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U16 mit Höhen und Tiefen
Es wird Zeit, dass die heiße Saisonphase endlich beginnt. Der männlichen Jugend B des HTC Uhlenhorst ist anzumerken, dass sie gut drauf ist, aber dass sie nun auch Duelle mit den besten Kontrahenten braucht. Im vorletzten Vorrundenturnier in heimischer Halle gewann die Mülheimer U16 gegen ETuF Essen 9:3 sowie gegen Rot-Weiß-Bergisch-Gladbach 9:0.
Trainer André Henning war nach den beiden Duellen zufrieden, auch wenn es Leistungsschwankungen gab. „Immer wenn wir konzentriert agieren, spielen wir gutes Hockey. Man merkt meinen Jungs aber an, dass sie Druck brauchen und mehr gefordert werden müssen und dass jetzt alle Bock auf Entscheidungsspiele haben. Daher sind auch die durchwachsenen Auftritte zu erklären.“ Zum Auftakt gegen die drittplatzierten Essener gab es zwar ein frühes Führungstor durch Lukas Windfeder, doch dann war in der Offensive erst einmal Leerlauf angesagt. Stattdessen fiel der Ausgleich für den ETuF. „Bis Mitte der zweiten Halbzeit haben wir zu ungeduldig agiert, am Ende hatten wir einen Lauf.“ So setzten sich die Uhlen vom zwischenzeitlichen 5:3 noch auf 9:3 ab. Die Treffer in dieser Partie erzielten Lukas Windfeder (4), Max Sweering (2), Christian Schmiedel, Moritz Trompertz und Julius Meyer.
Im zweiten Spiel gegen Bergisch-Gladbach legte der HTCU eine ganz schwache erste Halbzeit hin. Eine Menge Stockfehler verhinderten ein vernünftiges Aufbauspiel. Nach dem Seitenwechsel spielten die Uhlen gutes Hockey, schossen aber trotz hochkarätiger Chancen zunächst keine Tore. Erst in der Schlussphase konnte das Halbzeitresultat von 4:0 auf ein standesgemäßes 9:0 hochgeschraubt werden. Für die Tore zeichneten sich Lukas Windfeder (4), Moritz Trompertz (2), Max Sweering (2) und Henning Hüttermann verantwortlich.
Das letzte Vorrundenturnier geht am Sonntag in Krefeld über die Bühne. Dann geht es in den Duellen gegen Gastgeber CHTC sowie TV Datteln um den Gruppensieg,
HTCU: Jonas Weißner, Julius Meyer, Henning Hüttermann, Marc Buse, Julius Klein, Phil Neuheuser, Lukas Windfeder, Moritz Trompertz, Max Sweering, Christian Schmiedel.
Arbeitsreiches Wochenende
U16 mit erfolgreichen Turnieren
Ein arbeitsreiches und erfolgreiches Wochenende hat die männliche Jugend B des HTC Uhlenhorst hinter sich gebracht. Zunächst standen am Samstag beim eintägigen Freundschaftsspiel vier Testmatches auf dem Programm, bevor Sonntag die Pflicht wartete. Die U16 siegte beim Regionalliga-Turnier in Datteln dreimal souverän. Trotz müder Beine wurde die Konkurrenz aus Leverkusen (13:0), Bergisch-Gladbach (11:1) und Neuss (8:3) deutlich in die Schranken gewiesen.
Das eigentliche Highlight des Wochenendes war das Testturnier gegen die nationale Konkurrenz in der Harbecke Halle. Insbesondere in den ersten beiden Duellen zeigten die Uhlen-Youngster starkes Hockey. In der „Rückrunde“ kamen die Gäste den Uhlen etwas näher, doch alle vier Matches wurden gewonnen: Gegen den Club zur Vahr Bremen mit 12:2 und 10:5, gegen den TSV Mannheim mit 14:1 und 6:4.
Einen Tag später ging es in Datteln um Regionalliga-Zähler. Auch hier war dieselbe Tendenz zu erkennen. Der Start war stark, am Ende des Tages war die Konzentration weg, die Müdigkeit spürbar. „Dennoch können wir von einem erfolgreichen Wochenende sprechen. Zwar kamen die Gegner nicht an unser Leistungsniveau heran, so dass es schwierig ist, einzuordnen wo wir stehen, aber die Entwicklung insbesondere im Offensivbereich war gut“, meinte Trainer André Henning.
So ließen die Mülheimer im Match gegen Leverkusen noch eine ganze Reihe bester Chancen aus. „Da fehlt einfach noch die Körperspannung und der letzte Wille jeden Ball reinmachen zu wollen“, monierte der Coach, obwohl es über ein Dutzend Treffer gegen den RTHC gab, für die Lukas Windfeder (3), Sami Othman (3), Julius Meyer (2) sowie Christian Schmiedel, Phil Neuheuser, Joel Correia, Max Sweering und Moritz Trompertz verantwortlich waren.
Ähnlich sah es gegen Rot-Weiß Bergisch Gladbach aus. Die Uhlen versprühten viel Spielfreude und übten Druck auf den Gegner aus. Auch hier reichten die 30 Spielminuten für ein zweistelliges Ergebnis. Die Tore erzielten Christian Schmiedel (4), Max Sweering (4) und Lukas Windfeder (3).
Am späten Sonntagabend erledigten die Mülheimer Talente dann ihre Pflicht souverän und standesgemäß ohne zu glänzen. Lukas Windfeder (3), Julius Meyer (2), Max Sweering (2) und Christian Schmiedel schossen eine 8:1-Führung heraus, bevor die Neusser mit zwei Ecken für Ergebniskosmetik sorgen konnten.
Das nächste Vorrundenturnier findet am 29. Januar in der heimischen Uhlenhorsthalle statt. Es folgt das Abschlussturnier in Krefeld. Dann beginnt die heiße Phase mit der Westdeutschen Meisterschaft.
HTCU: Constantin Deichmann, Jonas Weißner, Julius Meyer (4), Henning Hüttermann, Nils Schiffer, Phil Neuheuser (1), Sami Othman (3), Lukas Windfeder (9), Christian Schmiedel (6), Joel Correia (1), Max Sweering (7), Moritz Trompertz sowie nur am Samstag Marc Buse und Julius Klein.
Leistungssteigerung der U16
Nach holprigem Start kommt mJB in die Spur
Mit zwei lockeren Siegen ist die männliche Jugend B des HTC Uhlenhorst in die Hallen-Regionalligasaison gestartet. Gegen ETuF Essen gab einen 7:1 (3:0)-Sieg, der TV Datteln wurde beim 10:0 (3:0) gar zweistellig besiegt. Dennoch gaben beide Erfolge wenig Anlass zur Euphorie.
Bereits eine Woche zuvor hatten die Jung-Uhlen das gut besetzte Freundschaftsturnier in Hannover mit einem Finalsieg gegen den TSV Mannheim gewinnen können. Entsprechend war das Team der Trainer André Henning und Daniel Kamphaus bereits einigermaßen eingespielt. Dennoch schien der Start in beide Regionalliga-Partien eher holprig. Im Auftaktmatch gegen Gastgeber ETuF Essen führten die Mülheimer zur Pause „nur“ mit 3:0. Christian Schmiedel, Marc Buse und Lukas Windfeder hatten die Tore erzielt. „Es war zu wenig Tempo im Spiel, jeder agierte zu lahm und zu ballverliebt, das war nach dem Seitenwechsel besser“, so Trainer Henning. Lukas Windfeder und Marc Buse mit einem Hattrick schraubten das Ergebnis in die Höhe.
Im zweiten Duell des Tages hatte es der amtierende Feldmeister mit dem TV Datteln zu tun. Auch hier brachte der Stotterstart eine magere 3:0-Halbzeitführung, im zweiten Durchgang legte der HTCU wieder zu – 10:0. „Solche Spiele sind wenig hilfreich, weil meine Spieler mehr darauf achten, sich nicht zu verletzen, als vernünftig Hockey zu spielen. Unter den Umständen haben die Jungs das ordentlich gelöst, aber wir haben eine Menge aufzuholen. Offensiv wie defensiv sind wir taktisch noch meilenweit von dem entfernt, was wir schon bald spielen müssen“, meint Henning.
Das nächste Turnier findet am 4. Dezember in Leverkusen statt.
HTCU: Jonas Weißner, Lukas Windfeder (5), Marc Buse (5), Phil Neuheuser, Sami Othman, Nils Schiffer, Moritz Trompertz (2), Christian Schmiedel (3), Henning Hüttermann, Max Sweering (2).
HC Essen – HTCU U16 8:14 (4:5)
Zwischen beiden Meisterschaftsturnieren bestritt die U16 ein Testspiel gegen die Herren-Mannschaft des HC Essen 99. Die Kruppstädter sind nach drei Siegen Tabellenführer in der Oberliga und waren ein guter Gradmesser für den HTCU. Gegen den tief stehenden Fünferwürfel der Essener mussten im ersten Durchgang erst die Mittel gesucht werden, bis dann nach dem Seitenwechsel einige sehenswerte Tore heraussprangen. Am Ende stand ein 14:8 (5:4) für den HTCU. „Das war ein sehr gutes Spiel für uns. Hier konnten wir uns bestens entwickeln und verstehen, wie Hallenhockey funktioniert. Zu Beginn hatten wir noch einfache Fehler gemacht, die zu gefährlichen Kontern führten. In der zweiten Halbzeit hatte unser Spiel erstmalig Struktur und war schon ziemlich erwachsen sowie mit erkennbarem Plan und System“, so Trainer Andre Henning.
HTCU: Constantin Deichmann, Lukas Windfeder (3), Moritz Trompertz, Julius Meyer (1), Max Sweering (2), Marc Buse (3), Sami Othman (2), Nils Schiffer (1), Christian Schmiedel (1), Henning Hüttermann (1).
Jubel, Jubel, Jubel
Nachbericht zum Jugend-Triple

Jan Ochsenschläger schreit den Jubel nach dem 4:3 heraus (Foto: Heinz Haas).
Erst richtete der HTC Uhlenhorst die Zwischenrunde zur Euro-Hockey-League mit großem Erfolg aus. Dann stürmten die Herren wieder an die Spitze der Bundesliga und als krönenden Abschluss folgten drei Deutsche Meistertitel im Nachwuchsbereich. Der HTC Uhlenhorst ist der Verein der Stunde und das sportliche Aushängeschild der Stadt Mülheim!
“So sehen Sieger aus!”, hallte es am Sonntagnachmittag wieder und wieder durch den Uhlenhorst. Soeben hatten die A-Jugendlichen des HTCU durch einen knappen, aber überaus verdienten 4:3-Sieg über den Berliner HC die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Und das nach einem 1:3-Rückstand. Titel Nr. 1! Da kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spieler, das Trainergespann und Zuschauer versanken im Taumel der Glückseligkeit. Der Jubel und die Siegesarien wurden noch größer und lauter als die B-Jugendlichen mit dem viel begehrten Meisterwimpel aus Gladbach zurückkamen. Das von Trainer André Henning betreute Team gewann im Finale gegen Gastgeber Gladbacher HTC ebenfalls knapp, aber genauso verdient mit 4:3. Titel Nr. 2! Für den Hattrick sorgten dann die A-Knaben. Sie holten sich die Deutsche Meisterschaft in Nürnberg. Im Endspiel besiegten sie die Zehlendorfer Wespen mit 2:1. Titel Nr. 3!
Die A-Jugendlichen der Uhlen werden von keinem Geringeren als dem Weltmeister und Mannschaftskapitän der Herrenmannschaft, Jan-Philipp Rabente betreut. Ihm zur Seite steht mit Jan Fleckhaus ein weiterer aktiver Spieler der Herrenteams. Das ist die Philosophie des Vereins. Vorbilder als Trainer. Ein Gesamtkonzept im Jugendbereich, ausgearbeitet vom Jugendkoordinator und Trainer der 1. Herrenmannschaft André Henning. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Mit Christopher Rühr, Jan Nitschke, Till Brock und Torhüter Fabian Breisig standen gleich vier Spieler im Team der A-Jugend die auch schon im Seniorenbereich Erfahrung sammeln durften. Allen voran Christopher Rühr. Er sorgt auch in der Bundesliga für Furore und wurde ganz zu recht zum besten Angreifer des Turniers gewählt.
Für Trainer Rabente war es der erste Titel als Trainer, nach einem Titelgewinn in 2007. Damals fungierte „Rabbi“ wie er überall nur gerufen wird, jedoch noch als Co-Trainer an der Seite von André Henning. Den Titel wollte er. Und sein Team. „Ich habe gesehen wie es nicht so lief. Da mussten wir über den Fight kommen. Und das ist uns gelungen.“ In einem sehr guten Finale fanden die Uhlen dann jedoch auch wieder sie spielerische Linie zurück und Jan Ochsenschläger erlöste Mannschaft, Trainer und Zuschauer mit seinem Tor zum 4:3-Endstand. Nochmals Trainer Rabente: „Ich habe das Flackern in den Augen der Spieler gesehen, da brannte ein Feuer. Da wusste ich, die wollen den Titel und kriegen ihn auch!“
Halbfinale A-Jugend: Uhlenhorst – Uhlenhorster HC 4:1 (Tore für die Uhlen: Constantin Falter (2); Christopher Rühr (2)); Finale: Uhlenhorst – Berliner HC 4:3 (Tore für die Uhlen: Till Brock, Constantin Falter, Christopher Rühr und den Siegtreffer markierte Jan Ochsenschläger).
Halbfinale B-Jugend: Zehlendorfer Wespen – Uhlenhorst 0:4 (Tore: Christian Schmiedel, Julius Meyer, Moritz Trompertz, Max Sweering); Finale: Uhlenhorst – Gladbacher HTC 4:3 (Tore: Joel Correia, Sami Othman, Christian Schmiedel, Max Sweering).
Halbfinale A-Knaben: Uhlenhorst – Nürnberger HTC 5:0 (Tore: Malte Hellwig (2), Niklas Bosserhoff (2) Lukas Keffel); Finale: Uhlenhorst – Zehlendorfer Wespen 2:1 (Tore: Niklas Bosserhoff, Malte Hellwig)
lokalkompass.de – Heinz Haas
Jugend B ist Deutscher Meister
Riesen-Aufwand – Riesen-Ertrag: Ersten Titel erobert

Jubel nach dem Abpfiff: Die Jugend B feiert ihren ersten Titel.
Mission erfüllt – endlich! Einmal mehr waren die Spieler der Uhlenhorster Jugend B als großer Titel-Favorit in die Saison gegangen, zum ersten Mal fuhr die U16 nach einer Reihe von Anläufen die Deutsche Meisterschaft ein. Durch den hochverdienten 4:3-Sieg im Finale gegen Gastgeber Gladbacher HTC eroberte die U16 des HTC Uhlenhorst den blauen Meisterwimpel.
Entsprechend groß war der Jubel nach dem Finale, das jedoch unnötig eng gemacht wurde, weil die Uhlen ihre viele Chancen kaum nutzten. Egal, nur der Titel zählt – umso zufriedener war Trainer André Henning: „Wir waren ganz deutlich das beste Team in Deutschland. Aber die letzten Wochen haben gezeigt, dass nicht allein spielerische Qualität über Sieg und Niederlage entscheidet. Du brauchst auch die Mentale Stärke innerhalb eines Spiels mal durch die Hölle zu gehen, um dann wiederzukommen. Das ist meinen Jungs mehrfach exzellent gelungen.“ Schon vor einer Woche musste ein Golden Goal her, um die Endrunde überhaupt zu erreichen. Einen ähnlichen Stotterstart hatte es im Halbfinale gegen Berlins Meister, die Zehlendorfer Wespen, gegeben. Gut 50 Minuten stand es 0:0, wobei der starke Keeper Constantin Deichmann dreimal in höchster Not parierte, bis Christian Schmiedel den Knoten platzen ließ – nach seinem Schuss zum 1:0 stürmte die gesamte Mannschaft auf ihn ein und begrub ihn unter einem Berg jubelnder Mitspieler. Danach war der Bann gebrochen. Julius Meyer, Moritz Trompertz und Max Sweering legten nach und sorgten für ein verdientes 4:0. „In der ersten Halbzeit hatten wir überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden; wenig Traute, wenig Kontaktspiel, viele Ballverluste. Nach dem Seitenwechsel war dann vieles deutlich besser. Da haben wir gutes Hockey gespielt“, so Trainer André Henning.

Moritz Trompertz zeigte eine starke Leistung als Regisseur.
Im Finale kam es zum von vielen vorher prognostizierten Duell mit dem Gladbacher HTC. Die beiden „Westgiganten“ sind deutlich besser als die deutsche Konkurrenz. Diesmal begannen die Uhlen glänzend, aber beste Chancen und eine Kurze Ecke blieben ungenutzt, so dass der GHTC das Spiel nach einer Viertelstunde auf den Kopf stellte: Die erste Ecke führte zur Führung für die Gastgeber. „Wir haben uns davon erstaunlich wenig beeindrucken lassen, wurden kämpferischer, blieben dabei aber cool. Besonders erfreulich ist, dass die Wende dann nicht nur durch unsere Nationalspieler kam, was für die Breite im Kader spricht.“ Zunächst war es Joel Correia, fantastisch von Lukas Windfeder per Schlenzer in Szene gesetzt, der den Keeper ganz clever austanzte – 1:1. Sami Othman setzte mit einem feinen Volley-Schuss einen drauf, den Konter hatten Windfeder und Christian Schmiedel perfekt eingeleitet. 2:1 zur Pause für den HTC Uhlenhorst. Verdient.

Joel Correia schießt das 1:1.
Nach dem Seitenwechsel ging es direkt Schlag auf Schlag. Erneut setzte Gladbachs Tom Grambusch eine Ecke unhaltbar ins Netz. Doch die Antwort ließ keine zwei Minuten auf sich warten. Christian Schmiedel stellte die Führung nach schönem Rechtsangriff wieder her. „Wir haben zu keiner Zeit gewackelt. Selbst das 2:2 hat uns keinen Zentimeter vom Weg abgebracht. In der zweiten Halbzeit mussten wir zwar eine Drangperiode der Gladbacher überstehen, haben das aber souverän gelöst.“ Doch es dauerte, bis die Vorentscheidung fiel. Erneut war es Lukas Windfeder, bester Spieler des Finals, der den Treffer durch Max Sweering einleitete. Vom eigenen bis in den gegnerischen Schusskreis ging sein Solo, Max Sweering musste nur noch einschieben (68.).
„Der Titel war nicht so selbstverständlich wie es vielleicht von außen aussieht“, erklärte Trainer Henning. „Wir haben unheimlich viel in diese Saison investiert. Jeder Spieler hat für sich eine Entwicklung gemacht, aber vor allem sind wir als Team gewachsen. Auf der einen Seite waren da sportlich sehr große Schritte, so dass wir das mit Abstand beste und strukturierteste Team Deutschlands sind. Aber die Arbeit ging auch in viele Bereiche neben dem Platz. Hier sind die Fortschritte noch viel größer. Mich freut, dass die Jungs für ihre neue Professionalität belohnt wurden. Das war der erste Titel für dieses Team, es bleibt nicht der letzte!“ Henning Hüttermann (bester Stürmer) und Constantin Deichmann (bester Torwart) bekamen eine Sonderauszeichnung von Bundestrainer Uli Weise.

Lukas Windfeder bereitete mit feinem Solo das vierte Tor vor.
HTCU: Constantin Deichmann, Jonas Weißner, Marc Hoffmann, Lukas Windfeder, Marc Buse, Julius Klein, Phil Neuheuser, Jannik Geister, Moritz Trompertz, Julius Meyer, Nils Schiffer, Sami Othman, Christian Schmiedel, Henning Hüttermann, Max Sweering, Philipp Brinkmann, Joel Correia, Kaya Korang-Seitz, Alexander Gerstel, Jan-Niklas Mülheims.

Lohn harter Arbeit: Der blaue Wimpel.
Golden Goal!
MJB siegt 4:3 nach Verlängerung – Endrunde in Gladbach

Julius Meyer zeigte eine starke Leistung und rettete sein Team in der Schlussminute in die Verlängerung.
Umso später die Tore, desto schöner die Siege. Die männliche Jugend B des HTC Uhlenhorst stand schon mit einem Bein vor dem Aus im DM-Viertelfinale gegen den Harvestehuder THC. Doch die U16 kämpfte sich trotz zweifachen Rückstands eindrucksvoll zurück ins Spiel. In der siebten Minute der Verlängerung die Erlösung: Christian Schmiedel bekam den Ball, Vorhandzieher, vorgelegt, argentinische Rückhand – unter die Latte, rein ins Glück. 4:3, Golden Goal. Drei Sekunden später lag Schmiedel begraben unter einem Berg seiner jubelnden Mitspieler.
Damit steht das Team von Coach André Henning und Co-Trainer Daniel Kamphaus im Halbfinale. Gegner am Samstag sind die Zehlendorfer Wespen aus Berlin, im zweiten Semifinale stehen der Dürkheimer HC und der Gladbacher HTC. Die Endrunde findet beim Gladbacher HTC statt.
Nein, dass es solch ein Kraftakt werden würde, damit hatten wohl die Wenigsten gerechnet. Die Uhlen galten als klarer Favorit. Doch die Hamburger standen in der Defensive exzellent und beteiligten sich nicht am konstruktiven Spielaufbau. Alle Abschläge wurden rausgeschlenzt, so dass die Jung-Uhlen viel Geduld aufbringen mussten. Doch die eigenen Chancen wurden zunächst nicht genutzt, stattdessen machten die Norddeutschen zwei Kontertore – 0:2. „Wir haben uns für unsere Verhältnisse sehr viele einfache technische Fehler geleistet. Zudem fehlte Tempo im Aufbau. Trotzdem waren wir klar besser. In der Pause habe ich den Jungs gesagt, dass sie ruhig bleiben und unser Konzept durchziehen sollen, egal was passiert“, so Trainer André Henning. Und das setzte das junge Team bestens um. Die erste Ecke des Tages, geschossen von Lukas Windfeder, wurde auf der Linie mit dem Körper abgewehrt – Siebenmeter. Kapitän Windfeder, der nicht nur viel Verantwortung übernahm, sondern das Team bestens führte, trat selbst an und traf zum 1:2 (43.). Die Mülheimer machten nun viel Druck, pflückten alle Schlenzer sicher vom Himmel und zogen starkes Powerplay auf. Entsprechend war das 2:2 nur eine Frage der Zeit: Max Sweering schoss nach einem Rechtsangriff trocken aufs Tor (50.). Der HTCU drückte weiter, der Führungstreffer wollte aber nicht fallen. Stattdessen führte einer der ganz wenigen Harvestehuder Konter überraschend zum 2:3 dreizehn Minuten vor dem Ende.
Wer fürchtete, das würde die Uhlenhorster U16 beeindrucken, lag falsch. Mit Tempo und Ruhe spielte das Team weiter. Center Moritz Trompertz holte eine Ecke heraus, Lukas Windfeder blieb ganz cool – 3:3. Doch es war noch nicht vorbei. Der HTHC holte eine Schlussecke heraus. Julius Meyer, der eine herausragende zweite Hälfte hingelegt hatte, kratzte den Ball jedoch von der Linie und rettete sein Team in die Verlängerung.
Die Mülheimer kamen konzentriert aus der Kabine, standen hinten gut und übten vorne weiter Pressing aus, das in der 77. Minute endlich Erfolg hatte. Ein Schlenzer der Hamburger rutschte ab, der starke Henning Hüttermann bediente Christian Schmiedel, der den Ball mit der Rückhand unter die Querlatte hämmerte. „Das Spiel haben wir im Kopf gewonnen. Für mich ist der Schlüssel, dass eine U16 solch ein schwieriges Spiel so souverän durchspielt. Es hat bei uns heute relativ wenig funktioniert, der Gegner stand tief und gut, spielte absolut destruktiv. Solche Matches und Tage kommen leider vor, es ist nur wichtig, dass man weiß, wie man damit umgeht. Das haben die Jungs cool gelöst. Wir wussten immer, dass solche Schweinespiele auf uns zukommen, umso zufriedener sind wir, dass wir diese Aufgabe erfolgreich bewältigt haben. Nach einer relativ reibungslosen Saison bislang war eine wertvolle Erfahrung zu sehen, dass wir auch große Hürden überwinden können. Uns ist aber auch klar, dass wir bei der Endrunde eine andere Performance als in der ersten Halbzeit brauchen, wenn wir um den Titel spielen wollen“, so Trainer André Henning.
HTC Uhlenhorst – TuS Obermenzing 13:0 (8:0)
Gegen den Münchener Vorstadt-Club feierte der HTCU im Achtelfinale ein Schützenfest. Gegen die tief stehenden Bayern kontaktete die U16 bestens und spielte sehenswerte Treffer heraus. Die Tore erzielten Lukas Windfeder (5), Henning Hüttermann (2), Christian Schmiedel (2), Kaya Korang-Seitz, Moritz Trompertz, Max Sweering und Sam Othman.
HTCU: Constantin Deichmann, Jonas Weißner, Moritz Trompertz, Marc Buse, Phil Neuheuser, Jannik Geister, Julius Klein, Lukas Windfeder, Julius Meyer, Sam Othman, Nils Schiffer, Max Sweering, Christian Schmiedel, Henning Hüttermann, Philipp Brinkmann, Joel Correia, Alexander Gerstel, Kaya Korang-Seitz.
Drei DM-Zwischenrunden bei besten Bedingungen…
…ohne Regen und mit viel Sonnenschein!
Am 15./16. Oktober spielen die Weibliche Jugend A, Knaben A und Jugend B ihre Zwischenrunden zur Deutschen Meisterschaft am Uhlenhorst.
Am Samstag tritt die WJA um 10 Uhr gegen Großflottbeck an. Zur selben Zeit spielen die A-Knaben auf Platz 2 gegen den Club an der Alster. Um 14 Uhr muss dann die Jugend B gegen Obermenzig ran.
Die Endspiele der Zwischenrunde sind am Sonntag um 11 Uhr (WJA), 13 Uhr (Knaben A) und 15 Uhr (Jugend B) – nur die Sieger qualifizieren sich für die Deutschen Endrunden der besten 4 eine Woche später.
Unsere anderen für die Zwischenrunden qualifizierten Mannschaften – Mädchen A, Weibliche Jugend B und Jugend A – müssen auswärts ran.
Spannung ist also garantiert – über zahlreiche und lautstarke Unterstützung würden sich die Teams sehr freuen!
Souverän zum Titel
U16 ist Westdeutscher Meister

Die männliche Jugend B ist nach einem 9:2 gegen SW Köln und dem 4:2 gegen den Gladbacher HTC Westdeutscher Meister.
Auch diese Spiele muss man erst einmal gewinnen. Obwohl es nicht immer so gut lief wie in vielen Teilen der Saison wurde die männliche Jugend B Westdeutscher Meister. Im Waldstadion wurde Finalkontrahent Gladbacher HTC mit 4:2 (2:1) besiegt, am Vortag gab es ein 9:2 (3:1) gegen Schwarz-Weiss Köln im Halbfinale. Damit qualifizierte sich das Team der Trainer André Henning und Daniel Kamphaus für die Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaft, die am 15./16. Oktober am Uhlenhorst stattfinden wird.
Das Semifinale gegen die Domstädter erledigten die Jung-Uhlen im Schongang. Die angeschlagenen Spieler kamen gar nicht oder nur wenig zum Einsatz, dennoch gab es einen nie gefährdeten Sieg. Nach holpriger erster Halbzeit spielte die U16 nach dem Seitenwechsel wieder sehenswert zusammen. Die Tore erzielten Lukas Windfeder (2), Marc Buse, Christian Schmiedel (2), Kaya Korang-Seitz, Max Sweering, Henning Hüttermann und Julius Meyer.
Beim Finale der großen Favoriten standen insgesamt zehn aktuelle U16-Nationalspieler auf dem Platz. Die Partie konnte aber nicht ganz halten, was sie sie versprach. Der Beginn war jedoch gut: „Wir haben sehr konzentriert und präsent begonnen“, meinte Trainer André Henning. Folge war das frühe 1:0 durch Lukas Windfeder. „Den starken Start hätten wir aber zu einer höheren Führung nutzen müssen, dann wäre uns vieles leichter gefallen.“ Stattdessen ließ das 2:0 lange auf sich warten, dafür war es das am besten herausgespielte Tor des Wochenendes. Alexander Gerstel schloss eine feine Kombination über die rechte Seite am langen Pfosten ab – 2:0. Ein Fehler im Aufbau brachte kurz vor der Pause einen Konter, den der Gladbacher Tom Grambusch per Ecke zum Anschlusstreffer nutzte. Henning: „Wir haben generell zu viele einfache Fehler gemacht. Gegen unsere Defensive ist Gladbach außer Schlenzern nicht viel eingefallen. Gekontert haben sie dafür sehr gut.“
In der zweiten Halbzeit waren die Mülheimer klar besser, aber beste Chancen aus dem Spieler heraus genau wie zwei Eckenvarianten blieben ungenutzt. Das 3:1 durch Lukas Windfeder war schließlich die Vorentscheidung. Kurz vor Schluss fiel zwar der zweite Gladbacher Treffer, erneut durch Grambusch per Ecke; mit dem Abpfiff machte Max Sweering allerdings das 4:2 und den Titelgewinn der U16 perfekt. „Der Sieg war verdient, Gladbach hat uns das Leben jedoch schwer gemacht, genau wie ich das erwartet habe. Es ist wichtig, dass die Jungs trotz für unsere Verhältnisse eher mäßiger Leistung eigentlich immer das Gefühl vermittelt haben, dass sie das Spiel im Sack haben und gewinnen würden. Diese Souveränität ist bei den nun anstehenden K.o.-Duellen wichtig.“
In der Zwischenrunde wird es der HTCU im DM-Achtelfinale zunächst mit dem bayerischen Vize-Meister zu tun bekommen. Sollte dieses Duell gewonnen werden, würde im Viertelfinale voraussichtlich der Harvestehuder THC warten.
HTCU: Constantin Deichmann, Jonas Weißner, Marc Hoffmann, Moritz Trompertz, Marc Buse, Julius Klein, Phil Neuheuser, Nils Schiffer, Sam Othman, Julius Meyer, Lukas Windfeder, Philipp Brinkmann, Joel Correia, Jannik Geister, Max Sweering, Alexander Gerstel, Kaya Korang-Seitz, Henning Hüttermann, Christian Schmiedel, Jan-Niklas Mülheims.
Ferienprogramm mit Wirkung
MJB siegt im ersten Spiel nach der Sommerpause 15:0

Christian Schmiedel erzielte einen Hattrick in Halbzeit zwei.
Im ersten Match nach der Sommerpause hat die männliche Jugend B einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Im Duell gegen Schwarz-Weiss Köln siegten die Jung-Uhlen mit 15:0 (6:0). Damit wurde dem nächsten Gegner direkt eine deutliche Ansage gemacht, denn die Kölner sind nicht nur der letzte, sondern auch der nun anstehende Kontrahent. Im WHV-Halbfinale (24.9.) trifft der HTCU erneut auf die Domstädter.
Während sich Schwarz-Weiss als Vierter für die WHV-Endrunde qualifizierte und dort auch um eins der drei DM-Tickets kämpfen wird, zogen die Uhlen als Tabellen-Erster ins final-four ein, ungeschlagen und mit einer Tordifferenz von 96:0.
Nach einer 6:0-Halbzeitführung gefiel insbesondere im zweiten Durchgang das Spiel der Mülheimer, die die Kölner in deren eigener Hälfte einschnürten, bestens kombinierten und den Fuß nur selten vom Gaspedal nahmen. „Die Mannschaft hat unsere Spielphilosophie immer mehr verinnerlicht. Die sportliche Entwicklung ist positiv. Da haben uns viele intensive Einheiten auf und neben dem Platz in den Ferien wirklich geholfen“, meinte Trainer André Henning. Christian Schmiedel schoss zwischenzeitlich einen lupenreinen Hattrick, besonders sehenswert war ein Treffer, den er nach toller Vorarbeit von Henning Hüttermann hinter dem Rücken in den Kasten lenkte. Kapitän Lukas Windfeder gefiel als Regisseur im Mittelfeld. „Wir hatten jedoch viele Spieler auf sehr gutem Niveau. Die Breite im Kader zeichnet uns mittlerweile aus, das ist ein großes Plus“, so Henning.
HTCU: Jonas Weißner, Moritz Trompertz (1), Marc Buse (2), Phil Neuheuser, Nils Schiffer, Jannik Geister, Julius Meyer, Lukas Windfeder (3), Sami Othman, Max Sweering (1), Henning Hüttermann (3), Christian Schmiedel (3), Joel Correia (1), Philipp Brinkmann (1), Kaya Korang-Seitz.
Das Beste zum Schluss
U16 mit starker zweiter Hälfte in die Sommerpause
Das Beste kam zum Schluss. Im letzten Match des Jahres bezwang die Jugend B des HTC Uhlenhorst den Nachwuchs von Schwarz-Weiss Neuss dank starker zweiter Halbzeit mit 14:0 (5:0). Ungeschlagen, ohne Gegentor geht die U16 nach sieben Saisonspielen in die Sommerpause. Schon vor dem letzten Spieltag der West-Zwischenrunde steht fest, dass die Uhlen als Erster in die Play-Offs um die Westdeutsche Meisterschaft im September starten werden.
Doch so gut der zweite Durchgang war, so schlecht war einmal mehr der Start in die Partie. „Wir haben leider durchweg Probleme vernünftig und konzentriert zu beginnen“, meinte Trainer Andre Henning. So gab es in den ersten 20 Minuten nur ein einziges Törchen durch Max Sweering, mit vier Treffern erfolgreichster Schütze des Tages. Doch eine Auszeit brachte das Team noch vor der Pause in die Spur. Nun wurde mehr gepasst, prompt fielen bis zur Pause noch vier weitere Treffer.
Die beste Phase gab es direkt nach dem Seitenwechsel: In den ersten sieben Minuten des zweiten Durchgangs schossen die Uhlen vier Treffer, darunter ein lupenreiner Hattrick von Christian Schmiedel. Anschließend schweißte Lukas Windfeder zwei Kurze Ecken im Winkel ein. „Wir standen super und waren sehr griffig in der Defensive. Im Konter haben wir viel, schnell und einfach gepasst, das war überwiegend sehr gut“, zeigte sich Coach Henning zufrieden. „In der zweiten Hälfte haben wir generell gesehen, wie es in Zukunft laufen kann und muss.“ Mit 9:0 gewannen die Mülheimer diesen Durchgang, Schwarz-Weiss Neuss hatte nur eine gute Chance als die weit aufgerückten Uhlenhorster überrannt wurden, doch der Lupfer flog knapp am Tor vorbei. „Unsere schöne Bilanz, bisher ohne Gegentor ausgekommen zu sein, liegt aber ohnehin eher an einer Portion Glück und unseren sehr guten Torhütern Constantin Deichmann und Jonas Weißner. Das individuelle Abwehrverhalten ist eine der größten Baustellen für die Sommervorbereitung, auch wenn das – wie so vieles – schon deutlich besser geworden ist. Die letzten beiden Spiele gegen Neuss und davor gegen Gladbach zeigen, dass wir generell sportlich auf dem richtigen Weg sind.“
HTCU: Jonas Weißner; Marc Buse, Lukas Windfeder (3), Phil Neuheuser, Jannik Geister, Nils Schiffer (1), Moritz Trompertz, Henning Hüttermann, Julius Meyer (1), Philipp Brinkmann (1), Christian Schmiedel (3), Kaya Korang-Seitz, Max Sweering (4), Alexander Gerstel, Sami Othman (1).
6:0 – Erste Prüfung bestanden
U16 besiegt Gladbach nach Startschwierigkeiten
Sie war nicht so schwierig wie erwartet und erhofft, aber die U16 des HTC Uhlenhorst hat die erste echte Prüfung der Saison bestanden. Im Spitzenspiel der West-Regionalliga besiegte der HTCU die Jugend B des Gladbacher HTC mit 6:0 (4:0) und hat sich damit für die Play-Offs in eine sehr gute Position gebracht.
Das Duell hatte im Voraus recht große Erwartungen geweckt. Schließlich standen insgesamt neun Nationalspieler auf dem Kunstrasen im Waldstadion. Und nachdem beide Teams ihre Vorrundengruppe verlustpunktfrei rasiert hatten, sollte dies der erste Prüfstein sein. Eine Viertelstunde lang war das Match auch offen. Chancen gab es auf beiden Seiten und den Uhlen drohte der erste Gegentreffer im sechsten Saisonspiel. Doch einmal rettete der Pfosten, zweimal parierte Constantin Deichmann im Tor und einmal griff Marc Buse in letzter Sekunde für den bereits geschlagenen Keeper ein. Ein Rückstand wäre also nicht unverdient gewesen. Doch der Mülheimer Nachwuchs spielte abgezockt. Aus der Defensive heraus wurde ein Ball abgegriffen. Max Sweering schickte Nationalkeeper Lenny Küppers ins Kino – 1:0. Etwas überraschend zu diesem Zeitpunkt, weil die Partie hin und her wog, aber es war zu spüren, dass die Uhlen mehr und mehr die Kontrolle übernahmen. Trotz Führung nahmen die Coaches Andre Henning und Daniel Kamphaus eine Auszeit, ordneten die Defensive neu – und das Team setzte alles bestens um. Jetzt stand die Verteidigung sicher und die Tore fielen wie am Fließband. Julius Meyer schoss von halblinks ein – 2:0. Die schönste Kombination vollendete der mit aufgerückte Lukas Windfeder am langen Pfosten nach starkem Zusammenspiel. Vor der Pause setzte Lukas Windfeder per Ecke noch einen drauf – 4:0. Trainer André Henning: „Der Start war extrem unkonzentriert. Wir haben viele einfache Bälle verloren und schlecht verteidigt. Aber die Jungs haben sich innerhalb weniger Minuten bemerkenswert gesteigert.“
Die Gäste aus Mönchengladbach mussten allerdings früh auf ihren Top-Spieler Tom Grambusch verzichten, so dass die Mülheimer U16 nach dem Seitenwechsel überlegen war. Joel Correia und der unermüdlich kämpfende Christian Schmiedel schossen die weiteren Treffer. „Insgesamt hat das Spiel gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Im Vergleich zu den Testspielen zu Saisonbeginn haben wir uns deutlich gesteigert. Wir spielen bereits etwas stabiler und erwachsener. Für den Stand vor den Ferien ist das okay, im August müssen wir aber noch eine ganze Menge tun, wenn wir um den Titel mitspielen wollen. Wir nehmen aus dem Match einige Arbeitsfelder mit“, sagt Trainer André Henning.
Vor der Pause wartet noch ein weiteres Match. Am Sonntag gastiert der HTCU bei Schwarz-Weiss Neuss. Anstoß ist um 13.30 Uhr. Bis dahin verabschieden sich mit Henning Hüttermann, Julius Meyer, Christian Schmiedel und Lukas Windfeder gleich vier Akteure zu Länderspielen nach England. Moritz Trompertz musste die Maßnahme aus schulischen Gründen absagen.
HTCU: Constantin Deichmann, Jonas Weißner, Lukas Windfeder (2 Tore), Marc Buse, Nils Schiffer, Phil Neuheuser, Jannik Geister, Henning Hüttermann, Julius Meyer (1), Julius Klein, Joel Correia (1), Philipp Brinkmann, Christian Schmiedel (1), Max Sweering (1), Sam Othman.
U16: Bereit fürs Topspiel
14:0-Sieg in Leverkusen – Sonntag kommt Gladbach
Mit einem 14:0-Erfolg beendete die männliche Jugend B die Vorrunde um die Westdeutsche Meisterschaft. Damit schlossen die Uhlen die ersten fünf Matches der Saison ohne Gegentreffer ab. Bereits am Sonntag startet die Zwischenrunde mit dem westdeutschen Spitzenspiel. Um 16 Uhr ist der Gladbacher HTC zu Gast im Waldstadion.
Aus der Vorrunde werden die beiden Siege gegen Krefeld (7:0) und ETuF Essen (6:0) in die Zwischenrunde mitgenommen, so dass der HTCU die Tabelle hier bereits anführt. Aber auch der GHTC kann zwei Dreier aus seiner Vorrundengruppe mitnehmen. Eine weiße Weste wird also befleckt.
Nach den bisherigen fünf leichten Siegen, wartet damit endlich das erste spannende Match der Saison. Auch der RTHC Leverkusen konnte die Mülheimer nicht fordern. Keeper Constantin Deichmann verlebte einen beschäftigungslosen Abend bei immer noch deutlich über 30 Grad. Trotzdem gab die U16 des HTC Uhlenhorst von Beginn an Gas. So wurde eine Menge Chancen herausgespielt, jeweils sieben Treffer pro Halbzeit erzielt. Die Vorgabe, möglichst viele Ecken zu erarbeiten, wurde erfüllt, so dass einige Varianten probiert werden konnten. Doch von elf Versuchen waren nur drei drin. „Das ist aber zu diesem Zeitpunkt der Saison noch kein Problem. Auf Kurze Ecken haben wir bislang noch keinen Fokus gelegt. Man merkt der Mannschaft an, dass sie jetzt endlich mal ein richtiges Spiel braucht und gefordert werden will. Entsprechend sind wir alle gespannt, wo wir derzeit stehen. Die Gladbacher gehören zu den deutschen Spitzenteams, das wird eine interessante Prüfung“, so Trainer André Henning.
HTCU: Constantin Deichmann, Moritz Trompertz (1), Marc Buse (1), Jannik Geister, Phil Neuheuser, Julius Meyer, Nils Schiffer (1), Julius Klein, Lukas Windfeder (3), Sami Othman, Christian Schmiedel (4), Max Sweering (4), Kaya Korang-Seitz, Joel Correia, Henning Hüttermann.
Die wackelige Null steht
U16 feiert vierten Kantersieg – 13:0
Die Null steht auch in Spiel vier der Regionalliga-Vorrunde. Die Jugend B fuhr den vierten Kantersieg ein. Beim 13:0 (4:0) beim Düsseldorfer HC steigerte sich das Team einmal mehr in der zweiten Halbzeit. Die weiße Abwehr-Weste wackelte zwar diesmal, dennoch fiel erneut kein Gegentor. Bislang wurde die U16 kaum gefordert, das Torverhältnis (45:0) spricht Bände.
Es war wie in den vergangenen Partien. Zu Beginn taten sich die Jung-Uhlen zunächst schwer den Defensiv-Verbund des Gegners zu knacken; wenn die Uhlen schließlich mal in den Kreis eindrangen, wurde zu überhastet abgeschlossen. So sprangen bis zur Pause „nur“ vier Treffer heraus, wobei die Düsseldorfer ihrerseits zwei Riesen-Chancen hatten, den Mülheimern das erste Gegentor der Saison beizubringen. Nach einem satten Schuss von Henning Hüttermann ließ der zweite Treffer lange auf sich warten. Lukas Windfeder markierte ihn per Ecke, bevor Geburtstagskind Max Sweering das 3:0 erzielte. Nils Schiffer legte vor dem Seitenwechsel nach.
„In der zweiten Halbzeit haben die Jungs viele Dinge sehr gut umgesetzt, die wir uns vorgenommen hatten. Wir kamen viel öfter in den Rücken der Abwehr, sind viele Kurven gelaufen, allein die Kaltschnäuzigkeit und das Durchsetzungsvermögen vor dem Tor fehlten oft noch“, meinte Trainer André Henning. „Dennoch war die Leistung in der zweiten Halbzeit wirklich gut, weil wir viel kombiniert und oft geschickt verlagert haben.“ Julius Meyer erzielte nach dem Seitenwechsel einen Hattrick – 7:0. Zwei weitere Tore ließ der U16-Nationalspieler danach noch folgen. Sami Othman traf am Ende doppelt, die verbleibenden Treffer erzielten Christian Schmiedel und Lukas Windfeder.
Bereits am Dienstag steigt das letzte Vorrunden-Spiel beim RTHC Leverkusen. Am darauffolgenden Wochenende beginnt die WHV-Zwischenrunde.
Aus der U16 durften sich gleich fünf Spieler über Nominierungen für Länderspiele vom 4. Bis 8. Juli in England freuen: Henning Hüttermann, Julius Meyer, Christian Schmiedel, Moritz Trompertz und Lukas Windfeder.
Beim Deutsch-Französischen Jugendwerk im August werden Marc Buse und A-Knabe Timm Herzbruch ihr Debüt im DHB-Dress feiern. Auch Max Sweering darf sich noch Hoffnungen machen, er steht auf Abruf bereit.
HTCU: Constantin Deichmann, Jonas Weißner, Lukas Windfeder (2), Marc Buse, Julius Klein, Nils Schiffer (1), Phil Neuheuser, Jannik Geister, Julius Meyer (5), Moritz Trompertz, Henning Hüttermann (1), Sami Othman (2), Christian Schmiedel (1), Max Sweering (1), Kaya Korang-Seitz, Philipp Brinkmann.
Fortschritt nach der Pause
U16 gewinnt 7:0 beim Crefelder HTC
Drittes Spiel, dritter Sieg. Die männliche Jugend B des HTC Uhlenhorst gewann am Dienstagabend beim Crefelder HTC mit 7:0 (2:0). Der Bundesliga-Nachwuchs der Krefelder bot den Uhlen eine Halbzeit lang Paroli, erst in der zweiten Halbzeit fand der HTCU sein Konzept, um den Defensivverbund der Gastgeber zu knacken.
Im ersten Durchgang knüpfte das Team von Trainer André Henning leider nahtlos an die schwache Leistung vom Spiel gegen ETuF Essen an. Die defensiv sehr gut eingestellten Krefelder von Coach Robin Rösch machten es den Mülheimer schwer. „Wir haben aber auch zu lahm gespielt, wenig vororientiert, keine sinnvollen Verlagerungen, schlechtes Risikomanagement“, so Coach Henning. Folge: Lediglich zwei Eckentreffer von Lukas Windfeder fanden den Weg ins Tor. Chancen aus dem Spiel heraus waren Mangelware. Vielmehr musste Constantin Deichmann im Kasten der Uhlen zweimal eingreifen und sogar einen Siebenmeter parieren.
Doch die Halbzeitansprache und einige Umstellungen der Trainer Henning und Kamphaus nahm sich das Team zu Herzen. Plötzlich wurde kontaktet und miteinander gespielt. „Wir haben durch viele Seitenwechsel immer wieder frei Flächen erspielt, obwohl wir die Krefelder phasenweise ins eigene Viertel gedrängt haben. Das war spielerisch ein echter Fortschritt“, meinte Henning. Dabei wurde ein Eckentreffer zu Unrecht aberkannt, zweimal trafen die Jung-Uhlen das leere Tor nicht, so hätte das Ergebnis dank des guten zweiten Durchgangs sogar noch zweistellig ausfallen können. Auch weil nur drei von neun Ecken den Weg ins Ziel fanden.
HTCU U16: Constantin Deichmann, Jonas Weißner; Lukas Windfeder (3 Tore), Marc Buse, Julius Meyer (1), Julius Klein, Jan Hammelehle, Jannik Geister, Phil Neuheuser, Moritz Trompertz, Joel Coreia (1), Henning Hüttermann, Christian Schmiedel (1), Kaya Korang-Seitz (1), Max Sweering, Sam Othman.
Kraft gut eingeteilt
MJB siegt 6:0 gegen ETuF – Erfolgreiches Teambuilding
Eine solide Leistung reichte der U16 des HTC Uhlenhorst für einen stets ungefährdeten 6:0 (3:0)-Erfolg gegen ETuF Essen. Zwar bekleckerte sich die männliche Jugend B nicht durchgängig mit Ruhm, brachte den zweiten Saisonsieg jedoch souverän nach Hause, obwohl zwei wichtige Stammkräfte fehlten.
Nach dem 19:0-Schützenfest im ersten Match gegen RW Köln, stand die Tormaschine diesmal beinahe still. Dabei begann es so gut: Marc Buse schlenzte bereits in der 2. Minute eine Kurze Ecke zur Führung ins Netz. Doch danach schlichen sich eine Menge Unkonzentriertheiten ein. Die Essener standen extrem defensiv, so dass es schwer war durch das Abwehrbollwerk zu kommen. Das 19:0 hatte seine Schatten wohl vorausgeworfen. „Wir haben mit und ohne Ball in der Offensive viel zu lahm agiert, selten schnell kontaktet und viel zu viel gezockt“, meinte Trainer André Henning, der schon nach zehn Minuten eine Auszeit nehmen musste, um sein Team neu einzustellen. Danach lief es etwas besser, so dass es dank der Tore von Max Sweering und Kaya Korang-Seitz zur 3:0-Pausenführung reichte. Mit Lukas Windfeder und Moritz Trompertz fehlten zwar zwei Stammkräfte, die in der Jugend A aushalfen, „ich hätte mir vom Rest des Teams dennoch etwas mehr versprochen“, so Henning.
Nach dem Seitenwechsel war das Spiel sogar etwas strukturierter, bis zum Schusskreis lief es gut, doch der letzte Pass kam nicht an oder wurde verstoppt. „Wir haben leider eine Menge technischer Mängel offenbart, die ich von meinen Jungs so gar nicht kenne. Vielleicht lag die Konzentration ein bisschen mehr auf dem zweiten Event an diesem Tag.“ Nach dem Match lud die Familie Meyer die gesamte U16 zum Teamabend ein. „Dafür haben wir ein paar Kräfte geschont. Beim nächsten Spiel müssen wir aber wieder zu Tempo und Passspiel sowie Zug zum Tor zurückkommen.“ Hierzu bieten sich schnell zwei Gelegenheiten. Am Sonntag (18 Uhr) geht zu RTHC Leverkusen und am Dienstag ist der HTCU beim Crefelder HTC zu Gast, einem der größten Konkurrenten um ein DM-Ticket.
HTCU U16: Constantin Deichmann; Marc Buse, Nils Schiffer, Phil Neuheuser, Jan Hammelehle, Jannik Geister, Julius Meyer, Julius Klein, Henning Hüttermann, Sami Othman, Joel Correia, Christian Schmiedel, Max Sweering, Philipp Brinkmann, Kaya Korang-Seitz, Alexander Gerstel.
Tore: 1:0 Marc Buse (2./KE), 2:0 Max Sweering (12.), 3:0 Kaya Korang-Seitz (25.), 4:0 Marc Buse (45./KE), 5:0 Kaya Korang-Seitz (56.), 6:0 Christian Schmiedel (62.).





