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1. Damen: Eine sehr gute Hallensaison geht zu Ende!?

Vor dem letzten Wochenende der erste Bundesligasaison stehen die 1. Damen des HTC Uhlenhorst  auf Platz 2 der starken West-Gruppe. Am Wochenende entscheiden die Spiele gegen Etuf Essen, die punktgleich auf Tabellenplatz 3 stehen, (Sa. 14:00 Uhr Lehner Straße) sowie gegen den Düsseldorfer HC, Tabellenplatz 4 mit nur einem Punkt Rückstand, (So. 14:00 Uhr in DHC) über den Einzug ins Viertelfinale der DM 2011/2012.

Die 1. Damen des HTCU: Extrem gute erste Hallen-BL-Saison. Geht noch mehr?

Damit konnte man vor der Saison sicher nicht rechnen. Ziel war es gewesen, den Klassenerhalt zu sichern. Dafür waren die Siege gegen HC Essen (die nun auch abgestiegen sind) fest eingeplant. Auf den ein oder anderen Punkt hatte die junge und ehrgeizige Truppe zusätzlich gehofft und dafür hart trainiert. Jetzt stehen sie sogar mit 13 Zählern auf dem zweiten Platz der Bundesliga West – und das, obwohl ausser Kapitän Lena Grabowski keine Spielerin vorher BL-Luft geschnuppert hatte und Uhlenhorst mit einem Altersdurchschnitt von deutlich unter 20 Jahren die jüngste Mannschaft der kompletten Liga stellt. Glückwunsch zu dieser Leistung!

“Am Wochenende ist alles möglich. Wir sind gut genug, beide Spiele gewinnen zu können. Dabei ist für mich der Riesenspaß, dass ich diese Aussage überhaupt machen kann. Denn die Erkenntnis dieser Saison ist: Wir können schon jetzt in der 1. BL mithalten, das ist super. Wir sind auf einem richtig guten Weg. Lasst uns mal ein, zwei Jahre Erfahrung sammeln….,” lautet schon jetzt das überaus positive Fazit von Trainer Hanns-Peter Windfeder. “Nix ein, zwei Jahre Erfahrung”, sagt hingegen Trainerkollege Tim Welsch,”strategische Entwicklung hin oder her, ich will jetzt nach Berlin. Wir gewinnen am Wochenende und fertig. Ich hab’ mir schon BHC-Videos besorgt und für den 07. Januar Zimmer gebucht.”

Spielplan Hockey 16.-18. Dezember 2011

Hier ist der Hockey-Spielplan zum Wochenende 16.-18. Dezember 2011.
Unsere 1. Damen haben als Aufsteiger in der 1. Bundesliga vor den beiden letzten Spielen noch die Chance, sich als 2. für das Viertelfinale zu qualifizieren – eine sensationelle Leistung der Truppe! Es gilt, sie zu unterstützen: am Samstag, 17. Dezember, um 14 Uhr gegen ETUF Essen in der Lehnerstraße!
Die 1. Herren bestreiten das 2. Lokalderby gegen Kahlenberg bereits am Freitag, 16. Dezember, um 19.30 in der RWE-Halle – dort können sie alles klar machen für das Viertelfinale! Karten gibt es heute noch bei Frau Lauterfeld oder sonst morgen ab 18.30 in der RWE-Halle.
Allen Teams wünschen wir viel Erfolg!
SPIELPLAN 12,17,18

C-KNABEN AUF TOUR IN BARCELONA

ERSTE AUSLANDSERFAHRUNGEN DER HOCKEY-KIDS BEIM REAL CLUB DE POLO DE BARCELONA

Den 3. Advent verbrachten unsere C-Knaben beim Polo und Hockey Club in Barcelona. Zwar bekamen die Jungs für den Freitag schulfrei, mußten allerdings auch schon früh aus den Federn, um abflugbereit um 09:25 am Düsseldorfer Flughafen zu stehen. In Barcelona angekommen staunten wir über die Temperatur von 22,4°, die sich jedoch zu unserer Enttäuschung auf die Innen-Temperatur des Flughafens bezog, aber 15° Außentemperatur waren ja auch nicht zu verachten.

Ein erfolgreiches Team: Sonja Irlenkäuser, Ilko Dartsch, Alexander Baer, Carl Prieur, Wiebke Bruckmann, Torben Fuhrmann, Simon Irlenkäuser, Finn Lippitz und Richard Köster.

Nach reibungslosem Einchecken in unser Hotel dann die fußläufige Suche nach dem Club, die uns die nähere und weitere Umgebung nahe brachte. Hierdurch gut aufgewärmt betraten wir das Gelände des R.C. Polo und erreichten nach Pferdestallungen, Polofeldern, Tennisplätzen und 3 Hockeyfeldern die spanische Version einer Hockeyhalle: Eine grün gestrichene, betonierte Fläche von knapp Hallenplatzgröße mit Banden und Toren, aber ohne Dach und Wände, Hallenhockey wird in Spanien unter freiem Himmel gespielt. In unserer Altersklasse wurde in 2 Gruppen a 5 Mannschaften gespielt, 4 gegen 4 plus Torwart, jeweils 20 Minuten.

Wiebke haucht der Mannschaft den Team-Spirit ein.

Wiebke haucht der Mannschaft den Team-Spirit ein.

Gewöhnungsbedürftig auf spanischer Seite sicherlich, daß Wiebke, also eine Frau, eine Jungenmannschaft trainierte und die Jungs ihren Anordnungen auch noch Folge leisteten (meistens jedenfalls). Engagiert startete die Mannschaft in das Turnier und konnte die erste Mannschaft in einem engen Match mit 2:1 besiegen. Zu später Stunde um 20:00 dann gegen den Hausherrn: Sicherlich war der Biorhythmus unserer Kinder zu dieser Zeit an einem suboptimalen Punkt, die Spanier spielten aber auch gut und so fiel die Niederlage etwas zu hoch aus.

Taktik

Kompetenz am Taktiktisch: Sonja und Wiebke bei der Spielvorbereitung.

Der 2. Turniertag brachte die Wende: 9:0 und 6:1 gewannen wir die Partien, wobei die Kinder Ball und Gegner schön laufen ließen. Der Samstag ließ uns auch noch genug Zeit für einen Pilgergang zum nahe gelegenen Barca-Stadion, wobei einige den leibhaftigen Messi(as) und Co zu sehen bekamen (boooah). Der Ausflug in die City vollzog sich in mehreren Gruppen, um Ramblas, Kathedralen und das katalanische Flair in der vorweihnachtlichen Zeit bewundern und einsaugen zu können.

Schön auch, daß die spanische Fußballliga den El Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid auf den Abend unseres Besuches legte, so daß wir um 22:00 allesamt die morgens noch gesehenen Stars am Bildschirm bewundern konnten. Das Feuerwerk um 24:00 zeigte, daß die Fußballer unserer Gaststadt gewonnen hatten. Am Sonntag nach langem Schlaf dann das Spiel um Platz 3. Wiederum schaffte das Betreuerteam um Wiebke Bruckmann es, die Jungs optimal zu motivieren und einzustellen. Mit lautstarker Unterstützung der mitgereisten Fans lagen wir früh mit 3 Toren vorn, am Ende ein leistungsgerechtes 4:2. Als drittplatzierte von 10 Mannschaften gab es einen Pokal, aus dem heraus zukünftig Sekt geschlürft werden kann.

Abschlußbild am Club: Carl, Finn, Torben, Richard, Alexander, Ilko, Simon und Wiebke.

Das letzte unvergessene Highlight der Reise war sicherlich die Durchsage des Piloten, der allen Spielern namentlich zum erreichten dritten Platz beim Turnier gratulierte.

Fazit: Ein lohnender Trip sowohl in sportlicher als auch freizeitlicher Sicht, der uns noch allen lange in positiver Erinnerung bleiben wird. Dank an dieser Stelle an Sonja Irlenkäuser, deren Einsatz und Spanischkenntnisse die Reise erst möglich gemacht haben.

Viel Brisanz im Mülheimer Derby

Am Freitag trifft der HTCU auf den Kahlenberger HTC

Lokalduell Teil zwei: Tobias Matania, Jan Philipp Rabente und Jan Fleckhaus jagen Thorben Pegel.

1500 Zuschauer sorgten beim ersten Aufeinandertreffen für Gänsehautatmosphäre – am Freitag geht das Mülheimer Hockeyderby in die zweite Runde. Das Rückspiel zwischen dem HTC Uhlenhorst und dem Kahlenberger HTC verspricht noch mehr Spannung. Während die Uhlen die Teilnahme an den Play Offs klar machen können, kämpfen die „Blauen“ am vorletzten Spieltag ums nackte Überleben in der Hallen-Bundesliga. Nur mit einem Punktgewinn bleibt die Hoffnung auf den Klassenerhalt bestehen. Anstoß in der RWE-Halle ist um 19.30 Uhr.

Es war eines der ganz großen Sportereignisse in Mülheim. Das Lokalduell elektrisierte vor knapp vier Wochen die Fans und sorgte für eine Stimmung wie bei einem DM-Finale. Nun kommt noch mehr Brisanz in die Partie. Denn es ist ein Alles-oder-nichts-Match. Für den HTCU ist die Lage etwas entspannter. Der amtierende deutsche Vize-Meister auf dem Feld braucht noch einen Zähler, um sicher in die Play Offs einzuziehen. Aber das Team möchte sich noch Platz eins und damit das Heimrecht fürs Viertelfinale sichern, dafür muss zwingend ein Dreier her, sonst ist Tabellenführer Rot-Weiss Köln nicht mehr einzuholen.

Gleich vier aktuelle A-Nationalspieler schicken die Uhlenhorster aufs Parkett in der RWE-Halle. Thilo Stralkowski, Tobias Matania, Benedikt Fürk und Jan Philipp Rabente sind soeben aus Neuseeland zurückgekehrt. Dort hatten sie im DHB-Dress an der Champions Trophy teilgenommen und einen guten fünften Platz erreicht. Das Derby möchte sich keiner entgehen lassen, auch wenn die Belastung an die letzten Reserven geht. Ohne die vier Nationalspieler gewann der HTCU zuletzt mit 7:3 in Neuss und zeigte dabei eine starke Leistung.

Ganz anders sind die Voraussetzungen beim Kahlenberger HTC. Nach der 3:15-Niederlage bei Rot-Weiss Köln am vergangenen Samstag liegen die Mülheimer mit drei Zählern Rückstand aufs rettende Ufer am Ende der Tabelle. Dabei war die deutliche Pleite überraschend, da die Kölner auf fünf Nationalspieler verzichten mussten. Dennoch will das Team um Spielertrainer Tim Leusmann nicht aufgeben. Nach sieben Niederlagen in Serie soll der Knoten nun ausgerechnet im Lokalduell platzen. Gehen die Kahlenberger ohne Zähler aus dem Nachbarschaftsduell, wäre der Abstieg nach nur einem Jahr praktisch besiegelt. Es wäre das vorerst letzte Derby in der 1. Hallen-Bundesliga, was sich in Mülheim allerdings niemand wünscht.

Der Uhlenhorster Trainer André Henning: „Das Hinspiel war ein tolles Ereignis und natürlich eine besondere Partie. Wir freuen uns wieder auf diese spezielle Derby-Atmosphäre und wollen am Freitag die Play Offs perfekt machen.“ Im Hinspiel gewannen die Uhlen mit 13:4 in einem lange offenen und spannenden Duell.

Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Tickets gibt es an der Abendkasse oder am 14. Und 15. Dezember jeweils von 15 bis 18 Uhr in der Geschäftsstelle des HTC Uhlenhorst (Uhlenhorstweg 19).

Zur Anfahrtsbeschreibung

Damen stehen auf einem Endrundenplatz

Uhlenhorst gewinnt klar mit 9:3 in Neuss und kann auf Platz 2 der Bundesliga-Westgruppe vorrücken

WAZ, 12.12.2011, ml

Der Höhenflug der Hockeydamen des HTC Uhlenhorst in der Hallen-Bundesliga fand am Samstag seine Fortsetzung. Die Mülheimerinnen gewannen das Duell bei Schwarz-Weiß Neuss mit 9:3 (5:1) und haben es als Tabellenzweiter am kommenden Wochenende sogar selbst in der Hand, das Ticket für das Viertelfinale der deutschen Meisterschaft zu lösen.

Mit Judiths Hilfe erfolgreich: die WJA-Spielerinnen Hanna, Sarah, Pia und Katha

Mit Judiths Hilfe erfolgreich: die WJA-Spielerinnen Hanna, Sarah, Pia und Katha

„Das war ein ganz souveräner Auftritt unserer Mannschaft. Es ist schon bewundernswert, mit welcher Abgeklärtheit die jungen Spielerinnen agieren. Die Mädels haben es sich verdient, am letzten Bundesliga-Wochenende noch ins Rennen um einen Endrundenplatz eingreifen zu können“, sagt HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder. Der Klassenerhalt ist längst in trockenen Tüchern.

Vor 80 Zuschauern in der Neusser Stadionhalle verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Vor dem gegnerischen Tor waren die Gäste aber kaltschnäuziger. Sarah Dungs und Hanna Valentin sorgten für eine 2:0-Führung (10.). Theresa Laubenstein verkürzte für die Gastgeberinnen auf 1:2 (18.). Dann nutzten die Uhlenhorsterinnen ihre Möglichkeiten aber konsequent aus und führten durch zwei weitere Tore von Hanna Valentin (21./26.) und Katharina Windfeder (27., kurze Ecke) schon zur Pause klar mit 5:1.

Es lief wohl auch gegen Neuss nicht alles optimal!

In der zweiten Hälfte bekamen die Mülheimerinnen Spiel und Gegner noch besser in den Griff. Mit ihrer gewohnten Offensivtaktik konnte die junge Mannschaft defensiv wie offensiv attraktives Hockey bieten. Die sich dadurch ergebenden zahlreichen Chancen konnten nutzen: Katharina Windfeder zum 6:1 (37., kurze Ecke), Jana Elling zum 7:3 (52.) sowie Darja Möllenberg zum 8:3 (56., Siebenmeter) und 9:3 (58., kurze Ecke).

„Drei Dinge haben uns besonders gefallen: Torhüterin Lena Grabowski hat ihre tolle Form eindrucksvoll bestätigt, der A-Jugendblock mit Windfeder, Lhotak, Valentin und Dungs sowie der erfahrenen Judith Drewitz hat hervorragend gespielt und für die Tore eins bis sechs gesorgt, das war richtig gut. Und drittens, für uns nicht die Regel: unsere Stürmer haben diesmal alle getroffen“, lautete das positive Fazit der Trainer.

Starker Start der mJA

Drei Siege zum Auftakt in der Harbecke Halle

Lukas Figura erzielte acht Tore.

Mit drei souveränen Siegen ist die U18 des HTC Uhlenhorst in die Regionalliga-Saison gestartet. Obwohl mit Christopher Rühr und Jan Nitschke zwei wichtige Akteure fehlten, war keiner der Erfolge gefährdet. HTC SW Bonn wurde mit 9:2 besiegt, Lokalkonkurrent Kahlenberg mit 6:3 und gegen den Gladbacher HTC gab es einen 7:3-Triumph in der Harbecke Halle.

Extrem spät und als letztes Team startete die männliche Jugend A in die Hallensaison. „Wir haben zur Vorbereitung viele Tests gegen unsere zweiten Herren gemacht. Das hat uns geholfen. Wir spielen mittlerweile deutliche besser als noch vor ein paar Wochen. Die Entwicklung ist gut“, so Trainer André Henning, der nur dem ersten Spiel beiwohnen konnte. Er musste genau wie Jan Nitschke und Christopher Rühr zum Bundesliga-Duell nach Neuss. Doch auch ohne die beiden Protagonisten lieferten die Uhlen stabile Leistungen ab.

Gegen die Bonner, den wohl schwächsten Gegner der Gruppe, brauchte es eine Halbzeit, bis die Mülheimer Fahrt aufnahmen. Nach einem 4:2 zur Pause, gab es letztlich dank ordentlicher Leistung ein 9:2. Lukas Figura (3), Tom Brinkmann (3) sowie Constantin Falter, Jan Ochsenschläger und Till Brock trafen.

Im Lokalduell gegen den KHTC reichten den Uhlenhorstern zehn starke Minuten, um eine sichere 6:1-Führung herauszuschießen. Daniel Kamphaus, der das Team in Abwesenheit der Coaches André Henning und Jan Fleckhaus coachte, meinte: „Wir haben leider im gesamten Turnier die Konstanz vermissen lassen. Dafür waren die zehn Minuten gegen Kahlenberg richtig stark, in denen Tom Brinkmann als bester Mann herausstach.“ Nach dem KHTC-Führungstor trafen Lukas Figura (3), Julian Stempher (2) und Hendrik Paar. Am Ende wurden die Zügel schleifen gelassen.

Das abschließende Duell gegen Gladbach brachte einen in der Höhe unerwartet deutlichen Erfolg. Im ersten Abschnitt leistete sich der HTCU noch einige einfache Fehler, die der GHTC bis zum zwischenzeitlichen 3:3 nutzte, um die Partie offen zu gestalten. Im zweiten Durchgang wurden die Verhältnisse dann aber wieder zurechtgerückt. Julian Stempher (2), Lukas Figura (2), Constantin Falter, Hendrik Paar und Felix Brinkmann trugen sich in die Torschützenliste ein. „Wir waren unseren Gegnern deutlich überlegen und hätten mit mehr Konstanz deutlicher gewinnen können. Die Ausfälle von Christopher Rühr und Jan Nitschke wurden gut kompensiert“, so Kamphaus.

HTCU U18: Fabian Breisig, Ivo Breitenbruch, Julian Stempher (4), Tom Brinkmann (3), Dennis Kruft, Hendrik Paar (2), Felix Brinkmann (1), Till Brock (1), Lukas Figura (8), Constantin Falter (2), Jan Ochsenschläger (1).

Spätzünder gewinnen 10. Nikolausturnier der Mumienschieber am 10.12.2011

Als Titelverteidiger reisten dieses Jahr die Spätzünder Heidi, Birgit, Ralf, Wolfgang, Frank(I), Frank(II), Peter, Dirk und Keeper Michael nach Viersen zum Nikolausturnier. Unterstützt wurde das Team von einer Spielerin der Mumienschieber aus Viersen. Vielen Dank!

Bei 8 teilnehmenden Elternhockeymannschaften wurde zunächst in zwei 4er Gruppen gespielt. Die Spätzünder trafen hierbei als erstes auf die Neanderhepper (Mettmanner THC) und konnten einen 3:1 Sieg einfahren. Das zweite Spiel wurde gegen die Bergischen Hockeysensen (Reinshagener TB) bestritten. Gegen das mit Abstand jüngste Team des Turniers taten sich die Spätzünder schwer. Letztendlich konnte das Match knapp mit 1:0 gewonnen werden. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen die rasenden Krücken (ETB SW Essen) ging es um den Gruppensieg und damit die Endspielteilnahme, da beide Teams bisher 2 Siege verbuchen konnten. Aber auch im letzten Vorrundenspiel ließen die Spätzünder nichts anbrennen und sicherten sich die Finalteilnahme mit einem 2:0.

In der anderen Gruppe setzten sich die Vreedhoppers (Crefelder HTC) mit zwei Siegen und einem Unentschieden durch. Nach längerer Spielpause gelang den Spätzünder der bessere Start und markierten mit einem schönen Tempoangriff das 1:0. Aber die Vreedhoppers gaben sich noch lange nicht geschlagen und so mussten die Spätzünder nach einiger Zeit den Ausgleich hinnehmen. Es folgten Chancen auf beiden Seiten. Pfostenknaller für die Vreedhoppers und ein Tor der Spätzünder, was angeblich von außerhalb des Schusskreises erzielt wurde. So blieb es weiterhin beim Unentschieden. Kurz vor Schluss konnten die Spätzünder mittels 7m/9m, beim Elternhockey Ersatz für kurze Ecken, die 2:1 Führung erzielen. Mit Ablauf der Spielzeit kam es auf der anderen Seite ebenfalls zu einem 7m/9m. Der gut geschossene Ball konnte vom Keeper Michael entschärft werden und somit blieb es bei dem hart erkämpften 2:1 für die Spätzünder und die erfolgreiche Titelverteidigung.

Die Spätzünder wünschen schöne und besinnliche Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Hockeyjahr 2012!

Ohne sechs? Kein Problem!

7:3-Sieg in Neuss dank herausragender Leistung

Jubel in Neuss: Jan Fleckhaus versenkte die Kugel soeben im Lattenkreuz. Die Bank feiert mit (Foto: C. Windfeder).

Einen Riesen-Schritt Richtung Play-Offs machte der HTC Uhlenhorst dank einer fantastischen Leitung in Neuss. Ohne sechs Stammspieler, also ohne eine ganze Hallenmannschaft, siegten die Uhlen mit 7:3 dank stabiler Abwehrarbeit, eiskalten Kontern und einer Teamperformance, in der richtig viel Leben steckte.

Lennard Klein feierte genau wie Tim Leukel ein starkes Bundesliga-Debüt (Foto: Windfeder).

Lennard Klein feierte ein starkes Bundesliga-Debüt (Foto: Windfeder).

Von einer zweiten Reihe zu sprechen, würde der herausragenden Leistung dieser Uhlenhorster Truppe nicht gerecht werden. Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass mit Rabente, Stralkowski, Fürk und Matania nicht nur die vier Nationalspieler fehlten, sondern auch Johannes Schmitz (krank im Bett) und Jan Gehlen (Kieferbruch) sowie weiterhin Philip Meyer (Rücken).

Tim Leukel (re.) im Vorwärtsgang. Sven Meinhardt klemmt sich dran (li.).

Keeper Felix Reuß glänzte in den wichtigen Augenblicken mit tollen Paraden. Ole Keusgen räumte in der Defensive ab, spielte stark raus und hatte als Ersatz-Kapitän eine große Ausstrahlung. Jannik Otto erreichte rechtzeitig zu diesem wichtigen Spiel gegen seinen Ex-Club seine absolute Top-Form und Jan Fleckhaus lieferte schlichtweg das wohl beste Hallenhockeyspiel seiner Karriere ab. Zwei wunderschöne Treffer von „Flecki“ (ein Lupfer und ein satter Schuss ins Lattenkreuz) ließen das Match in der heißen Phase des zweiten Durchgangs zu Gunsten der Uhlen kippen. Im Sturm startete das A-Jugendduo Christopher Rühr (17 Jahre) und Jan Nitschke (18); die Youngster traten cool, frech, abgezockt auf und sorgten für viel Wirbel. Rühr steuerte ebenfalls zwei herrliche Treffer per Konter bei.

Ergänzt wurde das Team durch Tim Leukel und Lennard Klein, die – aus der zweiten Mannschaft hochgezogen – ihre Bundesliga-Debüts gaben, viel Spielzeiten bekamen und ihre Sache sehr gut machten. Mit Felix Meyer wurde aufgrund der Ausfälle ganz kurzfristig ein Spieler integriert, der zuvor nicht eine einzige Einheit mit der Ersten absolviert hatte, sich dennoch nahtlos ins Team einfügte und einen Treffer vorbereitete. Bleibt noch das Comeback von Co-Trainer Sven Meinhardt, der trotz vierjähriger Pause beinahe spielte, als sei er nie weg gewesen – und das mit 40 Lenzen auf dem Buckel. Den wichtigen Treffer durch Ole Keusgen zum 7:3 (52.) bereitete er mustergültig vor und pushte das Team zum Sieg.

Sven Meinhardt kämpft sich in den Kreis (Foto: Windfeder).

HTCU-Trainer André Henning: „Das Team hat viel Leben und Freude ausgestrahlt. Ich bin unheimlich stolz, dass jeder Spieler heute seinen Job herausragend erfüllt hat. Viele Jungs haben heute Verantwortung übernommen, obwohl sie sonst nicht im Fokus stehen. Das war ein tolles Zeichen, was in vielen Spielern steckt und ein ganz wichtiger Schritt Richtung Viertelfinale.“

HTCU: Reuß, Brinkmann, Keusgen (1), Otto (2), Fleckhaus (2), Rühr (2), Nitschke, Klein, Leukel, F. Meyer, Meinhardt.

HTCU mit ganz neuem Gesicht

Heute ohne sechs Stammspieler nach Neuss

Hoffnungsträger: Keeper Felix Reuß, Jannik Otto (li.) und Ole Keusgen (Foto: C. Windfeder).

Beim Gastspiel des Hallenhockey-Bundesligisten HTC Uhlenhorst am Samstag (16 Uhr, Jahnstraße) bei Schwarz-Weiß Neuss wird der geneigte Zuschauer unschwer eine Premiere ausmachen. Die Mülheimer werden auf ihrem geplanten Weg zum DM-Viertelfinale mit einer Mannschaft auflaufen, die es so noch nie gegeben hat und die es in dieser Konstellation auch nie mehr geben wird.

HTCU-Trainer André Henning spricht vor dem Match beim Tabellenvorletzten und Konkurrenten des Kahlenberger HTC im Abstiegskampf ohne Umschweife von „schwierigen Voraussetzungen“. Natürlich, schließlich fehlt die halbe Mannschaft und damit geballte Qualität. Benedikt Fürk, Thilo Stralkowski, Tobias Matania und Jan Philipp Rabente arbeiten aktuell bei der Champions Trophy in Neuseeland am Olympiaticket für London. Die vage Hoffnung, dass Abwehrspieler Jan Gehlen wieder eingreifen kann, hat sich in dieser Woche verflüchtigt. Der gebrochene Kiefer ist noch nicht ganz ausgeheilt. „Versteht sich, dass wir da kein Risiko eingehen“, betont Henning. Fehlen wird zudem Stürmer Johannes Schmitz, der mit einer fiebrigen Erkältung in den vergangenen Tagen das Bett hüten musste. Für Jan Fleckhaus (ebenfalls Grippe) und Ole Keusgen (Rückenprobleme) wird es hingegen reichen.

„Normalerweise sind wir gegen Neuss Favorit, das ist bei dieser Konstellation aber nicht der Fall“, sagt Henning. „Dennoch muss auf dem Weg zum Viertelfinale unser Ziel ein Sieg sein. Ich glaube auch, dass das geht, schließlich ist die Breite im Kader unsere Stärke“ meint der Trainer, der den Angreifer Lennard Klein und Abwehrspieler Tim Leukel aus der „Zweiten“ sowie den ursprünglich nicht für den Hallenreigen vorgesehenen Felix Meyer (Stammspieler auf dem Feld) mit nach Neuss nimmt.

Und dann ist ja noch das erstaunliche Comeback des 40-jährigen Sven Meinhardt, das in der Halle an der Jahnstraße definitiv für großes Aufsehen sorgen wird. Der „Beförderung“ seines „Co“ sieht Henning grundsätzlich zuversichtlich entgegen. „Im Training hat Sven auch körperlich einen erstaunlich guten Eindruck hinterlassen. Für unsere Offensive ist er eine große Bereicherung und er geht als Typ voran.“ Einen Häuptling kann der „neue“ HTCU gut gebrauchen, schließlich halten sich fast alle Mitglieder des Mannschaftsrates zurzeit am anderen Ende der Welt auf.

derwesten.de – Gerd Böttner

Hockeyspielplan 10./11. Dezember

Hier ist der aktuelle Hockeyspielplan für den 10./11. Dezember.
Allen Teams wünschen wir viel Erfolg!
SPIELPLAN 121011

Weihnachtliches Clubhaus

Damen werden von RW Köln in der Anfangsphase überrollt

Wichtige Lernerfahrung der jungen Mannschaft beim Tabellenführer

WAZ, 05.12.2011, ml

Der Spitzenreiter in der Westgruppe war zu stark. Die Hallenhockey-Bundesligaspielerinnen des HTC Uhlenhorst verloren die Auswärtspartie gegen Rot-Weiss Köln am Sonntagmittag mit 2:6 (1:5). Spielentscheidend dabei war der Blitzstart der erfahrenen Kölnerinnen.

150 Zuschauer sahen in der Halle am Olympiaweg anfangs eine wie entfesselt spielende Kölner Mannschaft. Bereits in der ersten Minute brachte Franzisca Hauke die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung. Bis zur zehnten Minute schraubten die Rot-Weissen den Vorsprung auf 4:0. “Nach dem engen Hinspiel gegen uns und der Niederlage in der letzten Woche gegen den DHC, war klar, dass die sich richtig was vorgenommen hatten. Unsere Warnungen vor dem Spiel wurden aber leider nicht gehört. Den Start haben wir total verschlafen”, war dann auch der frustierte Kommentar der Trainer Windfeder und Welsch.

Nach einer Auszeit und den entsprechenden Worten war es dann allerdings der Mannschaft wieder hoch anzurechnen, dass sie sich in das Spiel zurückkämpfen konnte, 2:2 für die verbleibenden 50 Minuten war zwar keine Offenbarung, aber ein ordentliches Spiel. Die Torflut unterbrach zunächst Darja Möllenberg, die in der zwölften Minute einen Siebenmeter sicher zum 1:4 verwandeln konnte. Insbesondere zum Ende der ersten Halbzeit erspielten sich die Uhlenhorsterinnen dann zahlreiche gute Tormöglichkeiten, die sie an diesem Tag aber zum Teil kläglich vergaben. Zwei weitere Kölner Treffer sowie ein Tor von Judith Drewitz sorgten so für den 2:6-Endstand.

“Das war heute ein sehr wichtiges Spiel für uns. Heute konnten wir richtig viel lernen, zum Beispiel, dass ein Match schon vor dem Anpfiff entschieden sein kann. Präsenz auf dem Platz, Konzentration und Körperspannung schon beim Warmmachen war bei RW Köln eine völlig andere. Auch daran muss man als junge Mannschaft systematisch arbeiten,” war das Fazit von HTCU-Trainer Hanns-Peter Windfeder.

Uhlen machen auf sich aufmerksam

Matania trifft gegen Holland – Stralkowskis Sahnevorarbeit

Jan Philipp Rabente, Thilo Stralkowski, Tobias Matania und Benedikt Fürk sind bei der Champions Trophy im neuseeländischen Auckland aktiv.

Morgens um 2 Uhr aufstehen? Für ein Hockeyspiel? Aber gerne! Das deutsche Team, und insbesondere auch die drei Uhlen auf dem Platz, lieferten im Duell der Champions Trophy gegen die Niederlande eine gute Leistung ab, verloren aber 2:3.

Aus Mülheimer Sicht konnte die erste Halbzeit kaum besser laufen. Tobias Matania schoss mit einem satten argentinischen Rückhandschuss das zwischenzeitliche 1:1. In seinem fünften A-Kadereinsatz war es sein zweiter Treffer. Ein echtes Schmankerl servierte dann Thilo Stralkowski. Er eroberte den Ball im Mittelfeld, drang in den Kreis ein und bediente Christoph Menke mit einem No-Look-Pass hinter dem Rücken. Menke verwandelte zum 2:1 – zauberhaft.

Jan Philipp Rabente zeigte im deutschen Mittelfeld eine insbesondere defensiv starke Leistung. Der vierte Uhlenhorster, Benedikt Fürk, hatte gegen Oranje eine Pause bekommen.

Nach dem Seitenwechsel gelang den Deutschen offensiv nicht mehr viel, so dass der holländische Sieg in Ordnung ging.

Bereits in der Nacht auf Dienstag geht es weiter gegen Korea.

Match eins war schon ein voller Erfolg. Beim Auftakt gegen Gastgeber Neuseeland gewannen die Deutschen mit 2:1. Thilo Stralkowski traf in Mittelstürmermanier per Direktabnahme kaltschnäuzig zum 1:0. Den zweiten deutschen Treffer bereitete Jan Philipp Rabente mit einer feinen Flanke vor. Mit Tobias Matania stand ein weiterer Mülheimer auf dem Platz und sogar in der Startformation. Auf der Außenbahn wirbelte Benedikt Fürk und komplettierte das Uhlen-Quartett.

Die Spiele können für einen kleinen Obulus live per Stream verfolgt werden. Zur FIH-Seite geht es hier

Vier für Deutschland

Uhlen bei der Champions Trophy in Auckland

Thilo Stralkowski, Tobias Matania, Jan Philipp Rabente und Benedikt Fürk treten bei der Champions Trophy in Auckland an.

Auf ihrem langen Weg zum olympischen Turnier in London (27. Juli bis 12. August) hat für die deutsche Hockey-Nationalmannschaft die rege Reise- und Vorbereitungstätigkeit begonnen. Vom deutschen Spätherbst in den neuseeländischen Sommer, lautet das Motto. Nach 22-stündiger Flugreise und zwei Stunden Aufenthalt in Singapur traf der DHB-Tross in Auckland ein, wo vom 3. bis 11. Dezember die 33. Champions Trophy ausgespielt wird. Mit vor Ort ein starkes Stück Mülheim. Mit Benedikt Fürk, Jan Philipp Rabente, Thilo Stralkowski und Tobias Matania wollen gleich vier Spieler des Bundesligisten HTC Uhlenhorst für London und die Sommerspiele punkten.

Für Torjäger Stralkowski (25 Länderspiele, 25 Tore) gab es vor dem Abflug nach Neuseeland gleich doppelten Grund zur Freude: „Auf uns warten ein schönes Land und neue Erfahrungen. Wir sind schon ein zusammengewürfeltes Team mit neuen Gesichtern, das sich schnell einspielen muss. Und die lange Flugreise stört mich überhaupt nicht.“ Natürlich, als angehender Pilot kostete er das Angebot eines Langstreckenflugs in vollen Zügen aus.

Für HTCU-Kapitän Rabente ist es nach 2009 in Melbourne (die DHB-Auslese belegte damals Platz zwei) die zweite Champions Trophy-Teilnahme. „Die Umstellung ist nicht ganz leicht, wir kommen aus dem Herbst und befinden uns auf einmal in einem völlig anderen Umfeld. Die anderen Nationen sind auf dem Feld bereits voll im Saft, wir kommen hingegen direkt aus der Halle“, so der 56-malige Nationalspieler, der in Auckland im Mittelfeld spielt und klare Ziele verfolgt: „Ich will mich vor Markus Weise beweisen. Keine Frage, ich habe London im Auge und dafür will ich punkten.“

So hält es auch Europameister und Abwehrspieler Benedikt Fürk (26 Länderspiele), der bereits bei der Champions Trophy 2010 in Mönchengladbach (Platz vier für Deutschland) zum Kreis der Auserwählten gezählt hat. „Das ist eine schöne Reise und ich möchte die Leistung bei der Europameisterschaft bestätigen und mit Blick auf die Olympischen Spiele ordentlich punkten. Über unsere Chancen bei diesem Topturnier habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, zumal in Auckland ein neues System gespielt wird.“

Der 21-jährige Tobias Matania (acht Länderspiele) ist nach Florian Fuchs vom UHC Hamburg der zweit Jüngste im DHB-Aufgebot. „Die Vorfreude ist groß und nervös bin ich schon, schließlich ist es mein erstes großes Turnier im A-Kader. Ich sehe das als große Chance in Richtung Olympia. Natürlich ist London mein großes Ziel. Ich versuche unbekümmert zu und will dem Bundestrainer etwas anbieten.“

Nach den beiden Testspielen vor Ort gegen die in der anderen Gruppe antretenden Pakistaner (1:1) und den amtierenden Champion Australien (0:2), der sich bereits seit zwei Wochen in Neuseeland aufhält, wird es für die DHB-Auswahl am Samstag (Ortszeit 14.05 Uhr, deutsche Zeit 2.05 Uhr) mit dem ersten Gruppenspiel gegen Gastgeber Neuseeland ernst. Die weiteren Gruppengegner sind die Niederlande (Sonntag) und Korea (Dienstag).

Die Vorrundengegner sieht Coach Markus Weise mit viel Respekt: „Neuseeland wird im eigenen Land im ersten Spiel eine harte Nuss. Die Holländer kommen zwar ohne den Kölner Robbert Kempermann, aber sonst mit genau der gleichen Truppe wie bei der Europameisterschaft- Und Korea wird, da dort ja auch keine Liga wie bei uns gespielt wird, mit dem Nationalteam wie immer voll im Saft stehen.“

derwesten.de – Gerd Böttner

Dolle Eulen auch bei der EHL ein Thema

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