafte 2:1-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel waren die Mülheimer besser und strukturierter, mussten aber den letztlich verdienten Ausgleich zum 2:2 hinnehmen. Dennoch ein gelungener Test, der bald in Mülheim wiederholt werden soll.

Das zweite Vorbereitungsduell fand gegen die Herren von Oberligist HC Essen 99 statt. Die U16 gewann 3:1 (1:0). „Hier haben wir von der Spielstruktur und in puncto Zweikampfverhalten etwas erwachsener gespielt als noch in Nimwegen. Die Leistung war okay, allerdings müssen wir bei den vielen guten Chancen deutlich mehr Tore schießen und lernen über die gesamte Spielzeit hinweg konstant mehr Tempo zu entwickeln. Ich habe eine gute Entwicklung im Pressing erkannt, vor allem aber im offensiven Entscheidungsverhalten beim Eindringen in den Kreis waren wir im zweiten Durchgang gut“, meinte Trainer Andre Henning.

Vor den Ferien steht noch das Duell gegen die mJB des Gladbacher HTC an.

Jung-Uhlen überzeugen im Nationalteam

Starke Leistungen beim Zentrallehrgang: Sieben Talente Ostern in England

Tolle Nachrichten von den Uhlenhorster Nachwuchsspielern: Christopher Rühr und Jan Nitschke absolvierten den Zentrallehrgang der U18-Nationalmannschaft des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) in Limburg mit nachhaltigem Erfolg. Beide wurden für das Osterturnier in Lilleshall (England) sowie für das Deutsch-Polnische-Jugendwerk (22.-26.6. in Polen) nominiert. Entsprechend besitzen die Uhlenhorster Talente gute Aussichten an der U18-Europameisterschaft in Utrecht (Niederlande) im Juli teilzunehmen.
Im U16-Team lösten nach dem Zentrallehrgang in Limburg gleich fünf Uhlen das Ticket fürs Osterturnier in England: Constantin Deichmann, Julius Meyer, Lukas Windfeder, Henning Hüttermann sowie Christian Schmiedel sind in Lilleshall dabei. Auch Marc Buse lieferte einen starken ersten Nationalmannschaftslehrgang seiner jungen Karriere ab. Für die England-Maßnahme kamen nur Spieler des Jahrgangs 1995 in Frage. Da Marc Buse noch zum jüngeren Jahrgang gehört und viel Perspektive hat, wird er voraussichtlich im Sommer beim Deutsch-Französischen-Jugendwerk in Mönchengladbach im Rahmen der EM der Herren und Damen erstmals im DHB-Dress zum Einsatz kommen.

Das Turnier ihres Lebens

Vize-Meister – U18 begeistert in Dortmund

Es war das Turnier ihres Lebens, auch wenn der Titel am Ende hauchdünn verpasst wurde. Dank einer wahnsinnigen Entwicklung wurde die männliche Jugend A Deutscher Vize-Meister. Mit einer fantastischen Leistung schossen und zauberten sie sich bis ins Endspiel, wo sie sich am „Bretterwald“ des SC Charlottenburg jedoch die Zähne ausbissen und den Wimpel liegen ließen. Dennoch: Nach der Enttäuschung auf dem Feld zeigte die U18 ihr wahres Gesicht und begeisterte die zahlreichen Fans mit einem großen Wochenende.

Trainer André Henning: „Ich bin unheimlich stolz auf die Entwicklung der vergangenen Wochen. Die Jungs haben sich von einer Truppe voller Sorgenkinder zu einem mega starken Team entwickelt. Wie sie an dem gesamten Wochenende aufgetreten sind, hat mich schwer begeistert. So viel Motivation, Feuer, Gas und Siegeswillen habe ich bei dieser Mannschaft so noch nicht gesehen. Es tut mir wirklich leid für die Jungs, dass es nicht gereicht hat. Sie hätten den Wimpel sicher verdient gehabt, waren lange Zeit die beste Mannschaft des Turniers, haben offensiv das mit Abstand beste Hockey gespielt und vor allem haben sie gezeigt, was für ein Charakter wirklich in ihnen steckt.“

Spannend war es zu erleben, wie sich die Zielsetzung der Mannschaft entwickelte. Noch am Donnerstagabend schien die Truppe recht zurückhaltend ins Turnier gehen zu wollen, doch nach einer Ansprache und einem Video am Freitagabend im Hotel war klar, dass die U18 den Wimpel will. Genauso trat sie dann auch auf: Selbstbewusst, wie echte Champions und voller Tatendrang ging sie in Spiel eins gegen den ersten hohen Favoriten:

HTC Uhlenhorst – Berliner HC 5:1 (2:1):

Es war ein Start ins Turnier wie man sich ihn nicht hätte besser erträumen können. Die erste Ecke schoss Julian Stempher per Rechts-Variante in die Maschen. Kurz danach legte Lukas Windfeder nach. Windfeder war nach dem Aus der Jugend B ins Team der U18 befördert wurden. Obwohl er der mit Abstand jüngste Akteur des Turniers war, lieferte er ein sehr gutes Wochenende ab, war eine große Bereicherung für die Truppe und sicher einer der Erfolgsgaranten dafür, dass das Turnier so erfolgreich verlief. Zurück zum Spiel: In der ersten Halbzeit gaben die Berliner noch eine Menge Druck und hatten insbesondere über Kurze Ecken eine Menge Chancen. Doch bereits in diesem Duell deutete Uhlen-Keeper Fabian Breisig an, dass er der beste Torwart des Turniers sein würde. Er parierte ein ums andere Mal in großartiger Manier. Nach dem Seitenwechsel agierten die Uhlen ganz clever und abgezockt, sie standen bestens im Halbfeld und konterten abgezockt. Zweimal Christopher Rühr und Maximilian Zobiegala, der bei seinem Heimturnier in Dortmund eine begeisternde Performance zeigte, trafen zum 5:1 – welch ein Auftakt.

HTC Uhlenhorst – SC Frankfurt 1880 4:2 (1:0):

Das sollte die Reifeprüfung für die jungen Mülheimer sein. Frankfurt war durch destruktives, körperbetontes Defensivhockey als Süddeutscher Meister zur DM gekommen. Der HTCU lieferte hier stets eine Antwort. Keine Fehler im Aufbau, eine guter Konterverteidigung und geschickte Verwertung der Chancen sorgten für einen völlig ungefährdeten Sieg. Insbesondere die „taktische Ruhe“ im ersten Durchgang beeindruckte. Christopher Rühr, mit Abstand bester Stürmer des gesamten DM-Turniers, steuerte alle vier Treffer bei.

HTC Uhlenhorst – HC Ludwigsburg 4:2 (1:0):

Nach den beiden Siegen zum Auftakt waren die Mülheimer bereits sicher fürs Semifinale qualifiziert. Niklas Rieger, der mit leichter Zerrung in die DM gegangen war, konnte geschont werden. Und auch generell wechselte das Trainerteam um Jan Philipp Rabente, Jan Fleckhaus und André Henning viel durch, so dass bei der DM am Ende sogar 13 Spieler zum Einsatz kamen. Die Luft war aber raus, entsprechend war die Partie nicht die allerbeste. Lukas Windfeder markierte vor der Pause die Führung, die nicht mehr abgegeben wurde. Nochmal Windfeder und zweimal Rühr markierten die weiteren Treffer.

HALBFINALE

HTC Uhlenhorst – EtuF Essen 5:0 (3:0):

Ein Spiel, in dem man nur verlieren kann? Von wegen. Die Uhlen gingen am frühen Morgen mit einer begeisternden Selbstsicherheit und Siegermentalität in die Partie, in der sie von der ersten bis zur letzten Minute eine Klasse besser waren als die Essener. Dreimal waren beide Teams bislang aufeinander getroffen, dreimal ging es ganz eng zu. Diesmal spielten sich die Mülheimer in einen Rausch, der durch einen herrlichen Treffer von Jan Nitschke zum 1:0 eingeleitet wurde. Rühr und Zobiegala legten noch bis zur Pause nach. Selbst als die Essener Pressing ausübten, blieben die Uhlen ganz cool. Max Zobiegala und Christopher Rühr mit seinem zehnten Turnier-Tor schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Es war die beste Turnierleistung der Mülheimer.

FINALE

HTC Uhlenhorst – SC Charlottenburg 0:1 (0:1):

An die sehr guten Turnierleistungen der anderen Spiele kamen die Uhlenhorster diesmal nicht heran. Auf der anderen Seite lieferten die Berliner eine taktische Meisterleistung ab. Mit einem guten Mix aus Manndeckung und Raumpresse gepaart mit einem herausragenden individuellen Abwehrverhalten, verdienten sie sich den Titel. Ein Schuss Mitte der ersten Halbzeit genau in den Winkel sollte reichen, während die Mülheimer nicht mehr zu ihrem Kombinationshockey fanden, zu wenig Seitenwechsel spielten und damit auch nur drei echte Chancen hatten: Eine Ecke durch Julian Stempher, eine Ecke durch Christopher Rühr und einen Schuss von Jan Nitschke. Die Führung hätte der U18 sicher gut getan, doch der Finalfluch hielt an, so dass es trotz einer fantastischen Gesamtleistung keinen ganz großen Lohn in Form des Wimpels gab.

„Wenn ich mich daran erinnere wie das Team noch im Oktober im DM-Halbfinale auf dem Feld aufgetreten ist und wenn ich mir das Team jetzt anschaue, dann kann ich kaum glauben, dass dies dieselbe Mannschaft ist, die hier in Dortmund in jeglicher Hinsicht nur begeistert hat. Ich bin ein echter Fan dieser Truppe, die uns in den letzten Wochen viel Spaß gemacht hat. Auch wenn der Wimpel fehlt – es war ein super Wochenende“, so Trainer André Henning.

Ins All-Star-Team wurden mit Fabian Breisig (bester Torwart), Niklas Rieger (bester Spieler des Turniers) und Christopher Rühr (bester Stürmer) drei Uhlen gewählt.

HTCU U18: Fabian Breisig, Lukas Bruckmann; Maximilian Zobiegala, Niklas Rieger, Julian Stempher, Fabian Walter, Hendrik Paar, Tom Brinkmann, Christopher Rühr, Jan Nitschke, Lukas Windfeder, Max Servatius, Lukas Kreisköther, Lennard Klein.

Bilder U18 aus Dortmund

SAMSTAG:

SONNTAG:

Ein großer Schritt für die mJA

Jahrgang 92/93 fährt erstmals zur Hallen-DM

Ein kleiner Schritt für den HTC Uhlenhorst – ein ganz großer für die männliche Jugend A. Zum ersten Mal überhaupt qualifizierte sich unsere jetzige U18 in der Jahrgansgkonstellation 92/93 für die Endrunde einer Deutschen Hallenhockey-Meisterschaft! In Krefeld wurde das Team sogar – wie bereits auf dem Feld – Westdeutscher Meister. Am Wochenende kämpfen die Uhlen in Dortmund um den DM-Titel.

Als A-Knaben waren sie knapp gescheitert, in der B-Jugend fehlte vor zwei Jahren nur ein einziges Törchen, doch diesmal machte sich das große Engagement bezahlt. Nach guten Leistungen beim Auftaktturnier in der Harbecke Halle, steigerte sich die U18 am zweiten Turniertag in Krefeld noch einmal: Der Gladbacher HTC wurde mit 4:2 (1:2) und RTHC Leverkusen mit 6:1 (2:0) besiegt.

Seit elf Monaten hat die U18 nur ein einziges Pflichtspiel verloren. Das war das DM-Halbfinale auf dem Feld gegen Gladbach. So hatte das Duell gegen den GHTC nicht nur Endspielcharakter, sondern war auch die Chance zur Revanche. Etwas zu nervös und zu überhastet starteten die Mülheimer, lagen prompt erstmals in der ganzen Saison mit 0:1 hinten. Eine schöne Kurze Ecke von Julian Stempher brachte zwar den Ausgleich, aber nicht die nötige Ruhe. Fehler im Aufbau sorgten für Gladbacher Gegenangriffe – und kontern kann der GHTC – 1:2. Jan Nitschke hatte zwar nach schönem Alleingang noch einen Lattentreffer, doch es ging mit einem nicht unverdienten Rückstand in die Pause. Die Trainer André Henning, Arndt Herzbruch, Jan Philipp Rabente und Jan Fleckhaus fanden offensichtlich die richtigen Worte.

Westdeutscher Meister: Die männliche Jugend A fährt zur DM nach Dortmund.

Ruhig, souverän, fehlerfrei, dennoch mit hohem Tempo agierend, kam die U18 aus der Kabine, musste aber eine Schrecksekunde überstehen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Gladbacher einen Siebenmeter zugesprochen, Keeper Fabian Breisig parierte den Schuss von Nationalspieler Florian Adrians und verhinderte somit ein mögliches 1:3. Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken begann die Aufholjagd. Eine Pressing-Balleroberung brachte den Ball zu Christopher Rühr, der eiskalt zum 2:2 vollstreckte. Ein Remis hätte in jedem Fall zum Weiterkommen gereicht, doch der HTCU war weiterhin hungrig. Tom Brinkmann leitete einen herrlichen Rechtsangriff ein, bediente den frisch eingewechselten Hendrik Paar, der mit seinem ersten Ballkontakt das wichtige 3:2 erzielte und damit das Tor zur DM aufmachte. Christopher Rühr legte per Ecke nach. Nun stand der Defensivblock der Uhlen und brachte den Sieg sicher nach Hause.

Im zweiten Spiel gab es einen ungefährdeten 6:1-Erfolg gegen Leverkusen. Christopher Rühr und Max Zobiegala erzielten dabei jeweils drei Treffer, zum Teil nach sehenswerten Kombinationen.

“Erstaunliche persönliche Entwicklungen”

Trainer André Henning: „Ich freue mich total für meine Jungs, dass sie für die extrem harte Arbeit in den letzten Wochen endlich mal belohnt wurden. Nach dem bitteren Halbfinalaus im Oktober konnten wir viele interessante persönliche Entwicklungen begleiten und beobachten. Auch wenn es dabei mal richtig krachen musste, traten viele Jungs hier ganz anders auf als noch vor einigen Monaten. Besonders hat mich beeindruckt, wie die Mannschaft das Spiel gegen Gladbach als echtes Team in Halbzeit zwei gedreht hat. Das alles ist ganz sicher auf ein wahnsinnig erfolgreiches Teambuilding-Trainingslager in Holland zurückzuführen. Das hatten die Jungs fast alleine gestaltet und dabei für ein so junges Team ganz erstaunliche Entwicklungen selbständig angeschoben.“

DM in Dortmund

Bei der DM trifft der HTCU am Samstag zunächst auf den Berliner HC (12.15 Uhr), der als einer der DM-Favoriten gilt. Anschließend geht es gegen den Süddeutschen Meister Frankfurt 80 (14.30 Uhr). Am Abend treffen die Uhlen auf den HC Ludwigsburg (18.15 Uhr). „Die Gruppe hat mit Berlin und Frankfurt zwei dicke Brocken mit ganz starken Spielern, Ludwigsburg ist eine sehr gute Hallenmannschaft. Wir sind hier anders als auf dem Feld sicher in der Außenseiterrolle und freuen uns einfach endlich mal eine DM in der Konstellation spielen zu können. Unser Credo war zuletzt immer: 30 Minuten alles geben, volle Power, viel Push und am Ende gucken, was dabei raus kommt. Das machen wir auch in Dortmund so weiter“, sagt Trainer Henning.

HTCU U18: Fabian Breisig, Lukas Bruckmann; Niklas Rieger, Maximilian Zobiegala (3), Julian Stempher (1), Fabian Walter, Tom Brinkmann, Hendrik Paar (1), Christoper Rühr (5), Jan Nitschke, Max Servatius, Lukas Kreisköther, Lennard Klein.

WJA sensationell Deutscher Vizemeister! Herzlichen Glückwunsch.

Nach dem Bundesligaaufstieg in der letzten Woche haben die Weibliche A-Jugend des HTC Uhlenhorst am Sonntag noch einmal einen draufgelegt: In Schweinfurt wurden sie Deutscher Vizemeister. Damit haben sie sich selbst für eine phantastische Hallensaison belohnt. Sonntagnacht musste man im Uhlenhorster Clubhaus daher schon zum zweiten Mal in so kurzer Zeit um die Statik des Gebäudes bangen.


Dabei hatte das Wochenende am Samstagmorgen mit dem ersten Spiel denkbar schlecht begonnen. Mit 2:6 unterlagen die Uhlenmädels chancenlos dem Mannheimer HC. Extrem nervös, ohne Mut und mit großem Zaudern lief nichts zusammen. Was nun, war’s das schon? Mit dem hochgehandelten UHC wartete schon in 90 Minuten der nächste große Brocken. Die meisten Mannschaften hätten sich jetzt in die Hose gemacht. Nicht so in der Uhlenhorster Kabine, das Team erwachte. Klare Botschaft von Mannschaft und Trainer: „Wir sind hier nicht als Opfer hergekommen. Wir gehen da jetzt raus, nehmen unser Herz in die Hand und rocken die Halle. Völlig egal wer auf der anderen Seite steht.“ Damit war die Marschroute für das Wochenende klar. Gepaart mit wenigen, aber entscheidenden taktischen Vorgaben, zeigten die Uhlenhorsterinnen ab jetzt Vollgashockey, an dem die Zuschauer immer mehr ihren Spaß hatten. „Alle anderen Mannschaften spielen fast über die gesamte Spielzeit defensive Halbfeldtaktiken. Wir nicht. Wir gehen volles Rohr drauf und jagen die Ballführende. Das macht unseren Spielerinnen einfach mehr Spaß. „Dortmund-Hockey“ nennen wir das,“ erläutern die Trainer Tim Welsch und Hanns-Peter Windfeder die Spielweise, „das erfordert allerdings von allen einen enormen Einsatz und ganz viel Herz.“

UHC-Spiel als Wendepunkt
Und jetzt lief die Maschine an. Der große UHC wurde geradezu überrollt. Die Hamburgerinnen wussten gar nicht, wie ihnen geschah. Zwar konnten sie den Führungstreffer noch ausgleichen, eine kurze Ecke von Katharina Windfeder konnte die Spielerin auf der Linie nur mit dem Körper abwehren. Den fälligen 7m verwandelte Katharina sicher. Aber nur zwei Minuten nach dem Ausgleich brachte auch die zweite KE einen 7m, den erneut Katharina Windfeder nervenstark versenkte. Torchance um Torchance erkämpften sich nun die Uhlenhorsterinnen. Das 3:1 allerdings ergab sich wieder aus einer kurzen Ecke. Dieses Mal traf Darja Möllenberg. In der zweiten Halbzeit ging es genau so weiter. Das aggressive Pressing brachte den UHC immer wieder in Schwierigkeiten. Schon in der 17. Minute eroberte sich Anuscheh Behrend links im Kreis den Ball und brachte in ihrer unnachahmlichen Art die Kugel von der Außenlinie mit der Rückhand im Tor unter. Damit war das Spiel gelaufen. Die bestens aufgelegte Darja Möllenberg traf erneut per Strafecke zum 5:1. Carina Fischer erzielte in der 27. Minute mit einem schönen Beinschuss den Endstand von 6:2.

Damit war der Knoten geplatzt. Auch der überraschend starke ATV Leipzig kam mit der Spielweise nicht klar. Immer wieder eroberten sich die Uhlenhorsterinnen schon am gegnerischen Schusskreis den Ball. Es dauerte aber bis zur 8. Minute ehe Kira Bauer den ersten Treffer erzielte. Das 2:0 durch Darja Möllenberg gehörte dann sicher zu den schönsten Toren des Turniers. Nach herrlichem Solo an Verteidigern und Torhüter vorbei, schlenzt sie den Ball von der Torauslinie in den Winkel. Auch der dritte Treffer ging auf ihr Konto. Kira Bauer und Carina Fischer machten dann den Sack zu: 5:1 – die WJA war im Halbfinale, unglaublich.

Ein phantastisches Halbfinale und der Traum ging weiter
Im Halbfinale allerdings wartete schon wieder eine auf dem Papier überlegene Mannschaft. Die von Florian Keller trainierten Zehlendorfer Wespen haben mehrere Nationalspielerinnen in ihren Reihen und konnten am Samstag alle drei Spiele gewinnen. Sogar die hochfavorisierten Rüsselsheimer fegten sie mit 4:1 aus der Halle. Eine scheinbar unlösbare Aufgabe – aber bei einer DM ist (fast) alles Psychologie. Tim Welsch hatte für jedes Spiel eine hochemotionale Multimediashow vorbereitet. An der für Sonntagmorgen saß er bis halb fünf morgens. Und sie wirkte. Und wie. Wieder nahmen die Uhlenhorsterinnen ihren ganzen Mut zusammen, das Herz in die Hand und spielten Dortmund-Hockey. Es entwickelte sich ein phantastisches Spiel, eine Werbung für Damenhockey. Schon nach drei Minuten konnten die Uhlen sich eine Strafecke erarbeiten. Die Ecke war ausgeguckt und Katharina Windfeder schoss sie zentimetergenau da hin: 1:0. Die Wespen drehten nun auf, hatten ihre beste Phase und wurden nur drei Minuten später mit dem Ausgleich belohnt. Doch Uhlenhorst blieb bei der Offensivtaktik und in der 12. Minute konnte Kira Bauer mit einem schönen Rückhandschlenzer zum Halbzeitstand von 2:1 den Ertrag einfahren. Die zweite Halbzeit war dann „Halbfinalfight as its best“. Es ging hin und her. Die beiden Teams schenkten sich nun keinen Zentimeter Boden mehr. Die an dem ganzen Wochenende über sich hinausgewachsene Uhlen-Keeperin Lara Rütten musste jetzt einige Mal sehr beherzt zupacken und mit Paraden glänzen. Aber auch vor dem Berliner Tor hatten unsere Mädels noch einige Chancen. Würde es reichen? Nein – die reguläre Spielzeit endete für Uhlenhorst dramatisch. Nur 60 Sekunden vor Schluss stachen die Wespen zum 2:2 zu. Es ging in die Verlängerung. Und jetzt hieß es 100% Psychologie. In fünf Minuten Pause die Stimmungslage komplett drehen? Das geht, wenn der Teamgeist stimmt. „Beeindruckend, was in der Verlängerung da ablief. Die Mädels haben einfach Vollgas weitergemacht“, war nach dem Spiel der Tenor, der vielen mitgereisten Uhlenhorster Eltern und Fans. Der Mut wurde belohnt. Anuscheh Behrend konnte eine tolle Kombination über rechts zum 3:2 nutzen. Und diese Führung gaben die Uhlenhorsterinnen nun nicht mehr aus der Hand. Überglücklich fielen sie sich nach dem Schlusspfiff in die Arme: Deutsches Finale – Wahnsinn.

Nach großer Leistung reichte es am Ende nicht ganz
Der Endspielgegner: der Mannheimer HC. Richtig, 2:6 vor nicht einmal 24 Stunden, die dominierende Mannschaft des ganzen Turniers. Aber wieder zeigte die magische Vorbereitung von Tim Welsch Wirkung und so spielte Mannheim gegen eine ganz andere Uhlenhorster WJA, einen ebenbürtigen Gegner. Das taktische Konzept: Vollgas von Anfang an, MHC überraschen, ein schnelles Tor erzielen. Und das hätte fast geklappt. In den ersten zehn Minuten erkämpften sich die Mädels einige gute Chancen und eine kurze Ecke. Wenn die reingeht, werden die auch nervös …. Aber die erstklassige MHC-Keeperin hält. Beide Mannschaften sind in der ersten Halbzeitig gleichwertig, es gibt Chancen auf beiden Seiten. Die zweite Halbzeit allerdings ist dann schnell erzählt. Schon in der ersten Minute bekommt Mannheim eine kurze Ecke zugesprochen, die sie sicher verwandeln. Und nur kurze Zeit später sitzt auch die zweite Strafecke. Die Uhlenhorsterinnen kämpften weiter bis zum umfallen und erzielten sogar ein Eckentor, das fälschlicherweise nicht gegeben wurde. Aber MHC rettete diese Führung nun mit aller Routine über die Zeit.

Phantastische Saison
Trainer, Mannschaft, Eltern und Fans zogen aber eine durchweg positives Fazit: „Mit etwas Glück hätte es sogar bis ganz oben gereicht. Alles in allem ist mit Mannheim aber die beste Mannschaft des Turniers Deutscher Meister geworden. Unsere WJA hat ein unglaubliches Wochenende gespielt. Mit so viel Teamgeist, Herz, Einsatz und Mut – phantastisch. Darauf können sie sehr stolz sein.“ Stolz sein konnte bei der Siegerehrung auch Darja Möllenberg, die zur besten Stürmerin gewählt worden ist. Und das völlig zu Recht. Glückwunsch Darja.

HTCU: Lara Rütten, Maike Schneider, Kira Bauer, Britta Behr, Anuscheh Behrend, Carina Fischer, Nora Klusmann, Darja Möllenberg, Lara Rabiega, Franziska Schmiedel, Daniela Terber, Katharina Windfeder

Spiele und Tore:
HTCU – Mannheimer HC 2:6, Tore: A. Behrend, K. Windfeder
HTCU – UHC Hamburg 6:2, Tore: K. Windfeder (2x), D. Möllenberg (2x), A. Behrend, C. Fischer
HTCU – ATV Leipzig 5:1, Tore: K. Bauer (2x), D. Möllenberg (2x), C. Fischer
HTCU – Zehlendorfer Wespen 3:2, Tore: K. Windfeder, K. Bauer, A. Behrend
HTCU – Mannheimer HC 0:2

U18: Chance zur Revanche

Gute Ausgangslage – Endspiel gegen Gladbach

Die männliche Jugend A des HTC Uhlenhorst startet aus einer guten Ausgangsposition in die entscheidende Phase der Westdeutschen Meisterschaft. Im ersten Turnier gab es zwei Siege und ein Remis. Am kommenden Samstag steht in Krefeld ein echtes Endspiel an: Gegen den Gladbacher HTC besteht die Chance zur Revanche.

Beim Auftaktturnier in der Mülheimer Harbecke Halle brauchten die jungen Uhlen eine Menge Anlaufzeit. Das lag sicher auch an den zahlreichen Änderungen in der Aufstellung, bedingt dadurch dass mit Niklas Rieger (Zerrung) und Christopher Rühr (Außenbandanriss) zwei wichtige Akteure nur sehr sporadisch eingesetzt werden konnten, zudem waren Julian Stempher und Jan Nitschke (beide wegen Krankheit) angeschlagen in den Turniertag gegangen. So lief der HTCU im ersten Match gegen den Düsseldorfer HC sogar einem Rückstand hinterher, fuhr aber noch einen 6:1 (2:1)-Sieg ein. Die rustikal zu Werke gehenden Düsseldorfer sahen zweimal Gelb, die Überzahl spielte die U18 bestens aus. Die Tore erzielten Christopher Rühr (3), Jan Nitschke (2) und Fabian Walter.

Das zweite Duell des Tages gegen ETuF Essen war eines der beiden Endspiele um ein DM-Ticket. Die Uhlenhorster gingen hochmotiviert in die Partie – Folge war das frühe 1:0 durch Julian Stempher per Kurzer Ecke. Auch der überraschende Ausgleich per Siebenmeter schockte die Uhlen nicht: Erneut Stempher, erneut per Ecke, sorgte für das 2:1. Die Truppe von Trainer André Henning war spielbestimmend, hatte einige gute Chancen, doch nur ein weiterer Treffer durch Christopher Rühr zum 3:1 sollte noch fallen. In der Schlussphase machten die Gäste aus der Kruppstadt Druck, kamen noch zum Ausgleich, wobei der Siebenmeter zum 2:3 höchst umstritten war. Doch am Ende glich sich das aus: Eine Essener Schluss-Ecke wurde rausgepfiffen. „Für die lange Zeit dominant geführte Partie ist ein Punkt eigentlich zu wenig. Aber meine Jungs haben über weite Phasen sehr dominant agiert, das Ende gehörte jedoch eindeutig den Essenern. Die taktischen Fehler haben wir analysiert und werden sie abstellen“, so Trainer André Henning.

Im finalen Duell des Tages wurde der Crefelder HTC mit 7:0 (3:0) besiegt. Hier konnte etwas fürs Torverhältnis getan werden, auch wenn die U18 sogar noch eine Reihe an guten Chancen liegen ließ. Die Tore machten Christopher Rühr (2), Jan Nitschke (2), Tom Brinkmann, Max Servatius und Niklas Rieger.

Nun kommt es am kommenden Samstag in der Krefelder Kurt-Tucholsky-Halle zum Showdown um die beiden DM-Tickets. Neben dem HTCU und ETuF Essen ist der bislang verlustpunktfreie Gladbacher HTC heißester Anwärter in dem Dreikampf. Die Uhlen müssen direkt gegen die Gladbacher ran, mit einem Sieg wäre die DM-Teilnahme sicher. Dieses Duell hat seinen besonderen Reiz: Schließlich kegelte der GHTC den HTC Uhlenhorst noch im Oktober beim DM-Halbfinale auf dem Feld aus dem Rennen. „Ich hoffe, dass bis dahin wieder alle Spieler fit sind. Wenn sich das Team so weiterentwickelt wie in den vergangenen Wochen, können wir es erstmals mit dieser Jahrgangskonstellation zur Hallen-DM packen, was ein Riesen-Erfolg wäre.“

HTCU U18: Breisig, Weißner; Stempher (2 Tore), Rieger (1), Walter (1), Brinkmann (1), Paar, Breitenbruch, Zobiegala, Rühr (6), Nitschke (4), Servatius (1), Kreisköther.

Saisonziel erreicht: WJA fährt zur DM. Herzlichen Glückwunsch!

Bei der Westdeutschen Endrunde der WJA am Samstag in Neuss konnten die Uhlenhorsterinnen ihr großes Saisonziel verwirklichen: Teilnahme an der DM. Mit dem 2. Platz qualifizierten sie sich für die Deutsche in Schweinfurt in 14 Tagen.

Die ersten beiden Spiele der Endrunde waren von der Uhlen-WJA eine Top-Leistung. Sowohl HC Essen (3:2) als auch SW Neuss (3:1) wurde nicht nur besiegt, sondern beeindruckend beherrscht. Beide Gegner hatten einige Spielerinnen in ihren Reihen, die in dieser Saison in der Bundesliga regelmäßig zum Einsatz kamen, keine leichte Aufgabe also. Aber hochkonzentriert und taktisch clever dominierten die Uhlen-Mädels beide Spiele. Allerdings, bekanntes Problem, die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Neben sehr guten Tormöglichkeiten, konnten einige Kurze Ecken sowie drei Siebenmeter nicht genutzt werden. Damit waren die Spiele dann doch unnötig eng und spannend, nicht förderlich für das Nervenkostüm der zahlreich mitgereisten Eltern und Fans.

Vor dem letzten Match gegen den Club Raffelberg war damit klar: „Wir sind auf jeden Fall weiter“. Damit war die Körperspannung und Konzentration dahin. Die Raffelbergerinnen nutzten das eiskalt aus und gingen mit 3:0 in Führung. Aber auch nach einer sehenswerten Aufholjagd und zwischenzeitlicher 4:3-Führung kam der Schlendrian wieder durch. Am Ende hieß es 5:4 für CR und unser Team war völlig unnötig kein Westmeister.

Trotzdem viel das Fazit der Trainer Tim Welsch und Hanns-Peter Windfeder sehr positiv aus: „Die Mädels haben sich richtig was vorgenommen und das unglaublich engagiert durchgezogen. Das sie am Ende den 1. Platz wegschenken war zwar unnötig, für die DM aber ohne Belang. Das Saisonziel haben wir erreicht und jetzt freuen wir uns auf Schweinfurt“.

HTCU: Lara Rütten, Katharina Windfeder, Daniela Terber, Lara Rabiega, Darja Möllenberg, Franziska Schmiedel, Anuscheh Behrend, Kira Bauer, Nora Klusmann

Reiseziel Polen

WAZ-Artikel zur Hallen-WM mit Thilo Stralkowski

Beim Hockey-Bundesligisten HTC Uhlenhorst gilt er längst als feste und unverzichtbare Größe. Jetzt ist Thilo Stralkowski bereit, sich gewinnbringend in den Kreis der DHB-Elite einzubringen. Über die Metropole Berlin nimmt der „Uhlen“-Stürmer Kurs auf die Hallen-Weltmeisterschaft vom 8. bis 13. Februar im polnischen Poznan, wo er seinen Einstand im A-Kader geben will.

Beim Mülheimer Topklub zeichnen den 23-jährigen angehenden Piloten Spielwitz, Raffinesse, drangvolle Offensive und unermüdliche Zielstrebigkeit aus. Zielstrebig beweist er sich auch bei der am Freitag startenden Winterreise. „Den Koffer habe ich schon für mehr als nur drei Tage gepackt“, heißt es mit Herzklopfen, aber auch mit großer Zuversicht. Natürlich, Stralkowski fährt nicht nach Berlin, um direkt wieder das Ticket für die Rückreise zu lösen. Es gibt nur eine Richtung und die heißt Polen.

Für den vorgeschalteten Lehrgang von Freitag bis Sonntagmittag in der Metropole (mit zum Paket gehören zwei Testspiele gegen eine lokale Auswahl) hat Bundestrainer Markus Weise 16 Topspieler von Matthias Witthaus (314 Länderspiele) über Christopher Zeller (151) bis hin zum amtierenden „Hockeyspieler des Jahres“, Tobias Hauke (133), eingeladen. Am Ende der Maßnahme werden drei Feldspieler und ein Torhüter gestrichen. Dann geht es im Zwölferpack weiter nach Poznan, wo die deutsche Auslese bei der 3. Hallen-WM in ihrer schweren Gruppe auf Namibia, die Niederlande, Kanada, Australien und den Gastgeber trifft.

Der Mülheimer ist guter Dinge, zu den Auserwählten zu zählen. „Natürlich bin ich aufgeregt, aber ich freue mich riesig. Bei der Vorbereitung in Berlin werde ich aber noch einmal richtig Gas geben müssen,“ so der HTCU-Akteur, der seinen letzten internationalen Einsatz im Sommer 2008 bei der U21-EM im spanischen San Sebastian bestritten hat.

Dass Stralkowski aller Voraussicht nach mit dem Polen-Ticket ausgestattet wird, liegt auf der Hand. Auf dem Feld und in der Halle zählt er zu den auffälligsten und wirkungsvollsten Akteuren, was jüngst von ausgesuchter und fachlicher Kompetenz gewürdigt wurde. Bei der Wahl zum „Hockeyspieler des Jahres“ bildeten erstmals die Trainer und Kapitäne der Bundesligavereine sowie Markus Weise und U21-Trainer Jamilon Lorenzo Mülders das Gremium – und riefen den Mülheimer zur Nummer zwei aus. Wohlgemerkt als Spieler, der nicht im Nationalteam stand. Ehre, wem Ehre gebührt!

Polen, wo die Deutschen nach dem dritten Titel in Folge greifen, soll für Thilo Stralkowski der Beginn einer regen Reisetätigkeit werden. Im März steht der Zentrallehrgang in Südafrika an und 2012 soll es nach England gehen. „Denn die Olympischen Spiele sind mein großer Traum.“